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Hallo Forengemeinde, wie bekannt liefert MB seit September 2013 seine Sprinter auch mit Motoren nach Schadstoffklasse Euro VI aus. Dazu wird in den Abgasstrom ein Zusatzstoff AdBlue eingespritzt. Laut MB-Angabe hat der Tank für AdBlue ein Volumen von 18 Litern. Wir holen in der kommenden Woche unser neues Womo mit dieser Technik. Nun meine konkreten Fragen: 1. Wer hat schon Erfahrungen über die Reichweite, die mit einer Tankfüllung erreicht wird? 2. Wie sieht es mit der Versorgung mit AdBlue im Ausland aus? 3. Ist es empfehlenswert (oder vielleicht sogar erforderlich) einen Ersatzkanister AdBlue mitzuführen? Vorab vielen Dank für Eure Antworten. Silvia und Walter Hallo, 1. ca. 6000km 2. sehr dünn, - bei MB Niederlassungen im Ausland möglich 3. wenn du eine Route mit mehr als 5000km machst, 2 Liter mitnehmen.
Zumindest in F - nonexistent :!: In einer der beiden großen Zeitschriften war ein entsprechender Leserbrief. Ein (offensichtlich defekter) Sprinter hat so viel AdBlue gesoffen, daß die F-Fahrt abgebrochen werden mußte :( Zumindest in F - nonexistent :!: In einer der beiden großen Zeitschriften war ein entsprechender Leserbrief. Ein (offensichtlich defekter) Sprinter hat so viel AdBlue gesoffen, daß die F-Fahrt abgebrochen werden mußte :([/quote][/quote] Hallo Wolfgang, muss dir wiedersprechen. --> Link
:nixweiss: Aber in der pm April 2014 auf Seite 108 ist ein Leserbrief " Mangels AdBlue die Reise abgebrochen". Dort berichtet ein Leser über entsprechende Erfahrung in F mit seinem neuen Wochner auf MB Sprinter ... Der soll nur noch mit AdBlue nach ISO 222241 betankt werden, diese Norm haben die LKW´s in F (noch) nicht. Also gibt´s wohl doch entsprechende Tanken mit AdBlue, die aber den (richtigen) Saft noch nicht haben .. :(
kann ich so bestätigen dumme frage: gips eigentlich auch euro 6 (diesel-)motoren, die das ohne das blaue zeugs hinkriegen...? Hatte auch schon gesucht, scheint ab Euro 6 ein Problem zu werden. SCR bei Iveco kommt ohne AGR (Abgasrückführung) aus, nicht ohne AdBlue :(
Ist doch Harnstoff, könnte man zur Not nicht in den Tank pinkeln :mrgreen: Dieter Könnte man .. wird aber nix bzw. nur Ärger bringen .. 8) - Es ist eine Straftat (Steuer-/Subventionsbetrug), was anderes als AdBlue zu verwenden - ist es auslesbar aus dem Fehlerspeicher - ist Urin zwar Harnstoff, aber mit deutlich zu wenig Ammoniak, das wird den KAT nicht putzen - geht die Kiste (also der Motor) sofort in Notprogramm Lieber nicht ... auch wenn´s verlockend klingt .. 8)
Ja, die von Mazda. ich fand den Leserbrief in der pm eine Frechheit, hier die Fa. Wochner ins Spiel zu bringen. Diese konnten überhaupt nichts dafür, der Fehler lag eindeutig bei Mercedes. Es wurde irgend ein Teil gewechselt, somit die Sache erledigt ist. Vielleicht meldet sich der Schreiber des Leserbriefes ja auch hier zu Wort und berichtet über die weiteren Erfahrungen mit seinem EURO VI. Servus Wir mit den 40tonnern fahren seit Jahren mit AdBlue herum , ich kann mir nicht vorstellen das es im Ausland nicht zu kaufen ist. War selber mit dem AdBlue Brummi noch nicht im Ausland kann es also nicht direkt bestätigen , aber es fahren zig tausende davon in ganz Europa herum .... Hallo Forengemeinde, danke für Eure Antworten. Wir werden in Zukunft auf alle Fälle mit einem Ersatzkanister unterwegs sein. Dann kann eigentlich nicht allzu viel schief gehen. Silvia und Walter
In F ist es kein Problem, habe es im vorigen Jahr an sehr vielen Tankstellen gesehen. Die Zapfanlagen stehen meistens etwas abseits und häufig in Zweisamkeit mit einer Dieselzapfsäule. ät Sylvia und Walter, passt aber auf, dass nichts verkleckert, sonst denken die Nachbarn, ihr seid eine mobile WC-Station. :lach: Albert welcher Euro VI Sprinterfahrer kann seine Erfahrungen hier weitergeben. Wie ist die Versorgung mit ADblue im Ausland usw.
