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Ich bin noch neu hier, habe aber über die Suchfunktion noch nichts zu diesem Thema gefunden. ( oder ich bin zu blöd dazu?) Ich fahre seit vielen Jahren einen LMC 6900I (730cm lang) auf Sprinter 416 mit Automatik, also schon recht bequem. Im Augenblick denke ich aber darüber nach, es mir noch bequemer zu machen, z.B. mit einem Concorde (ist seit 20 Jahren ein Traum) rd. 900cm lang und 350cm hoch. Aber: welche Nachteile handele ich mir mit einem solchen Geschoss ein. Etliche Nachteile sind mir schon eingefallen wie z.B. das rangieren auf den meisten C.P. Aber ich bin z.Z. auf der Suche nach weiteren Argumenten dagegen. Vielleicht sollte ich erwähnen, daß ich seit diesem Jahr, nahcdem sich meine Tochter abgeseilt hat, Alleinfahrer bin. Ich bin auf Eure Meinungen dazu gespannt. Christian Nabend Christian, beneidenswert, sich eine solche Frage stellen zu können und nicht an den Kosten zu scheitern. Glückwunsch! Der größte Nachteil wird sein, daß Du nach deinem Mobil "eingestuft" werden wirst und nicht nach deiner Persönlichkeit. Aber damit kann man leben. Sachliche Nachteile kann ich natürlich auch nennen - aber die meisten werden bei einer Gegenüberstellung von Pro und Kontra in den Hintergrund treten: - Einschränkung der Mobilität durch schiere Ausmaße. Kleine Dorfstrassen in südlichen Ländern werden zumindest zur Herausforderung, wenn nicht gar unmöglich zu befahren sein. - "Frei stehen" ist eingeschränkt wegen der Größe. - Manche Stellplätze sind nicht darauf eingerichtet, bieten aber bei gutem Willen Aller meist eine Stellmöglichkeit. - Du hast "C.P." geschrieben: Da gibt es manche, die 7,5 t Fahrzeuge nicht durch die Schranke lassen. - Die Höhe von 3,50 m ist nicht soooo aussergewöhnlich. Mit unserem Mobil (incl. Antennen ca. 3,40 m) habe ich erst einmal umkehren müssen: Gerade mal 20 km von daheim entfernt - und nur 150 m vor der Einfahrt zu einem Zubehörhändler für Womos. :D Was soll es denn werden, ein Integrierter oder ein Alkoven? , Volker :) Ein Integrierter. Hallo, wenn es ein Neuer wird ist in den ersten 2 Jahren alles Tuti. Danach können die Gesamtkosten schnell jährlich 10-15000 € zusammenkommen. Bezüglich der Größe und unter 3,60 meter liegt der Anteil der nicht befahrbahren Strassen im Promillebereich. Campingplätze sind nur an den Seen in Österreich eine Herrausforderung der Rest ist Übung. meine Erfahrungen nach 140tkm... Jo hallo, wir fahren mit 8,95m (wenn die stoßstange nicht ausgefahren ist) und genießen die größe sehr, besonders das bad. mit der länge habe ich überhaupt keine probleme, nur einmal auf elba sind wir nicht auf den platz gekommen auf den wir wollten. wenn dann gibt es probleme mit der höhe, man muß schon aufpassen wo man reinfährt. ich bin mir mit meiner frau einig, auch wenn die kinder mal nicht mehr mitfahren, verkleinern werden wir uns nicht mehr viel. gruß jako
Naja, das find ich schon etwas hochgegriffen. Ein LKW Chassis ist nicht billig, das stimmt, aber unserer ist mittlerweile 10 Jahre alt, seit 3 Jahren in unserem Besitz. Das 1. Jahr hatten wir 1500€ für Service (Bremsen) und Tüv, im 2.Jahr waren es zwar 6600€ (davon 1600€ Unterbodenschutz) und dieses Jahr werden wir sehen. Ich denke bei einem gut erhaltenen Fahrzeug kommt man im Schnitt mit max. 3-5000€ für Service und anfälligen Reparaturen im Jahr hin. bis vor einigen Jahren hätte ich ähnlich Kosten unterschrieben, aber seit Einführung der New Dailys ergeben sich aufgrund der aufwendigen Abgasreinigung und technischen Spielerein tatsächlich höhere Kosten. Fängt mit den Gleitstücken der inzwischen hinten und vorn verbauten Scheibenbremsen an, die sind schnell fest und die Sanierung für hinten machte schnell 1800 € . Die Intergrierten leiden alle unter thermischen Problemen und da macht die Agile bzw. Kupplung oder Turbolader spätestens bei 100000 km die Krätsche. Turbolader 2000 € Kupplung nur Material 1700 €. Dann kommen noch die kostenpflichtigen Updates und AGR Probleme dazu. Ja und Inspektionen bei Iveco sind auch kein Schnäppchen mehr..... Bei Concorde sollte man für eine ordentliche Inspektion 1000 € einplanen und Nachrüstungen sind oftmals sinnvoll aber kosten auch.... neue Aldepumpe, HD-Receiver, Akkus usw. Auffällig gegenüber früheren Jahren, fast alles mit Elektrik macht nach spätestens 5 Jahren schlapp, Hauptplatine ALde 300 €, Lüfter 150 €, Kühlschrank 600 €, Gastankregler alle zwei Jahre tot. usw........ Sicherlich ist vieles auch von der Nutzungsintensität abhängig, aber für eine Laufleistung von 5000km im Jahr kauf ich kein Womo in dieser Klasse. Trotzdem machen die Kreuzer mächtig Spass und die Probleme treffen in dieser Klasse alle Hersteller gleichermassen und ist kein concordespezifisches Thema.
Find ich nicht, leider .. :( In die Gesamtkosten gehört nicht nur Service, Reparatur und Werterhalt, sondern auch der Wertverlust per anno .. da bist Du ganz schnell bei der Summe .. je "neuer", um so "heftiger" ..
Hallo Christian, wenn ich Dich richtig verstanden habe, suchst Du nach Argumenten, die gegen eine Vergrößerung sprechen...?? Viele wurden schon genannt. Wenn man einen Beitrag zum ersten mal durchliest, fällt einem oft sofort der eine oder andere wichtige Satz auf. So ging es mir bei Dir mit der "Alleinfahrer-Bemerkung". Es gibt sicher für Dich gute Gründe, die Dich über eine "Vergrößerung" nachdenken lassen. Mir kam sofort das Gegenteil in den Sinn. Wenn ich alleine unterwegs wäre, würde mir immer ein Kastenwagen auf mittlerem Radstand ausreichen. Außenlänge um 6,0m. Damit bist Du faßt so beweglich wie mit einem Pkw. Da Geld offensichtlich nicht DIE Rolle spielt würden mir da sofor ein paar Modelle einfallen, bei denen Du auf fast nichts verzichten müsstest. :wink: Roman
Außer auf "die Größe" vielleicht ... :rofl: An die 2m mehr gewöhnt man sich schnell und man entwickelt rasch ein Gespür dafür, welcher Weg passt und welcher nicht. Gewöhnungsbedürftiger war für mich eher die Breite mit 2,5m. Parzellierte CP habe ich gar nicht versucht, da ist es wohl angebracht, das vorher abzuklären. Auf Stellplätzen hatte ich keine Probleme.
und auf den Komfort! :ja: Meine Beobachtung sagt aus: Je kleiner die Familie wird, je grösser wird das Womo. :D
Den Wertverlust habe ich bei meiner Rechnung nicht eingerechnet, mir ging es eigentlich nur um die laufenden, am Leben erhaltenden Kosten. Und nochwas für dagegen: schau die mal die Maut in F an, sofern Du dort hin willst, die ist nämlich für Fz über 3m Höhe deutlich teurer.
Oder andersrum : ab 3,01m Höhe isses wurst ... :wink:
Was zu beweisen wäre, wenn Du "Komfort" nicht mit Größe gleichsetzt. Roman Na ja Roman .. so ganz wird sich "Größe" (= Platzverhältnisse) und "Komfort" nicht trennen lassen .. :)
Hallo Wolfgang, den Zusatz hab ich extra weggelassen, da ich wusste, dass ich mich auf Euch verlassen kann und sich jemand findet, der das bringt.... :D Lass mich doch. Einer muss doch in den Reihen der "Dickschifffahrer" hier, die KAWA - Fahne hochhalten. :wink: Roman
:)
Nun Wolfgang, natürlich definiert sich Komfort auch über die Platzverhältnisse. Diese wiederum hängen für mich aber auch direkt mit der Anzahl der Nutzer zusammen. Roman und eines sollte auch erwähnt werden...in dieser Klasse ist autark ohne Abstriche wirklich möglich. Wir sind auch von klein auf "Groß" umgestiegen und möchten das schon jetzt nicht mehr missen. v.a. jetzt, wo das Wetter noch nicht so super war, und sich nicht alles im Freien abspielt ist ein bisschen mehr Platz und Rückzugsraum unerlässlich. Gut, wenn du alleine fährst, ist das nicht zwingend, trotzdem hat man mehr Komfort. Wenn ich nur an das Bad denke; endlich eine wirklich brauchbare Dusche! Aber das sieht auch jeder anders. Die Höhe unterscheidet sich ja nicht wirklich; wir haben jetzt mit der Oyster drauf auch über 3m, unser Alkoven vorher hatte 3,20m. Die Länge merkt man überhaupt nicht, nur die Breite war am Anfang gewöhnungsbedürftig, aber das ist auch eher das Ungewohnte am Anfang. die Breite ist ja nicht immer schlecht.......man trifft besser :-))) Also uns hat das Navi kürzlich im Perigord auf sehr kleine Strassen gejagt, alle noch für > 3,5 t zugelassen, wohlgemerkt. In einem kleinen Weiler habe ich echt gescwitzt, rechts und links vielleicht 5 cm, und um die Ecke. Dazu vorher kein Schild über begrenzte Breite. Mit einem Dickschiff müsste man ein LKW Navi haben, dann passiert so was vielleicht nicht. Ansonsten kommt das Dickschiff überall durch wo auch ein Bus durchkommt. Und es geht viel, wenn man fahren kann. ZB grosser LKW rückwärts in Rocamadours Hauptstrasse. Kann man sich nicht vorstellen, bis man es gesehen hat. Ohne Rückfahrcam, nur mit Spiegeln. Man kann es nicht erklären, das Gefühl, wenn der 6-Zylinder startet, 7l Hubraum ihre Macht entfalten und 21 Liter Motoröl an die Wände geschleudert werden. Das geht durch Mark und Bein. Könnt schon fast wieder ins schwärmen kommen! :D Wenn ich jedes mal angehalten hätte, als meine Frau sagte: Halt da passen wir nicht durch! :eek: ............Gut, manchmal mussten die Kellner Tische von den Strassencaffees räumen und Markisen einkurbeln. Aber sonst gings. :ja:
Und das Sie Laternenmasten und Ampeln absägen mußten, und uralte Bäume fällen mußten, bevor Du in die kleineren Ortschaften eingefahren bist mit Deinem 7 Liter, das darfst Du hier auch mal ruhig erwähnen :D :ja: :lach:
:love: Thomas, das hast du so perfekt erklärt, du hast einen Motoren? geschrieben fürs Forum. Das verstehen auch wirklich nur Männer. Wenn wir uns je sehen, bekommst du ein großes Bier von mir. Vielen, vielen Dank, für die schönen Worte. mir geht jedesmal fast einer ab, wenn ich meinen MAN starte, nur noch geil... Zunächst einmal herzlichen Dank für Eure Antworten. Ich hattte eigentlich mit vielem gerechnet. Von der Frage, ob ich verrückt sei, mir als Alleinfahrer ein solches Teil anzuschaffen bis zu der Antwort, ich solle bei der Jetzigen Größe bleiben oder aber auch mich zu verkleinern. Nein, es wurde Verständnis geäußert und auch mit selbstgemachten Erfahrungen nicht gespart. Dafür also Danke. Seit Jahren ist das Hauptreiseziel Frankreich. Die leidige Höhenbeschränkung erdulte ich ebenso wie die Gewichtslimitierung auf 3,5 to also seit langem. Was mich dabei wirklich ärgert, ist die Wartezeit an den Mautstationen, während die LKW´s praktisch ohne Verzögerung durchfahren. Man braucht oft eine halbe Stunde, bis man einen LKW, den man vor der letzten Mautstation bereits überholt hatte, wieder einzuholen. Ebenso ägerlich ist die zunehmende Anzahl der automatisierten Ausfahrten. Für die PKW-Bedieneinheit zu hoch und für die Einheit für LKW zu niedrieg. Also aussteigen. Dem werde ich dieses Jahr entgegenwirken, indem ich mri eine Telebox besorge. Über die Erfahrungen damit werde ich dann hier berichten. (Ganz gleich ob mit altem oder neuen Mobil :razz: .) Erahrungsberichte hierzu gibt es meines Wissens noch nicht. Es hat mich auch gewundert, daß niemand auf die Dieselpreis eingegangen ist. In Frankreich beträgt der Preisunterschied zwischen normalen Tankstellen und Tankstellen bei Supermärkten bis zu 15 Cent. Allerdings sind die Tankstellen bei den Märkten i.d.R. nur 3,20 bis 3.40m hoch. Damit enfällt wohl meist das billige tanken. Schon ärgerlich bei einer Tankfüllung von 170 Liter. Irritiert bin ich allerdings über die geschilderten Unterhaltungskosten. Ist ein Iveco tatsächlich um soviel anfälliger als ein Mercedes Sprinter. Ich dahcte bisher, der Iveco sei auch als LKW ausgelegt. Wenn ich dazu noch etwas mehr höhren könnte wäre ich wirklich dankbar. Christian
Stimmt, in Frankreich ist es echt oft schwierig eine Discounter-Tankstelle zu finden, wo es mit der Höhe und vielmals auch mit der Breite passt: ![]() Habe letztes Jahr oft bei Discoutern gesehen, das angrenzend zum Parkplatz von der eigentlichen Tankanlage eine LKW-Säule erstellt wurde. Hinweisschilder gab es nicht, einfach volltanken und am Kassenhäuschen bezahlen. :ja: nenen Chris so schlimm ist das nicht, ich habe in Frankreich immer noch eine Supermarkt Tanke gefunden, einmal mußte ich umdrehen, das hätte Bruch gegeben. Unterschiede zwischen IVECO und Sprinter sind gering aber wenn ein MAN drunter werkelt könnte es teurer werden muss aber nicht. Die Unterhaltskosten kann ich so auch noch nicht bestätigen aber wir haben unseren auch noch allzulange. Wertverlust vernachlässige ich auch, da unser schon 10 Jahre alt war, als wir ihn gekauft haben und ein guter PhoeniX immer seinen Preis haben wird. Die Vergrößerung hat uns gut getan, auch wenn wir damit nicht einen Tag länger, nicht eine Sekunde schöneren Urlaub machen als vorher aber eben wesentlich komfortabler. Matthias Sicher findet man immer irgendwo eine Tanke, wir arbeiten ja auch an einer ;-) Aber z.B. rund um Limoges hatten wir es echt schwer, am Abend eine offene, mit passender Höhe und EC-Karten Zahlungsmöglichkeit zu finden. Die normalen teureren Tanken hatten eh zu und alle anderen Discounter waren teilweise schon am Parkplatzeingang auf 3,10m begrenzt, wir hätten da nicht mal einkaufen gehen können. nach der 7. (glaube ich) fanden wir dann diese auf dem Bild.
Ich kenn dieses Dilemma, so´n kleiner 300l-Dieseltank mit 2000km Aktionsradius ist auf einmal leer und meistens passiert das nachts, wenn alle Tankstellen geschlossen haben. :D
Eben, da ist man echt gehandicapt. :D :D :D also mit 300 Litern Diesel würde ich über 3300km weit kommen (wenn ich ... wie ihr nicht schneller wie 105 km/h fahre) ;D mist ... da komme ich ja mit meinen 135 Litern nur 1500km weit...das ist ja blöde :cry: Allein mit einem 9mtr. Schiff!! Das ist ja schon fast Dekadent. Aber nur fast! Das hat was!!! Probleme sehe ich da eher wenige. Unser Phönix ist "nur" 8mtr. lang. Gewöhnen muß man sich nur an die Breit. Ob man damit auf Campingplätzen klar kommt, kann ich nicht sagen, wir fahren da nicht hin. Auf Stellplätzen hatten wir bisher keine Probleme und beim freien stehen sowieso nicht. Mit so einem Fahrzeug ist man schon eine Weile autark. Übrigens gibt es in Frankreich durchaus "normale" Tankstellen auf Supermarktniveau. Wir mussten bisher erst 2mal aus einer Supermarkttankstelle rückwärts ausfahren. Bei den Autobahngebühren hilft am Automaten der rote "Assistenz"-Knopf und der Hinweis auf Campingcar und man kommt in Cat. 2. [quote="Freetec 598"][quote][quote="thomas56"]Man kann es nicht erklären, das Gefühl, wenn der 6-Zylinder startet, 7l Hubraum ihre Macht entfalten und 21 Liter Motoröl an die Wände geschleudert werden. Das geht durch Mark und Bein. Könnt schon fast wieder ins schwärmen kommen! :D Wenn ich jedes mal angehalten hätte, als meine Frau sagte: Halt da passen wir nicht durch! :eek: ............Gut, manchmal mussten die Kellner Tische von den Strassencaffees räumen und Markisen einkurbeln. Aber sonst gings. :ja:[/quote][/quote] Und das Sie Laternenmasten und Ampeln absägen mußten, und uralte Bäume fällen mußten, bevor Du in die kleineren Ortschaften eingefahren bist mit Deinem 7 Liter, das darfst Du hier auch mal ruhig erwähnen :D :ja: :lach:[/quote] Sauber!!! Hoppla, jetzt komm I C H !!! Weiter so, dann dürfen wir alle bald nur noch auf Autobahnen und Bundesstrassen fahren. ( Auch diejenigen, die nur 6.58 Vollintegrierte fahren ) |
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