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iPad , die Cloud und 1000 Fotos


ottomar am 24 Sep 2012 14:41:19

Wer lesen kann - und es dann auch noch tut - hat echte Vorteile.

Habe mir den Spaß gemacht, die letzten Urlaubsbilder auf 72 dpi zu verkleinern, was eigentlich problemlos mit der Stapelverarbeitung von Photoshop zu bewerkstelligen ist, und diese dann in fünf 200er-Paketen hochzuladen. Die Pakete deshalb, weil jenseits von rund 200 sich die Übertragung aufhängte. Dann war Sense! Ein Blick auf die entsprechende Seite bei Apple machte mir klar, warum.

Wie ich feststellen musste, ist die Anzahl der in die Cloud "hochladbaren" Fotos auf 1000 begrenzt.
Und noch schlimmer: Die Fotos verbleiben nur 30 Tage dort.

Nunmehr meine Frage: Hat jemand einen Tipp, wie beides zu umgehen ist?

Kann ich vielleicht auf einer anderen "virtuelle Festplatte" mehr Bilder abspeichern, die dann auch länger dort verbleiben? Das Ganze sollte natürlich mit iPad und iPhone funktionieren.

Falls da nichts ginge, wäre dies ein starkes Argument gegen die Apple-Produkte bzw. die Cloud. Der Zweck, nämlich über ein portables Fotoalbum zu verfügen, wäre nicht erfüllt.

Mit freundlichen n,

Ottomar

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haballes am 24 Sep 2012 14:48:11

Hmm...
Also ich hau meine Bilder auf den Mac und bekomme immer die aktuellsten letzt eingepflegten 1.000 Stück dann auf dem Eipätt gezeigt.

Wenn du den Apfelmann gern noch ein wenig nähren möchtest, dann wär das was für dich:

:wink: --> Link

Gast am 24 Sep 2012 15:06:37

Hallo Ottomar,

schau Dir doch mal diesen Link an:

--> Link


Siggi

Anzeige vom Forum


Gast am 24 Sep 2012 15:23:31

Warum erinnert mich die Bezeichnugn Cloud immer an klauen??? :?:

abenn am 24 Sep 2012 15:39:20

Ob nun Clou(t)d oder nicht Clou(d)t muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Ansonsten gibt's hier einen nicht ganz unparteiischen Vergleich.

--> Link


Alf

Gast am 24 Sep 2012 15:43:20

abenn hat geschrieben:Ob nun Clou(t)d oder nicht Clou(d)t muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Ansonsten gibt's hier einen nicht ganz unparteiischen Vergleich.

--> Link


Alf


Gröhl der Joke war gut...... Einen Vergleich aus dem Hause Klickibunti...... das ist ja so, als wenn man davon ausgeht, dass die Bild Zeitung nur die Wahrheit schreibt ;-)


Aber mal zurück zum eigentlichen Problem, wieso Daten auf einen online Speicher legen? Sicherheitstechnisch ist das absolut bedenklich.

abenn am 24 Sep 2012 15:58:25

hoerianer hat geschrieben:
abenn hat geschrieben:Ob nun Clou(t)d oder nicht Clou(d)t muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Ansonsten gibt's hier einen nicht ganz unparteiischen Vergleich.

--> Link


Alf


Gröhl der Joke war gut...... Einen Vergleich aus dem Hause Klickibunti...... das ist ja so, als wenn man davon ausgeht, dass die Bild Zeitung nur die Wahrheit schreibt ;-)


Aber mal zurück zum eigentlichen Problem, wieso Daten auf einen online Speicher legen? Sicherheitstechnisch ist das absolut bedenklich.


Die Daten auf Klickibunti kannst du ja überprüfen i dem du bei den Anbietern die Features überprüft.

Die Frage zur Sicherheit so pauschal abzutun ist auch bedenklich !


Alf

Gast am 24 Sep 2012 16:17:15

abenn hat geschrieben:Die Frage zur Sicherheit so pauschal abzutun ist auch bedenklich !

Weswegen?

Kannst Du mit gewissheit sagen wer alles Deine Daten auf dem online Speicher zu sehen bekommt? Also ich würde nicht wollen, dass man z.B. anhand von Bildern auf meine Gewohnheiten oder Interessen schliesst und mir dann den Briefkasten und mein mailkonto mit Werbung zumüllt.

pipo am 24 Sep 2012 16:27:18

hoerianer hat geschrieben:
Aber mal zurück zum eigentlichen Problem, wieso Daten auf einen online Speicher legen? Sicherheitstechnisch ist das absolut bedenklich.

