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Wasserschaden beim Eura Mobil 810 HB


chris7979 am 09 Mär 2014 15:29:30

Hallo liebe Womo-Gemeinde,

bis vor ein paar Tagen gehörten wir zu den glücklichen Besitzern eines Eura 810. Jetzt besitzen wir den Wagen zwar immer noch, allerdings trübt ein netter Wasserschaden unsere Freude. Natürlich genau vor der Saison entdeckt und ordentlich gepult.

Was ist passiert:

Scheinbar hat der Vorbesitzer die Heckleuchten ausgebaut und beim Einbau nicht wieder richtig abgedichtet. Über die Jahre hat sich dann in der hinteren Wand das Wasser gesammelt und hat gearbeitet. Von außen war auf der Fahrerseite der U-Schutz top, nach Druck von oben viel aber alles raus. Auf der Beifahrerseite hat sich das Wasser auch von unten auf Grund von nicht mehr wasserfestem U-Schutz den Weg nach oben gesucht.

Glücklicherweise kommt man an die Stellen gut ran, allerdings habe ich wenig Ahnung wie so etwas fachgerecht in Stand gesetzt werden kann.
Jetzt hätte ich etwas mit Holzkitt oder G4 fuschen können, aber richtig Stabil und dauerhaft wäre das aber mit Sicherheit nicht geworden. Vor allem ist jetzt kein Holz mehr da in das G4 eindringen könnte ;-)

Kennt Ihr jemanden der mir im Raum Dortmund helfen kann und mir nicht das letzte Hemd auszieht?

Leider kann ich als neues Mitglied noch keine Bilder hochladen.

Vielen Dank für eure Hilfe!

Christian

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Rumbuddel am 09 Mär 2014 22:06:23

An Hand Deiner Beschreibung ist es etwas schwierig die größe und Art des Schadens einzuschätzen.
Wir wohnen in Oer-Erkenschwick und Du kannst gerne vorbei kommen und wir schauen uns die Sache mal gemeinsam an.
Ein Feuchtemessgerät habe ich hier und was Wasserschäden an geht bin ich selber auch ein wenig leidgeprüft.

chris7979 am 09 Mär 2014 23:13:26

Hallo Rum, vielen Dank für deine Rückmeldung und dein Angebot. Ich wollte morgen mal nach Witten und mir ein Angebot der dortigen Eura Werkstatt machen lassen. Mal sehen was dabei rauskommt.

Hast du denn schon mal einen Wasserschaden behoben? Für mich ist es zwar nachvollziehbar was zu machen ist, habe aber immer ein bisschen Angst was falsch zu machen.

Zum Schaden in der Heckgarage:

Die Rückleuchte der Fahrerseite war an den Verschraubungen undicht. Das Wasser zog dann von oben bis in die Bodenplatte. Die Bodenplatte muss auf der Seite repariert instand gesetzt werden. Auf der Beifahrerseite mmuss ebenfalls eine Ecke in Stand gesetzt werden, hier kam das Wasser aber von unten weil der U-Schutz weg war.

Leider kann ich noch keine Bilder hochladen.



Christian

Anzeige vom Forum


Rumbuddel am 09 Mär 2014 23:20:25

Ja, leider musste ich auch schon Wasserschäden beheben. Am eigenen Womo, beim Eura vom Schwager ... und was den Wiederaufbau betrifft, ich bin Tischler.

Als erstes muss man halt den Umfang feststellen, dann kann man weiter sehen.

Wie gesagt, Du kannst gerne vorbei kommen. Wasserschaden beheben lassen und nicht selber machen kostet reichlich. Da kommen schnell viele Stunden zusammen. Handwrklich mit dem richtigen Werkzeug ist es kein Zauberwerk.

emil77b am 09 Mär 2014 23:28:42

Hi Chris,

auch wenn ich Dir nicht wirklich von Ferne helfen kann, wie so eine Reparatur geht, kannst Du dir in einigen laufenden Threads, anschauen, unter Wasserschaden suchen.
Wegweisend sind Turbokurtlas Anleitungen im Wohnwagenforum, schau dort mal rein.
Dass das Wasser, links, von unten nach oben gezogen ist, würde ich bezweifeln. Das Wasser kommt immer von oben.
Hilfe hast Du ja bereits angeboten bekommen. :ja:
Geht nicht, gibts nicht :)
Gutes Gelingen wünscht

