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Kleiner (???) Wasserschaden am Hymer CL622 Dachbereich


lali am 15 Dez 2012 15:29:05

Hallo,

habe heute, nachdem die 3cm Schnee weg waren, im meinem Womo mal wieder nach dem Rechten geschaut. Auf der Glasabdeckung des Herdes sah ich dann ein paar Tropfen Wasser, die ich mir gar nicht erklären konnte. Nach einigem Suchen fand ich auch die Herkunft: Der Alkoven ist aus GFK, der Rest des Daches aus dem Hymerüblichen Sandwich Alu-PU-Schaum-Holzdeko. Genau an der Übergangsstelle (die genau über dem Herd liegt) dringt etwas Wasser ein und hat hier auch schon für eine leichte Verfärbung gesorgt. Das Wasser kann noch nicht lange da sein. Die Abdeckleiste, die die Übergangsstelle von innen kaschiert, zeigt keinerlei Fäulnis.

Das ganze hier auch mit ein paar Bildern:




Als "Erste Hilfe" habe ich außen die Gummileiste an der Übergangsstelle über die gesamte Breite des Womos mit einem Wasserdichten Klebeband überklebt.
Weiß jemand wie die Übergangsstelle zwischen Alkoven und Dach konstruiert ist? Läßt sich die "Dichtleiste", die von außen scheinbar in die Trennfuge eingeklebt wurde, neu einzetzen?
Was kann überhaupt die Ursache hierfür sein?

Für jeden Tip bin ich sehr dankbar.

Ach ja, eine Dichtigkeitsgarantie besteht nicht mehr.


Lali

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tcgade am 15 Dez 2012 21:08:26

Guten Abend,
aus meinen Erfahrungen heraus: Wenn so eine Sache im Dach auftritt, sollte man zunächst alles trocken legen (das wird nicht zerlegungsfrei funktionieren...) und danach mit dauerelastischen Material abspritzen/abdichten. Dichtband (das, mit dem Fenster eingebaut werden) oder Terostat. Oder ein anderes entspr. Mittel.
Dekalin kann ich nicht mehr (für den Dachbereich) empfehlen, weil man mir sagte, dies würde seine Haftfähigkeit bei Wasserkontakt verlieren.
Sikaflex ist zwar fest, wird sich aber (leider habe ich das auch schon erlebt) wegen der starken Verwindungen im Dachbereich mit der Zeit wieder lösen.
Gerade diese Übergangsstellen im Dachbereich sind (wie auch die Kantenleistenabdichtungen) die Schwachstellen im Womobau.
Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, du bekommst das dicht (habe selbst wegen solch einer Sache mal ein Womo "verloren").

mv4 am 15 Dez 2012 21:49:50

da hat sich das Wasser schon ganz schön verteilt...die erste Notreparatur war schon mal gut...du musst dir aber wirklich sicher sein das kein weiteres Wasser reinlaufen kann!!..jetzt hilft erstmal nur eins Wandverkleidung abbauen (wenn das überhaupt geht...sieht man auf den Bildern schlecht...und trocken heizen..heizen heizen lüften..du musst auch nicht das ganze mobil ausheizen...es reicht wenn du die Schadenstelle beheizen kannst..zb. mit baustrahler oder ähnliches..nur nicht zuweit ran ...nicht das dir die bude abfackelt.wenn du es trocken abstellen könntest wäre das natürlich noch besser...man weiß ja nie genau wo das wasser eingedrungen ist.
Die Reparatur kannst du sowieso erst machen wenn es viel wärmer geworden ist.
Bei Gelegenheit kannst du ja mal ein Foto von oben machen...nützt aber erst wenn das Klebeband nicht mehr seinen Zweck erfüllen muss. Sonst sieht man ja nur das Klebeband.

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MichaelK am 15 Dez 2012 22:43:25

Hallo Lali ,
Ich würde in solch einen Fall die Hilfe eines Profis in Anspruch nehmen denn ich kann mir nicht vorstellen das man einen Feuchteschaden in Eigenregie hundertprozentig reparieren kann.
Meine Empfehlung Caravan Metropol in Bautzen Herr Wünsche der kann dir in solch einen Fall helfen.

frboe am 15 Dez 2012 22:58:41

tcgade hat geschrieben: Dichtband (das, mit dem Fenster eingebaut werden) oder Terostat.


wenn du das so abdichtest dann würdest du bald noch ein Womo "verlieren".

