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geführte Touren 1, 2


woslomo am 09 Jul 2013 09:47:27

Wie ist Eure Erfahrung bei dieser Reiseform?

Wenn man sich die Preise der verschiedenen Veranstalter für vergleichbare Touren (Zeit und Strecke) ansieht, dann sind recht deutliche Preisunterschiede vorhanden.
Wodurch sind diese Unterschiede gerechtfertigt oder hängt es auch vom Namen des Veranstalters ab. Der Eine will Masse, der andere will seine Teilnehmer über den Preis selektieren
An einem gemeinsamen Essen mehr oder weniger wird es wohl nicht liegen.

Wodurch unterscheiden sich diese Veranstalter?

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pipo am 09 Jul 2013 10:37:20

woslomo hat geschrieben:Wodurch unterscheiden sich diese Veranstalter?

Schwierig.. Letztendlich steht und fällt solch ein Tripp m.E. mit dem Ziel und dem Reiseleiter.
Fahr zu den regelmässig stattfindenen Treffen der Veranstalter und schau Dich um welches Klientel Du vorfindest und wie der Veranstalter auftritt.

Für uns war nach so einem Treffen klar, dass wir noch 10 Jahre mit einer geführten Tour warten werden :wink:

Gast am 09 Jul 2013 12:27:46

Wenn ich mir den Bericht von Gogo über seine Asien-Tour in Erinnerung rufe, war da doch so manches Mal angeklungen, dass ein paar "Stinkstiefel" mit dabei waren. Das würde mir den Spaß an der Tour vielleicht nicht verderben, aber doch schmälern.

Wir würden es daher wohl auch nicht machen.

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kitally am 09 Jul 2013 12:40:56

mich würde interessieren, warum man solche geführten Touren überhaupt machen möchte?

Ist der Wohnmobilist nicht eher der Typ Mensch, der gerne spontan und unabhängig durch die
Gegend gondelt. Das ist doch gerade das schöne, dass man einfach sagen kann: "tschüss ich fahr weiter"

:?

Gast am 09 Jul 2013 12:49:52

kitally hat geschrieben:mich würde interessieren, warum man solche geführten Touren überhaupt machen möchte?

:?


Also ich kann mir das schon vorstellen. Die oben schon erwähnte Gogolobil-Tour in die Mongolei usw. würde mich auch reizen, aber ohne erfahrene, ortskundige Führer?

Gast am 09 Jul 2013 12:57:03

Wenn man nicht gerade eine so extreme Tour wie Gogo macht ist eine geführte Tour völliger Unsinn,reine Geldmacherei.

Arno

pipo am 09 Jul 2013 13:27:30

Geldmacherei?
Sorry es gibt offensichtlich einen steigenden Markt für geführte Wohnmobilreisen und dementsprechend Bedarf der befriedigt wird.

kitally am 09 Jul 2013 13:32:23

deshalb frage ich. ichhatte es auch eher als Geldmacherei gesehen.

Wobei natürlich schon möglich ist, dass so Touren wie Mongolei sicherlich
einfacher zu bewältigen sind, wenn man geführt wird

Lancelot am 09 Jul 2013 13:35:40

"Geldmacherei" finde ich auch nicht ...

Wer den Service einer geführten Tour (Planung, Dokumente, Routen, Übernachtungsplätze etc etc) nutzen will, der wird auch bereit sein müssen dafür was zu zahlen. Kann doch jeder für sich selber entscheiden .. :)

kitally am 09 Jul 2013 13:36:58

ich wollte jetzt hier keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen. Das ist auch nicht im
Sinne des TE, glaub ich.
:oops:

pipo am 09 Jul 2013 13:38:50

kitally hat geschrieben:dass so Touren wie Mongolei sicherlich
einfacher zu bewältigen sind, wenn man geführt wird

Ohne eine Agentur oder Guide wäre solch eine Tour ein absoluter Kraftakt.
Du braucht enorm viel Zeit für Einreisevisa/-formalitäten, tappst stündlich in neue landestypische Fettnäpfchen, wirst oftmals ohne Landswährung und eine nutzlosen Plastikkarte dastehen und evt. verzweifeln wenn Dich Krankheit oder Autoreparatur ereilen.

