Gast am 18 Jun 2013 06:00:45 In der Welt steht dieser interessante Bericht über Batterien: --> LinkKrüger genießt einen Ruf als Branchen-Guru. "Schuld daran hat nicht der Autofahrer, dem es an Basiswissen fehlt, sondern vor allem die Industrie, die Batterien vollmundig als wartungsfrei anpreist. Genau das aber war eine Batterie noch nie und wird sie auch künftig nicht sein."Lustig nur, dass dieser Guru den Pulser lobpreist und zufällig der Chef von Novatec ist, dem größten Hersteller von Pulsern. :? :lach:
mv4 am 18 Jun 2013 06:38:30 Vielleicht hat er auch nur von etwas Ahnung... :wink:
Gast am 18 Jun 2013 06:44:29 mv4 hat geschrieben:Vielleicht hat er auch nur von etwas Ahnung... :wink:
Das hat er ganz bestimmt. Ich glaube seinen Ausführungen. Wenn nicht ihm, wem denn dann? Was er schreibt klingt schlüssig und logisch und meine nun langjährigen Erfahrungen mit dem Pulser sind positiv.
mv4 am 18 Jun 2013 07:04:28 ebenso meine erfahrungen, ich kann wirklich nix negatives sagen...ich denke sogar das ich schon einige Batterien damit vor der sichereren "Verschrottung" gerettet habe.
Wird auch langsam zeit das sich da mal was bewegt...schliesslich sind in den Kameras auch keine Zink/Kohle Batterien :D
maniac am 18 Jun 2013 07:34:10 raidy hat geschrieben:Lustig nur, dass dieser Guru den Pulser lobpreist und zufällig der Chef von Novatec ist, dem größten Hersteller von Pulsern. :? :lach:
Ehrlich, es wäre ja geradezu hanebüchen dämlich, wenn er sein Fachwissen nicht zu Geld machen würde. Abgesehen davon so jeder von seinen technischen Entwicklungen partizipieren.
macagi am 18 Jun 2013 08:21:22 Also ich habe auch positive Erfahrung mit einem Pulser, dem Megapuls. Bei Anderen konnte ich keine Wirkung feststellen....
Die Batterieproblematik wird ja verschärft durch zB Start-Stop Automatiken, die sich ja bei Tests als nahezu komplett nutzlos erweisen haben, aber die Batterieanforderungen noch mehr in die Höhe schrauben.
haballes am 18 Jun 2013 08:49:38 Bei der Autobatterie bin ich überzeugt, daß sie bewußt nicht weiterentwickelt wird. ;D Vielleicht sogar nur als weiterentwickelt beworben und nur mit einem täuschenden Aufkleber versehen.
In meinem gesamten Fuhrpark hielt bisher keine Bakterie über 4 Jahre. Egal, was wir jemals für Marken und Qualitäten eingebaut oder nachgerüstet haben. Meist tauschten wir schon nach 2 Jahren die Ersteinbauten aus, wenn die Winter lang und frostig waren. Es hat auch nie etwas gebracht, sogenannte "Taxibatterien" oder ähnlich beworbene Kraftpakete nachzurüsten.
Auch in meinen privaten Autos sind es meist die ersten und einzigen Teile, die ich austausche.
In meinen Motorrädern dagegen halten die Dinger ewig. In meiner Enfield ist seit 2007 eine 4 AH Standardbatterie drin, wo ich allenfalls mal ein paar Tropfen destilliertes Wasser nachkippe. Sie bekommt halt keinen Frost mit und hängt in der kalten Jahreszeit am Erhalter.
Was man aber beim Auto auch nicht außer acht lassen darf, ist der enorme Zuwachs an Bordelektronik. Zahlreiche stille Verbraucher laufen auch beim stehenden Fahrzeug und schon bevor der Anlasser werkelt, da wird beim Schlüsseldreh einiges an Strom verlangt. Ich habe schon einige Artikel gelesen, wo stand, das dieses klassische 12V Stromnetz des PKW's am Rande der Auslastung steht. Mit Tricks, wie der CAN Bus Steuerung kann man natürlich wieder Leitungen sparen, holt sich aber wieder zusätzliche Fehlerteufel ins Haus.
Die Batteriehersteller haben es jedenfalls geschafft, den alten Werkstattturnus zu erhalten. Denn wann muß ein modernes Fahrzeug sonst noch zur Wartung in eine Werkstatt?
Lancelot am 18 Jun 2013 09:42:21 "Böse Zungen" behaupten ja, die wartungsfreie und nahezu unkaputtbare Batterie sei längst entwickelt ... schlummert aber in den Schubladen der Hersteller, die sich einen zig-Millionenmarkt nicht wegnehmen lassen wollen .. :gruebel:
viking92 am 18 Jun 2013 09:47:10 Finde die Fakten, die er auf den Tisch legt, auch völlig ok.
rkopka am 18 Jun 2013 10:46:23 haballes hat geschrieben:Was ... nicht außer acht lassen darf, ist der enorme Zuwachs an Bordelektronik. Zahlreiche stille Verbraucher laufen auch beim stehenden Fahrzeug und schon bevor der Anl. werkelt, da wird beim Schlüsseldreh einiges an Strom verlangt. Ich habe schon einige Art. gelesen, wo stand, das dieses klassische 12V Stromnetz des PKW's am Rande der Auslastung steht.
