Liebes Wohnmobilisten,
nachdem wir endlich unser erstes, gebrauchtes Wohnmobil gekauft haben (Hymer Eriba B 564, Fiat Ducato 2,5 TDI, Baujahr 1994) und umfangreiche Reparaturarbeiten am Fahrzeug erledigt wurden, ging es gestern zur ersten Fahrt in die Bretagne los. Herrlich!
Allerdings kamen wir nur bis in die Niederlande. Nach 70 Kilometern steckte der 5. Gang fest und ließ sich nicht mehr schalten. Die Folgen in Kürze: Anhalten, ADAC anrufen, langes Warten, drohenede Selbstbeteiligung der Abschleppkosten von EUR 200 (von der EUR 400, die es kosten würde), ein freundlicher Niederländer (Rijkswaterstaat) hilft und findet einen Abschleppdienst, der im Preisrahmen arbeitet).
In der angefahrenen niederländischen Werkstatt (vertraut mit Wohnmobilen) meinte der Meister, er kenne das Problem. Wahrscheinlich zu wenig Getrieböl, Getrieb fährt sich fest, überhitzt u.ä. Da ich niederländisch spreche, war zumindest das Verständnis auf beiden Seiten gegeben. Austausch würde ca. 1.000 Euro kosten (Ersatzteile ca. EUR 600, Arbeitslohn 3,5 Std. zzgl. nl. MWst. Euro 300).
In Deutschland hatte unsere Werkstatt vorher das Getriebe sogar noch abgedichtet (mit Originaldichtung Fiat). Ein Anruf dort und die Frage, ob da vielleicht Fehler gemacht wurden (zu wenig Öl), ergab natürlich nichts.
Abschleppen nach Deutschland wäre viel zu teuer (ca. 90 km). Die Reparatur wird also wohl in den Niederlanden erfolgen müssen.
Habt ihr Erfahrungen mit diesem merkwürdigen 5. Gang bzw. mit dem Phänomen? Ich las, daß man immer etwas mehr Getriebeöl einfüllen müsse, aber kann das Ursache und Lösung sein?
Wir wollen natürlich vermeiden, daß ähnliches in der Zukunft passiert. Wie sind eure Erfahrungen?
(Anm.: Die nl. Werkstatt will nun erst mal prüfen, was defekt ist - für akzeptable EUR 80. Auch der Leihwagen wurde problem- und kostenlos gestellt. Ein Lob auf die Niederländer.)

