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Ich lese so gerne alle möglichen Reiseberichte, und schaue mir auch oft die Berichte von verschiedenen Weltenbummlern an. Bin jedesmal beeindruckt und neidisch auf das was sie alles zu sehen bekommen. Es gibt so viele junge Womoreisende, welche über Jahre durch die ganze Welt unterwegs sind. Für uns wäre sowas wegen der Kinder leider nicht möglich, trotzdem habe ich jedesmal die eine einzige Frage im Kopf: wie finanzieren sie das? In dem alter kann man doch kein Haus gehabt haben, welches man verkauft und davon vielleicht die Jahre finanziert. Viele arbeiten auch nicht im Ausland um die Jahre zu überleben. Also: Wie können sie sich sowas leisten. Okay, sie campen vielleicht wild, aber sie haben auch hunger, sie müssen tanken um voran zu kommen und es gibt genug was unterwegs gekauft/bezahlt werden muss. Zusätzlich evtl. Reparaturen am Womo...usw.... Sind das nur Millionärskinder? Ich rede nicht von Rentnern, da kann ich das nachvollziehen, ich rede von Menschen im Alter von 20-50 Jahren. Echt über Antworten würde ich mich freuen. Liebe Domi Sorry, aber das ist eine wohl nicht erst gemeinte Frage. Manche können sich das eben leisten und manche eben nicht. Andy den Post vorweg nehme ich auch nicht so ganz ernst ( wenn man seine Ansprüche an die Möglichkeiten anpasst geht eine Menge) ich habe 2 Jahre rund ums Mittelmeer gelebt, dafür sind die Ersparnisse aus 20 Jahren Arbeit draufgegangen zum Start war ich 45 J. jung, gewohnt habe ich auf einem bezahlten Segelboot (60 TDM) ...hatte nicht die Geduld bis zum Rentenalter zu warten, Job gekündigt und los (nach der Rückkehr habe ich wieder bei Null angefangen) Standort: Yacht- und Gemeindehäfen 80 %, vor Anker bzw. Nachtfahrten 20% Länder: ex Jugoslawien, Italien, Spanien, Malta, Tunesien, Portugal, England, Holland Kosten: mtl. ca. 2500 DM inkl. der Kosten zuhause für KV und kleiner Mietwohnung (unterwegs hatte ich kleine Gelegenheitsjobs auf die Zeit gesehen ca. 200 € durchschnittlich) Erfahrungen/Erlebnisse: UNBEZAHLBAR wir hatten in der Ansparphase deutlich unter unseren verfügbaren Mitteln gelebt und so die Kohle zusammenzukratzen hier mal 40 Seiten aus dem Forum zum lesen : --> Link oder hier linksammlung aus dem Forum : --> Link
sorry total daneben ! er will wissen wie man es macht ! und nicht ja oder nein Ich denke schon, das die Frage ernst ist und auch interessant. Es sind zum Beispiel Foris wie "schnatterente" oder "meli" gefragt, mal ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Ich ärger mich heut schon manches Mal, daß ich mir hier so viel Verpflichtung und Getier angetan hab. Und es ist nicht nur die Kohle, wie geht ihr damit um, wenn Verwandte ewig um Hilfe brüllen. Wenn ich an meine Mutter denke, ich wäre gern unerreichbar in Timbuktu-West, aber mein schlechtes Gewissen treibt mich immer wieder, ihr das Leben leichter zu machen. Ich muss zugeben, das ich da oft ein wenig neidisch mitlese, weil mir die anerzogenen Verpflichtungen gewaltig gegen den Strich gehen. Wenn ich schon an Familienfeiern denke, dann könnte ich... :evil: tja sven .... diese gewünschten familiären Verpflichtungen sind/waren mir auch bekannt der erste Schritt war die Entscheidung egoistischer zu werden sehr schnell war ich das (beneidete) "schwarze Schaf" der Familie im Nachhinein hat die Familie mir zugesprochen .... in der Ansparzeit war allerdings auch nicht viel Platz für Haustiere oder Immobilieneigentum Moped, Auto, Urlaub, Gastronomie gab es schon - aber nicht ausschweifend und die Fahrzeuge waren (sind) immer gebraucht ....möge jeder seine Lebenswünsche erfüllen Also hier ein Beipiel einal Rund um Europa... Nordkapp, Palermo, Schwarzes Meer und Atlantik machen ca. 35.000 km das sind bei im Schnitt 100 km pro Tag 350 Tage sprich ein Jahr. Kosten: bei 15 Liter im Schnitt und € 1,50 / l macht € 8000 Verbrauchsmaterialien € 5000 Das Leben für 2 PErsonen € 60,00 / Tag € 21.000 Reserve € 20.000 (defekter Motor... etc.) Jetzt wird es schwierig, nach einem Jahr auch noch leben bis man Job hat.... Evt. Haus oder Wohnung behalten während des Jahres.... Ich würde mal mit 50 - 60.000 Euros rechnen. Die muss man nicht ausgeben, da großer Teil Reserve. Spannend ist es, wenn ich die selbe Reise auf 2 Jahre strecke, das 2 JAhr ist dann für max 20.000 zu haben Einnahmen: Ich kann natürlich immer mal wieder jobben, oder Als Autor von unterwegs was machen.... Ich bin da für vorher sparen und dann raus Die Alternative wäre ein low Buget Ansatz, viel wild campen, sehr sparsam leben... Hallo, ich bin ja auch auf dem Weg dahin. Ich hatte fast 20 Jahre einen gut bezahlten Job in der Softwareindustrie. Da haben sie in den letzten Jahren die Schrauben so angezogen, dass ich immer mehr gezweifelt habe, ob ich es bis zur Rente mit 67 (Danke Münte) schaffen würde. 2010 konnte ich zu guten Konditionen aussteigen, wenn auch bis dahin hart am Rand der Depression. Irgendwie aussteigen aus der Tretmühle wollte ich schon länger, aber natürlich traut man sich das nicht und weiß auch nicht wirklich, wie es geht. Und als Waldschrat auf dem Ökohof, das wäre auch nicht so meins gewesen. Aber dann habe ich von dem gelesen --> Link, die kennen gelernt --> Link, die auch mal getroffen --> Link und noch von einem anderen gelesen, den man hier nicht verlinken darf. Und bis auf Jonson sind die alle 10 bis 15 jahre jünger als ich. Es geht also. Während des Jobs habe ich eine bezahlte Eigentumswohnung im Münchner Speckgürtel erworben und ein dickes WoMo. Ich hab weder Frau, noch Kind, noch Hund. Die Wohnung kann ich wahrscheinlich zum Sommer vermieten, sogar an Leute, die einverstanden sind, wenn ich da gemeldet bleibe und die mir meine Post hinterherschicken. Dann soweit die Kosten runterfahren, dass ich hinkomme und nur noch manchmal an die Reserven muss. Vererben will ich nichts. Wie es bei mir so läuft, seht ihr dort: --> Link CarbonUnit @ Andy, doch die Frage ist erst! denn du kannst sie mir wohl auch nicht beantworten, denn wenn ja, dann wie? Okay, danke schon mal für die Antworten, aber so wirklich schlauer bin ich nicht geworden, denn hier wird von sparen geschrieben, aber wenn ein Junges Pärchen von ich sage mal 25 Jahren meint es müsste jetzt um die Welt reisen, dann kann es in der Vergangenheit nicht so viel angespart haben. ( Okay, zwischenjobs im Ausland lassen wir mal weg, die sind möglich meiner Meinung nach aber nicht für lange dauer, also wie weit/lange kommt man damit) @Fuzzi, die Links werde ich mir gleich anschauen. @ Gunther, du hast hier eine Rechnung für 1 Jahr gemacht, okay, vielleicht geht es auch günstiger, aber meine Frage ist nach Überleben von Jahren! das machen einige. Ein Ehepaar ist sogar schon seit 25 Jahren unterwegs...weiß jetzt nicht den Namen. @ Europäer, du hast also mit deinen 20 Jahre ersparnissen nur 2 Jahre geschafft? das ist doch der Punkt den ich meine. Ich hoffe ihr versteht mich jetzt, ich kann es einfach nicht nachvollziehen. Es sei denn es ist jemand Reich geboren. Aber danke für die Links, welche ich mir heute durchlesen werde. Liebe
nein - ich habe mir zwei Superklasse Jahre gegönnt (war von Beginn an geplant) das Schiff , ein Womo, ein PKW, ein Moped und eine kleine Reserve waren nach der Rückkehr mein Start in die Zeit danach (brauchte noch 1 weiteres Jahr, bis ich wieder ausreichende Einnahmen hatte) wenn ich gewollt hätte, könnte ich heute noch unterwegs sein ....mein Plan war ein anderer Hallo, wir haben ja auch längere Zeit im Ausland gelebt, geplant war ein halbes Jahr, daraus sind fast 5 ganze Jahre geworden :D Die ersten 6 Monate haben wir vom Ersparten gelebt, danach hatten wir dann ein eigenes Einkommen. Man wundert sich mit wie wenig Geld man zurecht kommt wenn man sich auf ein neues Leben einlässt. Zu den Finanzen, ich würde in meinem Blog oder auf meiner Website auch nicht über meine Jobs im Ausland berichten! Einige Staaten sind da nicht zimperlich wenn man erwischt wird ohne Arbeitserlaubnis! okay, danke für die Anwort, dann hast du im Vorfeld 2 Jahre geplant, aber du wusstest, dass es nur für diese gewisse Zeit reicht. Du hast die bestimmten Anforderungen für diese Zeit gehabt und eine Reserve für danach mit einkalkuliert. Du schreibst auch, dass wenn du gewollt hättest, wärst du heute noch unterwegs, gut das ist es was ich wissen will, wie hättest du das geplant, wie hättest du mit dem Geld gewirtschaftet, wie oft findet man einen Job und wie lange kommt man damit weiter und wann kommt der nächste Job. Irgendwann sind die Ersparnisse aufgebraucht, aber du willst vielleicht noch nicht nach Hause, vorallem hast du vielleicht auch Dein Zuhause aufgegeben und ziehst wie viele als Nomade durch die Länder. Also wie finanzierst du das, wenn Du keine Ersparnisse mehr hast? Hallo Frank danke für die Antwort, ich glaube schon, dass man mit sehr wenig zurecht kommt, das kann man nicht mit Daheim vergleichen. Aber ein eigenes Einkommen wenn man von Land zu Land reist? wie geht das? Onlineshop? okay, aber wie wird die Ware gelagert und versendet? immer von woanders? wieviel Einkommen braucht man, wenn man Kontinente wechselt und verschifft werden muss, ist nicht gerade ein günstiger Spass.... Ich kann das verstehen, dass man solche Sachen nicht veröffentlicht, wie man an sein Geld ran kommt, ließt man ja auch nirgends, deshalb ja auch hier die Frage, aber welche Möglichkeiten gibt es? Vielleicht bin ich zu doof? Ich kann mit etwas handeln aber wie? ich kann ein Buch schreiben über meine Reise, aber reicht das zum Leben? wird ja wohl kein Bestseller werden. Naja, Fragen über Fragen, aber ich glaube so richtig wird es wohl keiner Verraten ;-)) oder wissen. Der Wunsch um die Welt zu bummeln, bleibt genau bei der Frage stecken, die du stellst: wie finanziert man das? Ich habe meine Frau beim Reisen kennengelernt. Die ging über America in die Südsee und ich über Asien/Neuseeland dort hin und siehe da: die Schweiz trifft sich in Tonga, ok ich war damals noch mit DE Pass unterwegs. Unabhängig der Finanzierung ist es auch wieviel Bedenken man hat überhaupt zu verreisen und was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr kann auch oft bei dem Weltenbummeln angewendet werden. Wir haben viele kennengelernt, die ihre Ziele und Visionen immer auf später verschoben haben und dann war die Angst zum weggehen grösser oder auch der gesundheitliche Zustand zu schlecht um noch eine Reise zu machen. Dass man mit Kindern unterwegs sein kann zeigt diese Familie: --> Link oder aber eine australische Familie, die ihr Haus verkauft hat, die Kinder von der Schule nahmen (10-14) und ein Jahr um die Welt gingen. Eines ist klar. man muss vom denken, wie man den morgen überlebt, wegkommen, auch vom Versicherungswahn, was-wen-wie-wo passiert. wie schon zuvor beschrieben: Die Erfahrungen? Unbezahlbar. Wir machten verschiedene Reisen und kennen Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen: Mit dem Frachtschiff auf die Marquesas, Leben auf Moorea und Tonga, Äpfelpflücken in Neuseeland , Eisbären in Churchill, mit dem Wohnmobil durch den Westen Kanadas egal ob Winter oder Sommer, Rolling Stones Tourneen verfolgen(soweit wir das mit neben dem Beruf können), einmal im Zelt, einmal im 5Stern Hotel oder dann wieder im Wohnmobil. Eines ist klar: Wenn das Polster dick ist, hast du meist auch grössere Gelassenheit und durch die Gelassenheit bekommst du auch eher ein Job unterwegs. Dazu kommt, dass Aussteiger am günstigsten leben, wenn sie ein paar Wochen/Monate an einem Ort sind. Es gibt tausend und eine Möglichkeiten: Wichtiger als alles Angesparte ist auch der Mut für die Veränderung und das wollen. Das gilt im Beruf wie im Privaten. Hallo chic-schnack (hast Du auch einen richtigen Vornamen?), ja, wie macht man das mit längeren Reisen in jungen Jahren? 1. man findet einen Sponsor 2. man gewinnt im Lotto 3. man erbt genug Geld (derzeit in Deutschland ca. 250 Milliarden EUR) Von einem oder zwei Arbeitseinkommen geht das nicht... PS: Bei der Deutschen Bank gibt es Investmentbanker, die erhalten 80 Millionen EUR/Jahr als Bonuszahlung (zusätzlich zum Millionengehalt). Wird Dir bei diesen Zahlen etwa schwindelig? northernlights ... aus meiner Sicht sehr treffend formuliert Ich bin mir sicher dass wir auch irgendwann einmal eine längere Reisen machen werden..... Aber bis dahin werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Wir bekommen auch schon immer wieder durch die Blume gesagt "Na ihr müßt es ja wohl haben........wie ihr das immer macht..." Wir haben jung ein Haus gebaut (25/26) zwei Kinder bekommen, einige Zeit von einem Gehalt gelebt, ein neues Wohnmobil gekauft und jedes Jahr einige Wochen unterwegs (Norwegen, England etc...) Ich sage zu den Kommentaren immer gar nicht viel, denn das was mir dazu einfällt, will das Gegenüber bestimmt nicht wissen. Denn ich sehe was die für Ausgaben haben, die wir eben nicht haben. Da ist kein 2. Wagen, da wird nicht regelmäßig ein neues Auto gekauft (unseres ist derzeit 12 Jahre alt)....usw Wir benutzen unser Auto kaum und sparen Sprit wo es nur geht.... Ich denke vielen fällt auf was andere haben oder sich leisten, ABER was sich sich im Gegenzug nicht leisten oder nicht haben, geht oft unter. Da wird jeden Tag eine Schachtel geraucht, jede neue Playstation wird gekauft und jährlich ein neues Handy ist schon selbstverständlich. Man braucht den PC und das Laptop und für Sofa ein iPad usw Beim übergroßen Flachbildfernseher wird nicht auf Geld geschaut und jedes Wochenende geht man essen. Ich denke manchen fällt es gar nicht schwer sparsam zu leben weil sie ein Ziel vor Augen haben. Die wägen automatisch ab und leben danach ohne es als Verzicht zu empfinden. Die wollen einfach keine neuen Winterstiefel wenn die alten noch gut sind. Die haben einen anderen Konsumanspruch und das macht sich schon sehr bemerkbar. Jeden Euro kann man nur einmal ausgeben. Ich denke der heutige Konsum ist teils schon extrem ausgeprägt und auch oft Schuld für private Überschuldung
