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Nach knapp zwei Jahren: Gel Akkus platt 1, 2


wolfworldwide am 03 Feb 2014 21:09:17

Moin moin,

ich hab heute morgen morgen einen Abstecher zu RSF nach Ochtrup gemacht. Hatte dort vor knapp zwei Jahren einen Wechselrichter und drei neue Gel-Akkus von NanoTec installieren lassen. Da die Leistung der Akkus in den letzten Wochen rapide abnahm, ich unter anderem annahm, dass es möglicherweise auch am Wechselrichter liegen könnte, wurde der Werkstattbesuch unvermeidlich. Zu meiner Verblüffung stellte sich raus, dass die Akkus völlig platt sind. Da ich schon glaube mit "Akkus" umgehen zu könen, könnte ich keinen Grund erkennen, warum die jetzt schon hin sein könnten. However, die Konstruktionslebendauer von Gel-Akkus liegt ja wohl bei acht bis zehn Jahren.
Gibt es hier im Forum ähnliche Erfahrung mit Gel-Akkus dieses Herstellers?

Ich bin schon ganz gespannt, wie der Hersteller in Sachen Kulanz reagieren wird. Mal so eben knapp 1000 Taler nach zwei Jahren für einen Akku-Austausch hinzulegen kann ja nicht der technische Normalzustand sein.

Mit besten n

Wolf

PS: Der Service und die Betreuung bei RSF war wie immer Spitze.

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shorty am 03 Feb 2014 21:42:40

Guten Abend, ich würde sagen das es auf die Leistung des Wechselrichters und auf die Größe der Batterien ankommt. Wenn zB. ein 1,8 kW Wechselrichter an einer Batteriebank von 240 AH angeschlossen ist halte ich das für normal wenn die Gelbatterien nach zwei Jahren verbraucht sind.

pegasus1955 am 03 Feb 2014 21:50:59

Ohne nähere Details über die Kapazität Deiner Akkus und Deinen Wechselrichter zu kennen, sondere ich hier einfach mal ein paar kritische Bemerkungen über Wechselrichter ab. Optimal für die Lebensdauer jedes Akkus ist sicher, ihn möglichst wenig zu entladen. Wer aber Küchengeräte wie Kaffeemaschine oder den Föhn über einen Wechselrichter an den Akku hängt, tut das Gegenteil. Der Verkauf von Wechselrichtern befeuert den Verkauf riesiger, teurer Akkus, die dann trotzdem schneller in die Knie gehen, als wenn sie mit Flachbildschirm, LED-Lampen und Niedervoltladegeräten für Laptop und Handy verschaltet würden.
Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, wozu man im WoMo eine Kaffeemaschine braucht, wenn handgebrühter Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen besser schmeckt.

Freche

Pegasus

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felix52 am 03 Feb 2014 22:39:14

Moin Pegasus,

ich halte Deine "Ausführungen" für zum Teil unsubstantiiert.
Allerdings ist klar, dass schnelle Ladung und Entladung nicht unbedingt förderlich für eine GEL sind.


Moin Wolf,
wieviel Batteriegesamtkapazität hast Du denn? Den Kosten nach zu urteilen, so um 400 Ah? :eek:
Wie leistungsfordernd ist Dein WR?

Sag mal Bescheid.... :ja:

wolfworldwide am 03 Feb 2014 22:46:27

Moin moin,

besten Dank für die ersten Tipps. Zu den Details, drei Akkus je 90 AH, der WR ist von Waeco mit 1,5 kw, es werden weder Kaffeemaschinen, Werkzeuge, Föns oder sonst was genutzt. Der WR wird nahezu ausschließlich betrieben, um diverse Akkus von Video-/Foto-/kameras, Akkus von Set- oder Kameralampen bzw. Laptops zu betreiben.

Mit besten n


Wolf

kintzi am 03 Feb 2014 22:54:04

Weiter Angaben zum Lader u. dessen Ladeschlussspannung sowie Solar? Weiter geschätzte Zyklenanzahl u. durchschnittliche Entladetiefe . Batt-Computer?

wolfherm am 03 Feb 2014 22:55:35

Dann würde ich den frühen Tod auf einen Fehler zurückführen.

felix52 am 03 Feb 2014 23:27:36

Wolfgang,

Alle DREI? Auf einmal? Wie sollte der Bedienungsfehler denn aussehen?

