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Bon soir, in Italien gibt es viele "Cantina soziale", Weinbauern etc.. Soolche Einrichtungen haben wir in Frankreich noch nie gesehen. Deshalb meine Frage: :arrow: Wo kaufen Franzosen ihren Wein? Wir fahren über Karneval nach Bray-Dunes. Dort kaufe ich im Carrefour. Viele Fabian Hallo Fabian, gute Entscheidung - Carrefour (und andere Supermärkte) ist immer richtig! Wenn Du clever bist, dann kaufst Du die Weine im 3-ltr.-Bag - dann hast Du nicht das Gerödel mit den Glasflaschen.
Aha - Ich dachte, wir sprechen hier von Wein .. :gruebel: Es gibt Bag-Qualitäts-Weine aus guten Kellereien - aber bei den Discountern findet man kaum Qualität bei dieser Form von Gebinde! Wein in Frankreich dürfte genauso schwer sein zu finden sein wie Pommes in Holland , oder Fisch in Hamburg Hallo Acki, ja, die Eidgenossen - da ist der Bag natürlich ein "no-go!" Aber glaubst Du wirklich, dass Du bei einer Blind-Degustation einen Flaschen-Wein von einem Bag-Wein unterscheiden kannst? Ich wette (weil ich das letztes Jahr selbst erlebet habe), Du kannst bei Verwendung von schwarzen Gläsern noch nicht einmal unterscheiden, ob Du Weiß- oder Rotwein trinkst. Wir waren eine Runde von Weinliebhabern, und der Winzer hielt sich bei der Probe den Bauch vor Lachen ob unserer langen Gesichter...
Qualitäts-Bag-Wein gegenüber Flasche (Qualität) --> NEIN Discounter-Bag gegenüber Flasche (Qualität) --> JA Dies ist einfach eine Frage der Wein-Qualität! Und damit meine ich nicht den Preis! Es gibt auch günstige, sehr gute Weine (und selbstverständlich auch das Gegenteil, z.B. in der Eidgenossenschaft ... :eek: ) rot-weiss-blind habe ich auch schon mitgemacht: 80% Treffer :oops: Auf den Wochenmärkten findest du auch (nicht überall) Weinbauern wo du offenen Wein kaufen kannst. Zweckmäßigerweise Gebinde selber mitbringen. Und nicht vergessen: France Passion, seit vielen Jahren fester Bestandteil unserer Frankreichaufenthalte. Viele Winzer sind gute Bekannte geworden. Josgo
Also ich hab das in Frankreich in allen bekannten Weinanbaugebieten zu "tausenden" gesehen... Einfach mal ranfahren wenn da ein Schild steht "Degustation"...da kann man direkt am Weingut einkaufen...wie gesagt: gibts wie Sand am Meer. André das problem ist, das.. bray-sunes... nicht unbedingt in einem weinbaugebiet liegt. da gibt es eher ein paar kleine brauereien. der weg zu carrefour oder auchan ist da schon der richtige. aber aufpassen, nicht die weine kaufen, die für briten gedacht sind!!! so und jetzt räumen wir mal mit den vorurteilen auf. glasflasche, bag, korken aus kork oder plastik oder gar drehverschluss. pack ich mist rein, kommt auch mist raus. pack ich was gutes rein, kommt auch was gutes raus. weiter reifen tun die weine nicht mehr in der kurzen zeit, die sie bei uns verweilen, nicht mehr. wichtiger ist die lagerung und das alter. ach ja, fabi. wenn du in frankreich unterwegs bist, geh einfach in die OT (office de tourisme) da bekommt man faltblätter über alles der region. auch über bauernverkauf jeder art. .... und schöne tage in "meinem vorgarten" (und karneval feiert man dort auch) hm, einfach mal auf den Namen des Weingutes achten. Manchmal ist es günstiger den selben Wein hier in D