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Hallo liebe Gemeinde, ich weiß nicht genau ob meine Frage ins Forum passt, aber ich versuche es mal. Bitte nicht gleich abmahnen, ich bin absoluter Neuling. Wir möchten uns gern ein Wohnmobil anschaffen, um auch diesem schönen Hobby nachzugehen. Irgendwie reizt uns das. Nun hoffen wir auf Tipps aus eurem Erfahrungsschatz. Wie erkundet ihr die Umgebung, wenn man ein paar Tage auf einem Platz bleiben möchte? In der Stadt sollte es ja im Nahverkehr gehen. Aber wir meinen ländliche Gegenden, oder wenn der Platz außerhalb liegt. Fahrt ihr dann mit dem Wohnmobil und stellt euch abends wieder hin? :roll: Danke für eure Anregungen. Peter Herzlich willkommen. Und natürlich wirst du nicht gleich abgemahnt. Für mich ist eines der wichtigsten Utensilien am Wohnmobil das Fahrrad. Damit erkunden wir, wenn das Wohnmobil gut auf einem Platz steht, die Umgebung, in Städten oder auch außerhalb. Ansonsten legen wir unsere Tagesetappen so fest, dass wir unterwegs einiges anschauen und unternehmen bevor wir uns dann am Ziel niederlassen. Oft kommt es vor, dass wir am Tag nur 20 oder 30 km weiterfahren, dann richten wir es so ein, dass wir am späten Vormittag unterwegs sind und nach dem Ankommen noch fast den ganzen Tag am Ort und in der Umgebung etwas unternehmen können. Du siehst schon bei uns gibt es Variationne zum Thema. Öffentliche Verkehrsmittel benutzen wir fast nur in Großstädten. Hallo Peter, auch wir nutzen das Fahrrad. Da wir am liebsten im ländlichen Raum übernachten, flitzen wir mit dem Rad überall hin. Auch mal eine längere Wanderung hilft, einfach mal zu "entschleunigen". Denn das steht für uns im Vordergrund: Einfach mal etwas langsam angehen lassen. Wenn wir alles gesehen haben, fahren wir halt weiter. Viel Spaß beim ausprobieren :) Hallo Peter, unten erkennst Du, dass wir nur ein kleines Fahrzeug haben, also eher ein Reisemobil. Wir fahren damit eigentlich täglich weiter, lediglich vergangenes Jahr standen wir mal vier Tage auf einem Stellplatz in Lödingen/Lofoten. Schön, dass die Geschmäcker etc. soo verschieden sind. :) Vier Tage an einem Platz gibt es bei uns so gut wie nie. Meistens bleiben wir nur einen ab und zu 2 Tage. Ich würde mir vor einem Kauf zuerst mal eins mieten und da es auf vielen Stell oder Campingplätzen Wohnmobilisten gibt, kann man mal in netten Gesprächen einiges erfahren. :D aber bitte die Leute vor dem Fernsehabend ansprechen, nachher sieht man nur noch die, die ohne Satantenne auf dem Dach stehen :mrgreen:
Hat gewisse Vorteile für die anderen Camper, aber bitte nicht persönlich nehmen... :? Hallo Peter, eigentlich sind wir selten ein paar Tage an einem Platz.Wie Aretousa bereits schrieb, sind es manchmal nur wenige Kilometer zum nächsten Stellplatz und zum nächsten Highlite, dass wir uns anschauen wollen. Der Urlaub im Womo ist meist eine Rundreise durch ein Land oder eine Region. Um diese kennenzulernen ist das Womo das Beste Reisemittel überhaupt. Zeitlich ungebunden, völlig unabhängig von Hotelreservierungen, Restaurants ect. Man hat sein Hotel samt Küche immer dabei und lebt nach Lust und Laune. Wenn´s Euch wo nicht gefällt, gleich weiter. Abhängig bist Du eigentlich nur auf einen Stellplatz für die Nacht, aber da hat sich in den letzen Jahren viel getan. Stellplätze und zur Not auch Campingplätze findest Du heut zu Tage so gut wie überall. Und wenn nicht, mal ne Nacht frei stehen hat auch seine Reize, wobei man sich in diesem Fall unbedingt an die Regeln halten sollte. Fahrräder sollten unbedingt dabei sein, aber es ist je nach Fzg. und Ausstattung natürlich auch ein Roller o.ä. mitführbar. Lies doch mal einige der vielen Reiseberichte hier im Forum oder auch sonst im Netz. Hier erfährst Du viel über den Womo Urlaub/Alltag (zb. --> Link ). Viele Kirsche :sky: Herzlich willkommen, wir machen das so: -5km zu Fuß -20km Fahrrad -oder mit den ÖPNV -oder auch mal ein Taxi, wenn ÖPNV nicht vernünftig geht. Der ÖPNV ist erheblich besser als sein Ruf und 10km Taxi kosten auch nicht die Welt. In Großstädte fahre ich nie mit dem WoMo, weil da die ÖPNV viel schneller sind. In jedem Fall aber : don't drink and drive! Wir stehen nur ungern für nur einen Tag. Denn nur jeder Tag ohne Fahrerei ist ein echter Erholungstag.