Emil

Rumbuddel am 10 Mär 2014 00:04:58

Dass Wasser auch von unten kommen kann habe ich leider selber feststellen müssen. Aber in den meisten Fällen kommt es von oben ...
Ohne den Schaden gesehen zu haben bleibt das eh alles Spekulation.

chris7979 am 10 Mär 2014 08:43:32

Hallo Rumduddel,

dann nehme ich dein Angebot einfach mal an. Ich wollte habe mir heute sowieso einen Tag frei genommen und wollte mich um das Projekt kümmern. Wann hättest du denn mal Zeit. Leider kann ich dir noch keine PN schicken, aber wenn kannst du mit deine Adresse ja per PN schicken.



Christian

Gast am 11 Mär 2014 19:51:20

Und wie ist es ausgegangen ?

Rumbuddel am 11 Mär 2014 22:21:01

Christian war direkt am Montag da und wir haben uns alles mal angeschaut. Er hatte auch schon ein Werkstattangebot, aber günstig ist was anderes.
Die Schäden waren nicht wild, aber neben handwerklichem Geschick und Werkzeug benötigt man vor allem Zeit. Wie das Ganze zu reparieren ist haben wir dann besprochen und das Hauptproblem ist für Ihn halt der Zeitfaktor.
Und grad hat er mich angetextet, dass es ihm eine Werkstatt zu einem sehr vernünftigen Preis macht.
Auf alle fälle haben wir da einen sehr netten Womokollegen im Kreis dazu bekommen :)

chris7979 am 11 Mär 2014 22:31:55

Hallo zusammen,

Markus hat mit mir das Womo geprüft und außer in meinen Ecken war alles in bester Ordnung. Jetzt mal sehen wie es weitergeht mit der Werkstatt.

emil77b am 12 Mär 2014 00:00:55

Top Zusammenarbeit!! So geht Forum!

Grosse Erfolge wünsch

Emil

silent1 am 12 Mär 2014 08:30:53

An dieser Stelle von mir auch an ein Lob Markus.
Es ist ja leider nicht selbstverständlich das man einem fremden Menschen einen Teil seiner knappe freien Zeit zur Verfügung stellt.
Finde ich gut!!
Bild

Gast am 12 Mär 2014 20:34:39

FIND ICH AUCH :bindafür:
Gilt aber auch für alle anderen die helfen, ob mit Rat oder Tat...

shorty am 12 Mär 2014 21:23:15

....es ist schön dass es so etwas noch gibt. Ich halte das auch so........Daumen hoch :daumen2:

chris7979 am 27 Mai 2014 12:30:27

Hi Leute, ich habe mich dann doch entschieden den Wagen in einer Wohnmobilwerkstatt reparieren zu lassen. Es kamen noch einige andere Sachen zum Vorschein:

- Ecke hinten rechts/links
- Boden hinten links/rechts
- Boden hinter der letzten Achse, nachträgliches Blech nach Reifenplatzer ab und neues Holz
- Radlauf nach Reifenplatzer repariert
- Neues Abdichten sämtlicher Schrauben
- Neues Abdichen Rückfahrkamera, Spiegel, Heckgaragentür
- Boden unter Hochdruckpumpe

Einige der Reparaturen würde ich als Erhaltungsreparaturen einstufen. Akut waren in meinen Augen nur die hinteren Ecken sowie der Boden und der Radlauf. Da war das Holz im Aufbau schon ganz weg, glücklicherweise ist der Radlauf noch einmal vom Innenraumholt durch eine gute Konterlatte abgetrennt und so hoch kam das Wasser dann nicht.

Ich will bei 2.450 € auch nicht vom Glück im Unglück reden, aber gemessen am Kaufpreis im Rahmen.

Jetzt sollte der Wagen wieder einige Jahre halten.

