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Hallo, vielleicht ödet das Thema den ein oder anderen inzwischen an. Trotzdem, da ich mich in den letzten Wochen recht intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, als Hinweis an alle, die sich solch einen Satz anschaffen wollen, folgende Info. Um Klarheit zu haben, habe ich einfach mal meine Versicherung gefragt: Frage: Ich beabsichtige für ein Wohnmobil als Neubereifung einen Reifen mit einer M&S Kennung (jedoch ohne das Schneeflockensymbol) anzuschaffen. Der genaue Reifentyp ist: Michelin AGILIS CAMPING 215/70 R15CP 109Q , GRNX (getestet auch auf winterlichen Straßenverhältnissen mit 2,7) Da es auch vorkommen kann, das ich diesen Reifen auf winterlichen Straßenverhältnissen nutze, würde ich mir gerne bestätigen lassen, das mit diesem Reifen auch auf winterlichen Straßenverhältnissen der volle Versicherungsschutz, d.h. auch Vollkaskoschutz, gewährleistet ist. Antwort: vielen Dank für Ihre Anfrage. Laut unserer KFZ Abteilung sollte das Schneesymbol auf den Reifen vorhanden sein. Nur dann ist der Versicherungsschutz auch gegeben. Also: In "meiner" Reifengröße gibt es nach meiner Recherche nur einen Maxxus Reifen als Ganzjahresreifen mit Schneeflockensybol. Da nach meinem Reifenplatzer das Beste gerade gut genug ist, kommt der Reifen nicht für mich in Frage. Also, entweder auf andere Reifengröße gehen, mit TÜV Eintragung etc., oder zwischen November und Ende März auf das Mobil verzichten, oder einen Satz Winterreifen durchfahren. Klar, am besten wäre der Wechsel von Sommer auf Winterreifen. Da ich aber nur max. 1000 - 2000 km im Winter fahre und nach 6 bis 7 Jahren den Satz wechsel wäre das nun wirklich mehr als doof, einen Satz Reifen mit einer Laufleistung von keinen 10.000 km weg zu werfen. Also habe ich mich für den Michelin Alpin entschieden. Der hat im Test auch auf trockenen und nassen Strassenverhältnissen gute Noten. Der Verschleiß spielt bei mir kaum eine Rolle, da ich wie gesagt nach 6 - 7 Jahren wechsel. Das nun als Hinweis an alle, die vielleicht der Meinung sind, M&S Kennung reicht aus. Derartige Artikel gibt es nämlich zu hauf im Netz. Vielleicht ist es auch so, aber die Versicherung würde im Falle eines Falles Stress machen.
hallo, das ist auch das Ergebnis meiner Recherchen: M+S-Symbol darf jeder draufschreiben auf den Reifen ist nicht geschützt und wertlos. Ich verzichtete bisher auf kritische Winterfahrten, will aber dieses Jahr mir doch Winterreifen kaufen, pfeif auf das Geld trotz minimalsten km. Aber die Lebensqualität, auch mal im Schnee zu wandern usw ist es mir wert (also keinerlei Wintersport, nur Lebensgenuß). Selbst beim ADAC muss man lange suchen, bis man es deutlich lesen kann, die Fundstelle hatte ich früher mal genannt im Forum. Warum der sich so zurückhält? ABER: ich hab noch keinen Tipp für einen gescheiten Winterreifen. Für Tipps bin ich dankbar. Diesmal dürfte wohl das Geld das wichtigste Kriterium bei *meinen* Nutzungsbedingungen sein, also billig. Conti vanco 4seasons hat auch Schneeflocke drauf.
