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Wohnmobil Modulbaukasten


urmel71 am 21 Jul 2013 21:30:21

Da ich ja beruflich sehr viel mit Neubau-Immobilien zu tun habe und wir unsere Bauvorhaben (Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser) immer so planen, dass es ohne viel Zutun auch zu Grundrissänderungen kommen kann, ohne lange den Architekt zu bemühen, bin ich mal heute so in der Sonne liegend auf eine Idee gekommen, gleiches auch für Freizeitmobile anzubieten. Vielleicht gibt es so was auch schon?

Ich stelle mir die Sache so vor:

Grundgerüst mit verschiedenen Aufbaulängen. Fest genormte verschiedene Module wie z.B. WC-Modul, Badezimmer-Modul, Schlafzimmer-Modul, Küchen-Modul etc. Der Kunde stellt sich sein Traummobil einfach zu Hause am heimischen PC zusammen, wie z.B. bei PKW´s der Neuwagenkonfigurator.

Da ja jeder aus Erfahrung immer etwas anderes in seinem Mobil haben möchte, wäre doch durch so ein System vieles einfacher und perfekt für den Kunden. Ich denke mal, dass einzelne Hersteller sowieso viele "Normteile" verwenden. Oder würde die Mehrheit an ihrem "neuen zukünftigen" Mobil nichts anders haben wollen?

Der beste Architekt ist doch der, welcher in seinem eigenst fabrizierten Mist leben müsste?

(nicht, dass die Sache jemand falsch versteht, ich werde das selbst natürlich nicht anbieten :-) )

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wolfherm am 21 Jul 2013 21:31:53

Gibt es. Kostet aber.

Flatus am 21 Jul 2013 22:10:29

urmel71 hat geschrieben:Der beste Architekt ist doch der, welcher in seinem eigenst fabrizierten Mist leben müsste?

Hallo Urmel

Ich glaube da irrst du dich. Wenn dem so wäre, wäre der beste Esser automatisch der beste Koch. Und der schnellste Autofahrer könnte das schnellste Auto bauen. Dem ist aber nicht so. :!:
Auch nicht bei der Planung von Wohnmobilen...

Flatus
.

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urmel71 am 21 Jul 2013 22:24:17

Flatus hat geschrieben:Ich glaube da irrst du dich. Wenn dem so wäre, wäre der beste Esser automatisch der beste Koch. Und der schnellste Autofahrer könnte das schnellste Auto bauen.

Sind wir doch mal ehrlich, manchmal muss man sich doch wirklich fragen, ob gewisse Dinge auch wirklich durchdacht sind? Oftmals völlig fern der Praxis. Ich glaube wenn der "Hersteller oder Ingenieur" sich mit seiner erfundenen Materie besser auseinander setzen würde, käme nicht so oft ein Murks raus. Beispiel Lampen: die schönsten Lampen (meistens Desigerleuchten) haben die dämlichsten Anschlüsse. Was sagt uns das? Das "kreative" Bürschchen hat so einen Mist wahrscheinlich selbst nie anschliessen müssen. Da gibt es doch zahlreiche Beispiele. So ein Wohnmobil entsteht doch zunächst auch auf einer Art Reißbrett. Wenn aber dann ein Mülleimer in der Aufbautüre integriert wird und dieser bei zuschlagender Türe z.B. das Fliegennetz durchschlägt, ist das für mich nicht durchdacht. Ein Hubbett, welches im herabgelassenen Zustand die Eingangstüre blockiert, eine Kühlschranktüre die an der falschen Seite angeschlagen ist und deshalb dauernd gegen den Kleiderschrank dengelt. Eine Schranktüre, mit welcher man bei Öffnung alle Durchgangswege blockiert usw. Alles gesehen bei den unterschiedlichsten Herstellern.

gordan am 21 Jul 2013 22:43:04

urmel71 hat geschrieben:Wenn aber dann ein Mülleimer in der Aufbautüre integriert wird und dieser bei zuschlagender Türe z.B. das Fliegennetz durchschlägt, ist das für mich nicht durchdacht. Ein Hubbett, welches im herabgelassenen Zustand die Eingangstüre blockiert, eine Kühlschranktüre die an der falschen Seite... usw.


Bei angesprochene Problematik werde Modulbaukasten System auch nicht weiter helfen.
Es gibt ein schöner Sprichwort: „Schuster bleib bei deinen leisten“ .

Viele
Gordan :hallo:

urmel71 am 21 Jul 2013 22:47:36

ich gebs auf :(

garagenspanner am 21 Jul 2013 22:54:54

ich hingegen finde die Grundidee sehr reizvoll :)
falls auch das Fahrgestell wählbar wäre ...


Jan

mantishrimp am 21 Jul 2013 23:06:41

Hallo,

die Idee hat was.
Fertige Module finde ich aber ungeeignet, eher Selbstbaumöbel a la Ikea, die müssten bei Änderungen ja wieder durch die Aufbautür raus....

urmel71 am 21 Jul 2013 23:13:05

mantishrimp hat geschrieben:ea, die müssten bei Änderungen ja wieder durch die Aufbautür raus....

insofern nicht das davor hängende Hubbett stört :razz:

mantishrimp am 21 Jul 2013 23:14:49

Hallo,

dann machen wir nen Scharnier ans Dach, im Sommer auch recht praktisch...

Tipsel am 22 Jul 2013 00:40:07

Es wurden Womos von Frauen entworfen, von Männern sowieso, von alleinreisenden Paaren, andere verwirklichen ihre Ideen, und es gibt so viele Varianten auf dem Markt, dass sowas zusätzlich auch nur einen bestimmten Personenkreis ansprechen würde.

Die Sache mit den Reihenhäusern hab ich verfolgt und durchgespielt. Man kann im Internet Türen, Wände, Fenster und sogar die Treppe versetzen usw.
Wie das aber im wirklichen Leben aussieht, wie es sich bewährt, merkt man erst, wenn man drin lebt und ausm Bad kommt und gleich die Treppe runterfällt. Genauso wie Küchenplanungen, bei denen der Mülleimer nicht rausfahren kann, wenn die Spülmaschine offen ist. Sieht zwar toll aus, aber absolut am Leben vorbei.
Bei Modulen wird auch ähnliches passieren.

Also reine Theorie bei der Planung, also es wird sich nichts ändern, weil man erst beim Drinleben merkt, wo die Problemchen sind.
Deshalb muss jeder Planer erst mal 6 Wochen in seinem Prototyp leben. Und natürlich seine Frau und die Kids auch. Erst dann wird es perfekte Womos geben, die allerdings nur für diese eine Familie passen.

Genau wie das perfekte Haus niemals die passenden Bewohner findet, die keine Kompromisse eingehen müssen.

Also Architektenhaus und selbst entworfenes Womo, wenns wirklich passen soll. Beides auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten, aber das geht sicherlich nicht im Baukasten.

quez am 22 Jul 2013 07:13:03

Hi,
zB.N&B hatte das mal bei seinen Clou Modellen. Bad, Dusche,Küche waren gleich zugeschnitten, im Mobil aber anders platziert.
Da das dann aber schon fast den Charakter einer Einzelanfertigung hatte, entsprechend teuer.
Klaus

andwein am 22 Jul 2013 10:05:37

Tipsel hat geschrieben:Also Architektenhaus und selbst entworfenes Womo, wenns wirklich passen soll. Beides auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten, aber das geht sicherlich nicht im Baukasten.