Richi hat schon recht. Ohne genauere Angaben keine Diagnostik...

wolfherm am 03 Feb 2014 23:31:10

Kein Bedienungsfehler. Wie sollen die denn überbelastet worden sein?

felix52 am 03 Feb 2014 23:51:08

Jou Wolfgang... :ja:

Hat er denn etwa einen NUR "sinusähnlichen" WR betrieben?

Fragen über Fragen :? Beleuchtungssets? Belastung also doch ähnlich wie beim Föhn?

Das wird wohl nix vor morgen, wenn die "Stromangestellten" wieder wach werden im Betrieb... :mrgreen:

mv4 am 04 Feb 2014 08:08:11

so wie du es schreibst können sie eigentlich nicht durch zu hohe entlade-Ströme gestorben sein...vermutlich eher durch zu geringe Ladung...ist aber nur eine Vermutung...ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht warum du bei den geringen Energiebedarf 3x 90AH mitschleppst. Aber du wirst deine Gründe haben. Hast du Solar drauf? Wie wurden die Accu geladen?...

viking92 am 04 Feb 2014 09:29:51

mv4 hat geschrieben:so wie du es schreibst können sie eigentlich nicht durch zu hohe entlade-Ströme gestorben sein...vermutlich eher durch zu geringe Ladung...ist aber nur eine Vermutung....

Vermute ich auch...ausser NANOTEC hatte da mal `ne schlechte Charge, was sie demfall hoffentlich kulant regeln werden.
So alt ist Dein Mobil ja auch nicht, das man davon ausgehen könnte, das dort rudimentäre Ladetechnik installiert ist.

Viel Glück :top:

Gast am 04 Feb 2014 10:10:07

shorty hat geschrieben:...ich würde sagen das es auf die Leistung des Wechselrichters und auf die Größe der Batterien ankommt. Wenn zB. ein
1,8 kW Wechselrichter an einer Batteriebank von 240 AH angeschlossen ist halte ich das für normal wenn die Gelbatterien nach zwei Jahren verbraucht sind.

Bei mir hängt ein 1,5 kW Waeco-Wechselrichter an einer 235 Ah-Gelbatterie auf dryfit-Basis.
Trotz regem Gebrauch mit Nespresso-Maschine, Fön usw. schwächelt nach drei Jahren absolut nichts.
Warum sollten Gel-Batterien nach zwei Jahren hinüber sein? Oder meinst Du AGM-Gel?

pegasus1955 am 04 Feb 2014 10:15:06

Hallo Wolf,
um meinen Beitrag nochmal zu versachlichen: man braucht zum Ladern von Mobiltelefon und Laptop keinen Wechselrichter, weil diese Geräte ebenfalls im Niedervoltbereich arbeiten. Für Mobiltelefone gibt es 12V-Ladekabel, mit denen man unmittelbar an den Zigarettenanzünder oder eine entsprechende Buchse im Aufbau gehen kann. Für Laptops findest Du bei den gängigen Elektronikversendern ebenfalls 12V-Ladegeräte.
Deine Ladetechnik bedeutet in der Praxis, dass Du die 12V Gleichstrom Bordspannung mit Wechselrichter auf 230 V Wechselstrom wandelst und an den Wechselrichter dann wieder einen Trafo hängst, der die 230 V in den Niedervolt-Gleichstrom des Mobiltelefons bzw. Laptops wandelt. Das ist zwar möglich, aber doch ziemlich sinnfrei.



Pegasus

mafrige am 04 Feb 2014 10:23:05

Hallo Wolf,

du schreibst:"...drei Akkus je 90 AH, der WR ist von Waeco mit 1,5 kw, es werden weder Kaffeemaschinen, Werkzeuge, Föns oder sonst was genutzt....".
Für solche Verbraucher benötigst du keinen 1,5 KW Wechselrichter, die würde ich mit 12V Adapter betreiben. Beispiel: Laptop 12 V auf 19 V, Kameras 12 V auf 5 V USB mit 12 V USB Adapter und ....

Sorry.. Pegasus war schneller. :)

viking92 am 04 Feb 2014 10:23:46

Selbst wenn das Akku-Ladegerät über WR 1-2 A mehr zieht.....das stellt für die Batt. absolut kein Problem dar.

