Gast am 25 Jun 2013 07:55:28 hallo in die runde, wir planen eine loirereise, 14 tage insgesamt, vor ort dann 10 tage. termin september. es wird ja viel werbung gemacht für den loire radweg.unsere idee ist: von einem loire nahen stellplatz so 25-30 km zu radeln, dabei anzusehen, was geht und dann mit dem zug zurück zum stellplatz zu kommen. dann wollen wir das Womo genau diese 25-30 km auf den nächsten cp, sp umstellen. klar schaffen wir nicht den ganzen loire radweg, aber so 300 km sollen es schon werden. start orleans gen atlantik :arrow: hat schon mal jemand so was gemacht? auch nur tageweise? wie sind die erfahrungen? besonders zur fahrradmitnahme in den zügen? sollte man früh den nächsten cp buchen (september)? dann wäre man festgelegt, wie weit die radelei geht... ich freue mich auf eure anregungen und hinweise! ach ja: es wird eine 3 generationen tour, oma, mama, enkel :) grüsse team espumas
gary32 am 25 Jun 2013 10:10:17 hallo, hier eine Anregung ( auf französisch..) --> LinkRadwege: Pistes cyclables oder neuerdings auch : Voies vertes.. Gary32
alexg am 25 Jun 2013 10:35:10 Hallo, die Loire ist immer wieder eine Reise wert. Hier die letzte "Wunderschön"-Sendung des WDR zu dem Thema: --> Link
Gast am 25 Jun 2013 13:30:56 Hallo Espumas, wenn Du auch eine Antwort, bezogen auf die Reise mit Womo und Rad am Fluss entlang akzeptierst: Ja, das machen wir schon seit einiger Zeit so. In diesem Jahr z.B. die Elbe ( zwei Wochen vor dem Hochwasser ) von Wittenberg bis Tangermünde, im Vorjahr hatten wir die Strecke von Schmilka bis Wittenberg geschafft. Wir haben nun allerdings so eine Macke und fahren etwa 50-60 km gesamt am Tag. Wenn möglich über Brücke oder Fähre nach ca. 20-30 Kilometer ein Seitenwechsel und dann zurück zum Womo. Ist natürlich auch eine Frage der körperlichen Verfassung. Wenn es nur max. 20 -25 km geht, kann man das aber durchaus auch auf die gleiche Weise machen. Nur ist dann die Strecke in eine Richtung eben kürzer. Wenn keine Brücke oder Fähre vorhanden, dann eben auf identischer Strecke zurück. Man wundert sich immer wieder, wie unterschiedliche Betrachtungen der identischen Landschaft bei gegenläufiger Befahrung möglich sind. Zur Loire kann ich Dir allerdings nichts sagen. Wir sind im März diesen Jahres zwischen Arcachon und Biarritz teilweise über den "Voie vert", eine toll ausgebaute Radstrecke hinter der Dünenlinie gefahren. Verhalten wie bei der Elbe, also SP oder Freisteherplatz, von dort in die eine, am nächsten Tag in die andere Richtung. Danach am dritten Tag etwa 50-55 km weiter gefahren, Ort und ggf. Strand am SP angesehen, meist Essen gegangen. Den SP, Bäcker usw., hatten wir dann am Vortag jaschon besichtigen können. Auf diese Weise kann man schnell so eine Strecke von 250-300 km am Fluss entlang schaffen. Muss ja nicht in 5 Tagen sein. :D
al am 25 Jun 2013 14:39:14 gary´s tipp ergab ja schon alles: --> Linkmitnahme des rades bis mitte september kostenfrei!!
Roman am 25 Jun 2013 14:44:27 rundefan hat geschrieben:..Wir haben nun allerdings so eine Macke und fahren etwa 50-60 km gesamt am Tag. Wenn möglich über Brücke oder Fähre nach ca. 20-30 Kilometer ein Seitenwechsel und dann zurück zum Womo....
Diese Variante könnte ich mir an der Loire auch vorstellen. Wir sind nämlich auch am überlegen, ob das was im September für uns wäre. Wir sind die Strecke schon mal gefahren, als wir in die Bretagne unterwegs waren. Damals stand das Fahrrad allerdings nicht im Vordergrund. GRuß Roman
Aretousa am 25 Jun 2013 14:49:50 Wenn das hier jemand in nächster Zeit mal machen sollte, wäre ich für einen kleinen Erfahrungsbericht sehr dankbar. Wir sind ja sehr viel in Frankreich unterwegs und immer an längeren Radtouren interessiert. An der Loire sind wir bissher nur relativ kurze Strecken gefahren.
gary32 am 25 Jun 2013 16:08:54 hallo, mit " Cyclopedia " ist man mit Infos unterwegs dabei: --> LinkA+ gary32
al am 25 Jun 2013 19:09:13 gary, bon :top: A+
Gast am 26 Jun 2013 07:34:56 hallo ins rund,
danke für eure rückmeldungen! besonders gary32 und al für die links! das mit der kostenlosen fahrradmitnahme fiele genau in unseren reisezeitraum, genial! und rundefan: eure idee wäre was, wenn der radweg beidseitig gut ausgebaut ist. heute bekomme ich den bikeline loire führer, da schaue ich mir das mal diesbezüglich an.