Hallo Peter, willkommen im Forum. Viele Möglichkeiten sind schon genannt worden. Soviele gibt es dann auch nicht. Wir sehen meisten zu, dass wir bevor wir einen Stell- oder Campingplatz anlaufen unsere Vorräte auffüllen. Vor allem die schweren Sachen (z.B. Getränke). Das erspart uns schon mal die Schlepperei. Vom Platz aus nutzen wir alles was vorhanden ist. Die Füße, zum Wanderen, die Räder, aber auch den ÖPNV wenn vor Ort eine Linie am Platz vorbei führt z.B. in den nächsten Ort oder die Stadt. Wenn man von dem Platz aus viel unternehmen kann, bleiben wir auch schon mal 2-3 Tage und machen eine Tagesfahrt mit dem Womo, um dann abends wieder zurück zu kommen. Gerade bei Wanderungen ist es ja oft so, dass man irgendwie zum Startpunkt kommen muss, der ja nicht immer in fußläufiger Entfernung zum Stellplatz liegt. Aber Du wirst sehen, das spielt sich alles irgendwie im Laufe der Zeit ein und wird zum selbstvertändlichsten der Welt.... :wink: Roman Bis jetzt machen wir alles zu fuss, aber wir haben uns jetzt raeder zugelegt, wegen einkaufen, dann ist es nicht so schwer zu tragen. Wenn längere Wanderungen anstehen eignet sich auch der Wanderparkplatz meist gut zum Übernachten. Gehe gerne auch Geocachen und da findet man bei vielen Caches auch einen Einstiegspunkt wo man auch mal ne Nacht verweilen kann. Wenn Es Zeit ist zum Ver- und Entsorgen ist Stellplatz anfahren und von dort eben dann zu Fuß oder mit dem Rad. Aber auf die Frage, wie man RICHTIG im Womo urlaubt, wirst du wahrscheinlich von zehn Usern zwanzig verschiedene Antworten bekommen. Das geht los von ich stehe prinzipiell in der Pampa frei und endet bei ich geh nur auf einen Luxuscamping mit Restaurant , weil Küche und sanitäre Anlagen im Auto nicht genutzt werden. es kommt immer darauf an, welche Art von Urlaub wie gerade machen wollen. Wenn es eine Besichtigungstour wird, fahren wir meistens nach ein oder zwei Tagen weiter. Wenn wir ans Meer möchten um uns nur zu erholen, bleiben wir auch schon mal einige Wochen in Holland an einem Fleck. Aber immer nehmen wir die Räder mit. Manchmal benutzen wir auch öffentliche Verkehrsmittel, aber selten. Haben´s gerade wieder 14 Tage hinter uns. Also für uns geht´s so: 3-4 Tage vorher überlegen Nord, Ost oder Süd. Bei uns stand der Süden fest, da mit Besuchen verbunden. 1. Station im Vorfeld festlegen und wenn das Wetter stimmt, hinfahren. Womo startklar machen zum übernachten, 1 Runde Spaziergang zur Entspannung, lecker essen gehen. Abschalten............vom Alltagsstress. Ausschlafen! Nächsten Morgen gaaanz in Ruhe frühstücken, wenn unbekannter Ort - zur Touristeninfo oder im Forum nachfragen, was interessant ist. Keine Termine, einfach drauf los. Zu Fuß, oder mit Fahrrad oder Bus, wonach uns gerade ist. Gemütlich Infos studieren und dann kommen die Ideen. Oder es sind Womonachbarn, die gute Tipps geben. Alles was man an diesem Ort ( in dieser Gegend ) abklappern möchte, nach und nach abklappern (ohne Zeitdruck) und wenn es nix Interessantes mehr zu sehen gibt, weiterfahren oder der Sonne :D folgen. Ein Plätzken nach dem Anderen. Ob wir jetzt 1, 2,3 oder