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Mach mal Pause...


Gast am 05 Okt 2013 17:45:40

"Wir fahren mal in die Heide!" dachten wir. Denn ich bin in der Heide aufgewachsen und wohne jetzt am Rande der Heide. Aber in den letzten 25 Jahren war ich dort nicht mehr. Also ging es am Donnerstag mittag auf nach Undeloh.

In Undeloh fühlte ich mich sofort an meine Kindheit erinnert, denn den Straßenbelag kannte ich noch von damals. Wenn auch mit weniger Löchern. Aber dafür gibt es ja die Tempo 30 Schilder. Wir wollten auf den "SP Undeloh". Ausgeschildert war er leider nicht. Wir sind dann einfach der Karawane von Autos gefolgt und schlichen durch die Wilseder Straße. Ein buntes Gewühl aus Menschen, Rollatoren, Pedelecs, Pferdekutschen, umherlaufenden Hunden, Mountain Bikes, vielen Autos und ... einem Wohnmobil. Teils wurden wir freundlich gegrüßt, teils mit bösen Blicken und Kopfschütteln bedacht, aber nie wurden wir ignoriert. Wegen des wunderbaren Spätsommerwetters und des Feiertages war der Parkplatz aber vollkommen belegt. Obwohl; mit etwas mehr Mühe hätte uns dieser Gedanke auch schon früher kommen können.

Da bekanntlich alles doch irgendeinen Sinn ergibt, drehten wir um, verließen Undeloh und parkten auf einem der Parkplätze für Wanderer außerhalb des Ortes. Direkt hinter einem anderen Wohnmobil. Wir waren also nicht die einzigen, die sich in die Höhle des Heidetourismus wagten. Hier war ausreichend Platz.

Mit den Kindern wanderten wir dann die ca. 3 Kilometer zurück ins Dorf. Dank Google Maps auf dem Smart Phone fanden wir völlig zugewucherte Waldwege, kletterten auf Jägersitze, sahen viele, viele Pilze, und sinnierten über das Leben im Wald und Robin Hood. Wir schnitzten Schwerter aus Holzstückchen, kletterten auf Findlinge und hörten seltsame Geräusche, die sicherlich von den Monstern stammten, die tief im Wald hausten. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie wenig Programm Kinder brauchen, wenn sie im Wald sind. Endlich Urlaub.

In Undeloh angekommen besuchten wir einen kleinen "Flohmarkt", der leider nur von Händlern besucht war, kauften Honig beim Imker, aßen Waffeln und kauften geräucherte Forellen für den Abend. Und das alles bei bestem Wetter.

Auf dem Rückweg führte uns mein siebenjähriger Sohn sicher durch den Wald nach Hause (zum Wohnmobil). Außerdem konnte er mittlerweile die Blätter und Stämme der gängigen Bäume erkennen. Mich erinnerte das an meine eigene Kindheit, nur daß ich mittlerweile der Vater bin.

Gegen halb acht war unser Parkplatz mitten im Wald, abgesehen von uns, vollkommen leer. Wir beschlossen daher, die Nacht über hier zu bleiben.



Ein wunderbarer Tag verabschiedete sich dann mit einem entsprechenden Sonnenuntergang.



Als guter Vater sorgt man selbstverständlich dafür, das immer frische Batterien in den Taschenlampen sind. Denn was liegt bei so einem Ort näher als die Idee, den Tag mit einer Nachtwanderung ausklingen zu lassen. Die völlige Dunkelheit, ohne jede Straßenlaterne und Leuchtreklame und auch die Stille mitten im Wald verfehlten ihre Wirkung dann auch nicht. Außerdem war der Himmer klar, so daß der große Wagen und der Nordstern klar zu erkennen waren. Und was gibt es schöneres, als seinen Kindern den Sternenhimmel zu erklären.



Nach einer sehr ruhigen und kalten Nacht stellten wir beim ersten Blick aus dem Fenster fest, das wir immer noch allein waren. So ein Blick aus dem Fenster, den ist man sonst wohl eher aus Norwegen gewohnt.



Nach dem Frühstück fuhren wir zum Einkaufen. Danach entschlossen wir uns, nochmal den Parkplatz in Undeloh auszuprobieren, denn wir wollten nach Wilsede wandern. Auf dem Parkplatz standen heute nur sehr wenige Autos. Der Platz selber entpuppte sich aber als wüster Acker. Die beiden Plätze, auf denen man halbwegs eben stehen konnte, waren leider schon besetzt. Außerdem muß man mit dem Alkoven schon sehr genau gucken, unter welchen Ästen man hindurch passt, oder eben auch nicht. Wir stellten den Wagen ab und machten uns auf den Weg nach Wilsede.

