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Mai 2013, über Land nach Nord-GR und NW-Türkei


volki am 04 Jun 2013 11:00:23

Mai 2013, mit dem WoMo, über "Land" nach Nord-GR und Nord-West-Türkei

Geplant war: entlang der Balkan-Adria nach Griechenland, dann etwas in die West-Türkei, zurück nach Nord-Griechenland und über den Autoput zurück nach Bosnien oder SLO zum Fliegen-Fischen



Mai
04. Samstag
um 8.30 in R’dorf abgefahren, über St. Gallen-Bregenz, München, nach Freilassing (D/A-Grenze), dort auf dem SP übernachtet, unterwegs immer wieder Regen. Alle Wasser hoch und braun



05. Sonntag
Durch die Tauern nach Villach (im Süden schien die Sonne), dann über Tarviso nach Udine, Abzweiger nach Tavagnacco zum dortigen Carrefour, (hat am Sonntag offen!) dann nach Triest, durch SLO zur HR-Autobahn, nach Rijeka, und alles entlang der Adria bis Senj, auf den dortigen SP. Niemand wollte unser Geld auch am Morgen nicht, daher ohne zu zahlen, weiter
Kaum in HR, begann ganz schlechtes Wetter, starke Regenböen entlang der Adria, starker Seitenwind. In Senj hat`s die ganze Nacht geregnet
06. Montag
Am Morgen weiter entlang der Adria-Magistrale. Seiten-Fall-Wind brachte des WoMo ins gefährliche Schwanken. Da die Wetteraussichten laut Einheimischer, gleich schlecht waren, beschlossen wir uns noch bis vor Zadar zu „retten“ und dann die Weiterfahrt entlang der Adria abzubrechen. Auf der Autobahn zurück bis Otocac. Nicht einmal zur weltbekannten „Gacka“ konnten wir, weil es so regnete. Weiter zu den Plitvizer-Seen, immer wieder Nebel, Regenböen usw., vor den Seen aber nach Bihac in BiH abgebogen und alles auf der M-5 Richtung Banja Luka zum Autoput. Kurz nach Kljuc auf dem dortigen Gelände des Kanu-Clubs, (am Fluss Sana) einen wunderschönen SP gefunden, zum Übernachten. (N44.52404 E016.79759)



07. Dienstag
Wer nicht nach Jajce (Wasserfall) will, kann bei Mrkonjic Grad, viel Weg abkürzen, in dem er nach Bjelajci fährt und so viel weiter vorne, wieder auf die M-5 /E-661 kommt. Am Morgen nach Gradiska zur BiH/HR-Grenze und zum Autoput gefahren. Dann alles südwärts durch Kroatien, nach Serbien. An der OMV-Raststätte in Lapovo übernachtet.
08. Mittwoch
Am Morgen weiter zur SRB/MK-Grenze und nach einem weiteren Tanken (Diesel 1.12 €) zur GR-Grenze und um Thessaloniki rum, bis ausserhalb Asprovalta, zum dortigen SP, wo wie jetzt mutterseelenallein auf „unserm“ Plätzen zwischen Palmen stehen. Sonja hatte grosse Angst ob wir nicht in der “Wiese“ einsinken würden. Auf dem ganzen Weg hat es immer wieder geregnet, keine Sonne, aber angenehm warm, auch in der Nacht.
09. Donnerstag
heute Ruhetag eingelegt, immer wieder leichter Regen, Meer mit hohen Wellen. Trotzdem gebadet, Wasser ist angenehm warm, aber leicht trüb und mit Grün-Algen-Fetzen. Vom nahe einmündenden Strymon-Fluss?. Am Toilettenhäuschen hat sich „viel“ verändert, die beiden Duschen haben jetzt Brause-Köpfe und am Waschbecken wurde der Abflussschlauch ersetzt, aber das Innere der Toiletten sieht noch immer gleich aus.



10. Freitag
in der Nacht noch Regen. Aber schon am Morgen scheint endlich die Sonne, daher gleich noch einen Ruhetag eingelegt. An der Sonne wird es schon bald zu warm, aber es bläst ein angenehmer. leichter Wind
11. Samstag
Vor über 10 Jahren, auf unsere 1. WoMo-GR-Reise sind wir an der Paralia Karyani gewesen. Bilder von hängenden, kiloschweren Riesen-Wein-Trauben tauchen auf. Seither immer nur auf der Küstenstrasse #-2 oder der E.O. vorbeigefahren. Sieht alles noch mehr oder weniger aus wie vor 10 Jahren. Schöne SP im „Niemandsland“ nach den letzten Häusern bei N40.73029 E24.00932 (1 WoMo) und 100 m weiter bei N40.72940 E24.01291(Parkplatz am Meer für mehrere WoMo). Direkter Zugang von der N-2 her, bei N40.73180 E24.01339.