Weil der TE genau danach gefragt hat :!:

Ehlich gesagt ist der Vergleich oberster Bullshit :wink:
Vollkommen falsche Zahlen und die wirklichen Konkurenten unübersichtlich am Anfang und Ende.

Skydrive und Dropbox geben sich nichts, ausser wenn man bereits länger
bei Live angemeldet war, hat man nun 25GB Onlinespeicher bei Skydrive.

Strato hatte letztens ein 500GB (Probe-)Angebot für nur ein paar Cent.

Bei Apple ist man das 1000 Bilder Problem sofort dann los, wenn man
kostenpflichtigen Speicher ordert :roll:


peter

chrisk am 24 Sep 2012 16:37:48

ottomar hat geschrieben:Habe mir den Spaß gemacht, die letzten Urlaubsbilder auf 72 dpi zu verkleinern, ...


Welchen tieferen Sinn hatte die Verkleinerung der Druckausgabegröße ?

rainer2 am 24 Sep 2012 16:41:06

Also ich weiß nicht wer mit meinen Online gespeicherten Bildern was anfangen soll. Die paar Urlaubsbilder sind wohl schon tausendmal veröffentlicht.

pipo am 24 Sep 2012 17:49:11

rainer2 hat geschrieben:Also ich weiß nicht wer mit meinen Online gespeicherten Bildern was anfangen soll. Die paar Urlaubsbilder sind wohl schon tausendmal veröffentlicht.

I.d.R. handelt es sich ja um alle solche Fotos die Digital erstellt worden sind.
Meine Sammlung beinhaltet mittlerweile 180GB seit dem Jahr 1999 und
somit das komplette Leben meines Sohnes, unzählige Urlaube, Haus(um)
bau, fast die komplette Ehe ect pp.

Durch ein versehen habe ich einmal ca. 5 Monate gelöscht. Das werde ich
mir niemals verzeihen.
Seitdem synce ich die Bilder (und persönliche Dateien) 1:1 auf 2 PC, 1 QNAPP
Filer, 1 Mobile Festplatte und zu einem (Online-)Hoster mit entsprechender
Sicherung.


peter

ottomar am 24 Sep 2012 18:04:25

Velen Dank für Eure Antworten!

@siggi

Das von Dir empfohlene Programm funktioniert auf dem iPad nur "hochkant". Da die deutlich größere Anzahl meiner Bilder im Querformat aufgenommen wurden/werden, schränkt das die Freude doch etwas ein.

Vielleicht ist das auch mit ein Grund, warum im Appstore das Programm als eines für das iPhone ausgewiesen wird, nicht jedoch für das iPad.


€Sven

Ich bin da bockig und will mehr als 1000 Bilder mit dem Pätt herumtragen ... und das, ohne weitere Hardware anschaffen und schleppen zu müssen.


@Peter

Danke für Deinen Ordnungsruf! KN!


@Alf

Vielen Dank für den Vergleich. Ich habe noch weitere gefunden, die mir aber leider bei meiner konkreten Fragestellung nicht sehr weitergeholfen haben.

--> Link


@all

Die Sicherheitsproblematik ist meine und ich will sie gar nicht hergeben, also seid nett zueinander, bitte.


Vielleicht hat noch jemand eine andere Idee?

Mit freundlichen n,

Ottomar

pipo am 24 Sep 2012 18:14:03

ottomar hat geschrieben:Ich bin da bockig und will mehr als 1000 Bilder mit dem Pätt herumtragen ... und das, ohne weitere Hardware anschaffen und schleppen zu müssen.


Ich bin mit meinen 25GB auf den superschnellen Skydrive und
entsprechenden Plug-In für Windowsrechner bzw. APP für iOS sehr
zufrieden.

Ich habe aber nicht den Anspruch zur Not alles zeigen zu wollen :D


peter

chrisk am 25 Sep 2012 09:45:33

@ ottomar

Wieso überträgst Du die Bilder in den Stream und nicht über iTunes auf das iPad ?
Damit sind alle Probleme gelöst und die Bilder bleiben auch auf dem iPad.
Dazu braucht man die Bilder in Photoshop auch nicht (dpi Änderung ist übrigens auch nicht der richtige Weg, sondern man ändert die ppi) in der Größe zu verändern. Das macht iTunes für Dich.
Es sei denn, man möchte eine definierte Größe um zoomen zu können.
Dann ändert man zuvor die ppi auf 1400 und iTunes überträgt ungeändert.

joklagi am 25 Sep 2012 10:33:44

Dropbox.com ist zu empfehlen!