manchmal sogar 4 Tage stehen, egal - Hauptsache keine Termine. Spielt das Wetter mal gar nicht mit, gibt es Thermen zur Entspannung, Museen oder andere Dinge anzusehen. Wenn wir auch dazu keinen Bock haben, wird gelesen und gestrickt. Uuund das ist kein verlorener Urlaubstag, sondern tut auch mal gut. Verwöhnt Euch einfach, denn man hat´s verdient. :ja: Bei Wanderungen machen wir es auch gerne so: Wir suchen einen SP in der Nähe des Anfangspunktes. Dann wandern wir los. Wenn die Füße anfangen müde zu werden, dann sachue ich im app "DB Navigator" wo die nächste ÖPNV ist, wann er fährt und wird steuern diese Ziel an. Das app ist übrigens allererste Sahne und mit das beste app, das ich kenne. 9 von 10 mal geht das gut, aber man steht auch mal a.A.d.W.. Dann ist entweder Taxi angesagt oder auf die Zähne beißen und nochmals heftig wandern. Ja, es gibt tatsächlich Orte in diesem Lande, bei denen man an kein Taxi kommt, oder Stunden warten müsste. :? Das sind dann die Wanderungen, die unvergesslich bleiben und die man noch tagelang spürt. Aber der Mensch verträgt mehr als er glaubt. :lach: Eben :-) Also Fahrräder und Wanderschuhe sind eigentlich immer dabei und wenn wir gen Süden fahren und auch mal ein paar Tage an einem Ort bleiben haben wir den Roller mit. ÖV benutzen wir selten. Grundsätzlich macht das aber jeder so wie er denkt und für ihn am besten ist, jeder hat eine andere Meinung über's campen ;D Hallo ihr Lieben, vielen Dank für eure vielen Tipps. Es ist schön, so viele Anregungen zu bekommen. Wir stellten uns halt die Frage, wie "intensiv" man auch mit einem WoMo ein Umfeld "erleben" kann. Zum Schluss einer Reise hat man zwar z.B. ganz Dänemark durchfahren und Kilometer gemacht. Aber hat man dabei auch Land und Leute kennen gelernt? Ist es nicht vielleicht nur ein oberflächiges abgrasen von Touri Angeboten pro 1 bis 2 Tage Aufenthalt/Standplatz gewesen? Uns als Dauercamper, Pensionsnutzer oder Ferienhausbewohner stellen sich echt solche Fragen. Lies dir doch einfach mal ein paar Reisebericte durch. Z.B. unsre --> Link durch Da kannst du dann selbst entscheiden, ob das ein oberflächliche Abgrasen von Touri Angeboten ist. Im Moment teile ich mit anderen einen älteren Kastenwagen. Wenn alles passt, wird das Fahrrad aufgeladen, dann geht es in eine Region in Deutschland/Dänemark. Am nächsten Tag frühmorgens schnappe ich mir das Rad und fahre nach Tracks auf dem Navi oder frei Schnauze los. Fahre ich keinen Rundkurs, geht es mit der Bahn zurück zum mobilen Basislager. Bei Mehrtagestouren packe ich noch Zelt und Schlafsack aufs Rad. Als ich noch nur mit Fahrrad unterwegs war, hatte ich mehrmals Schlechtwetterperioden erlebt. In solchen Fällen macht Radfahren dann einfach keinen Spaß. Und der Mensch wird mit zunehmendem Alter auch nicht jünger. :D Als Alternative bleibt dann nur entweder abzubrechen oder Campingplatz und abwarten. Mit Fahrrad huckepack dagegen fährt man dem Regen davon oder sucht sich den nächstgelegenen Stellplatz und relaxt. Für mich hat sich die Kombi aus Womo- und Radurlaub bis heute als ideal für meine Bedürfnisse herausgestellt.
Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Mehr Fahrräder findet man ja eigentlich nur noch in den Niederlanden. An der Nordseeküste ändert sich das Schlechtwetter wegen des Windes ja auch wieder schnell.
Das hängt doch einzig von dir ab. Wenn du auf km machst, wirst du das Land nie "erleben". Wenn du lange an einem Ort bleibst, erlebst du einen Ort, aber nicht das Land. Irgendwo in der Mitte erlebt man dann von beidem genug. Mein ganz persönlicher Tipp: Nicht zu viel planen und sich von den Gefühlen leiten lassen. Dann verpasst du die "großen" Attraktionen und erlebst die tollen kleinen, die in keinem Reiseführer stehen. Der große Vorteil eines WoMo ist ja gerade der, dass man fast überall einen Platz findet. Die grossen Attraktionen verpasse ich eigentlich ganz gerne. Muss nicht da sein wo alle sind. Erkundige mich auch kaum mal was es in meiner Umgebung gibt. Ab u an kommt es aber auch mal vor das ich den Schildern am Wegesrand nach fahre um mir was an zu schauen, sind dann meistens Natur sachen --> Link Radel habe ich auch fast immer dabei, nehme aber meistens meine Stöcke. Tut zum einem dem Rücken gut und zum anderen kann meine ältere Hundedame nicht mehr wirklich am Rad laufen Wenn wir uns ein Ziel gesucht haben wird erstmal grob geguckt was es da so zu tun und zu sehen gibt in der Nähe. Wenn wir länger (3 Tage oder mehr) an einem Ort bleiben wollen kommen auf jeden Fall unsere Motorräder mit (auf dem Anhänger), ansonsten zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Fahrräder haben wir garnicht dabei, soll sich aber zukünftig, schon wegen der Fitness, bald ändern... :ja:
Wie vorher schon geschreiben wurde, liegt das einzig und allein an Euch. Dabei kommt es nicht so sehr daruf an, welche Urlaubsform man wählt (Womo, Pension, Hotel...). Wichtig ist, dass man sich nicht zuviel vor nimmt. Wer in drei Wochen z.B ganz Schottland oder GB bereisen möchte, der kann das zwar tun, aber ihm wird viel Schönes verborgen bleiben. Wähle kleine Zielgebiete. Um beim Beispiel GB zu bleiben. Nur Corwall/Devon, oder Wales, oder Lake District...usw. Selbst eine Insel wie Irland ist zu groß, um sie in einem Urlaub sinnvoll "ab zu arbeiten". Dann klappts auch mit dem Kennenlernen von Land und Leuten :wink: Roman
Genauso ist es, Roman. Aber da musste ich auch meine Erfahrungen sammeln. Vor der ersten Bretagne-Reise vor einigen Jahren im Mietcamper einen Bretagne-Reiseführer gekauft, Urlaubs-Programm mit den "Big-Points" gemacht und in 2 Wochen "durchgehetzt". Anfängerfehler, ich denke das ist vielen schon passiert. Für die kommende Dordogne-Reise im Sommer habe ich zwar auch einen Reiseführer bestellt, aber wir lassen uns nicht mehr unter Druck setzen, alles sehen zu müssen. Weniger ist mehr!
Viel Spass. Tolle Ecke Frankreichs. Kleiner Tipp: Unbedingt, das Tal der Vézère "mitnehmen". Roman
Danke, Roman! Ich habe mir den grünen Reiseführer von Michelin bestellt, da steht einiges dazu drin. --> Link
Ja, ging uns vor 2 Jahren genauso. :? War im nachhinein mehr stress als Erholung. Da wir eh noch mit Kiddis fahren, bleiben wir (im grossen Urlaub) schonmal ein paar Tage auf den SP. Jeden Tag fahren machen wir im Grunde nur an verlängerten WE's. Letztendlich muss es jeder für sich selbst "erfahren", was das Beste für ihn ist. :wink: |
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