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Das OLG hat in einem Urteil festgelegt, das - ein Unterschreiten des Mindestabstandes von weniger als 3 Sekunden keine schuldhafte Pflichtverletzung darstellt. - wer über eine Strecke von 140 Metern den Mindestabstand unterschreitet, eine schuldhafte Pflichtverletzung begeht. --> Link ...also doch besser auf dem standstreifen vorbei ! 8)
Das hab ich leider schon zu oft gesehen und einmal hat das sogar direkt vor mir zu einem schweren Unfall geführt. ERst ohne Erfolg gedrängelt, dann von ganz links über den Standstreifen wieder nach links und dabei den in der Mitte fahrenden touchiert und aus der Bahn geworfen. Anschließend hat der Verursacher Fahrerflucht begangen. Heute hätte ich das auf meiner Kamera und zwar mit Kennzeichen des Flüchtigen. Dieser Thread hat ein hohes Emotions-Potential und dürfte sich wohl auch kritisch entwickeln. :? Es ist gut, dass es klar geregelt wurde. Ich persönlich halte zu geringen Sicherheitsabstand für wesentlich gefährlicher als schnelles fahren mit viel Abstand. Und wenn es nach mit ginge, sollten die Drängler alle erwischt und zur Kasse gebeten werden. Nichts ist dümmer, als sich seinen Reaktions- und Bremsweg durch zu geringen Abstand auch noch selbst zu nehmen.
ist aber billiger :D
Ob das wirklich klar ist kann ich nicht beurteilen. Aber ich mag diese Regelung, denn sie hätte vermutlich die einzigen Punkte meines Lebens verhindert. leider kommen die notorischen linksfahrer darin nicht vor die den nachfahrenden erst zum "drängler" machen.
....oder auch die, die mit 90 km/h auf die linke Seite ziehen und einen zu einer Notbremsung zwingen. Dann wird man nochmals oft ausgebremst, weil man ja der Drängler ist und so dicht aufgefahren ist. Wie wäre es hier mit einer klaren Regelung? Michael
Die würde ich mir auch wünschen, aber offenbar sind die asozialen Schleicher immer noch die Guten und die vermeintlichen Drängler die Bösen. Ich sehe das durchaus kritisch, vor allem sollte man dieses nicht als "jetzt festgelegt" betrachten! Das OLG Hamm ist in Fachkreisen nicht unumstritten... Daher halte ich dieses Urteil nicht für "allgemeingültig", es hat keine bindende Wirkung bundesweit! Emotional sehe ich hier gar keinen Diskussionsbedarf - zuwenig Abstand ist lebensgefährlich, nicht nur für den Drängler, und sollte nicht als Kavaliersdelikt gesehen werden! Dass zuviele Leute notorisch links fahren, ist ein absolut anderes Thema - natürlich auch nicht richtig! Aber wenn ein Anderer etwas falsch macht, berechtigt mich das lange noch nicht dazu, auch etwas falsch zu machen! Schöne Matthias
Um die ging es hier aber nicht, das ist ein anderes Thema. Zitat: "Die Messstelle war so eingerichtet, dass eine Strecke von insgesamt 500m übersehen werden konnte. Das Amtsgericht hat ausgeschlossen, dass ein anderes Fahrzeug vor dem Betroffenen eingeschert war." Dem Beschwerdeführer ging es im Übrigen darum, "die Mindestlänge bzw. die Mindestdauer der Abstandsunterschreitung obergerichtlich zu klären." Von Schleichern und Spurwechslern war nicht die Rede. Quelle: --> Link
Einverstanden Matthias. Nur - warum wird notorisches Linksfahren überhaupt nicht geahndet?? Sowohl mit Pkw wie auch mit Motorrad bin ich - soweit möglich - schnell unterwegs. Was mich am meisten nervt, sind die notorischen Mitte- oder Linksfahrer und diejenigen, die mir meinen Sicherheitsabstand verkürzen, wenn sie unkritisch vor mir einscheren. Ich bin sicher, daß ein regelmäßiger Nachweis, zumindest durchschnittlichen Fahrkönnens, für eine deutlich höhere Sicherheit auf unseren Strassen führen würde - ist aber anscheinend von einflußreichen Lobbyisten nicht gewollt. Wobei es ja schön wäre, würden all diese unsicheren Kantonisten daheim auf ihrem Sofa sitzen - anstatt auf öffentlichen Strassen hinter ihrem Lenkrad............ Volker :wink:
....das ist überhaupt kein anderes Thema, sondern oft der Grund, zum vermeintlichen Drängler zu werden. Michael .... Und wenn so ein A....loch einen dann auch noch ausbremst, bin ich auch nach 500 Metern zu dicht dran und kann mit der so super klaren Regelung verknackt werden. Michael
Könntest Du DIch bitte gesittet benehmen? Ich würde gern vermeiden, das dieses Thema wegen Menschen, die sich nicht im Griff haben, geschlossen wird.
Vermutlich weil die "Kontrolldichte" in Deutschland generell recht gering ist, und dazu die Bußgelder teils lächerlich sind? Ähnliches gilt dann (leider) sicherlich auch für Alkohol- und Drogenfahrten, die ja auch nur sehr selten entdeckt werden. Von Lenkzeiten oder Ladungssicherung mal ganz zu schweigen. In meinem Landkreis in Niedersachsen beispielsweise wurden in den vergangenen Jahren immer mehr Polizeistellen gestrichen und eine Autobahnpolizeiwache verlegt. Anfahrtsweg zur A7 jetzt: 13 KM. Wie will man da noch konsequente und "gerechte" Überwachung erwarten? Gäbe es bei uns kein Verbot des rechts überholens, gäbe es die ganze Thematik überhaupt nicht und angebliche "Drängler" würden nicht kriminalisiert, sondern könnten ganz entspannt an den mittlerweile überhand nehmenden dauerlinks fahrenden Schnarchnasen rechts vorbei fahren. Allen Verkehrsteilnehmern wäre bestens gedient, es wäre ein friedliches miteinander auf den Autobahnen, so wie in USA. Damit sollten sich die Gerichte/Richter (Goslarer Gerichtstag) mal ernsthaft befassen und nicht immer neue Schikanen gerichtlich festlegen. Das Überholen auf der rechten Spur geht aber nur, wenn wir Geschwindigkeitsbegrenzungen hätten und in etwa alle spuren gleich schnell befahren werden.
Das finde ich auch. Aber das klappt aber nur in Verbindung mit einem Tempolimit. Und wer will das Faß aufmachen? Gleich schnell wäre ja ok, aber das ist ja das Problem, die Schnarchnasen auf der li. Spur fahren 90 und du kommst mit 120 nie nicht vorbei, es sei denn rechts....... :roll: Das OLG Hamm kann höchstens eine Auslegungsanregung für andere Gerichte geben. Die anderen OLGs können auch anders entscheiden. Eine bindende Regel festlegen kann ein OLG nicht. Das kann nicht einmal der BGH, nur Gesetze binden ein Gericht. Auf welchen Autobahnen seid ihr unterwegs? 90km/h auf der linken Spur gibt's schon mal wenn ein Bus, ein LKW oder ein Womo überholt. Aber ob das *DAS* Problem auf unseren Autobahnen ist? Entspannt Gas wegnehmen, hinterher entspannt wieder Gas geben... kann man doch ganz souverän abhaken. Übrigens: Wusstet ihr das über 70% der deutschen Autofahrer sich als ÜBERDURCHSCHNITTLICH gute Autofahrer einschätzen? Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ich bin der festen Überzeugung dass sowohl im 'Schnarcher'auto als auch im 'Drängler'auto jeweils ein ganz besonders überdurchschnittlicher Fahrer sitzt und das nach außen auch demonstrieren will.
Sehe ich auch so. Langsame Linksblockierer erlebe ich äußerst selten. In der Regel lass ich dann einen Drängler vor, der mir die Drecksarbeit abnimmt. :wink: Mehr ärgern mich da schon die zehntausenden Mittelspurfahrer, die so tun, als seien auf der rechten Fahrspur Nägel gestreut.
Leider ist vieles relativ. Auf manchen Autobahnen ist die rechte Spur dermaßen vergammelt, dass man mit dem WoMo in den Spurrillen tanzt und vor lauter Schlaglöcher und verpfuschten Teerflecken durchgeschüttelt wird. Das rechtfertigt zwar das fahren auf der Mittelspur nicht, relativiert aber den Grund mancher schon etwas. Tatsächlich klappt es in den USA viel besser und das obwohl auch dort auf vielen Autobahnen 130km/h erlaubt sind. Vielleicht sollten wir wirklich das Rechtsüberholen künftig erlauben. Zumindest dann, wenn ohnehin schon eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der AB besteht.
Zur Sache: Wenn Du einen Bremsweg von 500 Metern benötigen würdest, um bei einem Fahrzeug, das vor Dir mit 90 km/h fährt, noch einen Abstand von 45 Metern zu halten, kann man von einer Geschwindigkeit von ca. 305 km/h ausgehen. Wenn man jetzt unterstellt, Du seist ein überdurchschnittlich guter Fahrer mit exzellenten Reflexen und besseren Bremsen, dann kann es durchaus noch eine Ecke schneller sein. Wer da jammert, andere Autos seien Schleicher, der tut mir nicht leid. moin moin zu solchen freds wärs net schlecht, wenn jeder , der hier seinen " senf " dazu gibt, auch seinen autotypen, und die ps dazu schreiben müßte.. dann könnt men schon so in etwa den typen, und dessen motivation, was zu schreiben, in die berühmte schublade einordnen.. mehr sag ich zu dem thema net, sonst geht der blutdruck wieder hoch... nur soviel,, ein auto , was 245 km/h läut, ( abgeregelt ) da sind 200 km/ net wirklich schnell. .beim erforderlichen " mindest " - abstand müßte der also immer eine fußballfeld-länge !!! hinter dem vordermann bleiben, egal, wie schnell der grad unterwegs is..sieht man äußerst selten auf den autobahnen.. gruß karl
Leider wird nicht erwähnt, dass diese Vorgabe IMHO für die Richtgeschwindigkeit (130Km/h) gilt. Jeder der schneller unterwegs ist hat vor deutschen Gerichten eh sehr schlechte Karten. So wird klammheimlich ein Tempolimit eingeführt. Und leider ist dies den meisten Autofahrern nicht bewusst.
Wenn Du mich schon zitierst, dann bitte korrekt und nicht so, dass es den Sinn meiner Antwort entstellt.Auch das gehört zum sittsamen Benehmen :lol: Michael Am "Ton" kann man schon erkennen, wer der eigentliche Verkehrsrowdi ist... Gegen Raser hilft nur die überwachte Höchstgeschwindigkeit mit drastischen Strafen bei Verstoß ! am schreibstil erkennt man aber auch die selbst ernannten verkehrs "sheriffs" :D
Das möchte ich auch erkennen. Hilf mir bitte. Ich kann nur sehen, ob jemand der deutschen Schriftsprache mächtig ist oder nicht; z. B. fehlende Groß- und Kleinschreibung, alles ohne Punkt und Komma oder in Mundart, usw. ;-) ) Wie war noch einmal das Thema? Äh, Draengler.....
