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Manch Winterdiesel fällt im ADAC-Test durch


Lancelot am 29 Jan 2013 12:21:36

Heute wurde dazu ein Bericht des ADAC veröffentlicht:

Auch bei minus 20 Grad darf Winterdiesel den Kraftstofffilter nicht versulzen. Doch in den vergangenenen Jahren blieben tausende Dieselautos bei tiefen Temperaturen liegen. Nun hat der ADAC verschiedene Winterdiesel getestet - mit dem Ergebnis, dass sich Dieselfahrer nicht immer auf die Wintertauglichkeit des Diesels verlassen können.

Laut Laboranalyse und entsprechend dem derzeitigen Prüfverfahren ist beispielsweise der Winterdiesel von Total bis minus 31 Grad Celsius kältetauglich. Doch im ADAC-Test funktioniert derselbe Total-Kraftstoff in einem Opel Insignia schon bei minus 19 Grad nicht mehr. Auch der Aral-Winterdiesel wäre laut Labortest bis minus 26 Grad tauglich. Aber auch hier versulzt der Kraftstoff schon bei minus 19 Grad.

Die Labortests entsprechen also nicht der Realität im Winter



Der ganze Bericht : --> Link

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haballes am 29 Jan 2013 12:43:06

:oops: :( Ich war letzt Jahr so ein armer Tropf.
Obwohl meine Flotte bei der gelben Muschel nascht, wo m an denkt, das hier auf Winter/Sommer geachtet wird, sulzte mein Allradler zu.
Auch die vorher laufende Standheizung nützte nix. Wahrscheinlich hätte ich mal das teure Wiipauer reinlaufenlassensolln.

Besonders hat mich an dem Tag dann noch die Unerreichbarkeit meines Autoclubs mit den gelben Wagen geärgert.

Und wie der Zufall es will, steht letzte Woche ein Bruder dieser Gilde im Verkaufsraum der gelben Muschel und wirbt mich als Kunden an. :D
Ich hab natürlich genau nach Hilfe bei obigem Problem gefragt und es wurde mir sofortige Hilfe innerhalb einer Stunde zugesagt. :mrgreen:
Als ich dann meine Pluscard auf die Theke geschmissen hab und um Austausch gegen eine funktionierende gebeten hab, fing der Bruder an zu stottern.


Mit einem Fläschchen Additiv vom Autozubehördiscounter im Handschuhfach ist man ganz auf der sicheren Seite.
Wichtig dieses in den Tank zu schütten vor einer intensiven Tieffrostnacht und ein paar Runden sinnlos um den Block zu drehen, damit es sich verteilt und in die Leitungen gerät.

Lancelot am 29 Jan 2013 12:47:45

haballes hat geschrieben:Wichtig dieses in den Tank zu schütten vor einer intensiven Tieffrostnacht .....


Genau :)

Aber genau DAS ist auch das Problem ... wer rennt schon nach der Tagesschau/Wetterkarte nochmal raus und schüttet da was in den Tank und dreht noch eine Runde .. :gruebel:

"Die" sollen lieber anständiges Winterdiesel anbieten und verkaufen .. :twisted:

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bernierapido am 29 Jan 2013 12:50:29

Das Zeug zum Tuning des Winterdiesels habe ich auch, eine 1-Liter-Flasche im Warmen und 250ml abgefüllt im Fahrzeug.
Hab ich mir letztes Jahr nach den Schadensmeldungen (bzgl. liegengebliebener Diesel) und vor unserem Urlaub in der franz. Jura gekauft und auch angewandt. Auf die Erfahrung wollte ich verzichten.

Allerdings muss man wirklich die Wettervorhersage beobachten (Kältewelle kündigt sich meist ein paar Tage vorher an) und nicht erst warten, bis der Treibstoff im Tank Minunstemperaturen hat. Am besten sofort beim Volltanken zugeben, da der Diesel in den Erdtanks der Tankstellen immer über null hat.

bonjourelfie am 29 Jan 2013 13:01:34

Wir waren letztes Jahr auch betroffen, und nicht nur wir, in Nesselwang sind die Womos reihenweise liegengeblieben. Das war schon eine ziemliche Unverschämtheit der Mineralölgesellschaften. Unser Duc. hat dann auf "Notprogramm" geschaltet. Das mussten wir anschließend in der Werkstatt resetten lassen. Auf den Kosten sind wir natürlich auch sitzen geblieben. Ob es dieses Jahr besser ist?