Oder Kurzgefasst: Du kaufst Bequemlichkeit und Sicherheit :wink:

kitally am 09 Jul 2013 13:44:16

DAS ist ein Argument. :)

Gast am 09 Jul 2013 14:06:30

kitally hat geschrieben:


warum man solche geführten Touren überhaupt machen möchte?


Die Frage ist berechtigt und wir haben sie uns auch schon gestellt.
Auch wir würden gerne so eine Tour nach Fernost machen,
allerdings auch nur mit einem geländegängigen WOMO
und dann auch nur geführt.
Ansonsten lieber alleine oder maximal mit einem oder zwei weiteren Paaren,
die ähnlich ticken wie wir.
Allerdings haben wir die bis heute nicht gefunden und werden sie wahrscheinlich
in unserer Restlebenszeit nicht mehr finden, weshalb wir weiterhin alleine reisen werden. :lol:

pipo hat geschrieben:


Du kaufst Bequemlichkeit und Sicherheit :wink:


Bingo ! :daumen2:

gordan am 09 Jul 2013 14:10:51

Auf eine geführten Tour Teil zu nehmen, werde für uns bedeuten Verzicht auf Freiheit und Unabhängigkeit.
Dann könnten wir auch Busreise buchen! Irgendwie kommt das gleiche raus! Selbst eine Abenteuer Tour werden wir machen wenn nicht allein, dann nur mit paar guten Bekannten wo alles spontan unterwegs entschieden wird.
Manche sehen das ein bißchen anders und das ist in Ordnung. Wir wünschen, Gute Fahrt!

Viele
Gordan :abgelehnt:

Heimdall am 09 Jul 2013 16:57:31

Bei diesem Thema fällt mir immer wieder auf, dass fast immer Leute (ver)urteilen was sie noch nie gemacht haben. Ich frage mich warum das so ist??? Sind es Vorurteile, Neid, Unwissen? Ich wage es nicht zu vermuten.

pipo, warum so unfair von nur einem Veranstalter auf alle anderen zu schließen?

Gogolo am 09 Jul 2013 17:26:55

Wir haben unsere große Asienreise nur wegen der administrativen Schwierigkeiten im Rahmen einer geführten Tour gemacht. Hinzu kommt dass bei Reisen in China in staatlicher Begleiter ZWINGEND erforderlich ist und der kostet 2000 Dollar in der Woche - wir waren 6 Wochen in China! Sollten wir nächstes Jahr mit dem Gogolobil für ein Jahr nach Südamerika fahren, dann nur ALLEINE! Die Kompromisse die man machen muss sind für einen Individualisten wie mich auf so einer Fahrt doch zu heftig. Und Südamerika soll relativ easy zu bereisen sein...


Habe die Ehre

Gogolo

pipo am 09 Jul 2013 18:18:39

Heimdall hat geschrieben:pipo, warum so unfair von nur einem Veranstalter auf alle anderen zu schließen?

Dann hast Du meine Antwort nicht verstanden. Es ware eine für uns persönliche und nicht auf die Allgemeinheit übertragbare Entscheidung.
Wir finden geführte Reisen mit einem erfahrenen Guide immer noch sehr gut und werden garantiert diesen Service, wenn die Zeit gekommen ist in Anspruch nehmen :wink:

Heimdall am 09 Jul 2013 19:00:44

pipo hat geschrieben:
Heimdall hat geschrieben:pipo, warum so unfair von nur einem Veranstalter auf alle anderen zu schließen?