Bei den PKW hatte ich wenig Ärger mit den Batterien, beim alten WOMO aber ständig. Obwohl das sicher noch nicht soviel Elektronik hat (20Jahre alt). Da war alle paar Jahre eine neue fällig. Die letzte sogar nach weniger als 2 Jahren auf Garantie getauscht. Gerade erst erlebt: ein modernes Auto (Mittelklasse, deutsch, Ford?) steht am Campingplatz neben dem Zelt. Teilweise stehen die Türen auf, manchmal werden sie auf und zu gemacht. Nach 1 oder 2(?) Tagen geht nicht mal mehr die Heckklappe auf. Gemessene Spannung an der Batterie 3V !!!. Wir haben sie dann einige Stunden wieder aufgeladen und anscheinend ist er weggekommen. Eine Erklärung war, daß bei jeder Türbetätigung die Spiegel ausklappten und alle möglichen Lichter angingen. Evt. auch noch was von der Motorelektronik ? Es liefen keine Campingverbraucher darüber, weil er 230V hatte. RK P.S. Verhunzung des Zitats, weil zu lang.
JoS am 18 Jun 2013 22:50:43 haballes hat geschrieben:...In meinem gesamten Fuhrpark hielt bisher keine Bakterie über 4 Jahre. Egal, was ... für Marken u. Qualitäten ... Meist tauschten wir schon nach 2 Jahren ... Es hat auch nie etwas gebracht .. "Taxibatterien" o.ä. ... nachzurüsten.
haballes hat geschrieben:Auch in meinen privaten Autos sind es meist die ersten und einzigen Teile, die ich austausche.
In meinen Motorrädern dagegen halten die Dinger ewig. ...
Das wundert mich etwas: Fuhrpark, das werden doch ein paar mehr Fzg.e sein, da sollte nmE. doch zumindest ein positiver Ausreisser dabei sein... Bei uns hat der Original-Akku (MOLL, 63 (?) Ah) im 98er Audi TDI (also noch ohne elektrische Helferlein wie heute üblich) 10 o. 11 Jahre gehalten, bevor wir ihn getauscht haben. Allerdings Langstrecken-Fzg. mit rd. 30 tkm. Dafür hat der (oft gelobte) INTACT-Akku im Zweirad nicht so lange gehalten (3 o. 4 Jahre (?) ); da habe ich jetzt mal einen Gel-Typ eingebaut. Im WoMo als Fzg.- wie auch als Wohn-Akku höchst unterschiedlich; 2-3 Jahre abmer immer. ZZ. versuche ich 2 ältere Akkus mit Pulser u. regelmäßiger Nachladung wieder aufzufrischen, aber wie effektiv ein fest installierter Pulser im WoMo (oder auch PKW) ist, so was müsste man auch eher in einem Fuhrpark mit mehreren Fzg.en bei gleicher Behandlung austesten, um eine repräsentativere Aussage machen zu können. Denn bei mir sind das ja alles nur Einzelerfahrungen, n = 1 ... liefert nicht gerade statistisch belastbare Ergebnisse. ;)
Gast am 18 Jun 2013 23:00:05 Fairer Weise muss man sagen, dass eine Batterie früher nur die Startfunktion hatte. Heute versorgt sie massenweise Elektronik, welche auch teilweise in Parkstellung Strom zieht (CAN-Bus, Funkverriegelung,.....). Oft ist der Stromverbrauch so hoch, dass bei Kurzfahrten mehr Strom entnommen wie nachgeladen wurde. So eine kleine Spannungsanzeige im Zigarettenanzünder spricht Bände. Trotzdem habe auch ich das Gefühl, dass Batterien nicht viel besser geworden sind, nur teurer.
gipsy30 am 18 Jun 2013 23:10:21 Über die Pulser habe ich einem Yachtmagazin auch negatives gelesen, Batterein halten wohl länger, sind aber auf einen Schlag dann komplett defekt.
Mit der Nachladung könnt er er recht haben weil. ein Bleiakku bei Vollladung am längsten lebt.
Gast am 18 Jun 2013 23:16:20 gipsy30 hat geschrieben:Über die Pulser habe ich einem Yachtmagazin auch negatives gelesen, Batterein halten wohl länger, sind aber auf einen Schlag dann komplett defekt.
Damit könnte ich leben, denn - zählt für mich doch, wie viele kWh ich für das Geld speichern konnte. - bekommt man heute Batterien an jeder Ecke. - hat fast jeder mind. 2 Stück drin und kommt auch mit einer über die Nacht. Wenn sie also deutlich länger lebt und dafür einen schnellen Tod hat, ist es zwar nicht schön aber im Gesamten doch vorteilhafter.
maniac am 19 Jun 2013 07:34:10 haballes hat geschrieben:In meinem gesamten Fuhrpark hielt bisher keine Bakterie über 4 Jahre.
