aqua
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

FI Schalter im Haus fliegt raus wenn Womo an Netzstrom


simoneundharald am 27 Dez 2012 19:30:14

Hallo liebe Forums-Mitglieder,

ein gutes Neues Jahr zunaechst und auch 2013 viel Spass bei unserem gemeinsamen Hobby wuenschen wir Euch. Nun zu unserem Problem. Wir haben eine neue Versorgungsbatterie eingebaut, weil die alte nach drei Jahren den Geist aufgegeben hat. Jetzt wollten wir das Womo am Netz Strom anschliessen und sofort flog der FI Schalter im Haus heraus. Der FI Schalter im Womo bleibt drin.
Die Anschlusskabel und die Aussensteckdose am Haus sind in Ordnung. Die Batterie ist auch richtig angeschlossen. Alle sichtbaren Kabel im Wohnmobil und die Sicherungen sind ebenfalls ok. Weiss jemand woran das liegen koennte?

Viele Gruesse,
Simone und Harald

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

rolfblock am 27 Dez 2012 19:35:06

In welcher Reihenfolge hast du das WOmo angeschlossen?
Ich würde mal zunächst nur das Kabel ans Haus anschließen.
Tritt der Fehler nicht auf, Kabel umpolen. Immer noch kein Fehler?

Dann das Womo dran. Und auch noch mal umpolen.
Fliegt der FI mit Womo immer raus, mal den Rasenmäher anschließen.

simoneundharald am 27 Dez 2012 20:08:03

rolfblock hat geschrieben:In welcher Reihenfolge hast du das WOmo angeschlossen?
Ich würde mal zunächst nur das Kabel ans Haus anschließen.
Tritt der Fehler nicht auf, Kabel umpolen. Immer noch kein Fehler?

Dann das Womo dran. Und auch noch mal umpolen.
Fliegt der FI mit Womo immer raus, mal den Rasenmäher anschließen.


Hallo Rolf,
danke fuer den Tipp. Ich werde es gleich morgen frueh ausprobieren und hier
wieder berichten.
, Harald

Anzeige vom Forum


Randyandy01 am 27 Dez 2012 20:17:35

rolfblock hat geschrieben:In welcher Reihenfolge hast du das WOmo angeschlossen?
Ich würde mal zunächst nur das Kabel ans Haus anschließen.
Tritt der Fehler nicht auf, Kabel umpolen. Immer noch kein Fehler?

Dann das Womo dran. Und auch noch mal umpolen.
Fliegt der FI mit Womo immer raus, mal den Rasenmäher anschließen.


Umpolen ?? Umpolen ??? Ich versteh nur umpolen ???
Wechselstrom Umpolen, boah geil :eek:
Bei 380 V könnte ja sein das ne Phase vertauscht ist, aber bei 220 V Hausstrom Umpolen ???? Boah.. goil

@ Rolfblock:; Finger wech von Elektrosachen....

Möglichkeit 1: Kabel defekt
Möglichkeit 2: Anschlussdose im Womo defekt
Möglichkeit 3: Ladegerät im Womo für Batterie defekt

klausevert am 27 Dez 2012 20:27:52

Randyandy01 hat geschrieben:@ Rolfblock:; Finger wech von Elektrosachen....


klausevert hat geschrieben:Beitrag vor dem abschicken gelöscht

mk9 am 27 Dez 2012 20:48:46

Bin zwar kein Elektrofachmann, denke aber, dass vielleicht der Stecker die Ursache ist, oder aber die Aussensteckdose
am Haus.

Aber im Forum sind sicher Spezialisten, die Dir weiterhelfen.

Ein Versuch: schalte den FI-Schalter im Haus wieder ein und schalte mal ein anderes Elektrogerät ( Rasenmäher o.ä. ) an.
Wenn dann wiederum der FI-Schalter abschaltet, so kann es nur an der Aussensteckdose liegen. Wenn allerdings der FI-Schalter eingeschaltet bleibt, kann es nur an dem Verängerungskabel zum WOMO liegen.
Vielleicht täusche ich mich aber auch. Dann sollen sich die Fachleute des Themas befassen.

Ich denke aber, dass man auf Dein Problem reagiert.


