|
Kundenorientierter Service sieht anders aus. Ein Wohnmobil muß funktionieren, und wir Besitzer tun in der Regel alles dafür. Umso ärgerlicher ist es, wenn die zentrale Wasserversorgung ausfällt. Bei meinem Bürstner Delphin lief die Tauchpumpe zwar, aber Wasser wurde nur tröpfchenweise gespuckt solange bis nichts mehr kam. Wasserfüllstand 100%. Also mit der Fehlersuche begonnen, drinnen 20 Grad plus, alles o.k., draußen bei minus 5 Grad sitzend an der hinteren Stauklappe den Wassertank wieder entleert, damit ich die schräg im Wassertank eingebaute Revisionsöffnung öffnen könnte und mir kein Wasser mehr entgegen kam. Bei den Verrenkungen, die Pumpe in der Hand, habe ich erstens entdeckt, dass der Förderschlauch ins System abgerutscht war,er war nicht einmal mit einer Schelle gesichert !!! Auslieferungszustand Bürstner !!! und zweitens mir eine sehr schmerzhafte Rückenzerrung zugezogen. Ein persönlicher Reparaturversuch war damit unmöglich geworden. Die Sonne schien in Nesselwang, aber die Urlaubsaussichten ohne WC-Spülung, ohne Dusche etc wurden immer trüber. Rettender Gedanke, mit Detleffs in Isny telefoniert, sofort Termin bekommen und ab. Große Freude kam auf. In Isny nett empfangen worden, der Werkstatt-Meister war sehr höflich, aber ernst und erklärte mir zu meinem Entsetzen, dass er mein Fahrzeug nicht anfassen dürfe, da ich ja keinen Detleffs fahre. Na das hätte man ja schon am Telefon klären können. Alle Versuche, ihn zu überreden, das kleine Schläuchlein auf die Pumpe zu setzen waren vergebens. Ein Horror war die Vorstellung, nach 650 km wieder in einem Rutsch nach Köln fahren zu müssen. Das kann doch nicht wahr sein, Europa wächst zusammen, jeder hilft jedem, nur keiner darf an diesen dämlichen Schlauch ! Dann aber kam doch noch die Lösung. Der Meister setzte sich an den PC und fand in 20 km Entfernung die freie Caravan Werkstatt der Fa. Owandner, die sich, obwohl sie unter dem extremen Druck der Hausmessevorbereitungen stand, bereit erklärte, mir zu helfen. Innerhalb von 20 Minuten hat der freundliche und kompetente Mechaniker das Schläuchlein fixiert, und mit 30 € war ich dabei. Einen ganz herzlichen Dank an diese Firma, wir konnten unsere Fahrt endlich unbeschwert fortsetzen. Eine kleine Zusammenfassung: Ich habe großes Verständnis für die Absprachen der Hersteller, das gilt aus meiner Sicht besonders für den Garantiezeitraum. Ich halte es dennoch für untragbar, dass in den Fällen (wie bei mir) wo noch nicht einmal ein Ersatzteil gebraucht wird, sondern nur eine unwesentliche Serviceleistung verlangt wird, diese abgelehnt werden muß ! Die Hersteller wollen, dass wir mobil sind, dann sollen sie in solchen Bagatell-Fällen auch helfen dürfen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht ? Du ärgerst Dich ohne Grund. Dieses Verhalten ist von den Werken vorgeben. Der Meister tut gut daran, sich auch nach den Vorgaben zu richten. Auf der anderen Seite solltest Du ihm ein wenig dankbar sein. Er hat Dir doch geholfen. So gut er eben konnte. über was beschwerst du dich, den Detleffs Mann oder den Bürstner Murks? eine riesen welle um pille palle . such dir einen händler in der nähe und fertig ist es. und bei einer tauchpumpe wird der schlauch nicht mit einer schelle gesichert ! Das Detleffs keine Garantieleistung für Bürstner macht ist ja klar. Aber womocorse wollte keine Garantieleistung in Anspruch nehmen, sondern er brauchte nur jemanden, der eine Schlauchschelle gegen Bezahlung dran macht und fertig. Und in dem Fall finde ich das Verhalten der Werkstatt schon recht seltsam. Aber Caravanservice ist so eine Sache für sich. Vielleicht sollte man in solchen Fällen lieber zum freien Kfz-Schrauber gehen, die helfen noch ideenreich und unbürokratisch. Ich verstehe Dein Verhalten nicht, die Mitarbeiter haben doch alles richtig gemacht und haben Dir geholfen. Jeder hilft