unsere kilometerzahl ist halt limitiert durch oma (ende 70) und sohnemann (noch nicht 6). :lol:
ich tendiere doch dazu, tägliche routen auszuarbeiten. :ja: sonst muss ich vor ort fahren, alles auf und abbauen, entsorgen und noch recherchieren. :cry:
momentan schwebt mir das so vor: cp xy, kosten, anreisezeit, abreisezeit 25 km bis bahnhof xy besichtigung schloss abfahrzeiten bahnhof sp xyz, kosten etc etc.
normalerweise stehe ich mehr auf treibenlassen, aber in diesem fall würde mir die planung stress rausnehmen. in der pm war auch schon 2 mal ein bericht von einem womofahrer mit ausgearbeiteten radtouren, allerdings nur in deutschland.
also ich werde berichten!
grüsse espumas
Roman am 26 Jun 2013 08:03:45 Espumas hat geschrieben:...wenn der radweg beidseitig gut ausgebaut ist....
Der Radweg war auch Bestandteil der WDR Sendung "Wunderschön...Die Loire". So wie sich mir das dort dargestellt hat, ist der Radweg immer nur einseitig ausgebaut. Was Werner "rundefan" wohl meinte, wenn ich ihn richtig verstanden habe ist, dass er wenn beidseitig des Flusses (Rad-)Wege führen, er z.B. den linken hin und den rechten zurück fährt. Ein Radwanderer, der interviewt wurde, hat zudem auf das Problem aufmerksam gemacht, dass wenn man Schlösser unterwegs mit Rad besichtigen möchte, es zwar Abstellmöglichkeiten gibt, man aber seine Wertsachen und Habseligkeiten, die man so dabei hat, mitschleppen muss. Roman
Gast am 26 Jun 2013 09:38:25 ät Roman Nicht ganz so abhängig machen lassen! Ist zwar manchmal so, wie von Dir angenommen, muss aber nicht so sein. Natürlich ist es prima, wenn beidseitig des Flusses ein Radweg ist, muss für uns aber nicht sein. Wenn, wie z.B. an der Elbe, der offizielle Fernradweg ( "Elbe-Radweg" ) rechtselbisch verläuft, findet man auf einschlägigen Karten sehr wohl auch noch genügend Nebenstrassen, die linkselbisch zum Womo zurückführen. Idealerweise gibt es an vielen Flüssen die "offizielle" Radwegversion und auf der anderen Uferseite eben eine Alternativ-Route. Wir sind häufig über die Deichwege gefahren, allerdings nur, wenn auch für Radler zulässig. Auf diese Art haben wir Mosel, Weser, Fulda, Werra und eben auch so kleine Flüsschen wie die Tauber usw. schon abgeradelt, der Main und die Elbe haben noch Lücken, werden aber bei Gelegenheit weiter erfahren. :) Eigentlich ist das alles fern ab von Espumas- Frage und damit OT, aber wenn von Dir erlaubt, hier mein Hintergrund zur Kombination Radtour und Womoreise: ät Espumas! Da sind wir (ich 65, Ulla 61) ja fast so alt wie die Oma. Das ganze kann ja durchaus auch als gesamter Tagesausflug gemacht werden. ( Damit gehe ich eben auch von der von Dir genannten Kilometerleistung aus. ) Die Zeiten, in denen ich mich mit Tagesetappen von mehr als 140 km so gerade zufrieden gab, ( meist ging es bis zu 170 km ) liegen vor der Wohnmobilzeit. Aber ich gebe zu, wir sind beide Radverrückte, haben keine Angst vor Bergen oder sehen die eventuell anstehenden Tageskilometer auch nicht so wahnsinnig eng. Nur, wir haben keine kleinen Kinder mehr bei uns, müssen, ausser auf uns selbst, auf niemanden Rücksicht nehmen. Wir sind ein eingespieltes Radreisepaar, was sein Hobby halt seit 1995 mit dem Wohnmobil kombiniert hat. Daher geht es häufig eben an Meeresküsten, in Flusstäler usw.. Die hier verlinkten Möglichkeiten, mit Zug oder anderen ÖPNV-Fahrzeugen zum Womo zurück zu fahren, war bisher noch keine Option. Wenn man, so wie wir, seine Leistungsfähigkeit richtig einschätzen kann, kommt man auch auf eigenem Gummi wieder zum Womo zurück. Aber natürlich ist Dein Einwand fern jeglicher Kritik, es muss ja nicht jeder so Radverrückt sein, wie wir manchem erscheinen. Eine Tour planen wir morgens beim Start mit Blick auf die Karte, ich hab mein Etrex venture HC mit geladener openmtb-Karte der Region am Lenker, da sind alle Radwege und mtb-Routen in die OSM-Karte eingearbeitet. Ulla nimmt ihr Schmachtfone mit OSMand im Fahrradmodus am Lenker befestig mit. Über die farbliche Kennzeichnung der Strassen kann man als geübter Radreisender erkennen, wie stark man von Autos belästigt wird oder ob man z.B. über Wirtschaftswege fährt. Da die Kartengrundlage von einer Person hauptamtlich bearbeitet wird, ist die Kartenlegende, also Darstellung von Radwegen, Strassen usw. auch bei Karten des europäischen Auslandes identisch. Der Download ist unproblematisch und kostenfrei, wenn man von der Bitte um finanzielle Unterstützung des Kartenautors keinen Gebrauch machen will.