Manfred

Randyandy01 am 27 Dez 2012 20:50:23

Doppelthread bitte zusammenführen

Chris_62 am 27 Dez 2012 20:51:44

Randyandy01 hat geschrieben:Doppelthread bitte zusammenführen


ja hier ist er : --> Link

Gast am 27 Dez 2012 21:15:56

Das kann viele Gründe haben.

zur Zeit haben wir eine extreme Luftfeuchtigkeit.
1) Es kann sein, dass sich im 230V Bereich eine Kriechstromstrecke durch Kondensation gebildet hat. In diesem Fall könnte eine Umdrehen des Steckers (so verrückt es auch klingt) tatsächlich hilfreich sein. auf jeden Fall schadet der Versuch nicht. Wenn es das war, sollte man trotzdem die Ursache dafür finden und abstellen.
2) Ein defekter Kondensator/ Netzfilter. Auch hier kann Methode 1 helfen. Aber auch hier sollte man dann die Ursache ermitteln.
3) Das Anschlusskabel selbst. -> anderes und kürzeres testen.
4) Feuchtigkeit in der Außendose. Hatte ich schon bei älteren Geräten. Verrückter Weise kann auch hier 1) helfen. Und trotzdem: Wenn es geht Ursache ermitteln.

Geht es immer noch nicht, dann tatsächlich einen anderen Großverbraucher (Heizlüfter) an Kabel anschließen und testen.

Ich tippe auf einen Kriechstrom oder das Verlängerungskabel.

Viel Glück
Georg

In jedem Fall aber die Ursache ermitteln, falls das Umdrehen des Steckers zum Erfolg führte! In jedem Fall prüfen, ob der Schutzleiter auch vorhanden ist!

Ducandi am 27 Dez 2012 21:30:53

Hallo,
also erst mal rate ich zur Vorsicht, denn wenn ein voll funktionsfähiger FI-Schalter (Fehlerstromschalter) anspricht, liegt ein Schluss von aktiven Leitern (230V) gegen Schutz-Erde, im beschriebenen Fall möglicherweise an leitende und an Schutz-Erde angeschlossene Karosserie- und Aufbauteile im Wohnmobil vor.
Wenn der Fehler erst nach Austausch der Batterie aufgefallen ist, könnte ein Zusammenhang mit während der Montage in der Lage veränderten 230V Leitungen im WOMO vorliegen. Es könnte z.B. durch Lageveränderung jetzt ein 230V Kabel gequetscht und damit die Isolierung beschädigt worden sein. Auch könnte Feuchtigkeit in Anschlusskästen oder elektrischen Geräten einen (noch kleinen) Fehlerstrom verursachen.
Der tatsächliche Grund für den Fehler kann sehr vielfältig sein und die Fehlersuche kann dann viel Zeit kosten. Wenn lediglich der FI-Schalter im WOMO anspricht, kann das ein Hinweis dafür sein, dass der Fehlerstrom (noch) sehr klein, aber trotzdem gefährlich ist, wenn der Ansprechwert des FIs im Haus größer als der in WOMO verbaute ist. Eine durchaus praxisnahe Kombination ist z.B. 300mA Fehlerstrom Ansprechschwelle für Haus-FIs und 30mA (oder auch 10mA) für WOMO FIs. Wenn jetzt der Fehlerstrom zwischen Haus und WOMO kleiner als 300mA (Abzüglich vorgeschriebener Minus-Tolleranz) ist, dann kann auch nur der FI im WOMO ansprechen. Das würde für einen schwachen Isolationsfehler im Zuleitungskabel/Stecker/Kupplung oder in der Installation im WOMO sprechen. Einen Fehler im Zuleitungskabel könnte man identifizieren, wenn man anstelle des WOMOs einen einzelnen Verbraucher zum Test kurz anschließt.
Gut gemeinter Vorschlag vom Fachmann: WOMO nicht mit dem 230V Netz verbinden und Fehler erst von einem Fachmann suchen und beheben lassen. Denn: Mehr als 50mA können zu Herzkammerflimmern führen, oder gar Menschen töten und mehr als 300mA können Brände auslösen.

Viele
Andreas

Gast am 27 Dez 2012 21:58:24

Andreas: Du hast recht. Man sollte es von einem Fachmann prüfen lassen. Ich habe aber darauf hingewiesen, dass die Ursache auf jeden Fall behoben werden muss. Also sind wir uns einig. :ja:

Dennoch des reinen Wissens wegen:

Warum manchmal das drehen des Steckers hilft.


