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Kleiner Berner contra zwei Dobermänner 1, 2, 3, 4, 5


skylape am 05 Okt 2005 06:02:51

:skylape:

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Otello am 05 Okt 2005 06:28:00

Hallo Uwe,

wenn ein Freilaufender Hund auf mich und meinem Hund zukommt lass ich ihn auch los und dann viel Glück für denn anderen. Meiner ist nicht Maulkorbpflichtig.Nimm deinenHund doch an die Leine dann kann so etwas nicht passieren.

Rüdiger

skylape am 05 Okt 2005 06:43:20

:skylape:

Anzeige vom Forum


Tipsel am 05 Okt 2005 06:55:38

Hi Uwe,

wenn ich meinen Bruno frei laufen lasse, muss ich auch immer über alle Büsche und Hecken gucken, um andere Gassigänger zu entdecken, bevor Bruno sie sieht.

Obwohl er normalerweise gehorcht, geht auch er erst mal zu den anderen hin, wenn er sie vor mir sieht. Leider hat er nicht so ein dickes Fell wie Michi.

Maulkorbpflicht gibts bei uns nicht und Leinenzwang besteht nur in der Stadt, so dass ich beim Gassigehen nur entspannt gehen kann, wenn ich im Feld freie Sicht habe. Ansonsten muss meine Hochbeinratte zur eigenen Sicherheit leider an die Leine.

Adler am 05 Okt 2005 08:59:16

Tipsel hat geschrieben:Obwohl er normalerweise gehorcht


:kuller:



@skylape

Also der eigentliche Schock ist für mich die Sache mit den Steinen...

Ich denke nicht, dass man sich das wirklich gefallen lassen muss. :!:

Ansonsten hab ich meinen großen auch nicht an der Leine wenn ich mit ihm über die Felder laufe...

Wohnmobil Hunde verhalten sich meiner Erfahrung nach nicht aggressiv gegenüber anderen Hunden.

Trotzdem ist natürliche Vorsicht und ein vorausschauender Hunde-halter absolute Bedingung für ein feilaufen lassen des Hundes.

Und nicht jeder Spaziergänger ist furchtlos 8)

Chandrayaan am 05 Okt 2005 09:04:53

Hallo Uwe,
zuallererst bin ich froh, dass Deinem Michi nichts passiert ist. Dennoch hättest Du ihn an die Leine nehmen sollen. Wenn ein freilaufender Hund zu angeleinten Hunden läuft kommt es gerne zu "raufereien".

Wenn wir mit unseren drei Hunden (alle drei zusammengenommen "7kg Hund") spazieren sind und Yankee, Buffy und Krümel frei laufen lassen ist aufpassen angesagt. Sie würden nämlich ebenfalls sofort hinlaufen wenn sie einen anderen Hund erspähen. Auch unsere möchten nur spielen, aber ein Dobermann hätte dann sicher nicht nur den Hals im Maul...

Wo ich so richtig grantig werde ist wenn die "anderen" Hundebesitzer ihren Hund nicht an die Leine nehmen und weglaufenden Hund nur nachschreien "DER TUUUT NIX...". Auch wenn dies einmal wirklich stimmen mag, aber haben wir schon einen Hündin wegen Genickbruch verloren...

Servus,
Martin

wolfherm am 05 Okt 2005 09:16:05

In der Hundeschule lernt man, seinen freilaufenden Hund anzuleinen, wenn ein anderer angeleinter Hund kommt. Das gebietet schon die Höflichkeit, der andere Hund ist evtl. krank oder aber nicht mit anderen Hunden verträglich. Dazu kommt, das der angeleinte Hund sich immer stärker fühlt. Rein rechtlich hat der Besitzer des unangeleinten Hundes immer mehr Probleme als der andere.

Allerdings war das Verhalten der anderen Besitzer (Steine usw.) natürlich auch nicht korrekt.

Hoffe, Deinem Michi gehts wieder gut.

skylape am 05 Okt 2005 09:41:27

:skylape:

Gast am 05 Okt 2005 09:46:06

Hallo Uwe,

wir sind auch (fast) immer mit freilaufenden Hund unterwegs. In Situationen die für uns bzw. Zira "unbekannt" sind, nehmen wir sie dann aber doch an die Leine bzw. auf den Arm. Keinesfalls lassen wir sie zu unbekannten, angeleinten Hunden. Da haben wir mit "Axel", unserem Vorhund, schlechte Erfahrungen gemacht.

Grundsätzlich sollte ein Hund "hören", dann brauchs auch keine Leine oder Maulkorb. Problem ist fast immer der Mensch, das Herrchen. Falsche Erziehung...... m.M. nach muss der Hund als Hund und nicht als Kuscheltier/Menschähnlich erzogen werden.......

Hoffen Michi geht es wieder gut und er hat seinen ersten Schock überwunden......

pedro am 05 Okt 2005 18:18:32

Hallo Skylape,
bitte sehe bei deinem Michi nochmal genau nach.
Bei meinem Hund konnte man auch keine äußeren Verletzungen sehen, es entstanden aber unter der Haut Hämatome die langwierig durch den Tierarzt behandelt werden mussten.

Pedro
mit Rettungshund Pedro

Camperfan am 05 Okt 2005 20:01:50

Tja, mit der Anzahl der Hunde, wächst bei einigen Zeitgenossen auch erst die Erfahrung, wie ein Hud gehalten werden muß (soll).
Ist uns auch nicht anders gegangen. Ohne jetzt irgendjemanden aus dem Forum etwas vorwerfen zu wollen. Haben halt selbst die Erfahrung gemacht.

Grundsätzlich ist es so, dass wenn ich einen unbekannten Schnuffi entdecke, zunächst mal unseren (damals Einzelhund) anleine.

