|
Reisevorbereitungen Wohin soll die Reise gehen? Zu Beginn des Jahres wurde wie immer um die besten Urlaubstage im Jahr gekämpft. Jeder der Arbeitskollegen will da natürlich den besten Zeitraum für sich gewinnen. Doch zu meinem Glück konnte ich eine Woche Osterferien und gleich drei Wochen in den Sommerferien ergattern. Gar nicht mal so übel. Mit diesen Terminen konnte ich arbeiten und so machte ich mich auch schon bald an die erste Urlaubsplanung. Eine ganze Woche in den Osterferien stand uns zur Verfügung. Mit dem Wochenende und dem Ostermontag als Feiertag kommen wir auf ganze zehn Tage. So stand schon einmal die Reisezeit fest. Die Familie hat sich dann zusammen an den runden Tisch gesetzt und es wurden weitere Einzelheiten besprochen. Während des Gespräches stellte sich dann heraus, dass die zwei Frauen lieber einen Besuch der Oma, statt einer Wohnmobiltour vorziehen würden. Nun gut, dann wird das halt eine Männertour. Nun musste nur noch ein Reiseziel für die 10 Tage gefunden werden. Ein großer Traum von mir ist ja immer noch eine Tour durch Schottland. Doch da wollte ich nicht im Schnelldurchgang durch. Auch mein 12-jähriger Sohn legte Wiederspruch ein. „Ich will aber nicht so viel fahren“, warf er mir gleich entgegen. Also, wohin nur? England? Oder vielleicht nach Italien in die Toskana? Wie wäre es denn mit Frankreich? Letztes Jahr haben wir bereits zwei Wochen mit dem Wohnmobil in Südfrankreich verbracht. Ursprünglich war ein Urlaub in der Normandie und der Bretagne geplant. Zwei Tage vor Reiseantritt haben wir uns dann doch für Südfrankreich entschieden. Der Grund für den spontanen Wechsel war das Wetter. Im Norden war der Himmel bewölkt, bei 20 Grad. Im Süden dagegen lachte die Sonne bei strahlend blauem Himmel und 30 Grad. Da ich letzten Sommer schon viel im Internet nach Reiseberichten und Informationen zur Normandie gesucht und ein paar hervorragende und sehr informative Reisebereichte gefunden hatte, hatte ich eine ausgearbeitete Reiseroute schon in der Tasche. Schnell mal eben den Computer hochgefahren und nach der Datei mit der Tour gesucht. Und da war sie auch schon. Somit stand das Reiseziel fest. Eine Tour durch die Normandie. Die Planungen wurden weiter vertieft. So wurden diverse Internetseiten mit Reisebeichten zur Normandie durchstöbert, die mir bei der Gestaltung und Ausarbeitung der Tour halfen. Es sollte ein bunter Mix werden. Ein bisschen Land entdecken, ein bisschen Wandern mit Hund, dabei die Seele baumeln lassen und für den Sohnemann noch ein paar Ruinen besichtigen. Schon Anfang Februar waren die Vorbereitungen dann soweit abgeschlossen. Die Route stand fest. Stellplätze, Besichtigungsplätze und Anlaufpunkte waren ausgearbeitet. In einem im Internet veröffentlichten Reisebericht erzählte eine Familie über ihr Hobby, das sie während ihren Touren ausübten. Geocaching, die moderne Schnitzeljagt per GPS. Geocaching war zwar ein Begriff für mich, doch habe ich mich bisher nicht weiter dafür interessiert. Ich informierte mich ein wenig und stellte sehr schnell fest, dass es doch eine sehr spannende Sache ist. Und da wir sowieso sehr viel zu Fuß mit dem Hund unterwegs sind, ist das eine prima Ergänzung. Mein Sohn war hin und weg. Als nächstes musste das Smartphone vorbereitet werden. Die Navigationssoftware war auf dem neuesten Stand. Die nötigen Apps fürs Geocaching wurden installiert. Was ich bei meiner letzten Tour vermisst habe, war die Möglichkeit, die gefahrene Route aufzuzeichnen. Und da ich das Handy sowieso immer dabei habe, sollte es doch eine Möglichkeit geben, dieses zu kombinieren. Auch hierfür gibt es hervorragende kleine Programme, die die Reise- oder Wanderrouten in Echtzeit auf Karten aufzeichnen. Diese können dann später am Computer importiert und bearbeitet werden. Eine tolle Sache. So frühzeitig fertig mit den Planungen und Vorbereitungen war ich schon lange nicht mehr. Und dann kam mir noch eine spontane Idee. Ich fragte meinen Sohn, wie es denn wäre, wenn wir den Opa noch mitnehmen würden. Drei Generationen auf Tour, mein Vater, mein Sohnemann und ich. Also dann. Die Unterlagen fix zusammen gesucht und mit dem Sohn rüber zum Opa gefahren. Ein Blick in die Reiseplanung, eine kurze Nachfrage bei der „Chefin“ und schon erfolgte die Zusage. ? Der Tag vor der Abreise - 21.03.2013 Letzte Vorbereitungen In den letzten Tagen wurde das Wohnmobil aus dem Winterschlaf geholt und für die erste Fahrt wieder flott gemacht. Eine gründliche Innen- und Außenreinigung stand auf dem Programm. Neben der allgemeinen Checkliste wurde auch noch eine Inspektion durchgeführt. Ohne große Probleme konnte dann das Wohnmobil am Abend vor dem Abreisetag beladen werden. Damit