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Gleich noch einmal – Hinterhermsdorf, Pfingsten 18.-20.05.20


herrjeh99 am 26 Mai 2013 15:05:57

Wie immer auf meinem Blog veröffentlich, mit vielen Bildern:
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Gleich noch einmal – Hinterhermsdorf, Pfingsten 18.-20.05.2013

Auch Pfingsten bot mit einem Tag “frei” extra die Gelegenheit, die Sächsische Schweiz gleich noch einmal zu besuchen. Da alle Campingplätze schon seit Wochen ausgebucht waren, nahmen wir den Tipp vom letzten Wochenende an und wollten sehen, wie gut man auf dem Parkplatz der Buchenparkhalle bei Hinterhermsdorf frei stehen und übernachten kann. Gleich vorweg – sehr gut.

Der Reihe nach. Am Samstagmittag starteten wir von Radebeul aus und wollten zunächst die Wanderung “Nackedei am Wachberg” absolvieren. Diese stammt von der Website --> Link, die ich hier gern auch diese Mal wieder erwähne und verlinke. Ziel war also zunächst der Parkplatz am Ortseingang von Saupsdorf. Samstag-Nachmittag, der Parkplatz liegt direkt am Sportplatz, und die örtliche Fußballmannschaft trug ein Heimspiel aus. Wir fanden den allerletzten freien Parkplatz, packten bei ein wenig drohenden Regenwolken die entsprechenden Sachen ein und machten uns auf den Weg – natürlich nicht zum Fußballplatz ;-) . Der Weg führte zunächst über Felder, später durch den Wald vorbei am Sonnenhof und der Gnauckmühle bis zum Weifberg nördlich von Hinterhermsdorf. Die Tour war heute besonders anstrengend, da es durch die vorangegangenen Regenfälle ziemlich schwül-warm war. Weiter gings entlang der tschechischen Grenze zum “Wachberg”, dem Namensgeber dieser Runde. Bei Abstieg von diesem fanden wir auch (hier muss man wirklich suchen) den Nackedei. Nach knapp 2 Stunden hatten wir die 8,5 km Runde geschafft, waren nicht naß geworden und hatten auch noch 300 Höhenmeter überwunden.

Der Parkplatz in Hinterhermsdorf war am späten Nachmittag bei unserer Ankunft schon völlig frei von Wanderern und ihren Autos, lediglich einige wenige Wohnmobile hatten bereits ihre Plätze bezogen. Der Parkwächter (siehe Bericht vom Wochenende davor) hatte uns in der Stadt schon begrüßt und uns wieder angeboten, auf beiden Plätzen (Buchenparkhalle ud auch am zentralen Parkplatz im Ort) zum Übernachten stehen zu können. Es waren dann in beiden Nächten ca. 4 oder 5 Wohnmobile zum Übernachten da, absolute Ruhe, traumhafter Stellplatz. Allerdings wird es an Tagen wie Pfingstsonntag spätestens gegen 9 Uhr richtig voll, man kann aber selbstverständlich stehen bleiben und löst lediglich ein Tagesticket für 4 Euro – es wird übrigens auch kontrolliert, allerdings extremst freundlich.

Für den Sonntag hatten wir uns – nun bei schönstem Wetter – eine Wanderung namens “Kirnitzschquerung” vorgenommen. Auf dem Weg zur Niedermühle liefen wir zunächst ein Stück falsch, sparten uns dadurch aber auch ein paar Höhenmeter. An der Niedermühle überquerten wir die Grenze, weiter ging es in Tschechien. Hier gibt es an einer Stelle den Paschersteig, der hinunter zur Kirnitzsch und zwar zur Oberen Mühle führt. Die ersten Meter ging es nett bergab, aber weiter unten war der Weg kaum noch passierbar. Dennoch kämpften wir uns bis zum Fluss durch und konnten einige Blicke auf die vielen Touristen werfen, die sich mit Kähnen auf der Oberen Schleuse hin und zurück befördern ließen. Der Aufstieg zurück durch ein Seitental und ein Stück ohne Wege durch Nadelbäume zwischen 30 cm und 1,50 m Höhe war (insbesondere für Chris in kurzen Hosen) ziemlich schmerzhaft. Selbst Dylan war es irgendwann zuviel, und ich musste ihn mehrere Male tragen. Fazit: Nicht alle Wege, die in der Beschriebung noch “super einfach zu gehen” sind müssen dies ein paar Jahre später immernoch sein. Wir werden uns wohl in Zukunft etwas mehr an markierte Wege halten ;-) .