LGElfie

Gast am 29 Jan 2013 15:36:34

Ich bin immerwieder aufs Neue von unserer zunehmenden "Verantwortungsverweigerungsmentalität" überracht.
Es erwartet offenbar jeder mehr und mehr, das Andere Menschen, Konzerne, Staat usw. die Aufgabe des verantwortlichen handeln und denken übernehmen.
Wenn ein Minealölkonzern pubiziert, ab 15 Oktober gibt es Winterdiesel und der klappt bis -19°C und mir friert die Kiste bei -15°C schon ein, bin ich sauer und würde auch meckern, bzw. versuchen die am ? zu kriegen.

Aber wenn ich absehen kann, es wird knackig kalt und die Temperaturen nähern sich dem kritischen Bereich, dann kippe ich halt vorher das Additiv in den Tank. Dazu sollte jeder, der den Kopf nicht nur zum Haareschneiden auf dem Hals hat, in der Lage sein. Oder ?
Wenn der Wetterbericht Regen meldet, nehme ich ja auch einen Schirm mit und meckere nicht rum, wenn ich ohne Schirm nass werde.

Ich fahre seit über 20 Jahren alle möglichen Dieselfahrzeuge und bin noch NIE wegen Frost stehengeblieben.
Früher kippte man Spritt in den Tank, heute, bei den modernen FZG, eben die Additive.

Übrigens, ich wohne NICHT in der Caribic :lach: . Meine Wohnorte liegen / lagen in Gastn, der Schweiz (Berner Oberland), im Westerwald und jetzt in der Eifel. Temperaturen unter -20°C sind dort nichts besonderes.

tigershark am 29 Jan 2013 15:49:38

:daumen2:

bernierapido am 29 Jan 2013 15:50:29

Hallo Bigpit,

Mir ist das noch nicht passiert
bin deiner Meinung, das man Verantwortung selbst tragen muss
aber:
Ich habe gelernt, dass Winterdiesel bis -25°C gegen versulzen geschützt ist und wenn die Kunden da belogen werden, hat das nichts mit Abschieben von Verantwortlichkeit zu tun.
Wenn die Konzerne ihre Versprechen eingehalten hätten, womit sie werben, dann hätte es im letzten Jahr keine Ausfälle gegeben. Aber man kann ja 2 Cent am Sprit sparen, wenn man heimlich weniger Additiv hinzugibt.

Eigentlich ist nur davon in diesem Thread die Rede gewesen und dass diejenigen, die sich hier geäußert haben, trotzdem eigenverantwortlich die Lösung mit Additiven gefunden haben.

Bin übrigens auch in 40 Jahren noch nie mit versulztem Diesel liegengeblieben habe aber trotzdem Verständnis für die Betrogenen.

bonjourelfie am 29 Jan 2013 15:58:37

@bigpit
Also von uns weiß ich sicher, dass wir darauf geachtet haben Winterdiesel zu tanken, weil wir ja Winterurlaub machen wollten. Und wenn an der Tanksäule steht bis -25°, dann geben wir kein Additiv zu. Also den Vorwurf des unverantwortlichen Handelns möchte ich in diesem Fall weit von uns weisen!
Und ich bin mir nicht sicher, ob du den Eingangstext des TE gelesen hast.

LGElfie

biauwe am 29 Jan 2013 16:03:08

bernierapido hat geschrieben:..wenn man heimlich weniger Additiv hinzugibt...