Seit dem Bau der Autobahn, die aber durchs Landesinnere nach Kavala führt, ist die frühere Haupt-strasse, die der Küste folgt, nur noch ganz wenig befahren. Bis etwa 20-30 km vor Kavala hätte es dutzende von Möglichkeiten, frei am Strand zu stehen, der meist ruhig unterhalb der Strasse liegt.
12. Sonntag
Weiterfahrt entlang der Küstenstrasse bis diese in Nea Paramos wieder die E-90 / E.O. erreicht, die hier aus einem Tunnel vom Paralleltal her wieder zur Küste kommt. Auf der E.O. Kavala umfahren und dann zum Airport und nach Keramoti abgebogen. In Keramoti stehen wir gegenüber der Insel Thassos an kilometerlangen Fein-Sandstrand. Das Meer ist so flach, dass man weit hinauslaufen muss, bis das Wasser bis zum Bauche reicht. Auf der „Hafenseite“ fahren die Thassos-Fähren hin und her.
Wer glaubt, nur an der Küste des West-Peloponnes (Deutsches Eck) hätte es feinen Sand-Strand wird hier eines besseren belehrt



13. Montag
Am Morgen erst zum „SP am Nestos-Strassenende“ gefahren und alles „Stadtwasser mit Chlor--geschmack“ ausgewechselt. Dann auf der alten #-2 weiter bis Xanthi. Ausserhalb Xanthi im dortigen Carrefour die Vorräte ergänzt, dann nach Porto Lagos am Vistonida-See. Bald nachher scharf rechts abgebogen, nach Fanari-Port, dort draussen vor der Hafeneinfahrt, bei der Beach Mittagrast gemacht (N40.96246 / 025.12583), dann entlang der Küste bis Paralia Mesi, wo wir jetzt stehen (N40.94307/025.19309). Vorsicht, die Strasse zwischen Fanari und P. Mesi ist stellenweise eng, und tws. nur geschottert .Für Fussgänger und Vogelbeobachter hat es extra erhöhte Stege, falls das Meerwasser überschwappt. Im Hinterland hat es schwarze Wolken mit Blitz und Donner. Richtung Meer scheint die Sonne.



14. Dienstag
Weiterer Tag in P. Mesi. Heute bewölkt, kein Regen, aber eher kühl. An den Lagunen auf Fotojagt nach Flamingos gewesen , von denen es mehrere Gruppen hat, die immer wieder zu den verschiedenen Lagunen wechseln.



15. Mittwoch
Am Morgen zurück zur N-2 bei Komotini, der mögliche Weg entlang des Strandes nach Nord-Ost, war mir zu weich. Dann bis Alexandoupolis, zum Flugplatz hinaus, aber keinen weiteren Zugang zu Meer gefunden (Evros-Delta), daher etwas zurück und auf die Odos Egnatia zur Türkischen Grenze.

Grenzübertritt:
GR-Polizei= „your from Switzerland“ fragte der Beamte? yes, einfach passieren.
Türkei: Schalter 1=Auto-und Vespa-Papiere zeigen, Schalter 2= Personalausweise zeigen, Schalter 3= Kontrolle und alles in Computer eingeben und stempeln. Das war alles.
(Personalausweis hat den Vorteil, dass das Auto nicht in den Pass eingetragen wird. Man erhält einen weissen Zettel, der bei der Ausreise wieder abgegeben werden muss)

Dann in Kesan versucht eine Vodafone-SIM-Karte für die Türkei zu bekommen. War nicht möglich, zuerst falsch gefahren, dann war kein Linksabbiegen möglich und in die Stadt rein wollte ich auch nicht, daher weitergefahren. Wir wollten zuerst an die Saros-Bucht fahren, nach Karaincirli, aber in einem Dorf haben wir uns so verfranzt, dass wir wieder Richtung. Kesan zurück sind und von dort aus weiter auf die Dardanellen-Halbinsel. Vor Ecebat übernachtet (etwas unterhalb der Strasse, vor einer Ruine „Bigali Kalesi“ N40.21373 / E026.39021) und dabei noch .“Schiffli“ bei der Durchfahrt beobachtet.





