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nun trau ich mich nach Monaten des Mitlesens dann doch das erste mal, hier eine Frage zu stellen, auf die ich bis jetzt als einzige noch keine Antwort gefunden habe. Das mag daran liegen, dass ich die Suchfunktion nicht richtig nutze, falls dem so ist, bitte ich in solchem Falle vorab um Entschuldigung...
Vorab: Seit Februar 2012 sind wir stolze Besitzer eines neuen A6971 Dethleffs Alkoven (7,33m, ganzjährig angemeldet) und haben dank der vielen tollen Beiträge im Forum viele Fehler gar nicht erst gemacht, an dieser Stelle an alle Profis also ein herzliches Dankeschön ! Eigentlich wollten wir uns letztes Jahr ein gebrauchtes WoMo holen, aber so richtig glücklich waren wir mit den Preis / Leistungen nicht und haben uns dann im letzten Jahr auf der Caravan recht spontan für den Neukauf entschieden. Nun haben wir die ersten 12.000km hinter uns und freuen uns richtig, dass wir dabei sind. Lediglich die langen Arbeitsphasen zwischen den Touren nerven noch :wink:
Nun aber zu meiner Frage: Im kommenden Januar bin ich aus beruflichen Gründen in Las Vegas. Da meine bessere Hälfte nicht immer wieder alleine in Deutschland zurück bleiben möchte während ich auf irgendwelchen Messen rumturne, haben wir uns diesmal entschieden, Geschäft und Urlaub miteinander zu verbinden.
Wir werden also Anfang Januar von Düsseldorf nach Las Vegas fliegen, dort ein paar Tage im Hotel verbringen und ich tagsüber arbeiten, und danach haben wir uns für zwei Wochen ein WoMo gemietet, mit dem wir dann das Umfeld erkunden.
Ich habe schon viele Tipps und Ideen gefunden, aber meine Hauptfrage ist: Hat eigentlich jemand Erfahrung zu dieser Jahreszeit gemacht? Der eigentliche Plan war, von Las Vegas aus über das Death Valley nördlich durch den Yosemite National Park nach San Francisco und dann die Pazifikküste südlich bis runter nach Los Angeles, östlich in Richtung Joshua Tree und dann wieder hoch nach Las Vegas, von wo aus wir wieder zurück fliegen. Das wären dann Nevada, Kalifornien
Der Yosemite im Januar und damit Winter schien uns dann aber ebenso blödsinnig zu sein, wie das in dieser Jahreszeit eher im Nebel und Regen versunkene San Franciso zu besuchen, so dass ich die Route nun auch von der Entfernung etwas kleiner geplant habe: Las Vegas - Valley of Fire - Death Valley - (vielleicht Sequoia) - Los Angeles - Joshua Tree - Las Vegas. Eben auch wegen der zu erwartenden nächtlichen Temperaturen stellt sich die Frage, ob wir Wasser im Tank lassen sollten, welche Campingplätze zu der Zeit auf haben und ob vielleicht doch ein Abstecher in den Grand Canyon und Zion National Park möglich sind? Soweit ich gesehen habe, sind die Temperaturen nachts aber im Mittel dort bis -9 Grad, so dass ich das eigentlich eher für Unsinn halte, oder was meint ihr?
Unsere Flitterwochen haben wir unerfahren und 4 Woche lang 1999 in Kanadas Westen gemacht. Im Mai froren uns dort aber immer noch gelegentlich die Leitungen ein, wir haben echt Glück gehabt, dass nix schlimmeres passiert ist. Tja, und diese Erfahrung hat uns gezeigt, dass wir auch ab und an neben den Government Campgrounds ohne Strom einen richtigen mit allen Anschlüssen aufsuchen mussten, alleine schon wegen der Haarpracht meiner besseren Hälfte, bei der ohne Föhn stundenlanges Trocknen angesagt ist. Das Problem habe ich mittlerweile nicht mehr, aber ich drifte ab ;-)
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr bei der ein oder anderen Frage helfen würdet.
Herzlichen Dank und liebe aus der Nähe von Düsseldorf Thomas
zunächst Glückwunsch zu Deinem tollen Job :D . Von Dienstreisen nach USA träume ich ja schon lange - nur leider vergeblich...