3gb kostenlos oder mehr gegen Gebühr

damit haben wir alle wichtigen Daten auch unterwegs erreichbar

pipo am 25 Sep 2012 10:34:32

chrisk hat geschrieben:
Wieso überträgst Du die Bilder in den Stream und nicht über iTunes auf das iPad ?

Ich nehme mal an, weil:
Weil es das 200GB IPad noch nicht gibt :wink:


peter

chrisk am 25 Sep 2012 10:44:29

Ich habe das iPad beruflich im Einsatz, derzeit sind knapp 15.000 Bilder drauf und Speicher ist noch im Überfluss vorhanden. Gar kein Problem.

pipo am 25 Sep 2012 11:54:49

chrisk hat geschrieben:Ich habe das iPad beruflich im Einsatz, derzeit sind knapp 15.000 Bilder drauf und Speicher ist noch im Überfluss vorhanden. Gar kein Problem.

Natürlich deutlich verkleinert.. So um den Faktor 1:7 oder? :D

Diese Methode hat aber leider den Nachteil, dass immer nur ein Gerät die aktuellen Daten hat, alles manuell kopiert und nichts gesynct wird.

Gehen tut alles, nur eben nicht nach Ottomars Vorstellungen :D

Spannendes Thema :wink:


peter

chrisk am 25 Sep 2012 12:01:08

Bei mir ist alles synchron, ist nur eine Einstellungssache in iTunes.
Bei der Bildqualität sieht man auch bei Vergrößerung keinen Unterschied zum Original.
Auch das ist nur eine Sache des richtigen Datenhandlings. Wer natürlich die dpi ändert ...

pfalzcamper am 25 Sep 2012 14:24:13

Mit iTunes und der Cloud komme ich ueberhaupt nicht klar, aber der Speicher beim 64er reicht bisher fuer 7.000 auf forumsgroesse verkleinerte Bilder, direkt ueber die Kamera uebertragen und danach mit Pixresizer reduziert.

Mag daran liegen, dass ich keine Musik speichere und auch recht wenig Apps geladen habe.

Durch Fotos sind 5,8 GB belegt. Die Groesse entspricht der, die ihr in meinen Berichten seht.

ottomar am 25 Sep 2012 14:42:39

chrisk hat geschrieben:Bei mir ist alles synchron, ist nur eine Einstellungssache in iTunes.
Bei der Bildqualität sieht man auch bei Vergrößerung keinen Unterschied zum Original.
Auch das ist nur eine Sache des richtigen Datenhandlings. Wer natürlich die dpi ändert ...


Hallo Chrisk,

es ist nach Deinen Äußerungen anzunehmen, dass Du weißt, wie "es" geht.

Ich wäre Dir sehr verbunden, wenn Du darstellen könntest, welche Einstellungen Du an iTunes vorgenommen hast, wie Du mit der Größe der Bilder umgehst (Datenhandling, wie Du es nennst), dass die Uploaddauer noch erträglich ist (wir wohnen hier in einer der Gegenden ohne superschnelles Netz), wie Du sicherstellst, dass alles gesynct ist und was es sonst noch an interessanten Einstellungen gibt.

Ist jetzt vielleicht ein wenig viel der Wünsche - aber warum soll ich - als Laie - versuchen, das Rad neu zu erfinden? :)



@Joklagi

Vielen Dank für den Hinweis auf Dropbox. Aber warum sollte es nicht auch mit den apfeleigenen Mitteln gehen?


Gespannt wie ein Flitzebogen,

Ottomar

chrisk am 25 Sep 2012 15:55:56

Mal in Kurzform
Ich nutze zur Bildbearbeitung und Organisation Lightoom 4, da wird das Album als Sammlungssatz (und mit Stichwortsatz versehen) erstellt und dann mit der gewünschten Größe der Bilder (Breite+Höhe 1400) exportiert als JPG (Qualität 70 reicht beim iPad völlig), dazu nachschärfen für Bildschirm.
Je nachdem welche Qualität die Kamera von sich aus liefert, muss man evtl. auf Qualität 80 gehen.
Bei max. 1400pix lässt iTunes die Daten in Ruhe und schaufelt nur rüber, aber man kann noch immer die Bilder zoomen und sehen über iTV auch am Fernseher gut aus.
Alternativ lässt man die Fotos in Originalgröße (habe ich noch nie gemacht) und lässt iTunes die Größenanpassung machen. Dabei kommen aber deutlich größere Files raus als bei Lightroom, wurde mir zumindest mal versichert.

Möchte ich die Bilder nur auf dem iPad betrachten, stelle ich die Größe auf 1024 (native Auflösung).