Aretousa am 26 Jun 2013 10:19:20 Was das Zurückfahren mit der Bahn betrifft. So haben wir das auch schon mal praktiziert, wenn wir eh weiter wollten. Dann ist aber nur einer ohne Rad mit dem Zug zurückgefahren und hat das Wohnmobil nachgeholt. Kommt billiger. Hier an der Lahn (ist jetzt auch O.T.) prakrizieren wir es so , dass wir mit dem Zug (Radmitnahme kostenlos) die Lahn hoch fahren und dann mit dem Rad wieder runter.
al am 26 Jun 2013 12:38:31 Aretousa hat geschrieben:... Dann ist aber nur einer ohne Rad mit dem Zug zurückgefahren und hat das Wohnmobil nachgeholt. Kommt billiger..
damit ist dann auch klar, wer zug fährt, während oma und kind das essen vorbereiten.und zur suche von cp oder sp empfehle ich euch --> Linkoder --> Linkvon beiden links kannste daten auf rechner oder navi speichern, bzw ausdrucken.
Aretousa am 26 Jun 2013 13:30:12 Jetzt dachte ich doch grad, du hast mich mit Oma gemeint :wink: aber wir haben ja kein Kind dabei :mrgreen: :mrgreen:
Gast am 26 Jun 2013 15:19:58 hallo ins rund,
nun habe ich mir auch den tipp von alexg angesehen. die daten zu der wunderschön sendung sind ja schön aufbereitet, sogar mit adressen. also die eselsmilchseife nehmen wir bestimmt mit :) und gepäck dann nur ganz wenig, wenn es nichts zum einschließen gibt.
mittlerweile hat mein mann noch eine weitere option ins spiel gebracht. ein flyer faltrad als e-bike und la mama düst damit zurück zum womo und setzt um. wobei ich erst mal den zug ausarbeiten werde. vielleicht scheitert es auch an den verbindungen, sofern die zu selten fahren?
haha, aretousa, ist ja witzig. genau an der lahn war unser probewochenende im mai und wir fanden dort die stündliche zuganbindung klasse.
ne, ne oma und enkel allein lassen? soll ich euch sagen wie das ausgeht, enkel wickelt oma um den kleinen finger, weil sie bei wünschen desselbigen "hart wie pudding" ist. da kann ich auch gleich selber die 6 eiskugeln bezahlen :lach:
heute abend sondiere ich mal karten von bikeline...
bis später espumas
Ganzalleinunterhalter am 26 Jun 2013 19:10:44 Loire -wuuuuuuunnnnnnderschööööööööön. Wir waren vor vielen Jahren ( noch vor unserer WOMO Zeit) mehrmals mit unserem Kanu-Club auf der mittleren Loire oberhalb Orleans unterwegs. Start war bei Digoin und Ziel Châtillon-sur-Loire. Es ist eine traumhaft natürliche Landschaft mit wenig Besiedlung. Wir hatten immer einen befreundeten französichen Canuclub der den Gepäcktransport zwischen den einzelnen Etappen organisierte. Angeregt durch den Tröd hier könnte ich mir auch Rad/ Womo Tour dort wieder mal vorstellen.
Gast am 29 Jun 2013 06:37:07 hallo ins rund,
nach dem kartenstudium des radweges und einiger fahrradberichte, stellt sich mir die frage, ob man wirklich richrung atlantik fahren soll oder umgekehrt. öfters wird vor den heftigen winden gewarnt, die gen atlantik fegen. :cry: hat jemand erfahrungen? ist es besser richtung inland zu fahren?
danke und grüsse espumas
Roman am 29 Jun 2013 11:02:25 Espumas hat geschrieben:öfters wird vor den heftigen winden gewarnt, die gen atlantik fegen. :cry: hat jemand erfahrungen? ist es besser richtung inland zu fahren?
Ähmm, wärs dann nicht besser anderherum, also mit dem Wind zu fahren...?? :wink: Roman
Gast am 30 Jun 2013 07:01:59 hallo roman, danke für den hinweis!
...sorry, habe mich falsch ausgedrückt! :) der wind kommt natürlich vom atlantik. deswegen empfiehlt u.a. der bikeline radführer die loire aufwärts zu fahren...
grüsse espumas
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