16. Donnerstag
Am Morgen zur Fähre in Kilitbahir gefahren, um 7.30 übergesetzt und dann in Canakkale versucht einen Vodafone-Laden zu finden. Machen aber erst um 9 Uhr oder später auf, daher weiter gefahren bis Ezine. Im dortigen Vodafon-Laden hatten sie gar keinen Stick. Dann aber im nahen Turkcell-Laden einen Internet-Stick gekauft (mit 4 GB und SIM= 129 TR-£) = ca. 50 €
Niemand spricht Fremdsprachen, weder bei Vodafone noch bei Turkcell. In einem Hotel sprach eine Ex-Albanerin italienisch, die hat dann für die Verkäuferin beim Laptop einrichten, übersetzt. Für die Anmeldung ist Pass unbedingt von Nöten, Identitätskarte reicht nicht, Kreditkarte und Maestro gehen auch nicht, nur Bar-Geld. An einem Früchtestand gab’s Aprikosen (6 TL-£/Kg). Wunderbar, so wie Aprikosen sein müssen. In GR hatte es in Supermärken auch sog. Aprikosen gehabt, grün und teuer
Nach dem zeitaufwendigen Prozedere (!!) weiter gefahren nach Papaz Plaj bei Yeniköy, (39.919895/26.156627) wo wir jetzt am gemeinde-eigenen Sand-Strand stehen. Kosten 5 TL /Person und Tag. Es hat Wasserbrunnen und auch „Toiletten“ um zu entsorgen und wer das wünscht, auch Schattenbäume. Das „Restaurant“ war (noch)geschlossen.



Am Platz trafen wir Hans und Verena aus D, mit denen haben wir uns gut verstanden. Die sind über Chios-Cesme eingereist, war aber sehr teuer. Da war die Grenzabfertigung lange nicht so einfach wie bei uns.
Hans ist mit seinem Roller immer hoch ins Dorf und hat für frisches Brot und 5-KG Trink-Wasser-flaschen gesorgt. Trink-Wasser in Flaschen ist sehr billig und in einen SM haben wir sogar 20 Liter-Bidon gesehen.
17. Freitag
Weiterer Tag in Papaz Plaj in Yeniköy
18. Samstag
Am morgigen Sonntag ist grosser Feiertag in der Türkei. Atatürk-Gedenktag und „Tag der Jugend und Sport“, Gründungstag der Unabhängigkeits-Bewegung, usw. Hans sagte, um diesem Feiertag herrsche dann sehr viel Verkehr, usw., daher beschlossen wir weiter hier am Ort zu bleiben. Wir haben ja Zeit. Im Dörfchen oben hat es einen kleinen „Tante Emma-Laden“ und der freundliche Nachbar bringt uns, wenn er sowieso mit dem Roller unterwegs ist, frisches Brot und Flaschen-Trinkwasser mit.
19. Sonntag
Atatürk-Tag, mehrere Gross-Familien treffen sich am Strand zum Grillen und Essen, viel Mitgebrachtes. Sagenhaft was da alles ausgepackt wird, u. a. grosse Kasserolle mit Kutteln.
20. Montag
Wir wollten eigentlich von Yeniköy aus, an der Westküste entlang, südwärts fahren. Aber da sich da scheinbar keine Bank und kein Bankomat befindet , (dafür auf der kleinen, vorgelagerten Insel „Bozcaada“ aber fünf) und das lokale Geld schwindet, sind wir die andere Richtung gefahren. Also am Montag erst zum Einkaufen und Geld fassen nach Ezine, dann auf der -87 südwärts zum Meer bei Edremit und dann auf schlechter Schlagloch Strasse Richtung Assos. Bei Assos wurde die Strasse dann plötzlich zur Fast-Autobahn. Anstatt aber weiter der Küsten entlang weiter zu führen, war das eine Stichstrasse zurück ins Landesinnere, wieder rauf zur E-87, was wir aber viel zu spät merkten
Wir haben dann beschlossen nicht mehr zurück zu fahren, sondern gleich weiter nach Canakkale und zur Dardanellen-Fähre. Irgendwie wissen die, dass wir kommen, jetzt schon zum vierten Mal, kaum auf der auf uns wartenden Fähre, fährt sie auch schon ab.
Wieder auf Gallipoli sind wir bis Ecebat und dann quer über die Halbinsel zur ANZAC-Beach bei Katatepe. Traurig was da im 1. WK abgegangen sein muss. Da gleich übernachtet.(40.211490/26.275373) In der Nacht von Wahnsinn-Lärm geweckt, das ganze WoMo hat gewackelt. Entweder Erdbeben oder eher wie wenn schwerste Schiffsgeschütze mehrere Breitseiten abfeuern, oder in der Saros-Bucht fanden seismische Messungen statt.
21. Dienstag
Am nächsten Tag zurück nach Kesan und zur GR/TR-Grenze. Erstaunt über einen mehr als 6 KM langen Lastwagen-Stau vor der TR/GR-Grenze. Uns hat es aber nicht betroffen. Grenzabfertigung verlief sehr zügig. An einer Tankstelle in GR sagte man mir, die Bulgarische Grenz sei zu und anstatt der normalerweise ca. 50 LKW seien jetzt auch die über 1000 LKW, die sonst dort oben über die Grenze fahren, an diesen Grenzübergang gekommen. Nach der Grenze bis nach Makri gefahren, etwas südlich von Alexandroupolis, zum Übernachten gefahren.(40.848275/25751755)
22.Mittwoch
Am Morgen über die E.O. nach Xanti in den Carrefour um Vorräte aufzufüllen. , dann an‘s „Nestos-Strassen-Ende“ für Wasser und weiter entlang der N-2 und E.O. Südlich von Kavala wieder auf die Küstenstrasse (N-2). Bei einer Rast auf dem P in Paralia Kiriani haben wir zufällig Hans und Verena aus der TR wieder getroffen. Wir sind aber weiter weitergefahren bis Asprovalta-2
23. Donnerstag
Weiterhin in Asprovalta-2. Der „Familienrat“ hat beschlossen, nicht wieder über den Autoput nordwärts zu fahren, sondern den ursprünglichen Plan, entlang der Adria, aber einfach jetzt nordwärts, umzusetzen.
Die „Deutschen“, Hans und Verena, sind soeben, wie von uns geraten, auch auf diesen SP gekommen. Am Abend herrscht starker Wind und das Meer ist sehr aufgewühlt, mit grossen Wellen und auch einigen Regentropfen. H+V haben uns zum Nachtessen eingeladen, Gitzi-Schlegel aus dem Backofen. Wunderbar