Den weiteren Weg habe ich mit dem Automator programmiert, geht halt nur mit einem Mac, läuft dann ohne jegliches zutun ab.
Auch hier Kurzform: jeder neu erstellte Ordner im Ordner Bilder soll in iPhoto unter Ordnername und Uhrzeit ein neues Ereignis sein. Dieses Ereignis soll in iTunes bei allen iOS Geräten automatisch gesynct werden.
Dazu werden die Original Daten in den Sicherungsordner eines NAS Laufwerks kopiert.

ottomar am 25 Sep 2012 16:21:07

Vielen Dank für die Antwort.

Leider habe ich nicht alles verstanden. Was meinst Du z.B. mit "Qualität 70"?

Gerade bemerke ich, dass ich eine falsche Angabe gemacht habe: Ich meinte betreffs der Verkleinerung natürlich nicht 72 dpi, sondern 72 Pixel/Zoll. Ist das die von Dir angesprochene Qualität? Dann wären wir uns ja insofern einig, da mehr als 72 ohnehin nicht dargestellt werden kann.

Dann die Geschichte mit der Größe der Bilder. Du schreibst "Breite+Höhe 1400". Heißt das, dass Du quadratische Bilder speicherst?

Ansonsten:

Muss ich mir jetzt auch noch einen Mac anschaffen? :eek:

Mit freundlichen n,

Ottomar

pfalzcamper am 25 Sep 2012 16:37:05

@Chris: wuerde ich verstehen, was Du schreibst, waere ich kein Laie :D

chrisk am 25 Sep 2012 17:01:45

Ein Mac macht schon vieles viel einfacher, aber das ist ja hier nicht das Thema. Außerdem sind sie völlig überteuert, können nichts, sind faktisch nur Designspielzeuge, etc. :D

Ich setze in Lightroom bei Export der Sammlung eine Größenänderung 1400 Höhe/Breite. Bei Lightroom heißt das nichts anderes, als dass er die Bilder entweder maximal 1400px breit oder 1400px hoch macht. Eine Formatänderung wird dabei natürlich nicht gemacht, auch wenn quadratische Fotos einen ganz besonderen Charme haben (können).

Photoshop macht ja gerne Pixelmatsch beim Verkleinern.
Andreas Resch hat da einen (so gehört) richtig guten Skript für Photoshop geschrieben: Download hier --> Link

Evtl. hilft Dir das weiter.
Mir wäre das mit Photoshop aber deutlich zu viel Aufwand. Jedenfalls habe ich das graußam in Erinnerung. Seit Lightroom 1.5 Exportiere ich zu PS nur noch für Beschriftung und Pfeile, dann gehts sofort wieder zu LR zurück.

Und das mit der 72er Darstellung ist auch schon eine Weile her und sollte man auch ganz schnell vergessen.
Mein Mac stellt zum Beispiel eine deutlich höhere Dichte (ca. 110) dar.
Vom Retina Display der MacBooks ganz zu schweigen.

Mehr Info darüber: --> Link

ottomar am 25 Sep 2012 17:51:06

chrisk hat geschrieben: Seit Lightroom 1.5 Exportiere ich zu PS nur noch für Beschriftung und Pfeile, dann gehts sofort wieder zu LR zurück.


Warum nimmst Du dafür nicht Freehand? Das lässt sich doch viel besser skalieren!

Nee, sorry, war unernst. Wollte auch mal etwas sagen, das nur wenige verstehen.

Das Skript ist nachvollziehbar, die Ausführungen zum "72er-Märchen" dagegen eher nicht. Interessant ist die anschließende Diskussion, in der durchaus kontroverse Positionen vertreten werden.

Ich sehe mich schon einen Mac kaufen, nach all deinen Ratschlägen.

Aber wie geht es eigentlich meinen Ausgangsfragen? Sie darben ...

Mit freundlichen n,

Ottomar

ottomar am 25 Sep 2012 19:41:32

Ergänzung:

Das von Chrisk verlinkte Skript enthält auch ein kleines Zusatztool zur Bildverkleinerung, das sich problemlos in Photoshop einfügen lässt.

--> Link

Die Ergebnisse sind durchaus überzeugend.

Mit freundlichen n,

Ottomar

lonsome am 25 Sep 2012 22:42:58

Hallo Ottomar,

da kommen ein paar Begriffe bei der Bildbearbeitung durcheinander:

- Auflösung in Dpi oder PPi ist völlig egal, die Zahl hat mit der Bildgröße gar nichts zu tun

- ein Bild hat immer nur die Maße Pixel x Pixel, also z.B. 500 x 1000 Pixel, die Auflösung spielt keine Rolle.

- die Einstellung "70" oder "80" ist die Kompressionsrate bei den Jpeg-Bildern. Jpeg komprimiert die Bilder. Je kleiner die Zahl ist, desto stärker komprimiert das Programm die Bilder, und es werden mehr Details wie z.B. feinste Farbabstufungen weggelassen. Für Internet etc. reicht meistens eine Stufe von 70%. Probleme gibt es dann, wenn Du das Bild öffnest und neu abspeicherst. Dann wird nämlich nochmals auf 70% komprimiert - und dann gehen immer mehr Details verloren.

Also: Vergiss Auflösung, Dpi, Ppi. Entscheidend: Pixel x Pixel und die Kompressionsstufe.

Als kleiner Schwank: Auch Bilder mit den gleichen Seitenlängen und gleicher Kompressionsstufe ergeben nicht gleich große Dateien, da z.B. Flächen in gleicher Farbe und mit keiner Struktur durch das Kompressionsverfahren weniger Daten ergeben.

Noch eine Anregung zu Deinem Problem: Ich weiß nicht, ob Du irgendwo eine eigene Homepage hast, bei 1und1 oder so. Warum nicht die Bilder mit einem Ftp-Zugang hochladen? Dann kannst Du Dir die Bilder doch beliebig übers Netz herunterholen und anschauen?


Klaus

ottomar am 26 Sep 2012 13:47:26

Hallo Klaus,

vielen Dank für Deinen Einwurf.

Ich verstehe nur nicht, warum Du diesen an mich richtest, habe ich doch nichts anderes geschrieben, als dass ich um 72 komprimiert habe (die falsche Bezeichnung mit "dpi" habe ich inzwischen klar gestellt).

Ist aber letztlich auch schnurz, denn vielleicht kann jemand anderes etwas daraus lernen und (zu) sophistisch wollen wir ja wohl nicht werden. :)

Interessant wäre es aber, wenn jemand auf meine eingangs dargelegte Fragestellung mit weiteren nützlichen Tipps eingehen könnte.

Ich habe inzwischen ein Konto bei der "dropbox" angelegt. Die bieten mittlerweile die ersten 3 GB für umsonst und sync ist gegeben. Des weiteren, weil ich gerne alles probiere, habe ich einen Stecker "6 in 1" geordert.

Wir bleiben dran!

Mit freundlichen n,

Ottomar

chrisk am 26 Sep 2012 14:13:59

Wieso bestückst Du das iPad mit den Fotos nicht wie gesagt mit iTunes ?
Dann wird da nämlich auch nichts gelöscht und eine Beschränkung an Bilderanzahl gibt es nur, wenn das Gerät keinen freien Speicher mehr hat.
Wie das bei den Dosenrechnern geht dass man verschiedene Alben bekommt kann ich allerdings nicht sagen. Aber es sollte auf der Apfelseite in jedem Fall genau beschrieben sein wie das mit dem Dosensystem zu machen ist.
Jedenfalls ist der Fotostream nicht dafür vorgesehen.

Gast am 26 Sep 2012 17:48:24

chrisk hat geschrieben:Wie das bei den Dosenrechnern geht dass man verschiedene Alben bekommt kann ich allerdings nicht sagen. Aber es sollte auf der Apfelseite in jedem Fall genau beschrieben sein wie das mit dem Dosensystem zu machen ist.
Jedenfalls ist der Fotostream nicht dafür vorgesehen.


Was bitte sind Dosenrechner?

chrisk am 26 Sep 2012 18:23:20

Da ging mir die Umgangssprache durch, sorry.
Dosenrechner = Windowskiste

lonsome am 26 Sep 2012 22:29:01

Hallo,

die Erklärung mit der Bildgröße hat schon etwas mit dem Eingangsproblem zu tun: der Abbruch bei zu vielen Bildern kann daher kommen, dass ganz einfach die Bilder nicht verkleinert wurden. Dann bricht bei vielen Systemen der Transfer nach einer bestimmten zeit bzw. Datenmenge ab. Ebenso kann dazu beitragen, dass - wenn ich es richtig lese - zu große Bilder auf eine Kantenlänge von 1000 Pixeln heruntergerechnet werden. Das kann dann auch zu einem entsprechenden Abbruch des Transfers führen.

Deshalb sollten die Bilder vorher entsprchend verkleinert werden. Was Du damit meinst, dass Du "um 72" verkleinert hast, weiß ich nicht, dann verwendest Du die Zahl im Zusammenhang mit 72 Pixel/Zoll. Auch das ist eine Angabe für eine Auflösung, und die ist für die Größe eines Bildes völlig irrelevant, das hat gar nichts mit der Größe eines Bildes zu tun. Das ist ein Fehler,den viele machen.

