rump
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Windows8, drei Schritte vor und zwei zurück 1, 2


Gast am 29 Jun 2013 13:48:04

pipo hat geschrieben:. . . Aber 2014 wird kommen.
Angesichts dieser Tatsache sind extrem viele Unternehmen in den nächsten 9 Monaten gezwungen umzustellen.

Niemand ist gezwungen umzusteigen.
Die Vor- und Nachteile daraus muss jeder für sich selbst abwägen.
Und ich bin mir absolut sicher, dass keiner derer die über die Einstellung der kostenlosen XP-Updates lautstark protestieren bereit wäre, die mit einer weitern Pflege verbundenen extrem hohen Kosten zu tragen.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 29 Jun 2013 13:59:40

Hallo superduty,
das Microsoft ein BS über 10 Jahre pflegt, rechne ich ihnen sehr hoch an. Dass sie es nun kündigen rechtfertigt keinerlei Vorwurf.
Dass über Microsoft auch oft pauschal hergezogen oder gar gebasht wird, ist leider auch normal. Was aber auch nicht bedeutet, dass man keine Kritik anbringen sollte.
Wo ich etwas das Problem sehe ist der Versuch, Business-Windows, Gamer-Windows und Multimedia-Windows unter einen Hut zu bekommen. Dies ist ein unglaublicher Balanceakt.
Unterm Strich gibt es nun mal keine eierlegende Wollmilchsau. Und wenn man es allen recht machen will, macht es oft kaum noch einem Recht.
Da ich kommerziell allerdings keine wirklichen Alternativen zu Microdoft sehe (und dies als Linux-Fan), ist es nach wie vor das beste Betriebssystem für den kommerziellen Einsatz.
Aber halt auch nur DAS beste. Und dies wird es im kommerziellen Umfeld bleiben, weil es keine wirklichen Konkurrenten hat. OS/2 hätte so ein Konkurrent werden können, aber hätte ist tot.

jennergruhle am 29 Jun 2013 14:56:07

berny2 hat geschrieben:
pipo hat geschrieben:Nur dieser Umstand ermöglicht es WinXp nicht deutlich früher von MS todgesagt und nicht mehr unterstützt zu werden. Aber 2014 wird kommen.
Angesichts dieser Tatsache sind extrem viele Unternehmen in den nächsten 9 Monaten gezwungen umzustellen.

Wenn es läuft und funktionuckelt, why to change a running system?
Der Support durch Microsoft läuft aus - also gibt es keine Updates. Fehler und Sicherheitslücken werden dann nicht mehr behoben. Für private Bastellösungen ok, aber im geschäftlichen Einsatz unverantwortlich.

Anzeige vom Forum


rkopka am 29 Jun 2013 15:35:43

jennergruhle hat geschrieben:Der Support durch Microsoft läuft aus - also gibt es keine Updates. Fehler und Sicherheitslücken werden dann nicht mehr behoben. Für private Bastellösungen ok, aber im geschäftlichen Einsatz unverantwortlich.

Wobei nach >10Jahren eigentlich alle Fehler, die kritisch sind, gefunden sein sollten. Ähnliches gilt für Sicherheitslücken. Wobei die Hacker sicher auch mehr auf die neuen Systeme mit mehr(?) Anwendern gehen werden.

RK

rkopka am 29 Jun 2013 15:55:34

superduty hat geschrieben:Man muss eben lernen, auf dem neuen Klavier zu spielen, auch wenn man nur wenige Tasten davon benötigt. Meiner Erfahrung nach liegen Bedienerprobleme in aller Regel nur am fehlenden gewusst wie.

Nur hat sich das System halt seit Jahrhunderten so durchgesetzt, daß die Tasten gleich sind. Auch ein Chopin könnte problemlos auf einem heutigen Klavier spielen. Wenn ihm den wer einschaltet, auch auf einem Synthesizer.

Ich sehe das als eine Suche nach der idealen Bedienungstechnik. Dazu muß es auch mal Änderungen geben. Wenn dann aber was brauchbares oder auch nur akzeptiertes gefunden wurde, macht es immer Probleme, das wieder umzustoßen und ist in den seltensten Fällen erfolgreich.
Der Mensch ist träge. Eine Änderung wird nur akzeptiert, wenn sie wirklich einen deutlichen Gewinn bringt. Und die Kacheln von WIN8.0 sind da sicher kein Punkt.