Mensch Sven, mach doch das, wonach du dich heimlich sehnst. Lass Familie Familie sein. Du lebst nur ein Mal. Es gibt jede Menge Möglichkeiten für ältere Leute (Mutter) sich helfen zu lassen. Bei uns klappt das auch und die Schwiegermutter ist auch schon 80. Anfangs wurde sie immer krank, wenn wir reisen wollten, lies sich sogar ins Krankenhaus einliefern. Seitdem sie jedoch gemerkt hat, dass dies alles nichts nutzt können wir sie besuchen und problemlos wieder weiter reisen - und es geht ihr gut dabei. Wir haben eine Bekannte, die vor ca. 15 Jahren in Pension ging und ihre damals fast 90-Jährige Mutter noch etwas pflegen wollte. Sie pflegt heute noch, ist inzwischen 75 und das Reiseleben ist für sie eigentlich gelaufen, denn sowas macht einen ganz schön fertig. Aber selber schuld kann ich ihr nur sagen, schließlich hat sie Geschwister, welche sich auch mal um die Mutter kümmern könnten. @superduty: Volle Zustimmung !!! :daumen2: So eine Reise beginnt vorab damit, seinen Egoismus zu stärken und zu pflegen! Hallo @haballes... :idea: Dazu fällt mir etwas ein: Alle sagten, dass geht auf keinen Fall...dann kam einer daher, der das nicht wusste und tat es einfach... Mein Vater sagte früher immer, wenn er in Rente ist will er sich ein Womo kaufen und reisen...Herzinfarkte und Schlaganfälle waren da dann doch anderer Meinung! Als sich mir die Gelegenheit bot, hat er mich unterstützt es sofort zu tun...mit 36 Jahren!!! Da ging es auf Reisen, alles verkauft und los, ohne lange zu überlegen. Zuerst wollten wir ein Jahr aussteigen, es wurden dann doch fünf Jahre und durch das Reisen wurde später das Hobby zum Beruf... 8) Tom Hallo Tom, danke für deine Antwort, aber du hast die eigentliche Frage nicht beantwortet. Und wenn du die Erfahrung gemacht hast, dann weist du vielleicht wie es geht. Hat Dein Vater dich die ganzen 5 Jahre monatlich unterstützt? Domi Hallo, nein, meine Eltern haben mich nicht unterstützt. Wir hatten zu dem Zeitpunkt etwas geerbt, unser Minihäuschen und alles was nicht nötig war verkauft und dann ab und an gejobbt. Aber was das wichtigste war, unsere Lebenshaltungskosten drastisch reduziert und sparsam gelebt. Tom
Hallo Papageno46, deine Angaben mögen alle wahr sein, aber sie geben dir noch lange nicht den Mut in die Ferne zu schweifen und der ist wichtiger als alles Geld dass du hast. Im Gegenteil je mehr Geld man besitzt umso geiziger und gieriger werden die Menschen. Ich hatte da schon endlose Diskussionen mit vielen Menschen. Und wer als, ich sage das mal jetzt einfach so, "normaler" Mensch in jungen Jahren nicht mal unterm Baum schlafen kann, der hat auch kein Bett in einer Luxusherberge verdient, weil er dies nicht schätzen gelernt hat. Eines ist klar, wenn man in Deutschland nicht fähig ist bei zwei Gehältern zumindest einen GROSSEN Teil von einem Gehalt zu sparen, dann ist etwas faul im Staate. Deshalb braucht es anständige Preise und anständige Löhne, dass man sich die Dinge kauft, wie an anderer Stelle gesagt, die man wirklich braucht und etwas davon hat. So spart man viel mehr. Selbstverständlich werden wir von unseren Freunden etwas schräg angeschaut wenn wir uns dann mal kurzfristig für London und 2 Stones Konzerte zu einem sündhaft teuren Preis erlauben können, aber wie geschrieben 1 Auto (Hybrid, keine Steuern, sehr sparsam), sparen bei Dingen, die wir nicht unbedingt brauchen. Entschuldigung, dass ich jetzt von Thema wieder abklenkte, aber all diese Punkte bauen am Ende zu einem auf: Was ist mir in meinem Leben wichtig und wie kann ich das beste daraus machen. Auch Pflegebedürftige Verwandte müssen verstehen lernen, dass man ein eigenes Leben hat. Viel zu viele Leute sind unzufrieden, weil sie glauben sie müssen anderen alles recht machen und merken, dass sie gar nichts recht machen, weil sie selbst nicht leben. Deshalb braucht es Mut, viel Mut sich vom alltäglichen in das Ungewisse zu stürzen. Doch der Mensch ist frei, er sitzt nur in seinem Gefängnis,weil er den Schlüssel zur Welt nicht finden will.