es am nächsten Tag unmittelbar nach der Arbeit losgehen konnte, haben wir schon 95% der benötigten Utensilien im Wohnmobil verstaut. Es kommt doch eine ganze Menge zusammen, aber wir haben ja Platz genug. Zum Schluss wurde das neu erworbene Kamerasystem installiert. Eine Blackbox fürs Auto zur Aufzeichnung der Geschehnisse während der Fahrt. Diese kleinen Onboard Kameras sind in Ländern wie Russland oder auch Japan in sehr vielen Fahrzeugen zu finden, um im Falle eines Unfalls die Unschuld beweisen zu können. Unmengen an Kamerasystemen in allen Preisklassen sind auf dem Markt zu finden, dass man doch recht schnell den Überblick verliert. Dank des Internets sind aber auch genau so viele Testberichte, Videovorstellungen und Beispielaufzeichnungen zu finden. Der Auslöser zur Anschaffung eines solchen Systems war ein Rempler mit einem niederländischen Kleintransporter letztes Jahr währen eines Kurzurlaubs. Auf einer Landstraße kam dieser so weit in den Gegenverkehr, dass er meinen Außenspiegel touchierte. Zum Glück ist bis auf einen kleinen Kratzer, der später heraus poliert werden konnte, nichts passiert. Stellenweise ziemlich eng ging es auch auf den Straßen in den französischen Alpen zu. Manches Mal war es so knapp, dass ich kurzzeitig das Atmen vergessen hatte. Ich habe dieses System im Vorfeld zwei Wochen lang im PKW getestet und bin mit den Aufzeichnungen mehr als zufrieden. Noch schnell einen letzten Blick auf die Wetterkarte. Nachdem die Temperaturen Anfang März von frühlingshaft auf winterlich wieder abgesackt waren, habe ich fast täglich einen Blick auf die Wetterkarte geworfen. In der Normandie waren es immer 3-4 Grad wärmer als bei uns am Niederrhein. Aber dennoch viel zu frisch. Gegen kalte und trockene Tage habe ich ja nichts einzuwenden, doch wünschenswert sind natürlich sonnige und warme Tage während der Reisezeit. Regen wäre echt schade. Die Wettervoraussichten für das kommende Wocheneden sahen aber schon recht gut aus. Die Tageshöchstwerte sollten wieder knapp im zweistelligen Bereich sein, mit sonnigen Abschnitten. Mirco Der Tag der Abreise – Fr. 22.03.2013 Krefeld – Calais – 398km Pünktlich, keine Minute länger, stempelte ich aus und machte ich mich auf den Weg nach Hause. Endlich Urlaub. Opa und der Sohnemann warten bestimmt schon ganz ungeduldig auf mich. Auf der Heimfahrt klingelte das Handy – die Nummer vom Opa erscheint im Display. Der Kontrollanruf, dachte ich nur. Gleich fragt er, wo ich denn bleibe. Aber nein, es kam viel schlimmer. In einer Seelenruhe teilte er mir mit, dass er und mein Sohnemann bereits im Restaurant zu Mittag gegessen haben und sie nur noch auf mich warten, damit wir gleich los können. Und was ist mit mir? Mir knurrte der Magen lautstark. Also, doch nicht direkt nach Hause, sondern mit einem kleinen Schlenker am Drive-In-Schalter vom Schnellrestaurant vorbei und ein paar Burger bestellt. Zuhause angekommen, wartete schon das Wohnmobil mit Opa und Sohn in der Einfahrt. Wenn ich denn auch mal so viel Zeit wie Schulkinder und Rentner hätte. Ohne Zeit zu verlieren haben ich dann meine restlichen sieben Sachen zusammen gesucht und im Wohnmobil verstaut. Zum Schluss noch den Hund eingefangen und schon konnte es los gehen. Der Opa hat ja schon den ganzen Tag über die allerletzten Vorbereitungen getroffen. So waren die Utensilien in den Laderäumen fest verzurrt, das Wohnmobil bereits vollgetankt und die ersten Zielkoordinaten im Navi eingegeben. Um 18.00 Uhr waren wir soweit fertig und es konnte los gehen. Der Opa machte es sich auf dem Fahrersitz bequem. Gut, dann machte ich es mir mit Sohnemann erst einmal hinten gemütlich bei einer Runde Karten. Siedend heiß viel mir ein, dass ich ja noch mein GPS-Tracker aktivieren musste. Die Tour beginnt und soll natürlich auch aufgezeichnet werden. Nächste Halt – Calais. Der Weg führte uns über die holländische Autobahn an Venlo erste einmal in Richtung Eindhoven. Wie es kommen musste, haben wir bei Eindhoven mal kurz nicht aufgepasst und haben einen kleinen Umweg von ca. 25 km in Kauf nehmen müssen. Wieder auf der Richtigen Spur ging die Fahrt ganz unspektakulär weiter in Richtung Antwerpen. Kurz hinter der belgischen Grenze wird das Wohnmobil langsamer und Opa fährt einen Rastplatz an. Was ist los, fragte ich mich. Pipipause? Haben wir was vergessen? Oder gar Ladung verloren? Nein, Opa hatte Hunger. Es ist Abendessenzeit. Ich nutzte die Gelegenheit und vertrat mir mit dem Vierbeiner einmal kurz die Beine. Dreißig Minuten und zwei Schnitten später ging es dann weiter. Weiter ging es an Antwerpen, Gent und Brugge vorbei Richtung Frankreich. Wir passierten die französische Grenze gegen 21.55 Uhr. Bis nach Calais sollten