hallo Lancelot, das liest sich so, als würde es AdBlue verschiedener Qualitäten geben. Das wäre mir völlig neu. Laut der Webseite findadblue.com ist AdBlue ein Stoff, der (u.a.) nach ISO 22241 produziert wird. ISO 222241 in Bezug auf AdBlue gibt es m.E. nicht. Die Verfügbarkeit ist auch in F gegeben - s. die von rolf51 verlinkte Webseite. Auf unserer Asientour hätten wir bei EuroVI über 100 Liter Adblue zusätzlich mitnehmen müssen - nicht machbar! Und in Südamerika glaube ich nicht, dass es dort Adblue gibt. Auch auf Island habe ich kein Adblue entdeckt. Also sind EuroVI-Motoren für große Auslandsreisen nicht geeignet. Ich bin heilfroh, dass das Gogolobil "nur" EuroIV hat. Habe die Ehre Gogolo Mercedes-Vertretungen gibt es überall. Man kann sich dorthin das Zeugs liefern lassen. Die andere Variante ist, für Reisen außerhalb Europas den AdBlue-Bedarf rausparametrisieren zu lassen. Technisch ist das kein Problem, zumindest für Fahrzeuge, es auch in der Behördenversion gibt. Also auch mit Euro V und VI kann man Weltreisen machen. :) Gogolo, wenn mich nicht alles täuscht, hat Dein Iveco einen DPF (mein Vario nicht :D ). Da musst Du Dir für Südamerika ja auch was einfallen lassen. Ist kein wirkliches Problem, ich weiß. :wink: AdBlue ist reine Augenauswischerei - hab bei meinem euro 1 einen Schluck davon beigemengt ... rußt noch immer :lol:
Und nicht nur bei Mercedes, auch Volvo, Iveco, Daf, MAN, usw. Da wo LKW Service Stationen sind, gibt es auch AdBlue --> Link Meine Meinung: Wer viele tausend Kilometer aus Lust und Laune zum Vergnügen fährt, kann auch etwas für die Umwelt tun. Deshalb finde ich AdBlue so schlecht nicht :) vg gerald
Wieso sollte man mit Euro V auch keine machen können? Hat doch nur Euro VI mit AdBlue zu schaffen. , Christian
Stimmt nicht - mein Vario hat Euro V und AdBlue. Namensvetter :)
Mag sein ... :) Ich hab "meine Weisheiten dazu" auch nur aus dem pm-Artikel, nehme an, die haben ordentlich recherchiert. Wir sind mit Euro V (DPF, kein AdBlue) ja nicht betroffen ... zum Glück :) Wer viele tausend Kilometer aus Lust und Laune zum Vergnügen fährt, kann auch etwas für die Umwelt tun. Deshalb finde ich AdBlue so schlecht nicht :) ich bin der gleichen Meinung, deshalb haben wir uns einen Euro 6 bestellt :) und einen oder zwei Kanister AdBlue kann ich ohne Probleme auf längeren Reisen mitnehmen. Gegen Unweltfreundliches und speziell AdBlue ist ja auch nix zu sagen - wenn, ja wenn es das Zeugs überall gäbe. Das ist eben nicht der Fall, insbesondere nicht in Südamerika oder Asien. Von Afrika ganz zu schweigen, von Marokko mal abgesehen. Mal abgesehen von den Ausfallrisiken, die solche hochgezüchteten Bauteile in der SCR-Anlage mit sich bringen. Noch wäre man besser beraten, für Weltreisen ein altes Fzg. ohne Elektronik und AdBlue-Gedöns zu nehmen. (Werde bei Seabridge anfragen, wie die das auf ihrer Asientour handhaben mit Fahrzeugen, die Ad Blue brauchen.... Zur Not könnte ich 200l mitnehmen, aber schön ist anders) Wir hatten das schon mal diskutiert : ein Vorschlag war, zu den Werksniederlassungen oder Servicestützpunkten im jeweiligen Zielgebiet die benötigte Menge an AdBlue vorausschicken zu lassen. Die Ersatzteile kommen ja auch dorthin ... also gibt´s vorhandene Logistik.
Ein Bekannter hat dies versucht (für China und die Seidenstraße) - hat aber definitiv nicht geklappt, bzw. die Firmen haben von vorne herein "abgewinkt". Wie willst du auch einem Chinesen oder Usbeken oder Iraner (in den Iran kannst du absolut kein Adblue importieren - Boykottvorschriften) schriftlich begreiflich machen, dass er das Adblue für einen Herrn XXXXX deponieren soll... Und was ist, wenn du hinkommst und es ist nichts davon da??? Gleiches dürfte möglicherweise auch für Südamerika gelten. Und ich denke, in Osteuropa (z.B. Moldawien, Weissrussland, Ukraine) ist die Versorgung mit Adblue ebenfalls äußerst schwierig. Es ist schon absolut richtig, was Allradliebhaber schreibt:
Habe die Ehre Gogolo
Die großen Speditionen stehen vor dem gleichen Problem (sofern sie AdBlue nicht an Bord mitführen können). Die lassen über die Organisation des Fahrzeugherstellers einen Service-Auftrag erstellen, der am xx.xx.xxxx in "Hinterpfuideife" zur Ausführung kommen soll. Dazu werden Ersatzteile benötigt mit P/No xxxxx (das wäre z.B. auch der Kanister AdBlue). Das funzt angeblich alles elektronisch per mail/net, die E-Teile werden termingerecht bereitgestellt (per Ersatzteil-Logistik). (bei MB soll das so sein, weltweit ! Ob´s wirklich so ist ... :nixweiss:) Klar : der ganzen Problematik geht man aus dem Weg mit einem < EUR IV Fahrzeug/Motor. Noch gibt´s die ja .. :) Irgendwo habe ich gelesen (keine Ahnung mehr wo), dass man den AB Teil so umprogrammieren kann, das kein AB mehr benötigt wird. Das AB wird ja nur vor dem Kat eingespritzt und ist nur ein zusätzliche Abgasbehandlung. Umprogrammiert darf man so ein Fahrzeug in DE aber wohl nicht mehr bewegen. ja, das ist richtig. Schließlich fahren Behördenfahrzeuge weiter mit voller Leistung, auch wenn das Harnstoffzeugs alle ist. Einen Feuerwehreinsatz abbrechen deswegen ist ja nun wirklich eine schlechte Idee. Das Blöde ist nur, dass niemand so richtig mit der Sprache herauswill von wejen Beihilfe zur Steuer- bzw. Gebührenhinterziehung etc. pp. Man muss sich also auf die langwierige Suche in den Weiten des Internets begeben .... |
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