nicht jedem wenn es sich um ein Mitbewerberfahrzeug handelt. Bei einer freien Werkstatt ist das natürlich etwas anderes, die darf. Ich denke womocorse hegt keinen Groll gegen den Werkstattmeister von Dethleffs, dieser hat ihm ja wirklich im Rahmen seiner Möglichkeiten weitergeholfen. Auch nicht selbstverständlich für ein markenfremdes Fahrzeug! Viel mehr entnehme ich dem Beitrag, dass das "System" der Garantieabwicklungen ansich schon kundenfeindlich ist. Nachts irgendwo in der Pampa (vielleicht noch im Ausland) bei Regen mit einer Panne und die einzige offene Werkstatt ist keine Vertragswerkstatt, da kann einem schon Angst und Bange um seine Garantiezusage werden. Weiter kommen möchte man natürlich aber auch. Ändern wird man daran nichts können denke ich, das ist leider ein Risiko, was zum Leben mit Autos und Wohnmobilen dazu gehört. Ich denke, es geht dem TE vorwiegend darum:
Wär ich genauso angefressen, da die Fahrt dahin eigentlich sinnlos war. womocorse: "Kundenorientierter Service sieht anders aus." - Wer behauptet denn, dass er sowas bietet? "Die Hersteller wollen, dass wir mobil sind," - Nöö, sie wollen unser Bestes... - sonst nichts. Willkommen in der Gegenwart...!
Bei mir mit zweien.
Schlauchschellen im Trinkwasser? Es gibt auch Schlauchschellen aus Plastik. Ob die lebensmittelecht sind ist eine andere Frage. Aber diesen Ärger hatten wir mit unserem alten Auto auch. Sabine
Ja, ich habe das im Carado auch. Das weiß ich, weil ich gerade eine neue eingebaut habe. Aber diese Schelle ist nicht zum Schrauben, sondern zu quetschen. Wie bei den Benzinfiltern der Vergasermotoren. Vielleich sollte man auch einmal die Herren Konstrukteure (und auch andere Verantwortliche) dazu bringen bei den Produkten auch daran zu denken, dass es auch einmal Probleme mit Bauteilen geben könnte und dass man dann auch an diese Bauteile herankommen können sollte. Am besten wäre es, diese Künstler, bevor sie an einem Womo herumkonstruieren dürfen, erst einmal mit einem Womo auf Reisen zu schicken, damit sie zumindest einmal in ihrem Leben wissen wie so ein Fahrzeug von innen aussieht und was so alles durch unwissende Konstruktion verursacht werden kann. Wichtig wäre auch eine Kommunikationsschulung, damit sie sich mit den Kollegen über ihre Arbeit abstimmen, damit nicht einer etwas einbaut, was die Konstruktion eines anderen wieder zunichte macht. Da gibt es einige, die interessiert nicht einmal, ob die Teile überhaupt funktional geeignet sind. Hauptsache der Kunde liefert sein Geld ab. Bei Reklamationen versucht man dann den Kunden mit lockeren Sprüchen abblitzen zu lassen. Das ist keine Ironie, sondern selbst erlebte Erfahrung mit diesen Leuten. Redet mal vertraulich mit den Werkstattleuten eures Händlers. Da kommen Sachen zutage, die ihr nicht glaubt bis ihr die bittere Realltät selber seht. Das man einen Wassertank erst leeren muß um an eine Pumpe heranzukommen finde ich schon fast einen Geniestreich. Das ist mir bei meinen bisherigen Womos noch nicht untergekommen.
...tjaaaa... Da haben wir das Problem...die Dinger werden so konstruiert um sie verkaufen zu können und nicht um sie best möglich reparieren zu können, dann sähen die Womos ganz anders aus....nicht schöner das steht fest! Würden sich die Käufer damit auseinander setzen und die mit kaufentscheidend sein würden die Hersteller reagieren. Die sitzen an der Quelle und wissen zu welchen Modellen die Leute greifen....zu den schönsten die man für sein Geld bekommt. Davon ab machen sich die wenigsten ...eigendlich keiner...der mit den Taschen voll Geld zum Händler wackelt ernsthafte Gedanken wie man dies und das repariert.....dafür kauft man sich doch ein neues Mobil um diese Gedanken nicht haben zu müssen! Dazu kommt noch das bei fast allen Herstellern fast jedes Jahr neue Modelle rauskommen und praktische Hinweise keine chance haben.
lecker !