24. Freitag



Von Asprovalta aus über die E.O um Thessaloniki rum, weiter über Katerini und wieder einmal durchs Tempe-Tal bis Larisa, hier abgezweigt nach Agia und Agiokampos an der Ost-Küste. Um Agia gab’s haufenweise Kirschbäume mit leuchtenden, roten Früchten und am Strassenrand Bauern-Verkaufs-stände (schönste schwarze Kirschen 1 Kg=2 €
Stehen jetzt an der Strasse nach Sklithro an einem wunderschönen Plätzchen am Strand. Wenn nur nicht die tausende von Fliegen wären. Zusätzlich hat es noch die stechende Variante(!!).
Sehr unangenehm. Kaum die Türe schnell aufgemacht und schon ist wieder ein Dutzend drin und das „schlachten“ beginnt wieder. Der klebrige Fliegenfänger ist schon ganz übersäht. Ein anderer auf dem SP stehender Camper meinte, das sei wegen dem daneben einmündenden Süsswasser-Bach. Darin hätte man sich eigentlich baden sollen, um das Salz abzuwaschen.
25. Samstag
Die Stech-Fliegen haben uns die ganze Nacht geplagt, so dass wir zusammenpackten und weiter fuhren. Zuerst zurück zur Autobahn bei Larisa, in Agia noch eingekauft: Lamm-Gigot beim Metzger. 1.5 kg für € 14.35, und erst noch entbeint und in ein Netz gepackt, Brot und „Süsses“ beim Bäcker und an einem, andern, Stand, Kirschen gekauft. Drei Sorten im Angebot, für € 1.50/ € 2 und für € 3 /Kilo . Bei 2.50 war sie auch zufrieden. So richtig voll-reif und knackig. Vor der Autobahn noch getankt (1.35.9)

Auffallend sind auch dieses Jahr die grossen Preis Differenzen bei Diesel.(Benzin weiss ich nicht). Kurz hintereinander Preise von 1.32.9 (aber keinen Most, da Tank leer) bis 1. 46 (Shell). Die Gegend um Thessaloniki scheint immer die besten (Diesel) Preise zu haben, niedrigster Preis war 1.25.9, aber auch bis 1.60 haben wir gesehen. (PS In Mazedonien kostet Diesel nur: 1.12€)
Auf der Autobahn, an Volvos vorbei, bis Surpi und nach Nies. Hat sich „viel“ verändert, jetzt hat es 2 Kantina am Strand und einen Zaun, der die Zufahrt zum Strand behindert. Am Endes des Zauns hat es gerade noch ein Plätzen für 2 WoMo, sonst müsste man eher gegens Dörfchen zu suchen.