Ist das Gegenüber (der andere Halter) unbekannt, erwarte ich das auch von ihm, wie bereits schon vorher erwähnt, zumindest aus Höflichkeit.
(Man kann nie wissen und für einen Hund - auch für den eigenen - würde ich niemals die Hand ins Feuer legen).

Schade ist, dass auch von einigen Zeitgenossen die existierenden Verordnungen (Hundehalterverordnung) absolut ignoriert werden. (Et hät ja immer juut jejangen!)

Aber die beschriebene Reaktion der Dobermännerhalter ist wieder mal typisch und beschämend für uns alle Hundehalter.

Nur schade, dass sich einige Passanten immer auf Hundeschulen berufen, eigentlich sollte es für so einige Halter entsprechende Hundehalterschulen geben.

Es ist meistens ein Problem, wenn frei laufende Hunde auf angeleinte Hunde zugehen. Die angeleinten Hunde sind dann besonders stark und wollen auf diese Art die Herrchen und Frauchen schützen.

Begegnen sich frei laufende Hunde, gibt es in der Regel keine oder nur kurze Rangprüfungen und jeder Hund geht dann seinen Weg :D

Attila am 05 Okt 2005 20:07:45

pedro hat geschrieben:Hallo Skylape,
bitte sehe bei deinem Michi nochmal genau nach.
Bei meinem Hund konnte man auch keine äußeren Verletzungen sehen, es entstanden aber unter der Haut Hämatome die langwierig durch den Tierarzt behandelt werden mussten.

Pedro
mit Rettungshund Pedro


Hallo Uwe!
Das möchte ich dir auch empfehlen - Smokey hatte auch mal eine winzige Verletzung nach einer Rangelei, entstanden ist daraus eine dicke Eiterbeule, verursacht durch Bakterien. Michi hat, genau wie Smokey, reichlich Fell und man kann eine kleine Verletzung leicht übersehen.
Liebe Gila

Eileen am 05 Okt 2005 21:03:16

Uwe,

Hier haben ganz klar beide Seiten Fehler gemacht ...allerdings scheint dir dein eigener nicht sooo unbedingt bewusst zu sein.

Dein Michi ist mit 18 Monaten fuer einen Hund seiner Groesse im genau richtigen Alter um es mal so richtig wissen zu wollen. Er testet sich gegen dich und andere Hunde, um herauszufinden, wo er in der Rangordnung steht.

So was muss man als Hundehalter wissen und seinen Hund an der Leine halten, bis das Verhalten sitzt und er Hund auch zuverlaessig zurueckkommt ...sonst ist eben nichts mit Freilauf.

"Der will nur spielen" ...ist so ziemlich die bloedeste Aussage die man im Bezug auf Hundebegenungen treffen kann. Hunde begegnen sich nach festen Regeln. Da werden bestimmte Rituale abgespult und auch eingehalten und eingefordert ...erst dann wird gespielt ...wenn ueberhaupt.

So ein junger Halbstarker wie Michi, der ungefragt und ungebremst auf andere (dazu noch angeleinte) Hunde zurennt, ist huendisch im groebsten Masse unflaetig und wird von anderen Hunden sofort korrigiert. Wenn die dann aber an der Leine haengen und nicht koennen, wie sie wollen, schaukelt sich das ganze Theater natuerlich auf.

Du haettest deinen Michi dort zuegigst entfernen sollen ...aber mangels Leine und Gehorsam natuerlich nicht koennen.

Das entschuldigt natuerlich keinesfalls die Eskalation ins Steinewerfen !!


Eine kleine Randbemerkung:
Bloss weil ein Dobermann wegen einer komische Verordnung Maulkorbpflichtig ist, ist er deswegen nicht automatisch ein agressiver oder gar "schlechterer" Hund als ein junger Berner ...sondern auch bloss ein Hund.


Gruesse

Auch Uwe
(ohne Dobermaenner, aber mit zwei Wuschelhunden und einer Bellwurst)

Camperfan am 05 Okt 2005 21:34:19

BELLWURST :kuller:


... wie sieht denn so was aus? :oops:

Eileen am 05 Okt 2005 21:42:03

Sorry, doppelmoppel ...siehe naechste Seite :oops: :oops:

Eileen am 05 Okt 2005 21:46:58

Bitteschoen ...

einmal Fellwurst und einmal Bellwurst :D

Camperfan am 05 Okt 2005 22:00:19

Ooooch,

die sind aber auch niedlich, farblich absolut gleich aber sonst total gegensätzlich, so muß es sein. :D :D :D

Aber Bellwurst war mir neu :D

Gast am 05 Okt 2005 22:27:41

Hey Eileen,

Deine Zeilen können wir nur begrüßen, wir haben auch einen Hund, der kommt bei uns nach dem Mensch, es ist ein Rhodesian Ridgeback, nicht einfach, sehr lieb und zuverlässig. Hat nicht unser Blut ist aber auf uns fixiert. Er ist täglich bei uns im Büro mit Parteiverkehr- problemlos- dabei

Viele aus dem Forum kennen ihn.

Wir sorgen aber dafür, daß er in Gemeinschaft mit anderen Hunden und vor allem Menschen diesen ohne unsere Kontrolle nicht nahe kommt.

Das erwarten wir auch von allen anderen Hundebesitzern.

Leider sind viele Hundebestitzer mit ihrer Aufgaben überfordert. Oder zu gleichgültig. Wir machen auch nicht alles richtig, aber wie bemühen uns.

Stehen auch zu Fehlern.

Es haben nicht immer die Anderen Schuld. :? :? :?

skylape am 06 Okt 2005 06:09:29

:skylape:

Eileen am 06 Okt 2005 10:15:30

Uwe

Ich will dir ja nicht zu nahe treten, doch was mich an deinen Aussagen stoert ist die grundsaetzliche Einstellung, die ihnen zugrunde liegt.