aldie am 16 Dez 2012 10:55:26

Um hier etwas zu sagen ( schreiben) muss das Baujahr des Fahrzeuges bekannt sein.
Hymer hatte nur in den ersten zwei bis drei Jahren der Herstellung dieser Verbindungen Probleme, die aber dann behoben waren.
Wenn bei einem neueren Fahrzeug so etwas passiert, dann ist entweder ein zu starkes Gewicht an der Stelle aufgebracht worden oder eine sehr starke Verwindung vorangegangen. Eine eingenhändige Beseitigung , grade an dieser Stelle, ist auf Dauer gesehen fast nicht möglich.

catsus am 16 Dez 2012 13:23:43

Hallo
Immer wenn der Matsch auftaut, kommen solche Dinge zum Vorschein, mein Beileid. Das Schmelzwasser hat dann ganz viel Zeit, sich reinzuschleichen.
Nach eigener Erfahrung wird dir heizen und lüften nicht viel bringen. Ohne die betroffene Stelle
aufzumachen, wirst du nicht weit kommen mit der Sanierung. Ich hoffe für dich, dass der Schaden
neu ist und nicht die vollgesogene Decke "überläuft". Schau doch mal in die vergangenen Wasserschaden- und Torf-Threats rein. Viel Erfolg!

Gerd Peter am 16 Dez 2012 14:01:52

aldie hat geschrieben:Eine eingenhändige Beseitigung , grade an dieser Stelle, ist auf Dauer gesehen fast nicht möglich.




Stimmt, leider :(

Die Hymer - Werkstatt hat ein Spezialwerkzeug, damit wird die alte Dichtmasse aus der Fuge ausgefräßt/herausgeschnitten. Anschl. wird neu abgedichtet und eine neue Leiste angebracht.
Alles kein Hexenwerk, aber eben nur mit diesem Spezialwerkzeug.
Ja, und preiswert wird die Reparatur sicherlich nicht! :(
In einem anderem Forum wird so eine Reparatur durch Hymer genau beschrieben, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich
hier diesen Link posten darf.


Peter

lali am 16 Dez 2012 15:06:50

Hallo,

vielen Dank erstmal für die lieben Hinweise. Gestern Abend hatte ich noch im Bereich des feuchten Holzes etwas von der wasserdichten Dekobeschichtung des Holzes entfernt. Das Holz darunter war nur feucht aber noch nicht gammelig. Anschließend den Bereich mit einem Föhn schön erwärmt und getrocknet. In der Nacht hat es dann wieder angefangen zu regnen, heute morgen war noch alles trocken. Die Abdichtung der Fuge auf dem Dach mit Klebefolie scheint also erstmal seinen Zweck zu erfüllen.

Dann werde ich mir mal eine Hymerwerkstatt suchen. Hat jemand Erfahrungen mit der Fa.Dürrwang in Dortmund?

@ Peter, kannst du mir den Link per KN zukommen lassen?

Ich werde euch weiter auf dem laufenden halten-


Lali

Gerd Peter am 16 Dez 2012 15:39:50

lali hat geschrieben:

Dann werde ich mir mal eine Hymerwerkstatt suchen. Hat jemand Erfahrungen mit der Fa.Dürrwang in Dortmund?

@ Peter, kannst du mir den Link per KN zukommen lassen?

Ich werde euch weiter auf dem laufenden halten-


Lali


du hast eine PN

lali am 16 Dez 2012 17:25:05

Hallo Peter,

Vielen Dank for den Link!

Sehr informativ und: Definitiv nichts zum Selbermachen....

Also mal schauen was die Werkstatt dazu sagt.


Lali

lali am 01 Feb 2013 08:32:14

Hallo,

kleines Update: Am Mittwoch konnte ich das Womo wieder abholen. Lt. Werkstatt in Dortmund war es nicht notwendig die Dachleiste auszutauschen. Der Meister erklärte mir, das auf einem kurzen Stück zuwenig Dichtmasse vorhanden war. Die Leiste war auch noch flexibel genug um ohne Ausbau den fehlenden Bereich mit neuer Dichmasse zu füllen.

Dadurch ist es auch finanziell sehr im Rahmen geblieben (250€).

In Zukunft werde ich aber immer ein verschärftes Auge auf diese Dachfugen haben.


Lali

pipo am 01 Feb 2013 09:08:46

lali hat geschrieben:Dadurch ist es auch finanziell sehr im Rahmen geblieben (250€).

Für das Geld häte ich auch nicht selber geschraubt. Hoffentlich bleibt es trocken :ja:

rjlehrbach am 01 Feb 2013 09:28:58

Es ist schön zu hören das solch ein Schaden auch mal mit "kleinerem Aufwand" behoben werden konnte.

Jetzt drücken wir ganz fest die Daumen das es sich damit erledigt hat....


...positiver Nebeneffekt deines Berichtes hier:

Jetzt waren wir alle mal wieder in unseren Fahrzeugen um die Dichtigkeit zu überprüfen :-)

aus Mainz
Ralf

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