wieder ein oberschlauer besserwisser der gerne mit seinen händen im trinkwasser nach der pumpe sucht... bewerb dich doch mal bei den herstellern wenn du so super bist . mal sehen wer dann deine fahrzeuge kauft. Die Schelle bei mir ist jetzt 6 Jahre im Wasser. Keine Verschmutzung oder Rost. Nichts. Ich hab auch daran gedacht. Da holt man so ein Stück Braun blühendes Metall aus dem Tank. :eek: Es gibt auch Schlauchschellen aus Cromstahl (rostfrei) - sind etwas teurer aus FR
Stahl war es nicht. Ich kommet sie sehr leicht biegen. Ich hatte Alu in Versacht. Es gibt rostfreie Stähle (Edelstahl genannt), die lassen sich gut verformen. Reiner Eisenrost als solches ist völlig unbedenklich. Bedenklicher wären verzinkte oder vernickelte Rohrschellen. Anderseits reden wir hier von wenigen mg, die sich auch noch über Jahre hinweg auflösen. Da sind die vielen alten Bleirohre, die es leider immer noch zur Genüge gibt, schon kritischer. Legierte rostfreie Stähle geben nichts ans Wasser ab, da die Elemente (Chrom, Vanadium....) dort kristallin gebunden sind, galvanisch verzinkte schon etwas. Ich habe übrigens einen dicken Kabelbinder genommen und ordentlich festgezogen. Das hält auch eine Ewigkeit und macht garantiert keine Probleme. Ich kannte Edelstähle nur in sehr harter Ausführung. Wieder was gelernt. Bei dem Carado kann die Pumpe selbst ohne Schelle nicht abfallen. Ist also doppelt gesichert. Hallo @womocorse, ich glaube jeder Handwerksbetrieb (Flaschner etc.) oder auch der Campingplatzbetreiber hätte dir aus deiner Notlage geholfen, wenn du gefragt hättest. Allerdings natürlich nicht auf Gewährleistung sondern gegen Bezahlung. Gewährleistung gibt nur der verkaufende Händler oder vielleicht eine andere Werksvertretung. Wahrscheinlich ist da in der Kommunikation der Fakten und Wünsche einiges schiefgelaufen. Meine Meinung, Andreas Wir sollten uns darüber im Klaren sein, daß wir in einer Welt der "Rechtfertiger und Ausredner" leben, kaum Einer will Verantwortung übernehmen: Der Werkstattleiter, der auf die Fremdmarke verweist - obwohl diese Fremdmarke zum gleichen Konzern gehört wie seine Marke - der eine mögliche Garantieverletzung vorgibt, obwohl er nur einen Schlauch auf eine Pumpe aufzusetzen hätte. Der Werkstattmechaniker, der auf die "dummen Konstrukteure" verweist, die ihm und seinem Kunden das Leben schwer machen. Der Verkäufer, der auf seinen Chef verweist, der momentan leider nicht erreichbar ist und deshalb keine Entscheidung treffen kann.... .....und die Forumskollegen, die solche Handlungsweisen auch noch verteidigen, anstatt nach Wegen zu suchen, wie wir diesen "Verantwortungslosen" mal zeigen "wo der Hammer hängt". :D Heiliger St. Bürokratius, wirf Hirn raa, Volker :wink: Liebe Womofans. An der Menge der Antworten erkenne ich, dass ich mit meinem "Einwurf" nicht ganz falsch liege. Ich möchte dennoch feststellen, dass ich mich niemals über den korrekten Werkstattmeister beschwert habe, im Gegenteil, ich habe ihm für seine weitergehende Hilfe bedankt. Es ging mir auch nicht um Garantieleistung, auch nicht um "Murks". Ich habe das Thema nur angestoßen, weil wir Kunden in solchem Fall absolut hilflos sind. Wir kennen unterwegs die Gegnd nicht, geschweige denn die Werkstätten, die Hand anlegen dürfen. Also wendet man sich zuerst hoffnungsvoll an die "bekannten Großen". Ich danke Euch und wünsche allzeit gute Fahrt und stets feste Schlauchverbindungen ! Wenn du mal wieder so was haben solltest, dann gehe in irgend eine freie Werkstatt oder zu einer Landmaschinenwerkstatt. Die sind sehr universal und helfen wo immer sie können. Aber letztlich hat dir der Meister ja eine Lösung gezeigt. Irgendwie kann ich ihn ja verstehen. Was, wenn er beim montieren irgend etwas abbricht. So etwas kann passieren, wenn man "in fremden Gefilden" herum schraubt. Dann bist du der erste, der den Schaden zu Recht reguliert haben will. Und dies für eine Reparatur, die keine 20€ ausmacht.
dass manchmal der Spruch "Hilf' Dir selbst, so hilft Dir Gott" garnicht so abwegig ist - oder in englisch: --> Link woslomo, wollte , hätte ,könnte , täte ! Willst du die gesamte Autoindustrie und gleich noch einige andere Industriezweige ändern ? Wenn alles vorher zu sehen wäre ,und alle Konstrukteure so schlau wären , wie du es darstellst , gäbe es keine Schäden und keine Reparaturen. Du lebst doch auch von irgendetwas ? Giovanni. Moin, Ich war letztens auch mit meinem Renault in Wolsburg im VW Werk. :ironie: Die wollten mir einfach nicht helfen ...... :oops: Haben mich doch glatt an eine freie Werkstatt verwiesen und mir auch noch einen Termin gemacht :rofl: :ertrink: Tut mir leid, aber ich versteh nur :bahnhof: Trollo
Ist mir klar ... Hätteste doch eine Flasche Winter-Korn mitgenommen... :eek:
Nur ein Beispiel von vielen, warum die Freunde nicht einmal vorausschauen wollen: Ein verantwortlicher Konstrukteur eines großen Womo-Herstellers hat mir auf Anfrage mitteilt, dass sie viel zu tun hätten, wenn sie alle Komponenten vor dem Einsatz erst auf die Eignung prüfen müßten. Damit hat diese Leuchte seiner Zunft verteidigen wollen, dass sie ein 24V Bauteil in ein 12V Womo eingebaut hatten. Da hat es natürlich deutliche Funktionsprobleme gegeben. Das hat nichts mit Fehlern zu tun, die jedem einmal passieren, sondern zeugt von Inkompetenz an der Front. Frag mal bei Deinem Hersteller nach, wie oft seine Entwickler in die Nähe eines Womos kommen. Wie oft sie damit bei Touren praktische Erfahrungen sammeln. Da werden die ganz schnell sehr schweigsam. Der Kunde muß zahlen und dann will keiner für die Nichtfunktion in der Praxis einstehen. Zu den Anmerkungen bzgl. "Schlauchschelle im Trinkwasser" stellt sich mir die Frage: Durch welche Materialien fließt mein Trinkwasser bei mir im Einfamilienhaus??? Da sind auch etliche Meter Metallleitungen verbaut, und dann noch die Zapfstellen, Wasserhähne aus Metall, hoffentlich sind wir nicht schon lebensedrohlich verseucht. Uwe
Hallo Uwe, ich hatte auf diese Gegenfrage bzw. Vorwurf absichtlich nicht reagiert, denn dieses "Problem" ist mir zu popelig. Bei uns sind es übrigens Kabelbinder, welche jedoch sporadisch mal gewechselt werden. Schlauchschellen im Trinkwasser kann man nehmen wenn folgendes erfüllt ist: - rostfrei - Lebensmittelechte Herstellung ohne Rostschutzöle oder Fett Haushaltsübliche Schlauchschellen ausm Baumarkrt fallen da raus. Wenn man allerdings Schellen aus Edelsstahl nimmt und reinigt diese mit siedendem Wasser mit "Pril" kann man diese ohne Bedenken nehmen. Alternativ sind Kunstoffschellen hier die beste Wahl....vernünftige Kabelbinder kann man auch nehmen nachdem diese gereinigt sind! Also...die Aussage das man keine Schlauchschellen nehmen darf/soll stimmt so nicht. Aber....dazu sollte man bedenken das man im Wasserhaushalt im Womo eigendlich ausschliesslich mit Kunstoff fittings zu zun hat und wenn man diese mit einer kräftigen Metallschlauchschelle verpressen will kann es passieren das der Kunstoff borstet....beste Wahl also Kunststoff auf Kunststoff :mrgreen: peter Hallo. Wie es auch anders Passieren kann. Voriges Jahr in Bremerhafen, wir wollten vor dem losfahren nur kurz die Tassen abspülen dasselbe Problem. Kein Wasser mehr. Pumpe hin. Nächster Sunlight/Detlefs Händler in der nähe von Bremen, aber das wäre ja die falsche Richtung, weil wir wollen ja jetzt nach Flensburg hoch. I Phone raus, Stellplatzführer an und einen Hobby Händler in der Nähe gefunden. Dort wurde mir nach ca. 20 min. problemlos geholfen, obwohl unser Womo da erst 1 Jahr alt war. Ralf :daumen2: :daumen2: :daumen2: |
Anzeige
|