Eure Idee, den Yosemite NP im Winter von LV aus besuchen zu wollen dürfte schon allein daran scheitern, dass der Tioga Pass gesperrt ist. Mal ganz abgesehen davon, dass die Fahrzeugflotte von den bekannten großen US-Vermietern zu geschätzt 95% nicht wintertauglich ist. Und sofern ich mich recht erinnere, sind Frostschäden am Wassersystem nicht versichert. Das Risiko würde ich persönlich eher nicht eingehen wollen. Auch dürften keine Winterreifen aufgezogen sein, ggf. vielleicht M&S-Reifen. Insofern würde ich auf südlichere Gefilde ausweichen - Southern California, Arizona, New Mexico. Hier gibt es sicher nicht die bekannten großen "Highlights of the Southwest" zu bestaunen, dafür aber unzählige andere (weniger bekannte) Dinge zu entdecken. Das VoF, das Death Valley und den Joshua Tree NP würde ich empfehlen, LA sicher auch. Was ist mit San Diego, Anza-Borrego Desert SP, Tucson mit Saguaro NP und Arizona Sonora Desert Museum, Phoenix, Quartzsite, Lake Havasu, Lake Mead NRA? Für zwei Wochen viel zu viel...
Ich würde Dir einfach vorschlagen, mal unter folgender Adresse
ein wenig zu stöbern und/oder dort um Rat zu fragen. Zur Einstimmung empfehle ich insbesondere und wärmstens die Reiseberichte von Fredy, der oft im Winterhalbjahr unterwegs ist.
Viele aus Berlin.
kedi3001 am 11 Nov 2012 09:15:08
Hallo Thomas,
wir haben im Winter dieses Jahres (Jan./Febr.) eine ähnliche Womo Tour gemacht und sind noch immer ganz begeistert! Es war aber fast ein Sprung ins kalte Wasser, da auch in den einschlägigen Foren fast niemand Erfahrungen in dieser Jahreszeit hatte.
Wir sind dann aus Wettergründen hauptsächlich im südlichen Südwesten unterwegs gewesen und haben es nicht bereut! Wir hatten jeden Tag Sonnenschein und meistens war es mittags sogar richtig warm (über 20°C). Unsere Route war von LA über San Diego, dann ostwärts bis Tucson, Phoenix, Sedona und zurück über Las Vegas nach LA. Übernachtet haben wir am liebsten in den superschönen National Parks (vor allem Valley of Fire und Anza Borrega haben es mir angetan). Dort ist es um diese Jahreszeit sehr ruhig und angenehm. Es gibt in dieser Region (vor allem in Arizona) aber auch eine Menge sogenannter "Snowbird" Plätze, auf denen die Rentner den Winter verbringen. Auch dort war meist toll und super angenehm zu übernachten - lasst Euch nicht von dem Hinweis "55+" abschrecken - solange man keine Kinder dabei hat ist man auch in jüngeren Jahren sehr willkommen. Diese Plätze waren toll zum Wäschewaschen, schwimmen im geheizten Pool (ja, auch das war um diese Jahreszeit möglich!). Also, es gibt auf jeden Fall jede Menge offener Campingplätze (ob mit oder ohne tolle Duschräume für die Haarpracht Deiner Liebsten).
Weiter nördlich lag leider noch Schnee und da wir uns auch Sorgen wegen des Einfrieren unserer Wassertanks machten (die US Womos sind leider fast nicht isoliert), haben wir dann den Grand Canyon doch ausgelassen. Wäre im Nachhinein aber doch möglich gewesen. Als Vermieter würde ich Euch "Road Bear" empfehlen - die haben sehr neue Fahrzeuge, eine Station in Las Vegas und der Service ist auch sehr empfehlenswert. Im Winter sind auch die Preise dort erschwinglich. Nur das Bettzeug, das mitvermietet wird (bei allen Anbietern) ist leider für die Jahreszeit viel zu dünn (die Nächte können sehr kalt werden) und daher hatten wir unsere schöne warmen Daunendecke dabei und haben die Mehrausgabe für den Zusatzkoffer nie bereut. Ansonsten müßte man die Heizung durchlaufen lassen (ist nicht so unser Ding).
Ich wünsche Euch, dass ihr genausviel Glück mit dem Wetter habt wie wir im letzten Winter.
Viele Conny :D
Anzeige vom Forum
starman4711 am 11 Nov 2012 11:37:42
Hallo Conny, Hallo Concordino,
klasse Antworten, vielen lieben Dank :D
Da habe ich schon jede Menge erfahren und das wird jetzt etwas brauchen, die tollen Tipps zu recherchieren.