Die Aussage der Versicherung ist schlichtweg falsch und zeugt nicht von viel Kompetenz. Es bleibt zu vermuten, in den Aufsichtsgremien sitzt ein hohes Tier aus der Reifenindustrie, zu deren Fürsprecher und Lakaien man sich zu Lasten der Verbraucher macht. Mit M+S bist Du vers.technisch auf der sicheren Seite, solange keine festgefahrene Schneedecke vorliegt. Aber dafür hast Du dann ja die Schneeketten. Mit den Ordnungshütern ist es Ermessenssache, wie von denen die aktuellen Wetterverhältnisse eingeschätzt werden. Im Norden Deutschlands wirst Du nach Adam Riese und Eva Zwerg mit einem M+S beplankten Reifen durch den Winter kommen, bei vollem Versicherungsschutz. Der Gesetzgeber schreibt nur was von M u.S Reifenbezeichnung. Die Schneeflocke ist nirgends erwähnt :roll: Also fährt einer mit Schneeflocke und ohne M u.S nach deutschen Gesetz regelkonform :ja: Halt diese Aussage der VS.auch für nicht richtig. Dieter
hoppla: Traglastindex: 112 (1120 kg maximale Tragfähigkeit), damit könnte ich den Sicherheitsspielraum pro Reifen vom Michelin Agilis von 1030kg um 90 kg sogar erhöhen. Auch nicht schlecht. Danke für den Tipp!!! "Leider" sind die Michelin noch nicht mal 3 Jahre alt, die runter zu schmeissen, das kostet Überwindung. Aber ich habe meiner Liebsten versprochen: an den Reifen scheitert diesen Winter keine Womoausfahrt :D ...dann würde ich Winterreifen kaufen... M+S ist versicherungstechnisch ausreichend. Der Agilis CP Ganzjahresreifen ist für Winterbetrieb nach deutschen Gesetz zugelassen, auch wenn er "nur" M+S drauf hat. Sein Winterverhalten ist natürlich schlechter als ein echter Winterreifen, vor Allem bei Glätte. Aber ich habe seit Beginn drauf und er hat mich durch alle Winter gebracht. Den Unterschied gegenüber einen echten Winterreifen kompensiere ich eben durch einen noch mehr angepassten Fahrstil. Wenn du aber das Optimum an Wintergrip willst, dann musst du auch einen Winterreifen nehmen.
Lieber Raidy, daran habe ich mir schon mal die Zähne ausgebissen, daher möchte ich nun aber doch einen belastbaren Beweis für diese Aussage haben. :)
tja, zudem auf der Herstellerseite ich nix zu VANCO FOUR SEASON für Transporter fand, nur bei Amazon. Kann es sein, dass die Produktion auslief? gelöscht, da unnötig :) Die Vanco gehören immer noch zur Erstausstattung von Herstellern.
"...Allwetter- bzw. Ganzjahresreifen, die typischerweise eine M+S-Kennzeichnung und/oder eine entsprechende Kennzeichnung mit dem Bergpiktogramm/Schneeflocke tragen, erfüllen diese Anforderung)." ADAC: --> Link Besser so? 8) re-tep und Dieter haben eindeutig recht . Nach Richtlinie -M+S Reifen BMVBS- (googeln ) ist der mit M+S gekennzeichnete Reifen ein solcher . Sicher nicht dieser , der nur Berg und Schnee Symbol hätte . Bei Auslegung des Reifens , z.B. Profil , reichte nach Bundesministerium schon eine Bescheinigung des Händlers aus , dass es ein geeigneter M+S Reifen sei. Die Versicherung hat unrecht , wie häufiger . Aber wenn sich der Forenteilnehmer an die wendet , reden die natürlich so klug daher , wie sie im Zweifelsfall nicht sind . Die müssen bezahlen , wenn es knallt und damit haben sie eigentlich genug zu tun . Wollen sie nicht, gibt es Gerichte , die es ihnen beibringen. Aber lest selber . Giovanni. Hallo, ich komme bei dem ADAC nicht rein . Nach den Ausführungen von raidy wäre da etwas falsch . Denn da müßte es heißen : M + S und Berg und Schneeflocke sind erlaubt , nicht o d e r . M + S muss sein. Siehe Verkehrsministerium . Giovanni.
Da steht und/oder, also M+S UND/ODER Schneeflocke. Hier der ganze Text: "Welche Reifen dürfen bei winterlichen Straßenverhältnissen gefahren werden? Verbot der Nutzung von Sommerreifen bei „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“ die Verpflichtung, dass bei den genannnten Wetterverhältnissen nur solche Reifen gefahren werden dürfen, bei denen das Profil der Lauffläche und die Struktur so konzipiert sind, dass sie vor allem auf Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale Reifen (Winterreifen, Allwetter- bzw. Ganzjahresreifen, die typischerweise eine M+S-Kennzeichnung und/oder eine entsprechende Kennzeichnung mit dem Bergpiktogramm/Schneeflocke tragen, erfüllen diese Anforderung)." Quelle: --> Link hallo, weil es genau das Ersposting betrifft, eine etwas ausführlichere Antwort: aus wiki --> Link Trotz dieser Definitionen ist „M+S“ (Stand 20xx) keine geschützte Kennzeichnung und kann daher auch auf nicht-wintertauglichen Reifen angebracht werden. Insbesondere chinesische und amerikanische Reifenhersteller verwenden dieses Symbol auch auf Sommerreifen Dann habe ich mir mal aus einem früheren Thread folgenden Brief an einen Foristen vom ADAC in meinen Womo-Ordner kopiert, der eben auch die unklare Haltung des ADAC aufzeigt: Zitat: "hallo, zur Frage M+S-Kennzeichnung habe ich vom ADAC folgende Antwort erhalten, demnach würde das M+S-Zeichen alleine gelten, WENN ich keine Billigreifen aus dem Internet kaufe, also schon schwammig: Sehr geehrter Herr xxx, vielen Dank für Ihre Anfrage. Als Winterreifen im Sinne des § 2 Abs. 3a der Straßenverkehrsordnung gelten solche Reifen, welche die in der Richtlinie 92/23/EWG beschriebenen Eigenschaften erfüllen (M+S-Reifen). Damit fallen unter diese Definition Reifen, bei denen das Profil der Lauffläche und die Struktur so konzipiert sind, dass sie vor allem auf Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale Reifen. Das Profil der Lauffläche ist im Allgemeinen durch größere Profilrillen und/oder Stollen gekennzeichnet, die voneinander durch größere Zwischenräume getrennt sind, als dies bei normalen Reifen der Fall ist. Diese Voraussetzungen erfüllen grundsätzlich sämtliche im Handel erhältlichen Winterreifen, Allwetter- bzw. Ganzjahresreifen, die typischerweise eine M+S-Kennzeichnung und/oder eine entsprechende Kennzeichnung mit einer Schneeflocke oder das sog. „Alpine-Symbol“ (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) tragen. Bei der Verkehrsüberwachung kann sich die Polizei jedoch letztlich nur daran orientieren, ob der Reifen mit einer dieser Kennzeichnungen versehen ist. Dem ADAC sind daher keine Fälle bekannt, bei denen durch die Polizei beanstandet wurde, dass Reifen nur mit dem Alpine-Symbol oder einer Schneeflocke ohne zusätzliche M+S Kennzeichnung versehen waren. Wer neue Winterreifen kauft, sollte wissen, dass Billigreifen aus dem Internet mitunter das M+S-Zeichen tragen, in Wirklichkeit aber reine Sommerreifen sind. Besser ist es, sich im Fachhandel oder direkt beim Reifenhersteller zu informieren. Bei der Kennzeichnung von Winterreifen besteht konkreter Nachbesserungsbedarf. Mittelfristig wird dabei die neue EU-Verordnung Nr. 661/2009 helfen, wo die Anforderungen an den Winterreifen und die Kennzeichnung mit dem Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) konkretisiert werden. Langfristig soll eine internationale Regelung geschaffen werden, nämlich eine europaweite einheitliche Kennzeichnung von Winterreifen. Weitere Informationen können Sie der beigefügten Mitteilung "Inkrafttreten der Neuregelung zur Winterreifenpflicht" entnehmen. <<2010-44-Inkrafttreten-Neuregelung-Winterreifenpflicht.pdf>> Wir hoffen, Ihnen mit diesen Auskünften behilflich gewesen zu sein."
hallo raidy, dass wir uns nicht falsch verstehen, mir geht es nur um diese pauschale Aussage, die eben NICHT stimmt. Es kommt auf den Reifen an, ich denke auch, dass man Michelin da eher trauen kann, dass es sich nicht um einen Sommerreifen handelt, der nur den Päpper drauf hat. Aber welchem Hersteller kann man trauen, wem nicht. Vorsicht ist geboten. DAS war mein Anliegen.
Jaa, besser. Danke!! :)
Wir verstehen uns nicht falsch. Nicht jeder M+S ist seinen Aufdruck wert. Die "pauschale" Aussage stimmt aber trotzdem, selbst wenn der Reifen eigentlich Schrott ist. Das sagt selbst der ADAC genau so. Es gibt nicht einen bekannten Fall, bei dem ein Reifen mit M+S Stempel bemängelt wurde. Also stimmt die Aussage, so lange dies noch nie nachweislich passiert ist. Kaufst du aber einen Markenreifen mit M+S, hast du nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Daraus kann dir keine Versicherung einen Schuh machen, zumal selbst der Gesetzes doch relativ schwammig ist, da es keine klare Testnorm für M+S gibt. Ich kenne nicht einen Fall, wo dieses M+S nicht anerkannt wurde. Und wenn selbst der ADAC schreibt, dass es reicht dann reicht es auch. Denn der ADAC ist wahrlich konservativ genug und öfters auf der Gesetzgeber, denn als auf der Mitgliederseite. Sinn des Gesetzgebers war es einfach nur, dass nicht welche mit Sommerreifen auf den Straßen rumrutschen, andere gefährden und Staus verursachen. Und das ist auch gut so. Kaufst du irgend einen Noname-Internetschrott, lebst du ohnehin gefährlich und möglicher Weise ist es rechtlich nicht einmal ein Autoreifen. :lach:
Leider ist dieser Conti nicht in der Größe 215 70 R 15 zu haben. Sonst wäre er meine Wahl gewesen. Hallo, tja, da kann die Auskunft der Versicherung nun juristisch richtig oder falsch sein. Fakt ist, das es bei einem größerem Schaden oder gar Personenschaden Ärger geben könnte, den ich nicht haben möchte. So richtig wohl fühle ich mich damit auch nicht. Nun fahre ich dann Winterreifen, die in 95 % des Einsatzfalles einem gutem Sommerreifen unterlegen sind. Aber auf die 5% kommt es nun leider an. Am Ende fahre ich dann lieber einen Markenwinterreifen, der auch unter "Sommerbedingungen" ganz gut abschneidet, als irgend einen Schrott als Ganzjahresreifen. Schade das es für die Reifengröße 215 70 R 15 C keine gute Lösung gibt. Ich würde der Versicherung mal die Fachmeinungen unter die Nase reiben und mit einem Wechsel zu einem kompetenten Versicherer winken. Mal sehen, wie schnell der die richtige Meinung hat. Hallo Frank, warum wechelst du nicht auf die Größe 225/70R15C? In den allermeisten Fällen geht das und die Auswahl an 225er Reifen ist viel größer! Prüfe mal dein COC Dokument auf weitere Einträge bei den Reifengrössen. Wenn nichts ingetragen geht es trotzdem, TÜV fragen. Frank
Ein 225/70 hat einen größeren Rollumfang als der 215/70. 70% von 215 ist eben mehr als 70% von 225. man müßte dann also auf 225/65 wechseln.
Nein, muss man nicht! Dass sich der Umfang ändert ist richtig, aber das stört nicht. Das macht ca 2% aus, bzw 2% in der Geschwindigkeit. Da die Tachos meist 5-7% vorgehen ist die Geschindigkeitsanzeige im Rahmen. Ein weiterer Vorteil ist der höhere Tragindex der 225er, das schafft für die Reifenbelastung etwas Reserve. Reifenrechner hier: --> Link Frank
Jein! Ich konnte von 215/70/R15 auf 225/70R15 umrüsten. Bei mir ging alles nur an der Zulassungsstelle mit Hymer-Bescheinigung, andere mussten kurz zum TÜV zum prüfen obe der reifen nicht streifen kann. Da die 215 die Breite des Reifens sind und nicht der Umfang ist die Umfangsveränderung auf 225 sehr gering (~1-2%) und liegt weit unterhalb der Tachotoleranz. ![]() Hallo, das Umrüsten auf 225er Reifen wäre natürlich auch noch eine gute Alternative gewesen, besonders weil man sich mit dem höheren Lastindex noch ein wenig Sicherheitsreserve verschafft. (Achslast 1.900 kg, bei 109 Lastindex 1030 kg = 2060 kg pro Achse, d.h Reserve nur 160 kg / 2 = 80 kg pro Reifen bei gleicher Verteilung. Nicht besonders großzügig) Nun denn, die Winterreifen sind bestellt. Ich gehe mal davon aus, das der Michelin o.k. ist und ich damit die nächsten Jahre sicher unterwegs bin.
Hallo Wolfgang, die blonde Mitarbeiterin wird Dir dann die vorgefertigte Standardantwort vorlesen und bzgl. Versichererwechsel auf den übernächsten Monat verweisen... :twisted:
Hallo raidy, bei meiner Winternutzung spielt das alles keine große Rolle. Und wenn ein Polizist eines Tages bloßes M+S-Merkmal bemängeln sollte, wäre mir das auch ziemlich egal, wäre ein kleines Risiko, klar. Versicherungsprobleme dürften das größere Risiko darstellen. Es gibt einfach keine eindeutige Regelung, weil M+S kein geschützter Begriff ist. Es ist auch die Frage, ob der ADAC davon erfährt, wenn eine Versicherung Schäden wegen bloßem M+S nicht übernommen hat. Allein Argumente darauf abzustellen, ob der ADAC irgendetwas erfährt, ist nicht so ganz der ideale Ratgeber, wenn es sich um notfalls existenzielle Fragen handelt. Wenn Versicherungen eine Chance sehen, einen Großschaden nicht übernehmen zu müssen, dann tun sie das auch, das wissen wir ja alle. Wir sind ein freies Land, jeder kann nun bei dieser wachsweichen Regelung, die nur solange Bestand hat, wie eine Versicherung bei einem wirklich mal großen Schaden die Schadenübernahme NICHT (teilweise) verweigert, sich selbst überlegen, ob er das Risiko eingeht, der Betroffene dieses künftigen Schadensfalles zu sein. Ob er also so einen M+S-Reifen fährt, vor dem der ADAC in meinem Posting weiter oben gewarnt hat (Rat: man solle den Reifenhändler dazu befragen :) ) Wie gesagt, mich betrifft das kaum. Aber manch anderer, der bisher die Problematik nicht kannte, weiß nun etwas besser Bescheid, es gibt beim M+S-Merkmal kein schwarzweiß, sonder sehr viel grau. Lasse ich so stehen, ist mir aber viel zu hypothetisch. Das Leben birgt immer Restrisiken, dieses halte ich für vernachlässigbar. Übrigens: Der Gegenpol zu Versicherung heißt Rechtsanwalt. :lach: Nachtrag: Hier --> Link tobt sich ein Anwalt auf 16 Seiten dazu aus. Er kommt zum Schluss, dass eine M+S Kennung auch Haftungstechnisch ausreichend ist, auch wenn diese gar keiner Normierung entspricht. Da es ein Anwalt ist, erspare ich mir sogar das zitieren kurzer Passagen. 8) Nach 32 Kommentaren mal ne Frage: Darf ich mit meinen Winterreifen auch im Sommer fahren? das mache ich seit Jahren und fühle mich sehr wohl dabei, auch wenn ich mal stark Bremsen musste oder bei Lastwechseln. Und ich bin immer der erste, der bei plötzlichem und unerwartetem Schneefall ( also auf einmal ist Winter... ) mit eben diesen ausgestattet ist. Man sollte sich mal die Frage stellen wie viele Kilometer so ein Womo im Schnitt pro Jahr fährt wie schnell man gedenkt zu fahre oder es immer tut und dann bedenkt das unabängig davon ein Reifen nach ca. 5 - 6 Jahren aus Altersgründen sowieso gewechselt werden sollte... MfG Stefan Klar darf man Winterreifen im Sommer fahren, mir ist nichts gegenteiliges bekannt. Aber: In südlichen Ländern und/oder großer Hitze hätte ich Bedenken, ob die Tragfähigkeit bei so hohen Temperaturen gegeben ist und ob es nicht zu starker Überhitzung der Reifen kommt, da die einen höheren Rollwiderstand haben. Bremsweg, Abrieb und schlechtere Haftung sprechen allerdings dagegen: --> Link
Raidy, völlig Deiner Meinung, im Prinzip. Wenn es aber an die Existenz gehen kann bei der Gesundheit oder bei der Juristerei, will ich wenigstens wissen, dass meine Existenz schlimmstenfalls gefährdet ist. Dann kann ich für mich entscheiden. Daher reagiere ich bei schwarzweiß-Ratschlägen von Laien in diesen beiden Bereichen auch gereizt. Ich glaube, kaum einer will derjenige sein, dessen Schadensfall groß genug ist, dass die Versicherung sagt "so, nun verwenden wir diesen Graubereich, um uns zu drücken". Bei mir müsste das nicht mal ein Millionenschaden sein :) . Ich denke, wir haben es ausdiskutiert. Gut, dass wir drüber gespochen haben :D Ich wünsche dir einen schönen Tag von Schwabe zu Schwabe.
Ohhhhhhhhooo, sag zum raidy bloss nicht Schwabe :evil: :lach: :lach:
ok, korrigiere: von Württemberger zu Württemberger. :D :D Leute , ich verstehe nicht , warum ihr euch die Köpfe heiß macht . Wäre es nicht sehr einfach mal in die Verlautbarung des Bundesministeriums zu schauen. Ihr wißt doch wie viele Fehler der ADAC schon gemacht hat , letztes Beispiel der Kraftstoff E 10 , den er erst verbannt hat und dann langsam wieder zurückgesteuert bewertet hat. ER ist in erster Linie ein Wirtschaftsbetrieb . ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Hier ein Ausriß des Ministeriums : Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte zählen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zu den winterlichen Wetterverhältnissen. Bei solchen Wetterverhältnissen kann bei Verwendung von Sommerreifen die Sicherheit des Straßenverkehrs beeinträchtigt werden. Alle M+S-Reifen – Matsch und Schnee – gelten als Winterreifen. Auch Ganzjahresreifen, sofern sie mit M+S gekennzeichnet sind, fallen darunter. Sollte diese Kennzeichnung fehlen, der Reifen aber dennoch die erforderlichen Eigenschaften aufweisen, empfiehlt sich eine entsprechende Bescheinigung des Reifenherstellers. Auch Motorräder sind Kraftfahrzeuge im Sinne der Vorschrift. Verfügen Motorräder nicht über M+S-Reifen, dürfen sie bei den genannten Wetterverhältnissen nicht fahren, da ansonsten eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr nicht mehr möglich ist. Schwere Nutzfahrzeuge (Busse und Lkw der Fahrzeugklassen M2, M3, N2 und N3) müssen auf den Antriebsachsen M+S-Reifen aufziehen. Hintergrund: Die Reifen an den übrigen Achsen haben aufgrund von erhöhten Naturkautschukanteilen bessere Haftungseigenschaften als Pkw-Sommerreifen und sind dadurch grundsätzlich für den