Während des Studiums Anfang der neunziger Jahre lief ich das letzte Mal von Oberhaverbeck nach Undeloh. Und ich war erstaunt, wie sehr sich die Heide in nur zwanzig Jahren verändert hat. Den Charakter der ausgeräumten, wüsten, nur von Heide, Wacholder und ein paar Birken bewachsenen Landschaft hat die Heide zwischen Undeloh und Wilsede völlig verloren. Kiefern, Birken und Eichen wachsen ohne den Verbiß durch die Heidschnucken ungebremst und das Gras erobert sich die Heideflächen zurück.



Eine spannende Sache, wenn man bedenkt, das die Heide nach der Rodung der ursprünglichen Mischwälder für die Saline in Lüneburg für Jahrhunderte eine öde, wüste, ärmliche Gegend war, in der das Leben im wahrsten Sinne des Wortes eine "Plackerei" war. Mir persönlich gefiel es auch sehr, das der Wald und auch die Bäume am Weg nach Wilsede kaum noch gepflegt werden, sondern mehr und mehr "verurwalden". Alte, kranke Bäume läßt man stehen, bis sie umfallen, und das Totholz bleibt einfach liegen. Riesige Baumpilze, Flechten, Moose und allerlei Käfer lassen sich so finden.



In Wilsede selber hat sich gefühlt gar nichts geändert. Ich persönlich mag diese Art Gastronomie auch nicht besonders. Aber bei einem Kaffee kann man wenig verkehrt machen, und der Ort selber hat schöne Ecken. Vor allem, wenn dann noch die Sonne heraus kommt.



Das kulinarische Standard-Angebot der Heide erschöpft sich leider oft in Heidschnucke mit Soße und Buchweizentorte. Und ich kann die nicht mehr sehen. Denn es gibt soviel andere, leckere Sachen, die man aus Buchweizen machen kann. Zum Beispiel Waffeln, Pfannkuchen, oder eben diesen Windbeutel.



Wir hatten kurz überlegt, ob wir mit der Kutsche zurück fahren. Die € 22,00 für vier die Kilometer wollten wir dann aber lieber ins Abendessen investieren. Zurück in Wilsede beschlossen wir, auf dem Parkplatz nicht zu übernachten. Die Übernachtung kostete zwar nur sechs Euros. Uns war aber nicht klar, worin der Gegenwert dafür bestehen sollte. Außerdem fanden wir keinen Platz, an dem wir auch nur halbwegs eben hätten stehen können. Wir fuhren also wieder zu besagtem Wandererparkplatz, und siehe da: Wir waren wieder allein.

Von den unterwegs gekauften Kartoffeln machte ich eine Kartoffelsuppe, die vor allem meinen Kindern nach den knapp 10 Kilometern zu Fuß sehr schmeckte. Während es draußen jetzt etwas regnete genossen wir den Blick aus dem Fenster über die menschenleere Heide.



Insgesamt hat uns der kurze Ausflug in die Heide nach Undeloh viel besser gefallen als erwartet. Man kann den Touristenhorden, die dort mit Bussen heran gekarrt werden, leicht aus dem Weg gehen. Und die mitten im Umbruch stehende Landschaft fanden wir wunderschön. Wir werden wieder öfters in diese Gegend fahren, und dann auch Fahrräder mitnehmen.

Am nächsten morgen brachen wir dann in Richtung der Oldendorfer Totenstatt auf, dazu später mehr.

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frankjasper8 am 05 Okt 2013 20:55:33

Hallo aldebaran!


Vielen Dank für Euren Reisebericht und die tollen Bilder. Mensch, bei dem Windbeutel-Foto läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen. :ja:
Da sieht man es mal wieder: Warum in die Ferne reisen; sieh, das Gute liegt so nah! :D
Bei den Landschaftsbildern könnte ich doch glatt mein Womo aus der Scheune holen ... und sofort losfahren.

Ich bin gespannt, wie Eure Tour weiter geht, vielleicht ist das ja eine Anregung für mich für´s kommende Jahr. Ist ja für mich auch nicht sooo weit! ;D

:daumen2:

:dankeschoen:

Gast am 05 Okt 2013 21:04:13

Sehr schöner Reisebericht - überall ist es schön

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zeus am 05 Okt 2013 23:26:31

Du beschreibst beides, die wunderbare Natur in Deiner Region - die ich auch wunderbar finde - aber leider auch den Untergang der Struktur der Gemeinde.
Das ist leider nicht nur bei Euch so.
Aber, das, was Eure Region ausmacht, ist ganz toll auf Deinen Bildern verewigt.
Ich denke, Deine Kinder werden die schönen und wesentlichen Dinge in Erinnerung behalten.