Sind Drängler nicht die schärfsten Sheriffs! :wink: Keine Ahnung. Finde es nur immer ärgerlich, wenn jemand so dicht vor mir fährt.... :D Spaß beiseite: Zu dichtes Auffahren - auch bei niedriger Geschwindigkeit - ist eine häufige Unfallursache. Sehe ich ständig in Kolonnen, wo Fahrer nicht genügend Abstand halten und dann böse überrascht werden, wenn plötzlich alles zum Stillstand kommt. Erlebe ich auf dem Kölner Ring wöchentlich mindestens zweimal. es gibt Autobahnabschnitte, wo eine Mindestgeschwindigkeit für die jeweilige Spur vorgegeben ist. Ich meine, dass es diese Mindestgeschwindigkeiten generell geben sollte! Wer die Geschwindigkeit nicht einhält, wird "geblitzt". Dann füllt sich auch das Staatssäckl! :D
Unbedingt richtig... ich nehme an in die ersten drei Sätze gehört jeweils auch ein smily... Sonst glaub' ich an nix mehr. Die Autobahn am "Tag danach" möchte ich sehen wenn wegen Verkehrsaufkommen, Nebel, Regen, Verkehrsdichte oder was-weiß-ich alle bis zum Crash schön hübsch ihre Mindestgeschwindigkeit gehalten haben :) :)
Das stimmt. Kann ein Unfallbeteiligter bei Geschwindigkeiten über 130 km/h nicht beweisen, das ein Unfall auch bei Richtgeschwindigkeit unabwendbar wäre (dies kann beispielsweise bei abrupten Spurwechsel des ledendären holländischen Caravans so sein), wird die Kasko-Versicherung regelmäßig die Leistung wegen einer Mitschuld mindern, um bis zu 70%. Es gibt sogar Fälle, wo eine Rentenleistung der gesetzlichen Unfallversicherung verweigert wurde.
Meinst Du, wie in den Kasseler Bergen oder auf der A7 Richtung Süden bei Guxhagen? Ich fand die Einführung damals klasse, weil die LKW-Rennen, wenn einer mit 35 km/h einen anderen überholte der nur 30 schaffte, aufhörten. An den Steigungen gab es vorher manchmal wirklich haarsträubende Situationen. Aber wenn es generell Mindestgeschwindigkeiten gibt, wie stellst Du Dir das bei Regen, Glatteis, Schnee, Nebel und dichtem Verkehr oder Stau vor? Bräuchte man dafür nicht regelbare Tempolimits wie auf der A1 bei Bremen?
Der war gut! Ein wunderbares Beispiel: --> Link Da kann man jetzt herrlich diskutieren, ob hier ein Drängler unterwegs ist, oder ob ein Autofahrer von Linksschleichern in gefährliche Situationen gezwungen wurde. von mir aus gibt es da nichts zu diskutieren, das ist dichtes auffahren. was ich mit linksfahrer meine sind die, die links bleiben obwohl rechts ein fahrstreifen frei ist. als argument hört man dann "ich fahre ja schon die erlaubte höchstgeschwindigkeit". unabhängig davon gibt es aber zumindest bei uns das rechtsfahrgebot, also man muss, wenn rechts frei ist auch rechts fahren. wenn das auch genügend geandet würde, würden viele von den "dränglern" keine mehr sein, da die linke fahrbahn frei sein würde. ps: aber vielleicht meiden die linksfahrer das rechts nur, weil sie verkehrsrecht mit politik verwechseln. :D
Ebenfalls Richtig. Und für mich einer der Hauptgründe wieso ich jetzt mit 140Km/h über die Autobahnen husche und deutlich entspannter ankomme. Allein schon daher, dass wenn mir was passiert meine Familie abgesichert ist. Auch wenn es manchmal sehr weh tut :D
Ganz ehrlich: Das geht mir auch manchmal so. :) Hier kann ich auch einigen zustimmen, es ist doch recht deutlich an Reaktion und Schreibstil zu erkennen, wer versucht korrekt fahrende von der Fahrbahn zu "schießen".
Das solch ein beinahe verbrecherisches Verhalten noch als diskussionswürdig angesehen wird... :roll: |
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