"Kleiner Berner gegen zwei Dobermaenner" ... das klingt so nach Bildzeitung

Ein Berner mit 18 Monaten ist nicht klein sondern nahezu voll ausgewachsen und schaetzungsweise ein bischen massiger als ein Dobi.

Ein Dobermann ist nicht aggressiv / maulkorbpflichtig weil er "Dobermann" heisst, sondern weil es seine Besitzer zugelassen haben, dass er sich aggressiv verhaelt.

Das ganze haette sich auch anders herum abspielen koennen ...

Ein Hund ist ein Hund und jeder Hund ist potentiell gefaehrlich oder zumindest potentiell ungehorsam. Es ist immer das andere Ende der Leine, das sowas zulaesst oder nicht verhindert ...der Hund als solcher hat keine "Schuld"

Fehlverhalten an bestimmten "Rassen" festmachen zu wollen, halte ich fuer gefaehrlich. So wird eine Hunderasse nach der anderen oeffentlich schlechtgemacht, bis wir zum Schluss gar keine Hunde mehr halten duerfen, weil Hunde grundsaetzlich nur noch als gefaehrlich und unbeherrschbar gelten.

Die Einteilung in "guter Hund" / "gute Rasse" gegen "boeser Hund" / "Boese Rasse" ist Bloedsinn.

Es gibt nur verantwortliche und unverantwortliche Halter.

Hund ist Hund ...egal wie er heisst oder aussieht.

Camperfan am 06 Okt 2005 10:34:11

Richtig :daumen2:


Der Hund ist das, was der Halter aus ihm gemacht hat.

wolfherm am 06 Okt 2005 10:44:00

Nochmals die Rechtslage: Uwe, Du bist schuld, weil Dein Hund unangeleint auf angeleinte Hunde gegangen ist und Du ihn nicht abrufen konntest. Hunde, die nicht im Gehorsam stehen, dürfen m. M. nach nicht abgeleint werden. Die gehören an eine Schleppleine, damit man eingreifen kann. So kann man denen auch nach und nach den Gehorsam beibringen. Ich weiß, das ist schwer und bedeutet viel Arbeit, aber die sollte man sich machen. Denke doch nur mal an die ganzen anderen Gefahren für Deinen Hund, wenn er nicht gehorcht: er kann auf die Straße rennen und unter ein Auto kommen, er rennt in den Wald und nimmt eine Fährte auf (beginnendes wildern, mit allen Konsequenzen).

Also, üben, üben und nochmals üben. Und bis dahin, Leinenpflicht.

Außerdem braucht ein Hund zur freien Entfaltung nicht unbedingt Auslauf ohne Leine, er braucht Beschäftigung, die ihn auslastet, z. B. Fährtenarbeit oder aber Wagenziehen (gerade für Berner gibt es hier tolle Angebote).

Gast am 06 Okt 2005 11:48:08

Beobachtet man bei seinen spaziergängen das Verhalten von Hunden kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Angeleinte Hunde, die plötzlich von fremden "freien" Hunden - wenn auch in "friedlicher" Absicht bedrängt werden - reagieren oft mit Angriffs.- bzw. Abwehrverhalten. Das ist aus Hundesicht auch völlig verständlich, das Tier fühlt sich (da es nicht ausweichen kann) "in der Falle".

Dieses Verhalten konnten wir oft auch bei bestens trainierten Schweiß.- Stöber.- Vorstehhunden, auch gegenüber "bekannten" Hunden, bei Mitgleidern des Hegerings beobachten. Freilaufend war alles kein Problem....

wolfherm hat geschrieben:.....er rennt in den Wald und nimmt eine Fährte auf (beginnendes wildern, mit allen Konsequenzen).


Mal ehrlich, ohne hier den Tierliebhabern (bin selber einer) zu nahe treten zu wollen: Wenn der Hund seinem Herrchen ausgebüchst ist und eine Fährte aufnimmt - dann beginnt er auch zu hetzen. Denn natürlichen Jagdinstinkt kann man nicht abschalten :wink: .....und dann würde ich es als Jagdausübungsberechtigter als wildern werten - mit der daraus folgenden Konsequenz.

Ansonsten kann ich Euch nur zustimmen. Auch wenn wir es selber nicht immer praktizieren: ein Hund gehört eigentlich immer Angeleint. Meines Wissens nach gibt es auch kein Bundesland in dem der Leinenzwang in Feld&Flur ausgesetzt ist. Ob nun Bundesgesetz, Landesgesetz, Gemeindeverordnungen, Forstgesetz, Landschaftsschutzgesetz.... in irgendeiner Verordnung bzw. Gesetz ist der Leinenzwang eigentlich immer verankert.

skylape am 06 Okt 2005 11:51:42

:skylape:

Eileen am 06 Okt 2005 12:08:10

Diese Diskussion führt zu nicht.


Das ist Ansichtssache ... :D

Falls du aber doch noch mal ueber Hunde nachdenken willst und vielleicht noch ein paar Tips und Anregungen zum training suchst (z.B. Schleppleine)
so wuerde ich dir den Link hier mal empfehlen:

--> Link

(@admin ...darf ich das? Wenn nicht einfach loeschen...)

Gast am 06 Okt 2005 12:18:15

skylape hat geschrieben:2. Der rennt nicht auf die Straße und wildert nicht.


Aber, @Uwe - Er hat auch nicht auf dich gehört. Somit kann Du auch nicht ausschließen das Er mal auf die Straße rennt oder eine Fährte aufnimmt - oder sehe ich das nun falsch?

skylape hat geschrieben:3. Ich unterscheide nicht nach Rasse, sondern nach dem Menschen der den Hund führt.


