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Hallo, nun hat es uns auch erwischt. Unser WOMO wurde am 01.10. im Dep 34 (Herault) auf einem Parkplatz aufgebrochen. Die/der Täter stiegen durch ein Vorhängefenster über dem Heckbett ein und nahmen TV, GPS, MP3-player, Ladegeräte und..... Bettwäche mit. Letzeres haben wir in der Aufregung erst später bemerkt. Uhren, Schmuck liessen sie liegen. Alte Kreditkarten und etwas Bargeld, das ich immer "kunstvoll" in einem alten Portemonnaie, ziemlich sichtbar offenlege, hatte sie nicht interessiert.Die Nummer kannten sie wohl schon. Die Hängeschränke waren nur sehr oberflächlich durchsucht worden. Die Sachen lagen noch gefaltet dort, wo wir sie hingepackt hatten. Das I-Pad meiner Bekannten hatten sie unter einem Wäschestapel glücklicherweise nicht gefunden. Die /der Täter waren Profis. Sie hatten das Fenster in einer unteren Ecke aufgebrochen und dann die übrigen Verschlüsse ohne Beschädigung geöffnet. Begünstigt wurden sie durch mehrere Fehler, die ich begangen hatte. Fehler 1 ;es war sehr heiss an diesem Vormittag. Ich hatte das Fahrzeug im Schatten unter ein paar Bäumen am Rande des Parkplatzes geparkt. So war der hintere Bereich des Fahrzeugs weder vom Parkplatz noch von der angrenzenden Strasse einsehbar. Fehler 2; ich hatte sämtliche Verdunkelungsrollos und Plissees geschlossen. So konnten der/die Täter im Fahrzeug unbehelligt suchen und einpacken. Fehler 3, entgegen meinen Gewohnheiten hatte ich das GPs nicht abgebaut und mitgenommen. Danach dann das übliche Prozedere.Anruf bei der Gendarmerie.Sie konnten nicht kommen, da keine Besatzung frei war. Wir sollten alles fotografieren und uns um 14h00 in der Gendarmerie von Gignac melden. Gesagt getan. Da kein Parkplatz vor dem Polizeigebäude frei war, fuhr ich frech in den Innenhof. Da brachte einiges "Flics" in Rage und sie stürmten hinter uns her.Es handele sich um Militärgebiet und der Zugang sei unter Strafe verboten. Stimmt. Ich hatte ausser Acht gelassen, dass der Chef der Gendarmerie der frz Verteidigungsminister und nicht der Innenminister ist. Dann beruhigte sich alles wieder und wir begannen mit einer sehr freundlichen Beamtin den Papierkram. Kaum sassen wir in ihrem Arbeitszimmer, schellte das Telefon und weitere Womoaufbrüche auf dem selben Parkplatz wurden gemeldet. Es handelt sich um den Parkplatz "parking grotte de Clamouse" in Saint-Jean-de-Fos. Direkt neben der berühmten Grotte machte er auf mich den Anschein, allein auf Grund seines Namens, dass er zur Grotte gehörte. Aber es handelt sich um einen öffentlichen Parkplatz. Deshalb dürften dort lt. Beamtin auch keine Überwachungskameras installiert werden.Seltsam eigentlich, wenn man sich die Anzahl der Videoüberwachten Strassenabschnitte in Frankreich anschaut. Zwischen ihren Worten klang eindeutig heraus, dass dort bereits mehrere Wagen aufgebrochen worden sind und die Täter nur Sachen mitnehmen, die sie sofort zu Geld machen können.Dies wurde später von frz. Campingcaristen bestätigt. Nach