Über Sinn bzw. Unsinn von WR zu sinnieren, da ist dem TE hier nicht mit geholfen. Er schrub doch: keine Grossverbraucher :wink:


wolfworldwide am 04 Feb 2014 10:27:04

Hallo Pegasus,

schon klar, nur ich bin Journalist, ich produziere mit x-verschiedenen Kameras, Lampen, Produktions-PC bzw. Laptops etc., hinzu kommt zeitweise Leihequipment. Das lässt sich praktikabel nicht per 12 Volt-Ladegeräte erledigen. Wie gesagt, keine Großverbraucher, eben nur eine inzwischen beinahe unüberschaure Menge an unterschiedlichen Ladegeräten bzw. Equipment. Alles "klein", bezogen auf den Verbrauch, aber eben viele. Wobei eben davon zurzeit auch nur wenige Geräte gleichzeitig angeschlossen sind.

Mit besten n von der Doppelschleuse in Bremerhaven


Wolf

mafrige am 04 Feb 2014 10:30:00

Ja klar Wolf,

damit verbrauchst du aber wahrscheinlich auch mal 1000 W... wenn viele Geräte angeschlossen sind. Das sind ja dann Profigeräte, wo schon einiges zusammen kommt.
Bei 3 x 90 Ah Gelbatterien = 270 Ah / 5 (max. C5 Stromentnahme!) = 55 A und das eigentlich nur kurzzeitig.
Bei 1000 W /12 V = 83 A + Verluste ( ca. 80% bis 90 % Wirkungsgrad) sind das ca. 100 A .
Ein Wechselrichter, bei deiner Batteriekapazität von 270 Ah, dürfte max. 55 A (C 5) - 10 % Verlust = ca. 50 A x 12 V = 600 W groß sein.

Gast am 04 Feb 2014 10:34:13

Moin Wolf,

das ist ja mehr als ärgerlich.

Traue mich ja fast nicht zu fragen, aber ist denn Dein Ladegerät wirklich i.O.?

Und, nach einer Entnahme/Entladung/Reise, innerhalb von ein paar Wochen die Batts wieder richtig (!) vollgeladen? Hat mir der damalige "Verkäufer" (Mitarbeiter von Exide) wärmstens ans Herz gelegt.

Viel Erfolg bei der Fehlersuche und ev. Reklamation

andwein am 04 Feb 2014 10:37:06

mafrige hat geschrieben:"damit verbrauchst du aber wahrscheinlich auch mal 1000 W... "

Definitiv ein technisches Thema, WR/Akku/Welche Anschlussleistung in welchen Zeitabständen mit welcher Tiefe??????????
Eigentlich ist es einfach, die Typenschilder der Geräte abzulesen.
Zumindest wäre es sinnvoll, um zukünftige Lebensdauereinschränkungen zu vermeiden.
Andreas

wolfworldwide am 04 Feb 2014 10:57:39

Moin moin,

ich gehe davon aus, dass das Ladegerät ok ist, jedenfalls wurde das gestern auch geprüft bei RSF und für gut befunden. Und zu den Ladevolumen, so hat beispielsweise eine Videokamera Akkus von 7800 mAH. Die Lampen sind ausnahmslos sparsame Led-Lampen, ein Produktionslaptop kann ich auch an einem 180 Watt WR betreiben. Also, wie auch immer, gewaltig ist das eigentlich alles nicht, wie ich meine. Die Spiegelreflexkameras haben zwar große zusätzliche Akkufächer, aber da stecken dann, statt wie bei Consumer-Kameras statt einem eben zwei Akkus drin, die aber auch nur nacheinander im Ladegerät geladen werden.

Mit besten n


Wolf

kheinz am 04 Feb 2014 11:15:39

"wolfworldwide"Da ich schon glaube mit "Akkus" umgehen zu könen, könnte ich keinen Grund erkennen, warum die jetzt schon hin sein könnten.
Wolf

Guten Tag.

Ich behaupte so lange das der Wolf nicht mit Akkus umgehen kann, bis er schlüssig beschreiben kann wie er den seine (Zusatz-) Akkus läd.

MfG kheinz

viking92 am 04 Feb 2014 11:28:23

felix52 hat geschrieben:Wolfgang,

Alle DREI? Auf einmal? Wie sollte der Bedienungsfehler denn aussehen?

:top:
GEL's mögen nicht hochstromfähig sein, nur sollte man denen eine C5 bzw. C10 Entladung schon zutrauen.

Manch einer nimmt seine Batt. wohl auch mit ins Bett :wink:


Helmchen am 04 Feb 2014 12:14:07

Meine 2 Exide-Gel mit je 130 AH C20 liefern selbst nach fast 7 Jahren noch eine hohe Leistung. Auch wir lassen regelmäßig einen 1500er WR (Votronic) für Senseo, Fön usw. arbeiten. Ladegerät Schaudt EBL. Votronic Batteriecomputer. 260 WP Solar.
Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt bei 50 - 70 AH bei geschätzten 500 Zyklen.

