Nachdem ich mich nun erstmal einige Tage durch die Fülle von neuen Nachrichten im Forum gewühlt habe (ihr habt ganz schön in die Tasten gehauen), melde ich mich offiziell zurück (Danke Dirk für die Begrüßung). 4500 km liegen hinter uns. Von Aachen zum Rheinfall (warum ist das eigentlich der schönste Stellplatz Europas? :D ), von dort zum Bodensee, zum Niedersonthofener See, Kochelsee, Chiemsee, dann nach Österreich ins Ennstal und das Donnersbachtal, über Eisenerz (Erzbergbesichtigung war leider nicht, geht nur mit Voranmeldung und Terminabsprache) in die Oststeiermark auf die Schlösserstraße z.B. Riedersburg, dann über die Weinstraßen der Südsteiermark nach Kärnten und unseren Endpunkt Kobarid in Slowenien. Habe dort den Traumflug meines Gleitschirmfliegerlebens machen können. Die landschaftlichen Eindrücke und das gemeinsame Fliegen mit Bartgeiern und Adlern war so beeindruckend, dass ich einen Tag brauchte, um dies zu verarbeiten. Auf der Rückfahrt wollten wir eigentlich wieder eine Tour über noch nicht gefahrene Alpenpässe wählen, mussten aber wegen Murenabgängen in der Nacht bevor schon am Naßfeldpass aufgeben. Musste den halben Pass wieder rückwärts runterfahren, wenden unmöglich. So war die ganze Planung im Eimer und unsere letzte Nacht in Trittenheim an der Mosel konnten wir uns abschmincken. Dafür gabs dann eine nervende Stell- oder Campingplatzsuche an der Nahe bei Bad Kreuznacht. Ist echt tote Hose dort. Haben dann doch denn einzigen Campingplatz in Guldental um 23 Uhr gefunden. So konnten wir am nächsten Tag ausgeruht in Aachen einlaufen. Probleme auf der Fahrt: nach zwei Tagen verabschiedete sich der 220/110 Volt Trafo, Windungsschluss. Na auf die Standklimaanlage und die Mikrowelle konnten wir verzichten. Problematischer war dann schon, dass uns bei 110 km/h vor Bad Reichenhall der rechte Hinterreifen auf der Autobahn platzte. Hatte zwar Reserverad, aber keinen Wagenheber. ADAC-Wagenheber zu schwach für die Hinterachse. Das herbeigerufen Abschleppunternehmen kam mit zwei altertümlichen Hydraulikhebern, die mit Zange und Hammer geöffnet oder geschlossen werden mussten. Der Mechaniker wollte aufgeben, mit meiner Unterstützung klappte dann der Radwechsel. Hab mir dann bei Freunden in Österreich gleich zwei neue Reifen für die Hinterachse besorgt, da die vorhandenen eindeutig zu schwach für die Achslast waren. 1500 km später auf der Heimfahrt im Dreieck Leonsberg merke ich wie beim Anfahren nach Stau der Wagen wieder hinten rechts abkippt. Reifen wieder platt, Ventil kaputt, Reifen im Endeffekt natürlich auch. Wieder ADAC und ein Abschleppunternehmen das nicht in der Lage war, den Wagen aufzubocken. Während der Monteur mit einer Reifenfirma telefonierte habe ich den Wagen wieder selbst aufgebockt und das Reserverad aufgezogen. Nun der Clou: wollte natürlich hier bei meiner Reifenfirma einen neuen gleichen Reifen bestellen (Koreanisches Fabrikat), Reifen ist nicht im Katalog, Anruf beim Importeur, auch hier nicht im Katalog. Später rückruf des I. Reifen ist ein neues Modell, das bisher noch nicht nach Deutschland ausgeliefert wurde, frühester Termin Anfang Dezember. Nun lasse ich mir den Reifen von meinen ö. Freunden schicken.
Ansonsten ein super Urlaub
Bis neulich!
Wolf