Addive helfen da nicht. Der Paraffingehalt im Diesel muß verändert (durch Destillation), nach DIN->
--> Link

Da steht auch nichts von <-20°C :eek:

Gast am 29 Jan 2013 16:21:50

bigpit hat geschrieben:Aber wenn ich absehen kann, es wird knackig kalt und die Temperaturen nähern sich dem kritischen Bereich, dann kippe ich halt vorher das Additiv in den Tank. Dazu sollte jeder, der den Kopf nicht nur zum Haareschneiden auf dem Hals hat, in der Lage sein. Oder ?
Wenn der Wetterbericht Regen meldet, nehme ich ja auch einen Schirm mit und meckere nicht rum, wenn ich ohne Schirm nass werde.
Genau so sehe ich das auch, wir wohnen in NRW und bei uns benötige ich keine zusätzlichen Maßnahmen, bei Fahrten durch bzw. ins Gebirge auf jeden Fall aber schon.

Danke an den TE für den Link auf den ADAC Beitrag aber das ist seit Jahren bekannt. Tatsache ist das der Frostschutz nach DIN gilt aber die neuen Fahrzeuge höhere Ansprüche stellen und damit der Frostschutz nur etwas mehr als die Hälfte wirkt. Ich habe auch das Additiv und damit komme ich für 1.000 l hin.

Aber ärgerlich ist das ganze schon, dass an den Tankstellen bewusst falsch informiert wird, sollen die doch schreiben für moderne Fahrzeuge empfehlen wir unseren Superdiesel XYZ weil wir schummeln und unser normaler Winterdiesel in modernen Fahrzeugen nur halbe Frostschutzleistung bringt.


--> Link

Gast am 29 Jan 2013 16:30:35

Vielleicht sollte man auch auf den Bau und die Ausrüstung mancher
Dieselfahrzeuge hinweisen.
Da soll es Hersteller geben, die keinerlei Vorsorgemaßnahmen
in Ihre Fahrzeuge einbauen wie z. B. beheizte Dieselfilter usw.
Die tun dann so, als würden ihre in Süditalien gebauten Fahrzeuge
auch nur dort unterwegs sein. :D
Dann hilft auch kein Winterdiesel, wenn die große Kälte kommt.

deedee am 29 Jan 2013 17:43:15

Vor vielen Jahren hatte ich mal einen Diesel-Pkw.
Und die 'blaue' Spritgesellschaft hatte damals mit Garantie geprotzt ... bis minus 22 Grad (war das glaub ich).
Und ... mein Autochen ging nicht mehr, Diesel eingefroren bei ca. 18 Grad minus. Alles mit Drumherum war nötig, abschleppen lassen, auftauen lassen in der Werkstatt, Mietwagen (war da unbedingt erforderlich) ... und da ich nachweisen konnte, dass ich die letzten zig...mal bei 'blau' getankte hatte, reichte ich die Rechnungen ein. Und es wurde ALLES bezahlt, über 400.- DM waren das noch .... hatte aber die Nachweise fürs 'blaue' Tanken.
Ob das heute noch geht? Keiner gibt mehr eine 'offizielle' Garantie ab, oder kann man dem lapidare Versprechen schon ein Mützchen aufsetzen? Ich würds einfach mal probieren ..... verloren hat man ja schon, man kann nur noch gewinnen .......

Gast am 29 Jan 2013 18:31:01

bigpit hat geschrieben:Wenn ein Minealölkonzern pubiziert, ab 15 Oktober gibt es Winterdiesel und der klappt bis -19°C und mir friert die Kiste bei -15°C schon ein, bin ich sauer und würde auch meckern, bzw. versuchen die am ? zu kriegen.





Ich habe den Eingangsthread gelesen und ich hebe nochmal hervor, bzw. zittiere mich selber, was ich NOCH zum Thema und direkten Bezug zum Test schrieb.
Wenn ich denen nachweisen kann, dass der teure Saft nicht der Deklaration und Werbung entspricht, dann würde ich das auch durchziehen.
Es gibt ja auch eine sogenannte "Prospekthaftung" wo der Verbraucher ebenfalls seine Ansprüche ableiten kann.

Was die Fahrzeuge als solches anbelangt, gibt es wahrscheinlich von den meisten Herstellern Winterpakete, oder die Herstellungsvarianten für die kalten Regionen. Ich werde da aber mal z.B. meinen Fordhändler drauf ansprechen, den mein Ranger wird auch in den Skandinavischen Ländern, Kanada und Alaska ausgeliefert und die bekommen bei Wintertemperaturen von NUR -20°C schon Ansätze eines Hitzestau :lach: .