Ich denke auch, dass die Batterien werkseitig schon einen Knacks hatten. Aber beweisen wirst Du es nicht können und bist auf das Kulanzverhalten angewiesen.

kintzi am 04 Feb 2014 12:58:02

Grosses Palaver = nichts genaues weiss man nicht. Kenne ich v. Arztbriefen, je länger, umso unklarer die Diagnose.
Vorschlag: bei soviel Verbraucherkrimskrams muss dringend ein Batt-Computer her u. der Besitzer
in Elektroenergiemanagement eingewiesen werden. Dann kann er sehen, daß er in summa nicht so wenig verbraucht u. wahrscheinlich seine Batts nach u. nach an die Wand gefahren hat.
Glaube nicht, daß es an den Akkus liegt, haben immerhin 2 Jahre durchgehalten. Gr.R

Gast am 04 Feb 2014 13:15:57

Hallo,

ich habe mir mal meine zwei Ladegeräte für Kamera-Akkus angesehen. Das eine von Nikon (älteres Modell) verbraucht 25VA an 230Volt, das sind gute 100mA, das andere von Canon, deutlich neuer, braucht 19,2VA an 230Volt, also gute 80 mA. Selbst wenn wir für Wolfs Profi-Equipment den doppelten Strom annehmen und von vier oder fünf gleichzeitig geladenen Akkus ausgehen, sind das Ströme im Bereich 1-3 Ampere, zuzüglich 10% oder maximal 20% WR Verluste. Das tötet keine Batterien. Ich meine auch, dass die schon vorher "einen weg" hatten.
In meiner wohnmobilen Laufbahn habe ich bis jetzt drei Gel-Akkus kommen und gehen sehen.
Der erste (115Ah, Typ weiß ich nicht mehr) hielt von 1997 bis 2002 bei moderatem Verbrauch, allerdings mit Kompressorkühli und einem Mini-WR von 300 Watt daran.
Der zweite, in der selben Konstellation, hielt von 2002 bis 2013, dann wurde das umgebende WoMo verkauft.
Der dritte, 225Ah, im neuen WoMo verbaut, hielt von (vermutlich) 2001 bis 2013. Auch hier keine Großverbraucher, zumindest nicht von mir benutzt. Was der Vorbesitzer damit angestellt hat, weiß ich nicht.
Gel Akkus sind nach meiner Erfahrung also durch aus haltbar, diese waren vielleicht Ausreißer nach unten.


CarbonUnit

mafrige am 04 Feb 2014 14:24:59

Hallo Wolf,

warum wurde ein 1400 W Wechselrichter eingebaut, wenn die Stromentnahme eigentlich < 500-600 W beträgt?
Auch die Vergrößerung der Batteriezahl auf 3 * 90 Ah müsste einen Grund haben? :)

null550 am 04 Feb 2014 15:24:09

Also meine Gel-Batterien haben mal sehr stark darunter gelitten, dass ich sie über den Wechselrichter weit entladen habe (rote Lampe = 11,8 Volt) und sie dann erst ca. 30 Stunden später wieder aufgeladen habe. Im entladenen Zustand zu bleiben, mögen die Gels überhaupt nicht.

a.miertsch am 04 Feb 2014 15:29:21

wolfworldwide hat geschrieben:Moin moin,

, drei Akkus je 90 AH, der WR mit 1,5 kw, es werden weder Kaffeemaschinen, Werkzeuge, Föns oder sonst was genutzt. Der WR wird nahezu ausschließlich betrieben, um diverse Akkus von Video-/Foto-/kameras, Akkus von Set- oder Kameralampen bzw. Laptops zu betreiben.

Mit besten n


Wolf

Komisch, ich habe bei mir die bis ins Kleinste gleiche Konstellation, mit Ausnahme des WR. Da begnüge ich mich mit einem 150 Watt WR. Funktioniert seit Jahr und Tag, auch wenn hin und wieder "Madamche" den Staubfeudel gefüttert haben möchte. Ich lasse mal in Richtung WR denken.
Albert

wolfworldwide am 04 Feb 2014 16:09:28

mafrige hat geschrieben:Hallo Wolf,

warum wurde ein 1400 W Wechselrichter eingebaut, wenn die Stromentnahme eigentlich < 500-600 W beträgt?
Auch die Vergrößerung der Batteriezahl auf 3 * 90 Ah müsste einen Grund haben? :)



Einfach um ein hohes Maß an Autarkie zu erreichen, nach meinem laienhaften Motto: Viel hilft viel! Und meine "Nutzungsplanung" wurde bezogen auf die "Aufrüstung" auch so von den Technikern geteilt.

