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Frankreich Atlantikküste mit Hund??


Surferjo am 11 Jan 2013 15:23:21

Hallo,
als Urlauber bzw. Wohnmobilbesitzer bin ich noch nie mit Hund in Frankreich gewesen.
Wir besitzen einen weissen Schäferhund.
Ziel ist die Girondemündung und dann Richtung Spanien.
Frage:
Wie stehen die Franzosen zu Hunden? Leinenpflicht?
Dürfen Hunde mit an den Strand?
Gibt es wichtige Informationen die man bzgl. Hund wissen muß?
aus der Eifel

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joste am 11 Jan 2013 19:22:03

Hallo, also selbst haben sie eher kleine Hunde. Die dürfen alles :D . Im öffentlichen Raum Leinenpflicht.
In der Hauptsaison am Strand nur bis (z.B. 9.00) /ab (19.00) oder ganz verboten. Wird auch von den Strandaufsichten durchgesetzt.
Aber wir haben bisher immer erlaubte/ ausgewiesene Strandabschnitte vorgefunden.
Sonst gibt es nichts Besonderes, Ausweis ist ja obligatorisch.
Für unseren Boxermischling gab es an der gesamten Atlantikküste ausreichend Freilaufmöglichkeiten. Entweder hinter den Stränden oder
links und rechts der beaufsichtigten Strände. Ohne jemanden zu belästigen :)

macagi am 11 Jan 2013 19:54:35

Dort unten gibt es kilometerweise Strand wo man mit Hund drauf darf.

Muss ja nicht gerade Arcachon Strandpromenade sein, da darf der Hund nicht hin.....

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katzenkopf am 11 Jan 2013 20:04:11

ist auch eine Frage der Jahreszeit: bin über Weihnachten/Neujahr da gewesen. Es waren alle Hundebesitzer mit Hund an den Hauptstränden ohne irgendwelche Probs. Das war schon ´ne Menge. Und für die Fellnasen war es das Größte, mit einem Riesenrudel den Strand aufzumischen

adlatus am 17 Jan 2013 11:37:22

Hallo Surferjo,

der Hund sollte geimpft und gechipt sein. Impfpass nicht vergessen.
Wir haben 2 Vizslas und fahren regelmäßig nach Frankreich.
Es gab dort bislang nie Probleme. Die Franzosen sehen Hunde am Strand viel entspannter als hier ín Deutschland.
Sicher ist das in der Nebensaison anders als in der Hauptsaison, aber das versteht sich von selbst.
Die Atlantikküste ist für Hunde perfekt.


Frank

janamarcel6878 am 17 Jan 2013 12:54:52

wir waren 2011 in frankreich mit 2 Hunden. Es gab keine Probleme an den Stränden. Wir waren allerdings aber auch nicht in
den touristischen Hochburgen, aber dort wo wir waren hat sich keiner drann gestört.

Gast am 17 Jan 2013 18:39:55

Wir hatten in Frankreich mit unserem Hund / Hunden noch nie Probleme und waren über 12-13 x schon an der Atlantikküste.
Man findet immer was passendes. Frankreich ist klasse !

Allerdings kann ich aus leidiger Erfahrung (Urlaub 2011) nur auf die Problematik der Strandmücken- Flöhe aufmerksam machen.
In Frankreich, Spanien usw. gibt es damit Probleme. Unser Hund hatte sich eine Babiose gefangen (gibt es vereinzelt auch schon bei uns) und wäre um ein Haar daran gestorben. Sprich Deinen Tierarzt mal auf Leismaiose, und Babiose an.

Gast am 17 Jan 2013 19:21:08

Hallo Surferjo nicht nur für Frankreich Bigpit hat es schon geschrieben das ist eine wichtige Sache.
Reisekrankheiten
Die Mitnahme von Hunden bei Reisen innerhalb Europas ist heutzutage üblich. Tierschutzorganisationen importieren vielerorts Hunde aus Südeuropa. Diese beiden Umstände führen in Mitteleuropa zum Auftreten "neuer" Krankheiten, die man etwas verallgemeinernd als Reisekrankheiten oder Mittelmeerkrankheiten bezeichnet.

