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Nachdem mein LMC 6400S und ich uns nun mal ein klitzekleinwenig kennengelernt haben will ich die elektrische Anlage erweitern. Solarpanels aufs Dach und eine weitere Batterie ist wohl auch fällig. Ob der Verbrauch unbedingt so hoch sein und die Anlage unbedingt so umgesetzt werden muss, ist mir auch noch nicht ganz klar und wird sich noch zeigen. Eine ganze Menge Hausaufgaben habe ich schon gemacht. Ich würde nun einfach gern mal die technischen Details durchgehen, es wäre toll wenn hier jemand einen versierten Blick drauf wirft.
Ziel: Mehrere Tage ohne Stromanschluss mobil am PC (nicht Notebook) arbeiten.
Fragen im Kurzüberblick: Stimmt meine Verbrauchsberechnung, gerade für die 230V-Kisten? Ist der Ertrag der Module realistisch? Lässt sich nicht exakt sagen, ist klar. Aber ist die Tendenz ok oder völliger Nonsens? Ist ein MPPT Regler in meinem Aufbau sinnvoll oder rausgeschmissenes Geld? Genaue Anschlusstellen für den neuen Regler und die neue Batterie?
Verbrauch: 8h à 130W (230V AC) / Tag (bei angenommenen 85% Wirkungsgrad des WR sind das ca. 100Ah auf 12V, simmt das?). Dazu einige 12V-Geräte, grob gemittelt 17Ah / Tag. Plus die üblichen Verdächtigen wie Licht und WaPu mit 9Ah/Tag. Ist jetzt alles mal grob und mit Luft gerechnet und ergibt in Summe 126 Ah / Tag. Klingt irgendwie zuviel.
Stromerzeugung: 2 x 140 Wp bei 18V mit Trenndioden, davon erhoffe ich mir in südlichen Landen bei ordentlichem Standort so 75Ah ( <- realistisch?). Ergo wären mit 50 Ah Verlust pro Tag bei 235 Ah Reserve vier Tage Standzeit machbar, am fünften wäre eine andere Ladequelle nötig. Righty?
Außerdem: Module mit einer höheren Spannung (24V+) in Verbindung mit einem MPPT Laderegler bringen durch das frühere Erreichen der Ladespannung unterm Strich mehr Ah, habe ich das richtig verstanden? Lohnt sich das, jemand Erfahrungen?
Aufbau Der grundsätzliche Aufbau ist mir oberflächlich klar, bei den Details stoße ich schnell auf Fragen. Bin zwar kein e-Techniker, aber habe Ist- und Sollzustand mal visualisiert :ja: Ist das so sinnvoll?
Module Klar lesen sich die Werte von zwei 40V Hausmodulen in Reihenschaltung mit MPPT-Regler (oder auch Amumots 1000Wp-Kraftwerk) ganz toll, aber die Kaufrechnung eher nicht. Ich sammle ohnehin erst Erfahrungen in Sachen WoMo, also denke ich nach vielem Hin und Her, dass ein paar Billigheimermodule erstmal prima sind für mich. 1x140 Wp für 100 Eu das Stück und ab dafür. Parallelschaltung ist vermutlich erstmal das Richtige, zwischen die Module kommt so eine Trenndiode. Ich werde die Kabel am Rand des Dachs zusammenführen, da liegt vom Vorvorbesitzer schon ein Kabel nach innen. So kann ich direkt am Rand des Dachs messen wenns was zu messen gibt, ohne unbedingt ganz rauf zu müssen. Guter Plan?
