wolfworldwide am 02 Sep 2013 20:46:35 Moderation durch wiebke:das vollständige Posting von rundefan ist hier --> Link nachzulesen [quote="rundefan"]Hallo, wir waren leider!!! an einem Wochenende in Sehestedt. (vom 23.-26.08.2013). Nie wieder! "Nie wieder" ist eigentlich der schönste Teil Deines postings. In der Tat, auch Wohnmobilfahren ist ein beratungs- bzw. informationsforderndes Reisemittel, vielleicht wird Dir das jetzt klar, denn das in Sehestedt am NOK "der Baum brennt", insbesondere wenn Kreuzfahrer kommen, sollte eigentlich bekannt sein. Darum kommen übrigens auch die meisten Wohnmobilfahrer in unseren schönen Ort. Und Holgers Frittenbude mit Panoramablick lockt bei entsprechendem Wetter Gott und die Welt an. Nirgendwo steht geschrieben, dass der "Wohnmobilparkplatz" in Sehestedt sich für einen geruhsamen Urlaub anbietet, nirgendwo. Es ist ein Platz für shipspotter, scheißegal ob die mit WoMo, Motorrad, Fahrrad oder auf Schusters Rappen anreisen. Das jetzt hier in Bausch und Bogen zu verdammen, beweist nur, dass Du Dich mit Deinen Reisezielen nicht beschäftigt hast. Egal, meine Empfehlung für einen ruhigen Platz am Nord-Ostsee-Kanal wäre ?, aber vorsicht, tagsüber starten daneben Sportflugzeuge und vorne geht die Landesstraße vorbei. Im Übrigen, alles Park-Geld dass in Sehestedt von den WoMo-Fahrern über den Automaten eigenommen wird, fliesst in den Ausbau und Erhalt des Kinderspielplatzes oberhalb des WoMo-Stellplatzes. Dessen "Lärm" zu erwähnen hast Du kurioserweise in Deiner Aufzählung völlig vergessen. Mit fröhlichen n aus Sehestedt Wolf PS: Es ist übrigens auch nicht auszuschließen, dass die Biker auch ganz froh sein könnten, wenn die WoMos in Sehestedt verschwunden wären. Tja, da hilft nur Toleranz von allen Seiten
Gast am 02 Sep 2013 21:17:58 rundefan hat geschrieben:Als ich einen Biker ansprach, der seine RoadKing hinter meinemWomo geparkt hatte, antwortete der nur: "Naja, dann hast Du ein Problem, da ist ja eine Rückfahrkamera an Deinem Wohnmobil, da musst Du mein Gerät ja sehen, wenn Du los willst!" Mich würde da die Rechtslage interessieren. Da hat der Biker völlig recht. Wer sein Fahrzeug zurücksetzt ohne Rücksicht /ohne Kenntnis dessen, was dahinter steht /kreucht /fleucht, hat im Schadensfall wirklich ein Problem. Im übrigen verstehe ich nicht ganz, worum es geht. Wolltest Du gerade weg dort? Dann fragt man den Biker, ob er mal Platz machen könnte. Oder war das nur mal so, um dem Biker was zu beweisen (wenn ja: was denn?)? Dann muß man sich über eine schnippische, gleichwohl zutreffende Antwort nicht wundern. Andreas
Gast am 02 Sep 2013 21:19:58 wolfworldwide hat geschrieben: Es ist übrigens auch nicht auszuschließen, dass die Biker auch ganz froh sein könnten, wenn die WoMos in Sehestedt verschwunden wären. Tja, da hilft nur Toleranz von allen Seiten
:daumen2:
WomoRadler am 02 Sep 2013 21:21:44 Naja, eine Zeitlang herrschte am Fähranleger Faustrecht. Dann nämlich, als nach der Brückensperrung die Autofahrer in einer langen Schlange auf die Fähre warteten und die Motorradfahrer sich vor den Ersten in der Reihe stellten. Auf Beschwerden der Autofahrer wurde mit Ausdrücken wie "?loch" reagiert. Übrigens alles hier nachzulesen.