zu kaufen bei Lidel, Aldi oder sonstwo als beim Erzeuger, selber schon erlebt, besonders bei Weinen aus der Region Bordeaux..... man bekommt auch qalitative gute Weine in den 3 Liter Kartons, solltest mal die Preise der Kartons mit den Flaschen vergleichen, gleicher Wein natürlich, hast nicht einen Ct. bei 3 Litern gespart. Aber wie schon erwähnt keine Glasflaschen, und der :wein: steht immer Griffbereit am Ausgang des Womos, so bei uns. :daumen2: ![]() ![]() Hallo al, wie immer: 100% Zustimmung! :daumen2: Jeder Supermarkt in Fr hat eine große Weinauswahl. Jeder große Supermarkt hat Weine von 2 bis 200€. Ich war schon rund 30 mal in Fr, da es zu meinen absoluten Lieblingsländern gehört und kaufe meist in Supermärkten. Beim Einkauf in Weingütern sollte man etwas Zeit mitbringen. Es gilt als unhöflich, dort rein zu stürmen, ein paar Flaschen zu greifen und wieder abzuhauen. Die Weingüter wollen dir ihren Wein präsentieren und darüber reden. Und wenn er dir mundet, dann solltest du es ihnen auch sagen. Ein Lob ist ihnen mindestens so wichtig wie der Umsatz. "Normale" Weintrinker können sehr wohl günstig gute Weine im 3-5l Karton kaufen. Diese Weine sind im Preis/Leistungsverhältnis meist unschlagbar. Ich selbst habe einen größeren Weinkeller und trinke im Urlaub aus Prinzip keine teuren "Edelweine". Warum? Weil es völliger Blödsinn wäre in einem dauernd durchgeschüttelten WoMo mit extremen Temperaturunterschieden einen alten Wein für 30€ und mehr genießen zu wollen. Diese Schüttlerei tut keinem alten Wein gut und lässt ihn schlecht dastehen. Weine aus dem Pappkanister sind aus zwei Gründen hier viel empfehlenswerter: 1) Viel bessere thermische Isolation, die zumindest langsamere Temperaturwechsel garantiert. 2) Jüngere und frischere Weine haben kaum Bodensatz, der den Wein bei der Fahrt trüben oder schädigen könnte. 3) Durch den inneren Alubeutel und das Vakuumprinzip kommt nie Luft in den Wein. Er ist somit viele Tage ungetrübt zu genießen. So er denn überhaupt so lange hält. :D 4) Die Weine sind so hergestellt, dass die Tannine schon der jungen Weinen nicht zu aufdringlich sind. (Nichts ist schlimmer als einen großen Bordeaux schon nach 1-2 Jahren zu trinken). Und dann kommt es ja auch sehr darauf an, warum ich einen Wein trinke. Im Urlaub dient er als Genussmittel für schöne Abende. Zu Hause wird er als Kulturgut exserziert und ganz andere Maßstäbe angelegt. Es wäre für mich eine Todsünde, einen Edelwein zu öffnen, der nicht mindestens 4 Wochen in Ruhe gelegen hat. Und im WoMo kann er dies ja nicht. Und ein Tipp von mir: In den unteren Preislagen sind alle Nicht-Bordeaux und Nicht-Burgunderweine besser. Wegen dem Bekanntheitsgrad der Bordeauxweine sind selbst mindere Weine mind. 30-100% teurer wie Weine aus unbekannteren Anbaugebieten. Trotzdem bekommt man auch akzeptable Bordeaux Weine im Karton für relativ wenig Geld. Fast alle Rotweine in Fr sind gut. Den Beaujolais Primeur jedoch meide ich wie der Teufel. Das ist kein Wein, das ist ein Chemieprodukt der Schnellstvergährung, dessen Kult ich nie verstehen werde. P.S.: Saint Emilion ist auf meiner Sicht nicht nur mein "Lieblings-Bordeaux-Anbaugebiet", sondern auch ein wunderschöner, kleiner Ort den es sich zu besichtigen lohnt.