So sehe ich das auch. Man muss bei 8-12m2 immer mit Kompromissen leben, aber jeder macht seine Kompromisse an einer anderen Ecke.
Andreas

a.miertsch am 22 Jul 2013 12:29:15

urmel71 hat geschrieben:ich gebs auf :(


Solltest Du aber nicht!
Der erste Schritt, wäre eine "Wiederholteilliste", danach käme eine Modul- Modifikation im bestehenden Grundriss. Danach eine Grundriss-Modifikation usw. Am Ende ein Mobil mit der gewünschten Ausstattung, Länge, Motorisierung, und Preis.
Ein ähnliches Projekt mit solchen Grundansätzen gibt oder gab es im Segelschiffsbau mit der "Waarschipp"-Serie. Das ging sogar soweit, und war wohl auch das Grundanliegen, Bausätze zu fertigen zum Selbstbau. Ist in unserem Fall natürlich kaum möglich, wegen der Bürokratie.
Glaube aber, es scheitert an der Industrie, weil man all denen, die wissen was sie wollen-brauchen keinen überflüssigen Müll andrehen kann. Außerdem ist dann dem Pfusch ein ordentlicher Riegel vorgeschoben, man braucht wieder Leute, die zum Denken und Handeln befähigt sind, sprich Fachkräfte. Ein Weg zur Ressourceneinsparung wäre es aber allemal. Der Beschwätzungsauffwand wandelt sich in eine echte Beratung vor dem Bau. Wer nicht kocht oder duscht im Mobil, bestellt es eben nicht.
Also im Land der genormten Lebenswelt, wäre das noch nicht mal eine großartige technische Herausforderung. :D
Zu bedenken wäre allerdings die Frage: Wiederverkauf des "Unikates".
Gab es da nicht vor Jahren hier schon mal einen Versuch, sich das Mobil fürs Leben zu schaffen?
Albert

Lancelot am 22 Jul 2013 12:32:56

urmel71 hat geschrieben:Der Kunde stellt sich sein Traummobil einfach zu Hause am heimischen PC zusammen, wie z.B. bei PKW´s der Neuwagenkonfigurator.


Das gibt´s doch (längst) .. zum Beispiel bei Concorde und Phoenix (andere sicher auch) :)

Dort kannst Du aber keine "Module verschieben", sondern aus verschiedenen vorgeschlagenen Grundrissen und Basisfahrzeugen die ZUSATZ-Ausstattungen nach Deinem Gusto wählen - wie bei den PKW´s halt auch.

Ich denke mal, dass einzelne Hersteller sowieso viele "Normteile" verwenden.


Für Heizung, Herd, Kühli und Toi vielleicht schon .. aber der Möbelbau rundrum .. :nein:

Lancelot am 22 Jul 2013 12:36:51

a.miertsch hat geschrieben:Der Beschwätzungsauffwand wandelt sich in eine echte Beratung vor dem Bau.


Ich kenn so ein Beispiel : VARIO :!:

Dort führt kein Verkäufer die Verhandlungen, sondern ein Ing. .. der berät und macht Vorschläge auf individueller Basis. Mußt halt die Geldbörse entsprechend "weit" aufmachen (können) ... davon "leben" doch alle Individualbauer ..

urmel71 am 22 Jul 2013 22:21:50

a.miertsch hat geschrieben:Also im Land der genormten Lebenswelt, wäre das noch nicht mal eine großartige technische Herausforderung. :D
Zu bedenken wäre allerdings die Frage: Wiederverkauf des "Unikates".


ich denke mal wenn alles passt, dürfte ein Wiederverkauf sicherlich in weitere Ferne rücken.

ubruesch am 24 Jul 2013 16:32:04

Hallo

Frankia bietet sowas auch.
Haben wir gerade durchgespielt. Den 50+ auf einem 680 Fahrwerk.
Das Fahrwerk durch ein 740 ersetzt und den Mittelteil, das ist die Küche, durch ein längeres Modul ersetzt.
Schon war unser "Traummobil" fertig.
Nun träumen wir halt da das Konto noch nicht mithalten kann.

Der Händler meinte das sie fertige Module haben die dementsprechend zusammengefügt werden.

Udo

Gast am 24 Jul 2013 18:19:29

Das Schienensystem vom T5 Multivan müßte es auch auf Crafter-oder Sprinterkastenwagen geben.
Das wär's. Verschiebbare, austauschbare Module gibt es jedenfalls.

Viele

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