Entscheidend ist: Das Bild muss vor dem Transfer auf eine Seitenlänge von 1000 Pixel/lange Seite heruntergerechnet werden, dann mit einer entsprechenden Kompressionsstufe abgespeichert. Ein Jpeg mit einer Seitenlänge von 1000 : 666 Pixeln hat dann bei der Qualitätsstufe 70 ungefähr noch 125 - 150 kB. Damit müsste auch die Übertragung recht flott gehen. Damit stellt sich dann auch die Frage,ob sich der ganze Transfer auf eine Clou lohnt. So 3.000-4.000 Bilder sollten doch locker auf dem Pad Platz haben, und dabei auch noch viel anderer Speicher frei bleiben?

Das war die Hilfe, die ich geben wollte und die nach meiner Meinung mit den Problemen zu tun haben könnte. Egal ob es um 72 Pixel/Zoll oder 72 Pixel/Inch geht: Die Zahl verkleinert oder vergößert eine Bilddatei nicht.


Klaus

ottomar am 27 Sep 2012 20:09:51

Hallo Klaus,

da ist immer noch einiges unklar. Was meinst Du mit dem Begriff "Qualitätsstufe", der hier schon zum zweiten Mal fällt?
In welchem Programm wird dieser Begriff verwendet und was bedeutet er?

Was meinst Du mit "Kompressionsstufe" und wo wird die in welchem Programm eingestellt?

Zum DPI-Thema. Bedeuten weniger Farbinformationen nicht auch eine geringere Dateigröße?

Ein Beispiel: Ich habe eine jpg-Datei im Original 4288*2848 Pixel, 300 DPI. Diese ist 11,3 MB groß.

Setze ich die lange Seitenlänge auf 1024, so ist die neue Dateigröße, unabhängig ob 300, 72 oder 40 DPI immer 163 KB.

Dies bestätigt Deine Aussage.

Wenn ich nunmehr die originale Seitenlänge beibehalte und die DPI auf 72 herabsetze, ist die Datei nur noch 2,084 MB groß. Wie erklärst Du dieses Phänomen?

Mit freundlichen n,

Ottomar

lonsome am 27 Sep 2012 23:38:01

Hallo,

Kompressionsstufe/Qualität: Das betrifft die Abspeicherung als Jpeg, an sich bei jedem Programm. Jpeg ist ein Kompressionsverfahren, das je nach Kompressionsstufe/Qualitätsstufe Verluste mit sich bringt. Je höher die Kompression, desto niedriger die Qualität. Bei Bildern für das Netz z.B. bracht man keine so große Qualität, für den Druck eine höhere. Bei den meisten Bearbeitungsprogrammen wird vor dem Speichern eines Bildes als Jpeg abgefragt, in welcher Kompressionsstufe/Qualität das Bild gespeichert werden soll. Wie das genau aussieht, ist nach Programm verschieden. Es wird aber immer nach so etwas gefragt wie Qualität oder Stufe, bei Stufe meistens zwischen 10 und 1 (10 beste, 1 schlechteste Qualität). Probleme bei zu niedriger Bildqualität gibt es vor allem bei Farbverläufen, z.B. einem schönen Himmel mit vielen Farben. Der weist dann keine sauberen Übergänge auf, sondern es wirkt streifig, wenn die Qualität zu gering ist. Gute Programme für die Verkleinerung gibt es viele, gut und kostenlos: IrfanView (ob es das für Mac gibt,weiß ich nicht). Das lässt auch Stapelverarbeitung zu zur Arbeitserleichterung. Ich habe unten ein Bild agehängt, wie das bei IrfanView aussieht.

Dpi/Ppi usw.: Es sind Angaben, die nur ein Ausgabegerät betreffen: Dot per Inch (eigentlich für Druck, weil Drucker ja Punkte machen); Ppi:Pixel per Inch, oder Pixel per Zoll, alles gleiche Bedeutung: Es betrifft immer nur die Ausgabe: Wenn ich ein Gerät habe, das 100 Pixel auf einem Inch zeigt, dann wird ein Bild mit einer Breite von 1000 Pixeln auf diesem Gerät 10 Inch breit sein. Hat das Ausgabegerät nur 50 Pixel auf einem Inch, als 50 Ppi, dann wird das Bild beim Zeigen 20 Inch groß sein. Da aber auf völlig unterschiedlichen Medien gezeigt wird (Beamer,Bildschirm, Pad), ist diese Zahl eigentlich völlg uninteressant. Die 72 Dpi geistern nur aus den Urzeiten des Computers noch herum, sind aber in der Zwischenzeit völlig unsinnig. Dpi usw. haben also gar nichts mit dem Bild selber zu tun. Ich kann damit nur ausrechnen: Mein Bild 1000 Pixel breit. Wenn ich es auf einem Gerät mit einer Auflösung von 100 ppi zeige, dann ist es beim Betrachten 10 Inch breit. Wenn ich das Bild mit einem Ausgabegerät mit einer Auflösung von 50 Ppi zeige, dann ist es beim betrachten 20 Inch breit. Dassagt diese Zahl Ppi oder Dpi. Sie macht keine Aussage über das Bild selbst, darum wirkt sich eine Veränderung nicht auf das Bild aus.