100% Zustimmung - ein Hund ist das Produkt seiner Erziehung/Handhabung

skylape hat geschrieben:4. Diese Diskussion führt zu nicht.


Warum? Weil nicht alle Antworter zu 100% hinter deiner Meinung stehen?

wolfherm am 06 Okt 2005 12:19:53

skylape hat geschrieben::oops:
1. Der Michi ist kleiner wie ein normaler Berner in seinem Alter.
2. Der rennt nicht auf die Straße und wildert nicht.
3. Ich unterscheide nicht nach Rasse, sondern nach dem Menschen der den Hund führt.
4. Diese Diskussion führt zu nicht.


Uwe



Schade, obwohl auch zu den Aussagen noch einiges zu sagen wäre.

Gast am 06 Okt 2005 16:01:58

Eigentlich wollte ich mich zu dem Thema nicht äußern, da ich zwei Hunde umstrittener Rassen habe ( Rotti und Bordeauxdogge) und mir schon einiges anhören musste ( "Mörder", "Morgen beissen sie wieder ein Kind tot") und das alles bei Waldspaziergängen mit ANGELEINTEN und brav bei Fuß gehenden Hunden, demzufolge geht mir bei solchen Disskusionen schon mal der Hut hoch.
Wie ich hier aber zum Glück aber feststellen konnte, gibt es auch noch mehr so "Hundeleute" die denken, wie ích. (Uller, Camperfan, Eileen, wolfherm) und bei uns steht VORSICHT und RÜCKSICHTNAHME an oberster Stelle!
Also immer tausen Ohren und Augen haben und Hund anleinen, wenn jemand kommt, egal ob mit Hund, Kind, Kegel oder Fahrrad!
Sollte man einmal nicht schenll genug sein ( wir sin ja alle nur menschen), dann doch bitte eingestehen, dass man falsch lag und nicht die Scchuld bei den bösen Dobis suchen.
Und ehrlich gesagt, wenn mir ein noch so kleiner Bernerrüpel begegnet und sein Führer brüllt: der will nur spielen.....also :aerger:

Als unsere Hündin eine Kreuzbandriss hatte und wir immer nur unsere Mini-Spaziergänge neben dem Haus machen durften, weil sie frsich operiert war, kam unser Nachbarshund ,unangeleint und unbeaufsichtigt wie immer ,auf uns zu und bellte.....die wollte bestimmt auch "nur" spielen, aber unsere Hündin fand das gar nicht komisch und hopste schwer behindert mit ihrem Humpelbeinchen da rum.... :motz:

Und zu Punkt 4 von dir:

Verbessere mich, wenn ich falsch liege, aber hattest du das Thema nicht eröffnet :?: :?: :?:


Jetzt hab ich doch wieder aufgeregt.... :(

Viele rücksichtsvolle Hundehaltergrüße


schnuess

Attila am 06 Okt 2005 22:43:40

Was ihr alle schreibt ist vollkommen richtig!
ABER ich muss jetzt doch mal für Uwe Partei ergreifen!
Er hat auf Seite 1 geschrieben, dass ihm bewußt ist, dass er schuld ist usw. und dass im Fall einer Auseinandersetzung die "Dobermänner" im Recht wären, weil sie angeleint waren (zwar ohne Maulkorb) und Michi nicht.
Seid mal ganz ehrlich, habt ihr immer eure Hunde 100%ig unter Kontrolle?!?!
Mir ist ähnliches auch schon passiert mit dem 9 Monate alten Terriermischling Attila, der , wenn er einen anderen Hund sieht, auch in 100 m Entfernung, die Ohren auf Durchzug stellt und abdüst - gottseidank hat er bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht!
Du schreibst, Uwe, dass du in Zukunft diesen Bereich meiden willst - das würde ich nicht machen, sondern ich würde solche Situationen provozieren, um mit Michi das richtige Verhalten - wie es hier mehrmals empfohlen wurde - zu üben. So mache ich es jedenfalls.

Gast am 06 Okt 2005 23:26:07

mir geht es wie schnuess - eigentlich wollte ich zu diesem thema schweigen...

ABER:

Attila hat geschrieben:...Mir ist ähnliches auch schon passiert mit dem 9 Monate alten Terriermischling Attila, der , wenn er einen anderen Hund sieht, auch in 100 m Entfernung, die Ohren auf Durchzug stellt und abdüst...


und genau das ist der grund warum ich für unseren "alfons" ein teletakt gekauft habe...

so und bevor hier jetzt eine diskussion pro und contra teletakt ausbricht:

ich arbeite seit 30!!! jahren mit hunden - habe noch nie ein teletakt gebraucht. unser dobi "casper" den wir vorher hatten war ausreichen sensibel und unterwürfig sich in die notwendige rangordnung der familie einzuordnen. das macht "alfons" zwar auch - aber der ist sowas von stur und schlau - der hätte nie eingesehen, daß er freilaufend nicht zu fremden hunden rennen darf. von wild oder anderen "verlockungen" konnte ich ihn schon immer abrufen... er wuste schon immer, das ein gesunder hase zwar 5 min. spaß bedeutet, er den wettlauf aber nie gewinnen konnte. daher der "notwendige" schritt. nicht aus bequemlichkeit - aus überzeugung und erfahrung! die "richtige" anwendung und das "richtige" gerät zu finden hat mich VIEL zeit gekostet - es hat sich gelohnt. ein-zwei situationen haben ausgereicht um nun 1,5 jahre entspannt - freilaufend spazieren zu gehen.

seit 1-2 wochen spinnt er wieder - verlangt nach einer auffrischung -also wieder zunächst 6 wochen gewöhnungshalsband - und er wird seine lektion erneut lernen müssen.