Beste

Wolf

mafrige am 04 Feb 2014 16:33:04

Hallo Wolf,

du schreibst: "... Einfach um ein hohes Maß an Autarkie zu erreichen, nach meinem laienhaften Motto: Viel hilft viel! Und meine "Nutzungsplanung" wurde bezogen auf die "Aufrüstung" auch so von den Technikern geteilt...."

So denk ich auch immer :P .

Ich hoffe das man dir die Batterien auf Kulanz ersetzt.

gespeert am 04 Feb 2014 16:46:23

Klarer Fall von mutwilliger Batterietötung.

Richtig wäre, abgestuft mehrere WR zu verbauen und die je nach notwendiger Last zu aktivieren.

Ich würde Dir raten, jetzt auf LIYFe umzusteigen!!!!

rolfblock am 04 Feb 2014 18:35:03

Ich hab jetzt garnicht mitbekommen, welche Spannungen an den Akkus während der letzten 2 Jahre anlagen?
Wurden die etwa nicht gemessen? Zumindest während des Gebrauchs des Womo gehört die Spannungskontrolle zu jedem Lade- und Entladevorgang.
Wer nicht messen mag, zahlt halt nach 2 Jahren die Zeche.
Und für die Vorsichtigen: 1 kW Wechselrichter mit 90 Ah Gel geht sehr wohl, wenn dosiert (und kontrolliert).

a.miertsch am 04 Feb 2014 18:49:24

rolfblock hat geschrieben:Wurden die etwa nicht gemessen? Zumindest gehört die Spannungskontrolle zu jedem Lade- und Entladevorgang.
Wer nicht messen mag, zahlt halt nach 2 Jahren die Zeche.
Und für die Vorsichtigen: 1 kW Wechselrichter mit 90 Ah Gel geht sehr wohl, wenn dosiert (und kontrolliert).


Richtig, und wer viel misst, misst viel Mist. Wer kauft sich ne Kuh, wenn er nur einen Liter Milch braucht. Aber 5 oder 6 WR, das wäre eine lukrative Lösung---für den Händler. Da muss man erst mal drauf kommen :daumen2: Ähem, ist wohl schon ein wenig OT, sorry!
Albert

kintzi am 04 Feb 2014 19:04:55

Zitat:
Richtig, und wer viel misst, misst viel Mist.

Blödsinniger Spruch!! Na ja, wenn man`s nicht kann. Ein E- triker/troniker ohne Meßgeräte ist blind.
Und bei den heutigen Preisen......
Batt.-Comp. hat mich schon oft vor Pleiten/Pech u. Pannen frühzeitig gewarnt oder zur richtigen Diagnose geführt (nicht nur warten, bis Licht, Wasserförderung oder Heizung ausgeht).
Was meinst Du, warum das Panel im Cockpit so voll ist? Gr.R

rolfblock am 04 Feb 2014 19:25:51

es ist alles total klar und deutlich. Wer seinen Stromverbrauch kontrolliert optimiert einjustiert, bekommt ein langes Batterieleben. Wer dabei Fehler macht, zahlt in kürzeren Intervallen neue Batterien.
So ist das Leben; auch bei Kreditverträgen, Lebensversicherungen, Riestern und was es alles gibt.
Es ist wie beim Schafkopfen: mit Geld kann man alles wieder gut machen.

Re_tep am 04 Feb 2014 19:41:34

Ladegerät geprüft, i.O.; keine großen Stromverbraucher, Verhältnis Gelbatt. und WR ist m.E. auch i.O. . Hohes Batterievolumen und WR sprechen für Freistehen, autark halt, ohne Landstrom. Dann ist doch logischerweise die Frage bei defekten Batterien nach 2 Jahren, wurden die Batterien einmal oder gar mehrmals sehr tief entladen, so dass sie Schaden nehmen konnten? Hat der Nutzer einmal seine Batteriespannung im kritischen Bereich beobachtet, ohne dass sofort wieder geladen werden konnte? Wurde nur per Lichtmaschine nachgeladen oder qualifiziert mit Landstrom über Ladegerät? Funktioniert die Tiefentladesicherung? Wenn kein Produktionsfehler (schlechte Charge), dann kann es eigentlich nur (unabsichtliche) Fehlbedienung sein, wenn die Batterien, die zwei Jahre einwandfrei funktioniert haben, so früh den Dienst quittieren. Was hat denn RSF für eine Erklärung?