Dann hast Du meine Antwort nicht verstanden. Es ware eine für uns persönliche und nicht auf die Allgemeinheit übertragbare Entscheidung.
Wir finden geführte Reisen mit einem erfahrenen Guide immer noch sehr gut und werden garantiert diesen Service, wenn die Zeit gekommen ist in Anspruch nehmen :wink:

OK,pipo, alles klar.... ;D

Acki am 09 Jul 2013 19:29:48

Geführte Touren ?? - O.k., vielleicht später mal ... :wink:


Gast am 09 Jul 2013 20:40:58

Gogolo hat geschrieben:.
Und Südamerika soll relativ easy zu bereisen sein...



Habe die Ehre

Gogolo


Hallo Günther,

wenn Ihr mal Zeit und Lust habt, könnt Ihr mal bei unseren Freunden rein schauen: --> Link
Die machen z.Z. auf dem Weg nach Patagonien eine Zwangspause in Costa Rica,
weil ihnen während eines Wolkenbruchs ein Stahlseil ,
das in einem Fluß lag und an beiden Ufern verankert war, alle Aufbauten auf dem Dach abgerissen hat incl. einer großen
Metallbox, die ein Riesenloch ins Dach gerissen hat. :eek:

woslomo am 10 Jul 2013 10:06:37

Wenn ich mir die bisherigen Antworten auf meine Fragen ansehe, dann haben zwar viele auf das Thema reagiert, wohl aber kaum die Fragen gelesen. Schade.

Offensichtlich gilt immer noch, was Seneca vor mehr als 2000 Jahren geschrieben hat:
Jeder Mensch will lieber glauben,
als sich selbst ein Urteil zu bilden.


Gründe für geführte Touren sehe ich in der reduzierten Logistik, reduzierten Sprachproblemen und der Chance durch kundige Führer Dinge zu entdecken, die man nicht in irgendwelchen Reiseführern findet. Man bekommt einen guten Überblick über unbekannte Gebiete. Die Details kann man dann bei Bedarf später alleine erfahren.

piloteur am 10 Jul 2013 11:41:56

Wir haben bereits einige geführte Touren mit eigenem und auch gemieteten Wohnmobilen bei 4 verschiedenen Reiseanbietern mitgemacht.

1. Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien, Jordanien
2. Südafrika, Namibia. Botswana
3. Ukraine
4. Türkei, Georgien

Es ist sehr schwierig, die Angebote der Veranstalter auch bei sehr ähnlichen Reisen zu vergleichen, da die erbrachten Leistungen und deren Qualität doch erheblich schwanken.

Es gibt Veranstalter, die nur im Konvoi fahren. Da geht sicher die Unabhängigkeit verloren. Aber in Ägypten ging das sowieso nicht anders.

Andere machen täglich eine Besprechung und geben ein Tourbuch mit Routenbeschreibung dazu. Da fährt man zwar gezwungenermaßen vom vorgegebenen Punkt A nach B, ist aber unterwegs völlig frei und kann halten wo und wann man will. Das geht bei Busreisen nicht. Außerdem kann ich mir im Womo immer noch den Platz aussuchen, wenn meine Frau zustimmt und mal fährt. Überhaupt ist eine Busreise mit keiner Fahrt im Womo zu vergleichen. Wir haben beide Reisearten mitgemacht.
Häufig ist am Abend oder an „Nichtfahrtagen“ ein Programm mit Jeep, Bus, Kamel oder zu Fuß mit gutem Essen oder kargen Snack. Da beginnen die Unterschiede der Veranstalter.

Hier liegt aber auch ein Vorteil der geführten Reise. Ich werde am Camping- oder Stellplatz oder Hotel abgeholt und nehme an einer Besichtigung teil. Wenn man alleine unterwegs ist, ist es oft mühsam oder unmöglich entfernte Sehenswürdigkeiten zu erreichen. Und einen Führer gibt es auch dazu.
Auch hier ist Anzahl und Qualität solcher Aktivitäten völlig unterschiedlich.

