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Hallo zusammen, wir sind wieder zurück, wie ich euch letztes Jahr geschrieben habe, haben wir 14 Tage Urlaub auf einem Campingplatz unserer Wahl in Dänemark gewonnen. Nachdem wir gelesen haben ,daß es in Dänemark Probleme mit Hund geben kann,sind wir mit etwas mulmigen Gefühl gefahren wir haben nämlich zwei Mischlinge. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber deshalb schreibe ich das jetzt wir hatten überhaupt keine Probleme menschenleere Strände, die Hundis konnten toben ohne Ende und auch auf dem Campingplatz war alles ok. Ich wollte es euch nur schreiben weil es schade wäre dieses schöne Land aus Angst um seine Hundis nicht zu besuchen. Allerdings gehören 13 Hunderassen zu den Listenhunden und die dürfen nicht einreisen. Grüßle Franziska Das ist ja für alle Hundebesitzer, die nach Dänemark reisen, gut zu wissen. Puuuuuuhhhhh hört sich gut an. Wo wart ihr genau und was habt ihr für einen Hund? Freunde von uns sind seit gestern auch von einem wunderschönen Urlaub in Dänemark mit ihren zwei Hunden zurück. Sie berichten auch nur von schönen Erlebnissen. Wir waren ganz oben auf dem Campingplatz Skiveren in Albaek nahe Skagen der Campingplatz hat 4 Sterne hat wunderschöne Sanitärraume Küche mit Backofen Microwelle und alles was das Herz begehrt und was auch meiner Meinung nach wichtig ist er nimmt auch Acsi. Wir haben den Aufenthalt ja gewonnen und mußten keinen Cent bezahlen keinen Hund keinen Strom kein W-lan nothing ,null ggar nix und der Campingplatzbetreiber war supernett und freundlich. Meine Hundis sind zwei Bu Stra Mi´s und wenn du nicht weißt was das ist Bunte Straßen Mischung Also wir tippen bei der Kleinen Border Colli und Dackel und bei der Großen Border Colli und sonst nixwiss. :mrgreen: Grüßle Franziska Hallo Franziska, ganz vielen Dank für die Info! Da wir auch unseren Hund gerne mit dabei haben können wir nun also doch beruhigter Dänemark anfahren. Hallo Franziska, danke für die Info. Das Problem besteht generell schon in Dänemark, ich habe einen dänischen Bekannten gefragt und er hat mir das leider bestätigt. Das Problem sind nicht nur die Rasselisten, das Problem ist wohl, dass wenn es zum Beispiel zu einer Beisserei kommt, der Hund auch eingezogen werden kann, auch ohne Liste. Und das macht mir ein etwas mulmiges Gefühl. Aber gut zu lesen, dass es nicht ganz so dramatisch ist, wie befürchtet. Wir sind ja kürzlich durch Dänemark gefahren auf Hin/Rückweg nach/von Schweden. Man muss allerdings wissen, dass es diese Gesetzgebung gibt. Und dass die Auslegung des Gesetzes in Händen von Individuen liegt. Also, die Gefahr für die Hunde bleibt. Und Meidung des schönen Landes durch Hundehalter ist für Dänemark ein wirtschaftlicher Verlust, so dass - hoffentlich auf diese Weise die Dänen lernen, dass die Geschichte so nicht gehandelt werden kann. Solange es dieses Gesetz gibt, fahren wir da nicht hin. Allein, dass es unverschuldet zu einer Balgerei kommen könnte und unser wirklich gutmütiger Hund dadurch irgendwelchen individuellen Gestzesauslegungen zum Opfer fallen könnte.....Nö! Andere Länder sind auch schön! Genau so machen wir es auch. Tschüß Dänemark :-( Ich glaube nicht das sich ein land wie dänemark die wirtschaft schwächt wenn nur ein paar hundehalter das land nicht bereisen. wenn sich alle hundehalter an die gesetzlichen vorgaben halten würden ( hund nicht frei ) laufen lassen und am strand der leinenpflicht nachkommen würden könnte man das problem vergessen Aber die wirklichkeit sieht anders aus wenn ich den hund an der leine führe kommt der nicht dazu eine beißaktion zu starten oder kinder anzuspringen da ich zeitweise in dänemark gelebt und gearbeitet habe kann ich das so nur aus eigener erfahrung bestätigen.noch anzumerken sei das wir selber 2jagthunde haben ich