CrystopGmbH am 04 Feb 2014 20:00:00

Hallo Wolf,

hatte vor Jahren selbst einen verfrühten Ausfall einer 150AH Gelbatterie und mich dann mit dieser Thematik intensiv beschäftigt.
Yasar hat hier schon den richtigen Ansatz ins Spiel gebracht. Das entscheidende ist wirklich die Ladetechnik. Da hast Du hier noch nichts gesagt, was bei Dir verbaut ist (Typ, Ladestrom,...), nur daß das Ladegerät für gut befunden wurde.

Wenn die Gelbatterie lange halten soll, ist eine regelmäßige Ladung (ca. alle 4 Wochen) an einem geeigneten Ladenetzteil unumgänglich. Und dieses Ladegerät muß min. 12 Stunden non stop eine Ladespannung von 14,4 Volt bei pos. Batterietemperaturen halten. Selbst wenn kein Strom mehr in die Batterie reinfließt ist das Anstehen dieser "hohen" Spannung lebensnotwendig. Zwischendurch kann die Batterie schon auch mal nur mit Solarstrom oder ungeeigneteren Ladenetzteilen gefüllt werden.

Was den Gelbatterien auch nicht gefällt ist eine dauerende kleine Stromentnahme eher im mA Bereich als im Amp Bereich und das scheint bei der Verwendung in Deinem Fall, um damit NiCd Zellen etc. zu laden leider auch der Fall zu sein. Da ist das dann schon mal ganz gut, wenn ein 270Ah Batteriepack mal was zu tun bekommt. Selbst eine Tiefentladung steckt eine Gelbatterie deutlich besser weg wie eine gewöhnliche Wohnraumnaßbatterie.

Hoffe Du findest die Ursache, sonst hast Du in zwei Jahren u.U. dieselben Probleme.


Martin

wolfworldwide am 04 Feb 2014 20:07:12

Re_tep hat geschrieben:Ladegerät geprüft, i.O.; keine großen Stromverbraucher, Verhältnis Gelbatt. und WR ist m.E. a......n kann es eigentlich nur (unabsichtliche) Fehlbedienung sein, wenn die Batterien, die zwei Jahre einwandfrei funktioniert haben, so früh den Dienst quittieren. Was hat denn RSF für eine Erklärung?



RSF tippt auf AKKu-Problem, sind eingeschickt worden. Und das ist mein Vertrauen schon groß, ich denke schon die wissen technisch was sie tun
Im Übrigen, die Akkus waren nie tiefentladen, wenn das Womo unterwegs ist steht es in 90 % nachts am Landstrom, wird zu hause regelmässig nachgeladen, denn, wie ich schon schrieb, ich bin beruflich auf eine funktionierende Technik angewiesen.

Beste

Wolf

lisunenergy am 05 Feb 2014 07:23:24

Von der Ferne ist das alles nur Vermutung und kann teilweise helfen oder auch total verunsichern.Da ich beruflich sehr viel mit zwar kleineren Bleiakkus zu tun habe muß ich feststellen,das die Quallität der Akkus in den letzten Jahren teilweise sehr schlecht geworden ist.Akkus die aus Japan kamen hielten in der Regel mind.8-12 Jahre.Seit die Teile aus China kommen und damit meine ich keine China Akkus wo schon ein chinesicher Name darauf steht ist es vorbei mit der Lebensdauer.Wir verwenden immer die selbe Marke und müssen feststellen ,das die Akkus sehr sehr schwanken.Mal 1,5 Jahre und beim Gerät nebenan locker mal 6 Jahre.

Das größte Problem sehe ich zur Zeit,das die Bleigitter auf dem Weltmarkt zusammengekauft werden und es dadurch enorme Schwankungen in der Quallität gibt.Auch ist von Fachleuten bewiesen worden,das die Bleigitter bei vielen nicht mehr gegossen sondern nur noch gestanzt werden.Auch die Bleigitterstärke und die aktive Masse werden sehr verjüngt.Wenn jetzt das Ladegerät und die Dauer der Schwebeladung nicht stimmt ist der Akku sehr schnell hin.Ein sehr wenig beachteter Umstand ist die Lagerung bei Frost und bei sehr hoher Wärme.Allein eine Erhöhung um 10 Grad halbiert die Lebensdauer eines Bleiakkus.

Firmen von Akkus wo ich noch nie Probleme hatte sind Moll-Solar,Lifeline AGM.Akkus die auch mal einen falschen Parameter nicht gleich mit Ausfall quittieren.

Ansonsten wisst ihr ja ,das ich ein absoluter Fan von LIFePo4 Akkus bin.Die funktionieren völlig anders und sind für mobile Anwendungen mehr als geeignet.Dort muß ich nur 3 Werte im Auge behalten und diese funktionieren auch noch ohne dazutun.Tiefentladeschutz,Überladeschutz,und Stromstärke müssen richtig eingestellt werden.Was danach kommt ist einfach nur Strom ohne Sorgen :mrgreen:

rkopka am 05 Feb 2014 11:25:25

wolfworldwide hat geschrieben:>>> warum wurde ein 1400 W Wechselrichter eingebaut, wenn die Stromentnahme eigentlich < 500-600 W beträgt?

Einfach um ein hohes Maß an Autarkie zu erreichen, nach meinem laienhaften Motto: Viel hilft viel! Und meine "Nutzungsplanung" wurde bezogen auf die "Aufrüstung" auch so von den Technikern geteilt.

Teile ich auch. Mal von der "unbedingt" nötigen Kaffemaschine, kann man auch einige stärkere Werkzeuge damit betreiben.

Ich habe für mich trotzdem nur einen 600W WR eingebaut. Kaffeemaschine und Föhn brauche ich nicht. Für kleine Werkzeuge reicht es notfalls noch. Die meisten meiner Lasten sind deutlich unter 100W, aber so habe ich etwas Reserve und der Preis ist auch kaum höher.

gespeert hat geschrieben:Richtig wäre, abgestuft mehrere WR zu verbauen und die je nach notwendiger Last zu aktivieren.

Und was soll das ???

WR haben einen gewissen Grundverbrauch, der kaum von der Nennleistung abhängt (meistens um die 1A an 12V). Der Rest je nach Belastung. Ein großer WR hat eher einen besseren Wirkungsgrad. Also wäre es am besten einen relativ starken WR einzubauen. Mehrere machen keinen Sinn. Ist nur teurer und schwerer. Ich habe lediglich noch einen kleinen billigen im Schrank liegen, falls der große mal eingeht und ich unbedingt einen brauche.

RK

mafrige am 05 Feb 2014 12:05:11

sonnentau3 hat geschrieben:... Ein sehr wenig beachteter Umstand ist die Lagerung bei Frost und bei sehr hoher Wärme. Allein eine Erhöhung um 10 Grad halbiert die Lebensdauer eines Bleiakkus.... :mrgreen:

Das ist auch meine Meinung und ich habe 2 Exide Gel-Batterien (2*80 Ah C20) von 9/2002 die immer noch ca. 70 % Leistung haben.

Hier etwas zu Stromentnahmen über Wechselrichter und Lebensdauer der Batterien.

1.) Kapazität:
Die Kapazität verringert sich in etwa wie folgt: bei einer Blei/Säurebatterie 140Ah (C20)Stromentnahmen C1 bis C20:
Start: 2,12 V/Zelle * 6 = 12,72 V
Beendet: 1,75 V/Zelle = 10,5 V (Last)

C20 = 138,0 Ah bei 5,9 A * 20 h Entnahme
C12 = 136,8 Ah bei 11,4 A * 12 h Entnahme
C10 = 135,7 Ah bei 13,6 A * 10 h Entnahme
C8 = 129,6 Ah bei 16,2 A * 8 h Entnahme
C5 = 116,0 Ah bei 23,2 A * 5 h Entnahme
C3 = 105,0 Ah bei 35,0 A * 3 h Entnahme
C2 = 94,8 Ah bei 47,4 A * 2 h Entnahme
C1 = 80,9 Ah bei 80,9 A * 1 h Entnahme

2.) Lebensdauer einer Batterie:
Dazu muß man die Temperatur der Batterie heranziehen:
Lebensdauer % abhängig von der Temperatur:
20 °C = 100 %
25 °C = 100 %
30 °C = 80 %
35 °C = 60 %
40 °C = 40 %
45 °C = 20 %
50 °C = 10 %

3.) Fazit: Wenn man oben die Kapazität bei C20 bis C1 abfallen sieht, muss man wissen, dass ein großer Teil dieses Kapazitätsverlustes in der Batterie zu Wärme umgewandelt wird.
Die Erhöhung der Temperatur in der Batterie gilt für den Lade- und Entladevorgang (daher auch beim Laden mit hohen Strömen eine Temperaturkompensation benutzen).