Hauptsächlich auf Kurzstrecken unterwegs?
Gast am 19 Jun 2013 08:14:23 - raidy hat geschrieben: hat fast jeder mind. 2 Stück drin und kommt auch mit einer über die Nacht.
Das wäre ja fast einen neuen Thread wert. Wir zumindest haben nur eine Batterie (90 Ah) im Aufbau und wenn die urplötzlich ihren Geist aushauchen würde, womöglich jot we de, dazu noch am WE (z.B. keine Heizung, kein Licht etc.) dann hätten wir zumindest kurzfristig ein Problem und wären aufgeschmissen.
biauwe am 19 Jun 2013 08:34:12 Freetec 598 hat geschrieben:..dann hätten wir zumindest kurzfristig ein Problem und wären aufgeschmissen.
Kommt drauf an. Wir hatten einen neuen super Gel Akku eingabaut und im Winter in Schweden, Nachts war der Strom alle. Akku defekt. Zum Glück hatten wir den Moppel bei. Der läuft so ca. 4h. Am nächsten Tag zur Tankstelle, einen neuen Akku gekauft und der Urlaub ging weiter. Für den Gelakku habe ich dann in Deutschland das Geld zurück bekommen.
haballes am 19 Jun 2013 09:05:09 maniac hat geschrieben:haballes hat geschrieben:In meinem gesamten Fuhrpark hielt bisher keine Bakterie über 4 Jahre.
Hauptsächlich auf Kurzstrecken unterwegs?
maniac hat geschrieben:haballes hat geschrieben:In meinem gesamten Fuhrpark hielt bisher keine Bakterie über 4 Jahre.
Hauptsächlich auf Kurzstrecken unterwegs?
Ja, die Kisten fahren etwa 30.000 km jährlich meist im Stadtgebiet. Ab und an auch mal weitere Touren. Standheizung, Warnblinker( mit Dachblinkern) werden oft genutzt. Rausgeflogen ist mittlerweile der Betriebsfunk, welcher die Batterie damals bestimmt gefordert hat. Die Fahrzeugbewegungen haben sich in den letzten 20 Jahren kaum geändert. Die "Menge" der Ladung auch nicht. Der Preis der Fahrzeuge ist bei haargenau gleichen Anforderungen enorm gestiegen. An Ausstattung sind außer Klima, Navigation, ABS und Airbag keine gewünschten Stromfresser dazu gekommen. Was sich merklich verbessert hat, ist der Verschleiß von Bremsbelägen, die Zeitspanne zwischenwirklich nötigen Wartungsarbeiten und die Haltbarkeit von Auspuffanlagen. Alle anderen "Probleme ", Reifen, Stabis, Türaufsteller, Anlasser und eben Batterien sind im Zeitraum fast gleich geblieben. Seit Mitte der 90er mit Einführung der "Sprintergeneration" ist ein erheblicher Verschleiß der Innenausstattung dazu gekommen. Zum Beispiel Fahrersitze und Verkleidungsteile. Was auch erheblich angestiegen ist, sind der Verbrauch an Leuchtmitteln. Ein ganz heftiger Posten, der eine Gelddruckmaschine für Werkstätten sein kann, wenn man sie nicht selber austauscht. Der gute mit dem Stern berechnet fast 40 Euronen für den Ausstausch eines Rücklichts. :D Ein Wechsel der Fahrzeugbakterie, da steht vorn eine 3. Wir bauen Batterien für etwas über einen Hunni ein und haben dann wieder die gleiche Laufleistung.
rossifumi am 19 Jun 2013 18:08:17 dann bau mal eine LiFePo ein. dann gibt's in paar Jahren Vergleichswerte zur Haltbarkeit. meine KFZ haben seitdem keine Akkuprobleme mehr.
JoS am 19 Jun 2013 20:07:08 Hallo Sven, rossifumi hat geschrieben:dann bau mal eine LiFePo ein. dann gibt's in paar Jahren Vergleichswerte zur Haltbarkeit. meine KFZ haben seitdem keine Akkuprobleme mehr.
da pflichte ich rossifumi bei! Nicht unbedingt weil ich definitiv weiß, dass die LiFePos besser sind, aber wenn du 3 oder mehr Fahrzeuge damit ausrüstest, dann kämen da doch wirklich belastbarere Ergebnisse zustande, als bei den ganzen Einzelversuchen! Ich finde, dass bist du dem Forum hier schuldig. ;) (Wie lange laufen die Fzg.e denn bei dir?)
Gast am 19 Jun 2013 20:19:59 Genau Sven, sehe ich auch so und habe mal 10 Stück 12V LiFePo4-Blöcke (direkt austauschbar ohne Elektronik-SchnickSchack) auf deinen Namen bestellt. Adresse: Sven, der neben dem Mops, Ligurien, Italien (Da wo alle dem Hund hinterher schauen). Kommen morgen. :lach:
Ernsthafter: Es wird Zeit, dass endlich der Nachfolger von Blei den Markt erobert. Blei ist am Ende seines Produktzyklus angekommen, viel mehr und besser geht einfach nicht mehr.
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