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Ardeche – La Roque-sur-Cèze - Camargue – Arles – Le Baux – Rustrel – Fontaine de Vaucluse - Avignon
Ich möchte in meinem Reisebericht nicht nur die Route selbst, sondern auch unsere CP und SP beschreiben. Aber vor allem möchte ich auch einiges über z.B. die Straßenverhältnisse, Maut o.ä. berichten.
Es gibt ja schon sehr viele Reiseberichte über die von uns besuchte Region. Aber nach unserer letzten Erfahrung in den Bergen in Südtirol (wir steckten in einer engen schmalen Kurve mit unserem neuen Wohnmobil und einem entgegenkommenden LKW mit Anhänger fest, was uns eine leichte Schramme aufgrund der Felswand einbrachte) wollte ich nur Strecken fahren, die mit dem Wohnmobil unkompliziert sind und auch etwas für „Schisser“ bzw. „Neulinge“ sind.
Deshalb möchte ich zunächst erwähnen, ein guter Straßenatlas wirkt Wunder. Wir kauften uns den Michelin Straßenatlas und bereuten es nicht. Er ist zwar riesig/dick/schwer, aber dort ist jede Straße verzeichnet. Und das wichtigste – die Breite der Straße. Die in diesem Atlas gezeichneten engen Straßen, waren dann wirklich eng! Hätten wir uns auf das Navi verlassen, wir hätten wohl ständig irgendwo festgesteckt. So konnte ich problemlos die kleinen Straßen umfahren.
Zunächst einmal etwas über die Maut:
Wir entschieden uns, über die Autobahn zu fahren, da wir nur 2 Wochen Zeit hatten und ich es angenehm empfand, auf diesen meist ruhigen Autobahnen zu fahre und ich wollte schnell am Ziel sein. Besonders die Autobahn Nancy bis hinter Dijon ließ sich einfach toll fahren.
Entgegen einiger Behauptungen, die ich vorher gelesen hatte, haben wir nie ein Problem mit der Einstufung gehabt. Es wurde an jeder Stelle der richtige Classe-Tarif 2 gerechnet. Egal, ob am Automat oder bei einem besetzten Kassenhäuschen. Wir haben die Maut ausschließlich mit der Kreditkarte bezahlt, was problemlos ging.
Maut Hinfahrt: 63,90 € für 529 km
Maut Rückfahrt:71,30 für 587 km
Ach so, die von uns gewählten CP wurden aufgrund der Lage ausgewählt, da ich mich bei der Vorbereitung doch habe verrückt machen lassen von „Autoaufbrüchen ect. Wir mieden deshalb meistens die Parkplätze bei den Sehenswürdigkeiten und stellten uns auf dem CP um dann von dort aus alles zu besichtigen.
Aber jetzt geht es los:
1. Tag: Hessen – Wasserbillig – Beaune (642 km)
Erstes Ziel war Wasserbillig in Luxemburg. Schnell noch billig volltanken und etwas einkaufen. Kurze Mittagspause und dann ging es um 13.00 Uhr weiter Richtung Frankreich. Über Metz und Nancy ging es weiter Richtung Dijon.
Eigentlich hatten wir gedacht, wir suchen uns einen CP vor Dijon, doch die französischen Autobahnen ließ sich so gut fahren und das Wetter war gut, so dass wir erst in der Nähe von Beaune, genauer gesagt in einem kleinen Ort Santeney auf einem CP anhielten.
Maut: 27,10 Euro von Nancy - Beaune:
CP-Kosten: 16 Euro mit ACSI-CC
2. Tag Beaune – Ardeche (399 km)
Unser Ziel: die Ardeche.