Beispiel 1: bei C5: nutzbare Leistung = 116 Ah(C5)* 12V = 1392 Wh

138 Ah(C20) - 116 Ah(C5) = 22 Ah Verlust in 5 Stunden(C5). Die Batterie muss 22 Ah/ 5 (C5) = 4,4 Ah * 12 V = 53 Wh davon ca. 90 % in Wärme vernichten.
Zugegeben, dass ist in diesen Bereich bei einem Bleiklotz von ca. 50 Kg nicht viel und wird die Batterie intern nur um ein paar °C aufheizen (siehe Lebensdauer Tabelle).

Beispiel 2: bei C1: nutzbare Leistung = 80,9 Ah(C1)* 12V = 971 Wh

138 Ah(C20) - 80,9 Ah(C1) = 57,1 Ah Verlust in 1 Stunde (C1)
Die Batterie muss 57,1 Ah/ 1 (C1) = 57,1 Ah * 12 V = 685 Wh davon ca. 90 % in Wärme vernichten.

Wer also zum Beispiel eine Kaffeemaschine ca. 10 Minuten bei C5 laufen lässt, die Batterie im Doppelboden bei ca. 20 °C schlummert, wird nach seinem Kaffeegenuss ca. 20 - 25 °C in der Batterie haben, wobei nichts passieren dürfte.

Also wer längere Zeit (ab ca. 20 Minuten) eine höhere Stromentnahme plant, sollte die Temperatur seiner Batterien messen und im Auge behalten.
Siehe Beispiel 2 !

gespeert am 05 Feb 2014 13:15:05

rkopka

Wenn man selten einen 1500er WR braucht, aber häufig einen 300er, dann sollte man beide einbauen (der 1500er braucht dann aber kein Hochwertgerät sein).
So vermeide ich Verluste, die der 1500er auch im Teillastbetrieb aufweist.

Für die genannten Anwendungen des TE wäre ein WR mit integriertem Ladenetzteil am Sinnvollsten.
Wenn landstrom, dann gleich richtige Aufladung und Durchschleifen des Netzes.

Bei dem Profil würde ich aber jetzt auf LI umschwenken.
Schnelle Ladung in kurzer Zeit (20% der Zeit wird benötigt, den Akku auf 80%C hochzuziehen, dann die restlichen 80% der Zeit für volle Ladung), hochstromfähig und weniger Raumbedarf.

rkopka am 05 Feb 2014 13:35:49

gespeert hat geschrieben:Wenn man selten einen 1500er WR braucht, aber häufig einen 300er, dann sollte man beide einbauen (der 1500er braucht dann aber kein Hochwertgerät sein).
So vermeide ich Verluste, die der 1500er auch im Teillastbetrieb aufweist.

Hast du da Zahlen ? Die mir bekannten (teils hier aus dem Forum) sprechen alle von einem ziemlich identischen Ruhestrom (~1A), den ich auch messen konnte. Warum sollte der 1500er im Teillastbetrieb mehr Verluste haben ? Eigentlich sollten die Werte sogar besser sein, da er ja für mehr Last ausgelegt ist und die Halbleiter und alle anderen Teile im Stromkreis damit auch weniger Widerstände haben dürfen und nicht bis zum Ende ihrer Grenzwerte ausgereizt werden.

RK

CrystopGmbH am 05 Feb 2014 14:06:15

sonnentau3 hat geschrieben:Wenn jetzt das Ladegerät und die Dauer der Schwebeladung nicht stimmt ist der Akku sehr schnell hin.


sehe ich genauso, wundere mich warum soviel über den Wechselrichter (also die Last) diskutiert wird. Habe bisher leider immer noch nichts vom Ladegerät gelesen, oder habe ich da was verpasst?

Vor Jahren gab's mal von Exide eine kleine Broschüre, wurde hier im Forum auch schon zitiert. Habe Sie jetzt abgetippt bei Frankana gefunden. --> Link

Würde mal einen Ladevorgang starten und dann stündlich die Batteriespannung aufschreiben, da sollten dann min 12 mal die Werte 14,1 - 14,4 ablesbar sein.


Martin

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