!!Diese Erklärung ist für Dummies gedacht und nicht wissenschaftlich korrekt!. Statt Normbegriffe habe ich "übliche" Bezeichnungen verwendet!

Hier seht ihr eine Lüsterklemme. Stellen wir uns einfach vor, dies wäre die Außensteckdose des WoMos.
Da gehen drei Kabel rein. Ich habe sie der Einfachheit halber mit den "volkstümichen" Bezeichnungen benannt und nicht nach Norm.
Die Phase (hier schwarz) ist der saugefärhliche Leiter. Er leitet den gefährlichen Teil des Stroms ZUM WoMo.
Der Null (auch Rückleiter genannt) ist der Leiter, welcher den Strom wieder IN die Steckdose zurück bringt.
Die "Erde" (gelb/grün eigentlich Schutzleiter) leitet keinen Strom. würde sie es tun, wäre etwas nicht in Ordnung! Sie schützt dein Leib und leben, falls die "Phase" doch mal irgendwo an Blech kommt.
Dann gäbe es einen saftigen Kurzschluss und die Sicherung würde sofort raus fliegen.

Die ERDE ist eigentlich rein elektrisch gesehen der gleiche Pol wie NULL. Zwischen ERDE und NULL sollte man keine Spannung messen können (so gut wie keine, ein paar mV können es schon sein.)



Leider haben wir jetzt ein Problem: Da wir nicht wissen wie herum der Stecker drin ist, kann es jetzt sein, dass auf dem schwarzen Kabel der Null liegt und auf dem Null-Kabel die Phase.
Eigentlich macht das gar nichts. Nur müsst ihr immer daran denken, dass bei eine steckbaren Kabel auch der "blaue" tödlich sein kann. Aber wartet mal ab.

Angenommen auf schwarz wäre jetzt Phase:

Nehmen wir jetzt mal an da wäre etwas Wasser (Feuchtigkeit hier gelbe Wolke oben links)) zwischen Phase und Erde. Dann würde ein Teil des Stromes über die Erde zurück laufen.
Es läuft also mehr Strom aus Phase raus, wie über Null zurück kommt. Genau so was merkt ein FI, nennt es Fehlerstrom und schaltet sofort ab.
Ein FI prüft, ob auch genau so viel Strom zurück kommt, wie raus geht. Wenn nicht schaltet er ab.
Es könnte ja sein, DU bist gerade jemand, über den auch Strom nach ERDE läuft. Und da Strom ab ~50mA tödlich sein könnte, schaltet er bei 30mA Unterschied ab, was übrigens auch schon ganz schön weh tut!
Würden wir jetzt den Stecker umdrehen, wäre plötzlich auf Schwarz der ("ungefährliche") Null. Dafür wäre auf blau die gefährliche Phase.
Aber: Zwischen NULL und ERDE gibt es keinen Spannungsunterschied. Es läuft also kein Strom von NULL gegen ERDE. Somit haut es auch den FI nicht raus.
Wäre jetzt der blaue Wassertropfen (oben rechts) da, würde es den FI raus hauen, weil wieder Strom von Phase zu ERDE läuft.


Fazit:
Wenn es im WoMo zu einem Kriechstrom kommt, dann kann es den FI raushauen oder auch nicht, je nachdem wie herum der Landstrom angesteckt wurde!

IN JEDEM FALL ABER MÜSST IHR DIE URSACHE ERMITTELN UND BEHEBEN UND NICHT EINFACH NUR DEN STECKER UMDREHEN.
Und dies lasst ihr bitte vom Fachmann machen, wie schon Andreas ganz richtig sagte!

travelfan am 27 Dez 2012 22:01:41

defektes Anschlusskabel ( Kabelbruch ),
passiert auch immer wieder an Stromsäulen, dann fliegt der Schalter auch an der Säule und nicht im Wohnmobil raus.

Gerd-R am 28 Dez 2012 00:02:01

Hallo Georg (Raidy),

bei meinem bisherigen Wohnmobil hatte ich jeweils zum Saisonbeginn auch immer wieder einmal Probleme mit einem herausfliegenden FI-Schalter. Für teures Geld habe ich einen Fachmann nach der Ursache (vermutet wurde Feuchtigkeit nach Winterlager) forschen lassen. Leider aber ohne Erfolg. Irgendwann ist dieser Fehler aber dann niemals mehr aufgetreten. Obwohl ich das Problem zuletzt nicht mehr hatte und jetzt ohnehin ein anderes Wohnmobil habe, hat mich dieses Thema interessiert.