Der „Stinkstiefel“ in einer Gruppe war auf unseren Reisen nur einmal vorhanden und wurde innerhalb der Gruppe schnell isoliert. Vielmehr haben wir nette Leute getroffen und es verbindet uns heute noch das gemeinsame Erlebnis.

Zur Geldmacherei: Eine 25 tägige Reise 2008 nach Libyen kostete 3900 Euro für 2 Personen.
Enthalten: Fähre Genua Tunis und zurück
Alle Campingplatzgebühren
2 Tage all inclusive in einem Hotelresort zum Abschluß der Reise
3 Tagesausflüge mit Geländefahrzeugen
Besichtigung mit Führer von Leptis Magna, Sirte, Sabratha und Tripolis
Mehrer Essen und deutsche Reiseleitung während der gesamten Tour.

Das empfinde ich nicht als Geldmacherei. Für mich war der Preis ok.

Und hier noch einige Eindrücke von Gruppenreisen.








fuzzy am 10 Jul 2013 11:59:26

pipo hat geschrieben:
woslomo hat geschrieben:Wodurch unterscheiden sich diese Veranstalter?

Schwierig.. Letztendlich steht und fällt solch ein Tripp m.E. mit dem Ziel und dem Reiseleiter.


Lesestoff dazu : --> Link

ganderker am 10 Jul 2013 12:23:54

piloteur hat geschrieben:Ich werde am Camping- oder Stellplatz oder Hotel abgeholt und nehme an einer Besichtigung teil. Wenn man alleine unterwegs ist, ist es oft mühsam oder unmöglich entfernte Sehenswürdigkeiten zu erreichen. Und einen Führer gibt es auch dazu.


Hallo Hans,
das und vieles andere positive hast du schön herausgearbeitet. Für mich war es sehr erstaunlich, wie sehr ich die abendlichen Treffen genoss, plötzich war das das Salz in der Suppe, auch wir haben noch Freundschaften daraus.
Die Fülle an Vorschlägen mit aktuellen Tipps ("der Biberbau ist leider nicht mehr bewohnt") war super und wir haben zu zweit tagsüber unser eigenes Programm genossen, manchmal total in der Einsamkeit. Die Stadtführungen und das Essen waren weit weit besser, als ich mir es vorgestellt hatte.

Hatte auch meine Vorurteile (womo und geführt beißt sich), aber wir werden wieder sowas mitmachen. Ich konnte es leider nicht schaffen, Details zu Stadtführungen usw vor der Buchung konkret (wohl wg. Copyright-angst) zu erfahren, ich nahm dann bei einem Treffen dieser Firma teil und konnte mit Reiseleitern und Stammgästen aller angebotenen Reisen ausführlich diskutieren, da merkte ich, was geboten wird und wie zufrieden die TN waren.

Ist ja auch wieder typisch, dass vor allem Leute dazu eine Meinung oder ein "Wissen" haben, die noch nie damit in Berührung kamen.

Konvoi käme für uns aber auch nur im Notfall in Frage (in Russland machten wir das aus praktischen Gründen).

markgraefin am 10 Jul 2013 12:32:44

Ich würde auch eine geführte Reise machen, die nicht zu so extrem entfernten Zielen gingen.

Mir würden Frankreich, Italien und Spanien schon reichen.
Bin nämlich eher eine ängstliche Natur und wäre froh, wenn ich ganz bequem die Planung und Verantwortung jemand anderen
überlassen könnte.

Ob ich dann abends mit den anderen Fahrern zusammensitzen wollte???
Keine Ahnung, aber das könnte ich ja probieren.

Ich werde jedenfalls, sobald ich länger hier raus kann, solche Angebote annehmen.

Und teuer??? Kann sein, weiß ich nicht, aber ein Wohnmobil zu unterhalten ist auch nicht gerade billig,
macht aber großen Spaß.


Markgräfin

woslomo am 10 Jul 2013 12:36:43

Die Eingangsfrage wurde bei mir ausgelöst, weil ich die Preise/Tag einiger Veranstalter für eine Ukraine/Russlandtour verglichen hatte. Da liegen die Preise zwischen 127€/Tag und 160€/Tag.
Ist dieser Unterschied auch bei der Tour erkennbar, wenn ja, wie? Nach den mir vorliegenden Unterlagen konnte ich das nicht erkennen.
Oder machen nur die unterschiedlichen Gewinnmarchen den Unterschied?

jerek am 10 Jul 2013 12:55:12

Gogolo hat geschrieben:Hinzu kommt dass bei Reisen in China in staatlicher Begleiter ZWINGEND erforderlich ist und der kostet 2000 Dollar in der Woche

Servus,

das gilt doch nur für bestimmte Gebiete wie beispielsweise die westlichen Grenzen, oder? Oder nur wenn man mit einem Wohnmobil, bzw. eigenem Fahrzeug unterwegs ist?
Als wir vor drei Jahren drüben waren hat unsere Reiseroute nämlich niemanden interessiert :)

Gast am 10 Jul 2013 13:10:21

Acki hat geschrieben:Geführte Touren ?? - O.k., vielleicht später mal ... :wink:




Hat mit dem Alter nichts zu tun.
Von den "Jungen" bräuchten auch schon viele einen Rollator. Seh' sie Dir doch mal an.

Zum Thema"geführte Touren" kann ich leider nichts beisteuern.
Für mich ganz klar was für Hut- und Gürtelträger, für fleischgewordene Gartenzwerge.
Würde die Krise kriegen. Mir fällt manchmal schon schwer, mich mit meiner Frau auf den Tagesablauf zu einigen.

Viele

ganderker am 10 Jul 2013 13:21:53

stuetzel hat geschrieben:Zum Thema"geführte Touren" kann ich leider nichts beisteuern.
Für mich ganz klar was für Hut- und Gürtelträger, für fleischgewordene Gartenzwerge.


danke für diese Klassifizierung. Wenn du meinst, es so ausdrücken zu müssen.... nur zu.

hast ja damit doch noch was "beigesteuert", musste wohl sein

piloteur am 10 Jul 2013 13:40:56

stuetzel hat geschrieben:,,,
Zum Thema"geführte Touren" kann ich leider nichts beisteuern.
Für mich ganz klar was für Hut- und Gürtelträger, für fleischgewordene Gartenzwerge.
Würde die Krise kriegen. Mir fällt manchmal schon schwer, mich mit meiner Frau auf den Tagesablauf zu einigen.

Viele


Das ist ganz schön ungezogen, Forumsmitglieder, die schon mal eine geführte Tour gemacht haben, mit solchen Worten zu beleidigen. Dafür solltest Du Dich entschuldigen. :evil: :box:

Gogolo am 10 Jul 2013 14:44:03

jerek hat geschrieben:
Gogolo hat geschrieben:Hinzu kommt dass bei Reisen in China in staatlicher Begleiter ZWINGEND erforderlich ist und der kostet 2000 Dollar in der Woche

Servus,

das gilt doch nur für bestimmte Gebiete wie beispielsweise die westlichen Grenzen, oder? Oder nur wenn man mit einem Wohnmobil, bzw. eigenem Fahrzeug unterwegs ist?
Als wir vor drei Jahren drüben waren hat unsere Reiseroute nämlich niemanden interessiert :)



Die Pflicht einen kostenpflichtigen staatlichen Begleiter mitzunehmen gilt in ganz China wenn du mit einem eigenen Fahrzeug (ausgenommen Fahrrad) dort im Lande herum fahren möchtest. Neben den 2000 Dollar/Woche musst du auch noch für Unterkunft und Verpflegung des Begleiters aufkommen...


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 10 Jul 2013 14:44:55

Wollte niemandem zu nahe treten.
Für mich ist nur fraglich, ob so etwas überhaupt noch was mit Womofahren zu tun hat.
Für mich sind das Pauschalreisen, bei denen ich ab und zu mein eigenes Fahrzeug bewegen darf.

Viele

fuzzy am 10 Jul 2013 14:48:57

:thema:

dieter2 am 10 Jul 2013 15:05:17

stuetzel hat geschrieben:Für mich ist nur fraglich, ob so etwas überhaupt noch was mit Womofahren zu tun hat.


Hab ich irgend wo was überlesen das es eine Womobenutzungsanweisung gibt :roll:

dieter

Gast am 10 Jul 2013 16:23:41

woslomo hat geschrieben:Gründe für geführte Touren sehe ich in der reduzierten Logistik, reduzierten Sprachproblemen und der Chance durch kundige Führer Dinge zu entdecken, die man nicht in irgendwelchen Reiseführern findet. Man bekommt einen guten Überblick über unbekannte Gebiete. Die Details kann man dann bei Bedarf später alleine erfahren.
Selber haben wir keine Erfahrungen, haben jedoch in der Verwandtschaft Reisende durch Länder wo das sinnvoll ist. Dazu gehört meines Erachtens auch Afrika.

Die Erfahrungen sind durchweg positiv wenn auch die Kosten hoch sind, alles alleine Organisieren ist schwierig. "piloteur" hat wie ich finde toll geantwortet, hier würde ich ebenfalls dazu tendieren eine geführte Reise zu wählen. Alternativ versuchen selbst eine Gruppe zu bilden, alleine niemals.

Wir wollen auch später an geführten WOMO Reisen teilnehmen. Unsere Erfahrungen also bisher, wird von Freunden und Verwandten in einigen Gebieten dringend empfohlen. Leider nicht billig aber in der Regel Preiswert. ( Den Preis Wert )

ubruesch am 10 Jul 2013 17:26:03

Danke Hans für deine schöne Beschreibung der geführten Touren.
Bisher haben wir uns nur über geführte Touren von Seabridge informiert.
Wobei diese für uns nur für die doch recht exotischen Ziele in Betracht kommen.
In diesem Fall wäre das die Panamericana gewesen. Weil der Aufwand doch recht hoch ist alle notwendigen Dokumente zusammen zu bekommen.
Auch würde uns der Osten sehr interessieren.
Eine einjährige Nordamerikatour planen wir für uns alleine.
Denke mal sowas ist auch so möglich, oder besser gesagt mit einem geringeren Aufwand zu bewerkstelligen.
Ob eine geführte Tour für uns überhaupt in Frage kommt werden wir dann mal mit einem Ziel antesten wie zum Beispiel Marokko.

Denke das die Preisunterschiede durch die unterschiedlichen Aktivitäten begründet sind. Zumindest hoffe ich das.
Auch hoffe ich auf weitere Beiträge von Wohnmobilbesatzungen die schon geführte Touren gemacht haben.
Touren wo man tagsüber alleine unterwegs wäre würden uns am besten gefallen.

Aber noch müssen wir 4 Jahre arbeiten. Aber man kann ja schon mal Träumen.

Udo

spaetheimkehrer am 10 Jul 2013 18:56:42

Ich bin jetzt nicht soo der Sightseeingtyp und Touren vorab ausarbeiten ist mir ein Greul... wir fahren einfach los und halten wo es interessant aussieht.. So mögen wir das und genießen es... ich weiß. dass mir natürlich schon einige wirklich schöne Stellen entgangen an denen ich schlicht vorbeigefahren bin. Das ist aber kein Problem, solange ich mich in Mitteleuropa bewege - da kommt man sicher irgendwann mal wieder vorbei... Für eine Fernreise würde ich auch die Dienste eines Reiseleiters in Anspruch nehmen. Der weiß, was sich lohnt und kann die Distanzen einschätzen - der erledigt alle Formalitäten - warum soll ich meine kostbare Urlaubszeit mit irgendwelchen Grenzern vergeuden? Und er schafft Infrastruktur wo keine ist.... nicht überall gibt es ein dichtes Netz an Campingplätzen...

Leider wird zu HS Zeiten für Familien nicht viel angeboten - wir haben ja auch noch nicht die Zeit um wirkliche Fernreisen zu machen. Uns interessiert aber z.B die Ukraine sehr und wir würden gerne evtl. 2014 eine Rundreise angehen. Vielleicht auch einfach mit einer privat organisierten Fahrgemeinschaft...

markgraefin am 10 Jul 2013 19:46:15

stuetzel hat geschrieben:Für mich ganz klar was für Hut- und Gürtelträger, für fleischgewordene Gartenzwerge.
Würde die Krise kriegen.


:ton:

Erstens sind auch diese Leute zu respektieren und zweitens bekomme ich bei so viel Intoleranz die Krise.

So eine arrogante Haltung schreibe ich sonst eigentlich immer nur den Pubertätlingen um mich herum zu.

brainless am 10 Jul 2013 22:14:50

"Geführte Touren"

würde ich nicht alle in einen Topf werfen.
Hier gibt es riesige Unterschiede.
Ich glaube, das richtige Maß zu finden zwischen totaler Bemutterung einerseits - aber andererseits auch die Individuen gewähren zu lassen, ist die große Schwierigkeit.

Schon viele Monate habe ich mit sehr viel Vergnügen den Blog der Womobesatzung Kathrin und Hans-Hermann verfolgt ( --> Link)
Nachdem sie im letzten Jahr als Kunden eine mehrmonatige geführte Tour mit eigens gefertigten Kastenwagen im südlichen Afrika mitgemacht hatten, sind sie seit diesem Frühling selbst "auf der anderenSeite": Sie sind - nur ab und zu - Reiseleiter für einen Veranstalter und haben soeben ihre erste eigenverantwortliche Tour, 34 Tage durch Skandinavien, beendet und sind jetzt auf Sylt: Urlaub machen. :D

Mehrere Vorteile einer geführten Tour wurden bereits genannt, ein wichtiger fehlt mir noch: Für eine Gruppe kann man auch Events organisieren, die für einen Einzelnen nur sehr kostenaufwändig oder garnicht machbar wären.
Gerade diese Gemeinschaftserlebnisse bleiben oft, ob ihrer Einzigartigkeit, unauslöschlich im Gedächtnis.
Ich möchte an keiner Tour teilnehmen, die mich dazu zwingt alles oder etwas, das ich nicht will, mitzumachen.
Die Teilnahmemöglichkeit ist es, die mich reizt.
Auch mag ich andere Menschen (Ausnahmen gibt es natürlich :D ) und ihre Geschichte(n).

Als unerläßlich erachte ich die Möglichkeit von Referenzen eines Veranstalters, damit ich verifizieren kann, ob seine Art der Organisation das ist, was ich will.

Viel Glück und Erfolg bei eurer Wahl,


Volker :wink:

daffi2222 am 31 Jul 2013 09:07:45

Interessantes Thema. Ich beschäftige mich gerade damit.

Meine Beweggründe für eine geführte Tour sind einfach.

Fremde Kulturen. Da möchte man nicht unbedingt negativ auffallen.

Formalitäten an den Grenzen. Ist doch einfacher wenn einer weiß wie es geht.

Orte und Menschen kennen lernen. Die Guids kennen das Land und die Leute. Warum nicht auch mal etwas von ihnen lernen.

Bei der nächsten Tour dorthin kann man es vielleicht schon alleine. Ich bin mir sicher, das dass Ergebnis positiver ist, als wenn ich alleine Gefahren wäre. Da hilft auch ein Buch wenig. Die Lage in den Ländern ändert sich oft. Da ist ein wenig Hilfe schon gut.

Ich bin oft in anderen Ländern. Beruflich. Aber trotzallem habe ich immer einen Ansprechpartner. Eine Europareise mache ich auch alleine, aber wenn man den Kontinent verlässt, ist das doch etwas anderes.

Vielleicht finde ich ja dort einen Womoaufkleber. :D


Ach ja, und der Preis ist nicht viel höher als wenn ich unerfahren zusätzliche Kosten habe. Netto betrachtet.

Wenn ich zwischen den Eindrücken Zeit habe, schreibe ich das auf.

bambiball am 31 Jul 2013 10:59:25

Ich würde unheimlich gerne mal eine geführte Tour mit dem Womo in ferne Länder machen.
Leider fehlt mir im Moment noch die Zeit dazu. Was nicht ist kann ja noch werden :D .

Habe bisher alle 5 Kontinente (ohne Womo) bereist. Zum Teil selber organisiert, teilweise geführt.
Vorteil der geführten Touren, in kurzer Zeit soviel wie möglich von einem Land kennenlernen. Hätte ich das alles selber organisiert, wäre ich heute noch unterwegs :ja: .
Zum Schluss bin ich bei einem Reiseveranstalter hängen geblieben und das war nicht der billigste.
Gründe:
- kleine Gruppe (max 20 Personen)
- Ausgewogens Programm: Kultur - Natur - Abenteuer
- Sportliche Ausflüge: z.B. Rafting, Reiten, Wandern ...
- super Reiseleitung, meistens wohnten die deutsche Reiseleitung selbst in dem bereisten Land.
- organisierte Verpflegung (Einheimische kennen immer die besten und günstigsten Restaurants)

Es hat mir unheimlich Spaß gemacht meine Erlebnisse mit anderen Menschen zu teilen. Heute noch habe ich kontakt zu einigen Mitreisenden.
Ein Stinkstiefel war bei keiner Reise dabei.
Wer nicht Gruppenfähig ist, kann solche Reisen vergessen. (denke das ist bei einer geführten Womotour das Gleiche)
Vor so einer Reise sollte sich halt jeder die Frage stellen, ob er in der Lage ist sich auch mal unterzuordnen.
Ich verbinde mit dem Womo nicht nur Freiheit und Unabhänigkeit, sondern auch das Zusammentreffen mit Gleichgesinnten.

Mondmann am 15 Sep 2020 17:31:01

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



So weit ich es verfolgte hast du es noch nicht nach Südamerika geschafft, die Tour als " easy" zu bezeichnen zeigt, dass du keine Ahnung hast.

Liebe Grüsse

Mondmann

Allradmobilist am 16 Sep 2020 08:48:10

Ich habe auch schon das eine oder andere Mal überlegt, eine solche geführte Tour mitzumachen zu Zielen, wo mir persönlich der Organisationsaufwand zu hoch ist, China z.B. Habe mich auch schon bei verschiedenen Veranstaltern nach Details erkundigt, Seabridge z.B.

Was mich abschreckt, sind die zum Teil sehr langen Tagesetappen von etwa 300 bis hin zu 500 km. Ich will jedoch reisen, mich unterwegs umschauen, alles auf mich wirken lassen etc. Zumal das mit unserem 7,5t-Mobil eine zeitraubende Angelegenheit werden würde. Bei 500km wäre ich - mit kleinen Pausen - gut 10 Stunden unterwegs und danach platt. Damit fällt diese Reiseform vorerst für mich flach. Aber vielleicht findet sich ja mal ein Veranstalter, der mit kürzeren Etappen plant und dafür eben länger unterwegs ist.

wolfherm am 16 Sep 2020 09:27:13

Euch ist aber schon klar, dass ihr gerade in einem seit sieben Jahren schlummernden Thema Wiederbelebungsversuche macht. :D :D

Beduin am 16 Sep 2020 09:29:28

Wir waren ja damals mit Ingo in Marokko. Hat uns gut gefallen, habe eben mal neugierdehalber geschaut. Er bietet, außer "dem üblichen" ja noch seit neuestem Russland an --> Link
Da hättest 11 von 22 Tagen ab 400 Km zu fahren :?

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