@ Concordino: Alles ist relativ, wenn Du alle paar Wochen geschäftlich nach China, Hong Kong, Japan, Taiwan und USA musst, geht Dir das nach ein paar mal eher auf den Zeiger. Gott sei Dank muss ich mittlerweile nur noch einmal im Jahr nach USA. Diese vielen Nächte im Hotel und ohne Freunde oder Familie waren dann auch mit ein Grund sich für das WoMo zu entscheiden. Endlich Ruhe und allein. Ich will mich überhaupt nicht beschweren, aber Dir sagen, dass alles im Leben relativ ist (philosophier :wink: ) Beim Yosemite war ich nicht sicher, ob man östlich dran vorbei fahren kann und - wenn auch nicht den ganzen Park - nördlich einfallen kann und wenigstens etwas mitbekommt. Ist aber nunmehr eh hinfällig, denn Eure Antworten haben mich schell auf das richtige Pferd gesetzt.
@ Conny: Hattest Du nicht auch einen tollen Reisebericht mit vielen Fotos ins Forum gestellt? Leider finde ich den nicht mehr, irgendwie hat sich die Ansicht der Suchfunktion geändert und ich kämpfe gerade noch, damit zurecht zu kommen :cry: Weiter in Richtung Osten zu fahren, hatten wir auch schon fast verworfen. Wir dachten, da frieren wir ein.
Wir schauen uns das jetzt mal im Detail und auf den Karten an, der Sonntage ist der perfekte Tag dafür :)
Der Zusatzkoffer wird ebenfalls schon mal vom Dachboden geholt, da kommen dann die Schlafsäcke und noch ein paar andere Utensilien für das Fahrzeug rein, so dass wir uns dann vermutlich das Personen-Kit vor Ort ( individuelle Ausstattung) sparen können.
Hattet Ihr die Campingplätze eigentlich schon aus Deutschland vorgeplant, oder sogar gebucht? Wir sind eigentlich gerne spontan, wollen aber eben auch nicht unvorsichtig sein.
Wie Du schreibst habt Ihr den Grand Canyon wegen Schnee ausgelassen, ich denke, dass wir das besser auch machen. Dann buchen wir uns doch lieber in Las Vegas einen Helikopter Flug dahin und machen den Besuch auf die Art. Hat da jemand Erfahrung mit?
Ach ja, wir haben uns für Moturis entschieden, der Tipp kam auch aus dem Forum, eine Schweizer Firma die dahinter steht, sehr zuverlässig sein soll und 23/25 Fuss sind uns groß genug, die anderen waren größer. Ich werde berichten.
Noch einmal lieben DANK bis hierhin ! Thomas
deedee am 11 Nov 2012 12:30:20
War mal Ende April im Bereich Grand Canyon. Das iss ja übrigens auch 'n HOCH-Plateau ... War selbst dann noch erschreckend kühl nachts. Ich würde mich während Eurer Reisezeit in den wirklich südlichen Regionen aufhalten, da wirds angenehm sein. Alles was in NM, AZ, CA nördlich der Route 66 ist, würde ich winters auslassen. Auch würd ich gar nicht sooo viel an Decken, Schlafsäcke und Co einpacken. Ihr werdet ohnehin einkaufen gehen (Wall Mart iss gar nich übel) und die haben schöne dicke Decken für den wirklich schmalen Geldbeutel. Spart Euch den Platz im Koffer für t-shirts, Jeans und Co.
WAS atemberaubend war (spätere Reise von mir): von der Calif. Grenze aus über die S 2, das ist die alte und legendäre Butterfield Stage Coach Road, hoch nach Temecula, und dort in der Old Town rumhängen ....... Anza Borrego - Wüste .... schöööööön (Wasserfässer beachten) um den Havasu-lake herum .... .... ach, da iss alles schööööööööööööööööööööööööööön
starman4711 am 11 Nov 2012 14:58:14
DeeDee, das wird uns jetzt sicher auch noch weiter in den Süden treiben, als gedacht.
Wir dachten schon, dass da "unten" wegen der wenigeren Nationalparks "boring" wäre, dem scheint nicht so zu sein, prima. Arizona hatten wir weniger auf dem Schirm, aber auch das werden wir bei der Planung noch einmal andenken. Und auch südlich der Route 66 ist Arizona empfehlens- / sehenswert ?