Laderegler anschließen Jetzt muss ich ein bisschen ausholen: Der Vorvorbesitzer hatte wohl mal Solar drauf, Kabel sind abgeklemmt aber liegen noch und enden innen direkt oben beim BCC Panel. Da sind auch ein paar ungenutzte Schraublöcher erkennbar, vermutlich hing da der Laderegler. Kann ich das Output des Ladereglers über das BCC Panel an die Batterie führen? Am Panel ist ja auch eine Ladestandsanzeige, daher müssen doch die Batterien hier dran hängen. Hat das Panel / der EBL einen Durchgang dafür? Eigentlich müsste doch ein Kabel vom Laderegler runter zu den Batterien, daher ist es doch sinnvoller den Regler direkt bei den Batterien unterzubringen, auch wegen des Temperaturfühlers? Warum bloß enden die Kabel vom Dach schon dort oben beim Panel?
Kennt sich jemand mit dem CRAMER CBC Sa-3 im LMC aus? Scheint ja nicht ganz selten zu sein das gute Stück :) Die Ausführung bekomme ich bestimmt hin, aber aus einem Schaltplan werde ich nicht so recht schlau. Ich würde jetzt einfach ein Kabel zu den Batterien runterführen und den Laderegler an die Pole der Batterie anschließen. Für die Einspeisung im EBL nehme ich einfach die Strippen, die jetzt an der alten Aufbaubatterie angeschlossen sind. Ende. Gut?
Lademodus Mein neuer Laderegler sollte auch AGM mit den 14,8V können. Die schon verbaute Batterie scheint eine Starterbatterie zu sein. Können die beide über den gleichen Laderegler geladen werden? Gibt es Regler die verschiedene BatterieTypen parallel bedienen? Empfehlungen?
Batterie Verbaut ist eine 95Ah Säurebatterie, dazu soll eine 140 Ah AGM parallel geschaltet werden. Ist nicht optimal, scheint mir aber ein vertretbarer Kompromiss zu sein (?). Ich würde zur Kompensierung der Mehrbelastung der neuen Batterie diese Kreuzschaltung wählen wollen (Masse an Batt1- und dann an Batt2- | Verbraucherplus an Batt2+ und dann Batt1+).
Position der neuen Batterie: Unterm Beifahrersitz des Ducato 280 wirds langsam eng. Kann die neue Batt auch nach hinten? Das wären wohl so ca. 8m dickes Kabel mit Zusatzsicherung, ist das sinnvoll? Auch im Hinblick auf den Anschluss der verschiedenen geplanten Wandler. Die sollten zur Batterieschonung ja am liebsten am einen Plus und am anderen Minus angeschlossen werden, richtig? Das würde so ja nicht unbedingt wesentlich leichter werden :)
ElektroBLock Wie ich bisher verstanden habe ist der Elektroblock die eierlegende Wollmilchsau meiner WoMoElektrik. Hier geht alles lang, und hier ist auch ein 230V LadeGerät drin. Dessen Werte hören sich nicht so an, als wäre es AGM-geeignet: Ladestart bei 12,8V / Gasungsspannung 14,4V / Tiefentladungsschutz 8V. Damit würde ich meine neue AGM also nicht wirklich vollkriegen, stimmt das? Außerdem: Wie ist das wenn über 230V und Solar gleichzeitig geladen wird? Eigentlich ja soweit ich weiß kein Thema (Batterien werden halt schneller voll), aber wie ist das mit den verschiedenen Lade-Kennlinien, die beißen sich doch dann?
Ladestandsanzeige: Ein MultiMeter direkt an der AufbauBatt misst knappe 14V, dei Anzeige am Bordpanel bleibt stoisch bei ihren jeweils 13V (für beide Batterien). Ok, das Ding ist aus den 80ern, aber ein bisschen genauer dürfte es für meinen Geschmack schon sein :D Ist das Ding im Eimer, oder ist die Darstellung einfach so.. schlecht? Erfahrungswerte?
So, das ist ja jetzt schon fast eine kleine Doktorarbeit geworden :D Wäre wirklich suppi wenn mir jemand meine 100 Fragen beantworten könnte. Trotz 1000 gelesenen Freds sind die Details leider oft schwer zu finden - und auf den eigenen Umbau passt es ja sowieso nie :)
mistaknista hat geschrieben:..... Ergo wären mit 50 Ah Verlust pro Tag bei 235 Ah Reserve vier Tage Standzeit machbar, am fünften wäre eine andere Ladequelle nötig. Righty? .....
Nope Du kannst nur die ca. die Häfte als gesunde Endladung entnehmen, also ca. 120Ah macht also 2,x Tage statt fünf
mistaknista am 21 Jul 2013 22:15:30
ach Du bists :)
Eben aus diesem Grund wollte ich mir eine AGM reinpacken, ich höre die sind nicht so empfindlich in Sachen Entladung. Evtl. könnte die neue Batterie auch eine etwas größere werden, aber 2-3 Tage sind ja auch schonmal was.
Damit sind nur noch 99 Fragen über :!: Keine Bewerber :?:
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kintzi am 22 Jul 2013 08:43:54
120 Ah /Tag sind rund 1500 W (120Wx12,4V=1488).
Um diese zu entnehmen, braucht man Batts mit mind. ~300Ah, besser 400Ah, da Batts altern u. an Kapazität verlieren.
Abzügl.Solarleistung: rechne 1/3 v. Peak als Durchschnitt, mit Verlust ca.80Ah sind bei 13,6 V = ~1000W.
Defizit 500W /die bei 12,4V = 40Ah. Diese nehmen die Batts pro Tag ab.
Für langes Leben der Batts würde ich nicht unter 50% entladen (Nass), Gel 70%. Mit AGM wäre ich z.Zt. vorsichtig, besonders bei der einen Fa. Kannst jetzt selber die Freistehdauer rechnen.
Wegen Inkonstanz der Meteorologie grosser Unsicherheitsfaktor, deshalb für Notfall entweder 40A-Ladebooster (Hauptmaschine als Gen.) oder 1 kW Honda oder Verschnitt.
Zum Schaltplan: Ordentliche 2x 150/200 Ah Batts rein, Solar parallel direkt an Batts. Bzgl. Reglertyp bin ich unbedarft.
Wieviel Amp. hat Cramer? Netzladung sollte mind . 40A haben, besser mehr bei nassen Batts. Wenn Cramer zu schwach (vermutlich), Differenz mit gutem IU-Lader parallel ergänzen.
WR-Verlust habe ich nicht berücksichtigt. Ich persönlich habe 3 WR für einzelne Aufgaben: alle Waeco / 150W f. E-tronic, Vorteil kein Lüfter, 300W f. Lötstation, 1000W mit Vorrangsch. f. alle Steckdosen fürs Grobe, wenn nicht vermeidbar. Letzteren brauche ich eher selten. Gr. Richi
lahmeente am 22 Jul 2013 10:36:27
mistaknista hat geschrieben:Verbrauch: 8h à 130W (230V AC) / Tag (bei angenommenen 85% Wirkungsgrad des WR sind das ca. 100Ah auf 12V, simmt das?)
Kauf Dir einen neuen PC, das ist billiger. Monitor 18Watt, PC 30 Watt + USB Tastatur etc 10W =58 Watt. Das ganz mit externem Netzteil, dann kannst Du es direkt an 12V betreiben und bist mit 40 AH am Tag dabei. Das gleicht dein Solarpanel ggf. aus, nur dann musst Du in der Sonne parken, und wenn dann kannst du unmöglich 8h arbeiten, oder brauchst wieder eine Klimaanlage. Also dann lieber neuen Notebook, dann kannst du auch mal ins klimatisierte Cafe zum arbeiten gehen.
Gast am 22 Jul 2013 10:50:50
Zwei derart unterschiedliche Akkus parallel schalten - da habe ich größte Bedenken. Kann meiner Ansicht nach nicht gut gehen. Wie weit du mit dem Ertrag und deinen Akkus kommst, ist an Hand dieser Tabelle leicht zu ermitteln. Deckt sich auch ziemlich mit meinen Erfahrungen. --> Link Wenn es Platz und Gewicht zulassen, lieber ein PV-Modul mehr aufs Dach, das bringt mehr als MPPT-Regler und andere HighTech. Wenn es von den Kosten vertretbar ist, Lithium-Ionen-Akkus einbauen, da ist mit wenig Platz und Gewicht deutlich mehr raus zu holen als aus Blei & Co. Also statt AGM und richtig gutem MPPT wie z. B. MorningStar lieber einen normalen Laderegler von Votronic oder Steca und Lithium-Akkus. Stromsparende Geräte wie LED-Leuchten, TV, Laptop usw. sollten selbstverständlich sein, wenn man unabhängig sein möchte.
rolfblock am 22 Jul 2013 13:08:23
Die Dioden zwischen den Panels kannst du getrost weglassen. Es fließt kein Rückstrom wenn ein Panel im Schatten steht. AGM sind teuer und kompliziert zu laden. Deine Verbraucher müssen mit den hohen Spannungen über 14,4 V zurechtkommen. Da du keine hohen Ströme hast, hat AGM für dich keinerlei Vorteil. Wenn eine halb so teure Batterie halb so lang hält, ists kein Verlust.
rkopka am 22 Jul 2013 13:23:50
kintzi hat geschrieben:120 Ah /Tag sind rund 1500 W (120Wx12,4V=1488).
Um diese zu entnehmen, braucht man Batts mit mind. ~300Ah, besser 400Ah, da Batts altern u. an Kapazität verlieren.
Abzügl.Solarleistung: rechne 1/3 v. Peak als Durchschnitt, mit Verlust ca.80Ah sind bei 13,6 V = ~1000W.
Defizit 500W /die bei 12,4V = 40Ah. Diese nehmen die Batts pro Tag ab.
Was soll diese W Berechnung ??? W x V = ???
V x A = W V x Ah = Wh
Bei 8h als Zeitangabe und 120Ah/Tag sind das etwa 15A Dauerstrom, was jede Batterie locker kann.
1/3 Peak ? auf welche Zeit bezogen ?
2 x 140 Wp bei 18V mit Trenndioden, davon erhoffe ich mir in südlichen Landen bei ordentlichem Standort so 75Ah ( <- realistisch?).
280W / 18V = 15,5A ; Batterie ~14V = 217W Ladeleistung (ohne MPT) bei idealen Verhältnissen. Die Zeit ist wieder ein anderer Punkt.
Einige Faustformeln gehen von ~6Wh/Wp/Tag aus (aber mit Winkel). Sagen wir mal 5Wh/Wp -> 1400Wh / Tag (Sommer, schönes Wetter) auf 14V bezogen sind das dann 100Ah. Danach könnten 75Ah durchaus realistisch sein.
Die meisten Batterien sollte man nicht unter 50% entladen, daher ist die Zeitrechnung nicht realistisch. Außerdem kommt es auch noch auf die Nutzung an. Wenn du während der Erzeugung nutzt, geht es den Batterien wesentlich besser, als wenn du nur in der Nacht arbeitest und die Batterien ständig weit runter entladen werden.
Mit Notebook geht es nicht ?
RK
kintzi am 22 Jul 2013 14:32:55
rkopka: Was soll diese W Berechnung ??? W x V = ???
Tschuldigung,verschrieben, Ah statt W, 120 Ah x12,4V (durchschnittl. Spannung)= 1488Wh Gr. R
kintzi am 22 Jul 2013 14:50:16
rkopka: Einige Faustformeln gehen von ~6Wh/Wp/Tag aus (aber mit Winkel). Sagen wir mal 5Wh/Wp -> 1400Wh / Tag (Sommer, schönes Wetter) auf 14V bezogen sind das dann 100Ah. Danach könnten 75Ah durchaus realistisch sein.
Beim Laden 14V,okay, beim Entladen (ohne Ladung)12,4V. Und was sind`s bei 75Ah? Knapp 1000Wh.
Wird oft zu optimistisch gerechnet, korreliert selten mit der Praxis.Bei Abweichung v. optimalen Wetter braucht man auch Reserven .
Ist ähnlich wie mit den Gewichten, in der Praxis wachen manche erst auf und wundern sich. Gr. R.
mistaknista am 22 Jul 2013 22:02:55
[ät]lahmeente: Die Sache soll kostenmäßig im überschaubaren Rahmen bleiben. Ein Display mit 12V Input steht schon auf der Einkaufsliste, da mach ich mir noch ein genaueres Bild. Empfehlungen?
Zum PC: Ab und an brauche ich halt mal meine i6 CPU Power, ein vergleichbares Book kann ich mir nicht leisten. Aber ich hab mich auch schon gefragt, ob es kein PC Netteil mit 12V Input gibt, die Kiste arbeitet doch auch mit 5 und 12V intern. Das würde mir satte zwei Wandlungsverluste sparen, das klingt viel :) Hab leider nix gefunden, bist Du auf dem Sektor versiert?
mistaknista am 22 Jul 2013 22:13:53
rolfblock hat geschrieben:Die Dioden zwischen den Panels kannst du getrost weglassen. Es fließt kein Rückstrom wenn ein Panel im Schatten steht.
Öcht? Ich dachte, die wären Pflicht. Aber mit weniger Geld ausgeben komm ich gut klar.
rolfblock hat geschrieben:AGM sind teuer und kompliziert zu laden. Deine Verbraucher müssen mit den hohen Spannungen über 14,4 V zurechtkommen.
Ich wollte mir sowieso einen 12V DC/DC Wandler holen, meine sonstigen Gerätschaften haben sicherlich wenig Toleranz. Ich wills garnicht ausprobieren.
rolfblock hat geschrieben:Da du keine hohen Ströme hast, hat AGM für dich keinerlei Vorteil. Wenn eine halb so teure Batterie halb so lang hält, ists kein Verlust.
Ich hatte gelesen, dass AGM mit Tiefentladung gut zurechtkommt, daher hatte ich den Typ mal ins Auge gefasst. Aber Deiner Argumentation kann ich auch hier sehr gut folgen 8)
Gast am 22 Jul 2013 22:16:55
Moin, die ganze Rechnerrei ist nonsens...
Man packt drauf was passt, passenden Regler dabei und mehr geht nicht. Ob das reicht hängt dann stark davon ab wie/wo man steht ....und wann!
Stehst du in der Sonne ....hast aber den Schatten von einem Blatt auf dem Panel veringert sich die Leistung auf 50-20% des WP.
Dann kann man auch gleich in den Schatten.
In dn Sommermonaten bringt 1KWP rund 100-120 KW im Monat....im Nov-März nur 10-20KW....dies sind Durchschnittswerte in D.
Wenn man also im Sommer am Tage Strom verbraucht belastet man die Bats eigendlich garnicht.....wenn man dies zwischen 8:00-20:00 Uhr tut!
peter
mistaknista am 22 Jul 2013 22:48:29
superduty hat geschrieben:Zwei derart unterschiedliche Akkus parallel schalten - da habe ich größte Bedenken. Kann meiner Ansicht nach nicht gut gehen.
OK
superduty hat geschrieben:Wie weit du mit dem Ertrag und deinen Akkus kommst, ist an Hand dieser Tabelle leicht zu ermitteln. Deckt sich auch ziemlich mit meinen Erfahrungen.
ZACK! Genau so Antworten braucht das Land :ja: Bis jetzt meint das Sheet noch, ich sei von März bis Oktober autark? Schau ich mir morgen in Ruhe an. Btw da ist ein Fipptehler in B2. Wer so Tabellen zaubert, ist bestimmt Perfektionist :)
superduty hat geschrieben:Wenn es Platz und Gewicht zulassen, lieber ein PV-Modul mehr aufs Dach, das bringt mehr als MPPT-Regler und andere HighTech.
Hm! 3 x 140 à 11 kg = viel besser :!: Angesichts der Modulpreise für den Typ "Mir-doch-egal-was" scheint das eine vglw. kostengünstige Alternative zu sein. Das dritte Modul bekomm ich schon irgendwo hingelötet, oder vielleicht nagel ich mir auch nen Standfuß ran und setze es mobil ein.
superduty hat geschrieben:Wenn es von den Kosten vertretbar ist, Lithium-Ionen-Akkus einbauen...
Klingt technisch super, soweit ich auf die Schnelle rausfinden konnte. Aber das kostet ja mehr als mein Mobil. Sowas von abgelehnt der Vorschlag :lol:
Danke!
mistaknista am 23 Jul 2013 00:05:11
[ät] kintzi & rhopka: Super, vielen Dank für die Rechnungen und Beispiele. Ich habe nebenbei gelernt, dass ich die 1000 verschiedenen Spannungen immer auf den vorhandenen Strom beziehen muss. Da war ja mal was von wegen gleichbleibendem Strom.. :idea: Wird künftig berücksichtigt.
kintzi hat geschrieben:Wieviel Amp. hat Cramer? Netzladung sollte mind . 40A haben, besser mehr bei nassen Batts. Wenn Cramer zu schwach (vermutlich), Differenz mit gutem IU-Lader parallel ergänzen.
Ja, das weiß ich leider nicht. Ich glaube, der Ladestrom ist relativ lächerlich. Ein zusätzliches Ladegerät war beim Mobil dabei, ich schau mal was das kann und vermerke auf meiner Liste: Ordentliche 230V-Ladung ist ne feine Sache. Aber die Landstromladung sollte am liebsten zu vernachlässigen sein.
:arrow: Batterien Ich hab noch nicht ganz durchgeblickt bei den verschiedenen Arten der Flüssigbatterien. Da gibt es die normalen Starter, die gasen rum und haben nix im Innenraum verloren. Sind das all jene mit den aus dem Auto beakannten Schraubverschlüssen? Dann gibt es die "wartungsfreien", die sind bis auf ein Not-Überdrucksystem geschlossen und können im Wohnraum verbaut werden. Das sind aber beides eigentich Starterbatterien?
Und was ist mit den Wohnmobil-Solarbatterien, ist das nur Marketing oder sind die Eigenschaften grundlegend anders und die höheren Preise gerechtfertigt? Ich meine, sobald man 2 günstige für ein teures bekommt, verlassen wir meiner Meinung nach den sinnvollen Bereich - Zyklenfestigkeit hin oder her. Erleuchtet mich bitte jemand?
Ich poste mal ein paar meiner Kandidaten für die Unterbringung gemäß neuem Plan unter dem Fahrersitz (also im Innenraum). Die haben allerdings alle Schraubverschlüsse, sind die also ungeeignet für den Innenraum? Link zum eBay Artikel: Banner Energy Bull 96351 180Ah Link zum eBay Artikel: Banner ENERGY Bull 96801 230Ah
Wo liegt der Unterschied der beiden Molls, jemand eine Idee? Link zum eBay Artikel: Moll Solar Batterie 140Ah --> Link: Moll Solar Batterie 140Ah
mistaknista am 23 Jul 2013 00:24:01
nethunter hat geschrieben:die ganze Rechnerrei ist nonsens... Man packt drauf was passt, passenden Regler dabei und mehr geht nicht. Ob das reicht hängt dann stark davon ab wie/wo man steht ....und wann!
Volle Zustimmung erstmal :) Feintuning und Umrüstung stehen später vermutlich ohnehin an, aber eine sinnvolle Grundausstattung will auch erstmal geplant sein. Ohne groben Schlachtplan geht die Aktion sicherlich in die Hose und ich ärgere mich weil die große Freiheit durch Kleingedöns beschnitten wird.
Gast am 23 Jul 2013 06:47:37
:ja richtig.... Das würde Batterien betreffen . Diese kann man auf den Bedarf auslegen.
Denke aber daran das die erforderliche Batterie Kapazität sich danach richtet wieviel man am Tage verbraucht....minus dem was die Solar am Tage liefert.
Wenn du also am Tage arbeitest und abends nur noch im dunkeln sitzt bei ner Flasche Bier am Stand fällt deine erforderliche Batterie Kapazität sehr gering aus....
kintzi am 23 Jul 2013 09:43:50
War bei Batts mit 400Ah gemeint. Minimum sind 10% der Batt-Kap. Bzgl. Batts-Typen suche im Forum oder in Google. Gr. R.
andwein am 23 Jul 2013 10:05:51
mistaknista hat geschrieben: Aber die Landstromladung sollte am liebsten zu vernachlässigen sein.
Wieso??? weil du Landstrom nicht magst?, sind 230V oder weil dir Landstrom zu teuer ist??, den muss man nicht speichern, der ist immer da oder weil du nicht auf SP/CP stehst und viel fährst?? dann wäre ein B2B Lader besser. Wenn schon Grundsatz-Gedanken/Fragen/Antworten, dann besser vollständig. Vielleicht sind dir folgende Internetseite eine Hilfe: --> Link Andreas
lahmeente am 23 Jul 2013 11:22:45
Hallo,
das Forum ist gross, und ich bin mir sicher, was immer du auch vor hast, es gibt hier einen der es auch schon macht. Also erzähl doch mal was du in deinem Womo so treibst.
1. Du willst viel Strom haben, ok, das kann hier ein eigenes Hobby werden, da hier viele Spezialisten rumlaufen. Ich halte es da wie von Nethunter empfohlen, welche Solarmodule passen drauf, was ist bezahlbar, wieviel darf es wiegen und dann rauf damit. Und dann ausprobieren wie es wirkt. Das kostet aber mit moderner Technik trotzdem Geld. 2. Du willst/musst 8h im Womo arbeiten und willst dabei freistehen, möglichst im Sommer in der Sonne. Arbeitest Du dann nachts ? Weil tagsüber wird es dann sehr schwer, zumal du ja wohl einen PC nehmen möchtest, mit dem Du dann nicht vor der Tür unter der Markise sitzen kannst. Wenn nachts hast Du natürlich dein Problem mit der Batterie. 3. Du benötigst einen 6-Kern Prozessor (so interpretiere ich jetzt die 'I6'). Was machst Du damit ? Ich habe einen 11,3" Netbook mit Core I3 dabei, und habe keine Anwendung die das Teil an seine Grenzen bringt. Vielleicht solltest Du auch mal primär da ansetzen, dann wird es auch eine vernünftige Lösung. Denn 400AH Betterien, wiegen auch einiges. Komst Du dann schon auf 3.5t ? 4. Freistehen und in Ruhe arbeiten ? Bist Du sicher, daß Du in deinem Zielgebiet überhaupt solange Freistehen kannst ? Das geht meistens doch nur in den Nebensaison-Zeiten, da scheint die Sonne aber leider nicht so dolle ??
LahmeEnte
rkopka am 23 Jul 2013 12:50:06
lahmeente hat geschrieben:3. Du benötigst einen 6-Kern Prozessor (so interpretiere ich jetzt die 'I6'). Was machst Du damit ? Ich habe einen 11,3" Netbook mit Core I3 dabei, und habe keine Anwendung die das Teil an seine Grenzen bringt. Vielleicht solltest Du auch mal primär da ansetzen, dann wird es auch eine vernünftige Lösung.
Spieletester :-) Linux Kernel compilieren ? Große Datenbankanwendungen ? CAD ? FEM ? Grafik/Videobearbeitung ?
Es gibt eine Menge Anwendungen, die etwas mehr Leistung brauchen. Nicht jeder kommt mit Firefox und einer einfachen Textverarbeitung aus.