Ich sehe wenig Sinn darin, alle Autos arktisfest zu machen, wenn 90% aller ausgelieferten Fahrzeuge das niemals brauchen. Dann lieber als Option.

Lancelot am 29 Jan 2013 19:27:08

bigpit hat geschrieben:Ich habe den Eingangsthread gelesen ....


Nochmal lesen .. :)

Es geht NICHT darum, daß die Ölmultis "bescheissen wollen", sondern darum, daß die Laborbedingungen unter denen tatsächlich das Winterdiesel fließfähig bleibt leider NICHT denen in der Praxis entspricht.

:pfeil: Prüfbedingungen ändern (ist die Forderung des ADAC)

Und mit der "privaten Vorsorge" bei Extremtemperaturen hat´s auch nix zu tun ...

Gast am 29 Jan 2013 19:39:51

Lancelot hat geschrieben:Es geht NICHT darum, daß die Ölmultis "bescheissen wollen", sondern darum, daß die Laborbedingungen unter denen tatsächlich das Winterdiesel fließfähig bleibt leider NICHT denen in der Praxis entspricht..


Genau !

Aber das wird nicht so richtig deutlich gemacht, dass dies im tatsächlichen Einsatz ein Zusammenspiel mit den Fahrzeugherstellern ist. Wenn die feinere Filter verwenden müssen die entsprechende Vorwärmungen ( beheizbare Filter ) einsetzen usw.um das Problem zu kompensieren.

Das Zusammenspiel Kraftstoff / Fahrzeughersteller klappt nicht, warum sollen wir als Anwender das ausbaden. Andererseits kann man mit Zusatzadditiven dem Ärger aus dem Weg gehen. Muss jeder selber wissen.

Gast am 29 Jan 2013 19:43:06

Ok, ich schmeiße meine Lesebrille weg (dat Ding lüscht) und gehe morgen zum Orthopäden und lasse mir eine neue machen. :irre:

Ok, was aber wenigstens bleibt ist, dass man den Angaben nicht trauen sollte und frühzeitig gegensteuert. Lieber paar Euro umsonst fürs Additiv, als Frust und Ärger mit der versulzten Kiste.

Wo wir gerade bei Minusgraden sind. In Lauterbrunnen (Schweiz) stand ich mit meinem VW Bus (grübel müsste Januar 1984 Gewesen sein) dort im Parkhaus und wollte Nachts um 1 Uhr los. Kurz vor Abfahrt fiel mir ein, dass ich noch Öl nachfüllen wollte. Leute, Ihr glaubt nicht wie 5W40er Öl bei Minus 42°C (Anzeige an einer Apotheke) aus der Dose kommt. Das war übrigens angeblich die kälteste Nacht seit Jahrzehnten.

rainer2 am 29 Jan 2013 20:29:49

Der ADAC erzählt das der Insignia schon bei 19Grad minus versulzt und das die Dieselheizung das Problem wäre. ???????
Wie sollte das Fahrzeug das Problem sein wenn das Zeug keine 31Grad minus verträgt?? Der ADAC hat letztes Jahr schon argumentiert die Filter der Fahrzeuge wären zu fein und deshalb würden die Fahrzeuge versulzen. Komisch das manche mit dem Filter schon seit Jahren und auch bei kalten Temperaturen den Winter überlebt haben. Hat der ADAC Angst vor der Mineralölindustrie?

Long John Silver am 30 Jan 2013 00:53:51

Der AC/DC hat 150 Millionen Mitglieder.

Davon ungefähr 176 Millionen Plus Mitglieder.

Der AC/DC weiß auch genau, dass die alle so denken wie der AC/DC-Vorstand. Zu jedem Thema, das mit Autos zu tun hat.

Der AC/DC hat vor NICHTS Angst - nicht mal vor haballes :D :D :D

LJS

Gast am 30 Jan 2013 04:26:22

rainer2 hat geschrieben:....Wie sollte das Fahrzeug das Problem sein wenn das Zeug keine 31Grad minus verträgt?? Der ADAC hat letztes Jahr schon argumentiert die Filter der Fahrzeuge wären zu fein und deshalb würden die Fahrzeuge versulzen. ....
Die Verwendungsfähigkeit ist nun mal von der Filterfeinheit abhängig.