Ganzjahreseinsatz geeignet. Land- und Forstwirtschaftliche Nutzfahrzeuge sind von den Vorschriften ausgenommen, da ihre Bereifung aufgrund des grobstolligen Profils bei winterlichen Wetterverhältnissen ausreichend Sicherheit bietet. Wie erkenne ich Winterreifen? --------- weiter lesen . Also die Meinung M+ S wäre nur ein Spassaufdruck ist definitiv falsch . Hat sich überholt. Giovanni. ohje, bei den verschiedenen Antworten können wir ja nun abstimmen. Ist M+S nun ein geschützter Aufdruck, bei dem es sich eindeutig um einen wintertauglichen Reifen handelt? Muss ein M+S Reifen ein Mindestergebnis an Wintertauglichkeit nachweisen? Leider wohl nicht. Übrigens, der Michelin Agilis mit M+S Aufdruck wird in einem großen Reifenverkaufsportal als Sommereifen angeboten. Weitere Nachfragen meinerseits führten zu dem Ergebnis, das der Aufdruck M+S eigentlich für die Produktion des US Marktes erfolgte. Immerhin ist der Reifen aber auch auf Schnee getestet. Eigentlich wäre er mir völlig ausreichend und sicher eine sehr gute Wahl. Ich sehe es aber auch so, das es ein Restrisiko ist, das ich jedoch nicht eingehen werde. Im Schadenfall können da große Summen ins Spiel kommen und gerade dann nimmt es die Versicherung sehr ernst. Vielleicht bin ich auch nur zu vorsichtig. Nachdem das hier nun durchgekaut wurde hat jeder Leser aber eine gute Entscheidungsgrundlage. Frank26264: "Ist M+S nun ein geschützter Aufdruck, bei dem es sich eindeutig um einen wintertauglichen Reifen handelt?" - Tauglich ist nicht die Frage, sondern ob er zugelassen bzw. anerkannt ist. "Muss ein M+S Reifen ein Mindestergebnis an Wintertauglichkeit nachweisen? Leider wohl nicht." - Anscheinend doch, um die Flocke bzw. Bergpiktogramm, also die offizielle Anerkennung, zu bekommen. "der Michelin Agilis mit M+S Aufdruck wird in einem großen Reifenverkaufsportal als Sommereifen angeboten. Weitere Nachfragen meinerseits führten zu dem Ergebnis, das der Aufdruck M+S eigentlich für die Produktion des US Marktes erfolgte." - Ist auch mein Kenntnisstand. "Immerhin ist der Reifen aber auch auf Schnee getestet." - Naja, getestet, meinst wohl positiv getestet. Dass er ein sehr guter Pneu ist, ist auch mir bekannt. Leider ist er nicht mehr für meine Grösse verfügbar. Deshalb habe ich jetzt den GY Cargo G26, ein grobstolliger Sommerreifen.
Da gibt es nichts abzustimmen,genausowenig wie man über ein Parkverbotsschild abstimmen kann :roll: Der Gesetzgeber verlangt im Winter ein M+S ,nicht mehr und nicht weniger :ja: Vielleicht solltest Du mit Deinen Ängsten im Winter kein Auto fahren :roll: Dieter
Besser: Schneeflocke oder Bergsymbol.
Manchmal habe ich das Gefühl dass unter den Wohnmobilfahrern die größten "Bedenkenträger" und "Regulierungssüchtigen" der Gesellschaft sind. Wer 100,000000% sicher gehen will, der soll halt Winterreifen aufziehen. Ich gebe jetzt hier auf, das wird mir alles zu hypothetisch. Nein , wer so ein Angepasster ist , ob klein oder groß , ob jung oder alt , der sollte zu Hause bleiben. Bedenkenträger wurden regelrecht gezüchtet . Von wem ? Da ratet mal. Aber das liegt wohl daran , dass WOMO Fahrer keine homogene Truppe sind ,und sich jede Personengruppe , fast immer erst im fortsgeschrittenen Alter ein solches Hobby gesucht hat . Davon Risiko zu erwarten ist wohl etwas viel verlangt . No risk , no fun , das ist ihnen sehr suspekt . Giovanni |
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