Was hat das denn mit den Wasserfässern auf sich?
Thomas
biauwe am 11 Nov 2012 16:00:32
Vielleicht helfen unser Reiseerfahrung ein wenig: --> Link
starman4711 am 11 Nov 2012 16:16:02
Hilft, prima :) Wir haben schon viereckige Augen vom Lesen, auch durch Fredy's Reisebericht, die sind echt detailliert, klasse.
Wenn ich mich nicht vertue, hast Du den Bau des Aria Hotels fotografiert. Ist schon verrückt, denn da war ich diesen Januar drin und dort haben wir auch für den kommenden Januar gebucht. Stimmt also doch, die Welt ist ein Dorf....
deedee am 11 Nov 2012 17:48:50
biauwe hat geschrieben:Vielleicht helfen unser Reiseerfahrung ein wenig: --> Link
Hey, was issn das denn ??? Das iss ja nur geil ....!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
deedee am 11 Nov 2012 18:08:38
starman4711 hat geschrieben:DeeDee, empfehlens- / sehenswert ?
Was hat das denn mit den Wasserfässern auf sich?
Thomas
Auf jeden Fall !!! Es sei den, Ihr seid auf der Suche nach KULTUR ... ich Kulturbanause, ich Landschaftsliebhaber. Anza Borego-Wüste .. Wasserfässer ... das ist Wüstenregion. Im Sommer IMMER ausreichend Wasser mitnehmen, und für in Not Geratene stehen entlang der Straße jede Meile ein (jeden Tag frisch gefülltes) Wasserfass ... Da wachsen immer noch Pflanzen, insbesondere diese Kakteen, die nur einmal im Leben blühen (die mit dem ewig langen Stiel, so bis zu 3 Meter hoch), dann kaputtgehen und ihre 'Kinder' aufziehen .... Leicht hügeliges Gelände ... schöööööön und ruhig. CP oder SP ... keine Ahnung, sind mit dem Moppedd da durch. Von El Centro hoch nach Temecula. Parker Damm und weiter am Colorado River (Grenzfluss AZ/CA), insbesondere auf AZ-Seite .... traumhaft schön, haben das aber nur von der CA-Seite aus gesehen. Wassersport ohne Ende. Nord-östlich davon ... Indian Highway # 1 - heiß, heißer, Glutofen, zumindest im Sommer. Ein paar wenige indianische Inns ..... Ich würde SOFORT wieder dahin ......ob mit WoMo oder Moppedd oder auch zu Fuß .... Könnte jetzt stundenlang wieder träumen ...
starman4711 am 11 Nov 2012 20:04:51
biauwe hat geschrieben:Vielleicht helfen unser Reiseerfahrung ein wenig: --> Link
Deinen Bericht habe ich mir jetzt in aller Ruhe durchgelesen, echt genial :!: :!: Die Gegend ist sicherlich mit am reizvollsten und wir als Skifahrer sind schwer begeistert.
Dennoch hattet ihr auch etwas Glück und seid weder eingeschneit noch als Eiszapfen zurückgekommen, ich denke, wir werden die "sichere" Variante im Süden nehmen. Ich sehe aber, dass ich mir keine Gedanken wegen 10m Schnee und Eisstraßen machen muss, das ist schon mal toll. Jetzt weiß ich auch, dass ein Abstecher zum Canyon zumindest möglich ist.
Wie war das doch noch mit den National Park Gebühren, ich hatte meine ich hier mal was von einer Karte für alle Parks gehört, wo konnte man die noch gleich kaufen?
Nach euren Berichten freuen wir uns jetzt schon mehr, als nach Studium von 5 Büchern, die uns nicht wirklich weitergebracht haben.
Thomas
Gast am 11 Nov 2012 21:39:46
Zu den Nationalparkgebühren :
Die liegen z.w 15 und 12 Dollar. Wenn Ihr also mehrere Nationalparks besuchen wollt, kauft gleich im Ersten die Jahreskarte (um die 80 Dollar) Dann habt Ihr Ruhe.