ICH QUÄLE MEINEN HUND DAMIT NICHT - ICH ERZIEHE IHN AUF DIE EFFEKTIVSTE ART UND WEISE UM VORFÄLLE WIE DEM HIER DISKUTIERTEN VON VORN HEREIN AUS DEM WEG ZU GEHEN!

natürlich habe ich mir das stromhalsband an den arm gehalte und ausgelöst - ich will wissen wie es meinem hund im fall der fälle geht.
natürlich hat es weh getan. es hat mir aber auch weh getan wenn meine mutter oder mein vater mir vor 35 jahren den ars.... versohlt hat.

und genau so sehe ich das. kurz und heftig - damit man (hund) begreift. ständiges rumgeschreie und pseudo-bestrafen bringt nix. daher auch finger weg von den "sanften" reizstromgeräten... die pisacken eure hunde - erzielen aber nicht die gewünschte resultate...

der hund muß im moment der verfehlung merken - DAS WAR NIX - DAS HAT DEM RUDELFÜHRER GAR NICHT GEFALLEN - DAS LASSE ICH BESSER...

klar man kann manchen hunden gut zureden - sie mit leckerchen vollstopfen oder sie mit mißachtung strafen... manchen hunden aber auch nicht...

EINES IST FÜR MICH FAKT: SITUATIONEN WIE DIE VON "MICHI" GEHEN NICHT - OHNE WENN UND ABER - DAS DARF NICHT VORKOMMEN.

anleinen oder erziehen - was anderes geht nicht. wie du das schaffst bleibt dir überlassen, aber klage bitte nicht die dobermann-besitzer an.

wenn sie wirklich mit steinen nach dir geworfen haben ist das ein ding welches nicht zu akzeptieren ist. ich hätte auch hier mittel und wege gefunden, daß die leute das NIE wieder machen würden...GLAUB MIR!!!

aber in zusammenhang mit deiner geschichte klingt es eben nach propaganda gegen die "bösen schwarzen hunde und ihre halter"...


so, jetzt hab ich euch aber ziemlich tiefe einblicke in meine denkweise gegeben...wem es nicht passt, der kann mich ja auf seine ignore liste setzen...

gruß heiko

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die-eilerts am 07 Okt 2005 00:18:55

Hallo Heiko,
Endlich jemand der mir aus der Seele spricht.
Besser kann man Konsequenz seinem Rudelmitglied gegenüber nicht beschreiben.
@all
Zum Thema Teletac möchte ich nur eins ganz kurz anmerken.
Lest euch bitte genau durch was Heiko geschrieben hat. Denn nur so geht es in aller letzter Konsequenz. Und nur so.
Wer Teletac falsch einsetzt, macht sich und seinen Hund nicht glücklich und hat hinterher mehr Probleme als vorher. Teletac ist eine Gradwanderung in der Hundeerziehung, die nur von erfahrenen Hundebesitzern ausgeübt werden sollte.

skylape am 07 Okt 2005 06:00:46

:skylape:

Gast am 07 Okt 2005 08:27:07

skylape hat geschrieben::...Ich hoffe Ihr findet nicht wieder negatives in meiner Antwort, trotzdem bin ich über Hilfen und sachliche Ktitik dankbar...


hallo uwe,

nein - absolut nichts negatives! ausdrückliches lob von mir. das ist genau der richtige weg. ständiges üben und rat von erfahrenen hundebesitzern und deren hunden einholen.

@eilerts - danke.

eva b. am 07 Okt 2005 09:22:34

Weil's mir am Herzen liegt mische ich mich jetzt auch mal kurz ein:
Teletakt in ausgeglichenen, ruhigen, absolut erfahreren Händen bei charakterlich dickfelligen Hunden ist ein Segen! Wenn all (!!!) diese Voraussetzungen nicht bestehen wird der Hund zum seelische Krüppel.
Mein Alptraum: ein unbeherrschter Hundebesitzer, ein sensibler Hund und Teletakt.......
D.h. im Zweifelsfall Finger weg vom Teletakt!

Attila am 07 Okt 2005 09:32:43

Nicht, dass ich das Teletakt prinzipiell verurteile, aber ich persönlich lasse die Finger davon. Wenn überhaupt, dann gehört diese Methode in die erfahrenen Hände eines Hundetrainers.
Ich habe mir eine Hochfrequenzpfeife bestellt und werde damit erst mal konsequent üben . . . . hoffentlich mit Erfolg!
:roll: Außerdem steht mir Smokey hilfreich zur Seite, der als Hütehund den Attila wie ein Schaf zurück zu mir treibt - mit Erfolg! Das ist trotzdem nicht die Lösung, Attila soll schließlich MEINE Kommandos beachten und befolgen.

Gast am 07 Okt 2005 10:04:47

@Uwe,

wir kritisieren doch nicht :wink:

Nein, genau wie Du es machst, ist es richtig! Da sich bei unserer Hundauswahl Heike durchgesetzt hat, sind wir in der glücklichen Situation eine kleine Hundedame zu besitzen, die sich in ihr "Rudel" gut eingefügt hat - ohne Machtkämpfe.

Bei dem Mischlingsrüden davor, einen Bobtailmix, war das schon eine ganz andere Sache. Der war sehr dominant (?). Besonders im 2 & 3 Lebensjahr war ein ständiger Rangfolgekampf angesagt. Als er seine Stellung gefunden hatte war alles "in Butter".

Als Jungjäger hatte ich mir einen Deutsche Bracke-Rüden gekauft. Erstklassige Papiere, aus einer reinen Jagdzucht - der ohne Schleppleine oder "Ferntrainer" (ähnlich Teletact, aber Sprühsignal) am Anfang nicht zu führen war. In der Familie war seine Eingliederung/Verhalten, ebenso wie sein Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden einwandfrei. Auch konnte ich mit ihm unangeleint in der Stadt etc. gehen -nur sobald er eine Fährte aufnahm oder andere Hunde sah (dann wollte er schnuppern :wink: ) wurde er taub :twisted: Später reichte eine Atrappe, aber ganz ohne ging nicht. Leider ist er viel zu früh von uns gegangen.....