Störend ist der Einzug der Mautgebühren auf der GR-Autobahn. Immer wieder anhalten und bezahlen und immer nur Bar. WoMo Kat.2 oder 3 immer etwa 5-7 €. Von der TR-Grenze bis Thessaloniki nur 2 x. 1 mal vor Komotini und 1 mal vor Thessaloniki (Höhe Koroniea-See). Aber nach Thessaloniki gleich einige Male. Läuft sich schon ins Geld.
Vor erst 3 Wochen zu Hause abgefahren. Wir haben das Gefühl schon viel länger unterwegs zu sein. Zu Hause scheint, den Nachrichten zur Folge, wieder „Winter“ zu sein und wir haben hier über 30° C. Komisch, Wassertemperatur war aber im Norden deutlich höher („seich-warm“), aber gestern in Agiokampos war es um einige Grade kälter (??) In Nies (Bucht) ist das Wasser auch wärmer.
26. Sonntag
Wollen wir noch in Nies verbringen. Am Abend und in der Nacht kam wieder starker, wenn nicht stürmischer Wind auf, und rüttelte uns in den Schlaf.



27. Montag
Am Morgen erst rund um die Bucht von Nies nach Amaliapolis, dann nach Sourpi zum Wasserfassen. Von da aus, auf die Autobahn nach Lamia, und auf die E-65-Strasse nach Amfissa-Itea-Galaxidi am Golf von Korinth. Stehen über Nacht am SP „Anemokampi“
28.Dienstag
Weiterfahrt entlang des korinthischen Golfes. Bei Chania auf die „Panorama-Strasse“ Chania-Glifada-Sergoulas gefahren, beim Brunnen in Sergoulas alles Wasser ausgetauscht. Beim Rückwärtsfahren, an der Lampensäule, noch etwas den Moto-Träger gestaucht. Weiter bis zu „unserm Bäcker“ mit dem besten „Schwarz-Brot in GR“ Artopolia Kondyli bei 38.34521 / 21.76997 bei Nafpaktos, vis à vis CP „Dounis-Beach“, kurz vor der Kreuzung zur neuen Brücke.
Bei der Mittagrast meinen Freund in Slowenien angerufen, wie denn der Wasserstand der Sora zum Fischen sei ? „Antwort = Hoch und braun. Er hätte seit Beginn (1.5) noch nie fischen können. Immer schlecht
Das bringt unser Projekt, der Adria entlang, Albanien-Montenegro-Kroatien hoch bis Slowenien zu fahren ins Wanken. Zudem wird das Wetter gegen die Westküste von GR immer bedeckter, Regen droht.
Daher weitergefahren bis Igoumenitsa zu „Linos-Travel“. Was kostet die Fähre nach Ancona und Bari? Ancona =(2 Pax, WoMo 6M, CoB, Sen + TCS-Rabatt) =246 €, Bari = 190 €. (Lohnt sich nicht mehr) Nach Ancona, noch am gleichen Abend hat es Platz auf der Anek . Also kurz entschloss gebucht, ins gegenüberliegende Hafenbüro der Anek zum Einchecken und dann raus zur Drepano-Beach fürs „letzte“ Bad in GR. Ein weitere Tag warten auf die „Superfast“ lohnt sich bei dem Wetter auch nicht. Um 21.30 Uhr in der Hafen gefahren und auf die nach 23 Uhr pünktlich einfahrende „Hellenic Spirit“ zu warten
29. Mittwoch
Früher war 15 Std üblich für die Überfahrt, jetzt sind wir erst nach 18 Std in Ancona (Schiffe fahren um Öl zu sparen langsamer, dafür aber 3 x 15 € Treibstoffzuschlag!!. Bis wir dann vom Schiff runter sind dauerte es nochmals 45 Min.
Daher geradewegs zum SP beim grossen „Auchan“ in Camerano gefahren (ab Hafen 10km, Nähe Ancona-Süd) .Dort uns noch mit „anständigem“ Essen versorgt und uns nach dem Versorgen des WoMo mit Frischwasser und V+E auf dem SP ein „Schlemmermahl“ gegönnt.!
30. Donnerstag
Am Morgen nach Morro d‘ Alba, zum dortigen SP gefahren und zu „Vicari“ zum Wein kaufen. Hat nur noch wenig „Lacrima“, Bezug ist auf 15-20 Liter „offenen“ beschrankt. Liter immer noch 2.10€/Lt.. Akazien-/ Kastanien-/Blüten-Honig für 3.50 € für 500gr, eigenes Olivenöl 10.50€/Liter
Am Abend wollen wir ins Slowfood/Arcigola-empfohlene Restaurant „ Dal Mago“, gleich oberhalb des SP, zum Nachtessen. In der Zwischenzeit ist die Sonne weg und ein kalter Wind bläst. Wir beschränken uns auf hausgemachte „Pasta“, 1-mal Nüdeli mit Ragout-Sauce und 1-mal „Beton-Röhren“ mit Wildfleisch-Füllung, sowie einen Dessert, „Mousse aux Jogourt mit Brombeeren“, sowie ½ Liter Hauswein, eben der „offene“ Lacrima von Vicari zu 4 €, alles zusammen weniger als 30€
31. Freitag
Fahrt von Morro d‘ Alba nach Senigallia zur A-14, (die A-14 ist schon zu grossen Stücken auf 6 Spuren ausgebaut Zwischenstücke sind nahezu fertig, werden jetzt gerade geteert) dann bis Cesena-Nord, dann E-45 und E-55 bis Chioggia zum dortigen Stellplatz. Da dieser absolut uninteressant ist, (hinter hohen Mauern) weiter gefahren, über die E-55 und SP-95 / SP-515 nach Padua zur A-13 und dann auf der A-4 zur Umfahrung Venedigs. Dann auf A-27 (Belluno) und zur A-28 (Pordenone). Auch der dortige Stellplatz ist unbrauchbar, daher nach Spilimbergo weitergefahren. Der SP hier hat alles, V+E, sogar Gratis Strom.

