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Computernetzteil für die 12V Spannungsversorgung?


Bootskip am 19 Mär 2013 19:38:54

Einige Geräte wie z.B. WC-Spülung oder die Truma Combi benötigen im Wohnmobil unbedingt 12 V Bordspannung. Wenn man dann über einen 230 Volt Anschluss auf dem SP verfügt wird die Bordbatterie über das Ladegerät auf Spannung gehalten. Die genannten Geräte (neben Anderen) würden aber ihren Strom sofort von der Bordbatterie verbrauchen und das Ladegerät würde wiederum den Ausgleich schaffen, man hat praktisch ständig kleine Zyklen auf der Batterie. Oder?
Warum nicht gleich im Falle eines 230 V Landanschluss ein Netzgerät z. B. aus einem Computer benutzen. Die Teile bringen doch bei 12 V locker mal 15 A Strom und kosten selbst neu ab 20 €.
Könnte das im Wohnmobil funktioneren, macht es überhaupt einen Sinn? Wer kennt sich mit der Thematik aus?


Frank

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mawogu am 19 Mär 2013 19:56:52

Hallo Frank,

du kannst diese Verbraucher mit jedem 12V= Netzteil versorgen. Dafür eignet sich auch ein Computer Netzteil.

Ich kenne die Truma Combi nicht im Detail, ggf müsste man die Masse des Netzteils mit der Masse der 12V Bordspannung verbinden.


Manfred

OT: Leider ist die Ausgangsspannung (12V) zu gering um ein Computrtnetzteil als Batterieladegerät (ohne Eingriffe in das Innenleben) zu verwenden.

Pepto am 19 Mär 2013 20:03:11

Zur konkreten Frage ob es Sinn macht, eine kurze Antwort: Nein.
Begründung:
1. Das Ladegerät hat während des Ladevorgangs eine höhere Spannung als die Batterie, deshalb fließt der Strom zur Batterie. Sind weitere Verbraucher angeschlossen, bekommen diese bis zur Leistungsgrenze des Ladegeräts ihren Strom ebenfalls aus dem Ladegerät und belasten die Batterie nicht.
2. Würde das Computernetzteil exakt 12V liefern und so lange die Verbraucher nicht vom Bordnetz getrennt sind, würden sie trotzdem ihren Strom aus dem Ladegerät beziehen.

Theoretisch könnte man das PC-Netzteil als Stromversorgung für Verbraucher die unbedingt eine stabilisierte Spannung brauchen verwenden, aber davon gibt es im WoMo in der Regel nicht viele und wenn, dann helfen die 12V meist nicht weiter (Laptop z.B. hat in der Regel ein Netzteil mit 19V).

Gute Idee, aber in der Praxis also selten wirklich brauchbar.

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Bootskip am 19 Mär 2013 20:13:32

Danke für die Antworten. Rüdigers Antwort liefert mir die Erkenntnis das es nichts nützt. Es gibt diese Lösung ja als Bordstromversorgung von Schaudt, aber die Teile sollen wohl eher für den Caravan (evtl. ohne Bordbatterie) sein.

Ostwestfale am 19 Mär 2013 21:31:55

Erstmal ist der Gedanke von Frank vollkommen richtig.

Es macht keinen Sinn teuerste Ladeenergie (wegen dem teueren Ladegerät) abzuzwacken um damit
Wasserpumpe, Heizung, Fernseher Licht etc. zu betreiben. Am Ende des Ladegerätes bleibt also
kaum noch Strom übrig der zur Ladung der Batterien beiträgt.
Man könnte nun natürlich ein Ladegerät eine Nummer größer kaufen.
Das hat aber folgende Nachteile:
- Schau mal die Preise für ein 45 A Ladegerät und du hast dann ein 20iger übrig
- Wenn praktisch keine zusätzlichen Verbraucher angeschlossen werden könnte der
neue Nutzladestrom zu viel für die Batterie sein.