Der Hauptgrund, dass diese Krankeiten nicht bei uns in Deutschland verbreitet werden können, liegt darin begründet, dass für die Übertragung Zwischenwirte (Vektoren) notwendig sind, die in Mitteleuropa (zumindest derzeit noch) nicht heimisch sind. Insbesondere sind Zeckenarten und Mückenarten für die Übertragung notwendig. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Krankheiten:

BABESIOSE Der Erreger Babesia canis findet sich vor allem in Südeuropa, besonders in Ungarn und Rumänien und wird von unterschiedlichen Zeckenarten übertragen. Auch in Deutschland sind vereinzelte Regionen bekannt, in denen die Babesiose verbreitet ist. Bei frühzeitiger Behandlung verläuft die Krankheit komplikationslos. Inkubationszeit: ca. 2 Wochen

LEISHMANIOSE Der Errger Leishmania infantum wird von Sandmücken ünertragen und verursacht eine chronisch latente Erkrankung. Die inneren Organe (besonders Leber, Milz und Niere) und vor allem die Haut sind von der Krankheit betroffen. Verbreitung in ganz Südeuropa (Griechenland, Spanien, Italien, Südfrankreich). Die Behandlung führt in der Regel zur Symptomfreiheit. Der Errger wird aber nicht eliminiert. Bei manchen Tieren ist eine Dauerbehandlung notwendig. Todesfälle kommen vor. Inkubationzeit : Wochen bis Jahre.

Die Sandmücken sind aktiv bei beginnender Dämmerung. Aus diesem Grund sollten Hunde in Südeuropa abends in geschlossenen Räumen am besten hinter Moskitonetzen bleiben. Sandmücken sind sehr kleine Insekten, deshalb müssen die Netze entsprechend feine Maschen besitzen.

DIROFILARIOSE

verschiedene Filarien, z.B. Dirofilaria immitis oder Dirofilaria repens verursachen die Dirofilariose (Herzwurmkrankheit) in Südeuropa. Die Herzwürmer werden übertragen von Stechmücken und Flöhen. Die Inkubationszeit beträgt ca. 6 Monate.

EHRLICHIOSE
Hallo
Sie wird durch Ehrlichia canis hervorgerufen, als Vektor dient die Braune Hundezecke. Die Ehrlichiose läßt sich meist gut behandeln, chronische Formen sind aber möglich. Inkubationszeit bis 3 Wochen.

PROPHYLAXE

Gegen die Übertragung durch Vektoren (Mücken, Zecken) stehen spot-on Präparate und (geeignte !) Halsbänder zur Verfügung. Gegen Babesien steht ein Impfstoff mit EU-Zulassung im Ausland zur Verfügung. Allgemeine hygienische Maßnahmen verringern zusätzlich das Infektionsrisiko. Bei hohem Infektionsdruck können v.a. gegen Herzwürmwer und Babesien zusätzlich prophylaktisch Chemotherapeutika verabreicht werden.

UPDATE: seit April 2012 steht in Deutschland ein Impfstoff für Hunde gegen Leishmaniose zur Verfügung, der sich besonders bei den Hunden empfiehlt, die regelmäßig nach Südeuropa mitgenommen werden

Surferjo am 18 Jan 2013 20:54:27

Danke für die vielen Infos, dann schauen wir uns die Küste doch einmal an.

chic-schnack am 03 Feb 2013 09:31:06

Ich glaube ihr seid nicht genug informiert. Leishmaniose ist für Menschen genauso gefährlich!

--> Link

globulli am 04 Feb 2013 22:30:51

Wir fahren seit ca. 20 Jahren immer wieder nach Frankreich und waren insgesamt ca. 15 mal an der Atlantikküste. Wir hatten immer Hunde dabei und niemals Probleme mit anderen Strandbesuchern. Man muss halt auch zusehen, dass der Hund seine großen Geschäfte nicht gerade am Strand macht - das kann man ja auf dem Weg dorthin erledigen. Ich denke, als Hundebesitzer ist man daran interessiert, wenn man auch in Zukunft mit dem Haarigen an den Strand kommen darf!! Alles in allem können wir nur positiv von unseren Urlauben mit Hunden in Frankreich berichten. Die Franzosen sind ja auch ein Volk von Hundeliebhabern - man kommt mit ihnen über Hunde sehr schnell ins Gespräch. Vorsicht mit Kategoriehunden. Immer mehr CPs und Stellplätze machen da ein wenig zickig. Aber das "gemeine Volk" kümmert sich darum überhaupt nicht. Man sollte die geltenden Regeln bezüglich der Kategoriehunde aber in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geäuden und auch in den Städten eng auslegen - dann klappt's auch mit der Gendarmerie.

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