Widerspruch, Euer Ehren! Die großen Güter im Medoc verkaufen ihre "Überschüsse" (= Preistreiberei durch künstliche Verknappung) sehr gerne als Zweit- und Drittmarke über Supermärkte. Mit etwas Glück erwischt man auch gelegentlich für 6-8 € einen guten Bordeaux. Wir hatten schon St.Emilion Grand Cru für unter 10 € mit 7 Jahren auf dem Buckel ... also: Nur Kleinmengen kaufen, probieren, wieder kaufen oder eben einen anderen. Mit freundlichen n, Ottomar Ich wundere mich, dass hier Fories aus "Baden" über französiche Weine diskutieren, hat man (Mann) doch die besten Rotweine vor der Haustüre. :wein:
Ich oute mich als Badner mal dahingehend, dass ICH mit den meisten badischen Weinen nicht wirklich warm werde. O.K. der "alde Gott", ein "Hex von Dasenstein" im Barriuqe-Ausbau oder einen süffigen Affentaler lasse ich nicht rumstehen, aber sonst bevorzuge ich in Baden eher die Weißweine. @ottomar Widerspruch zu deinem Widerspruch: Wir liegen nicht wirklich auseinander. Ich sagte billige Bordeaux-Weine. 8€ sind für mich ein normaler Preis eines guten Weines. Für 8€ kann man zu Recht schon was gutes erwarten. Nun sieht man hin und wieder auch Bordeaux für 3€. Und noch nie fand ich einen davon gut. Wohl aber hatte ich auch schon andere, einfach aber gute Weine für diesen Preis gekostet. Aber du hast trotzdem Recht, oft bekommt man mit "Fremdlabels" einen guten Wein eines ansonsten wesentlich teureren Weingutes. Wobei ich über Weine eigentlich nicht gerne diskutiere, da das Empfinden eine rein subjektive Sache ist und ich mich "Experten" schwer tue. Ich habe selbst einen größeren Weinkeller. Meine "Weinkenntnisse" beschränken sich für MICH in die Kategorien Nöh, Ja und Wow und etwas fundamentalistisches Halbwissen ! Da ich bevorzugt (zu 95%) keine Cuvée aus verschieden Trauben trinke, sondern nur eine Sorte Traube in einer Flasche liebe, scheiden für mich viele Weine von vorn heraus aus. Was der Franzose als Kunst des Cuvée bezeichnet, ist für mich trotzdem nur ein Edelverschnitt. Hin und wieder mal ja, aber sonst reinrassige Eintrauber. Darüber könnte man jetzt aber ewig streiten, weshalb ich mich lieber bewusst als Laie verstehe und nur meinem ganz eigenen Geschmack folge. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, über Weingeschmack m.E. noch mehr. :D Die "Eintrauber" bevorzuge ich auch, aber s.o. Als Rheinland/Pfälzer, den Rheingau vor der Haustüre trinke ich zu mindestens 90 % badische Weine, bevorzugt die Weissweine (da haben Raidy und ich etwas gemeinsam) aber auch Rotweine z. B. Weingut Huber (Malterdingen), Bercher, v. Gleichenstein, aber auch der WG Achkarren, Königschaffhausen.... "Göttliche Weine" - aber über Geschmack ..... Hier noch eine Zusammenfassung einer relativ neuen Untersuchung über BiB-Wein. Der Originalartikel der University of California kostet etwas, lohnt sich aber gegebenfalls für den Weinliebhaber. --> Link Na ja, Acki :) wer behält BiB-Wein schon 3 Monate lang :?: (bei uns ist der immer deutlich schneller "weg" :oops: ) Will sagen : nur zum umgehenden Verzehr bestimmt :)
Da hast Du Recht! Problematisch ist halt, wenn die BiBs schon Wochen irgendwo im Laden rumgestanden haben ... Darum noch einmal zurück zu eine Bemerkung, die ich schon weiter oben gemacht habe: BiBs aus der Weinhandlung mit einer guten Qualität und der Chance, dass diese auch optimal aufbewahrt waren! P.S.: Eigentlich ist die Frage noch offen, was der TE ursprünglich meinte: Wein kaufen zum Trinken in den Ferien, oder Wein kaufen zum nach Hause nehmen ... :nixweiss: Hallo Acki, ich weiß nicht, wie trübe mein Blick im Moment ist, aber die von Dir bezeichnete Frage sehe ich hier nicht.