Mit den Computernetzteilen habe ich selbst einmal probiert dies auf 12 V fertig zu machen. Ohne
gehörige Kenntnisse von Elektronik wird das aber nichts. Zum Einen bezieht sich die Stabilisierungsschaltung auf den 5 Volt - Zweig. Zum Anderen benötigt ein solches Netzteil immer ein Power-Good Signal, was in der Regel eine Drahtbrücke an der richtigen Stelle ist. Ich habe selbst einmal versucht ein solches Netzgerät mehr oder weniger erfolgreich für 12 Volt - Amateurfunk umzubauen. Schliesslichendlich hat es meinen Anforderungen bezüglich Stablität der 12V-Spannung in Abhängigkeit des Laststromes nicht genügt. Die hing aber im wesentlichen mit den sich schnell ändernden Lastströmen aus dem Funkbetrieb zusammen. Um
allerdings die Stabilisierung vom 5V auf den 12 V - Bereich umzuleiten gehört schon eine gehörige Menge Fachwissen dazu. Ich habe dafür mehrere Abende verbracht und das IC heraus gesucht und ca. 15% der Schaltung umgestrickt. Es lohnt nicht.

Man kann aber durchaus in der Bucht ein Schaltnetzteil in der Klasse 15, 20 Ampere suchen.
Dieses muss man dann so an die Bordstromversorgung anschliessen, dass im Falle von Landstrom
das ladergerät ausschliesslich auf die Batterie wirkt und das Schaltnetzteil dann die komplette Bordversorgung übernimmt. Das hat den Vorteil, dass das Ladegerät sich nur mit der Ladung der Batterie und das Netzteil
sich nur mit der Versorgung der Verbraucher beschäftigt.
Solche Netzteile gibt es durchaus um die 50 €. Somit dürfte man bei Einsatz seines Hirnschmalzes um ein
neues Ladegerät von 250,-- und mehr € herum kommen. Allerdings für den elektrotechnisch ungeübten Laien nicht zu empfehlen - weil notfalls gehen Geräte und oder die Batterie kaputt.
Dann hat man einen negativen Spareffekt.

Bon Voyage

bernhardm am 19 Mär 2013 22:15:20

Wenn das Schaltnetzteil 13,8V bei genug Strom liefern kann, kann man es auch einfach statt dem Ladegerät an den Akku klemmen. Dann bleibt der Akku geladen und als Backup für den Fall eines 230V Ausfalles und trotzdem voll geladen.

Sina1 am 19 Mär 2013 22:18:31

Mit so einem Netzteil kann man schon etwas machen: Amazon Link , gibt es auch für mehr Ampere: Amazon Link , ich würde dann aber bei Landstrom mit einem Relais die Verbraucher trennen und von der Batterie wegschalten, nur diese bleibt am Ladegerät und die Verbraucher ans Netzteil...

LG

Ostwestfale am 19 Mär 2013 22:31:59

bernhardm hat geschrieben:Wenn das Schaltnetzteil 13,8V bei genug Strom liefern kann, kann man es auch einfach statt dem Ladegerät an den Akku klemmen. Dann bleibt der Akku geladen und als Backup für den Fall eines 230V Ausfalles und trotzdem voll geladen.


Ja, aber....

Wenn der Akku durch frei stehen entladen wurde wird er von alleine nicht wieder voll.
13,8 Volt sind Ladeerhaltungsspannung aber eben bei weitem keine Ladeschlußspannung.
Und ausserdem gehen wir ja davon aus, dass jedes gekaufte Wohnmobil ein passendes, vielleicht auch
etwas unterdimensioniertes, Ladegerät hat.

Ich denke, da sind die Vorschläge von Sina schon passend um den Akku dann dem Ladegerät zu
überlassen und die Aufbauversorgung dem Netzgerät.....

Bon Voyage

ak-competition am 19 Mär 2013 22:38:01

moin,

hört doch auf Rüdiger, das macht echt keinen Sinn die 12V verbraucher über ein extra Netzteil versorgen zu wollen.

- ihr müsstet konsequenter Weise dann natürlich auch alle 12V Geräte bei Landstrom von der Batterie trennen. :lol:

Bootskip hat geschrieben:...... Die genannten Geräte (neben Anderen) würden aber ihren Strom sofort von der Bordbatterie verbrauchen und das Ladegerät würde wiederum den Ausgleich schaffen, man hat praktisch ständig kleine Zyklen auf der Batterie. Oder?