Die Info an den Tankstellen das der Diesel nach DIN bis - XX Grad Frostsicher ist besagt ja eigentlich das er durch die Filterfeinheit XY gerade noch durchgeht. Wenn die Fahrzeughersteller allerdings eine ganze andere Technik einsetzen wie z.B. bei meinem Ducato 3 l dann passt das mit dem Frostschutz nicht mehr.

Nille am 30 Jan 2013 08:32:39

Das mit der Filtertauglichkeit mag ja stimmen.....ich glaube, dass diese Geschichte eine Gegenwehr der Mineralölmafia ist. Wir haben im letzten Winter nach dem Liegenbleiben eines Freundes den im Januar an der BAB getankten Diesel probehalber abgelassen und ins Eisfach gestellt. Bei -15°C wäre dieser Diesel durch keinen einzigen Filter mehr durchgegangen denn er war komplett ausgeflockt und nicht mehr flüssig. ICH bin überzeugt, dass die Konzerne sowenig wie möglich Additive verwenden und dadurch Liegenbleiber bei tiefen Temperaturen riskieren.

Der Kunde hat ja selber Schuld: Er hätte ja den Premiumdiesel mit 10% Mehrpreis kaufen können. :evil: :twisted: :evil:

tober am 30 Jan 2013 08:35:49

Fehlt nur noch das die Fahrzeughersteller wie beim Öl bestimmte Sorten freigeben. So nach der art : Winterdiesel nur von Sh.. oder Ar.., alternativ nach DIN "engmaschenfilter", ansonsten kann der "Kraftstofffluss" unter -15° nicht mehr gewährleistet sein.
Auf was soll/muss man den noch achten? Sind denn die sogenannten Testnormen wie auch beim Spritverbrauch alle völlig an der Realität/tatsächlichen Praxis vorbei ?

rainer2 am 30 Jan 2013 08:39:20

Anscheinend schon - Wie NIlle eben schreibt. Wenn das Zeugs bei 15 Grad Minus ausflockt ist der Filter egal, dann geht das Zeugs nirgens mehr durch

walter7149 am 30 Jan 2013 10:37:03

Hallo, die meisten von euch sind doch in einem automobilclub, tretet denen doch mal auf die füße, das sie auch eure interessen vertreten.
Wer eindeutig wegen versulzten diesel liegen geblieben ist, probe aus dem tank nehmen von werkstatt oder abschlepper, zur untersuchung einschicken, dann die tatsachen auf den tisch und eine schadenersatzklage - natürlich muß man dann auch die letzten tankbelege noch haben :!:

Was sollen die Skandinavier sagen mit ca. 70% diesel-pkw-anteil und bei nicht selten diesen temperaturen :?:

- --> Link

bonjourelfie am 30 Jan 2013 11:08:24

walter7149 hat geschrieben:
Was sollen die Skandinavier sagen mit ca. 70% diesel-pkw-anteil und bei nicht selten diesen temperaturen :?:

- --> Link


Ich denke, dass sich es die skandinavischen Mineralölgesellschaften nicht leisten können an Additiven zu sparen. Bei uns waren halt jahrelang sehr milde Winter, da kann man es doch versuchen :evil:

LGElfie

trebla am 30 Jan 2013 11:32:25

haballes hat geschrieben::oops: :( Ich war letzt Jahr so ein armer Tropf.
Obwohl meine Flotte bei der gelben Muschel nascht, wo m an denkt, das hier auf Winter/Sommer geachtet wird, sulzte mein Allradler zu.
Auch die vorher laufende Standheizung nützte nix. Wahrscheinlich hätte ich mal das teure Wiipauer reinlaufenlassensolln.

Besonders hat mich an dem Tag dann noch die Unerreichbarkeit meines Autoclubs mit den gelben Wagen geärgert.