es nur noch ca. 60 km sein. Nicht schlecht. Vier Länder in vier Stunden. Länder-Hopping. Vorbei an Dunkerque ging es weiter nach Calais. In Calais auf dem Stellplatz direkt gegenüber dem Fährhafen angekommen fanden wir auch gleich einen freien Platz für die Nacht. Der Platz liegt unmittelbar an einem riesigen Parkplatz und direkt hinter einem Campingplatz. Bis zum großen Sandstrand waren es nur ein paar Gehminuten. ![]() ![]() Junior und der Opa bereiteten das Abendbrot vor, während ich mit dem Hund eine große Runde um den Stellplatz drehte. Das gestaltete sich doch ein wenig schwierig. So ein Hafenbereich ist halt nicht der ideale Platz für einen Spaziergang mit Hund. Die Luft war klar und trocken. Ein laues Lüftchen wehte uns um die Ohren. Das Rauschen des Meeres konnte man von dem großen Parkplatz aus gut hören. Wir genossen den Spaziergang. ![]() ![]() Aufgrund des angrenzenden Parkplatzes zur Linken und dem Hafenbecken mit den Fährschiffen zur Rechten wird die Nacht wohl etwas unruhig werden. Oh toll, da oben sind wir auch so gerrn. Ich bin gespannt wie s weiter geht. Steht dieses Jahr bei uns auch auf dem Plan, dazu ungefähr gleich Anzahl von Urlaubstagen, da werde ich gespannt mit lesen. Lebendig erzaehlt, es macht Spaß, den Reisebericht zu lesen! Vielen Dank fuer die Muhe, ich bin auf die Fortsetzung gespannt. Grueße Uta Toller Bericht bisher, auch ich warte auf die Fortsetzung. Vor 2 Jahren war ich dort in Calais auf dem Stellplatz und abends noch eine Runde mit meinen Hunden an der Mole entlang und dann zum Wasser. Auf Grund meiner Null-Französischkenntnisse hatte ich das Schild übersehen, dass Hunde am Strand verboten sind. Aber schon kam im Eiltempo ein grünes Fleckmobil angebrettert und hat mich auf französisch drauf hingewiesen. Ok, ich habe dann auch nur deren Handzeichen verstanden, aber reichte ja. :D Tag 1 – Sa. 23.03.2013 Calais - St-Valery-en-Caux – 233km Wie zu erwarten war, war die Nacht sehr unruhig. In den Morgenstunden wurde es auf dem Platz etwas lebhafter. Die ersten Wohnmobile brachen schon früh auf. Vermutlich, um die Fähre nach England zu erreichen. Die Fähren fuhren regelmäßig und machten entsprechend Lärm. Aber das war schon ok. Leichter Regen prasselte auf das Dach vom Wohnmobil. Außentemperatur gerade mal 1°C über Null. Zunächst wurde erst einmal eine Runde mit dem Hund gedreht. Der Regen ließ zum Glück nach. Einen nassen Hund konnte ich jetzt nicht gebrauchen. Zurück im Wohnmobil waren mittlerweile die beiden Herren aufgestanden. Nach einem Kaffee und einem ausgiebigen Frühstück wurde alles wieder verstaut, die nächsten Zielkoordinaten ins Navi eingegeben und die Reise fortgesetzt. Wir fuhren auf der Autobahn in Richtung Dippe. Über die Landstraßen erreichten wir dann um 15.15 Uhr den Stellplatz in St-Valery-en-Caux. Dieser liegt wirklich sehr schön direkt zwischen Steilküste und dem Meer. Der Himmel war zwar immer noch voller Wolken behangen, doch es war trocken. Ein kalter Wind fegte und um die Ohren. Die Temperaturen lagen bei 7°C, doch es fühlte sich viel viel kälter an. Der Strand lud zu einem Spaziergang ein. Sohnemann und Opa sammelt voller Begeisterung Muschen und kleinere Krebse. Der Hund war nicht mehr zu halten und drehte seine Runden. Der musste Flöhe im Hintern gehabt haben. Anders kann ich mir sein Verhalten nicht erklären ;-) ![]() ![]() ![]() ![]() So vergingen fast zwei Stunden als wir gegen 18.30 Uhr zum Wohnmobil zurückkehrten, mit einer ganzen Tüte (wie gut, dass ich immer einen Hundekot-Beutel dabei habe) voller Muscheln. Nach dem Abendbrot spielten wir noch eine Runde Karten (heute war ich der Verlierer des Tages) und sanken dann todmüde ins Bett. Tag 2 – So. 24.03.2013 St-Valery-en-Caux – Yport - Étretap – Honfleur – 104km Die Nacht war wieder einmal sehr windig, doch es hat uns kaum gestört. So erschöpft waren wir von der frischen Luft und dem Strandspaziergang, dass wir es kaum bemerkten. Die Temperaturen am Morgen erreichten 4°C. Ein Blick nach draußen verhieß nichts Gutes. Der Himmel hing voller Wolken. Die Wetteraussichten für die kommenden Tage sahen jedoch vielversprechend aus. Am Morgen nutzte Sohnemann und der Opa die Gelegenheit um nochmals am Strand nach Muscheln zu suchen. Ich brachte in der Zwischenzeit schon mal das Wohnmobil auf Vordermann und warf schon mal einen Blick auf die heutigen Ziele. Yport stand ganz oben auf der Liste, das wir gegen 11.40 Uhr erreichten. Im Ort wimmelte es nur so von Menschen. Es war die Zeit, wo der sonntägliche Gottesdienst zu Ende war. Die engen Straßen und die vielen Leute machten ein durchkommen nur im Schritttempo möglich. Der eigentliche Stellplatz, der auf einem Parkplatz hinter der