hallo, sehr interessantes Thema, hätte Lust mehr dazu zu schreiben, aber wenn ich sehe, wie rasch Threads geschlossen werden und dann meine Schreibminuten ins Nirwana wandern..... dann trifft das das Thema schon recht gut: jeder ist sein eigener Chef. Er muss entscheiden, Weichen stellen, Chancen wahrnehmen. Das bedeutet: mit großer Aufmerksamkeit und wachem Verstand durchs Leben gehen. Es geht immer um diese DREI: Love it: lebe dein derzeitiges Leben bewußt, wenn du zufrieden damit bist, genieße es bewußt Chance it: versuche etwas zu ändern, was dich beeinträchtigt Leave it: wenn du beides nicht kannst, verlasse diesen Teil deines Lebens. Diese drei -habe ich nur kurz umschrieben, da gibt es viele Bücher drüber- kann man auch für diesen Thread verwenden. Einfach mal in Ruhe drüber nachdenken. Will damit keine Egoisten sondern Denker ansprechen. Viel Erfolg! :D Hallo northernlights (hast Du auch einen richtigen Vornamen?), Deine Ausführungen sind richtig - gehen aber am Thema vorbei. Die Eingangsfrage war doch: "Wie schafft man es finanziell, auch als junger Mensch längere Zeit auf Reisen zu gehen?" Diese Frage habe ich präzise beantwortet. Vom Sparen ist noch niemand reich geworden - deswegen mein kleiner Ausflug in die Welt der Banken. Und sicherlich gibst Du mir Recht wenn ich sage, dass es sich mit einem ausreichend gefüllten Bankkonto leichter und unbeschwerter reisen lässt... :klatschen: PS: viele ins obere Rheintal
:daumen2: Sehe ich genau so. Man könnte noch ergänzen: Es bedarf nicht nur die Freiheit von von etwas, sondern auch die Freiheit zu etwas. Aber, ich vermute der TE setzt gewissen Mut und Freiheiten voraus und interessiert sich hauptsächlich für die Finanzierung solcher Reisen. Ich kenne Langzeitreisende die finanzieren sich das durch - Bücher, DVD´s etc. von den eigenen von Reisen vermarkten (dürfte inzwischen ziemlich abgegrast sein) - Jahrelange Doppelschichten - Geführte WoMo-Touren organisieren und durchführen - Aber egal, wie man es finanzieren oder ermöglichen will, irgendwann muss man ins Unbekannte und damit Unwägbare springen. Und die Meisten die ich kenne, haben keinen 100%igen doppelten Boden, der sie auffängt wenn etwas auf der Reise oder drumherum schiefläuft. Für die Meisten hat so eine Langzeitreise auch nur halbwegs nicht die Planbarkeit oder Abgesichertheit wie ein Reise nach Mallorca oder Marokko. Ideal für so ein Vorhaben ist (vom Alter abgesehen), wenn man ein mutiger Kosmopolit im Ruhestand mit einer ordentlichen Rente ist :wink: Ist spannend. Ich habe noch ein paar Jahre vor mir, bevor meine Kids nicht zumindest mit der Schule durch sind, ist so etwas kaum realisierbar. Aber dann... Einmal die Grenzen von Europa abfahren, das Ganze in 3-4 Jahren, wobei ich immer wieder das Womo für einen Monat unterstellen möchte um mit Kids und hoffentlich noch mehr Enklen Spaß und gute Laune zu haben. Also meine persönliche Europareise mit Pausen. Bis dahin heißt es sparen und sich etwas bescheiden. Ob ich ein Buch darüber schreiben werde... keine ahnung. Aber die wenigsten Autoren knnen von Büchern leben! Ich weiß wovon ich spreche, zur Zeit habe ich 2 Bücher im Verkauf, und selbst wenn man immer unter den besten 25.000 von Amazon ist, es lohnt sich kaum. Vorträge halten... nö das lasse ich ja gerade hinter mir. Also zurück um thread, woher das Geld... SPAREN Wichtig schein mir, dass man sein persönliches Projekt angeht so lange man es körperlich/geistig noch kann. Und dies kann je nach Ziel auch schon mit 65 zu spät sein. Ich mach mal einen Thread auf für unser Pläne und Wünsche
Ich möchte Dich warnen: Wenn Du erst mal "Blut geleckt hast", kann es ganz schnell passieren, dass Du über "die Grenzen von Europa" hinaus willst... :ja: :wink: Ich wollte auch mal, vor langer Zeit, "nur" in die Türkei und den Iran. Da kamen dann aber doch noch, absolut ungeplant, Afghanistan, Pakistan und Indien dazu (wenn man schon mal unterwegs ist :lach: ). Dann war aber die Kohle endültig alle. Frag nicht, was es für ein Abenteuer war, wieder in die heimatliche Gefilde zu gelangen :roll: Moin, ich gebe auch mal meinen Senf dazu... Selbst wenn man viel sparen kann, ist die Zeit einer solchen Reise begrenzt. Es geht um die laufenden Kosten. Die sollen durch entsprechende Einnahmen gedeckt werden. Das ist unterwegs zwar möglich, aber meist nur durch Gelegenheitsjobs. Als Student mag das ja noch ganz nett sein, aber wenn man schon "älter" ist? Zuahuse will man doch auch nicht so arbeiten. Tja, woher soll dann das Geld kommen? Ich tendiere zu einer praktikablen Zwischenlösung. Zuhause in seinem Beruf weiterarbeiten, dafür aber zeitlich begrenzter, z.B. jedes Jahr mehrere Wochen unbezahlten Urlaub nehmen. Ich kenne Leuts, die das seit Jahren machen, also 3 Monate arbeiten, 3 Monate reisen im wechsel oder halt in einem anderen Turnus. Zweite Möglichkeit: Lehrer werden...Man ist zwar auf die Ferienzeit angewiesen, kann sein Hobby aber in erheblich größerem Umfang frönen als als "normaler" Arbeitnehmer. Dritte Möglichkeit: Selbständig machen und nur die Hälfte des Jahres arbeiten. Ein bekannter ist Vertriebstrainer und arbeitet nur sechs Monate im Jahr. Den Rest Der Zeit genießt er. Für alle drei Möglichkeiten muss man halt seinen Lebensstil ändern, also dem geringeren Gehalt anpassen. Ich praktiziere übrigens die Variante 2, die auch mit Kindern hervorragend klappt. Mehr als die jetzt 60-75 Tage im Jahr brauche ich auch nicht im Womo zu schlafen, zuhause ist es auch sehr nett :D LG, Fred
Wo geht das? Für mich fänd ich es toll, da ich aber als Geschäftsführer fungiere, könnte ich dann besser direkt die Bude abschließen, aber wenn auch meine Angestellten auf die Idee kämen, dann würden Köppe rollen. Denn abgesehen, das es gar nicht funktionieren würde, wäre es für mich ein Alarmsignal, das dem Mitarbeiter der Betrieb relativ "Latte" ist. Derzeit ist eine langjährige Mitarbeiterin über einen sehr langen Zeitraum krank und das tut mir richtig weh. Man findet keinen Ersatz, der die Lücke vernünftig schließt, weil es halt eine befristete Nummer wär, hat aber natürlich Verständnis für die Situation. Aber wenn jemand sich für Halligalli ausklinken würde, dann wäre es für mich ein Zeichen, daß ich ihn überbezahlt habe. Weil wir in Deutschland nun auch eine wirklich großzügige Urlaubs und Freizeitregelung haben. Und viele beschäftigungslos in Warteposition verharren müssen. Hallo, als Lehrer kann man ja auch das schöne mit dem nützlichen verbinden :D Ein Freundin von uns war gerade in der Antarktis --> Link Für Lehrer und einige Bereiche des öffentl. Dienstes gibt es Sabbatjahre. Also ein Jahr was man aussetzt. Geht wohl alle 4 Jahre, in den 3 JAhren vorher wird imemr ein Teil des Gehaltes einbehalten und dann im Sabbatjahr ausgezahlt. Und ich Depp bin selbständig... :eek: Hallo gunter11, da gab es in den 70er-Jahren einen Automobil-Journalisten namens Fritz Busch. Du weisst schon: Der mit dem Automuseum in Wolfegg. Er hat damals im Auftrag von Auto-Motor-Sport im neuen Citroen CX und einem Wohnwagen die Tour 1x rund um Europas Küsten gemacht (so viel zum Thema "Sponsoren"). Genau diesen Jugendtraum habe ich in 2012 auch angefangen. Also: Venedig-Genua - aber über Apulien. Das waren 5 herrliche Wochen! Nächste Tour wird sein Genua-Biarritz. Richtig: Über Gibraltar. Zum Schluss kommt Biarritz-Danzig via Kopenhagen. Ob ich dann noch die Tour Danzig-St.Petersburg-Sewastolpol-Venedig mache wird davon anhängen, wie sich die politische Lage weiter entwickelt. Ich gestehe: Das alles geht nur, wenn man als Rentner genug Zeit hat... :ja: Das mit den Lehrern wusste ich und gut, wer bei der Berufswahl aufgepasst hat, dem sei es gegönnet. Aber grade weil ich ja auf der Seite sitze, wo ich Personal steuere, da interessiert mich das wirklich, wie und vor allem warum Firmen das mitmachen und wie es sich rechnen kann. Dazu die natürliche Verlustangst des Urlaubenden. Denn ist er 25 oder 30, dann findet er auch heutigst immer wieder meist in den Beruf zurück. Nur ist in dieser Zeit ein Wohnmobil meist nur ein Traum und es steht die Zwergenbande oft voran. Bin ich aber 40 bis 50, hab ich für ein paar Jahre Polster auf dem Konto und auch das feine Wohnmobil mit Fahrzeugbrief, aber lass ich dann meinen Job los, dann ist das häufigst eine Entscheidung für immer. Obwohl man in diesem Alter auch gern mal eine längere Auszeit brauchen können täte. In die Sparte der Selbstständigkeit, da passt ein Wohnmobil eigentlich nur, wenn man entweder feste Arbeitszeiten voraussehen kann, oder aber unabhängig vom Standort seine Bude betreiben kann. Nun ja, da sit wohl von allem ein bisschen dabei. Rücklagen, Anspruch, Mut und Anpassungsfähigkeit. Ich bin zwar kein aussteiger, aber wir haben auch recht spät zwei große Abenteuerreisen gemacht (1 mal 6 Wochen Costa Rica, 1 mal belize mit dem Rucksack). Danach kamen die Kinder und das gute Geld. Dann hat man einen gewissen Standard und von dem runterzukommen muss man erst mal wollen. Es geht sicher auch mit 25, dass man aussteigt, aber du musst dir halt über das Niveau im klaren sein, auf dem du lebst. Das hängt eben auch stark davon ab, wie viel Puffer du mitbringst. Ich habe aktuel einen Job, der tatsächlich Spaß macht und auch noch ordentlich Geld bringt. Ich bin relativ flexibel und arbeite mich nicht zu Tode. Bin selbständig. Im Prinzip kann ich mir eigentlich alles leisten, wass ich brauche. theoretisch wäre auch mal ein oder zwei jahre auszeit problemlos drin, aber irgendwann wird die Kohle knapp, dann musst du deinen standard absenken und wenn etwas schief geht (krank, Unfall), kann es schnell bergab gehen. Ich will hier nicht zu negativ sein, aber man sollte auch immer daran denken, was man im Alter macht, wenn man selbst auf Hilfe angewiesen ist und eben nicht mehr fröhlich um die Welt trotten kann. Nicht mein Ding.
klar geht das nicht in allen Bereichen. Aber wenn man das unbedingt will, muss man seinen AG halt überzeugen oder einen anderen Job suchen, oder..... Ein Modell wäre, dass man sich zu zweit einen Arbeitsplatz teilt, dann müssten aber beide die gleichen Ziele haben. Klar sagt man erst mal, dass das nicht geht, aber warum denn nicht? Nur weil es das bisher kaum gibt? Beide Seiten müssen hier flexibel sein. Und was ist besser als ein ausgeruhter Arbeitnehmer nach ein paar Wochen/Monaten Sonderurlaub? LG, Fred
:daumen2: Eigentlich eine gute Idee!
kam vor kurzem im Nachtcafe SWR3: die Personalchefinnen von Knorr (Teil von Unilever) arbeiten beide gleichberechtigt abwechselnd, teilen sich den Job. Lt. ihren Aussagen funzt das hervorragend und Knorr überlegt sich, das auszuweiten. hier zu sehen --> Link
Siehst du da liegt genau schon dein Problem, dass du Aussteigen als Halligalli ansiehst und dein Mitarbeiter sich was leisten kann, weil er auf anderes verzichtet. In der Schweiz war es sehr lange so, dass man ohne Probleme 1 Jahr aussteigen konnte und teilweise sogar die Garantie bekam wieder genommen zu werden. Ausserdem wurden abenteuerlustige als fähigere Mitarbeiter angesehen, die mehr Einsatz zeigen, nicht unbedingt in sinnlose Überstunden, aber Ideen und Alternativen. Leider wurde diese Ansicht, ich traue mich es fast nicht zu sagen, aber es ist so, durch den Arbeitswahn und vorallem die sinnlose Präsenszeiten im Büro (der Scheff sieht einem dann, egal was getan wird) durch die Mitarbeiter des grossen Kanton im Norden verändert. Ich wollte darauf nicht hinaus. Aber wir leben in einer egozentrischen Neidgesellschaft und wundern uns mit der Geizhalsmentalität (die auch für die deutschen Löhne im Handwerker und Arbeiterniveau gilt) dass das Geld zum Ausstieg gar nicht reichen kann. Ich nehme an du wärst auf den Hintern gefallen wenn ich in einem Anstellungsgespräch gesagt hätte: minimum 4 Wochen Winterferien und wenn die Rolling Stones auf tournee sind bin ich weg wie ein Nordlicht ;D Aber ich habe dies offen gesagt und die Leute wollten mich und jetzt haben sie mich :mrgreen: und anscheinend sind sie nicht unglücklich mit mir. Nun mit den Rolling Stones hatten sie Glück.. die Tournee war bescheiden im letzten Jahr.... 8) aber die fünf Wochen Winterferien für 13/14 sind schon bewilligt. Ich nehme alle schuld auf mich, aber wir sollten zum Thema zurück: Glück ist ein Risiko und wer das Risiko scheut, hat kein Glück Da ist sehr viel Wahres dran, was du schreibst. Man selber hängt im Hamsterrad mit drin und macht das Spiel der Masse mit. Diese "Anwesenheit" ist in heutiger Zeit, wo jegliche Kommunikation auf elektronischem Wege funzt, so etwas von dösig... :evil: Und es ist echt so. Meine Angestellten gehen mit schlechtem Gewissen früher oder ich muss sie wirklich auffordern, doch jetzt bitte ihre Freizeit zu genießen, sonst gehen sie wirklich erst wenn der Minutenzeiger über die Sollzeit gesprungen ist. Da kann ich noch so oft predigen, das es einfach keinen Sinn macht, Zeit abzusitzen. Es ist in den Menschen drin. Naja und "Halligalli" halt gern, aber die vorhandene Arbeit, in unserem Fall eine recht flexible Dienstleistung muß organisiert klappen. Da ist "Aussteigen" schwer, aber das Modell des geteilten Jobs, daß bringt mich echt ins Grübeln. Zumal so auch die immer doch entstehenden Überstunden auch wieder mit richtiger Erholung ausgeglichen würden, man ist unter der Bedingung auch viel entspannter zu Mehrarbeit bereit. Neidgesellschaft ist in Deutschland ein Riesenproblem. Du musst und sollst fleissig sein, aber komm bloß nicht mit dem schwer erarbeiteten Porsche daher, dann hagelt es Steine. Apropos Steine, die rollenden Steine, es ist absehbar....ich schau sie mir aber seit den 80ern auch immer wieder Live an, wenn sie in Deutschland sind. Hallo, ich nochmal, das mit dem Absitzen, da ist viel Wahres dran. In der Firma konnte ich von etwa 2003 bis 2006 eine Vier-Tage-Woche machen. Ein teilweiser Lohnausgleich ergab sich durch die Steuerprogression :D So hätte es für mich gerne weiter gehen können. Aber die Firmengewaltigen sahen das anders. Nur mein direkter Scheffe hatte noch einige Jahre danach Vier-Tage-Woche und hat uns in seiner unnachahmlichen Art jeden Donnerstagabend ein schönes Wochenende gewünscht... :evil: Ich bin froh, da jetzt raus zu sein und vermisse diese Art zu arbeiten auch nicht. Obwohl es in dem selben Laden noch in den Neunzigern total gerockt hat und ich jeden Tag gerne hin gegangen bin. So richtig langfristig geplant war der Ausstieg nicht, also in dem Sinne: Jahrelanges Sparen, um "es" dann zu einem bestimmten Zeitpunktt zu tun. Aber ich sehe, dass ich mit dem halben Geld von damals auch gut auskomme, ohne mich spürbar einzuschränken. Und da ist auch noch Luft. Wenn die Wohnung vermietet ist, spare ich eine Menge laufende Kosten und habe statt dessen noch ein paar Einnahmen. Klar, Einkaufen sieht etwas anders aus: Ich will es haben, also kauf ich es jetzt, das verkneife ich mir. Aber auch vieles von dem mit dieser Einstellung angeschafften Zeug liegt hier nur rum und muss entsorgt werden (Flohmarkt). Viele eigentlich unnütze Versicherungen schleppe ich auch noch mit mir rum. Ich hab früher auch geglaubt, dass man nur mit Millionen auf dem Konto, möglichst gut verzinst, aussteigen kann. Klar macht es das leichter, aber es geht auch ohne Millionen. Schuldenfrei zu sein und wenig sonstige Verpflichtungen zu haben, hilft aber dabei. Jeder hat natürlich gute Gründe zu sagen: Ja, in 10 oder 15 Jahren, dann mache ich das auch. Es ist jedem zu wünschn, dass das auch klappt. Aber wenn ich z.B. meinen Vater sehe. Der ist mit 63 an Krebs gestorben. Er war nie ernsthaft krank und bis zuletzt ziemlich fit. Der hätte Spaß am Rentnerdasein haben können. Zum Glück durfte er schon mit 58 aufhören, sonst wäre er gar nicht in den Genuss irgendeiner Rente gekommen. CarbonUnit Für mich war schon mit 15 klar das ich mit 50 in keiner Mühle bin und hab darauf hin gearbeitet. Mit 47 hat Sohnemann gemeint, meine Bude sei nichts für seine Zukunft und hat sein eigenes Ding gemacht. Ich habe mich im Spiegel bei mir für 3 zusätzliche Jahre bedankt und wollte erstmal 1 Jahr Auszeit. Womo gekauft, Frau und Hund eingepackt und einfach los gefahren. Sind dann doch 15 Jahre in 25 Ländern und 500.000 km geworden. Wir haben gut mit ca. 600 DM im Monat gelebt. Mehr brauchte man nicht wenn man sich nicht nur Natur anschaut sondern auch auf die Menschen zugeht. Ein spanischer Fischer nimmt einen schon mal mit, wenn man Verständnis bezüglich EU-Quoten für ihn zeigt. Der Fisch schmeckt dann selbst gekocht, besonders gut. Gerne erinnere ich mich an Sizilien. Ehe man sich versieht waren wir von der Familie adoptiert, standen unter dem Schutz und wurde herumgereicht. Es waren fantastische Familienfeiern in einer Atmosphäre, die man hier nicht kennt. Als wir unbedingt in die Gästewohnung ziehen sollten (leben im Womo geht ja garnicht), hatten wir es doch vorgezogen die Insel bei Nacht und Nebel zu verlassen. Es waren Jahre die wir nie missen wollen. Mit 62 wollte ich es beruflich noch mal wissen. Die alten Kumpels waren irgendwie alt und grau geworden und etliche auf Dauer "verreist". Ging trotzdem, in 3 Monaten kommt jetzt die kleine Rente und die Welt hat uns wieder. Hiermit wollte ich nur sagen: man muß Prioritäten setzen und diese dann auch umsetzen. Ein dickes Polster ist nicht von Nöten, tun schon. G.G. Ihr bringt mich auf Ideen, mein Mann Beamter, ich im öffentlichen Dienst, das jüngste Kind in 3 Jahren mit der Schule fertig und ein bisschen Kohle auf der hohen Kante. Vielleicht geht da mal was in Richtung Sabbatjahr? Liebe Leute, es ist höchst vergnüglich, die diversen pseudo-philosophisch angehauchten Darstellungen zu Lebens-Entwürfen hier zu lesen. Dabei ist doch alles so einfach: Der Thread-Eröffner wollte nur wissen, wie man sich als junger Mensch zwischen 20 und 50 einen längeren Urlaub erlauben kann... Also: Wenn nicht genügend Kohle auf der Bank liegt (ich rede von 200.000 bis 300.000 EUR), dann heisst es ganz einfach "malochen". Noch einmal: Wenn's schnell gehen muss, dann hilft nur eine Karriere als Investment-Banker. Wer seine Brötchen als Arbeitnehmer oder BMW-Selbstständiger (= Bäcker, Metzger, Wirt, Tankstellen-Pächter usw.) verdienen muss, der braucht halt ein bisschen länger...
wie Recht du hast :D , aber die Diskussion ist doch gut oder :roll: |
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