Beispiele:

Die Pedale am Auto - da gab es auch andere Varianten.
Tastatur - auch da gibt es andere Versionen und die QWERTZ ist vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluß, aber heute käme keiner auf die Idee, daran zu rühren.
Auch bei Windows Programmen gibt es viele Details, die man einfach gewohnt ist. FILE links oben, die verschiedenen Fensterelemente. Auch die Funktion von Eingabefelder, Links... Wenn jetzt ein Programm dagegen verstößt, ist das sehr unangenehm. Wir haben leider solche Teile in der Firma.

Das mit dem "gewußt wie" ist hauptsächlich ein Gewinn für die Trainingsfirmen. Besonders wenn oft nicht erkennbar ist, warum eine Funktion plötzlich wo anders versteckt wird. Oder warum eine Einstellung nicht mehr möglich ist. Im Idealfall braucht man die Einstellung nicht mehr, weil die SW besser geworden ist. Vielleicht heißt sie aber nur anders und ist in einem anderen Tab :-(

RK

jennergruhle am 29 Jun 2013 16:34:35

rkopka hat geschrieben:
jennergruhle hat geschrieben:Der Support durch Microsoft läuft aus - also gibt es keine Updates. Fehler und Sicherheitslücken werden dann nicht mehr behoben. Für private Bastellösungen ok, aber im geschäftlichen Einsatz unverantwortlich.

Wobei nach >10Jahren eigentlich alle Fehler, die kritisch sind, gefunden sein sollten. Ähnliches gilt für Sicherheitslücken. Wobei die Hacker sicher auch mehr auf die neuen Systeme mit mehr(?) Anwendern gehen werden.
Oder eben den einfachen Weg gehen und die Systeme angreifen, bei denen alle Schwachstellen bekannt sind und nie wieder behoben werden.
Und die Anwender von Sicherheitssoftware werden veraltete Systeme auch nicht ewig unterstützen - und so steht man irgendwann mit heruntergelassenen Hosen im Internet herum und jeder Cracker kann mit dem eigenen System machen was er will. Mit Windows 2000 war das mal so: Installieren (ohne die neuesten Servicepacks offline draufzutun), ins Internet einwählen, Zack! Trojaner/Virus drauf.

Und um noch mal auf die Software zurückzukommen, die nur unter XP (und weder im Kompatibilitätsmodus noch in einer VM) läuft: Die gehört dann irgendwann mitsamt der Hardware entsorgt und durch etwas ersetzt, das mit mehr Weitblick gebaut baute. Denn schließlich ist "Wartungssoftware" für Hardware sowas von 90er - heutzutage hat so etwas eine Web-Oberfläche, die auf Seiten des Anwenders nur noch einen Browser braucht. Siehe Telefonanlagen, Router usw.
Meine alte DesTeufelsWerk-Telefonanlage ist auch diesen Weg gegangen und wurde durch eine Fritzbox ersetzt. Windows (nun Version 8) werfe ich nur noch für die Garmin-nüvi-Updates an, alle anderen Windows-Programme laufen bei mir auch mit WINE unter Linux.

rkopka am 29 Jun 2013 19:07:35

jennergruhle hat geschrieben:Und um noch mal auf die Software zurückzukommen, die nur unter XP (und weder im Kompatibilitätsmodus noch in einer VM) läuft: Die gehört dann irgendwann mitsamt der Hardware entsorgt und durch etwas ersetzt, das mit mehr Weitblick gebaut baute.

Ist ja schön für einen Router, der sowieso leicht zu ersetzen ist. Aber nicht alles ist so kurzlebig. Ich habe einige Tauchcomputer, die ich auslesen und einstellen kann. Die sind schon >10Jahre alt und haben eine alte SW. Warum sollte ich die einfach wegschmeissen. Vor allem, wenn der Ersatz dann nach 5 Jahren wieder unbrauchbar wird. Das gleiche z.B. bei Ladegeräten und Modellflug Sendern. Die werden jetzt so früh auf den Markt geworfen, daß sie meist erst einige Updates brauchen, bevor sie ordentlich funktionieren. Und das wohlgemerkt bei teuren Markengeräten. Und bestenfalls über USB mit einer speziellen SW.

Denn schließlich ist "Wartungssoftware" für Hardware sowas von 90er - heutzutage hat so etwas eine Web-Oberfläche, die auf Seiten des Anwenders nur noch einen Browser braucht.