- bei dem geringen Verbrauch der 12V Geräte ist sicherlich nicht von einen Zyklus zu reden, es wird in den kurzen Momenten in dem etwas mehr Strom benötigt wird, zB. deiner WC-Spülung :roll: , einfach etwas weniger geladen...

Es macht keinen Sinn teuerste Ladeenergie (wegen dem teueren Ladegerät) abzuzwacken um damit
Wasserpumpe, Heizung, Fernseher Licht etc. zu betreiben. Am Ende des Ladegerätes bleibt also
kaum noch Strom übrig der zur Ladung der Batterien beiträgt.


- Wie viele Halogenscheinwerfer, Pumpen und massen von Fernsehern betreibt ihr den das ein einfaches Ladegerät es nicht schafft diese Zusätzlich zu versorgen? Aber ein einfaches 15-20 A Schaltnetzteil soll es dann schaffen?


Bitte macht nicht einen solchen Murks hier. Entweder reicht das Ladegerät auch für die zusätzlichen Verbraucher, oder ihr habt etwas grundlegendes (im Verhältniss Akkukapazität zu Ladegerät zu Verbraucher) falsch dimensioniert.

Oliver

Pepto am 19 Mär 2013 23:07:34

Ostwestfale hat geschrieben:Erstmal ist der Gedanke von Frank vollkommen richtig.

Es macht keinen Sinn teuerste Ladeenergie (wegen dem teueren Ladegerät) abzuzwacken um damit
Wasserpumpe, Heizung, Fernseher Licht etc. zu betreiben. Am Ende des Ladegerätes bleibt also
kaum noch Strom übrig der zur Ladung der Batterien beiträgt.
Man könnte nun natürlich ein Ladegerät eine Nummer größer kaufen.
Das hat aber folgende Nachteile:
- Schau mal die Preise für ein 45 A Ladegerät und du hast dann ein 20iger übrig
- Wenn praktisch keine zusätzlichen Verbraucher angeschlossen werden könnte der
neue Nutzladestrom zu viel für die Batterie sein.

Wenn das Ladegerät zu klein dimensioniert ist, würde ich halt erst mal ein ausreichend dimensioniertes Ladegerät auf die Einkaufsliste setzen. Wenn 100,- hin oder her zur entscheidenden Frage werden, dann wird es mit dem Reisen eh schwierig.
Ostwestfale hat geschrieben:Mit den Computernetzteilen habe ich selbst einmal probiert dies auf 12 V fertig zu machen. Ohne
gehörige Kenntnisse von Elektronik wird das aber nichts. Zum Einen bezieht sich die Stabilisierungsschaltung auf den 5 Volt - Zweig. Zum Anderen benötigt ein solches Netzteil immer ein Power-Good Signal, was in der Regel eine Drahtbrücke an der richtigen Stelle ist. Ich habe selbst einmal versucht ein solches Netzgerät mehr oder weniger erfolgreich für 12 Volt - Amateurfunk umzubauen. Schliesslichendlich hat es meinen Anforderungen bezüglich Stablität der 12V-Spannung in Abhängigkeit des Laststromes nicht genügt. Die hing aber im wesentlichen mit den sich schnell ändernden Lastströmen aus dem Funkbetrieb zusammen. Um
allerdings die Stabilisierung vom 5V auf den 12 V - Bereich umzuleiten gehört schon eine gehörige Menge Fachwissen dazu. Ich habe dafür mehrere Abende verbracht und das IC heraus gesucht und ca. 15% der Schaltung umgestrickt. Es lohnt nicht.