Eileen am 07 Okt 2005 17:19:15

Na Klasse !!

Sorry Uwe, dass ich hier deinen Thread hijacke ....aber was um Himmels Willen seid ihr mir denn fuer Hundehalter ??

Uller ...einen Hund aus erstklassiger Jaegerzucht anschaffen und sich dann wundern dass er auf Faehrten anspringt? Ja fuer was wurde er denn wohl gezuechtet??
Und ihm das ganze dann per Fernbedienung wieder abgewoehnen...
Dafuer gibt's ne Faehrtenleine und eine Ausbildung (fuer Hund und Herrchen) oder aber einen Schosshund...Ich fass es nicht.

Und der Rest der Herrschaften, die ihr die Vorzuege des Teletaktgeraetes lobt ...schaemt euch!!

Die einzige Art der Erziehung, die ein Hund auch verstehen kann, ist die die in direkter Konsequenz von seinem Chef ausgeht ...und nicht von einem Apparat. Das ist voellig unverstaendlich fuer den Hund und letztendlich nichts anderes als Quaelerei ...egal wie wenig oder stark es nun schmerzt oder nicht.

Und mit direkter Konsequenz vom Chef meine ich weder Pruegel, noch Tritte, Schlaege oder gar Gebruell ...sondern direkte, konsequente, hundeverstaendliche Handlungen wie Lob und Missfallen auszudruecken. Mit der Stimme, mit der Koerpersprache, mit erlernten Handzeichen.

Aber dazu muss man seinen Hund natuerlich verstehen und "lesen" koennen, damit man rechtzeitig oder gar vorzeitig korrigierend eingreifen kann.

Das scheint manchen wohl zu aufwendig, die druecken lieber hinterher aufs Knoepfchen und lassen den armen Hund ihre eigene Dummheit und Schlafmuetzigkeit schmerzhaft ausbaden.

Pfui !!!

Troll am 07 Okt 2005 17:34:21

Hallo zusammen,
ich denke das hier niemand seinem Hund oder irgend einem anderen Tier Schaden zufügen will. Aber ist es mit den Hunden nicht ein bißchen ähnlich wie mit den Menschen? Jedes Tier hat seinen eigenen Charakter und jedes Tier läßt sich unterschiedlich erziehen. Bei manchen geht es leicht, andere sind dominater und manche sind einfach stur. Ich meine jeder verantwortungsbewußte Hundehalter kennt sein Tier am besten und nur er kann entscheiden wie er seinem Hund etwas vermitteln kann.

Ich wünsche allen Hundhaltern ein wunderschönes Wochenende mit seinen Tieren. Natürlich auch den Hundehalterinnen und zu Schluß auch den anderen Forumsmitgliedern.

Gast am 07 Okt 2005 23:17:23

Eileen hat geschrieben:...Und mit direkter Konsequenz vom Chef meine ich weder Pruegel, noch Tritte, Schlaege oder gar Gebruell ...sondern direkte, konsequente, hundeverstaendliche Handlungen wie Lob und Missfallen auszudruecken. Mit der Stimme, mit der Koerpersprache, mit erlernten Handzeichen...


na also, du hast es ja doch begriffen...

ich kenne deine 100m-sprint zeit nicht - sie sollte aber nach deinen ausführungen so um die 5,6 sec. liegen - RESPEKT!!! warum sieht man dich nicht weltrekordeinfahrend in den stadien dieser welt?

oder schaffst du die zeit etwa nicht - und erzählst hier nur märchen? wie machst du das, mit dem hund im moment des vergehens auf einer höhe zu bleiben, wenn er gerade den hasen aufscheucht und durchstartet - oder um beim thema zu bleiben - den anderen hund am horizont sieht und ebenfalls durchstartet?

mit ner enduro >50ps? - schöner hundespaziergang...

ahh verstehe - dein hund läuft 100m, dreht sich dann brav um und wartet auf dein handzeichen - ob er das überhaupt darf, oder lieber schnell zurück kommen sollte...

(polemikmodus aus:) das ist doch genau der anwendungsfall vom teletakt!

dem hund (NATÜRLICH in sicht und rufweite) im moment des vergehens mit einem eindeutigen befehl und unterstützung durch das teletakt, klar machen: ICH BIN BEI DIR!!! DU KANNST MIR NICHT EINFACH AUS MEINEM EINFLUSSBEREICH RAUSSPRINTEN... und tun und lassen was du willst.

ich weiss nicht wie es bei euch ist, aber bei uns gibt es viele hundehalter die durch falsch verstandene tierliebe und "vermenschlichung" ihre hunde total desozialisiert (oder sagt man asozial?) haben. die sind an der leine die reinsten bestien - ohne leine sähe das sicher anders aus - aber die situation stellt sich leider nie.

wenn dann ein "normaler" antiautoritär erzogener hund (der doch immer nur nur spielen will!) dort hin rennt und es kommt zu einer beisserei, ist die "schuldfrage" eindeutig - ODER???

gruß heiko

(derjetztdochfasteineteletaktdiskussionangefangenhat)

Eileen am 07 Okt 2005 23:53:08

Heiko

nicht alles durcheinanderwuerfeln :D

Ich bin beileibe kein LecGastautomat und auch kein Dauerschmuser.
Herr Hund hat sich gefaelligst nach mir zu richten, sonst raucht's im Karton (wenn auch nur verbal und durch Verachtung ...aber das reicht schon).