Besonders deinen Beitrag von heute 20:58 Uhr, den ich ganz toll finde, habe ich mit großem Interesse gelesen: Noch niemals wurden mir, einem Nichtfachmann, die technischen Zusammenhänge eines herausfliegenden FI-Schalters so ausführlich und vor allem derart verständlich erläutert. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bei dir bedanken! Für diesen Beitrag hast du ein dickes Lob verdient.
:daumen2: :daumen2: :daumen2:

Herzliche
Gerd

Gast am 28 Dez 2012 00:21:36

Danke fürs Lob, Gerd.
Geh mal auf hier oben auf "Suche" und gebe *RDT* ein. Dann ein Haken auf "Nur in Betreff der Themen". Dort habe ich versucht, ein paar technische Dinge einfach zu erklären.
Vielleicht ist was für dich dabei.
Georg

elektrotechnikzrenner am 28 Dez 2012 01:10:20

@raidy:
Ja-echt gut erklärt für Laien.
Ich tu mich da immer schwer als "Fachidiot sowas zu erklären, weil man vieles Vorwissen als Selbstverständlich annimmt, was der andere aber nicht hat, aber einem selber als Selbstverständlich erscheint, weil man ja Tagein-Tagaus damit zu tun hat...

@simoneundharald:
Das mit dem "Stecker mal drehen" kann durchaus funktionieren.
Ich rate jedoch dringendst!!! das durchmessen zu lassen!
Bei Euch daheim gibt es einen FI. Aber es gibt (auch in D) noch Gebäude mit klassischer Nullung. Und da kann sowas verdammt gefährlich werden!
Ist mit einem Isomessgerät eine Sache von Minuten den Fehler zu finden...

walter7149 am 28 Dez 2012 01:32:15

Hallo Georg, finde auch, das das eine fast idiotensichere erklärung der ursachen des auslösens des FI-schalters ist, eine kurzfristige notlösung genannt wird und unbedingt eine fachmännische fehlersuche notwendig ist - danke dafür.
Zum Silvester/Neujahrs - Treffen in Südlappland (GPS 64.79264º N, 16.79769º Ø oder
64° 47' 33.5"N, 16° 47' 51.7"Ø ) - --> Link
gebe ich einen aus - kannst auch den kampfkater mitbringen :D

rolfblock am 28 Dez 2012 10:59:49

Mal eine Überlegung. Im Haus gibt es einen FI, an dem bereits einige Verbraucher hängen. Die haben zusammen einen geringen (z.B. kapazitiven) Leckstrom, der aber zu klein ist, den Schalter auszulösen. Jetzt kommt das Womo dazu und bringt ebenfalls so ein bischen Kapazität mit. Als Folge fliegt der FI im Haus, nicht der im Womo.
Test: Man nehme eine Steckdose im Haus, die NICHT über FI gesichert ist, z.B. die für die Kühltruhe, Gefrierschrank. Wenn es im Womo Probleme gibt, fliegt nun der FI dort. Fliegt er nicht, ist alles in Ordnung.

klausevert am 28 Dez 2012 11:04:40

rolfblock hat geschrieben:... Fliegt er nicht, ist alles in Ordnung.



oder das Problem liegt vor dem Womo-Fi ( im Womo, Kabel oder Steckverbindung Landstrom)

rolfblock am 28 Dez 2012 12:37:43

klausevert hat geschrieben:
rolfblock hat geschrieben:... Fliegt er nicht, ist alles in Ordnung.



oder das Problem liegt vor dem Womo-Fi ( im Womo, Kabel oder Steckverbindung Landstrom)


Genau! Fliegt er nicht ist alles in Ordnung. Das Kabel vor dem Wohnmobil hatten wir bereits im Beitrag 2 auf Seite 1 getestet und für ok befunden.

mk9 am 28 Dez 2012 13:01:09

Bin sehr gespannt, wie die Überprüfung ausgeht :?:

Ich hoffe, dass ein Fachmann die Sache überprüft und in Ordnung bringt. Ob er ( der Fachmann ) dann aber noch eine genaue Erklärung abgibt möchte ich bezweifeln. Er wird lediglich die Ursache beseitigen. Einem Laien noch großartig
die Fehlerursache und die Behebung schildern: fraglich :!:

Mögliche Fehlerursachen wurden ja hier schon ausführlich behandelt.