In der Tat lohnt es nicht. Besonders wenn man bedenkt, dass selbst wenn der ganze Umbauaufwand funktionieren würde, ein Standard-PC-Netzteil nicht wirklich geeignet ist für eine Umgebung mit dem Staub und den Erschütterungen, die im Betrieb im Auto auftreten
Ostwestfale hat geschrieben:Man kann aber durchaus in der Bucht ein Schaltnetzteil in der Klasse 15, 20 Ampere suchen.
Dieses muss man dann so an die Bordstromversorgung anschliessen, dass im Falle von Landstrom
das ladergerät ausschliesslich auf die Batterie wirkt und das Schaltnetzteil dann die komplette Bordversorgung übernimmt. Das hat den Vorteil, dass das Ladegerät sich nur mit der Ladung der Batterie und das Netzteil
sich nur mit der Versorgung der Verbraucher beschäftigt.
Solche Netzteile gibt es durchaus um die 50 €. Somit dürfte man bei Einsatz seines Hirnschmalzes um ein
neues Ladegerät von 250,-- und mehr € herum kommen. Allerdings für den elektrotechnisch ungeübten Laien nicht zu empfehlen - weil notfalls gehen Geräte und oder die Batterie kaputt.
Dann hat man einen negativen Spareffekt.

Bon Voyage

Zu den Schaltnetzteilkosten kommt dann noch die automatische Lastumschaltung bei Landstrom und wieder 2 Relais mehr, die irgend wann ausfallen können wenn es gerade nicht passt sowie weitere Verbindungsstellen im Bordnetz, die zusätzliche potenziellen Fehlerquellen darstellen.
Eine solche Lösung mit dem Aufwand und nur um eine Ausgabe zu umgehen, die mit wenig Mühe über viele Jahre das Ladeproblem nachhaltig behebt, kann man meiner Meinung nach niemand guten Gewissens empfehlen, egal ob die Kenntnisse ausreichen, so etwas praktisch zu realisieren oder nicht.

Die Idee kann ich -gerade als IT'ler- gut nachvollziehen, für mich habe ich sie allerdings aus den genannten Gründen nach kurzer Überlegung schnell wieder verworfen.

Bootskip am 19 Mär 2013 23:45:26

Nun gehen die Meinungen bereits etwas auseinander und bevor ich als Geizhals eingeordnet werde möchte ich auf die Mutter meines Gedanken hinweisen. Die Batterie sollte mit dem Einsatz eines Schaltnetzgerät etwas geschont werden. Ein Installationsrelais mit 230V, NC/NO 25A (30,-€) plus Schaltnetzgerät 20A (min. 50,-€) in Verbindung mit einem serienmäßig eingebauten Ladegerät hätten die Batterie wohlmöglich etwas entlastet.
Obwohl teilweise konträr freue ich mich über die größtenteils qualifizierten Meinungen und Anregungen in diesem Forum.

Vielen Dank!
Frank

silo am 27 Jul 2020 00:52:11

Hallo,

die 12V-Spannungsversorgung für Computer, Fernseher, Receiver ist nicht trivial.
Bei Speisung aus dem "Landstrom" 230VAC gibts vielfältige Netzteile- das ist einfach

Aber wenn ich aus dem Bordnetz 12V (das durchaus zwischen 11V und 14,2V schwankt) eine verträglich genaue 12VDC-Versorgung generieren möchte, wirds kompliziert.
Das braucht man eigentlich, um "normale" Computer, Fernseher, Receiver zu betreiben.
Hängt man die nämlich direkt an die Bord-12V-Versorgung, gehen die oft kaputt.

Weder ein Step-Up-Regler noch ein Step-Down-Regler können die nötige Umwandlung.

Mir fällt dazu nur eine Lösung ein:
- erst mit einem Step-Up-Regler ca. 15V machen
- dann aus den 16V mit einem Step-Down-Regler die gewünschte 12V machen.

Hat einer von euch dazu einen besseren Vorschlag?

Oder ist die Fragestellung in einem anderen Thread besser positioniert?

LG
Silo

kdupke am 27 Jul 2020 10:03:29

Was Du suchst ist ein Spannungsstabilisator. Den gibts in der Bucht, am Fluß und sicherlich bei den Campingversendern.

gruss kai

rkopka am 27 Jul 2020 10:05:26

silo hat geschrieben:Hat einer von euch dazu einen besseren Vorschlag?

Oder ist die Fragestellung in einem anderen Thread besser positioniert?

IMHO ja, weil es ein deutlich anderes Thema ist.
Es gibt auch DCDC die beides können. Einfache haben einfach StepUp und Down kombiniert, die abwechselnd laufen. Bei der Markisenbeleuchtung bin ich auf eine 24V umgestiegen, die ich mit einem StepUp gut versorgen kann.

RK

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