aber nie auf die idee käme die tiere auf reise mitzunehmen es sind tiere und sollen tiere bleiben und nicht vermenschlicht werden. Hallo Carlson, solange du keinen Hund hast, der auch nur im entferntesten einem Rotti, Tosa Inu oder gar einem Stafford oder Pitbul ähnlich sieht, oder ein nichtswissender Polizist deinen harmlosen Boxer oder gar Labrador für einen Listenhund hält, ist alles ok. Aber wehe wenn... Dann wird vor den Augen der Kinder dein Kuschelhund (na ja, bei dir vielleicht nicht kuschel, sondern gehorsam) einfach eingezogen. Wenn der sich dagegen auch noch wehrt, kann es dir passieren, dass der Hund auf der Stelle erschossen wird. Das ist kein Fake, sondern Freunden meiner Tochter passiert. Der Hund, ein absolut liebenswürdiger Staffi-Labrador-Mix hat in Panik in die Leine, mit der der Polizist ihn wegführen wollte, gebissen und peng. Die Kinder sind noch heute traumatisiert. Dänemark sieht uns auch ohne Hund nicht mehr als Urlauber. Und wieso vermenschliche ich meinen Familienhund, wenn ich ihn mit auf die Reise nehme??? Hunde gehören zum Rudel (Familie) und nicht in den Zwinger. Gott sei Dank haben das die meisten Leute inzwischen begriffen. Kein Tierheim gibt inzwischen einen Hund in die Ketten- oder Zwingerhaltung. Und das ist gut so. Carlsen, aus dir spricht der absolute Hundeversteher (Ironie, für die, die es nicht verstehen). Von Rudeln hast du aber nicht so viel Ahnung. Aber lassen wir es dabei. Ps: Wofür hast du denn deine Jagdhunde? Ich hoffe, du setzt sie auch artgerecht ein? Sind ja auch Jag(d)thunde. Wofür braucht man die denn schon???
Wieso bin ich mir nur so sicher, dass Du entweder an vollkommender Selbstüberschätzung leidest oder keine Ahnung vom Sozialverhalten von Hunden hast? Carlson, ich kenn Dich nicht und ich weiss nicht wie Du evt. mit Hunden umgehst. Vielleicht hast Du absolut recht, aber es wird wohl nur auf unter 1% aller Hunde zutreffen. Zum Thema: Bitte jetzt nicht keine sinnlose Debatte lostreten welches Schosshündchen sozialverträglicher ist. Ich finds klasse das Dänemark offensichtlich "Zug" im Umgang mit dem Hundegesetz bekommen hat. Wir werden Dänemark trotzdem meiden. Unser Freund fährt im übrigen nicht mehr nach Dänemark. Statt 350 km geht es jetzt 1350km nach Kroatien. Aber der Hund wird auf halben Wege bei Oma und Opa abgegen :wink: Und ja ich glaube das Dänemark dies spüren wird.. Moin, ich fahre aus dem Grund auch nicht mehr nach Dänemark, leider und ich glaube auch daß es Dänemark merkt, es sind nicht nur 100 Ferienhäuser die nicht vermietet werden. Ich bin früher gerne und oft nach Dänemark gefahren. Von mir bis Hvide Sande sind es 600 km, mit der gleichen Entfernung bin ich auch in der Normandie, also geht es dorthin :) Nein, das glaube ich nicht! Dänemark wird in jedem Fall spüren, dass eine Verschiebung stattfindet. Aber nicht so, wie es die ablehnenden Hundebesitzer es vielleicht gerne als "kleinen Denkzettel" hätten. Kleines Beispiel aus unserem direkten Bekanntenkreis: Wir wurden von Bekannten aus der Krabbelgruppe von Nils angesprochen, um ein paar allgemeine Tipps für Dänemark zu geben. Wir seien ja schon mehrmals da gewesen. Bislang hätten sie nämlich nur in Deutschland an der Küste Urlaub gemacht, wollen es aber dieses Jahr erstmals mit einem Ferienhaus in Dänemark an der Nordsee versuchen. Dies übrigens, weil sie aufgrund der Hundepolitk unterstellen, dass sie an den Stränden ihre Kinder ungestört im Sand buddeln lassen können, ohne Angst vor herumlaufenden Hunden haben zu müssen! Aus diesem Grund hätten sie bislang nur Deutschland angefahren, weil da die Strände hier eben klar abgegrenzt seien. Nun aber sei Dänemark ja auf einem guten Weg zu mehr Kinder- / Familienfreundlichkeit und würde wenigstens das durchsetzen, was in Deutschland eigentlich noch viel zu lasch gehandhabt wird. So wurde es uns gesagt. :nixweiss: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch andere so denken! Nicht jeder mag nunmal Hunde und wer sich besonders bei angsteinjagenden Hunden Distanz verschaffen will, findet mit Dänemark eigentlich gute Grundvoraussetzungen. Ganz gleich, ob nun aus Gründen der Familienfreundlichkeit, Angst vor Hunden (psychisch bedingt), Allergien oder was weiß ich. Im Endeffekt würde ich daher mal unterstellen, dass es sich in etwa die Waage halten wird. Vielleicht geht es im ersten aufs zweite Jahr ein wenig runter, dann aber auch wieder rauf. Wo einer Platz macht, rückt ein anderer nach. Ist ganz normal. Und wenn Dänemark erstmal den Ruf als "hundefeindliches" Land hat, lockt das ja auch eine entsprechende Interessengruppe. Mal rein sachlich und emotionslos betrachtet. Persönlich finde ich es gut, wenn natürlich Hundebesitzer trotz des ganzen Medienrummels mit gefährlichen Halbwahrheiten über Dänemark dennoch schöne Ferien dort verbringen. Ich würde mal unterstellen, dass jeder, der sich dort an die Regeln hält, auch weiterhin schöne Urlaube verbringen wird. Nur, weil man mit Hund die Grenze passiert, wird der Hund ja nicht gleich erschossen! :wink: Und alles andere (beißen, Kampfhundthema, etc.) ist m.E. immer eine Frage der persönlichen Einstellung und Verantwortung des Halters. Björn
zudem nochmal vermerkt wenn der hund zumrudel gehört warum haben dann soviel einzelpersonen einen hund zudem noch in einer 2 oder 3 zimmerwohnung eingesperrt . zu unseren hunden sie leben weder im zwinger noch an der kette es sind ausgebildete suchhunde und bewegen sich frei auf einem ca. 4000qm großem eingezäunten grundstück :thema: Es ging um Dänemark.
nur bin ich da eben als Hundebesitzer nicht alleine. Ich muß mich darauf verlassen was andere mit ihren Hunden tun. Evtl Rangeleien usw sind hiermit gemeint - und in die kann mein Hund auch angeleint in diese Situation gebracht werden.
Und genau DAS ist der Punkt. Wenn ich sehe, wie unser Blödmann (auch manchmal ungeschickt) mit anderen Hunden spielt und wie die sich gegenseitig in die Ohren kneifen dabei, könnte ein ahnungsloser Gesetzeshüter ohne Ahnung doch denken, da ist Gefahr im Verzug, ich komme mal dem Gesetz nach. Bevor ich mir sowas antue.....never ever! Vielleicht sollt man einfach mal unterstellen, dass die Dänen sich bei Ihrem Vorgehen etwas gedacht haben. Ich halte die für clever genug, sich über die Folgen Ihres Verhaltens vorher Gedanken gemacht zu haben. Eher empfehle ich mal einigen unsensiblen Hundebesitzern, sich über die Wirkung ihrer Hunde klar zu werden. Woher soll Kind wissen, dass der Dobermann eigentlich ein ganz niedlicher ist, während er auf dem Kind steht und aus dem Kiefer sabbert (keine Fiktion). Die meisten Hunde sind wahrscheinlich freundlich und eventuell auch die Besitzer ausreichend empathisch. Aber ich denke eben auch, dass die wenigen schwarzen Schafe und Hunde eben zu diesem Gesetz geführt haben. Wohl gemerkt, Dänemark hat auch eine demokratisch Regierung. Eine Beschwerde bei den Hobbykollegen ist wahrscheinlich eher angebracht. Ich sehe es wie Björn. Die die sich nicht sicher mit ihrem Hund sind werden nicht mehr kommen, die die sich sicher über das Wesen ihres Hundes sind und ihren Hund zur rechten Zeit an der Leine führen kommen weiterhin. Familien mit Kindern, die keinen Wert auf Kontakt mit unbekannten frei laufenden Hunden haben, werden Dänemark in Zukunft eher, bzw. bevorzugt bereisen. Falls Dänemark mit seinem Gesetz nur EIN solches Bild verhindern kann ... ![]() ... dann denke ich, dass das Gesetz Sinn macht! Komm Christel mach dat Dingen dicht. Eine sachliche Diskussion ist einfach nicht möglich.. Ich könnte jetzt auch Fotos von Kinder die häusliche Gewalt erfahren haben posten. Ob dann gleich alle schreien das Eltern verboten werden sollen?
Ich frag mich allerdings grad auch, warum immer Themen derart zerissen werden und der Inhalt der ursprünglich sachlich angegangen wurde, immer ad absurdum geführt wird. Schade eigentlich. Und das Bild des Kindes ist genauso unnötig, wie der Satz der häuslichen Gewalt. Ausserdem frag ich mich grad, wer von den beitragserstellern hier tatsächlich einen Hund hat! Im Übrigen ist zu "Urlaub mit Hund in Dänemark" das Für und Wider klar definiert worden und jetzt bleiben nur noch Emotionen. Björn hat natürlich Recht. Jetzt werden verstärkt die nach Dänemark fahren, die keine Hundkontakt, warum auch immer, wollen. Es bleibt auch die Tatsache, dass Dänemark ein wunderschönes Ferienland ist und es mir leid tut, dass mit dem neuen Gesetz jeder Dorfsheriff auf einen Hund ballern kann, den er für einen üblen Kampfhund hält. Demzufolge ist das Thema abgegessen. Für mich, wie für viele Andere, ist Dänemark als Urlaubsziel erledigt. Das kann ich allein schon den Freunden meiner Tochter nicht antun. Markgräfin
Nein nein, dass glaube ich nicht. Woher sollen Nichthundebesitzer vom Sinneswandel der dänischen Regierung erfahren? Sicherlich ein Gedanke aus einer Diskussion heraus, aber offensiv Werbung wird damit nicht gemacht. Es geht eher in Richtung Pro Hunde wenn ich mir die FeWo Kataloge so anschaue..
Die Sichtweise halte ich für zu kurz. Nochmal, der gemeine Däne wünscht dieses Vorgehen. Und ich halte dänische Polizisten nicht für gelangweilte Rambos. Dass sich die Hundebesitzer eingeengt fühlen kann ich sogar verstehen. Aber ebenso kann ich verstehen, dass die dänische Bevölkerung einen anderen Ansatz hat.
Ich halte die Diskussion bis zu deinem Post für sachlich, wenn ich das Bild auch für nicht diskussionsförderlich halte. Die Idee, Fotos von Kinder die häusliche Gewalt erfahren haben hier zu posten, ist unsachlich, weil die Diskussion hier um Hundeurlaub in Dänemark geht. Da das hier ein Wohnmobilforum ist und nicht jeder Wohnmobilist ein Hundehalter ist, gibt es auch andere Ansätze zu diesem Thema. Genauso wie es rauchende und nichtrauchende Wohnmobilisten gibt. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, es gibt nichtrauchende Hundehalter, die gegenüber Rauchern deutlich intoleranter sind, als der rauchende Nichthundehalter...... oder so... aber das ist ein anderer Faden.
Warum muss er das? Vielleicht wäre es für den Hundehalter ja gerade mal interessant, dieses Gesetz aus der Sicht von einem Nichthundehalter beleuchten zu lassen. Forum ist ja nicht nur allgemeines Schulterklopfen, sondern auch mal die Sichtweise anderer kennen zu lernen, evtl. auch zu verstehen und im besten Falle auch zu akzeptieren.
Sehr interessante Diskussionskultur: Psychisch traumatisierte Kinder (durch Wegnahme des Hundes) werden mehrfach betont in der Diskussion ins Feld geführt - physisch (und psychisch) durch Angriffe durch Hunde lebenslänglich traumatisierte Kinder dürfen nicht erwähnt (und schon gar nicht gezeigt) werden ... (Schweiz: jährlich 10'000 ärztlich behandelte Hundebissverletzungen) Zum abwegigen Vergleich wurde schon genug gesagt.
Was hat Dein Bild mit dem Thema zu tun? Nicht absolut garnichts. Das einzige was Du willst ist provozieren und Themen die Dir nicht passen systematisch zu zerstören :!: Eine Diskussionskultur respektiert immer die Meinung anderer, Du hingegen zer-/ und verstörst mutwillig. Das ist Deine Art der Diskussionskultur.. Abartig :!: Beißattacken usw. wäre evtl. ein anderes Diskussionsthema in der Haustierabteilung. Nach Dänemark, und darum gehts hier ja, gehören sie aber nicht. Wenn Emotionen ins Spiel kommen wirds immer schwierig mit der sachlichen Diskussion. Wie im richtigen Leben auch. Pipo entspann Dich. Mach weiterhin Urlaub auf meiner Lieblingsinsel und schau Dir den Sonnenuntergang nachher an.Um diese Uhrzeit würde ich eh lieber am Strand sein, anstatt vor dem Laptop zu hocken und mich hier zu fetzen :( :ton: ___________________________________________________________________________________________________________________- Leuchtfeuer :wein:
Nun verstehe ich die Welt schon nicht mehr: Die Dänen haben ein Hundegesetz in Kraft gesetzt - weshalb? Doch genau auch wegen Gefährlichkeit und Unfällen mit gewissen Hunden! Warum sollen also Beissattacken michts mit diesem Gesetz, das hier diskutiert wird zu tun haben?
Ich werde meinen Laptop jetzt nicht auf den Fussboden stellen, nur um mich auf dieses Niveau hinunter zu bewegen ...
Ich habe das Eingangsposting so verstanden, dass ein User hier seine Erfahrung mit Hund in Dänemark mitteilen wollte, und nicht Beißattacken und das Gesetz erneut zur Diskussion stellt. Diese Diskussion fand bereits seitenlang hier statt --> Link
o.k. - dann ist auf den letzten 3 Seiten aber schon einiges "schiefgelaufen" ... :gruebel: Ganz objektiv und "unprovokativ" hier ein Blick auf ein paar aktuelle Stimmen aus Dänemark --> Link Acki, ich will auf gar keinen Fall die physischen Verletzungen vieler Kinder durch einen Hund herunterspielen. Ich weiß um die vielen Bisse, meine Tochter wurde selbst schon von einem Hund im Tierheim, gebissen. Es war ein, bis jetzt auf keiner Liste stehender, Schäferhund. Deshalb käme aber niemand auf die Idee ihn zu töten. Darum ging es aber auch in diesem Tread gar nicht. Die Kinder, der Freundin meiner Tochter, mussten mit ansehen, wie in einem kleinen Dorf an der Ostseeküste (Name fällt mir nicht mehr ein) der Dorfsheriff in nicht zu verstehenden Englisch, den Leuten den angeleinten Hund aus den Händen riss. Dieser wehrte sich und... Ende ist bekannt. Kannst du dir vorstellen, wie es den Kindern geht, denen das passiert ist?? Sie sind mit dem Hund aufgewachsen und hörten seinen Todesschrei. Und nur darum geht es mir, nicht um die misshandelten und gebissenen Kinder, nicht um die Polizisten, die sich normal verhalten, sondern ausschließlich um die vielen kleinen Polizisten, die keine Ahnung von Hunden - aber Angst davor haben.
Boah, ist mir schlecht. Hätte, würde, könnte. Die Praxis sieht eben anders aus. Wenn ich diesen Link richtig interpretiere, sind die Dänen sehr wohl an den Touristen mi Hunden interessiert, sonst würden solche Berichte - ob Phantasie oder Realität - nicht veröffentlicht. Für mich muss auch erst eine klare Änderung der Gesetzgebung erfolgen, bevor ich in Dänemark mal wieder eine Krone ausgebe. Aber das kann jeder halten wie er will. Nur ich habe als Hundebesitzer auch meinen Stolz. Wenn ich im Urlaub immer an so ein Thema denken muss und nach dem Urlaub erleichtert sein muss, dass mein Hund noch lebt, dann macht mir ein solcher Urlaub keinen Spaß. Was mich besonders stört, ist die eigenmächtige Willkür einzelner Polizisten, die einen Hund einfach erschießen. Und das dann noch - wie in Monikas Bekanntschaft geschehen - vor Kindern, sowas darf nicht passieren - jedenfalls nicht in einem zivilisierten Land von einem Vertreter des Gesetzes. Aus diesem Grund werden auch wir, bevor dieses Gesetz nicht geändert wird, Dänemark meiden.
Na, das glaube ich nun wiederrum nicht. Wie gesagt war es kein Gedankenspiel von mir, sondern basiert auf einer echten Frage aus dem Bekanntenkreis. Ich hab da jetzt nicht nachgefragt, woher sie das wissen. Aber sie wussten das mit den Hunden, sind Hunden gegenüber eher negativ eingestellt und haben hieraus beschlossen, nun wie gesagt nach Dänemark zu fahren. Was die Kataloge angeht gebe ich dir Recht. Hier wird eine Saison auf zwei vergehen, bis die entsprechenden Verantwortlichen die entsprechenden Möglichkeiten erkennen und das Thema vielleicht offensiver angehen. Momentan denke ich aber einfach, dass man das Thema nicht noch weiter aufbauschen will. Würde man jetzt damit offensiv werben, wäre das in Richtung der Hundebesitzer sicherlich das absolut falsche Signal! Da muss man diplomatisch vorgehen, etwas Gras drüber wachsen lassen und sucht sich dann z.B. gezielt Fachmedien für Eltern / Kinder. Vielleicht mal eine Kampagne in einer Zeitschrift (Eltern, Meine Familie, etc), wo man dann die Vorzüge Dänemarks präsentiert und u.a. auch erwähnt, wie es um das Gesetz steht. Z.B. mit einer Statistik, wie sich Unfälle mit Hunden reduziert haben. Das wäre dann z.B. ein Wink mit dem Zaunpfahl. Schauen wir mal... :wink: Björn
Ich hoffe ernsthaft, dass dies nicht passiert und Dänemark weiterhin jedes Lebewesen offen empfängt. Es würde einfach nicht zu der tolleranten Art der Dänen passen.
Nicht unbedingt Björn. Die Niederlande hatten vor einigen Jahren auch einmal ein sehr scharfes Gesetz mit ähnlichen Auswirkungen und wurden gemieden und das wurde rückgängig gemacht. Gerade Länder wie Niederlande und Dänemark sind extrem beliebt bei Hundebesitzern, eben weil es dort die endlosen Strände gibt. Übrigens wenn man in Hvide Sand zum Beispiel ab Mitte/Ende August an einer der Strände fährt ist da kilometerlang kein Mensch. Deswegen glaube ich auch nicht, dass zwingend was passieren würde, wenn wir dort hinfahren. Aber es gibt sowas wie Solidariät. Wir fahren nach Schweden. Und da wir wegen der Tiere keine Fähre nehmen, nehmen wir die Brücken. Und der Urlaub ist so geplant, dass wir vor Flensburg übernachten und dann morgens früh in einem Rutsch nach Schweden fahren ohne in Dänemark zu halten. Die Hunde werden dänischen Boden nicht betreten. Als die ersten Campingplätze an der Ostsee sich zu Hundefreien CP erklärten hieß es auch die gehen pleite.Das Gegenteil ist der Fall,die Auslastung ist gestiegen.Viele Menschen wollen aus den verschiedensten Gründen nichts mit Hunden zu tun haben und auch das Gekläffe geht vielen auf die Nerven.Ich glaube das in Dänemark ein ähnlicher Effekt zu beobachten sein wird.Ich bin ebenso der Meinung das die dänischen Polizisten keine schießwütigen Rambos sind zumal jeder Schußwaffeneinsatz eine Untersuchung mit allen unangenehmen Begleitumständen nach sich zieht,Überreaktionen können auch bei Polizisten vorkommen,das sind auch nur Menschen. Arno |
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