Entlag des “Roten Floßes”, eines kleinen Flusses, erreichten wir das “Schwarze Tor”. Hier endet laut Schildern der eigentliche Weg…. Wir durchquerten das Tor dennoch durch den Fluß (entweder von Stein zu Stein mit Schuhen oder barfuß durchs Wasser kein Problem). Einige Meter weiter steht man vor der Kirnitzsch an der Stelle, an der früher mal die “Schönlinder Brücke” stand. Nun hat man die Wahl – Schuhe aus und durch oder umdrehen. Natürlich wollten wir nicht umdrehen, und wurden im Fluss stehend mit wunderbaren Blicken in beide Richtungen des Flusstals entschädigt. Der Aufstieg auf der anderen Seite war nach einigem Suchen dann schnell gefunden.

Weiter ging es in Richtung Wolfsschlucht. Kurz vorm Abstieg in diese ging es das dritte Mal ab vom rechten Wege, nicht in die Schucht hinab sondern einen schönen Weg oben am Rande entlang.

Hier gibt es u.a. eine Klufthöhle, durch die wir natürlich hindurchkrabbelten. Durch den Janslochsteig stiegen wir wieder ganz nach oben und schlugen dort erst einmal die falsche Richtung ein, das bescherte uns noch einmal ca. 3 km Mehrweg, zumal wir nach 1,5 km einfach den gleichen Weg zurück mussten. Die letzten Kilometer Richtung Hinterhermsdorf waren wir dann ziemlich zügig unterwegs, da wir 4 km mehr als geplant unterwegs waren und dann doch ziemlichen Hunger verspürten! In der Buchenwaldhalle gab es Gulasch bzw. Rinderrouladen mit böhmischen Knödeln zu vernünftigen Preisen und gut schmeckend, danach ging es direkt zum Womo – Füße hoch und die Tour mit kaltem Bier beschließen! 17,2 km in 3:45 Stunden reiner Laufzeit bei 420 Höhenmetern.

Für den Sonntag hatten wir uns dann, auch dem etwas schlechterem Wetter geschuldet, eine kleinere Tour vorgenommen. Geradewegs in Richtung Norden, wiedermal am Weifberg und seinem Turm vorbei ging es in Richtung Grenzübergang nach Tschechien. Dort folgtem wir einfach dem Weg nach Mikulášovice, zu deutsch Nixdorf. Kurz vorm Ort gibt es eine alte Badeanstalt, bestehend aus einem kleinen See und zwei Becken – ziemlich alt und wohl nicht mehr in Betrieb, wenn auch gut erhalten. Nach kleiner Ortsrunde begaben wir uns zum eigentlichen Ziel des Ausfluges, einem Restaurant. Wir brachten unsere noch vorhandenen 500 Kronen unter die Leute (18 Eur). Dafür gab es gutes Bier, Knoblauchsüppchen (nur empfehlenswert, wenn man die nächsten drei Tage als Einsiedler leben will ;-) ) und leckere Fleisch- und Knödelportionen. Gut gestärkt ging es den gleichen Weg zurück (wir können auch mal langweilig), und am Ende standen13,4 km auf dem Garmin, 280 Höhenmeter und 2:45 Stunden Laufzeit.

Nach einem letzten Espresso in der Sonne des fast schon wieder leeren Parkplatzes gings nach Hause.

Gefahren: 137 km, Gelaufen: 39 km in 8:25 h Laufzeit, 1.000 Höhenmeter.
(4,63 kmh im Schnitt, natürlich bei den gelaufenen Kilometern^^.)



Alle Touren ins Elbsandsteingebirge sind hier:
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Alle unsere Womo-Touren hier:
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Der gesamte Blog hier:
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