kintzi am 27 Nov 2013 22:56:14
Ok,kann man ohne all zu große Nachteile machen, wenn Ausgleichströme nicht zu groß, u. wenn Batts wirklich annähernd gleich u. gleichalt. Kann man auch ausmessen, welche Ausgleichsströme nach Volladung fliessen.
Aber bei mehr als 2 Parallel (eigentlich schon auch bei 2)werden bei den Yachtelektriker mittels Dioden (schlecht wegen Spannungsabfall, müsste durch Erhöhung der Spannung kompensiert werden) besser elektron. Ladeverteiler (gibt`s 2-4 kanalig z.B Sterling, Philippi, Victron (?)nicht ganz billig) Batts entkoppelt. Vorteil: die Batt. können sich gegenseitig nicht beinflussen. Das wird nicht nur beim Laden wichtig, d.h.
jede Batt. wird individuell geladen, auch wenn sie mindere Kapazität hat (alt u. krank).
Auch das Phänomen, daß die anderen durch Ungleichheit auf das mindere Niveau heruntergezogen werden, wird vermieden.
Zum noch besseren Verständnis: angenommen Batt 1 u 3 sind gut, 2 hat auf einer Zelle nieder-ohmigen Masseschluss. Ohne wird in 2 der meiste Ladestrom verheizt, der dann 1 u. 3 fehlt, dh. System hat niedrige Kapazität. Nach Ladeende entladen sich 1 u. 3 über 2, bis alle 10,7V haben*. Mit passiert das nicht, 1 u. 3 werden nicht geschädigt. Wenn 3-fach Voltmeter (oder eines mit 3-fach Umschalter), kann sofort die miese 2 erkannt werden.
* Batt voll 12,8V = 6 Zellen = 2,1V/Zelle. Fällt eine aus, hat frisch geladene Batt nur 13,3-2,1= 11,2V, nach Abklingen der Oberflächenladung 12,8-2,1=10,7V.
Gr. R