JUNI
01. Samstag
Am Morgen über San Danieli zur Autobahn A-23 Udine-Villach gefahren. Leider waren in San Danieli alle „Schinken-Geschäfte“ noch zu. Daher erst in Villach, nebst Diesel (1.35), in einem Geschäft für italienische Lebensmittel, noch S.D-Rohschinken gekauft. Anschliessend durch die Tauern-Tunnels (10€) nach Salzburg / Freilassing, zum dortigen SP gefahren. Das einigermassen schlechte „italienische Wetter“ wandelte sich in Österreich in nicht endenden Prassel-Regen aus. Wenn einmal ein Blick auf die Berge möglich war, sahen wir Neu-Schnee. Die ganze Nacht regnete es wie aus Kübeln, weiter.
02. Sonntag
Am frühen Morgen(06.00) verliessen wir Freilassing zur Autobahn nach München und weiter durchs Allgäu bis Wangen i.A. Leider war der dortige SP auch in den Fluten versoffen, sodass wir nicht. wie geplant am Montag in der Schweiz waren, um in St. Gallen noch das verbrauchte Gas in der 2. Flasche zu ergänzen, sondern wir fuhren noch am Sonntag-Mittag direkt nach Hause.
Unterwegs „bewunderten“ wir noch den fast überlaufenden Alpen-Rhein und den sich bereits breit ausbreitenden „Werdenberger Binnen-Kanal“. Bin ich froh dass ich noch in Griechenland in Slowenien wegen dem Wasserstand angerufen habe. Das hätte ein „langes Gesicht“ gegeben, wenn wir dort eingetroffen wären und die Sora hätte das gleich Bild gezeigt wie alle andern Flüsse und Bäche, die wir unterwegs gesehen haben.
Erst aus den Nachrichten erfuhren wir, welches unglaubliche Glück wir hatten dass wir so früh weg sind
Die Salzach trat über und Freilassing war nicht mehr zu verlassen. Am Chiemsee lief der See über und überschwemmte die dortige Autobahn A-8, was zur Voll-Sperrung führte und daher zu kilometerlangen Staus. In Memmingen stauten sich die Autos auf der A-96 weil sie nicht Richtung Ulm abfahren konnten. Im Rheintal, von Diepoldsau Richt. St.Gallen sah man den Alpen-Rhein, der nur noch Zentimeter vor dem Überlaufen war und dank der Autobahn A-13 sind wir am überfluteten Dorf Widnau vorbeigekommen. Erst unten in Au, wo sich der Binnenkanal der Autobahn nähert, sah man wie übervoll er war. Unterhalb St.Margreten waren weite Teil der Kanal-Umgebung tief unter Wasser.