Kirche sein sollte, war zugeparkt mit Autos. Wir beschlossen kurzerhand die Koordinaten des nächsten Reiseziels, den Stellplatz in Étretat, einzugeben und unsere Reise fortzusetzen. Der Stellplatz liegt leider etwas weiter vom eigentlichen Stadtzentrum und der Strandpromenade entfernt. Vom Ortsrand aus sind es ca. 15 Minuten zu laufen. Aber es lohnt sich allemal. Ich habe schon viele Bilder über die Landschaft und die Kreidefelsen gesehen, doch diese in Natur zu sehen, war schon wirklich beeindruckend. Die Bilder können die tatsächliche Größe dieser Felslandschaft gar nicht wiedergeben. ![]() ![]() Vom Strand aus nach oben geschaut, verrenkt man sich den Hals. Die Felswand scheint nicht aufhören zu wollen. Ein kleiner steiler Pfad führte uns hoch zum oberen Klippenrand. Von dort war die Aussicht gigantisch. Leider war es sehr diesig an diesem Tag und die Aussicht leider nicht ganz so gut. Aber dennoch beeindruckend. ![]() ![]() Wir spazierten noch ein wenig den Pfad entlang, bis wir etwas später umkehrten, und uns den steilen Pfad zurück zur Stadt machten. ![]() ![]() Noch schnell ein paar Souvenirs an den dortigen Läden gekauft und dann ging es zurück zum Stellplatz. Die Seeluft macht einen ziemlich müde. Selbst der Hund war nicht immun dagegen und musste erst einmal eine Stunde ruhen. Wir dagegen haben uns noch ein wenig gestärkt, bevor wir unsere Reise fortsetzten. Auf der Autobahn ging es in Richtung Honfleur. Nach kurzer Fahrzeit konnten wir schon unser nächstes Highlight sehen. Die Brücke „Pas de Normandie“. Uns kostete zwar die Überfahrt 6,10 Euro, doch die sind es allemal wert gewesen. Steil geht es nach oben. Oben angekommen hat man einen sehr guten Ausblick, bevor es dann wieder genau so steil nach unten geht. Einige LKW hatten ganz schon zu kämpfen und kamen nur sehr langsam die Brücke hoch. ![]() Nach kurzer Fahrzeit erreichten wir dann den Stellplatz in Honfleur. Ein sehr großer Platz, der am Hafenbecken nicht weit von der Altstadt entfernt ist. Für 10,- Euro die Nacht gab es Strom, Ver- und Entsorgung inklusiv. Am frühen Abend kontrollierte ein Stadtangestellter die gelösten Parkscheine. Da uns noch vom Ausflug in Étretat die Füße qualmten, beschlossen wir die Stadtbesichtigung auf morgen zu verschieben und den Tag mit einer Runde Kartenspiel ausklingen zu lassen. Heute hatte ich die besseren Karten und das Glück war auf meiner Seite. Vielleicht waren Opa und Sohnemann auch müde und unkonzentriert ;-) Hallo Mirco, sehr schöner Erlebnisbericht. Warum stellst Du diesen nicht in die neue Rubrik "Reiseberichte" :?: Dort wird er immer wieder gefunden und gelesen :!: Hallo Mirco, vielen Dank für den interessanten Bericht und die schönen Bilder. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. LG Luzia Vielen Dank für die Rückmeldungen. Weiter gehts ... Tag 3 – Mo. 25.03.2013 Honfleur – Quistreham - Courseulles-sur-Mer – 86km Heute stand uns wieder ein anstrengender Tag bevor mit viel Besichtigung und Spaziergängen auf dem Programm. Nach eine erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück bewaffneten wir uns mit Fotoapparat und Kamera, um anschließend die Stadt zu erkunden. Honfleur ist ein netter kleiner Ort mit vielen alten Gebäuden. Es wirkt alles sehr friedlich. Immer wieder stießen wir auf Reisebusse mit Touristen. Man merkte schon, dass Honfleur ein Anlaufpunkt für viele Besucher ist. Doch noch ist keine Urlaubszeit und die Besucher verteilen sich in den vielen kleinen Gässchen. Wir schlenderten durch die Stadt, am Hafen vorbei zurück zum Stellplatz. ![]() ![]() Nun ja, aus schlendern wurden dann mal eben drei Stunden und so machten wir uns nach dem Mittagessen auf den Weg nach Courseulles-sur-Mer. Wir fuhren Richtung Caen und bogen dann in Richtung Quistreham ab. Wir wollten uns den dortigen Stellplatz anschauen. Dieser liegt unmittelbar neben dem Fährhafen. Wir folgten den Hinweisschildern zum Terminal. An der Einfahrt links vorbei bis zu einer Linkskurve. Unmittelbar hinter der Linkskurve ist das Schild zum Stellplatz schon zu sehen. Ein kleiner asphaltierter Platz nicht weit von den Fähren entfernt. Wir stellten das Fahrzeug ab um uns ein wenig umzusehen. Uns fiel ein kleiner Campingbus mit deutschem Kennzeichen auf, der mit einem platten Hinterreifen auf dem Platz stand. Wir liefen eine Runde um den Platz. Eigentlich ist dieser sehr schön gelegen. Der Strand ist durch die Dünen nach ca. 5 Minuten zu erreichen. Zur linken jedoch steht die große Fähre mit laufenden Motoren. Das brummen des Schiffsdiesels mag für machen wie ein Schlaflied klingen, mir ist es auf Dauer zu viel. Zurück zum Wohnmobil sahen wir, dass die Besitzer des kleinen Campingbusses schon die ersten Vorbereitungen für den bevorstehenden Reifenwechsel getroffen hatten. Wir bemerkten schnell, dass es sich dabei um zwei Frauen handelte, die ein wenig Unterstützung gut gebrauchen konnten. Ohne zu zögern bot Opa seine Hilfe an. Dank seiner tatkräftigen Unterstützung war der Reifen dann in 15 Minuten gewechselt und alles wieder im Fahrzeug verstaut. Als Dank gab es eine Flasche Rotwein dafür. ![]() ![]() Wir setzen unsere Fahrt fort. Immer an der Küste entlang ging es dann durch mehrere kleine Orte bis wir schließlich Courseulles-sur-Mer erreichten. Der Stellplatz liegt hinter einem kleinen Campingplatz nicht weit von Meer entfernt. Wir schauten uns ein wenig im Ort um und beschlossen den heutigen Tag ruhig ausklingen zu lassen. Morgen ist auch noch ein Tag und da sollte es dann zum Juno-Beach gehen. Junior war schon ganz aufgeregt und konnte den folgenden Tag kaum abwarten. Ich wollte noch kurz erwähnen, dass ich beim heutigen Kartenspiel alles andere als Glück hatte. Da haben mich die Zwei ganz schon abgezogen. Hallo Mirko, sehr schöner bericht ich warte gespannt auf die Fortsetzungen...wir waren vor 2 Jahren in der Normandie und haben bisher ähnliche Orte besucht...damals mussten wir auf Wunsch meiner Tochter bis zum Mont st.Michel. Diesen Herbst wollen wir 14 Tage in dem Bereich zwischen Calais und max Omaha-Beach verbringen....also bin ich gespannt auf Tips von Eurer Männerrunde. Jana Ihr seid ja fast auf unserer Route. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Tag 4 – Di. 26.03.2013 Courseulles-sur-Mer – Arromanches-les-Bains – 13km Juno Beach war der Operationsname während der Landung der Alliierten im Zweiten Weltkrieg für einen französischen Küstenabschnitt in der Normandie. Auf den Weg in den Ort stießen wir zum ersten Mal auf ein paar Ausstellungsstücke, die an die Befreiung der Normandie erinnern. Empfangen wurden wir von einem ausgestellten Panzer. Im erbitterten Kampf um diesen Küstenabschnitt mussten sehr viele kanadische Soldaten ihr Leben lassen. Nur ein paar Meter weiter steht eine Kanone. Am Juno-Beach stehen weitere Geschütze hinter dem Museum. Da ich mit dem Vierbeiner nicht ins Museum durfte, schickte ich Opa und Sohnemann in den Geschichtsunterricht und ich machte mit dem Hund den Strand unsicher. Bis auf ein paar weitere Mahnmale gab es dort nichts weiter zu entdecken. ![]() ![]() Also fuhren wir weiter nach Arromanches-les-Bains zum Gold-Beach. Vor dem Ortseingang erwartete uns zur Rechten ein großer Parkplatz. Wir fuhren diesen an, zahlten 5,- Euro (wie sich später herausstellen sollte, ein Fehler), und wanderten zum Strand runter. Dort in Arromanches-les-Bains sind Überreste einer alten Hafenanlage zu erkennen. Weitere Kriegsgeräte waren in der Stadt rund um den Gold-Beach ausgestellt. Ein Kettenfahrzeug, ein Panzer, Geschütze und ein Teil einer Brücke sind dort zu besichtigen. Auf den Weg zurück zum Parkplatz suchten wir noch das 360° Kino auf. Dieses zeigt einen 20 minütigen Film über die Landung der Alliierten. Hunden war der Zutritt verwehrt und so musste ich mal wieder draußen bleiben. ![]() ![]() ![]() Nach den Berichten vom Sohnemann lohnt sich der Film aber und gibt einen kleinen Einblick über die schrecklichen Geschehnisse wieder. Im Anschluss suchten wir den kleinen Stellplatz im Ortszentrum auf. Etwas zurück gelegen hinter einem Parkplatz war ein Bereich für acht Wohnmobile reserviert. In der Hochsaison ist es wohl schwer einen Platz zu bekommen, doch um diese Jahreszeit kein Problem. Von hier aus erreicht man das Ortszentrum mit den ganzen Mahnmalen und den Strand in nur wenigen Minuten. Wir beschlossen die Nacht hier zu verbringen und den morgigen Tag für eine weitere Besichtigung zu nutzen. Tag 5 – Mi. 27.03.2013 Arromanches-les-Bains – Longes-sur-Mer – La Madeleine – Ste-Mere-Eglise - 99km Einen letzten großen Kriegsschauplatz stand noch auf dem Programm. Utah-Beach – der Küstenabschnitt, an dem die amerikanischen Soldaten in die Normandie einmarschiert sind. Der Weg dorthin führte uns durch den kleinen Ort Longues-sur-Mer. Ein kleines Hinweisschild am Ortseingang, schnell ist man daran vorbei gefahren, verwies auf die dort stehenden und zu besichtigenden vier Batterien. Diese stehen einige hundert Meter vom Meer entfernt. Die Zufahrtsstraße war zwar sehr schmal, doch wenn dort auch ein Reisebus durch passt, dann wir auch. Auf dem kleinen Parkplatz stellten wir unser Wohnmobil ab und machten uns auf den Weg zu den nur wenige Meter entfernten Batterien. Diese sind voll zugänglich und noch mit Geschützen bestückt. Wenn man dem Rundweg in Richtung Meer folgt, kommt man an einem weiteren Betonklotz vorbei. Ein Beobachtungsstand, der wie auch die