Soviel zum Thema Rücksichtnahme und Toleranz.
wolfworldwide am 02 Sep 2013 21:32:39 WomoRadler hat geschrieben:Naja, eine Zeitlang herrschte am Fähranleger Faustrecht. nachzulesen.
Soviel zum Thema Rücksichtnahme und Toleranz.
Stimmt, ärgerlich genug, aber das hatte nur mit Wohnmobilen überhaupt nichts zu tun, sondern mit einer Mißinterpretation eines "Zweirad-Privilegs", welches natürlich ganz besonders fragwürdig wird, wenn sich der Verkehr vor der Fähre bis in den nächsten Ort staut. Aber keine Sorge, das Thema ist gegessen, jetzt passt das "Anstellverfahren" vor der Fähre wieder für alle. Und für die Teilausfälle der Rader Hochbrücke und dem Rendsburger Kanaltunnel, kann weder der Sehestedter Stellplatz noch WoMo-, Motorrad- oder Autofahrer. Mit fröhlichen n Wolf
WomoRadler am 02 Sep 2013 21:54:31 Mißinterpretation eines Zweiradprivilegs?
Faustrecht war das. Nichts anderes. Außerdem gibt es kein "Zweiradprivileg". Zumindest nicht im öffentlichen Verkehrsraum. Folglich also auch keine Mißinterpretation.
Gast am 02 Sep 2013 22:06:09 WomoRadler hat geschrieben:Mißinterpretation eines Zweiradprivilegs?
Faustrecht war das. Nichts anderes. Außerdem gibt es kein "Zweiradprivileg". Zumindest nicht im öffentlichen Verkehrsraum. Folglich also auch keine Mißinterpretation.
Auf einigen Fähren werden Biker stets zuerst raufgelassen, ohne "Schlangestehen" zu müssen. Ob das in Sehestedt so ist /war /sein wird, keine Ahnung. Bei der Fähre Glückstadt - Wischhafen bin ich da fast sicher. Der Hintergrund ist, daß manche luftgekühlten Bikes einfach im Stau kollabieren (fehlender Fahrtwind), und die Biker unter dem Helm im Sommer dito. Ist ein Unterschied zum klimatisierten Automobil ... Da haben die Fährbetreiber die paar Leute einfach vorgelassen, vorne quer - da paßt nicht ein Auto weniger drauf. Soweit ich mich von früher erinnere, stand das sogar auf div. Hinweisschildern. Und die "Tür-aufreiß-und-Biker-stopp" gab /gibt es in Sehestedt übrigens auch, soviel zur Toleranz. Eines Tages macht das einer zufällig mit einem Onepercenter, dann und nur dann sitze ich mit Bier und Chips daneben in der ersten Reihe ... :lol: :wink: Andreas
WomoRadler am 02 Sep 2013 22:22:45 Es herrschte Faustrecht. Und es gibt im öffentlichen Verkehrsraum kein Zweiradprivileg. Auch kein missverstandenes. Schön, daß wir uns darauf einigen konnten. Gute Nacht!
wolfworldwide am 02 Sep 2013 22:28:51 müßig das Thema,
und der ein oder andere hier hat in diesem Zusammenhang nur wenig Kenntnis und kaum etwas verstanden.
Einerseits müßig, andererseits zusätzlich aber ein paar Info, ausdrücklich für die Motorradfahrer hier:
Auf die Fähre in Sehestedt passen acht Pkw, ein Sattelschlepper mit Maximalgewicht von 38 Tonnen (mehr darf nicht drauf) belegt sie alleine, große landwirtschaftliche Fahrzeug, es ist Erntezeit, ebenfalls. Es ist sicher verständlich dass es nicht akzeptabel ist, wenn Gruppen von Motorradfahrern schlank an bis zu 100 seit Stunden wartende Pkw oder Lkw vorbeifahren, und sich pulkweise vordrängen.
Andererseits macht es keinen Sinn, die "Lücken" in die Motorräder auf der Fähre noch reinpassen würden, "leer" zu fahren, weil die hinten in der Autoschlange warten. Aus diesem Grund wird jetzt wie folgt verfahren und vom Fährpersonal auch so akzeptiert und durchgesetzt. Motorräder fahren an der wartenden Schlange vorbei und stellen sich jeweils links vor der ersten Schranke auf. Wird die Fähre beladen, dann fahren die Pkw und Lkw planmäßig an Bord und die vorhandenen Lücken werden mit motorisierten Zweirädern aufgefüllt. So wird man allen Verkehrsteilnehmern am ehesten gerecht, und das Verfahren wird auch von allen akzeptiert.
Macht mir bitte die Freude und versucht mir nicht zu erklären wie die Fähre hier funktioniert, selbst während ich das hier schreibe habe ich den Fährbetrieb zwangsläufig im Auge, weil ich direkt an der südlichen Fährstelle wohne und selbst aus meiner Couch die Fähre sehe, und sie überdies täglich mehrfach nutzen muss.
Mit fröhlichen n
Wolf
wolfworldwide am 02 Sep 2013 22:31:15 WomoRadler hat geschrieben:Es herrschte Faustrecht. Und es gibt im öffentlichen Verkehrsraum kein Zweiradprivileg. Auch kein missverstandenes. Schön, daß wir uns darauf einigen konnten. Gute Nacht!
Nein, es hat Ärger gegeben, aber es herrschte kein Fausrecht. Ich selbst war übrigens der erste, der diesen Begriff so in die Öffentlichkeit getragen hat, aber nur, um auf das grundsätzliche Problem aufmerksam zu machen, das bislang, wegen der kaum vorhandenen Warteschlangen zuvor, so nicht existierte. Mit fröhlichen n Wolf
Gast am 03 Sep 2013 11:34:09 Mein Gott Leute! Ich wollte weder etwas gegen die Biker sagen, noch zu den Zuständen vor der Sehestedter Fähre während der Brücken- und Tunnelreparatur eine Diskussion lostreten. Wie wolfworldwide schreibt, ist die Situation ja inzwischen wieder in normalen Bahnen, aus meiner Sicht gut für die Bewohner Sehestedt beiseits des Kanals. Die Bikerszene war auch schon vor Jahren nicht wesentlich anders von mir wahr genommen, nur war ich da nicht an einem Wochenende in Sehestedt. Vielleicht hab ich mich zu blöd ausgedrückt, aber eigentlich wollte ich nur meine Empfindung zu einem unglücklichen Zustand darstellen. Aus meiner Sicht ist nichts gegen ein gepflegtes Gespräch mit Motorradfahrern zu sagen, mein Sohn fährt eine Yamaha Midnightstar 1300, ist in einem modelltypischen Forum und die Leute, die ich durch ihn kennen lernte, waren nicht unsympatisch, arrogant oder aggressiv. Gleiches gilt auch für die Motorradgruppen, die sich im Rahmen einer gemeinsamen Ausfahrt auf einen Plausch bei Kaffe und Kuchen oder evtl. auch Pommes rot - weiß im Kiosk oberhalb des SP Sehestedt treffen. Irgendwie müssen die, genauso wie die Womobesatzungen ja dorthin kommen. Aus meiner Sicht ist die Situation eher für die Biker unbefriedigend, denn sie finden schlicht und ergreifend nicht genügend Parkmöglichkeit für ihren "Bock". Auch habe ich nichts gegen das Parken hinter dem Womo, dadurch war zumindest die Strasse für die spazierenfahrenden PKW-Besatzungen frei. Das Gespräch mit dem Besitzer der Roadking kam auf eine schlichte Weise zustande, der hat mich nämlich gefragt, ob ich in nächster Zeit mein Womo bewegen müsste, worauf ich sagte: Wenn ich los muss, lass ich schnell mein Womo von den Keilen rollen, dann fallt halt ein bischen Blech um. Wär ja sicher nicht so schlimm, weil sich die Harleys ja dem Reden nach bei jeder Tour von überflüssigen Schrauben trennen würden. Darauf kam dann sein Spruch mit der Rückfahrkamera. Alles wirklich in einer sehr entspannten, eher lustigen Atmosphäre. Aber, andreas24106, wen soll man ansprechen, wenn man z.B. von einer Radtour entlang des Kanals zurück kommt, eine Gruppe von Motorrädern hinter den Womos geparkt ist. Man könnte nur mit gesammelten Kennzeichen zum Kiosk gehen und um Durchsage bitten, dabei die betroffenen Besitzer bitten, doch ggf. ihre Motorräder evtl. kurzzeitig mal hinter den Mobilen zu entfernen. Wenn man dann Glück hat, finden sich alle Biker ein und machen Platz, wenn sie denn zufällig in der Nähe des Kiosk sitzten. Aber beruhigt Euch doch einfach wieder. Ich für meinen Teil werde eben nur noch in der Zeit zwischen Dienstag und Freitag vormittag in Sehestedt stehen. Schiffe sehen kann ich dann auch, die Motorradfahrer kommen dann zwar auch, aber innerhalb der Woche sind es einfach weniger. So hab ich eine schöne Zeit, kann meine Radtouren entlang des Kanalweges fahren und treffe eben eigentlich nur Anlieger und/oder Womobesatzungen, die mit Ihren Hunden dort unterwegs sind. Ich hab mir in dem angegebenen Zeitraum auch auf einer Radtour den SP in Schacht-Audorf angesehen. Für mich keine Alternative zu Sehestedt. Die sogenannte erste Reihe kann ja eigentlich nur etwas vom Leben auf dem Kanal sehen, wenn man sich hinter den Zaun stellt. So schön, wie sitzend in Sehestedt, kann man in Schacht-Audorf nur gegen den ca. 1,3 m hohen dichten Holzzaun gucken. Dazu dann noch mit einem stark abfallenden Gelände, wozu ich dann mit großem "Keil-Aufwand" auch noch mein Womo ausrichten muss. Dafür darf ich dann aber noch drei Euro mehr bezahlen, als in Sehestedt. Da lobe ich mir tatsächlich den Sehestedter SP, sogar am Wochenende. Ein Dank an wiebke. Diese Diskussion wollte ich sicher nicht in der SP haben. Gut, dass Du diesen neuen Thread aufgemacht hast!
rabi am 03 Sep 2013 11:50:27 rundefan hat geschrieben:Ich hab mir in dem angegebenen Zeitraum auch auf einer Radtour den SP in Schacht-Audorf angesehen. Für mich keine Alternative zu Sehestedt.
Wolf hatte weiter oben nicht Schacht-Audorf, sondern ? empfohlen. Schacht-Audorf würde ich auch nicht anfahren, genau wie Sehestedt. ? kostet aktuell 8.-€. Allerdings liegt zwischen Kanal und Stellplatz eine Straße, welche mich nicht worklich stört.
wolfworldwide am 03 Sep 2013 14:52:01 Moin moin, in der Tat, ich bin auch weniger ein Fan vom Stellplatz in Schacht-Audorf, wiewohl der gut ausgestattet ist und von der Firma "Spann an" auch gut betreut wird. Aber wie Rabi schrieb, auch für mich wären Zaun, die Schräge des Platzes und die Enge der Parzellen ein NoGo. Von der Landesstraße nebendran mal abgesehen. Aber, der Platz liegt eben auch verkehrsgünstig, hinter der Fähre steht der Linienbus in die Rendsburger City, und radfahren kann man da auch. Übrigens, die merkwürdige Sichtblende ist eine Forderung des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA): "Damit die Schiffe nicht geblendet werden." Als ehemaliger Kapitän mit zig Kanalpassagen hab ich eine Menge erlebt, aber dass ich durch ein Kfz geblendet worden wäre im NOK ist mir nicht erinnerlich. Ein paar Worte noch zur Situation in Sehestedt: Niemanden als Gemeinde und Einwohner wäre mehr daran gelegen, wenn man das Gelände rund um den Wohnmobilstellplatz, wie den selber auch, weiter ausbauen könnte. Dem stehen entgegen: Das WSA ("Wir wollen keine weitere neue Infrastruktur am Kanal, weil wir die bei einer Verbreiterung desselben nur schwer wieder wegbekommen würden." -wie sich diese Äußerung mit "Schacht-Audorf" verträgt ist mir auch ein Rätsel), aber auch einige Grundstücksbesitzer in der Nähe. Tatsächlich ist zurzeit geplant ein Grundstück anzukaufen, da hakt es aber auch irgendwie, damit Holgers Imbiss zum Ganzjahresbetrieb mit größerem Gastraum, Lebensmittelladen und NOK-Info-Zentrum erweitert werden kann. Auch neue Parkplätze soll es geben. However, die Entscheidung darüber soll bzw. muss, wegen möglicher Eu-Förderung, noch in diesem Jahr fallen. Warten wir es ab. ?, ein Platz den ich persönlich sehr mag und dort auch gelegentlich stehe, was weniger mit dessen Lage --ich wohne ja so-- zu tun hat, sondern mit dem Verwalterpaar Erika und Norbert, die ich beide sehr mag. ? hat nach Jahren des Ärgers jetzt endgültig eine uneingeschränkte Betriebsgenehmigung erhalten. Der Grundbesitzer, ein namhafter deutscher Reeder und überaus netter und angenhmer Zeitgenosse, will den Platz jetzt mit allem Komfort (VE, Strom etc.) ausstatten. Wie er mir kürzlich sagte: "Jetzt richtig oder garnicht.". Der hat inzwischen Auflagen zu erfüllen, da würde ich eher eine 1000 kg-Bombe dort zünden, um den Grund wegzusprengen. Die geforderte neue Auffahrt wäre jeder Autobahn würdig, eine neue betonierte Straße ist notwendig damit der Müll-Lkw einmal die Woche kommen kann, und ein teures Ausgleichsgrundstück musste der Besitzer ebenfalls ankaufen, obgleich ihm auch der Flugplatz gehört und alles unversiegelte Gelände bis zum Horizont umzu. Egal, der Mann ist offensichtlich belastbar, erfüllt inzwischen jeden Verwaltungs-Humbug akribisch, nach fünf Jahren Schifffahrtskrise ist der Stellplatz vermutlich auch sein allerkleinstes Problem. Aber wie auch immer, ? wird sich entwickeln und mich freut das sehr. Das aktuellste Problem beim Ausbau scheint übrigens die technische Unfähigkeit des Rendsburger Klärwerks zu sein, rund 15 Kubikmeter menschliche Gülle aus der VE-Anlage monatlich zusätzlich aufnehmen zu müssen. Wenn es so knapp um das Klärwerk in Rendsburg steht, dann würde ich mir als Rendsburger einen möglichen zweiten Toilettengang pro Tag echt überlegen, bevor der häusliche Bongo überquillt. Egal, uns Kanalanwohner sind alle Gäste herzlich Willkommen, egal ob mit Mobilheim, Motorrad, auf eigenem Kiel oder mit dem Fahrrad. Die Kanalregion ist ein tolles Urlaubs- und Freizeitgebiet, schöne Natur und ein paar interessante Städte gibt es auch. Und das die Wohnmobilinfrastruktur jetzt auch richtig in Schwung kommt, das hat ja mit Sehestedt begonnen und wurde mit Schacht-Audorf und jetzt ? in der Region fortgeführt, freut uns persönlich sehr, denn wir sind ja auch Wohnmobilisten. Mit allerbesten n von Wolf, der jetzt wieder entspannt auf die Fähre schaut PS: Wer f b nicht scheut mag dort, man braucht sich nicht anzumelden, unter Schönes Sehestedt schauen, da ist auch ein hübsche Geschichte zu finden, die zeigt, wie es auf den Fähren läuft. Hugo gibt Gas, lautet das kleine Stück mit vielen Fotos
rabi am 03 Sep 2013 15:18:00 Das mit dem Zaun und der Schräge des Platzes schrieb nicht ich, sondern Werner. :wink: Ich mag den Platz in Schacht-Audorf vor allem nicht, weil er mir zu eng und immer voll ist.
Ich befürchte allerdings, wenn in ? all das, was du beschrieben hast kommt Wolf, dass es dann dort ähnlich voll wird. Bislang stehen wir dort ganz gerne, weil dort auch in der Hauptsaison immer viel Platz ist und man nicht Kuschelcampen muss. Eine Entsorgung und eventuell noch Strom wäre schön, muss aber nicht.
wolfworldwide am 03 Sep 2013 15:25:33 [quote="rabi"]Das mit dem Zaun und der Schräge des Platzes schrieb nicht ich, sondern Werner. :wink: Ich mag den
Ja ja, ich gebe Dir völlig Recht. MIr hat es in ? sogar noch besser gefallen, als es noch Wiese ohne Parzellen-Beton-Pötte war. Aber auch die waren letztlich eine Forderung der Wohnmobilisten, die offensichtlich überwiegend wert auf eine persönliche "Grenze" legen, wie mir der Verwalter Norbert erzählte.
Mit fröhlichen n
Wolf
wolfworldwide am 13 Dez 2013 11:06:42 Moin moin, in Sehestedt tut sich was: --> LinkMit fröhlichen n Wolf
wolfworldwide am 27 Nov 2014 20:45:49 Moin moin, ich komme just von der Sehestedter Einwohnerversammlung und möchte hier in aller Kürze ein paar Info geben, die auch den Wohnmobilstellplatz am NOK betreffen. Der gesamte Bereich des Kanal-Imbiss oberhalb des Wohnmobilstellplatzes soll erheblich ausgebaut werden. Zusätzlich zum Imbiss (der ganzjahresbetriebsfähig werden wird), wird ein kleiner Markttreff angebaut, in dem Waren des täglichen Bedarfs eingekauft werden können, dazu kommt auch ein kleines NOK- und touristisches Informationszentrum, sowie ein Fahrradverleih und eine öffentliche Toilettenanlage. durch den Ankauf eines Grundstücks erfolgt eine völlig neue Zuwegung zum Imbiss, die helfen wird, die Fahrzeuge auf der Uferstraße am Wohnmobilstellplatz zu reduzieren. Für die Biker wird ein eigener Parkplatz unterhalb des Imbiss gebaut. Der Wohnmobilstellplatz soll, wenn es irgend geht, mit Strom ausgestattet werden. Dies ist aber problematisch, weil der Grund nicht der Gemeinde -die den Stellplatz betreibt- sondern der Kanalverwaltung gehört. Dies schließt leider auch eine Erweiterung des Platzes aus. Es wurde seitens der Bürgermeisterin festgestellt, dass die Wohnmobilisten als "Parker" die wenigsten Problem bereiten, sondern ganz ehrliche Menschen sind. Vor allem der Wohnmobilstellplatz sorgt für Jahresparkgebühren von rund 18.000 Euro. Dieses Geld wird eingesetzt, um den Wohnmobilstellplatz zu erhalten und zu pflegen, und Spielgeräte für den Abenteuerspielplatz in der Nähe des Stellplatzes zu kaufen und zu erhalten. Ich denke man muss davon ausgehen, dass die o. a. Maßnahmen eher ins Jahr 2016 rutschen werden, Bagger sehe ich da jedenfalls noch nicht im nächsten Jahr anrollen, da es sich bei den Maßnahmen ebenfalls um ein gefördertes Projekt mit jede Menge administrativer Fallstricke handelt. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass dieser Ausbau eine ganz tolle Sache ist, und insbesonders wen Strom fließt, auch die Saisonzeit des Stellplatzes verlängern wird. Mit fröhlichen n Wolf
Gast am 27 Nov 2014 21:42:12 [quote="wolfworldwide"...dass dieser Ausbau eine ganz tolle Sache ist, und insbesonders wen Strom fließt, auch die Saisonzeit des Stellplatzes verlängern wird. [/quote]
...aber leider auch die Verweildauer der Langzeitparker...