Manfred

Gast am 28 Dez 2012 14:34:49

Den Ausführungen von Raydi ist kaum etwas hinzuzufügen.
Mir fällt dazu noch eine Regel ein.
Die Summe der zufließenden Ströme muss immer gleich der Summe der abfließenden Ströme sein. Ist dies nicht der Fall, dann spricht man von Fehlerstrom. Dieser Fehlerstrom sollte im Idealzustand über den Schutzleiter abgeführt werden und das führt letztendlich dazu, dass der FI (Fehlerstrom) Schalter auslöst.
Deshalb ist es sehr wichtig, alle Verlängerungskabel und ortveränderliche Verbraucher regelmäßig überprüfen zu lassen. Im gewerblichen Bereich hat dies nachweislich alle 6 Monate zu erfolgen.
PS: „Rausfliegt“, na, ja auch gut, dann aber bitte Schutzhelm tragen!

Ostwestfale am 28 Dez 2012 14:37:51

Text vor Absenden gelöscht.

Bon Voyage

simoneundharald am 28 Dez 2012 15:20:05

Hallo liebe Forumskollegen,

vielen Dank fuer Eure vielen Ratschlaege und das Interesse an unserem Problem. Wir haben heute Vormittag die Anschlusskabel und die Steckdose nochmal getestet, da ist kein Fehler. Wir haben einen Wasserkocher, der 2000 Watt zieht, mit dem Kabel angeschlossen und der FI Schalter im Haus blieb drin. Das Drehen des Steckers beim Anschluss des Wohnmobils half nicht. Der FI loest jedes Mal aus. Die Anschlusskabel der Batterie sind auch nicht beschaedigt.

Es koennte nun noch sein, dass das Batterieladegeraet einen Kurzschluss hat. Es ist ein italienisches Nordelettronica NE 143-P. Wir hatten im Herbsturlaub bemerkt, dass die alte Batterie keinen Strom mehr speicherte und hingen zwei Wochen auf dem Campingplatz am Netz.
Ob das fuer das Ladegeraet schaedlich war? Auf jeden Fall gab es da noch keine Probleme mit dem externen FI auf dem Campingplatz. Danach stand das Womo ohne Stromanschluss, weil die alte Batterie ja eh defekt war.
Erst jetzt, nachdem die neue Batterie eingebaut wurde, ist uns der Fehler aufgefallen.

Wir versuchen nun einmal zu testen, ob das Ladegeraet alleine, direkt am Netzstrom im Haus angeschlossen, den gleichen Fehler verursacht. Wir berichten hier spaeter wieder, was dabei herauskommt. Wenn das Ladegeraet den FI nicht ausloest, muesste es ja in Ordnung sein. Dann machen wir gleich die naechste Woche einen Termin bei einem Bosch Service bei uns hier in der Naehe. Wir haben da schon angerufen, aber es ist erst ab 2. Januar möglich.

Es ist uns natürlich auch daran gelegen, dass der Fehler gefunden wird, zum Einen wegen der Stromschlaggefahr und zum Anderen weil wir ja unterwegs keinen Aerger mit der Sache haben wollen.

Nochmals vielen Dank an Euch alle.

Viele Gruesse vom Mittelrhein,
Simone und Harald

Ostwestfale am 28 Dez 2012 15:33:08

Nein, wenn das Ladegerät einen Fehler hätte würde der FI im Wohnmobil ausschalten.

Ich denke, der FI im Haus wird schon ganz schön Fehlerströme wegstecken müssen:
Alle elektronischen Netzteile mit Schutzleiteranschluß erzeugen in der Regel
geringe Ableitströme
- Drucker
- Laptops / PC
- Fernseher
- LED-/NV-Halogenleuchten
- WLAN / DSL
- Haustürsprechanlage
- Küchengeräte wie Saecos, Mikrowellengeräte etc.
- ......


Nun ist es so, dass ein 30 mA FI bei spätestens 30 mA auslösen muss.
Es treten aber Fertigungsstreuungen auf, bei denen die FI schon unten bei 17 oder 18 mA auslösen.

Hast Du jetzt bereits knapp bis zur Grenze des Auslösestromes den summarischen Ableitstrom
erreicht, so reichen wenige mA (z.B. 50 m Kabeltrommel, Ladegerät im Wohnmobil, feuchte
Verdrahtung) und der FI löst beim Einstecken des Wohnmobiles aus. Der FI im Wohnmobil
löst nicht aus, da er den Summen-Ableitstrom nicht tragen muß.