Anne42 am 06 Okt 2013 08:57:21

ich fühlte mich zurück versetzt in die Zeit als unsere Kinder klein waren und wir mit ihnen durch den Wald streiften auf Entdeckungstouren. Danke für diesen schönen Bericht.

spkoch am 06 Okt 2013 09:45:08

Ein schöner Bericht mit tollen Fotos. Für ein erholsames, wenn auch kurzes
Wochenende muss man gar nicht so weit fahren. Wir sind zwar grade aus dem Elsass
zurück und haben unser Womo für den Winter eingemottet, aber ich könnte es glatt
wieder rausholen, wenn ich Deinen Bericht so lese.

Himmelsstern am 06 Okt 2013 10:27:32

Hallo aldebaran,
toller Reisebericht. Schön geschrieben. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung.
Danke. Babsi

Gast am 06 Okt 2013 15:10:57

Nach einem ausgedehnten Frühstück stand uns der Sinn Hünengrabern. Hünengräber, das sind aus eiszeitlichen Steinen (Findlingen) gebaute Grabstätten aus der Steinzeit. Beim Anblick der riesigen Findlinge, aus denen die Gräber gebaut wurden, fragt man sich unwillkürlich, wie Menschen derartige Lasten bewegt haben sollen. Der Gedanke an Hünen, eine mittelhochdeutsche Bezeichnung für Riesen, liegt da Nahe.

Wir machten uns also auf den Weg nach Osten, zu einem Hünengrab bei Raven, das ich aus meiner Kindheit kannte. Das Grab liegt versteckt auf einem Hügel umrahmt von Feldern. Leider konnten wir es nicht besuchen, da es keine Parkmöglichkeit für das Wohnmobil gab. Wir fuhren also weiter in die Oldendorfer Totenstatt, die nur wenige Kilometer entfernt liegt.

Es handelt sich dabei um eine große Anlage von Grabstätten, die bis zu 5000 Jahre alt sind. Im Laufe der Zeit haben verschiedene Kulturen dieses Gebiet als Totenstätte genutzt. Duch die Lage hinter den kleinen Flüssen Lopau und Luhe war sichergestellt, das die Toten auf ihrer Wanderung nicht zurück in die Dörfer kamen. Denn sie konnten die Flüsse nicht überqueren. Davon war man jedenfalls überzeugt.

Auf dem letzten Stück Weg zur Totenstatt gibt es kein Tempolimit. Da es sich um eine schöne alte Kopsteinpflasterstraße handelt ist das völlig unnötig. Ein nett gelegener Parkplatz wurde unser Basislager.

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/Parkplatz_456e.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]

Die Totenstatt selber ist relativ unspektakulär. Sie besteht aus mehreren Erdwällen, die mit Steinen eingefasst sind. Hinzu kommen Funde von Gebrauchsgegenständen wie Tonkrüge.

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/Totenstatt-1_3112.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/-bersicht-Langgrab_79b8.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]
Ein Langgrab in der Übersicht.

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/Grabkammer_28b8.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]
Eine Grabkammer

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/Grabkammer2_8c6c.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]
Kunstvoll gesetzte Steine, die seit ca. 5000 Jahren halten.

Die Magie des Ortes entfaltet sich erst durch die Dinge, die nicht offensichtlich sind. Keiner der Bäume, die heute hier stehen, hat auch nur annähernd das Alter der Grabanlage. Wie sah es wohl vor 5000 Jahren hier aus? Man weiß, das beispielsweise die Flüsse damals anderen Verlauf hatten. Aber wie sonst sah es hier wohl aus?

Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, lohnt es sich, einen der ausgeschilderten und Wanderwege zu nutzen. In kleinen Holzkästen findet man dazu kleine Geschichten, die die Geschichte des Ortes nicht nur für Kinder spannend erklären.

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/Holzkasten_c399.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]

Am Zusammenfluß von Lopau und Luhe beispielsweise hört man in einem kleinen Märchen von einem Bauern und seinem Knecht, die beim Versuch, einen Goldschatz direkt am Zusammenfluß zu heben, scheiterten. Und was ich ganz besonders toll fand: Mittels kleiner QR-Codes, die jedes Smart Phone scannen kann, kann man die Geschichte als Soundfile herunterladen und sich erzählen lassen.In jedem Kasten befindet sich zudem ein Stempel mit einem Stempelkissen. Ganz analog und voll Old School. Hat man alle Stempel eines Wegen beisammen erhält man dafür im Archäologischen Museum ein Diplom. Eine ganz tolle Idee, die technisch auch mal gut gelöst wurde.