Und wie der Zufall es will, steht letzte Woche ein Bruder dieser Gilde im Verkaufsraum der gelben Muschel und wirbt mich als Kunden an. :D
Ich hab natürlich genau nach Hilfe bei obigem Problem gefragt und es wurde mir sofortige Hilfe innerhalb einer Stunde zugesagt. :mrgreen:
Als ich dann meine Pluscard auf die Theke geschmissen hab und um Austausch gegen eine funktionierende gebeten hab, fing der Bruder an zu stottern.


Mit einem Fläschchen Additiv vom Autozubehördiscounter im Handschuhfach ist man ganz auf der sicheren Seite.
Wichtig dieses in den Tank zu schütten vor einer intensiven Tieffrostnacht und ein paar Runden sinnlos um den Block zu drehen, damit es sich verteilt und in die Leitungen gerät.


Ist ein anderes Thema, dass ich hier nicht ausweiten möchte...............
Könnte man sep. behandeln!

Genau diese "gelbe Muschel" gehört zu den Kraftstoffpreistreibern!

trebla

Gast am 30 Jan 2013 11:56:33

Nille hat geschrieben:.... Diesel probehalber abgelassen und ins Eisfach gestellt. Bei -15°C wäre dieser Diesel durch keinen einzigen Filter mehr durchgegangen denn er war komplett ausgeflockt und nicht mehr flüssig. ICH bin überzeugt, dass die Konzerne sowenig wie möglich Additive verwenden und dadurch Liegenbleiber bei tiefen Temperaturen riskieren.

Der Kunde hat ja selber Schuld: Er hätte ja den Premiumdiesel mit 10% Mehrpreis kaufen können. :evil: :twisted: :evil:
Grundsätzlich sehe ich das auch so, wenn natürlich die Filterfeinheit auch eine Rolle spielt denn Flocken sind ja immer bei Frost da, die Frage ist passen die Flocken durchs Filter oder nicht. Auch die Kraftstoffpumpe fragt keineswegs höflich die Paraffinkristalle ob sie durchs Filter wollen, sondern saugt schon mit viel Kraft. Die Additive machen die Kristalle nur kleiner, so das sie durchs Filter passen, Flockig ist es trotzdem.

Hier im Flachland wo ich wohne versucht man natürlich die Additive ( die ja viel Geld kosten ) Mengenmäßig zu begrenzen und füllt nur nach was unbedingt sein muss. Wenn ich weiß in einigen Tagen kommt dicker Frost ( weniger als -12 Grad ) oder ich fahre in die Berge fülle ich Additive nach. Der Schaden der entstehen kann ist mir zu gross.

walter7149 am 30 Jan 2013 14:47:07

UlrichS hat geschrieben:
Nille hat geschrieben:....

Der Kunde hat ja selber Schuld: Er hätte ja den Premiumdiesel mit 10% Mehrpreis kaufen können. :evil: :twisted: :evil:
Grundsätzlich sehe ich das auch so, wenn natürlich die Filterfeinheit auch eine Rolle spielt denn Flocken sind ja immer bei Frost da, die Frage ist passen die Flocken durchs Filter oder nicht. Auch die Kraftstoffpumpe fragt keineswegs höflich die Paraffinkristalle ob sie durchs Filter wollen, sondern saugt schon mit viel Kraft. Die Additive machen die Kristalle nur kleiner, so das sie durchs Filter passen, Flockig ist es trotzdem.

Hier im Flachland wo ich wohne versucht man natürlich die Additive ( die ja viel Geld kosten ) Mengenmäßig zu begrenzen und füllt nur nach was unbedingt sein muss. Wenn ich weiß in einigen Tagen kommt dicker Frost ( weniger als -12 Grad ) oder ich fahre in die Berge fülle ich Additive nach. Der Schaden der entstehen kann ist mir zu gross.


Wenn das aber alle so machen wie du, braucht sich kein mineralölkonzern an irgendwelche normen für die dieselqualität halten, dann können sie als nächstes wasser mit beimischen und der ADAC rät dann zusätzliche wasserabscheider nachzurüsten. :D
Beim pfusch an deinem neuen Womo warst du doch auch nicht so nachsichtig mit dem hersteller.
Winterdiesel in der richtigen qualität sieht übrigens genauso glasklar aus wie sommerdiesel :!:

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