deren Aussagen handele es sich bei den Tätern nicht um Zigeuner sondern Leute aus dem Magreb. Erst später ist uns dann aufgefallen, dass auch Bettsachen fehlten. Ob der/die Täter sie mitgehen liessen um Tv etc darin einzupacken oder Fingerabdrücke zu entfernen, weiss ich nicht. Am nächsten Tag dann auf der Weiterfahrt zu einem freundlichen Hymerhändler, der mir einen einen Kostenvoranschlag machte, der jetzt bei meiner Versicherung liegt.Mal sehen , was dabei raus kommt.------ Tage zuvor hatten wir einen kleinen Abstecher nach Spanien gemacht um in Figueres einige Teile einzukaufen, die man dort billiger bekommt. Angefahren sind wir den Parkplatz vom Carrefour. Dort hatten wir und neben einen Hymer mit dt. Kennzeichen gestellt. in der Ferne sahen wir noch einen Engländer kommen, der sich ebenfalls dazu gesellte. Nach dem Einkauf kam der englische Fahrer wild gestikulierend auf uns zu und fragte, ob uns der dt. Hymer gehörte. Wir verneinten und dann zeigte er uns das Heck des Fahrzeugs. In Sekundenschnelle hatten 2 Täter ein Rennrad geklaut und in einem Kleintransporter ohne Nummernschild abtransportiert. Die Befestigungen und Gurte stellten für sie anscheinend überhaupt kein Hindernis da. Später kam der Fahrer mit seiner Frau zurück zum Fahrzeug und bat uns, da er kein Spanisch oder Französisch sprach, zu warten bis die Polizei komme. Das haben wir gerne getan und dabei einige interessante Tipps vom Wachpersonal von Carrefour erfahren, die ich hier weitergeben möchte. In Spanien werden immer mehr private Parkplätze mit Überwachungskameras ausgestattet. So auch bei Carrefour. Diese Kameras haben einen bestimmten Aufnahmewinkel und das Aufnahmefeld ist begrenzt auf die Mitte des Parkplatzes. In der Ferne abgestellte Wohnmobile werden nicht erfasst. Deshalb gab er den Rat, das Mobil so weit wie möglich an die PKWs heran zu parken und zwar mit dem Heck in Richtung Kameras! Das hielte nach seiner Erfahrung die Diebe zurück.Vielleicht hilft der Tipp dem einem oder anderen bei seiner nächsten Tour. Der englische Kollege hatte übrigens auch 2 Räder an seinem Mobil befestigt, jedoch ohne Vorderräder. Die transportierte er im Laderaum! VG Howard Schöner Mist .. mein Beileid :( Wird wohl doch immer schlimmer .. :roll: Auch mein Beileid, zum Glück haben wir das schon vor Jahren erlebt. Das Problem mit den Supermärkten gibt es aber schon länger, scheint auch ein gut frequentierter Carrefour-Parkplatz gewesen zu sein, wenn sich da bei Ankunft kleine Womo-Ansammlungen bilden. Mit der Kamera-Position ist ein guter Tip. Wir gehen aber immer getrennt einkaufen, einer muss im Womo bleiben.
Was macht einen daran glücklich? :confused: Beim Einkauf bewacht auch einer von uns das Auto. :ja: Tut mir leid für Euch. Danke für den ausführlichen Beitrag und die Tipps darin. Wenn wir bei den großen Supermärkten einkaufen, bleibe ich auch immer im WOMO. Ansonsten ist man gegen solche Einbrüche kaum gefeit. Selbst Hunde und Alarmanlagen sind nicht immer ein sicherer Schutz.
Seitdem sind wir sensibilisiert und man entwickelt ein paar Verhaltensregeln OH man oh man, mein Beileid, auch wenn es jetzt nix hilft. Ich wünsche das Keinem. Bin schon einmal durch Spanien gefahren, bin auch allein gewesen und einkaufen gegangen, zum Glück nix passiert. Auch von mir herzliches Beileid, bin ja auch aktuelle Geschädigter. Auch meine Information ist, dass die Anzahl der Aufbrüche / Einbrüche sich extrem ausgeweitet haben durch Banden. Wir haben auch besprochen wie wir das künftig machen und beschlossen bei Stadtbesichtigungen grundsätzlich auf CP zu stehen. So fahren wir Cordoba, dessen Besuch wir abgebrochen haben, bei unserem nächsten Besuch Ende des Monats mit der Renfe von Malaga aus an. Offenbar ist die vom TWE erwähnte Grotte genauso ein beliebter Bandenarbeitsplatz wie Cordoba. Auch hier fahren die Touristen hin und besichtigen alles und die Banden knacken die Fahrzeuge auf. --> Link Hallo Ulrich, die geführte Besichtigung der Grotte dauert Ca 1 Std. Mit An-und Abweg, Eintrittskarten besorgen etc. macht das leicht 1 1/2 Std . Die Führungen finden 9h30, 10h30 11h30 vormittags statt. Das macht es für Einbrecher extrem einfach. Sie beobachten ein Fahrzeug. Wenn die Insassen nicht nach wenigen Minuten wieder zurück sind, bleiben diese über 1 Std in der Grotte. Zeit genug, den richtigen Moment abzuwarten um in das Fahrzeug einzusteigen. Leider steigt die Zahl der Einbrüche gerade in Frankreich mit der Zahl der zugelassenen Wohnmobile sprunghaft an. Wenn man sich einmal genau die Konstruktionen der Fenster ansieht, ist es ein Leichtes dort einzusteigen. An den Fahrzeugtüren und der Aufbautür habe ich Heosafe und Abus Zusatzschlösser. Die Ausgaben kann man sich eigentlich sparen, wenn die Diebe sowieso durchs Fenster kommen. VG Howard Es gibt aber auch einbruchsicherere Fenster. Mein Beileid übrigens. Das sind dinge, die man wirklich nicht braucht.
So halten wir es wo irgend möglich schon seit vielen Jahren und sind bisher , auch in Spanien, von solchen nichtsnutzigen Strauchdieben verschont geblieben. Aber manchmal geht es nicht anders und dann hofft man inständig, bei der Rückkehr auf den Parkplatz, ein unversehrtes WOMO vorzufinden. Ja, unsere Überlegung ist dass die Diebesbanden auf Hotspots des Tourismus fokussiert sind. Dies war ebenfalls die Aussage der Polizei in Cordoba. Das werden wir nicht mehr machen. Das ist zwar jetzt eine Riesenumstellung aber wir haben einfach nicht das Geld uns das Fahrzeug noch mal aufbrechen zu lassen, der Schaden war alleine für uns > 1000 € und die Kfz Versicherung kündigt auch irgendwann wenn man mehrfach Schäden meldet und dann muss man sich erst einmal einen Versicherer suchen....... Wie gesagt wir stellen uns nicht mehr an Hotspots des Tourismus, dazu gehören auch Kaufhäuser. ( da bleibt dann einer drin ) Stadtbesichtigungen nur noch mit dem Bus oder der Bahn vom Campingplatz aus. Sicher wird man mal eine Ausnahme machen wenn man meint es ginge gut. Sollte sich jeder zu Herzen nehmen, wie der TE schon schreibt alle die da Parken sind jetzt eine Stunde weg. Ein Geschenk für die Banden, kannste nur noch ein Schleifchen rummachen.