Wir nahmen die Ausfahrt Nr. 19 auf der A7 nach Montepelier. Wir überquerten auf einer sehr langen und schmalen Steinbrüche die Rhone (hätte ich da schon in den Atlas geschaut, wären wir drumherum gefahren), bevor wir in das Naturschutzgebiet Ardeche die wunderschöne Straße oberhalb der Ardeche fuhren. Es gab immer wieder Aussichtspunkte. Jedoch konnten wir nicht an jeder halten, da kein Platz frei war. Wir verschoben das auf die Rückfahrt. Die Panoramastraße von ca. 30 km ließ sich sogar dem Womo ganz gut fahren, auch wenn man durch 2-3 Tunnel musste.
Auf jeden Fall eine Reise wert und auch für "Ängstliche" geeignet.
Nach einigem Suchen fanden wir den CP direkt an der berühmten Pont D’Arc. Dieser CP ist etwas urig und gewohnheitsbedürftig. Ich bin froh, dass ich die Sanitären Anlagen nicht benutzen muss. Eben Natur-CP. Mit uns standen nur 6 Wohnmobilisten dort
Sonnenuntergangam Campingplatz
Maut: 36,10 Euro
CP Camping du Pont 16 Euro ohne Strom
3. + 4 Tag – Pont D’Arc - La Roque-sur-Cèze (65km)
Am nächsten Tag fuhren wir die Panoramastraße nochmals zurück (zum Leidwesen von meinem Mann, da wir jetzt an der Seite des Abgrundes fuhren und nicht wie auf der Hinfahrt auf der Felsenseite). Ich musste die Ardeche schließlich von der anderen Seite noch sehen. Leider konnten wir trotz Nebensaison nicht alle Aussichtspunkte anfahren, da die kleinen kaum Parkflächen hatten.
Nächstes Ziel liegt in der Nähe von Avignon in dem Ort La Roque sur Cèze. Der Camping „les Cascades“ war zwar über enge Straßen, aber doch ganz gut zu erreichen, aber nur von der südlichen Seite, d.h. über die D6 (Bagnols-Ales), Ausfahrt nach Donnat (D143) angefahren werden. So stand es in der Beschreibung der ACSI Camping-Card und so sind wir auch hin. Bei einem späteren Spaziergang wussten wir auch warum. Es gibt dort eine Brücke, die nur 2,10 m breit ist und für Fahrzeuge bis 3,5 zugelassen ist.
Die D143 ist zwar auch nicht gerade breit, aber doch einigermaßen gut befahrbar.
Hier konnte man in dem Fluß Cèze baden und die Füße bei den Wasserfällen in den Kaskaden stecken.
Der Campingplatz befand sich direkt oberhalb dieser Kaskaden und hatte einen Zugang zum kleinen Kiesstrand. Nur ein paar Schritte über einen kleinen Pfad und man sah auf das Naturschauspiel.
Es gefiel uns hier so gut, dass wir noch einen Tag länger blieben, in der Ceze und im Pool badeten. Besonders der kleine Ort hatte seinen Reiz, er ist nur ca. 500 m entfernt.
In dem fast einzigen Bistro bestellten wir mit Händen und Füßen Wein und Essen. Es gab herrlich gekühlten Weißwein, Ziegenkäse u.a. und auch frische Feigen. Die hatten wir bis hierher noch nie gegessen. Ein Genuß. Hier hätten wir den ganzen Tag sitzen können.
CP: Les Cascades 16 Euro mit ASCI
morgen gehts weiter
Tipsel am 03 Okt 2012 00:40:37
Bin gespannt auf die Fortsetzung
:zustimm:
Anzeige vom Forum
vulcanizza am 03 Okt 2012 08:34:10
schööööööne Bilder - mehr, mehr :-)
spleiss53 am 03 Okt 2012 10:16:02
Tipsel hat geschrieben:Bin gespannt auf die Fortsetzung
:zustimm:
jup - weiter machen :)
Maggie am 03 Okt 2012 11:07:42
Schööön - ich schwelge in Erinnerungen - und könnte grad wieder los.
Bin neugierig auf die weiteren Fotos.
maria-eva am 03 Okt 2012 11:11:09
5. Tag La Roque-sur-Cèze - Pont Gard - Aigues Mortes (70 km)
Dann ging es zur Pont du Gard. Die Anfahrt war einfach und der Parkplatz sehr groß mit extra ausgewiesener Fläche für Womos. Man zahlte 18 Euro für Parken und Besichtigung. Ich hatte dort auch keine Angst, mein Auto unbeaufsichtigt stehen zu lassen.
Bei herrlichem Wetter sahen wir uns die Pont in Ruhe an, bevor wir Richtung Camargue weiterfuhren.
Unterwegs hielten wir noch an zum Tanken.
Die Tankstellen bei den großen Einkaufzentren wie Carefour oder SuperU sind wesentlich billiger und man kann dort meist bei einem Kassenhäuschen bezahlen. Leider ist die Einfahrt zum Häuschen meist sehr eng. Ansonsten ging das Tanken problemlos mit EC-Karte.
Wir kamen in Aigues Mortes an und fanden auch gleich den Stellplatz, da er gut ausgeschildert war. Allerdings gab es Probleme bei der Einfahrt. Eine Französin erzählte uns, die Schranke sei kaputt. Aber wir probierten es mit Hilfe einer anderen Französin noch einmal. Die Scheckkarte wurde nicht akzeptiert, es öffnete sich nicht die Schranke. Aber dann begriff ich, dass man auch bar zahlen konnte. Also 12 Euro in Münzen hinein, bis zur Schranke vorfahren und …. erst mal nichts. Nach einiger Zeit öffnete sich die Schranke dann doch und wir fanden auch noch einen guten Platz mit Aussicht auf die Stadtmauer.
SP-Kosten: 12 Euro
6. Tag Aigues Mortes - Les Saintes-Maries-de-la-Mer.
Heute gings in die Camargue. Eigentlich wollte ich ja auf den CP dort, aber wir fuhren erst mal durch den Ort und fanden den Wohnmobilstellplatz auch schnell. Wir entschieden dann erst einmal, hier anzuhalten und suchten uns einen Platz.
Direkt hinter dem Womo ist das Meer und der Strand ist auch recht schön und vor allem sauber.
Wir schauten uns die Stadt mit ihren Geschäften an und blieben bei einem der zahlreichen Restaurants hängen und genossen herrliche Muscheln in Sahnesauce.
Anschließend musste ich noch dringend auf das Kirchendach, von dem man eine tolle Aussicht hatte.
Jetzt noch mal ins Meer schwimmen. Wir müssen ein kleines Stückchen gehen, um den Schutzwall aus Steinen umgehen zu können. Das Wasser ist sehr kalt, aber sauber und flach abfallend.
Mittlerweile wurde der Stellplatz immer voller und voller, obwohl Nebensaison zählte ich am Abend allein auf dem befestigten Teil über 80 Womos. In der Hauptsaison möchte ich hier nicht sein.
Es standen auch viele auf dem Teil des SP, der unbefestigt weitergeht. Aber da dort bei bestimmten Windverhältnissen auch Überflutungsgefahr besteht und ich ja ein „Schisser“ bin, haben wir es den anderen überlassen, sich dort wohlfzufühlen.
SP Kosten: 9,50 Euro
7.+8.+9. Tag Les Saintes Maries de la Mer
Nachdem die Nachbarn auf dem Parkplatz irgendwann auch ruhiger wurden, konnten wir recht gut schlafen. Als ich Baquett kaufte sah ich auf dem Rückweg schon den Parkplatzwart beim Kassieren. Wir merkten, dass wir zwar nachts kostenlos, aber tagsüber 9,50 € für den SP zahlen mussten. Macht also 19 Euro. Deutlich teurer als auf dem CP mit Strom. Aber jetzt war es eh zu spät. Also zahlen und gute Miene zum bösen Spiel machen.
Gegen mittag machten wir uns auf, etwas in die Camarge zu wandern. Wir sahen viele Vögel und Flamingos.