Ein eigenes Feuchtigkeitsmessgerät und ein Messprotokoll habe ich jetzt und lasse den Wagen einmal im Jahr auf Dichtigkeit prüfen. Besser Vor- als Nachsorge ;-)


Euch eine schöne Saison,

der Chris

Rumbuddel am 27 Mai 2014 13:39:40

Hi,

doch für die Werkstatt entschieden ;)

... nee, hatteste ja schon gesagt.
Schön das es dann so gut geklappt hat und keine weiteren Schäden dazu gekommen sind.
War es denn dann hinten im Schrank über dem Bett dicht?

JackSchmidt am 28 Mai 2014 22:22:20

Deswegen habe ich mich hier angemeldet. Eine tolle Gemeinschaft :respekt: :respekt: :daumen2: :daumen2:

chris7979 am 29 Mai 2014 09:07:49

Ja, die Eintrittsstellen lagen dann wirklich an den Rückleuchten. Werde aber regelmäßig messen um neuerliches Unheil zu verhindern.



Chris

ahd250 am 29 Mai 2014 18:37:49

Hallo Chris,

ich weiß ja nicht wie groß der Schaden war, aber beide hinteren Ecken, ein Stück Boden, und diverse Kleinarbeiten für 2450,-€ :)
Da würde ich mal nicht meckern. Da ich selbst schon einen Wasserschaden mein eigen nennen durfte weiß ich wieviel Arbeit darin steckt. :(
Eine Fenderecke und ein Stück Boden erneuert ca 50 Stunden.
Schön das er wieder dicht ist (und Dank Vorsorge auch bleibt).

