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Erfahrungen mit AGTAR-Technik


Trianobbe am 25 Sep 2005 10:22:09

Unerfahrenes Forumsmitglied hätte gerne die Information, ob die AGTAR-Technik (Speziallichtmaschinenregelung HPR) in der Praxis den erwünschten Erfolg betreffs Stromversorgung bringt. Wer von Euch erfahrenen Hasen kann mir praxisnahe Erkenntnisse mitteilen?

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Jürgen2808 am 25 Sep 2005 22:41:14

Hab die Agtar Lichtmaschinenregelung seit fast einem Jahr eingebaut und muß sagen, ich bin rundum zufrieden. Meine 3 Panzerplattenbatterien mit je 200 AH werden während der Fahrt mit zwischen 80 und 100 A geladen. Da wir spätestens jeden 2. oder 3. Tag das Womo bewegen, bringt mir eine Stunde Fahrt mehr Energie wie 2 Tage Sonnenschein mit meiner Solaranlage (Maximalleistung 8 A Ladestrom). Im Vergleich zur Solaranlage ist das Agtarsystem preislich günstiger, jedoch bin ich der Meinung, dass es für die paar Teile viel zu teuer bezahlt werden muß. Aber so lange kein Anderer das Know How hat wirds wohl bezahlt werden müssen.
Jürgen

Gast am 03 Okt 2005 21:24:55

Wie funktioniert bzw. wie unterscheidet sich die AGTAR Technik von der herkömlichen LIMA?

lg
rup

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Gast am 04 Okt 2005 10:29:31

Hallo Rup.
Agatar modifiziert, wenn ich das richtig verstanden habe, die komplette Ladeanlage. Die Starterbatterie wird mit in die Verbraucher integriert, Es werden komplett bis zum Aufbauakku vernünftige Querschnitte verlegt, welche auch den von der Lima gelieferten Strom an den Akku bringen können. Darüber hinaus, und nun wirds teuer, wird der Limaregler rausgeworfen und was von Agtar ( ein modifizierter Regler von hella ) eingebaut ( extern ? ) der soll dann vernünftige Ladespannung liefern und wenn der Akku so richti gvoll ist immer wieder mal durch Spannungsanhebung das Elektrolyt durchmischen.

Ich denke, ein Sterling.regler macht das auf ähnliche Art und Weise und für viel weniger Geld.
Alternativ habe ich schon mal drüber nachgedacht, die Versorgunsbatterie mit 25² oder merh über ein 100A Trennrelais direkt an die Lima anzuklemmen. Dann dürften schon bessere Ergebnisse als mit der normalen Verkabelung ( 4-6² ) für wesentlich weniger Geld zu erwarten sein. ( halt die Grundausführung für besseres Laden )
Die 2. ausbaustufe ist dann halt der Sterlingregler. hab mir da mal die Details angeschaut.. Schlechter als das was Agtar verbaut ist der auch nicht vom resultat her. Nur um eingies Preiswerter.

Gast am 05 Okt 2005 12:48:21

@MichaelN

Vielen Dank für deine Erklärung. Jetzt weis ich worum es geht.

lg
rup

Jürgen2808 am 05 Okt 2005 21:01:27

Also bei mir wurde die Starterbatterie nicht mit in die Verbraucher integriert. Es wurde meine Lichtmaschine durch Einbau anderer Kohlen modifiziert. Dann wurden Kabel mit starkem Querschnitt von der Lichtmaschine zur Aufbaubatterie verlegt und der modifizierte Hella Regler zwischen Lima und Batterie eingebaut. Das wars, sonst wurde nichts verändert. Normalerweise gehört noch ein Batterie- Kapazitäts- Messgerät zum Lieferumfang, wurde bei mir aber nicht eingebaut, da ich so ein Teil schon hatte.

Jürgen

Eddy am 05 Okt 2005 21:45:48

Was kostet denn der Spaß durchschnittlich und wer macht so was.

Eddy

Gast am 06 Okt 2005 07:57:57

Jürgen2808 hat geschrieben:Es wurde meine Lichtmaschine durch Einbau anderer Kohlen modifiziert.
Jürgen

Und genau das, wird nur gemacht, weil normalerweise bei fast allen Limas die Kohlen im regler integriert sind. Da der regler aber überflüssig ist, und dort der mod. Hella Regler angeklemmt werden muss, schmeissen die den alten Regler ( mit Kohlen ) raus und setzen ein leeres Gehäuse mit neuen Kohlen ein. Dort können Sie dann nach Belieben ihr regelgerät anklemmen und gut ist.
Ich finde, das die Preise für das ganze sehr überzogen sind. Oder aber sie verlangen in der Praxis andere Preise als auf der Website angegeben. ( Was ich aber wiederrum nicht glaube... )

Zum Vergleich:
EIn Sterling Regler kostet in Standardausführugn 199 EUR,die Trenndioden in etsprechender Leistung mal mit 100EUR angesetzt. sind wir bei 300, Noch 200EUR für Kleinmaterial und ein Schütz. sind wir bei 500 EUR. Eine Umrüstung bei Agtar incl Regler, Dioden, Schütz und Arbeitszeit 1650.-EUR, ( Material bei Sterling 500,- blieben 1150 fürs machen.. ) Ein stolzer Preis.. Dafür kann man einige Womos mit Sterlingreglern umrüsten..