Wir entschieden uns dann am Nachmittag, auf den CP zu fahren, wo wir auch noch ein gutes Plätzchen fanden.
Der CP "Le Clos du Rhone" liegt am Anfang/Ende des Ortes mit direktem Zugang zum Meer. Die Plätze sind recht großzügig und der Untergrund besteht aus Sand/Gras. Strom vorhanden. In dem Supermarkt am Platz bekommt man das Nötigste und täglich frisches Baguett. Die Bar mit Kleinigkeiten zum Essen war auch noch geöffnet.
Wir fühlten uns dort sehr wohl. Zum Ausruhen, baden etc. wesentlich besser geeignet (und billiger) als der SP im Ort,
Die nächsten Tage verbrachten wir auf den CP mit baden im Pool, liegen am Strand. Dann wurde es windig und kälter.
Übrigens, Mücken hatten wir dort unten zu der Zeit kaum!
SP Kosten: 9,50
CP Kosten: 16 Euro mit ACSI + 3,60 Taxe
maria-eva am 03 Okt 2012 13:21:36
10. Tag Le Saint Marie de la Mer – Salin de Giraud – Arles (117 km)
Am Vormittag fuhren wir dann los, die Camargue weiter zu erkunden bis zum Ort Salin de Giraud. Dabei umfuhren wir den Étang de Vaccarès und hielten an 2 Aussichtspunkten an, um die Vögel zu beobachten und Fotos zu machen. Allerdings verließen wir dafür auch die D 37 (breite gute Straße) und bogen in die kleine D 36b ein, die dann doch etwas eng war, aber trotzdem gut zu fahren ging.
Wir zunächst fuhren bis Salin de Giraud
Hier ein paar Eindrücke der Camargue
Eigentlich wollten wir an den Strand de Piermason, wo man mit dem Womo direkt am Meer/Strand stehen kann. Doch aufgrund des starken Westwindes, war der bereits überflutet, was uns ein Womofahrer auf dem SP in Salin berichtete. Da es uns dort nicht gefiel, drehten wir um und fuhren nach Arles.
Dort fanden wir dann auch den CP „Arles City“. Der CP liegt gut, um sich Arles anzusehen. In genau 15 Minuten ist man vom CP in der Altstadt mit all seinen Attraktionen wie Theater und Amphitheater. Er ist sehr einfach, aber das Sanitär war überraschend sauber. Ebenso war der Platz nachts gut beleuchtet. Wir schliefen dort sehr gut, obwohl mitten in Arles und fühlten uns dort recht sicher.
Für einen Besuch der Stadt ideal.
Wir latschten uns die Füße fast wund. So gegen 18.00 Uhr machten wir eine Pause mit Bier und Pastis. Auf dem Rückweg sahen wir dann einen Pizzawagen. Dort bestellten wir uns eine Pizza und aßen diese in dem danebenliegenden Park. Das war schon urig.
CP Kosten: 19 Euro ohne Strom
maria-eva am 03 Okt 2012 13:31:44
11. Tag – Arles – Le Baux de la Provence – Rustrel (103 km)
Heute fuhren wir erst einmal in Richtung Le Baux de la Provence. Das Wetter schien schlechter zu werden. Unterwegs fanden wir einen Lidl und dann erst mal etwas einkaufen. Wir fanden unterwegs auch eine Abtei-Ruine, die wir aber nicht anschauten, da wir das Womo hätten alleine lassen müssen und außerdem der Eintritt mit 7,50 Euro recht happig war.
Wir kamen ohne Probleme zu dem Touristenort Le Baux, wo wir auch einen Parkplatz fanden. Vor dem Ort waren links und rechts Parkbuchten, nach dem Ort auf der einen Seite. Gebühr 4 Euro.
Es standen auch Womos auf einem Stellplatz gegenüber dem Ort Le Baux, mit bestimmt toller Aussicht. Aber wir ersparten uns diesen Ausblick, da die Straße dorthin einspurig zu sein schien, zumindest kurvig und sehr eng.
