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Wasserschaden Dethleffs A521 - Bericht


Frie am 12 Sep 2013 14:25:45

Guten Tag zusammen.
Berichten und sicherlich auch Fragen stellen möchte ich zum im Betreff angegeben Fahrzeug.

Aber bevor ich Euch damit zutexte, erst ein paar einleitende Worte zu mir.
Ich, 32 Jahre alt, mit Frau und Kind bin seid knapp zwei Jahren besitzer eines schönen A521 von Dethleffs aus dem Jahre 1991 (mit Ducato 290 mit 2,5 TD).
In diesen zwei Jahren sind wir knapp 30.000 km mit dem Wohnmobil gefahren. Und, wahnsinnig wie ich bin, habe ich auch schon einiges in den alten Wagen investiert (eine Seitenklappe, ein Tempomaten, eine Getrieberevision, einen neuen Zahnriemen bei 158tkm) Sprich, schon etwas Seele in den Wagen investiert.
Zu mir selber: Ich bin halbwegs handwerklich begabter Prüfingenier bei einen der großen Prüforganisationen hier in Deutschland. Also bezüglich Wohnmobilen mit einem gefährlichem Halbwissen ausgestattet :D .

Nun zur Sache:
An der rechten Alkovenunterseite ist wohl einer der Vorbesitzer mal angeeckt. Diese Stellen wurden aber abgedichtet. Jetzt fiel mir aber auf, daß sich der Flicken löst....etwas nachgebohrt mit einem Schraubendreher -> Loch im Aluminium.
Matraze aus dem Alkoven raus, etwas im Boden gebohrt...weich...aber seht die Fotos.

Mein Eindruck:
Auf der linken Seite ist alles sogar noch feuchter und modriger als rechts (rechts ist auch feucht, aber im gegensatz zu links ists es regelrecht trocken.
Auf den Bildern zu sehen sind schon entferntes Styropor und Holz. Die linke Seitenwand habe ich geöffnet. Den Aufbau habe ich vor gemäß den hier im Forum kursierenden Anleitungen. Da gibt es ja genug zu lesen.

Meine erste Frage wäre aber:
Wo kommt das Wasser her???
Alles, was auf der linken Seite entfernt ist, war nass. Noch ist ja auch nicht alles weg. Ich hatte vorher gedacht, Das Wasser kommt von der Alkovenaussenleuchte oder vom Bugfenster....aber in die Richtung ist alles trocken. Wo kommt es dann her?

Ich hab auch schonmal bei einer ortsansässigen WoMo-Werkstatt nachgefragt bzgl. der Kosten zur Reparatur...die haben aber nur abgewunken (kann man so oder so sehen).

Viele
Fabian

Anzeige vom Forum

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Frie am 12 Sep 2013 14:28:40

Hm...offensichtlich ist es mir nicht möglich, Fotos hochzuladen. Dann ist natürich auch mein obiger Text hinfällig.
Bilder sagen mehr als tausend Worte....ich schau mich mal nach Webspace um..


Frie am 12 Sep 2013 14:38:01

Bildtest

Wohnmobil von vorne


Wohnmobil von hinten


Alkoven von unten, rechte Seite


Alkoven von links


Alkoven von innen, linke Seite

Anzeige vom Forum


wolfherm am 12 Sep 2013 14:39:52

Hallo und Willkommen, versuche mal, die Bilder hier in dein Album einzustellen.

viking92 am 12 Sep 2013 14:42:31



Bidde schööön :wink:

Viel Erfolg bei der Rep. :top:

selbstschrauber am 12 Sep 2013 14:58:58

Hallo und willkommen,

zu deinen Fotos: ach du Sch....Da scheint schon länger Wasser einzudringen, der Bauschaum ist auf jeden Fall nicht original. Alles aber machbar. Die Suchfunktion beschert dir mit den Begriffen, Torf, Torfstechen, Wasserschaden, Torf im Rimo(o)r reichlich Lesestoff.

LG

Selbstschrauber

eaglesandhorses am 12 Sep 2013 15:26:31

Diese Frontfenster im Alkoven sind sehr bekannt dafür, Wasser reinzulassen. Würde auch den beidseitigen Schaden erklären.

Frie am 12 Sep 2013 15:36:03

Auf das Alkovenfenster hätte ich auch getippt.
Zumal das vor 2,5 Jahren wohl neu gekommen sein soll aufgrund eines Steinschlages. Zumindest die Verarbeitung der Verkleidung im Innenraum ist verbesserungswürdig.

Aber jetzt habe ich mich auf der Linken seite durchs nasse Holz nach vorne gearbeitet....und es wird immer trockener. Zumindest auf der linken Seite, wo es am nassesten ist, scheint nichts vom Alkovenfenster her zu kommen.

Kann es sein, daß es am Übergang Fahrerkabinendach / Alkoven (dort, wo besagter Bauschaum ist) reindrückt?

Sonst kann es natürlich von der rechten Seite her kommen. Da war ich noch nicht im Material tief drin...weil ich erstmal links wieder stabilisieren möchte.
Der Grund: ich wiege leider bei 1,85m etwass über 95kg...und ich weiß nicht, wie weit ich das ganze belasten kann, wenn ich drin rumkrauche, ohne das der Alkoven nen Knick nach vorne bekommt ;)

, Fabian


Ansicht Alkoven, linke Seite, Fahrtrichtung ist auf cirka 1 Uhr Ziffernblatt

links, in blau die Bereiche, die sehr feucht / morsch sind. Der Begreich verjüngt sich nach vorne.
recht oben in rot, die Dichtung vom Alkovenfenster

In gelb der Durchbruch der Positionslampe (sinnfreier Anbau meiner Meinung nach), ist trocken

Rumbuddel am 12 Sep 2013 21:20:23

Die Kantenleiste war undicht. Nun hast Du sie ja offen ... morsches entfernen, ersetzen, eindichten ... nach Alufraß schauen!

turbokurtla am 13 Sep 2013 07:33:55

Moin
Ja, genau so sehe ich das auch.
Die Kantenleisten sind bei diesem Wagen nur mit Dekalin abgedichtet und werden gerne undicht.
Wasser drang ein, lief nach unten und war da schon sehr lange drin. Dadurch auch der starke Alufras.
Kurt

Frie am 13 Sep 2013 14:55:06

Hallo zusammen,

vielen Dank erst einmal für eure Anworten. Heute war ich wieder am Mobil, hier der Fortschritt:

Erstmal Fleißarbeit, alte Klebe/Dichtungsreste entfernen:
Vorher:


Nachher:


Dann habe ich im Alkoven weiter "Torf gestochen". Auf der linken Seite habe ich dabei ds ganze seitliche untere Alkovenblech freigelegt, so daß man das ausbauen konnte.
Zudem ist der Rahmen rund um das Fahrerhaus komplett morsch und sollte neu.

Hier einmal das fehlende Blech:



Meine neue Frage wäre: Das nun fehlende Blech hat einige Alufrassspuren, und ist natürlich etwas verschrammt. Macht es Sinn, das instandzusetzen, oder sollte man es tauschen, z.b. gegen eine Plastikplatte?
Instandsetzen bei mir würde heißen, die Löcher von innen verspachteln, und von aussen einen Schichtaufbau, so daß es hoffentlich wieder dicht ist.

Auf der rechten Alkovenseite gibt es nichts neues, das sieht quasi wie links aus, nur bisher nicht ganz so schlimm.

Viele ersteinmal,
Fabian

turbokurtla am 13 Sep 2013 16:27:09

Tag Fabian
Nimm blos keine Plastikplatte oder sonst welche Experimente.
Auch spachteln würde ich nicht, sieht immer sch..... aus.
Besorg Dir ein neues Blech und verklebe Blech mit neuem Holzrahmen, neuer Iso und Dekorplatten.
Nur so, also Sandwich wie im Original, hat der Alkoven wieder genügend Stabilität.
Kurt

Frie am 13 Sep 2013 19:28:28

Okay,
keine Experimente. Ich werde ein passendes Blech auftreiben.

Eine Frage bzgl. der Blechverbindungen: Das Seitenblech, daß ich ausgebaut habe, ist mit dem Frontblech nur durch eine "Doppelfalz" verbunden.
Dazu habe ich mal eine High-Definition-Skizze angefertigt:


Ist das richtig, daß diese Falz nur so zusammengedrückt ist, und keinerlei Dichtmittel o.Ä. da drin ist?

, Fabian

turbokurtla am 14 Sep 2013 11:31:14

Tag
Ja, ist richtig. Wird/wurde im Wowa oder Womo Bau sehr oft so angewendet.
Das ist auch richtig dicht weil der äußere Falz am oberen Blech ist.
Allerdings ist es sehr schwierig bei solchen Reparaturen dies wieder so einzuhängen.
Ich handhabe dies bei senkrechten Reparaturen durch eine Überlappung und eine draufgeschraubte Leiste.
Der Falz des verbliebenen Bleches muss hierbei natürlich abgeschnitten werden.
Kurt

Frie am 14 Sep 2013 14:32:50

Hallo Kurt,

danke für die Erklärung mit den Blechen. Ich werde es so, wie von Dir beschrieben, handhaben.

Zum heutigen Fortschritt: Im Alkoven ist nun fast der komplette Bodenbereich draussen. Dann war ich heute unterwegs, neues Holz zu kaufen.
Den Rahmen über dem Fahrerhaus konnte ich teilweise retten, so daß ich die genaue Kontur abpausen kann.
Aber seht selbst:



Der Hammer oben ist nicht mein Werkzeug, sonder gehört meiner Tocher ;)

Ach ja, der momentan relativ langsame Fortschritt liegt daran, daß ich täglich nur einige wenige Stunden mich mit dem Wohnmobil befasse. Habe zur Zeit Urlaub, und will da auch noch andere wichtige Sachen machen (auf dem Sofa liegen, mit der Tochter spielen, den Hund streicheln...alle solche anstrengenden Sachen halt....)

, Fabian

Frie am 17 Sep 2013 11:56:39

Hallo,

heute habe ich weitere Fortschritte zu vermelden sowie eine Frage.

Zuerst einmal der Fortschritt:
In Rot sind die neuen Leisten markiert. Die Verblechung ist an der Front auch schon wieder geschlossen. Bin ich auch recht froh drüber, da das Wetter ja zunehmend schlechter wird.
Die Schatten auf der Alkovenwand sind keine Beulen, sondern Dreckpatscher von meinen Händen


Auf dem folgenden Bild sieht man Teile des neuen Dachrahmens. Die Montage stelle ich mir noch recht komplex vor, da man beim Einpassen auf so viel achten muss. Die Gummidichtung soll richtig sitzen, die Dichtmasse muss überall hin, die Leisten müssen stimmen etc...
Aber mal sehen, wie es wird.



Hier sieht man die rechte Seite. Die in Blau gekennzeichneten Leisten müssen noch neu. Insgesamt aber viel weniger Schaden, als auf der linken Seite.



Wie schon weiter oben von Euch gesagt, liegt die Undichtigkeit wohl an den Kantenleisten. Dadurch kam Wasser rein, welches das Holz durchnässte und das wiederum zum Alufrass führte.

Nun hat das Wohnmobil ja noch viele weitere Meter Kantenleiste. Kann man da provisorisch was machen, ohne die gleich alle demontieren zu müssen?

Wie es nicht gehen sollte: Ich hab mal ein Concordemobil gesehen, der hatte alle Kantenleisten mit einem Aluriffelblechwinkel überklebt, und ds ganze mit Bausilikon verfugt.
Da sah a) doof aus und b) ob das mal hält....?

Aber wie könnte ich es besser machen, ohne alle Leisten zu demontieren? Oder ist die Demontage der einzige Weg?

, Fabian

turbokurtla am 17 Sep 2013 13:21:19

Tag
Ist doch ganz einfach,
da ja unter der Leiste kein Gummi sondern nur Dekalin ist.
Diese Kantenleisten sind werkseitig immer in Längen von 5 oder 6 m montiert. Hier fangen die garantiert vorne unten am Alkoven an und biegen die da rum und dann nach hinten. Es sollte also kurz hinter dem Alkoven ein Stoß sein.
Bis dahin machst sie ab.
Kurt

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