Es ist natuerlich ein langer Weg dorthin, und das Ziel ist auch nie erreicht, sondern in jeder Situation sind Augen und Ohren offen zu halten ...offener als die des Hundes.

Schliesslich bin ich, um einmal ein altmodisches Wort zu gebrauchen, der Hunde "Fuehrer"...also fuehre ich meinen Hund, und nicht er mich.

Wenn er nicht zuverlaessig wiederkommt, dann darf er nicht weg. Dafuer gibts eine Leine oder eine Schleppleine.

In Gegenden wo viele Reize sind, leg' ich's erst gar nicht drauf an ...da bleibt er an der Leine.

In Gegenden wo's Erfahrungsgemaess sicher ist, da darf er auch frei laufen ...aber nur unter der Bedingung, dass er immer meine Zustimmung hat. D.h. ich lasse ihn nicht nur einfach nur so vor sich hin trotten, sondern wirke staendig auf ihn ein. Mal sage ich ihm er solle langsamer gehen, mal nach links, mal nach rechts, mal naeher her, mal warten usw.

Er ist also staendig unter meiner Kontrolle.

Das braucht natuerlich viel Uebung um soweit zu kommen und auch viel Kenntnis und "Vorahnung", was Herr Hund jetzt als naechstes macht, damit ich ihn schon im Vorfeld zurueckrufen kann. (Bis man soweit ist, kommt eine lange Schleppleine zum Einsatz ...mein "langer Arm", ganz ohne Strom und bitte mit Geschirr und nicht mit Halsband.)

Wenn er dennoch ausbuext ...dann hab' ich geschlafen ...der Stromstoss gebuehrt mir ...nicht ihm.

Ich bin der Meinung, eine echte Beziehung zwischen "Herr" und Hund kann NUR auf Vertrauen funktionieren. Dazu muss man sich kennen und respektieren. Ein Stromstoss verschafft mir bei meinem Hund keinen Respekt und schon gar kein Vertrauen.

Ausserdem will ich auch keinen "unterwuerfigen" Hund ...alles bloss das nicht. Vertrauensvoll unter mir einorden soll er sich (weil ich die richtigen Entscheidungen treffe und er sich auf mich verlassen kann) und sich nicht unterwerfen. Nur ein selbstsicherer Hund kann mir auch zeigen, wo ich (noch) Fehler mache ...ein "unterwuerfiger" "redet mir nur nach dem Mund".

Und zum Thema "Dominanz" ...frei nach Fishermans Friend ...ist er zu stark, bist du zu schwach ...und bevor jetzt wieder alle "starken Maenner" auf ihre Hunde einpruegeln und einbritzeln ...DAS meine ich nicht ...

Charakterstaerke respektiert auch ein Hund :wink:

die-eilerts am 08 Okt 2005 00:10:45

Genau Eileen,
das ist der springende Punkt.
Dein Zitat: "wenn er dennoch ausbüxt... hab ich geschlafen"
Der Hund hat sich aber in diesem Momen Fehlverhalten. Und nun???
Wie verhälst du dich?

[Admin] am 08 Okt 2005 00:17:56

Eileen,

da muß ich den Teletac-Heiko tatsächlich mal zur Seite stehen. Ich habe Heiko und Hund über 10? Tage lang pers. kennengelernt und kann Dir versichern, Heiko ist weder ein Tierquäler noch geht es Alfons (seinem Hund) irgendwie "schlecht". Im Gegenteil, Alfons hat ein prima Hundeleben!

..............und für das "Kaliber" von stur, vernagelt und meuternd, was Alfons ist, ist Teletac noch eine relativ freundliche Erziehungsmethode (das Ding ist ja auch einstellbar)

Gerade ein so großer Hund hat sich unterzuordnen - und wenn man ihn nicht 100% in der Gewalt hat, ist man entweder ein Risiko für seine Mitmenschen (und Mithunde) - oder man kann den Hund nur noch an der kurzen Leine und mit Maulkorb führen - und dies ist ganz sicher noch weniger im Interesse des Hundes.

Es gibt halt Hunde, die reagieren auf ein leises "nein" - und es gibt Hunde, die interessieren sich überhauptnicht für die Ansprache durch den Besitzer.

Und wo wir schon bei Grundsatzfragen sind - was für eine Erziehung ist denn hundgerecht-artgerecht? An der Stelle wird auch ziemlich viel vermenschlicht. Was passiert denn im Wolfsrudel, wenn ein Rudelmitglied nicht spurt?

Eileen am 08 Okt 2005 00:22:18

Sofern es die Situation irgendwie erlaubt (wenn also keine Gefahr fuer andere oder den Hund droht), dann entferne ich mich wortlos und ignoriere Herrn Hund so lange bis er von selbst wieder "Wohlverhalten" anbietet ...und das tut er ...muss man nur drauf warten koennen.

Ist es eine Situation, die mein Eingreifen erfordert, dann hechle ich ihm hinterher, entferne ihn aus der Situation, danke Gott das nichts schlimmes passiert ist, schaeme mich und fange wieder von vorne an (mit ueben) :D

Nur so lernen beide was !!

Das eigentlich teuflische an einem Teletakt ist nicht der Schmerz, sondern dass eine direkte Verknuepfung mit dem "Befehl" des Halters NICHT stattfindet. Es gibt zwar einen Kurzzeiterfolg (Abbruch des Verhaltens) aber der erfolgt wegen des Schmerzes und nicht wegen dem, was der Halter vergeblich hinterherbruellt.

Und wenn die Erinnerung an den Schmerz nach Monaten wieder nachgelassen hat, wenn die "Schmerzgrenze" nach mehrmaligem Herantasten nicht mehr da ist ...dann war alles umsonst und das Britzelding muss wieder drum um den Hundehals und der Kreislauf geht von vorne los.