Ungeachtet dessen eine ganz persönliche Antwort, die nur für mich zutrifft ... und vielleicht noch ein paar andere Weinzähne: Ich kaufe meistens Flaschen. Ist vielleicht eine Marotte. Aber wie sehr halten oder hielten wir uns auch am Glauben an Naturkorken fest, wohl wissend, dass erst diese ein Umkippen oder Ausläufer ermöglichen? Und seltsam, ich mag auch keinen Cuvée, aber wie verhält es sich bei geschätzten 90% der Sekte und Champagner? Hier werden bedenkenlos Cuvées geschlürft aus bis zu 60 verschiedenen Tropfen geschmacksidentisch zusammengerührt. Weintransport per Womo ist so eine Sache. Es geht, wenn man zu Hause sehr, sehr geduldig ist und ihn ruhen lässt. @ Georg Jetzt ist ein Preis auf dem Tisch und wir verstehen uns. Streiten würden wir uns ohnehin nicht, sondern trinken ... Mit seeligem Blick, Ottomar oh selig die im geiste... nein, so böse will ich nicht werden.. aber mal im ernst. da fährt am frühen morgen der lieferant vor, der von einem anderen laster seine ware ware bekommen hat. am mittag erscheint der kunde, wird wohl meinend durch die hallen geführt und erhält seinen wein. der hat natürlich geruht, die kühlkette wurde nie unterbrochen und und und.... BULLSHIT!!!! fast alles, was uns vor die füsse geworfen wird, ist der schnelllebigen zeit unseres daseins unterworfen. nur was wir selbst geholt, achtsam verwaltet, sorgsam dekantiert etc. haben, hat eine kleine chance, dem gerecht zu werden, von dem wir träumen. und... jeder winzer hat seine erste lage... die ist teuer. dann bleibt was über, dann ist da noch so´n berg mit na ja , gehört halt zum grundstück, auch noch ner lage, .... eh hallo, supermarktkette? ich hätte da noch was.... und... cuvée!!!!! was seid ihr für banausen. erst durch das zusammentreffen bestimmter traubensorten offenbaren sich genüsse. so, und jetzt die gretchenfrage... was schmeckt dem "al"? ich kenne nur lecker oder bäh!! und ich liebe renegaten, abtrünnige regionen! die dem verwöhnten gaumen verschmähten gebiete! das war es von mir! ps. im september eines jeden jahres lohnt sich jeder frz. supermarkt besonders, im lfd. jahr sollte man in grösseren märkten die augen offen halten. Hallo Ottomar und Georg, wenn Ihr Weine aus einer Rebsorte bevorzugt, schränkt das die Auswahl wirklich sehr ein. Geschätzte 70-80% der französischen Weine werden aus verschiedenen Rebsorten hergestellt. Der Coteaux du Tricastin zum Beispiel wird aus den Haupt-Rebsorten Grenache Noir (min. 10 % - max. 80 %), Syrah (min. 10 % - max. 80 %), Carignan, Cinsault und Mourvèdre hergestellt. Die zugelassenen und erforderlichen "Mischungen", um den Wein als Appellations-Wein etikettieren und verkaufen zu dürfen (AOC), werden vom Institut INAO (Institut national des appellations d’origine des vins et des eaux-de-vie) bestimmt. Über Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen streiten und ich stimme Euch zu 100% zu, dass man Weine selbst "erschmecken" und damit für sich selbst in "wow/ganz ok/geht so/geht gar nicht" einordnen muss. Ich persönlich finde, dass nicht immer die scheinbar grossen Namen der Appellationen zählen, sondern auch und immer mehr die Weine, welche von "rebellischen" Winzern als Vin de pays (ab 2009 IGP) vertrieben werden (müssen), immer eine Degustation wert sind. France Passion kann ich jedem empfehlen, welcher auch kleine, unekannte Weingüter entdecken und nach einer oftmals seeeeehr ausgiebigen Weinprobe nach wenigen Schritten ins eigene Bett sinken möchte :wink: --> Link --> Link --> Link frauke, du sprichst mir aus dem herzen :!: @al Inhalt und besonders der Ton Deiner Ausführungen haben mich überzeugt. Ottomar Nachdem ich ein wenig arbeiten musste, melde ich mich auch nochmal zurück und danke für die vielen Beiträge. In Frankreich war ich noch häufig in Weinanbaugebieten, wie Beispielsweise in Italien-wir haben unser Mobil erst zwei Jahre. Am Anfang unserer WomoKarriere haben wir auch sehr leckeren Wein in der Provence gekauft. Eine Flasche davon halten wir noch in Ehren. Leider wohnen wir im Ruhrgebiet, so dass eine Fahrt übers verlängerte WE in ein Weingebiet nicht drin ist. Unser Hund liebt auch das Spiel am Strand. Deshalb