Einzeln wirst du in diesem Falle nie einen Fehler finden, weil jedes einzelne Gerät deutlich unter dem auslösenden
Wert für den Ableitstrom liegt.

Zieh mal ein paar der o.g. - auch "pseudo-ausgeschalteten" Geräte aus und schau dann noch einmal nach.

Wenn der Fehler dann noch da ist probiere es mal den Elektroblock auszustecken. Ab hier dann
rückwärts im Wohnmobil die Verbraucher trennen - aber da ist ja in der Regel nicht viel ausser dem Elektroblock.

Ansonsten könnte der Fehler ja immer noch zwischen Wohnmobil-Anschlußdose und eingebautem
Fehlerstromschutzschalter liegen.

Viel Erolg bei der Suche

Bon Voyage

Gast am 28 Dez 2012 16:37:01

elektrotechnikzrenner hat geschrieben:Ist mit einem Isomessgerät eine Sache von Minuten den Fehler zu finden...
Mal einem Elektriker 10 € in die Kaffeetasse tun und die Anschlussleitung und das WOMO mit einem Isolationsmessgerät durch messen lassen und das Raten hat ein Ende.

Dauert 5 Minuten und der Elektriker sagt, dass ist in Ordnung und das nicht.

Wenn es am Wohnmobil liegt, kann sein das die Fehlersuche eine 1/4 oder 1/2 Stunde dauert, bei ca. 40 € / h bezahlbar.

simoneundharald am 28 Dez 2012 18:09:14

Hallo liebe Forumskollegen,

wir haben jetzt noch mal ausprobiert, was Rolf und Ostwestfale geraten haben. Nämlich das Verlaengerungskabel an eine Steckdose innerhalb des Hauses angeschlossen. Und es funktioniert!

Die Sicherung bleibt drin und die Batterielade-Leuchte im Control-Panel blinkt schoener als unser Weihnachtsbaum im Wohnzimmer!

Es ist anscheinend so, wie von Euch vermutet, dass ein geringer Fehlerstrom im Womo zu den sonstigen Fehlerstroemen hinzukommt und dadurch der FI Schalter dann ausloest. Wir haben an dem FI noch Gartenleuchten und eine weitere Aussensteckdose, an der die Weihnachtsbeleuchtung angeschlossen ist (nicht viel aber drei, vier Lichterketten sind es doch). Die zweite Aussensteckdose hatten wir gestern auch ausprobiert aber nicht bedacht, dass sie ja auch ueber den FI Schalter abgesichert ist.

Jetzt können wir zunächst einmal die Batterie ueber die Steckdose im Haus laden und probieren naechste Woche, wenn die ganze Festbeleuchtung endlich wieder im Dachboden verschwunden ist, nochmal die Aussensteckdose aus. Wenn der FI dann immer noch ausloest, machen wir direkt einen Termin beim Bosch Service. Wenn die Steckdose wieder normal funktioniert, lassen wir die Elektrik bei der naechsten Inspektion in einer geeigneten Werkstatt durchmessen. Wenn die Ursache festgestellt werden kann, schreiben wir es als Beitrag zu diesem Thread ins Forum.

Wir bedanken uns bei Euch fuer die zahlreichen Hinweise und fachlich fundierten Erlaeuterungen. Wir haben hier eine Menge zu dem Thema gelernt. Jeder einzelne Beitrag von Euch hat uns geholfen.

Wir wuenschen Euch einen guten Rutsch, alles Gute fuer 2013 und viele schoene Fahrten im neuen Jahr.

Viele Gruesse,

Simone und Harald

tobi02 am 29 Dez 2012 11:09:27

Ich übernehme keine Haftung oder Garantien obs geht oder für event. Folgeschäden (FIs sind ja aus einem bestimmten Grund da und lösen aus... kann aber eigendlich nix passieren)

Nimm ne Kabeltrommel und rolle die komplett ab (möglichst lang) dann steckste die dazwischen und mit etwas Glück bleibt der FI da wo er ist...

:lol: :D

Ups da war schon einer schneller - sorry. Ich hab nicht bis zum Ende durchgelesen.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Probleme mit dem Push-Lock Schloss
Rückfahrkamera bei Anhängerfahrten
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt