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Motorüberhitzung/Bremsenüberhitzung


michel1911 am 20 Dez 2013 20:36:04

Guten Abend, ich bin ziemlich neu hier. Hab mich gerade angemeldet!! Mein Name ist Michel und bin seit Juni 2013 Wohnmobilbesitzer. In der Regel bin ich mit Familie unterwegs, oft auch nur mit meiner Frau. Wir sind seit Juni ca. 15.000 km gefahren, allein im Sommer (2 Wochen) waren es 4750 km. Seit Juni waren wir kein Wochenende zuhause. Wir sind halt gerne unterwegs. Ich habe mir ein EuraMobil Integra Bj. 96, 114 PS gekauft. Ich habe noch vor dem Sommer eine neue Hinterachse bekommen und das Eura auf 4t aufgelastet. Das Fahrzeug ist in erstklassigem Zustand, wirklich sehr gepflegt. Naja, alles super bin sehr zufrieden.
Wir sind dann im August bei 40° den Vesuv hinauf gefahren. Da ist er ein wenig ins Schwitzen gekommen. Bei der Abfahrt sind dann die Bremsen ins Schwitzen gekommen. Ich habe natürlich angehalten bevor die Nadel im roten Bereich war und die Bremsen habe ich durch vernünftige Fahrweise entlastet, halt alles eine Frage der Übung. (Für weitere Ratschläge/Tipps bin ich immer dankbar)
Nun zu meiner Frage:
Gibt es noch andere Möglichkeiten den Motor und die Bremsen zu kühlen? Kann man da irgendwelche Geräte nachrüsten?

Über ein paar hilfreiche Antworten von den Profis würde ich mich freuen.

Michel

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rodiet am 20 Dez 2013 20:55:50

Hallo Michael,

herzlich Willkommen hier im Forum.
Zu deinen Fragen:
Überprüfe bitte die beiden Kühlerlüfter, ob sie beide richtig funktionieren. Der zweite schaltet etwas später als der erste ein.
Die Überhitzung der Bremsen kannst du nur vermeiden, indem du die Bremskraft des Motors besser ausnutzt. Du solltest also bergab mit einem kleineren Gang fahren.

rkopka am 20 Dez 2013 21:51:00

rodiet hat geschrieben:Überprüfe bitte die beiden Kühlerlüfter, ob sie beide richtig funktionieren.

Und evt. auch den Durchfluß durch die Kühler. Bei älteren Fahrzeugen können die verstopfen. Meiner (1992er vor einigen Jahren) war zwar nicht undicht, hat aber kaum noch vernünftig gekühlt. Mit dem neuen war das Problem dann weg.

RK

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felix52 am 20 Dez 2013 22:07:10

michel1911 hat geschrieben: EuraMobil Integra Bj. 96, 114 PS. Auf 4t aufgelastet. Ist in erstklassigem Zustand. Wir sind dann im August bei 40° den Vesuv hinauf gefahren. Da ist er ein wenig ins Schwitzen gekommen. Bei der Abfahrt sind dann die Bremsen ins Schwitzen gekommen. Gibt es noch andere Möglichkeiten Motor und Bremsen zu kühlen?


Bei ner Auffahrt zum Vesuv sollte so etwas mit nem "erstklassigen" Fahrzeug nicht passieren. Auch nicht bei Bj. 1996.
Entweder bist Du überladen oder das Fahrzeug ist nicht ordentlich gewartet, meine ich.
Und auf Tricks und Tipps für ein besseres Handling solltest Du Dich besser nicht verlassen... :)

Gast am 20 Dez 2013 22:40:49

Sorry Felix aber das ist Unsinn.Bei 40 Grad Aussentemperatur kommt jeder Motor an seine Grenzen,ich würde eine solche Auffahrt bei solchen Temperaturen nicht machen sondern die kühlen Morgenstunden dafür nutzen.Was die Kühlung betrifft habe ich an meinem Fahrzeug die Lüfter auf Manuelle Schaltung umgerüstet,die Thermostatschaltung setzt zu spät ein.Ausserdem habe ich einen Ölkühler einbauen lassen,durch diese Maßnahmen habe ich die Kühlung optimiert.Ich denke das der Trick mit der Heizung bekannt ist und nicht erklärt zu werden braucht. Was die Fahrerei Berg ab betrifft hast Du schon richtig geschrieben die Bremsleistung des Motors zu nutzen,dabei sollte aber Vorsicht walten,die Maschine kann dabei überdreht werden.Was das bremsen betrifft hart runterbremsen und dann Fuß von der Bremse damit sich die Anlage wieder etwas abkühlen kann,keine Dauerbremserei,das ist Gift für die Bremsen und kann zum Fading führen,im Zweifel mal anhalten und abkühlen lassen.

Arno

deedee am 21 Dez 2013 14:30:28

Genau wie Arno sagt.
Falls der 'Trick mit der Heizung' nicht bekannt sein sollte:
Kommt die Kühltemperatur Richtung roten Bereich, die Heizung auf 'EIN' stellen und Gebläse einschalten ... dann geht die Motortemp runter ..... auch wenns im Fahrerhaus 'etwas wärmer wird' ... :razz:
Am Besten sind immernoch (zusätzliche) Pausen ....

pelle1 am 21 Dez 2013 14:36:28

Die alte Regel anwenden.
In dem Gang runterfahren in dem man sonst Bergauf fährt und stotter Bremsen ggf. halte Pausen einlegen.

Pelle

gespeert am 21 Dez 2013 15:23:58

Oder nen Retarder nachrüsten wenn Du noch Platz hast.

marmarq am 21 Dez 2013 17:29:08

pelle1 hat geschrieben:Die alte Regel anwenden.
In dem Gang runterfahren in dem man sonst Bergauf fährt
Pelle


Bei den hohen Drehmomentwerten heutiger Dieselmotoren, nicht unbedingt der MegaTipp!
Im 4ten hoch und im 2ten runter, ist heute keine Seltenheit mehr!

gr und festliche

PS: Arno hat´s auf den Punkt gebracht!


mani

michel1911 am 21 Dez 2013 20:09:16

Guten Abend, vielen Dank für die Beiträge.
Also, überladen war ich nicht da ich vorher auf die Wage gefahren bin. Alles im grünen Bereich. Mich hat es halt ein wenig gewundert, dass mein Womo so schnell an die Grenzen gerät, weil es ja auch Fahrzeuge mit 4,5t zGG gibt (Bei gleicher Motorisierung). ich werde aber nächste Woche mal meinen Schrauber ansprechen und euren Hinweisen nachgehen bzgl. Kühler und Leitungen. An rosselarno: Was hat es mit dem Ölkühler auf sich?? Weiß der Schrauber direkt was ich meine oder was muss ich ihm erklären? Michel

Gast am 21 Dez 2013 21:46:34

Was rosselarno schreibt trifft genau zu :!:
Alternativ kannst Du auch ein Thermostat verbauen das etwas früher öffnet ,so das der Lüfter es nicht so schwer hat runterzukühlen , denn der springt ja erst bei hohen Temperaturen an.
40°C sind schon ernorm , wenn der Fahrtwind nicht genug kühlen kann , da kann es schon vorkommen das Fahrzeuge ins "schwitzen" kommen ......zumal es ja Bergauf oft nur wenige km/h sind in Serpentinen und Passstraßen .
Ich habe meinen Lüfter Zwangsgesteuert (aber Viskoklüfter) -> ist aber im Winter eher Kontraproduktiv, da der Motor langsamer Betriebstemperatur erreicht -> Der Verschleiß ist aber Kalkulierbar , denn eher sterben "Unsere" Maschinen den Feuchtigkeitstod oder Rost :wink:

Trotzdem würde ich den Kühler und den Kühlkreislauf überprüfen , kann nicht schaden.