Du schreibst: Wenn die originale Seitenlänge beibehalten wird und die Auflösung verändert wird, dann ändert sich auch die Dateigröße. Das ist dann der Fall, wenn Du die Seitenlänge nicht in Pixeln beibehältst, sondern in Zentimetern oder in Inch oder Zoll. Also: Das Bild ist 10 Inch breit. Bei einer Auflösung von 100 Ppi hat es dann eine Breite von 1000 Pixeln. Ändere ich jetzt die Auflösung unter Beibehaltung der Seitenlänge in Inch, ändert sich auch die Pixelzahl. Wähle ich als Auflösung 50 Ppi, dann wird ein 10 Inch breits Bild eine Seitenlänge von 500 Pixeln haben, will ich eine Auflösung von 200 Ppi, dann wird das Bild 2000 Pixel breit sein.

Also; Wenn Du die Seitenlänge in Pixeln gleich lässt, ändert die Auflösung nichts an der Bildgröße. Wenn Du aber die Seitenlänge in Inch oder Zentimetern gleich lässt, dann ändert sich die Größe, weil ja mehr oder weniger Pixel auf einen Inch/Zentimeter fallen sollen. Ist etwas kompliziert, ich weiß. Du musst überprüfen, ob die originale Seitenlänge in Inch/Zentimetern beibehalten wird oder in Pixeln.

Noch zu den Farben und der Auswirkung auf die Dateigröße: Hier wirkt sich eigentlich nur die sogenannte Farbtiefe aus, die in Bit angegeben wird. Einfachere Kameras arbeiten nur mit einer Farbtiefe von 8 Bit, bessere mit einer Farbtiefe von 16 oder 32 Bit. Jpeg allerdings verwendet - wenn ich es richtig weiß, bin mir aber nicht ganz sicher - prinzipiell nur eine Farbtiefe von 8 Bit. Dpi oder Ppi hat mit der Farbqualität an sich nichts zu tun.


Klaus


ottomar am 28 Sep 2012 17:54:06

lonsome hat geschrieben:Du schreibst: Wenn die originale Seitenlänge beibehalten wird und die Auflösung verändert wird, dann ändert sich auch die Dateigröße. Das ist dann der Fall, wenn Du die Seitenlänge nicht in Pixeln beibehältst, sondern in Zentimetern oder in Inch oder Zoll.
(...)
Also; Wenn Du die Seitenlänge in Pixeln gleich lässt, ändert die Auflösung nichts an der Bildgröße. Wenn Du aber die Seitenlänge in Inch oder Zentimetern gleich lässt, dann ändert sich die Größe, weil ja mehr oder weniger Pixel auf einen Inch/Zentimeter fallen sollen.


Hallo Klaus,

alle Deine umfangreichen Erklärungen treffen zu. Dass unterhalb einer gewissen Bildgröße die Dateigröße unverändert bleibt, habe ich bereits bestätigt.

Nun aber zu Deinen letzten Ausführungen. Es ist so, dass ich die Bildgröße nicht in Inch oder cm ändere, sondern in Pixel belasse.

Versuche es doch selbst einmal mit einer entsprechend großen Datei.

Ein Beispiel (ausgeführt mit Photoshop CS2):

Ausgangsdatei 4288*2848 Pixel 300 DPI Dateigröße 11,397 KB

Ich ändere die DPI auf 72 und siehe da - die Pixelmaße der Datei ändern sich gleichzeitig in der Eingabemaske auf 1029*683. Die so entstehende Bilddatei ist dann, bei einer optimalen Qualität von "12" abgespeichert, 786 KB.

Versuche es doch selbst einmal mit einer recht großen Datei, auch wenn Du der Meinung bist, dass es Humbug sei, den ich hier verbreite.