Wir waren dieses jahr im Juni drüben. Über 4100km in einem Jeep von SF, Yosemite, Mariposa, Tiogapass, Momolake, Sieranevada, death Valley, durch Las vegas zum Zion, zum Bryce Canyon, Canyonlands, Arche nationalpark, Moab, Antelope, Durango, Monumet Valley, am Südrand des Grand Canyomn entlang, Lake Paul, Powel- Coloradorafting, Williams, Seligman und dann über die Route66 nach Boulder, Hoverdamm/ Lake Mead, Abschluss 2 Tage Las Vegas. Unvergleichlich die Tour.
Schau dir aber mal die Höhenverhältnisse der Strecke an !! Die meiste Zeit ist man in ca. 5000- 7000 Fuß höhe. Maximum waren ca. 10800Feet Höhe. Da würde ich mich im Winter nicht hinwagen und wir sind seit 27 Jahren Wintercamping erprobt. Fahrt besser, wie hier schon vorgeschlagen wurde, in gemäßigter Regionen.
Concordino am 11 Nov 2012 23:57:57
Hallo Thomas,
so schnell können wir Dich also von der ursprünglich geplanten Route abbringen... :D
Camping World (ehemals Moturis) ist recht empfehlenswert, wenn man den aktuellen Bewertungen in dem von mir empfohlenen Forum folgen möchte. Ich denke, die dortigen Meinungen sind repräsentativ für die Ansprüche deutscher Kunden (überwiegend natürlich ohne eigenes Womo in DE und daher ohne entsprechende Vergleichsmöglichkeiten). Die Station in LV ist auch gut gelegen, zahlreiche Übernachtungs- und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in der Nähe.
Wenn Du die Möglichkeit hast, zusätzliches Gepäck kostenfrei aufzugeben (wovon ich mal ausgehe, wenn Du regelmäßig Meilen sammelst...), dann lohnt es sich sicher, für zwei Wochen die fehlenden Gegenstände für das Campingleben im nahen Wal Mart zu kaufen. Solltet Ihr Euch dennoch für die Campingkits entscheiden, wird man Euch sicher nicht die Bitte abschlagen, zwei weitere Decken ins Womo zu legen. Das funktioniert erfahrungsgemäß problemlos. Und mit der Größe 23/25 Fuss seid Ihr ganz sicher gut beraten.
Ob Ihr CP vorbuchen solltet? Ich denke nein. Das ist wirklich touristische off season, nur die snowbirds sind unterwegs. Ich würde da nix buchen. Es sei denn, Ihr habt was ganz Spezielles an einem bestimmten Tag vor und wollt nicht stundenlang fahren.
Ob sich ein Nationalparkpass (zu kaufen an jedem Kassenhäuschen) für Euch lohnt entscheidet die Frage, wie viele NP Ihr besuchen wollt und ob Ihr binnen Jahresfrist noch einmal drüben sein werdet (Gültigkeit: 1 Jahr). Bitte beachten, dass die State Parks (SP) gesondert zu bezahlen sind. Der Staat California hat die Gebühren zuletzt drastisch erhöht, Arizona auch, nur New Mexico ist bemerkenswert preiswert (und auch gut). Somit ist auch die Frage beantwortet, ob sich AZ (bzw. NM) lohnt. Wie schon geschrieben: nicht die ganz großen Highlights erwarten Euch, aber unzählige kleine dafür. Es lohnt sich auf jeden Fall. Und für die "großen" NP des Südwesten solltet Ihr einfach die Monate 4-11 in Betracht ziehen und einen weiteren Urlaub planen. Drei Wochen wären dafür sicher das Minimum.
Viele aus Berlin.
biauwe am 12 Nov 2012 00:41:01
bigpit hat geschrieben:Schau dir aber mal die Höhenverhältnisse der Strecke an !! Die meiste Zeit ist man in ca. 5000- 7000 Fuß höhe. Maximum waren ca. 10800Feet Höhe. Da würde ich mich im Winter nicht hinwagen und wir sind seit 27 Jahren Wintercamping erprobt. Fahrt besser, wie hier schon vorgeschlagen wurde, in gemäßigter Regionen.
Winter in der USA ist kein Problem, die räumen auch die Strassen :D
Der Winter kommt da nicht überraschen, wie in Deutschland.
kedi3001 am 12 Nov 2012 10:42:42
Hallo Thomas,
einen Reisebericht habe ich leider immer noch nicht geschafft. :( Wir hatten die CPs nicht vorgebucht - es gibt um diese Jahreszeit eigentlich immer freie Plätze. Das ist einer der Hauptvorteile des Reisens in dieser Jahreszeit. Auch die National Parks waren fast leer und eine Vorbuchung überhaupt nicht erforderlich.