Batterien, zugänglich war. Nachdem wir unseren Rundgang beendet hatten fuhren wir weiter nach La Madeleine zum Utah-Beach. Auch in La Madeleine stehen ein großes Museum und einige Kriegsgeräte. Das Museum besuchten Opa und Sohnemann. Ich musste mit Hund wieder draußen bleiben. Das Museum war sehr gut. ![]() ![]() Es waren Kettenfahrzeugen, Landungsboote, ein Flugzeug und diverse Waffen ausgestellt. Selbst einen Schützengraben haben sie dort ansatzweise nachgebildet. Ein wirklich sehenswertes Museum. Macht einen guten Eindruck. ![]() ![]() Am Strand standen noch ein paar Mahnmale und viele Gedenkstätten. Trotz eines großen Parkplatzes und großer grünen Wiesen gab es hier leider keine Übernachtungsmöglichkeit für uns. Nach einem Blick in den Reiseführer beschlossen wir, den Stellplatz in dem kleinen Ort Ste-Mere-Eglise aufzusuchen. Der Kirchturm in Ste-Mere-Eglise ist eine kleine Tradition. Am Kirchturm hängt die Puppe eines Fallschirmspringers. Hallo Mirco, wieso keine Übernachtung? Auf dem Picknicplatz vor dem Museum, dort wo die Steinbänke sind haben wir 2011 4 Nächte zugebracht, es war herrlich....die kassette haben wir zum nahen Campingplatz geschafft mit dem Rad und während der Öffnungszeit des Museums durfte man dort die Toiletten nutzen....gibt es das nicht mehr? Würde mich interessieren. Jana Hallo, die Grünfläche vor dem Museum ist durch einen Wall und mehreren Pfählen abgegrenzt. Der große Parkplatz hinter dieser Grünfläche, auf dem ich auch ein paar Bänke gesehen habe, ist durch eine Schranke mit Höhenbeschränkung nur für PKWs befahrbar. Ich habe auch nicht gefragt, ob eine Übernachtungsmöglichkeit besteht. Tag 6 – Do. 28.03.2013 Ste-Mere-Eglise – Briequebec - Granville – Le Mont St.-Michel – Ducey – 183km Nach einem kleinen Stadtbummel machten wir noch ein paar Bilder vom am Kirchturm hängenden gebliebenen Fallschirmspringer. In der Nacht vom 5. Auf den 6. Juni 1944 sprangen amerikanische Fallschirmspringer in diesem Gebiet ab. Der Fallschirm des Soldaten Steel verfing sich unglücklicher weise am Kirchturm. Nach zwei geschlagenen Stunden wurde er in den Morgen-stunden entdeckt und aus seiner misslichen Lage befreit. ![]() Weiter führte uns unser Weg zum Chateau Briequebec. Eine wirklich sehr beeindruckende alte Burgruine. Leider ist diese nur von außen zu besichtigen und so kam es, dass wir den Ort schon nach kurzer Zeit wieder verließen. ![]() Weiter führte uns unsere Reise zum Stellplatz nach Granville. Diesen haben wir uns nur als Zwischenstopp zwecks Ver- und Entsorgung herausgesucht. Der Stellplatz liegt hoch oben auf den Klippen zwischen der historischen Altstadt und dem Point du Roc. Wie bereits erwähnt, wollten wir nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen, doch die Aussicht war einfach grandios. So beschlossen wir uns für einen Rundgang durch die Altstadt und dann auf einem Pfad um dem Point du Roc herum bis hinunter zum kleinen Hafen. Es herrschte gerade Ebbe und die vielen kleinen Fischerboote lagen auf dem Trockenen. Uns hat es hier wirklich gut gefallen und ist empfehlenswert. Am späten Nachmittag steuerten wir Le Mont St.-Michel an. ![]() ![]() ![]() ![]() Der Klosterberg war schon von weitem gut zu sehen. Ca. 4 km vor dem eigentlichen Ziel, dem Stellplatz direkt am Damm, fuhren wir an einem riesigen Parkplatz vorbei. Die Straßen müssen relativ neu sein, da mein Navi diese noch gar nicht kannte. Wir ließen den Parkplatz ungeachtet rechts liegen und folgten der Straße. Auf der Zufahrtsstraße zum Damm versperrte uns eine Schranke den Weg und wir wurden zwangsläufig auf den großen Parkplatz geleitet. Nun gut, es war schon etwas später und der Magen machte sich schon lautstark bemerkbar. Ticket gezogen und auf einen der ca. 150 Wohnmobilplätze gestellt. Der Opa bereitet das Abendessen vor und ich nutzte die Zeit für einen Spaziergang mit dem Hund. So konnte ich gleich die Lage checken. Wir steuerten das Informationszentrum an. Zum Kloster bringen uns von hier aus im 10 Minuten Takt rund um die Uhr Shuttlebusse. Und was stand da? Hunde sind nicht in den Shuttlebussen gestattet. Außer sie werden in einer entsprechenden Hundebox transportiert. Na ja, beim Terrier ist das ja noch ok, doch für meinen Labrador-Mix hatte ich jetzt keine passende Box dabei. Und die ca. 3 km wollte ich nun auch nicht zum Kloster laufen. Nun gut, was interessiert mich das Kloster. Sollen Opa und der Sohnemann das Kloster erobern gehen. Ich lief auf eines der vielen Parkscheinautomaten zu. Ich musste die Parkgebühr für ein Wohnmobil zweimal lesen. Durch die Tränen in den Augen konnte ich die Zahlen nicht mehr richtig erkennen. Bis zwölf Stunden 12,50 Euro, bis zu 24 Stunden 25,00 Euro. Jetzt musste ein Plan B her. Während des Essens besprachen wir unser weiteres Vorgehen. Ich schickte Opa und den Sohnemann auf eine Nachtwanderung. Sie sollten das Kloster besichtigen. Nach der Entdeckertour sollte es dann weiter zum 16 km entfernten gebührenfreien Stellplatz in Durcy gehen. ![]() ![]() Hier in Le Mont St.-Michel hat der Tourismus die Oberhand gewonnen. Diese macht leider diesen idyllischen Ort zu Nichte. Zu den vielen Parkbuchten für Wohnmobile kommen noch die unzähligen Parkplätze für PKWs und zwei große Parkbereiche für Reisebusse hinzu. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es hier im Sommer nur von Menschenmassen wimmelt. Wie mir Opa und Junior berichteten war der Trip sehr anstrengend. Vom Parkplatz aus steht erst einmal ein 20 minütiger Fußmarsch bis zum Abfahrtspunkt der Shuttlebusse an. Die Busse bringen einen nicht bis an das Kloster heran, so dass noch einmal 10 Minuten Fußmarsch anstanden. Hinter der Klostermauer erwarten einem viele kleine Gassen, in denen Imbissbuden, Souvenirläden und Restaurants aneinander gereiht auf die Besucher warten. Die Preise sind in allen Bereichen überdurchschnittlich hoch. Ganz gleich, ob Souvenirladen, Restaurant oder Imbissbude, das Geld wird einem an jeder Ecke aus der Tasche gezogen. Erschwerend kommt noch der Höhenunterschied hinzu, Die Gassen sind nicht nur eng, sondern auch teilweise sehr steil ansteigend. ![]() Es ist wirklich ein sehr tolles Bauwerk, wie es dort auf dem Felsen in die Höhe ragt. Bei Eintreffen der Dämmerung wird das Kloster von unzähligen Scheinwerfern beleuchtet und es erstrahlt in einem beeindruckenden Licht. Wer dennoch einmal behaupten will, er war mal dort, dem empfehle ich einen Besuch in der Nebensaison. Ich fahre nicht nochmal dort hin. Um 23.10 Uhr erreichten wir den kleinen einfachen Stellplatz in Ducey. jaja die gegend, die kenne ich gut.... einer schöner bericht.. aber jetzt, husch husch, mal weiter!! Klasse Bericht Mirco :ja: Ich freu mich schon auf die nächsten 3 Tage :flower: Tag 7 – Fr. 29.03.2013 Ducey – Mortain – Fécamp – 245km Das nächste Ziel waren die Cascaden von Mortain. In diesm Ort gibt es zwei Wasserfälle, einen kleineren, die Petite Cascade und die Grande Cascade. Vom Stellplatz aus führt ein ca. 50 minütiger Spaziergang zu den beiden Wasserfällen. Der Weg führte uns über mehrere kleine Holzbrücken, steilen Treppen und hohen Felsen am Bach entlang zum Petite Cascade. Der Weg hat es in sich und ist stellenweise ganz schön anstrengend. Weiter ging es ein kleines Stück über eine asphaltierte Strasse weiter durch den Wald zum Grande Cascade. Auch hier kann ich nur empfehlen, wer in der Nähe ist, sollte nicht auf diesen kleinen Ausflug verzichten. Der Hund hat danach erst einmal zwei Stunden geschlafen. ![]() ![]() ![]() Fécamp erreichten wir um 17.35 Uhr. Ein kleiner Bereich für Wohnmobile abgegrenzter Bereich auf einem großen Parkplatz mit Ver- und Entsorgungsstation direkt am Hafenbecken. Nicht besonders schön, doch sehr praktisch, da man in nur wenigen Minuten im Ortszentrum ist. Wir beschlossen, heute einmal die Gelegenheit zu nutzen, auswärts Essen zu gehen und so machten uns auf die Suche nach einem schönen Restaurant. Tag 8 – Sa. 30.03.2013 Fécamp - Boulogne-sur-Mer – 211km Von Fécamp aus ging es heute weiter ein Stück Heimat entgegen. Über die Landstraße fuhren wir durch Dieppe, Le Tréport, an Abbeville vorbei nach Boulogne-sur-Mer. Die Fahrt verlief recht unspektakulär und es gibt nichts Nennenswertes zu Berichten. In Boulogne-sur-Mer sollte uns ein Platz oberhalb der Klippen mit Meeresblick erwarten. Ein gebührenpflichtiger Stellplatz für 24 Wohnmobile in einem ausgewiesenen Areal im Anschluss an einen Großparkplatz am Strand. Bis ins Stadtzentrum waren es ca. 3 km. Nachdem wir unser Wohnmobil geparkt hatten, brachen wir zu einer Erkundungstour auf. Vom Platz aus gar nicht zu erkennen führte uns ein kleiner Wanderweg zum Pointe de la Crèche. Dieser Weg führt vorbei an einigen Überresten aus dem 2. Weltkrieg. ![]() ![]() Am Abend starteten wir wieder mit unsrer Runde Karten. Den ganzen Tag über fuhren immer wieder Wohnmobile diesen Stellplatz an, der jedoch schon am späten Nachmittag voll war. Es scheint ein sehr beliebter Platz zu sein. Die letzte Runde Karten war das Entscheidungsspiel zwischen meinem Sohnemann und mir. Er hatte am Ende die besseren Karten und hat das Spiel gewonnen. Sehr schöne Anregungen, vielen Dank. Sag mal, was spielt ihr denn für ein Kartenspiel? :) Hallo, gespielt wurde Skip-Bo. Ziel des Spiels ist es, als erster Spieler die Karten seines Spielerstapels in der Reihenfolge 1 – 12 abzulegen. Aber auch UNO wird immer wieder gerne gespielt und wird stets mitgenommen. Schöner Bericht und trotz fehlender Sonne tolle Bilder. Danke! habt ihr auch die spezialitäten von dede probiert (boulogne sur mer)? Hallo, nein, leider nicht. Tag 9 – So. 31.03.2013 Boulogne-sur-Mer - Krefeld – 399km Der letzte Tag bricht an. Der Tag, an dem es wieder nach Hause geht. Ich nutzte noch einmal die Gelegenheit und wanderte in den Morgenstunden mit dem Hund ein bisschen am Point de la Créche herum. Es war recht kalt, gerade einmal 2°C, doch der eiskalte Wind hatte spürbar nachgelassen. Wir frühstückten ausgiebig und verstauten unsere Gegenstände wieder sich im Wohnmobil. Der Abwassertank und die chemische Toilette wurden noch schnell geleert, bevor im Navi das Ziel „Nach Hause“ eingegebenen wurde. Wir haben das Land auf dem gleichen Wege verlassen, wie wir es betreten hatten. Über die Autobahn 16 an Calais vorbei nach Belgien. Brugge, Gent und Antwerpen waren schnell passiert und schon reisten wir in die Niederlande ein. Nach einer kurzen Pause setzten wir unsere Fahrt fort. Nach Eindhoven folgte Venlo und das Ziel lag voraus. Mit Erreichen des Ziels endete unsere neun tägige Tour durch die Normandie. Reisefazit Das hat Lust auf mehr gemacht.... Jeder Urlaub geht einmal zu Ende. Auch diese zehn Urlaubstage waren viel zu schnell vorbei. Aber aus diesen zehn Tagen nehmen wir über 470 Fotos und viele tolle Erinnerungen mit. Die Tour war gut vorbereitet und dank zahlreicher veröffentlichter Reiseberichte konnten sehr schöne Aussichts- und Besichtigungspunkte angefahren werden. Die Normandie ist sehr Wohnmobil freundlich. Stellplätze mit teilweise wunderschönen Ausblicken sind zahlreich zu finden. Ob direkt am Meer, oberhalb der Klippen oder im Landesinneren auf einem Kirchplatz, die Plätze waren gut Ausgeschildert und durchweg sauber. Auf dieser Tour war für jeden etwas dabei. Von den Überresten der Bunkeranlagen, den vielen Denkmählern und den dazugehörigen Geschichten waren für meinen Sohnemann äußerst interessant. Die tolle Landschaft und die vielen Sehenswürdigkeiten luden zu langen und ausgiebigen Spaziergängen mit dem Hund ein. Von den idyllischen Fischerstädtchen war der Opa ziemlich beeindruckt. Die Normandie ist landschaftlich einfach herrlich und abwechslungsreich zugleich. Die Ausblicke an den Klippen überwältigend. Erholt haben wir uns alle. Selbst der Hund hat in den letzten Tagen überdurchschnittlich viel geschlafen. Das musste an vielen Wanderungen und der frischen Meeresluft gelegen haben. Wir blicken auf einen wirklich entspannten Urlaub zurück. In der Kürze der Zeit konnten wir natürlich nicht alles Entdecken und Erkunden. Daher ist ein weiterer Urlaub in der Normandie nicht ausgeschlossen. Die Normandie ist immer eine Reise wert. ![]() Mir hat es richtig Spaß gemacht deinen Reisebericht zu lesen. Vielen Dank! Sehr schöner reisebericht, Erinnerungen werden Wach und die Vorfreude auf 14 Tage Normandie im September. Danke Jana
Sehr schöner Bericht. Frage(n): Könntest und würdest du die Reiseroute als kleines Bild einfügen? Und kannst du sagen, wieviel km ihr in Frankreich gefahren seid? Vielen Dank. Hallo Mirco, ein sehr schöner und interessanter Reisebericht. Ihr seid fast unsere Route vom letzten Mai gefahren. Es ist schön wenn man die Bilder sieht und dann selbst in den eigenen Erinnerungen schwelgen kann. Vielen Dank. :dankeschoen: Ja, das stimmt, die Normandie ist sehr schön, bei uns ist demnächst die Bretagne dran. Vielen Dank für diesen schönen Reisebericht, die Normandie fehlt uns noch steht aber auf unserer Wunschliste :razz: Liebe Teecha :top: Toller Bericht, der die Reise wirklich nähergebracht hat, auch ohne dabeigewesen zu sein. mein Gattin möchte auch unbedingt dahin und ich interessiere mich für die Geschichte der VRegion und die Reste der Überbleibsel des 2. WK. Ich sehe zwar, ähnlich wie bei Dir, Probleme des Einlasses mit unserem Labbi, aber auch das kann man sicherlich verschmerzen. danke für das Mitnehmen auf Eure Tour! an alle im Forum Wunderschöne Bilder und ein guter Bericht. Am Sonntag geht es bei uns los in die Normandie werde sicher aus dem Reisebericht für uns auch was verwenden. Wenn ich die Bildermir so anschaue freue ich mich noch mehr auf die Reise. vom Leo vom Rothsee aus dem Frankenland Hallo zusammen, vielen herzlichen Dank für die tollen Rückmeldungen. Es feut mich natürlich, wenn ich für zukünfitge Touren zur ein oder anderen Anregung beitragen konnte. falls du mal über die normandie, die bretagne oder den norden, also meinem vorgarten, plaudern willst, findest du mich jeden donnerstag und freitag im herzen von KR am benischhaus. Schöner Bericht, da kommen die alten Erinnerungen wieder hoch :D Frank |
Anzeige
|