Seekater am 06 Okt 2005 10:54:08

Hallo Regler-Optimierer,

soweit ich gelesen habe kommt noch eines Punkt zu der hier ansonsten schon sehr treffende Betrachtung dazu:

Durch die geänderten Regler, wird ja nicht die Leistungsfähigkeit der LiMa geändert, sondern lediglich das Regelverhalten durch andere Spannungskennlinien. Das heißt wiederum der Vorteil der geänderten Regler liegt hauptsächlich genau in dem von Jürgen beschriebenen Nutzungsverhalten mit regelmäßigen kurzen Fahrtstrecken. Dort bringt Agtar/Sterling eindeutig mehr Ladeleistung in die Aufbaubatterie, die Aufbaubatterie ist schneller "voll". Bei längeren Fahrtstrecken relativiert sich das Ganze dann wieder, das heißt man bringt dann - auch ohne Modifikation - durchaus ähnliche Ladeleistung zustande.

Viele
Seekater

Gast am 06 Okt 2005 14:36:37

Seekater hat geschrieben:Bei längeren Fahrtstrecken relativiert sich das Ganze dann wieder, das heißt man bringt dann - auch ohne Modifikation - durchaus ähnliche Ladeleistung zustande.

Viele
Seekater

Stimmt nicht so ganz.. Durch die dünnen Querschnitte die in der Regel auf einer sehr langen Länge verlegt sind, ist der Spannungsabfall so hoch, das die Aufbauakkus selten optimal geladen werden, weil einfach zu wenig ladespannung da ist. Würden nun generell mind. 20² von der Lima zum Aufbauakku gelegt, würde ich Dir zustimmen.. So ist es aber leider nicht. D.h. es kann sich jeder die Leistung verbessern, wenn er
A grössere Querschnitte zum Aufbauakku verlegt
B in Verbindug mit A dann für einen direkte Leitung ohne Umweg über den EBL legt. ( hier entsteht dann wieder eine Engstelle für den Strom, weil es über die leiterbahnen der Platinen geht . ( Und die sind halt nicht für 80A ausgelegt ) Deswegen wird die Leitung von Lima in den EBL ja meist sogar auf 2 Steckkontakte verlegt damit es ein bissel besser ist )

Seekater am 06 Okt 2005 15:32:39

MichaelN hat geschrieben:
Seekater hat geschrieben:Bei längeren Fahrtstrecken relativiert sich das Ganze dann wieder, das heißt man bringt dann - auch ohne Modifikation - durchaus ähnliche Ladeleistung zustande.

Viele
Seekater

Stimmt nicht so ganz.. Durch die dünnen Querschnitte die in der Regel auf einer sehr langen Länge verlegt sind.......
......
A grössere Querschnitte zum Aufbauakku verlegt
B in Verbindug mit A dann für einen direkte Leitung ohne Umweg über den EBL legt. ( hier entsteht dann wieder eine Engstelle für den Strom, weil es über die leiterbahnen der Platinen geht . ( Und die sind halt nicht für 80A ausgelegt ) Deswegen wird die Leitung von Lima in den EBL ja meist sogar auf 2 Steckkontakte verlegt damit es ein bissel besser ist )


Hallo Michael,

klar hängt dieser Effekt auch vom Querschnitt der verlegten Leitungen ab, was jedoch - wenn die Original-Leitungen mit AGTAR oder Sterling angewendet werden dort denselben Effekt hätte.
Selbstverständlich sollte auch eine Querschnittsverbesserung VOR einer AGTAR- oder Sterling-Maßnahme liegen und mag vielleicht auch schon ausreichend sein.

Mit EBL nehme ich an meinst Du den "Elektroblock" zwecks "Aufsuchung" des Trennrelais?


Seekater

Gast am 10 Nov 2005 12:54:44

Hallo Seekater,

hatte gar nicht gesehen, das hier noch was hinter meinem Beitrag los war. Genau das EBL meine ich. ( Bei mir war unlängst der Stecker auf einer leitung total verschmort. Da hab ich die Kiste mal aufgehabt. ) Sehr solide ist das ganze nicht. Und wenn ich dann noch sehe, das die Batterie über 6² die auf 2 Steckkontakte gesplittet sind geladen werden soll, dann wundert mich nicht, warum die Akkus nie ganz voll werden.

Schaudt bot mir auf Anfrage wegen der Steckereinsätze dann eine Reparatur für pauschal 150€ an. Die Stecker haben mich dann bei RS incl. Kontakte für die nächsten 100 Jahre noch keine 20 EUR gekostet. ( Hatte direkt 2 Sätze bestellt )

Auf jeden Fall habe ich, nachdem ich einmal versuchsweise ein 25² direkt von der LIMA zu den Akkus gelegt habe, wesentlich höhere Kapazität meiner Akkus feststellen können. Normal wurden so nach 3 Tagen die Lampen schwächer und die Spannung ging von der Anzeige her in den roten Bereich. Nach dem Einbau der dicken Direkten Verbindung habe ich nach 5 Tagen das gleiche Ergebniss gehabt. Für mich eine deutliche Verbesserung. Alles unter den gleichen Vorraussetzungen und jeweils 4,5 Stunde Fahrt zum Akku laden. ( Düren - Dünkirchen ) Alls im Sommer unter recht identischen Wetter und DVD Konsum, und Kühlerzusatzlüfter.
Nach diesem Versuch habe ich dann beschlossen, mir die Anlage umzubauen. Leider ist es seit letzem Sommer bei dem Vorhaben geblieben.. :-( Einfach keine Zeit für nix

Michael

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