Wir schauten uns den Ort an. Das Chateau ersparten wir uns, da es 8 Euro Eintritt kostete und wir auch nicht unbedingt die Steigen/Stiegen dort hochklettern wollten. Wir hatten auch so genug gesehen
Wir fuhren weiter und machten erst mal unterwegs eine Pause zum Essen.
Dabei entschieden wir, doch zu den Ockerfelsen zu fahren, da das Wetter sich anscheinend halten würde.
Wir fuhren dann noch bis Rustrel zum dortigen CP Colorado. Dort war überhaupt nichts los. Ein VW Bus mit Deutschen war da, später kam noch ein Womo hinzu. Aber da wir keine Lust mehr hatten weiterzufahren, blieben wir hier
Es war ein „Natur-CP“, d.h. nachts unbeleuchtet, Sanitären Anlagen: sauber, aber eben „Natur-CP“. Für den Strom benötigte man ein anderes Kabel, dass man aber an der Rezeption bekam. Die Frau dort, sprach prima deutsch und erklärte uns Wanderwege etc.
Die Zufahrt dorthin war allerdings etwas eng, aber nur ein kurzes Stück
Pizzeria am Platz:
Wir wanderten noch kurz durch die Ockerbrüche hinter dem CP und ließen dann den Abend ausklingen.
CP Kosten: 18,40 mit Strom.
So, weiter gehts später
Aretousa am 03 Okt 2012 13:46:08
Oh, Maria -Eva- Sehnsucht........
du schreibst so schön vom Süden Frankreichs, deine Bilder sind klasse-----ich will wieder hin.
abba am 03 Okt 2012 14:13:48
Sehr schöne Bilder - die Erinnerung an die Camarque und die Provence wurde sofort geweckt - DANKE!
Ich finde Deine Idee die Wege und die Kosten zu beschreiben sehr gut, auch dafür DANKE!
maria-eva am 03 Okt 2012 15:53:18
12. Tag – Rustrel – Fontaine de Vaucluse (55 km)
Vom CP aus wäre es ca. ½ - ¾ Stunde zu laufen gewesen, um zu dem Ockerbrüchen selbst zu kommen. Wäre das Wetter besser gewesen, wären wir gelaufen, so entschieden wir uns zum dortigen Parkplatz zu fahren und liefen ca. 1-2 Stunden durch die Brüche. Es gibt dort 3 verschiedene Wanderwege.
Kaum waren wir am Womo, fing es auch schon an zu regnen.
Der Parkplatz kostete 6 Euro. Bei Übernachtung dort 10 Euro. Er ist übrigens gut zu erreichen, ohne steile, enge Einfahrten.
Wir machten eine Pause und dann ging es Richtung Fontaine de Vaucluse.
Wir fuhren die breiteren Straßen, nicht wie uns das Navi sagte. Es war ein Umweg von ca. 8 km
Dort stellten wir uns auf den SP, der direkt vor dem Ort ausgeschildert war.
Stellplatz kostet 3,50 pro Tag. Er befindet sich direkt vor dem Ortseingang an der D 25. Er hat eine Schranke, die sich automatisch öffnet, dahinter wird jedoch von einem Platzwart die Gebühr kassiert, der morgens wieder herum geht und die Tagesgebühr abkassiert
Dann ging es in den Ort, der nach 5-10 Minuten erreicht war. Dann immer den Massen hinterher und wir kamen auch zu der Quelle der Source. Der Fluß hat durch die Pflanzen eine besonders kräftige grüne Farbe. Die Quelle hatte leider kaum Wasser.
Aufgrund der Nebensaison hatten schon viele Restaurants geschlossen. Hier möchte ich in der Hauptsaison ebenfalls nicht abgemalt sein. Der Stellplatz war abends mit 50 Womos gut gefüllt. Im Sommer bekommt man sicher kaum noch einen Platz.