Mit freundlichen n,

Ottomar

lonsome am 28 Sep 2012 18:55:42

Hallo Ottomar,

was Du da schreibst stimmt schon. Den Grund dafür habe ich vorhin schon beschrieben: CS2 behält zuerst die Breite in Zentimetern bei, in Deinem Beispiel immer 36,31cm. Diese Maß nimmt CS2 als ein Maß an, das beibehalten werden soll, wenn Du die Auflösung veränderst. Veränderst Du nun die Auflösung, d.h. die Zahl der Pixel, die auf einem Zentimeter (rechnet sich leichter als Zoll) sein sollen, verändert sich natürlich die Zahl der Pixel,die für die ganze Breite nötig sind. Verändesrt Du die Breite in Pixeln, verändert sich die Breite in Zentimetern, die Auflösung bleibt.

Ich bleibe jetzt einfach bei Pixel auf Zentimeter, obwohl eigentlich in Pixel per Zoll gerechnet wird, es ist einfacher. Das Bild soll immer 30 cm breit sein. Bei einer Auflösung von 300 Pixeln pro Zentimeter sind also für ein 30 cm breites Bild 9.000 Pixel nötig. Wenn Du nun die Auflösung verkleinerst, z.B. von 300 auf 50 Pixel pro Zentimeter, behält das Programm immer noch die 30 cm bei. Aber da Du ja nur noch 50 Pixel für einen Zentimeter brauchst, brauchst Du für die ganzen 30 cm nur 30 x 50 Pixel, also 1.500 Pixel.

Du kannst das Spiel auch umgedreht machen: Lass die Auflösung gleich und verändere die Pixelbreite. Du wirst sehen, dass die Breite in Zentimetern zurückgeht. Wenn die Auflösung gleich bleibt, also z.B. bei 300 Pixeln pro Zentimeter, dann reichen 3000 Pixel Breite für 10 cm. Wenn Du jetzt die Pixel reduziert auf 600, dann sind es nur noch 2 cm Breite.

Das Rechenspiel ist: Wenn ein Bild eine Breite von X Pixeln hat und auf einer Breite von Y cm gezeigt wird, dann muss es eine Auflösung von Z haben.

Die Auflösung ist aber nur dann wichtig, wenn ich wissen will, ob das Bild noch für eine bestimmte Ausgabe oder Druckgröße geeignet ist, oder ich es für eine enstprechende Druckgröße haben will.

Beispiel: Die Dateien meiner 5D haben eine Steinlänge von ca. 5.000 Pixeln/lange Seite. Für eine gute Fotoqualität brauche ich eine Auflösung von 300 Pixel/Zoll. Wenn ich eine geringere Auflösung verwende, also z.B.nur 100 Punkte auf einen Zoll, dann werde die Punkte/Pixel sichtbar, es wird rasterartig. Jetzt kann ich auf der von Dir gezeigten Größeneinstellung sehen: Bei einer Pixelbreite von 5.000 Pixeln und einer für ein gutes Bild nötigen Auflsöung von 300 Dpi darf das Bild ca. 42 cm breit sein, damit es eine gute Druckqualität hat. Wenn ich auf die Idee komme, dass Bild oben an ein Hochaus kommen soll, dann reicht aber eine Auflösung von 50 Pixeln/Zoll. Denn man ist ja so weit weg, dass man die einzelnen Punkte nich sehen kann. Wenn ich weiß: Ich brauche nur 50 Pixel/Zoll, dann sehe ich: Das Bild könnte ich mit einer Breite von 254 cm ausdrucken.

Jetzt will ich aber nur Bilder in der Größe 15 x 10 drcuken lassen, aber dafür gleich 100 Stück. Wenn ich die 100 Bilder online in voller Größe zum Bilderdienst übertrage, dauert das ewig. Darum verkleinere ich meine Bilder vorher. Ich lasse die Auflösung bei 300 Dpi und verändere die Breite in Zentimeter auf 15. Nun hat das Bild noch eine Breite 1772 Pixeln. Die reichen für ein Bild 15 x 10, das Bild ist wesentlich kleiner als vorher und schneller zum Übertragen.

Die Auflösung spielt also eigentlich nur eine Rolle, wenn ich wissen will: Wie viele Pixel breit muss das Bild sein, um bei einer bestimmten Breite mit einem bestimmten Ausgabegerät/Druck noch gut auszusehen. Wenn aber die Vorgabe ein bestimmtes Pixelmaß ist, dann ist die Auflösung völlig egal. Denn ein Bild mit 1000 Pixel Breite ist 1000 Pixel breit, egal bei welcher Auflösung.


Klaus

ottomar am 29 Sep 2012 19:07:47

Hallo Klaus,

ich danke Dir. Was lange währte, wurde endlich gut.


Mit freundlichen n und ein schönes Wochenende wünschend,

Ottomar

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