Sehr empfehlen können wir auch den Organ Pipe NP, der fast direkt an der mexikanischen Grenze liegt. Dort gibt es einen schönen Wüstenwandertrail. Besonders gut hat uns auch der Kartchner Cavern State Park in Arizona gefallen - dort gibt es direkt in der Nähe des CPs eine tolle Höhle zu besichtigen. In San Diego waren wir auf dem zum Museum umgebauten Flugzeugträger Midway - war wirklich ein tolles Erlebnis, das es in Europa nicht zu sehen gibt. Was den Heliflug zum Grand Canyon angeht, so hatten wir das auch vor, nur leider holen einen die Veranstalter nicht vom CP sondern nur vom Hotel ab. Sollte aber für Euch kein Problem sein, da ihr in Las Vegas ja im Hotel untergebracht seid. Arizona ist wirklich landschaftlich sehr empfehlenswert. Wir sind auch ein Stück die alte Route 66 gefahren (von Flagstaff kommend nach Seligman und dann die Route 66 bis Kingman). War superleer und wirklich ein schönes Stück altes Amerika.
Viele und viel Spaß bei der Planung Conny
starman4711 am 13 Nov 2012 21:43:03
Concordino hat geschrieben:Hallo Thomas,
so schnell können wir Dich also von der ursprünglich geplanten Route abbringen... :D
.
Na ja, ich bin ja nicht lernresistent und höre auf Eure Erfahrungen, mir ist bei dem ein oder anderen Hinweis schon ein Licht aufgegangen :idea: Vielen Dank !!
starman4711 am 13 Nov 2012 21:45:00
bigpit hat geschrieben:Zu den Nationalparkgebühren :
Die liegen z.w 15 und 12 Dollar. Wenn Ihr also mehrere Nationalparks besuchen wollt, kauft gleich im Ersten die Jahreskarte (um die 80 Dollar) Dann habt Ihr Ruhe.
(...) Die meiste Zeit ist man in ca. 5000- 7000 Fuß höhe. Maximum waren ca. 10800Feet Höhe. Da würde ich mich im Winter nicht hinwagen und wir sind seit 27 Jahren Wintercamping erprobt. Fahrt besser, wie hier schon vorgeschlagen wurde, in gemäßigter Regionen.
Danke Bigpit, das werden wir auch machen. Wir sind was Wintercamping angeht unbedarft und werden den Ratschlag befolgen !!
starman4711 am 13 Nov 2012 21:54:31
kedi3001 hat geschrieben:Hallo Thomas,
einen Reisebericht habe ich leider immer noch nicht geschafft. :( Wir hatten die CPs nicht vorgebucht - es gibt um diese Jahreszeit eigentlich immer freie Plätze. Das ist einer der Hauptvorteile des Reisens in dieser Jahreszeit. Auch die National Parks waren fast leer und eine Vorbuchung überhaupt nicht erforderlich. Conny
Danke, Conny :) Besagten Reisebericht habe ich auch nicht mehr gefunden, aber Du hast mir dennoch sehr geholfen.
Wir haben uns jetzt entschieden, dass die Route diesmal lautet: Las Vegas => Valley of fire => (vielleicht ein Abstecher zum Grand Canyon, je nach Wetter) => Death Valley = Los Angeles => San Diego => Anza Borrego (Danke DD) => Joshua Tree => und wenn dann die Zeit noch reicht, Abstecher nach Arizona und Umfeld => Las Vegas.
Vielen Dank an alle, es war mir eine Ehre :D Wer noch Tipps hat, immer her damit, ich lese weiter...
EasyAmerica am 13 Aug 2013 22:11:39
starman4711 hat geschrieben:Der Yosemite im Januar und damit Winter schien uns dann aber ebenso blödsinnig zu sein, wie das in dieser Jahreszeit eher im Nebel und Regen versunkene San Franciso zu besuchen, ... Thomas
Falls das hier jemand lesen sollte, kleine Korrektur: San Franzisko versinkt wegen des nahen saukalten Pazifiks im Sommer oft im Nebel. Im Winter ist Nebel eher selten. "Der kälteste Winter den ich je erlebte, war ein Sommer in San Francisco", Jack London. :)