SP Kosten: 3,50 Euro ohne Strom, V+E kostenlos
maria-eva am 03 Okt 2012 16:10:12
13.+14. Tag - Fontaine de Vaucluse – Avignon (39 km)
Nachdem ich im Ort ein Baguett geholt und wir gefrühstückt und entsorgt hatten, fuhren wir direkt nach Avignon. Wir kamen gut durch und waren um kurz vor 12 h auf dem CP Bagatelle, der eine sehr gute Lage zur Stadt hat. Einfach über die Brücke und schon ist man in der Stadt.
Übrigens kann man dort auch gut parken, um die Stadt anzuschauen. Abends allerdings würde ich da nicht bleiben wollen, da dort doch einiges los ist. Der CP war abends überwacht.
Ein Blick auf die Brücke, wo rechts davon der CP liegt:
Wir aßen eine Kleinigkeit und dann ab in den Ort. Wir kauften das Kombi-Ticket für die Avignon-Brücke und den Papst-Palast, den wir morgen ansehen wollen.
Die Stadt ist wunderschön, so dass wir zweimal in der Stadt Halt machten um Wein zu trinken und das Treiben zu beobachten.
Trotz dichter Lage zur gut befahrenen Straße/Brücke, schliefen wir sehr gut. Nachdem ich Baguett im CP-Laden gekauft habe und wir erst mal in Ruhe gefrühstückt haben, ging es gestärkt Richtung Papstpalast. Um kurz vor 12 h waren wir bereits drin. Nach über 2 Stunden und vielen Treppen waren wir wieder draußen. Beeindruckend, auch wenn im Palast selbst meist kahle Wände zu besichtigen waren.
Danach aßen wir erst mal zur Stärkung ein Sandwich und danach ging es noch mal hoch in die Gärten des Palastes (sogenannte Akropolis von Avignon).
Dann ging es zurück zum Womo, Essen kochen und etwas draußen sitzen. Am Abend tranken wir noch eine Flasche Wein am CP-Restaurant mit Blick auf die Rhone. So ließen wir den Urlaub ausklingen.
CP Kosten: 16 Euro ACSI CC und 0,39 p.P. Taxe
15. Tag – Avignon – Montigny (520 km) - Heimreise
Kurz vor 10 Uhr fuhren wir los Richtung Heimat. In Lyon gab es etwas Stau und durch den langen Tunnel nur in zähfließendem Verkehr, was nicht gerade so angenehm ist.
Etwas Stau an der Mautstation.
Wir entschieden uns dann für den CP du Chateau in Montigny. Jetzt sind es noch ca. 480 km nach Hause,.
Der CP liegt schön ruhig und die sanitären Anlagen sind auch sauber. Vor allem liegt er nur 1-2 km von der Autobahnausfahrt.
CP Kosten 14 Euro mit ACSI CC
Maut 26,90 (Avignon-Lyon = 207 km)
33,80 (Lyon – Montigny = 292 km)
16. Tag – Montigny – Mehring (298 km)
Wir kamen wieder um 10 Uhr nach dem Frühstück los. Da der CP nur 1-2 km von der Autobahn weg war, ging es ohne große Umwege Richtung Heimat. Wir kamen recht gut durch. Nachdem wir in Wasserbillig voll getankt, Kaffee etc. gekauft haben, ging es weiter Richtung Heimat.
Doch da das Wetter so gut war, entschieden wir uns noch einen Tag hier an der Mosel zu verbringen, sodass wir nach Mehring fuhren.
Hier saßen wir in der Sonne, liefen in den Ort und besuchten eine Straußenwirtschaft.. Danach saßen wir im Mosel-Beach-Cafe am Stellplatz und tranken Wein und aßen jeder ein super gutes, großes Rumpsteak.
Die letzten 206 km fuhren wir am nächsten Tag Richtung Heimat. Ein toller Urlaub war zu Ende.
Beduin am 03 Okt 2012 17:24:12
Haste schön gemacht :zustimm: fahre ja nächste Woche auch runter, wenn Plan a) aufgeht und freue mich unbändig!
freiheit2012 am 03 Okt 2012 17:46:45
Klasse Bericht, viel Arbeit alles so genau aufzuschreiben und uns mitzuteilen. :dankeschoen:
mk9 am 03 Okt 2012 18:55:27
D A N K E für den Reisebericht mit den tollen Fotos. :daumen2:
vom linken Niederrheion
Manfred
Säcker am 03 Okt 2012 19:50:35
Toller Bericht und tolle Fotos.
will49 am 03 Okt 2012 20:55:17
8) danke für die fotos. meine erfahrungen mit Freiübernachten bzw. kleinen SP von Lyon/Vogelpark, Lake Croix, Aix und in die Pyrenäen sind nur positiv.
also ist es auch da eine reine Bauch/Kopf angelegenheit.
8) Südfrankreich wird offensichtlich immer mehr der renner,den berichten
nach zu urteilen !
will
tuga am 03 Okt 2012 21:36:16
…für deinen schönen Reisebericht!
Gast am 03 Okt 2012 21:36:17
Maria toll soeben gelesen ,schöner Bericht und tolle Bilder.
bonjourelfie am 03 Okt 2012 21:50:34
Ich möchte mich auch für deinen tollen Bericht bedanken.
Wir sind auch gerade in Südfrankreich und werden vielleicht auf der Rückfahrt einige deiner erwähnten Plätze anfahren. Aber noch ist das. Wetter zu schön und wir genießen noch die Zeit auf dem CP auf der Halbinsel Giens.
LGElfie
sposoz am 03 Okt 2012 22:36:07
Vielen Dank für den tollen Bericht. Wir waren an einigen dieser Stellen in diesem Frühjahr gewesen.
Eine Bemerkung sei mir noch erlaubt:
In Fontaine de Vaucluse sind wir auch über die Absperrung am Ende des Spazierwegs, um das Wasser aus dem Berg kommen zu sehen.
Wir hatten echt Glück - ein Stein fiel oben vom Berg senkrecht runter und knallte 2 m rechts von mir auf den Fels.
Ich kann euch sagen, wie ich mich erschreckt habe. Meines Erachtens sind das mehr als 50 m freier Fall......
Viele
Achim
FamilieWeber am 04 Okt 2012 14:50:07
Vielen herzlichen Dank für den schönen Bericht. Wir waren in denen Sommerferien auch zum Teil in der Gegend unterwegs, aber natürlich mit viel mehr Urlaubern.
Immer schön in Erinnerung zu schwelgen.
Liebe !
23tari am 04 Okt 2012 15:05:42
Hallo,
vielen Dank für den tollen Bericht. Wir waren in diesem Jahr an fast den gleichen Stellen. Das weckt wieder die Erinnerung.
Liebe
Tanja
schaetzelein am 04 Okt 2012 15:10:35
toller Bericht und super Bilder maria-eva, vielen Dank.
werd ich beim nächsten Frankreichbesuch wieder raussuchen und viele Tipps gebrauchen können. Deine Angaben über CP und SP Gebühren und auch Eintritte für Sehenswürdigkeiten find ich super, da hat man schon mal nen Anhaltspunkt.
maria-eva am 04 Okt 2012 17:43:42
sposoz hat geschrieben:Vielen Dank für den tollen Bericht. Wir waren an einigen dieser Stellen in diesem Frühjahr gewesen.
Eine Bemerkung sei mir noch erlaubt: In Fontaine de Vaucluse sind wir auch über die Absperrung am Ende des Spazierwegs, um das Wasser aus dem Berg kommen zu sehen.
Wir hatten echt Glück - ein Stein fiel oben vom Berg senkrecht runter und knallte 2 m rechts von mir auf den Fels. Ich kann euch sagen, wie ich mich erschreckt habe. Meines Erachtens sind das mehr als 50 m freier Fall......