bleibt uns nur die Gegend der Normandie. Da wir aber eventuell über Ostern Richtung Spanien fahren, kannich alle Hinweise aus dem Forum gut anwenden. Viele Fabian @frauke: Ja, ich weiß dass die meisten Weine in Frankreich Cuvee-Weine sind. ich bevorzuge "Eintrauber", wohlwissend, dass auch diese oft mit Deckweinen aufgepäppelt werden. Bevorzugen heißt aber nicht, dass ich keine Cuvee-Weine trinke. Abeer eben nicht oft und nicht alle. @al: Bei deinem Beitrag war ich mir nicht sicher, ob das jetzt Satire oder ernst gemeint war. Aber in zwei Punkten gebe ich dir uneingeschränkt recht: 1) Nur beim Wein aus dem eigenen Weinkeller weiß man, ob er genügend geruht hat. Das spielt aber beim WoMofahren eh keine Rolle, da ist jeder Wein abends geschleudert. Deshalb bevorzuge ich im WoMo eher junge Jahrgänge, die noch nicht viel Boden gebildet haben. Alte oder gar teure Weine im WoMo oder auch auf einer Kreuzfahrt sind nur was für Angeber und/oder Ahnungslose. Oder ich laufe zu einem kleinen Laden oder Winzer und hole mir eine verstaubte Flasche aus seinem Keller. Dann darf es auch ein alter Knochen sein. 2) Ja, junge wilde Rebellen unter den Winzern mit dem Mut mal ganz andere Wege zu gehen, haben manchmal echte Elixiere in ihrem Keller. Auf eine appelation grand cru gebe ich eh nicht viel. Dies zu erklären würde aber diesen Thread sprengen. Ein Wein ist gut, wenn ich ihn gut finde. schon deshalb halte ich rein gar nichts von Parker Punkten und ähnlichen Bewertungssystemen. Mein Gaumen ist mein Richter. Sollen die anderen ihn Schrott nennen. Wenn er mir schmeckt, dann ist es ein guter Wein, basta. Übrigens: Bei einer Blindverkostung von cabernet sauvignon in Paris gewann vor Jahren ein deutscher Wein vom Weingut Anselmann in der Pfalz und löste in Fr damit Empörung gegen das Komitee aus. Er durfte wohl nicht sein, dass ein deutscher Wein hier gewonnen hatte. So viel zu "Weinkennern". @fabi: Du bekommst in ganz Frankreich in den Supermärkten gute Weine. Suche einen älteren Verkäufer und sage ihm, er soll dir ein paar persönliche Empfehlungen geben. Oder mache es wie ich manchmal: Ich schaue einfach eine Weile zu, welcher Franzose welche Weine aus dem Regal abgreift. Die wissen nämlich meist, welcher ein gutes Preis/Leistungsverhältnis hat. nach dem Etikett kann man nicht wirklich gehen. So manche "vin du pays" erweisen sich nachher als wahre Raketen, so manche "grand cru" als Hengstenberg Altmeister.
So ähnlich machen wir das auch. Man muss aber wissen was einem schmeckt. Ich selbst bevorzuge die nicht so baricken Roten die man auch gut ohne Essen trinken kann, aber immer noch trocken. Meine Frau mag die schwereren. Und wenn du eine leere Stelle mit nur noch ein paar Flaschen im Regal siehst weisst du nicht was für ein Wein das ist. Hallo Gemeinde! Wer hätte gedacht, dass dieser an sich so harmlose Tröt solche Wellen schlägt! Diesen Sommer werde ich Süd-Schweden bereisen - ich nehme mir weil ich mein Angel-Zeug mitnehme - 6 Wochen Zeit. Drei Mal dürft Ihr raten, was ich dorthin mitnehmen werde: 1x 10 ltr. Weisswein (deutsch) und 1x 10 ltr. Rotwein (französisch) - in Bags natürlich (obwohl ich bei 1.100 kg Zuladung keinerlei Gewichtsprobleme habe). Bei Jacques (nicht verwandt und nicht verschwägert) kann ich die vorher sogar degustieren.... :daumen2: PS: Soviel zum Thema Bag-in-Bag... Das Thema Wein lässt mich als Bewohner einer der grössten Weinregion Südfrankreichs und Weintrinker nicht unberührt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Viticulteur und Vigneron. Ersterer pflanzt Reben, erntet und gibt die Ware an die Cave Cooperative wo er zu Wein verarbeitet wird. Er hat also keinen Einfluss auf die Qualität. Der Vigneron macht alles im eigenen Hause inkl. keltern und abfüllen. Zur Unterscheidung steht auf den Flaschen: "Mise en boutaille en propriete/domaine". Das ist schon mal ein Qualitätsmerkmal. Gängige Qualitätszertifizierung: vin du pays(Landwein),vin du table(Tischwein), AOC oder neu AGP Weine höchste regionale Qualität. Alles ist in Flasche oder BIB (bag in box) erhältllich. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass letzteres schlechter minderwertiger Wein ist. Ein Flaschenwein muss über seinen Jahrgang hinaus gleichbleibende Qualität haben. Alles was darüberhinaus anfällt oder diese Anforderung nicht hundertprozentig erreicht wird eben als BIB verkauft. Der kann eben auch mal etwas besser oder weniger gut sein. Für Wohnmobilfahrer ist der BIB geradezu ideal. Er hält sich 6-8- Monate unangebrochen, danach ca. 1 Monat, weil keine Luft dazukommt. Viele andere Vorteile kommen dazu. Daneben kann man auch den "vin vrac" kaufen. Wein von der Tanke im Kanister. Der muss schnell getrunken werden oder aber man füllt ihn in Plastikflaschen ab und drückt die Restluft raus. Aber auch dann sollte man ihn nicht zu lange aufbewahren. Und noch etwas liegt mir am Herzen: Längst ist nicht mehr der Preis das Entscheidente. Schmecken muss er. Und wenn er nach Jahren immer noch schmeckt und man kein Kopfweh hat, wenn man mal zuviel trinkt, dann ist es ein guter Wein. Degustieren ist das Allerbeste, das kann man in jedem Weinkeller. Wo kann man schon drei, vier Flaschen aufmachen und direkt vergleichen. Natürlich erzählt jeder Vigneron, dass sein Wein der Beste ist. Mir ist es aber völlig egal ob der jede Rebe beim Namen kennt. Wie gesagt schmecken muss der Wein, unabhängig vom Preis. Und wer sich das alles nicht so richtig zutraut oder glaubt, den laden wir auf unseren Stellplatz ein zur Degustation. inzman bon :!: und zusatz: bin gerade retour. in einem supermarkt, den wir alle kennen, habe ich zwei rotweine gefunden, die in deutschen online-bestellwesen das 5-fache!!!!! kosten. degustation?!? beide flasche gekauft, einen tag ruhen lassen (damit sie bei dem wetter auch die richtige trinktemperatur hatten) und dann über zwei tage verteilt genossen. fazit: der französische preis ist ok. der in deutschland pure abzocke!! also liebe weintester. jeden tag einen anderen wein kaufen, testen und wenn lecker, dann zurück in den laden und mehr nachladen. so einfach geht frankreich! ps. mache ich mit cidre nicht anders.
Problem 1 : Du mußt nach dem Test noch vor Ort sein (nicht schon weiter .. ) Problem 2 : "Nachladen" könnte schwierig sein, die haben oft nur ein paar Kartons davon .. wenn Du Pech hast, sind nur noch ein paar Flaschen übrig :( Mir sind die Weinbauern (oder deren Genossenschaften) am liebsten ... In Frankreich kaufen wir gern an der "Tanke" (2. Bild auf der Seite) --> Link Meistens sechs 5-Liter Fässchen. Vorteil: Wir können den Wein vorher probieren. Die Preisklassen bewegen sich zwischen 1,50 und 7,-€. Wenn wir zu Hause ein Fass angebrochen haben füllen wir den Rest in grüne Mineralwasserflaschen um. So hält sich der Wein mindestens 3 Monate. Danach ist eh alle! Wenn wir Flaschenwein kaufen dann nehmen wir den zur Hilfe: --> Link Wir haben zwar keine Ahnung von Wein aber wissen was uns schmeckt.
mir ja auch, aber im pas-de-calais? da sind so wenige weinbauern!!! DAS ist wahr ... :( dafür gibt es dann jede menge läden mit der riesenaufschrift "vins" oder noch besser "wine"! also läden für briten und nicht für weinliebhaber :!: erstens: schlechte auswahl, zweitens: absolut unrealistische preise. wenn man dann aber die preise in britannien bedenkt.... fast schon wieder günstig. 8) Ich habe vom Weine keine Ahnung, nur unter den leichten Tischweinen schmeckt mir der Conjak am besten! Nun bin ich aus Bray-Dune zurück und habe nach einer Weinprobe im Carrefour auch Leckeres mitgebracht. Der Markt in Bray-Dune ist übrigens auch deshalb empfehlenswert, da man dort eine relativ neue Ver-und Entsorgungsstation vorfindet und nacht auf dem Parkplatz übernachten darf. Viele Fabi @fabi und zurück ins "dorf" dann an der kreuzung die alte landstrasse in richtung adinkerke nutzen, dort findest du dann eine der besten bäckereien der gegend. die strasse dann weiter durch bis an die belg. grenze, dort kannst du ganz billig markensprit tanken. und jetzt die masterfrage: welcher wein hat dich gefangen genommen? Drei der Weine sind aus dem Carrefour in Bray-Dunes, welcher wurde bei Aldi gekauft? Viele Fabi ![]() Übrigens Durchnittspreis für die von uns gekauften Weine: 5 € |
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