Gast am 21 Dez 2013 22:14:02

Hallo, Michel
Es ist leider eine Tatsache das bei Turbomaschinen das Motoröl schneller heiß wird als bei nicht aufgeladenen Maschinen.Der Grund ist der Umstand das ein Turbolader bis zu 750 Grad erreicht und über den Schmierölkreislauf des Motors mitgeschmiert werden muß,der Turbo hat keinen externen Schmierölkreislauf.da in den wenigsten Fahrzeugen ein Ölthermometer verbaut ist kann es bei Paßfahrten vor allem bei hohen Außentemperaturen passieren das das Motoröl überhitzt und der Schmierfilm abreißt.Die Folge ist dann ein kapitaler Motorschaden.
Ich habe mir deshalb von der Firma MW Motorentechnik Mario Wendt einen Ölkühler einbauen lassen um diesem Risiko aus dem weg zu gehen.Ich habe mir schon vor Jahren ein Ölthermometer,Öldruckmesser und Voltmeter einbauen lassen um alles im Griff zu haben,dabei sehe ich wie die Öltemperatur bei langen Steigungen und hohen Außentemperaturen hoch geht,bei fehlendem Fahrtwind kann der Ölkühler das zwar verzögern aber nicht verhindern,da gibt es nur eines rechtzeitig anhalten-
Zu den Bremsen möchte ich noch bemerken das die Bremsflüssigkeit besonderes Augenmerk erfordert,sie ist hygroskopisch,wenn der Wasseranteil zu hoch wird kann es bei starker Beanspruchung z.b.bei Passfahrten bergab zur Bildung von Dampfblasen kommen und Du trittst plötzlich ins Leere,das kann Dir den ganzen Tag versauen.

Arno

Gast am 21 Dez 2013 22:18:02

Wasseranteil zu hoch wird kann es bei starker Beanspruchung z.b.bei Passfahrten bergab zur Bildung von Dampfblasen kommen und Du trittst plötzlich ins Leere,das kann Dir den ganzen Tag versauen.

DFaher auch Regelmässig überprüfen -> gibt Prüfgeräte , die meisten Hersteller empfehlen einen Wechsel alle 2 Jahre -> viele Pflegen ihre "Schätzchen "penibel -> Bremsflüssigkeit wird aber oft vernachlässigt , sehe ich jeden Tag :|

Gast am 21 Dez 2013 22:23:59

Hallo, Carsten

Aus genau diesem Grund habe ich mich vor vielen Jahren mit einem Panzer überschlagen,ein mal reicht mir,ich wechsele alle 2 Jahre,das ist mir meine Sicherheit wert.

Arno

andwein am 22 Dez 2013 16:57:52

pelle1 hat geschrieben:Die alte Regel anwenden.
In dem Gang runterfahren in dem man sonst Bergauf fährt und stotter Bremsen ggf. halte Pausen einlegen.
Pelle

Das wäre bei meinem 140PS Ford dann der dritte oder vierte, je nach Steigung!!!!
Diese Regel sollte man vergessen, wenn man nicht gerade ein Chassis mit 75PS aus dem Jahr 87 unterm Hintern hat.
Andreas und allen Frohe Weihnachten!

a.miertsch am 23 Dez 2013 12:43:57

andwein hat geschrieben:
pelle1 hat geschrieben:Die alte Regel anwenden.
In dem Gang runterfahren in dem man sonst Bergauf fährt und stotter Bremsen ggf. halte Pausen einlegen.
Pelle

Das wäre bei meinem 140PS Ford dann der dritte oder vierte, je nach Steigung!!!!
Diese Regel sollte man vergessen, wenn man nicht gerade ein Chassis mit 75PS aus dem Jahr 87 unterm Hintern hat.
Andreas und allen Frohe Weihnachten!

Na ja, Andreas, so weit ist sein Motor vom Jahrgang nicht entfernt.
Ich meine, er ist einfach zu schwer, weiß aber recht gut damit umzugehen. Meine den Michel, aber auch Pelle hat Recht mit seiner "Dieselkutscherregel". Klar, mit der "Schnapsglasklasse" sind die Verhältnisse etwas anders, aber das Prinzip stimmt.
Frohe Weihnacht, Dir und allen Usern.
Albert

pelle1 am 23 Dez 2013 15:18:01

:top:

Die anderen haben auch Recht,
auf jeden Fall auch die Heizung voll aufdrehen und ggf. Pausen einlegen.

Allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch

Pelle

friedwardt am 23 Dez 2013 15:33:50

Du hast dein Wohnmobil auf 4 To. aufgelastet. Ich weis jetzt nicht ob du auch die Felgengröße auf 16" geändert hast und dann die entsprechend größere Bremse vorne eingebaut hast.
Man kann auch wenn man investieren möchte die Bremse vorne gegen innenbelüftete tauschen. Kostet aber einiges an Euros.

michel1911 am 27 Dez 2013 09:42:10

Ich werd gleich im neuen Jahr alles überprüfen lassen. Vielen Dank. Super dieses Forum, habe so etwas bisher nicht genutzt.

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