Von den Hotspots direkt in die Hotpots mit dem Pock, äh Pack. Deckel drauf und einheizen. Meine Meinung. Nur so am Rande. ![]() danke für den Hinweis der Kameraüberwachung (nicht immer ist also das rücksichtsvolle Parken am Rand sinnvoll)
es ging mir darum, diesen Aspekt in die Überlegungen rund um Diebstahlssicherung/Vorbeugung mit einfliessen zu lassen. Wir alle haben, glaube ich, die Tendenz, "artig" auf den entfernteren Plätzen zu parken um den PKWs nicht die Plätze weg zu nehmen. Ist aber falsche Rücksichtnahme. VG Howard Versuch es mal mit diesem Spezialisten --> Link er konnte schon einigen helfen Totale Sicherheit gibt es nicht. Die Technik hat schon so manchen Täter abgewehrt. Die gehen dann da hin, wo sie es einfachen haben. Beste
genau, wir haben uns dort Querstreben an die Fenster bauen lassen. Wir stehen nun viel beruhigter auch auf Supermarktparkplätzen. Aber muss jeder selbst wissen. LG, Fred Mensch das muss schlimm gewesen sein! :cry: Wir waren gerade die Woche bei Heosafe und haben die Rücktür sichern lassen. Aber wer rein will, der kommt auch rein. Meinen Schwiegervater hat es schon 2 mal erwischt... Hoffentlich schafft Ihr es, das Kopfkino bei der nächsten Fahrt zu Hause zu lassen. Team Espumas Oh je, das tut mir leid für euch!
Da ich alleine fahre geht das bei mir ja nicht darum gehe ich unterwegs immer in kleineren Städtchen in die Supermärkte zum einkaufen und ich stelle mich immer so hin dass ich die Aufbautür vom Eingang aus sehe und schau immer noch mal zurück. Meine Kette spanne ich grundsätzlich wenn ich einkaufe und auf dem Rücken hab ich meinen Rucksack, ich signalisiere damit schon dass ich Wertvolles dabei habe. Für Sehenswürdigkeiten nehme ich auch lieber einen SP oder CP. Der TE machte natürlich zwei gravierende Fehler, das Navi drin zu lassen und sich ideal für Einbrecher hin zu stellen. Aber ich denke auch, wenn sie rein wollen klappt das auch. Ich hatte bisher in 8 Jahren südlicher Überwinterung wohl Glück. Ich hatte es bereits geschrieben, aber ich glaube nicht in diesem Tread, die Einbrüche in Wohnmobile nehmen massiv zu ( auch die komplett Diebstähle von Wohnmobilen ) In Frankreich z.B. sind die Zahl der Vergewaltigungen von August 2012 bis Juli 2013 um 10,4 % gestiegen und die Einbrüche stiegen um 9,3 %. Oh je das tut mir leid ! Ist ja erschreckend ! Wir waren erst im September da unten , auch bis Spanien rein........... Ich drücke die Daumen dass der materielle Schaden ersetzt wird :daumen2: ! Versuch es mal mit diesem Spezialisten --> Link er konnte schon einigen helfen Totale Sicherheit gibt es nicht. Die Technik hat schon so manchen Täter abgewehrt. Die gehen dann da hin, wo sie es einfachen haben. Beste --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Der hat diesen Monat wohl Urlaub.
Kein Grund zur Panik, die Zahlen in D sind fast identisch :D --> Link Hi, zum Thema Sicherheitsschloss nur soviel: Die Aufbautür hat bei vielen Modellen ein Fenster ( was ja grundsätzlich schön ist ), ein Sicherheits- Schloss ist als Zweitschloss dran. So, und jetzt wird das Plexiglas in der Aufbautür eingeschlagen und alles von innen per Durchgriff geöffnet. Dasselbe gilt für die meisten Küchenfenster in der Nähe der Aufbautür, sofern nicht schon kleine Kinder zum Einsteigen dort oder über das Dach benutzt werden. Glasbruchmelder sind auch gut, sie blinken schön und funktionieren auch beim Einschlagen oder Abreissen der Fenster, dienen aber eigentlich auch nur der eigenen Beruhigung nachts. Denn wer reagiert heute schon auf das Gepiepse einer Alarmanlage, die sofort nach dem Öffnen abgeschaltet werden kann. Ich nutze diese Sicherheitsmassnahmen, bin mir aber über die Schwächen im klaren. Mir scheint aber, es gibt letztlich keinen Schutz. Am besten ist wohl die Inventarversicherung, da bekommt man wenigstens den Wert ersetzt. hajue |
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