Hinzu kommt, das die Flußaue einen wirklich in eine andere Zeit mitzunehmen scheint. Die urwaldartig anmutende Landschaft unterstreicht die Besonderheit des Ortes, und das bemerken auch Kinder sofort.

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/Flu-aue_c52f.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]
Wie im Lehrbuch, Flußaue mit Auenwald

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/Urwald_74f1.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]
Ein naturbelassener Auwald

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/Flu-verlauf_a415.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]
Alles bleibt im Fluß, das gilt auch für Flußverläufe

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/Luhe-Lopau_aadb.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]
Amazonas oder Orinoco? Nein, dies sind Luhe und Lopau

Leider hatten wir nicht mehr Zeit, um die Gegend zu erkunden. Die gut ausgeschilderten Wanderwege für einen Rundweg oder den Wanderweg zum nur zwei Kilometer entfernten Lopausee konnten wir nicht erkunden. Nach einem Mittagessen auf dem ruhig gelegenen Parkplatz mußten wir uns auf dem Weg nach Hause machen.

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/Mittagessen_c05c.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]

Allerdings machten wir vorher noch die wichtigste Entdeckung des noch jungen Milleniums: Den genauen Ort von Schlumpfhausen.

[url=https://www.wohnmobilforum.de:3dwf?u][img:3dwf?u]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/up/Schlumpfhausen_919c.jpg[/img:3dwf?u][/url:3dwf?u]

Allerdings haben wir mit Papa-Schlumpf Stillschweigen darüber vereinbart.

Auch diesen Ort haben wir auf die Liste der wieder zu besuchenden Orte gesetzt. Die Wanderwege durch die wunderschöne, eiszeitlich geprägte Landschaft locken uns, und der nahe Lopau-See ist zudem ein gutes Revier für Fahrräder.

Die Idee, mal einen kurzen Abstecher in die Heide zu machen, entpuppte sich als Volltreffer. Wie gut, das wir am 3. Oktober losfuhren und der Parkplatz in Undeloh voll war. Es hat eben doch alles irgendeinen Sinn.

tuga am 06 Okt 2013 19:48:53

Da hattet ihr ja ein tolles verlängertes Wochenende das den Kindern bestimmt in schöner Erinnerung bleibt und das Du sehr schön beschrieben und bebildert hast!
Danke!

christine w am 06 Okt 2013 20:18:16

Sehr schön, danke. 8)

apollonia am 07 Okt 2013 09:10:50

Super, Danke, da habe wir ja gleich einen tollen Ausflugstipp für das nächste schöne Herbstwochenende.

Ich finde es ganz toll, welche Mühe du dir mit deinen Kindern gibst. Von solchen Erlebnissen zehrt Mensch doch ein Leben lang. Echt schön.

Gast am 07 Okt 2013 10:41:06

An zeus: Von einem Zerfall der dörflichen Strukturen würde ich noch nicht sprechen. Die Gegend steckt nur in einem beginnenden, sehr tiefgreifenden Wandel. Aber darin liegen ja auch mindestens so viele Chancen wie Risiken. Die Gemeinden, die sich auf diesen Wandel einlassen, werden davon auch profitieren. Da bin ich sicher.

Gast am 08 Okt 2013 08:19:37

Wir waren am Sonntag auch dort:
aldebaran hat geschrieben:Teils wurden wir freundlich gegrüßt, teils mit bösen Blicken und Kopfschütteln bedacht, aber nie wurden wir ignoriert.


Hatten dasselbe Erlebnis - etliche Busladungen voll erstaunlich schlecht gelaunter Rentner mit erstaunlich viel "Stehvermögen" (mitten auf der Straße z.B.), :-( sehr seltsam bei dem passablen Wetter.

aldebaran hat geschrieben:Wir hatten kurz überlegt, ob wir mit der Kutsche zurück fahren. Die € 22,00 für vier die Kilometer wollten wir dann aber lieber ins Abendessen investieren.


Von Niederhaverbeck aus nach Wilsede sollte die Kutsche 40€ /one way kosten. Da muß man sich nicht wundern, wenn die Pferde einen Tag lang arbeitslos sind. Wir sind dann zu Fuß einmal rundherum gegangen.

Andreas

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