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Kälteschäden bei Kunststoffteilen


tammy99 am 11 Dez 2012 21:05:46

Moin zusammen,

Vor unserer Weihnachtsmarktour vom letzten Wochenende sind mir folgende Schäden aufgefallen, die ich auf die Kälte zurückführe:
1. Scharnier des Dometic Gefrierfaches ist nun das zweite Mal innerhalb eines Jahres abgebrochen.
2. Die Klappe des Elektroanschlusses außen ist beim Öffnen in der Mitte auseinandergebrochen.
3. Der Abluftschlauch meiner SOG ist kurz vor dem Anschluss außen zu 50% abgerissen.

Kennt Ihr diese Probleme? Kann man da irgendwie vorbeugen z.B. mit Silikonspray?

LG,
Fred

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womo1972 am 11 Dez 2012 23:07:59

Ich habe heute die Gummi Dichtungen der Türen, Klappen und Fenster mit Vaseline gefettet.

Gast am 11 Dez 2012 23:12:17

womo1972 hat geschrieben:Ich habe heute die Gummi Dichtungen der Türen, Klappen und Fenster mit Vaseline gefettet.

So wollte ich das auch machen. Aber dann hat man mir gesagt, das soll man nicht machen, sondern nur Talkum nehmen. Und nun :?:

"Ganz nebenbei greift Vaseline unter Umständen die Gummis an. " --> Link
Dem Bericht nach ist wohl Glyzerin am besten geeignet.

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felix52 am 11 Dez 2012 23:39:24

tammy99 hat geschrieben:Moin zusammen,

Vor unserer Weihnachtsmarktour vom letzten Wochenende sind mir folgende Schäden aufgefallen, die ich auf die Kälte zurückführe:
1. Scharnier des Dometic Gefrierfaches ist nun das zweite Mal innerhalb eines Jahres abgebrochen.
2. Die Klappe des Elektroanschlusses außen ist beim Öffnen in der Mitte auseinandergebrochen.
3. Der Abluftschlauch meiner SOG ist kurz vor dem Anschluss außen zu 50% abgerissen.

Kennt Ihr diese Probleme? Kann man da irgendwie vorbeugen z.B. mit Silikonspray?

LG,
Fred


Moin Fred,
Punkt 1 hat wohl eher was mit zu niedrigen Temperaturen oder Feuchtigkeit im Kühli zu tun.

Punkt 2 eher mit schlechter Materialbeschaffenheit oder mit der Notwendigkeit, vor Schließen der Klappe nach Stromanschluss die Anschlussränder zu trocknen.

Punkt 3 passiert öfters bei der SOG. Hat wohl primär was mit zu kurzem, immer unter Spannung, meistens zu stark geknickten Schläuchen zu tun. Lieber ein wenig mehr Schlauch nehmen, den man vor Verschließen der Klappe nach hinten schiebt.


Felix52

tweiner am 12 Dez 2012 00:10:44

Hi,
ein Labello, eben diese "Lippenstifte", sollen auch sehr gut helfen ;-)
gruß
Thomas

Gast am 12 Dez 2012 01:15:17

@ tammy99 Falsch ist Deine Vermutung nicht, jedes Wohnmobil "arbeitet" da dort unterschiedliche Materialien verbaut wurden. Wir beheizen unser Wohnmobi im Winter auf > 5 Grad, da wir davon überzeugt sind, dass dies ökonomischer ist als später Schäden die durch "Frostung" entstanden sind zu beseitigen.

Kunststoff ist bei Frost nicht gerade sehr flexibel und durch das "arbeiten" des Fahrzeugs können Schäden entstehen. Auch der Schlauch der SOG Anlage wird wahrscheinlich bei Frost sehr unbeweglich sein.

Muss aber jeder selber wissen.

haballes am 12 Dez 2012 01:32:23

Ich denke, daß Ulli Recht hat. Kunststoff verträgt weder Wärme noch Kälte, er ist ein Kompromißwerkstoff. Bei Wärme bleicht er aus, verliert Festigkeit, hält aber zusammen. Kommt er in Kälte, so bricht er einfach ab.

Pflege hilft immer, alles was die Weichmacher aktiv hält ist gut. Im Sommer Schutz vor Sonne und im Winter möglichst alles vor Gebrauch anheizen. Die Außenteile haben natürlich die A...-Karte.

Schaut mal in Old/Youngtimer Zeitungen, was da über Armaturenbretter und Hutablagen steht.

Auch unsere Wohnmobile sind auf Verschleiß und nicht auf die Ewigkeit gebaut. Auch wenn uns die Werbung das anders rüber bringt.

tammy99 am 12 Dez 2012 09:19:09

Danke Euch!
Nur muss man halt auch Gegenrechnen, dass die Lebensdauer der Heizung auch sinkt, wenn sie ständig läuft. Wie lange hält denn eine 11kg-Flasche, wenn man das Womo minimal beheizt ungefähr?
Das mit den Scharnieren am Kühlschrank ist aber schon ärgerlich, das ist doch nicht normal....ich schicke die Dinger mal zu Dometic.

LG,
Fred

haballes am 12 Dez 2012 10:50:38

Das hängt nun auch wieder von den Außentemperaturen ab. Ich denke schon, daß man mit 11Kg das Mobil zwei Wochen frostfrei halten kann.
Aber so richtig die Lösung ist es auch nicht bei Fahrzeugen ohne Doppelboden. Wenn ich Winters mal unterwegs bin, dann ist meine Heckgarage schon arg mit Kondenswasser gefüllt.
Und letzte Woche hab ich mal am Wochenende ein paar Stunden im Wohnmobil verbracht, um Ruhe zu finden, da war auch die aktive Gasbuddel klatschnass. Diese Feuchtigkeit macht nichts, sollte aber nicht ständig sein. Auch sind es ja wirklich unnötige Kosten und Emissionen.

Die bessere Lösung erstmal ist es, das Wohnmobil vor Benutzung aufzuheizen. Ich geh im Winter da rein, dreh den Gashahn auf und die Heizung auf 3.
Und dann bullert da erstmal 3-4 Stunden die Truma. In dieser Zeit sollte alles durchgewärmt sein.
Gefährlich ist es immer, im eiskalten Mobil etwas aufzumachen, was aus Plaste besteht.

Der Kühlschrank ist eine andere Baustelle. Er muss ja nunmal kalt sein. Dadurch, das aber in der ungenutzten Zeit hier auch mitunter Backofentemperaturen entstehen wenn die Tür offen bleibt, altern die Plasteteile ebenfalls.

Eine Lösung ist vielleicht die Qualität der Teile. Bei manchen Fahrzeugen bleicht Kunstoff aus und bricht, bei anderen sieht das Zeug nach vielen Jahren noch super aus. Hauptfaktoren sind die Aussetzung dem UV und die verwendeten Weichmacher. Auch bei der Dichte des Materials wird gespart. Schaut man sich an Außenteilen meines Carados mal zum Beispiel die Frontschürze oder die hinteren Radkästen an und vergleicht diese mit normalen Fahrzeugteilen, dann fühlt man schon, das hier Qualität und Gewicht gespart wird.
An meinem Bürstner in den 90ern riss immer die aufgesetzte vordere Kunstoffstoßschürze links und rechts und es hatten eigentlich alle Modelle. Würde so etwas bei einem Van verkauft werden, es hätte einen Riesenaufstand der Kunden gegeben. Genau wie die Gilbung der Plasteteile. Schaut man sich manche Vollintegrierten nach nur zwei, drei Jahren an, dann ist es bei den Preisen schon traurig. Aber wir Kunden nehmen es anscheinend hin.

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