schaefges am 12 Jul 2015 16:13:23

Zum Thema Wasserschaden, ist schon viel gesagt und geschrieben worden, ich war mutig und habe einen ganz anderen Weg genommen. Zur Vorgeschichte, schon mal einen Wasserschaden vor zehn Jahren gehabt, den machte Rentmobil weg. Kostete uns 2800 €. Angeblich war die Ursache eine nicht reichlich nach unten gezogene Tropfkante. Durch die Pflege von Eltern ca. 7 Jahre wurde das Mobil nicht mehr gefahren, außer TÜV und Zahnriemen und neue Bremsen . Aber zweimal im Jahr wurde eine Sichtprüfung Boden innen , Unterboden außen gemacht. Im März dann in die Stauklappe geschaut und gesehen, dass der auf dem Holz aufgeklebte Linoleumbelag sich an einer Stelle etwas hoch gestellt hatte. Ich dachte mir, da ziehst du mal dran und klebst ihn dann wieder fest. Mich traf fast der Schlag, der Holzboden war nass nicht nur feucht. Zum Händler, der sagte das würde bestimmt 3000 € kosten. Das sah ich nicht ein. Dann machst du es eben selbst dachte ich mir. Legte auf 3,30 cm Länge und 40 cm breite hinten alles frei, Linoleum abgeschnitten bis ich auf gesundes Holz bin. Alles trocknen lassen mit Ventilator und mit Truma Heizung. Das alleine ca. 14 Tage. Nach dem abtrocknen die zerbröselten Holzteile entfernt. Dann im Internet stundenlang gelesen, da viel mir ein Bericht über G4 auf, ist ein teures Holzverfestigungsmittel, das Zeug soll sogar morsches Holz wieder fest machen. Es wird im Yachtbau viel verwendet. Firma angeschrieben, Freund in Schweden beauftragt ins Wasa Museum zu gehen und zu fragen, wie man Holz wieder fest bekommt. Die haben viele Teile der versunkenen Wasa mit G4 behandelt. Für uns stand fest der Boden wird damit behandelt. Vorher noch im Trockenprozess die Ursache für das eingetretene Wasser gesucht. Ein Mitbewohner im Haus ist Fachmann für Hausbau, sagte, lass uns hinter die am Knaus befestigten Plastikteile sehen, diese Teile sind für Knaus typisch mal alle abbauen. Schadenstelle schnell gefunden. Rückwand ist mit einfachen Schrauben verschraubt, an einer Stelle war die Schraube sehr verrostet und wurde identifiziert als Eintrittsstelle für das über Jahre eingesickertes Wasser. Alle Schrauben durch Edelstahlschrauben ersetzt und mit viel Silikon abgedichtet. Graue Teile wieder dran und zusätzlich mit Silikonnaht so zugemacht dass kein Wasser mehr dahinter laufen kann. Womo jetzt trocken. G4 unter Atemschutz und super Belüftung auf das abgetrockte Holz verstrichen , dass ganze zwei mal im Abstand von 24 Std. satt gestrichen. Die gesamte Rückwand in Höhe von 25 cm und Länge von 3,30 cm im abstand von 15 cm vorsichtig angebohrt und dann in jedes Loch mit einer 50 ml Spritze und einer dicken Nadel jeweils G4 eingespritzt. Das gleiche dann hinten links und rechts, wo das Gasfach und die Serviceklappe angebracht sind, die Stellen angebohrt und geimpft mit G4 , Löcher mit Blindstopfen und Silikon verschlossen. Nach dem dann 14 Tage gelüftet war ging's weiter. Boots Sperrholz jeweils zehn Lagen über einander gepresst und Wasserfest , Vorderseite und Rückseite ist mit Kunststoff behandelt gekauft. Schablonen gemacht und Sperrholz ausgesägt und innen angepasst. Auf 3,30 cm Länge und 40 cm breite bis zum gesunden Holz satt eingeklebt und mit Druck 24 h befestigt. Dann hinten Rückwand 3,30 m lang und 30 cm hoch mit Druck verklebt . Alle Übergänge mit Silikonnaht versiegelt. Druckpumpe wider eingebaut und neue Stützen innen für die Sitztruhen hergestellt und befestigt. Weiter Lüften bei jeder Gelegenheit. Womo hinten hoch gestellt. Wunderbar kann man darunter liegen und arbeiten. Der gesamte Unterboden war bis zur Tropfkante mit Teroson zu geklebt, mit einer scharfen Spachtel alles abgekratzt, war eine Heidenarbeit, Holz war auch da sehr nass. Zerbröseltes Holz weggemacht und festgestellt, dass nach der G4 Behandlung auf einer Länge von 3,30 m und einer Breite von 50 cm das gleiche Bootssperrholz als Unterboden neu eingeklebt werden muss. Alles vermessen und mit Druck und viel Spezial Kleber angedrückt, mit Stützen von unten Druck nach oben ,nach 48 h die Stützen abgenommen, alle erkannten Ritzen mit Teroson verschlossen. Kosten waren , meine Zeit, G4 60 €, Holz Spezial 100 €, weiter gut gelüftet und dann der Test, es ging zehn Tage nach Texel kein Geruch festgestellt keiner hatte Kopfschmerzen alles dicht. So das war's.

Gast am 12 Jul 2015 16:20:22

Da hast du dir viel Arbeit gemacht, alle Achtung!

Aber warum Silikon als Dichtmittel? Das hält nicht dauerhaft. Polymer-Kleber ist das Mittel der Wahl!

Liebe , Alf

heinz260se am 26 Jul 2015 10:10:48

chris7979 hat geschrieben:Ja, die Eintrittsstellen lagen dann wirklich an den Rückleuchten. Werde aber regelmäßig messen um neuerliches Unheil zu verhindern.



Chris

Hallo Chris, habe ein ähnliches Problem! Wäre nett wenn du dich mal bei mir melden würdest, hätte einige Fragen zu den Bezugsquellen!
Denke das bei meinem Fahrzeug (Eura Mobil 635 LS) Wasser durch die Rückleuchten eintreten!
Wohne in Witten.

Viele Heinz

Gast am 06 Aug 2015 11:04:33

Hallo Chris,
bin durchs Forum auf Deinen Bericht gestossen.
Habe an meinem Euro auch einen Wasserschaden, der behoben werden muss. Kannst Du mir den Händler nennen, der Dein Fahrzeug repariert hat? Komme selbst aus Essen.
Würde mich über eine Antwort freuen.

Jürgen

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