wolfworldwide am 28 Nov 2014 20:05:04 Moin moin Allerseits, Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr mich die Resonanz oder auch Nicht-Resonanz in Bezug auf die baulichen Veränderungen rund um den Wohnmobilstellplatz von Sehestedt freut. Denn was sagt das anderes als: "Uns gefällt der Platz, kann so bleiben." Offensichtlich scheint nicht mal die Möglichkeit "ans Stromnetz" zu kommen sonderlich relevant zu sein. Das zum Beispiel hätte ich völlig anders eingeschätzt. Aber egal, darum geht es nicht. Machen wir uns nichts vor, aber für eine kleine Kanal-Gemeinde mit rund 800 Einwohnern ist die gesamte Baumaßnahme schon ein ordentlicher Schluck aus der Pulle und dies finanziell, organisatorisch und administrativ. Und wenn man die insgesamt fünf Teilaspekte betrachtet (Imbiss, Markttreff, Fahrrad- und Motorradtourismus, Wohnmobile und Abenteuerspielplatz), dann ist es schon sehr hilfreich zu wissen, dass man zumindest bereits in einem Bereich, nämlich bei den Wohnmobilen nichts mehr nachzubessern braucht, und Mittel und Möglichkeiten für die anderen Maßnahmen eingesetzt werden können. In Bezug auf den Wohnmobilstellplatz ist es ohnedies überaus kompliziert, da der zwar von der Gemeinde betrieben wird, verkehrsrechtlich bislang aber nur ein Wohnmobilparkplatz ist, Grund und Boden der Kanalverwaltung gehört, und mit der ist es nicht immer ganz einfach. Für mich als Mitglied im Projektausschuss ist diese Informationslage durchaus eine hilfreiche Orientierung, die es einzubringen gilt. Mit besten n für ein schönes Wochenende Wolf
thonemann am 28 Nov 2014 20:30:17 Moin, na toll. Dort bekommt man ja jetzt schon keinen Stellplatz mehr :cry: . Wenn die Stellplätze jetzt auch noch Strom haben und Toiletten auch noch vorhanden sind hat der normal arbeitende Wohnmobilfahrer gar keine Chance mehr auf einen freien Platz. Ich bin der Sache etwas skeptisch gegenüber gestellt. :? LG Steffi
thoba am 29 Nov 2014 11:27:56 wolfworldwide hat geschrieben:Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr mich die Resonanz oder auch Nicht-Resonanz in Bezug auf die baulichen Veränderungen rund um den Wohnmobilstellplatz von Sehestedt freut. Denn was sagt das anderes als: "Uns gefällt der Platz, kann so bleiben." ...
Hallo Wolf, und alle anderen, lasst den Platz einfach so wie er ist. Wir besuchen und genießen ihn immer wieder. - Ein Platz in der ersten Reihe mit Möglichkeit zum Stuhl auf Wiese stellen - lecker Fischbrötchen und ein frisches Bier auf der Panoramaterasse - ein täglicher Bäcker im Ort für die Frühstücksbrötchen - tolle Radwandermöglichkeiten Was will das Wohnmobilherz mehr ? Das man bei einem Platz mit < 20 Stellplätzen bei Anreise um 20:00 Uhr Pech hat, dürfte jedem bekannt sein. Und ein Wohnmobil sollte für 2-3 Tage autark sein. Wofür also Stromsäulen ? Wer wochenlang campieren will, soll auf einen Campingplatz fahren. Man muß doch nicht immer alles Verschlimmbessern :-)
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