So ging eine Reise zu Ende, die eigentlich länger hätte dauern sollen, aber schon zu Beginn und am Ende vom schlechten Wetter "gesteuert" wurde.

PS übrigens von der "Krise" in GR sahen wir gar nichts. Noch immer sind alle Parkplätze in den Städten und Dörfern verstopft, auch durch "pannenblinkende", in 2. Reihe, parkende Autos. Anscheinend gibt es noch genügend Geld für Teibstoff

Anzeige vom Forum

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puget am 09 Sep 2013 10:46:15

Hallo Völki,

erst jetzt las ich deinen Bericht über eure Griechenland/Türkei Reise im Frühjahr d. J.
Prima, wie faktisch du alles zusammen gefasst hast. Begeistert las ich ihn und danke dir hiermit herzlich für deine Mühe !!
Mir schwebt für den Spätherbst evtl. eine ähnliche Route als Überwinterungstour vor und ich beginne soeben damit, möglichst viele Infos und Tipps dafür zusammen zu tragen. Vor über 30 Jahren bereiste ich, (im Nachhinein gesehen) eher oberflächlich ex-Jugoslawien und Griechenland und möchte mir die Eindrücke dieser Länder jetzt viel mehr verinnerlichen, weshalb ich mir dafür außerhalb touristischen Rummels einige Monate Zeit nehmen werde.
Solltest du noch zusätzliche Infos und Tipps (z. B. WLAN etc.) für mich haben, wäre ich dir sehr für eine PN dankbar.

mk9 am 09 Sep 2013 15:03:46

Hallo Volki,

sehr schöner und präziser Bericht. Hätte wohl gerne mehr Bilder von dieser Reise gesehen. Mit Sicherheit hätte das den Bericht noch verschönert. Dennoch habe ich Deinen bericht aufmerksam gelesen. Hattest sicherlich als Schweizer einen Bonus beim griech. Zoll :)

Schöne vom linken Niederrhein
Manfred

Anzeige vom Forum


volki am 10 Sep 2013 10:24:16

mk9 hat geschrieben: sehr schöner und präziser Bericht. Hätte wohl gerne mehr Bilder von dieser Reise gesehen. Mit Sicherheit hätte das den Bericht noch verschönert. Dennoch habe ich Deinen bericht aufmerksam gelesen. Hattest sicherlich als Schweizer einen Bonus beim griech. Zoll Schöne vom linken Niederrhein Manfred

Nochmals
Ganz oben fändest du einen Button "Reiseberichte" , dort sollte der Beitrag mit wenigen Bilder etwa Nr.19 sein

volki am 08 Aug 2014 00:30:36

Dem Reise-Bericht vom Mai 2013, siehe hier:
--> Link

kann ich noch 2 weitere Fahrten hinzufügen
Herbst 2013 und Frühling 2014
Balkan-Adria rauf und runter, mit Varianten, und in die West-Türkei
Bulgarien liegt mir nicht am Weg, daher habe ich dort keine Erfahrung,
aber weder in Kroatien, Montenegro und Albanien oder Mazedonien und auch Türkei, haben sich die noch immer herum gebotenen Gerüchte bewahrheitet (Grenz-Schikanen, Polizei-Willkür, metertiefe Löcher in der Strasse, fehlende Kanaldeckel, und was noch alles für "Storys" gibt)

Was nicht heisst, dass es das noch nie gegeben hätte :cry:

Aber jetzt ist alles normal und wenn die GR-Fähren so weiter fahren, sehen die mich, als nicht Zeit gebundener, nie mehr :!:

FamilieWeber am 08 Aug 2014 08:09:24

Danke Dir Volki,

für diesen und auch die anderen Reiseberichte. Wir fahren in knapp zwei Wochen über den Landweg nach Nordgriechenland und können somit viele Informationen gut brauchen.

Familie Weber

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