Viele Achim
Ja Achim, das kann ich mir vorstellen. Da es ja nicht verboten war, sondern nur darauf hingeweisen wurde, dass es gefährlich ist, sind war auch drüber. Allerdings schaute mein Mann auch nach oben und meinte nur, wenn da einer runter kommt und auf den Kopf fällt ..... wir sind dann schnell wieder zurück :-)
batchman99 am 10 Okt 2012 22:30:56
Schööööön Wir fahren in zwei Wochen genau durch diese Gegend nach Südspanien und haben uns viele Tipps und Anregungen geholt
uschi-s am 10 Okt 2012 22:48:31
Danke für den schönen, sehr ausführlichen Bericht. Da kamen direkt Erinnerungen an meine Südfrankreichzeit wieder.
hotchili am 14 Okt 2012 10:06:53
Danke für den schönen Bericht, ich werde nächstes Mal sicher auch Rustrel besuchen, aber nur in der Nebensaison für mich, wegen der Hunde.
Ich habe nirgends die Daten entdeckt oder überlesen....könntest Du die nachreichen.
Martine
piloteur am 14 Okt 2012 10:31:31
Hallo eva-maria,
ein sehr schöner Bericht.
Du schreibst: "Die Panoramastraße von ca. 30 km ließ sich sogar mit dem Womo ganz gut fahren, auch wenn man durch 2-3 Tunnel musste."
Kannst Du sagen welche Höhe diese Tunnel hatten und steht das auch in Eurem Atlas ?
Vielleicht habe ich das überlesen, aber wann wart Ihr auf dieser Reise, ?
hundaufreisen am 14 Okt 2012 14:01:26
Vielen Dank, da kommen soo viele Erinnerungen hoch.
Könnten grade wieder losfahren
maria-eva am 14 Okt 2012 20:00:53
@ hotchili:
Der CP Colorado befindet sich auf dem Weg von Abt nach Rustrel. Einfach die D22 ab Abt fahren und ca. 4 km vor Rustrel befindet er sich rechter Hand. Er ist ausgeschildert.
--> Link
Zum Parkplatz an den Ockerbrüchen selbst fährt man einfach weiter Richtung Rustrel. Im Kreisel dann allerdings nicht nach Rustrel, sondern der D 22 weiter folgen. Der Parkplatz ist ausgeschildert.
--> Link
@ piloteur:
Wir waren im September diesen Jahres dort. Es sind 3 Tunnelchen zu durchfahren (Fels). Es fahren dort aber auch Busse durch. Es war, wie gesagt, kein Problem. Auf meinem Straßenatlas steht bei dem mittleren Tunnel: 3m5
Der erste Tunnel (oder 3. je nach dem von welcher Seite man kommt) sieht aus Richtung Vallon so aus:
aus der anderen Richtung so:
Dieser liegt oben auf de rPanoramastraße, während die anderen zwei wirklich kurze Tunnel unten an der Ardeche liegen.
Maggie am 14 Okt 2012 21:09:28
@ piloteur
Unser Womo ist mit Topbox 3,30 m hoch und wir hatten keine Probleme auf dieser Strecke.
Labrador am 14 Okt 2012 21:23:54
Toller Reisebericht, einfach super zu lesen. :)
Rodja am 17 Okt 2012 20:08:11
Danke für den informativen Bericht mit den lustmachenden Bildern.Wir sind gerade in der Nähe von Arles und werden die eine oder andere Anregung aufgreifen.
maria-eva am 17 Okt 2012 20:36:40
Na dann viel,Spaß . Dann hat der Bericht ja seinen Zweck erfüllt.
piloteur am 17 Okt 2012 20:39:02
zimtzicke hat geschrieben:@ piloteur
Unser Womo ist mit Topbox 3,30 m hoch und wir hatten keine Probleme auf dieser Strecke.