Eileen am 08 Okt 2005 00:31:54

..............und für das "Kaliber" von stur, vernagelt und meuternd, was Alfons ist, ist Teletac noch eine relativ freundliche Erziehungsmethode (das Ding ist ja auch einstellbar)


Eben nicht.

Teletakt ist keine Erziehungsmethode ...es ist ein Verhaltensunterbrecher.
Der Hund "lernt": Wenn ich das mache tut es weh ...also macht er es nicht.

Aaaaber, er lernt nicht: Mein Chef will nicht, dass ich das mache... also lass' ich es.

Es findet erwiesenermassen KEINE Verknuepfung zwischen Stromstoss und den Sicht- oder Hoerzeichen des "Herrchens" statt, sondern nur der Abbruch eines Eigenmotivierten Verhaltens ...aber nicht aus "Gehorsam" sondern aus Angst vor Schmerz.
Manchen mag das ja reichen ...mir nicht.

Deshalb werden die ganzen getakteten Hunde ja auch wieder rueckfaellig, sobald das Band ab ist.
Oder schlimmer noch, sie werden von ihren Haltern so lange zugetaktet bis sie bloss noch wimmernde, unterwuerfige Haeufchen sind, die nicht mehr wissen wo vorn und hinten ist und nur hoffen koennen, dass es nirgends weh tut wenn sie GENAU das machen, was Herrchen sagt. Dummerweise dreuckt sich "Herrchen" aber nicht immer praezise aus und dann knallts trotzdem.

Das war jetzt nicht auf Heiko gemuenzt, sondern eher generell gemeint.

Gast am 08 Okt 2005 00:34:15

hallo eileen - wir haben in unserer hundeerziehung mehr gemeinsamkeiten als du glaubst...

Eileen hat geschrieben:...Herr Hund hat sich gefaelligst nach mir zu richten, sonst raucht's im Karton


da muß auch so sein...

Eileen hat geschrieben:...wenn auch nur verbal und durch Verachtung ...aber das reicht schon...:


nicht bei jedem hund...

Eileen hat geschrieben:...In Gegenden wo's Erfahrungsgemaess sicher ist, da darf er auch frei laufen ...aber nur unter der Bedingung, dass er immer meine Zustimmung hat. D.h. ich lasse ihn nicht nur einfach nur so vor sich hin trotten, sondern wirke staendig auf ihn ein. Mal sage ich ihm er solle langsamer gehen, mal nach links, mal nach rechts, mal naeher her, mal warten usw...:


tja - schön gesagt - aber die hundespaziergänge dienen auch MEINER erholung. hundearbeit muß sein und macht auch spaß! aber bei JEDEM gang ständig reden, befehlen, aufpassen und vorhersehen? geht nicht - will ich auch nicht.

Eileen hat geschrieben:...
Er ist also staendig unter meiner Kontrolle...:


da irrst du gewaltig - es ist ein TIER!!!

Eileen hat geschrieben:...Das braucht natuerlich viel Uebung um soweit zu kommen und auch viel Kenntnis und "Vorahnung", was Herr Hund jetzt als naechstes macht, damit ich ihn schon im Vorfeld zurueckrufen kann. (Bis man soweit ist, kommt eine lange Schleppleine zum Einsatz ...mein "langer Arm", ganz ohne Strom und bitte mit Geschirr und nicht mit Halsband.)

Wenn er dennoch ausbuext ...dann hab' ich geschlafen ...der Stromstoss gebuehrt mir ...nicht ihm...:


der hasen in der sasse ist ebenso unsichtbar wie der angeleinte hund der hinter der hecke hervorkommt und nicht "vorhersehbar". der stromstoß ist keine strafe im eigentlichern sinn - er ist ein DEUTLICHES hallo ich bin da! hast du schon mal ein teletakt am eigenen leib getestet?

Eileen hat geschrieben:...Ich bin der Meinung, eine echte Beziehung zwischen "Herr" und Hund kann NUR auf Vertrauen funktionieren. Dazu muss man sich kennen und respektieren. Ein Stromstoss verschafft mir bei meinem Hund keinen Respekt und schon gar kein Vertrauen...:


vertrauen ist das a+o... aber ein hund unterliegt leider ganz anderen instinkten als ein mensch..das ist DEINE meinung - und du bist ein mensch - kein hund. meine erfahrung sagt mir was anders.

Eileen hat geschrieben:...Ausserdem will ich auch keinen "unterwuerfigen" Hund ...alles bloss das nicht. Vertrauensvoll unter mir einorden soll er sich (weil ich die richtigen Entscheidungen treffe und er sich auf mich verlassen kann) und sich nicht unterwerfen. Nur ein selbstsicherer Hund kann mir auch zeigen, wo ich (noch) Fehler mache ...ein "unterwuerfiger" "redet mir nur nach dem Mund"...:


hast du kleinkinder im haus? schon mal eine situation erlebt wo der 12kg junior dem 35 kg riesenschnauzer die futterschüssel wegnehmen will (um sie erneut aufzufüllen) und der hund dies "völlig falsch" versteht? rangordnung heißt erst der mensch - egal wie alt er ist!!!

Eileen hat geschrieben:...Und zum Thema "Dominanz" ...frei nach Fishermans Friend ...ist er zu stark, bist du zu schwach ...und bevor jetzt wieder alle "starken Maenner" auf ihre Hunde einpruegeln und einbritzeln ...DAS meine ich nicht ...:


sorry - aber den spruch hättest du dir sparen sollen. wie gesagt, ich kann viele deiner ansätze nachvollziehen - aber einen DOMINTEN hund hast du scheinbar noch nicht im haus gehabt...

bist herzlich eingeladen...

heiko

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