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Absturz der Kreideklippen in der Normandie


Ganzalleinunterhalter am 01 Okt 2013 11:07:08

War gerade mal wieder eine Woche in der Normandie bei Veules les Roses, wo mich die fantastischen Kreideklippen so faszinieren. Wie gefährlich es aber auch sein, kann zeigt ein Video vom 18.Juli dieses Jahres in Saint Jouin Bruneval , als dort die Klippen abbrachen. Nicht umsonst wird immer wieder vor Wanderungen direkt an den Klippen gewarnt. Dieses Video macht einem noch mal die Dramatik dort sehr deutlich.
--> Link
--> Link
Hier noch ein weiteres von anderer Stelle --> Link

Das heißt, nicht nur direkt unten ist es gefährlich zu spazieren, sondern auch oben an den Klippen.
Bisher dachte ich immer, solches passiert im Winter durch die Stürme und den Frost - aber diesmal im Juli dieses Jahres

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kitally am 01 Okt 2013 11:09:34

das durften wir doch schon 2011 auf Rügen erleben :buhu: Ich gehe auf jeden
Fall nicht mehr drunter her

Ganzalleinunterhalter am 01 Okt 2013 11:21:03

An das Gebot, sich den Klippen unten nicht zu nähern hab ich mich bisher auch immer gehalten, aber wie gefährlich es auch oben sein kann, hat mich gestern Nacht eine Sendung auf France3 --> Link erinnert.( Mußte ich zwangsläufig sehen, da mich in Le Crotoy nachts um 1 Uhr die Enten schießenden Jäger dort auf dem Stellplatz weckten. :explodieren: )

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Ganzalleinunterhalter am 01 Okt 2013 14:23:26

Saint-Jouin-Bruneval ist ja der südliche Nachbarort von Étretat,
wo am Wochenende ganze Busladungen an Touristen auf den Klippen herumwandern - jetzt im nachhinein mit den Bildern vor den Augen, ist es auch für mich, der ich dort schon oft gewesen bin und immer auch tolle Fotos machen wollte ein beklemmendes Gefühl.








Bisher ging ich immer davon aus, daß da von den Behörden und Geologen das Gestein entsprechend immer untersucht wird, zumal ja teilweise die Wohnbebauung bis an die Klippen heranragt. Zukünftig werde ich da ganz sicher mit dem nötigen Respekt an die Sache herangehen.
Deshalb ist es immer wichtig diese Schilder zu beachten:




Letze Woche in Veules les Roses habe ich diese Bilder, wo man solche Abbrüche erkennen kann aufgenommen:










Was ich dann in Criel Plage gesehn habe, wollte ich nicht verstehen. Ein Womobilisten Paar, das dort auch auf dem beliebten Stellplatz station machte sieht man hier ganz nah bei den Klippen, beim begutachten einer Abbruchstelle:







Ätt kitally
Rügen hat es ja die gleichen Kreideformationen und auch findet man dort am Strand die gleichen Feuersteine ( Hühnergötter mit Loch drinnen).

anguilla am 01 Okt 2013 21:12:19

Ganzalleinunterhalter hat geschrieben:
Das heißt, nicht nur direkt unten ist es gefährlich zu spazieren, sondern auch oben an den Klippen.
Bisher dachte ich immer, solches passiert im Winter durch die Stürme und den Frost - aber diesmal im Juli dieses Jahres


Vielen dank noch mal für das Video . Auf einem CP in Saint cast le Guido kann man wunderschön über der Klippe stehen. Untendrunter ist der weg und Strand wegen beginnender Abbrüche gesperrt.
Meine Frau musste schon ein bisschen energisch werden, weil ich unbedingt auf dem schönen aussichtsplatz stehen wollte.

Nach dem Video habe ich eine ganz andere Meinung über einen ausreichenden Sicherheitsabstand .

Wolfgang

Ganzalleinunterhalter am 01 Okt 2013 22:17:38

Wie ich oben schon erwähnte, war ich bisher auch immer arglos, was das spazieren oberhalb der Klippen betrifft, bin noch letzte Woche am Donnerstag von Veules les Roses nach Sotteville sur Mer oben nahe bei den Klippen spaziert um dann bei Ebbe am Strand entlang wieder zurück zu laufen.
Im nachhinein müßte ich dem Entenjäger in le Crotoy eigentlich Dankbar sein, dass er mich mit seinem geknalle Montagnacht geweckt hat und ich demzufolge dann wegen des nicht mehr schlafen könnes im französischen Fernsehen dann die Sendung mit diesem Video gesehen habe. Ich besuch nun schon seit über 40 Jahren diese mir liebgewordene Küste, aber erst jetzt bin ich mir dieser Gefahr des herunterbrechenden Gesteins richtig bewusst geworden.

mcdudel am 01 Okt 2013 23:34:25

Ganzalleinunterhalter hat geschrieben:W
--> Link
--> Link
Hier noch ein weiteres von anderer Stelle --> Link
Das heißt, nicht nur direkt unten ist es gefährlich zu spazieren, sondern auch oben an den Klippen.
Bisher dachte ich immer, solches passiert im Winter durch die Stürme und den Frost - aber diesmal im Juli dieses Jahres


Horst, auch ich bedanke mich für deine Info denn ich bin auch einer von denen die erforschen und bis dato keine Angst hatte ich habe auch schon oft dort gestanden wo in Bruneval der Felsen abbrach.

Die Küste in Bruneval sieht so harmlos aus

nun ja wenn man so hochschaut!!!!!!


Hier in Criel sur Mer

Maggie am 02 Okt 2013 00:16:20

Puh, bin grad noch was atemlos in Anbetracht der Aufnahmen.

Danke für diese Infos, bzw. Links. Das war uns so nicht bewusst! Da kann man ja direkt glücklich sein, dass nicht mehr passiert!

Ganzalleinunterhalter am 02 Okt 2013 22:12:31

Hab hier noch ein weiteres Video von der Stelle endeckt --> Link
und noch andere Stellen
--> Link
--> Link

Ganzalleinunterhalter am 06 Okt 2013 10:37:52

In diesem Video --> Link im Französischen Fernsehen sieht man schöne Aufnahmen aus dieser Gegend und etwas über die Endstehungsgeschichte dieser phantastischen Landschaft.

al am 06 Okt 2013 18:25:30

dieses jahr war es schon dramatisch. überall feine risse im boden zu sehen und zu ahnen, wohin dies führt. auch das versetzen der warntafeln etc. liess einiges befürchten. und wenn man in criel-plage mal in richtung mesnil den berg rauf geht, der kann gesperrte strassen und leere häuser bewundern.

al am 06 Okt 2013 18:30:15

aber das muss nun niemanden erschrecken etc.
wer sich klare gedanken darüber macht, aus was der fels besteht, auf dem er wandert. oder vor dem er steht, der weiss, was die natur hier macht. so ist ein teilweiser abbruch von 30 oder gar 70 cm tiefe (ins land) durchaus realistisch.

Gast am 06 Okt 2013 21:17:11

Der Name Kliffküste bedeutet ja auch Abbruch- oder Abrasionsküste. Ohne die Abbrüche gäbe es gar kein Kliff.

Bei weicheren Gesteinen wie Kreide, Kalk oder Lockergestein, wie dem roten Kliff auf Sylt, ist es im Zeifel lebensgefährlich, sich in der Nähe der Abbruchkante aufzuhalten. An den Steilküsten der Ostsee, die teils sogar aus losem Sand bestehen, sterben jedes Jahr Menschen. Das wird leider oft unterschätzt, weil es in 99 von 100 Fällen gut geht.

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