Viele Geräte im industriellen Umfeld sind noch länger im Einsatz. WEBoberfläche benötigt einen Netzwerkzugang. Das war bis vor einigen Jahren nur sehr wenigen Geräten vorbehalten. Heutzutage ist USB eher das Maß der Dinge und Netzwerk bei kleinen, stromsparenden oder billigen Geräten nicht vorhanden. Wenn es sich dann noch als Platte zeigt, gut, aber selbst relativ moderne CANON Kameras taten das nicht, sondern brauchen einen speziellen Treiber zum Auslesen der Karte (OK, die kann man auch herausnehmen).
Andere Funktionen gehen nicht so allgemein und brauchen eine spezielle SW. Informationen sind meistens nicht erhältlich (oder es ist sogar die Informationsbeschaffung schon illegal), so daß nicht mal die große Open-Source Gemeinde helfen kann. Einige Hersteller legen die IF frei, dann kann man wenigstens mit etwas Mühe Anpassungen erstellen.

Diese Einstellung ist OK für jemanden, der entweder einfach nicht mehr SW als eine einfache Textverarbeitung braucht und keine besondere HW. Oder für jemanden, der gewillt ist, alle paar Jahre seine HW und SW wegzuwerfen (oder um kleines Geld bei ebay zu verscheuern) und wieder komplett neues zu kaufen und sich darin einzulernen, obwohl das alte auch noch funktionieren würde. Dann kommt das nächste Dilemma. Wenn man sofort etwas neues kauft, weiß man nicht, ob es sich überhaupt durchsetzt. Wenn man länger wartet, bekommt man vielleicht bessere Versionen und Updates, dafür verkürzt sich die Zeit bis zur Obsoleszenz.

Du fragst nach Geräten mit mehr Weitblick ? Und das in einer Zeit, in der immer mehr für kurze Lebensdauer gebaut wird ? Handies, die nach 2 Jahren mehr oder weniger weggeworfen werden müssen, weil selbst die Spezialisten es kaum noch schaffen einen Akku zu tauschen. Drucker, die kaum die 2. Patrone überleben und dann nicht mehr repariert werden können, weil es einerseits zu teuer ist und andererseits weder Anleitungen noch Teile existieren.
Wo sollen solche Geräte herkommen ? Und zwar im normalen Preisbereich. Es mag Bereiche geben, wo das relativ einfach ist (Router, Netzwerkdrucker). Aber selbst da stoße ich wieder auf Probleme bei der längeren Nutzung. Verbrauchsmaterial nicht mehr erhältlich, oder es kommt irgendein neues Protokoll oder Format, das die SW einfach nicht unterstützt.

RK

pipo am 29 Jun 2013 19:49:33

rkopka hat geschrieben:Wobei nach >10Jahren eigentlich alle Fehler, die kritisch sind, gefunden sein sollten. Ähnliches gilt für Sicherheitslücken. Wobei die Hacker sicher auch mehr auf die neuen Systeme mit mehr(?) Anwendern gehen werden.

Du solltest nicht immer aufs Betriebssystem schauen. I.d.R funktioniert ein Computer im Zusammenspiel zw. Betriebsystem und Anwendungssoftware.
Dh. die eigentliche Sicherheitslücke ermöglicht ggf. erst das 3rd Party Produkt.

Ich persönlich gehe von einer sehr großen Angriffswelle auf XP Rechner aus. Jeder Businesskunde kann sich das auf keinem Fall leisten und wie die Banken evt. bei Privatkunden im Schadensfalle mit XP Rechner reagieren dürfte eine spannende Geschichte werden.

macagi am 30 Jun 2013 14:44:49

pipo hat geschrieben:Und sie werden nicht auf Win8 sondern zum allergrößten Teil auf Win7 umstellen. Diese Tatsache musste Microsoft schmerzhaft am Dienstag auf der TechED, einer der Leitmessen von Microsoft zugeben.


Genau das habe ich auch heute bei einem meiner Systeme getan, WIn7 Prof. 64bit sehr günstig erstanden.
Soweit ging alles glatt, aber eben wie üblich mit etwas Zeitaufwand.

Bisher sind alle Neuinstallationen glatt gegangen, momentan installiert mein altes Corel8, mal schaun......

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Seite hört nicht auf zu Laden.
Handy ertrunken
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt