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Hallo liebe Griechenlandfahrer/innen!
Aufgrund der tollen und ausführlichen Reiseberichte wollen wir (1m, 1w, 1km, 1kw + 1h ;) ) 2007 im Sommer nach GR. Was ich aber noch nirgends gefunden habe ist eine Liste mit Entsorgungsmöglichkeiten in Griechenland. Man liest zwar immer, das man an jeder Ecke Wasser zapfen kann, aber keiner sagt so richtig, was er mit dem Grauwasser und dem Inhalt der Casette/Festtanktoilette so veranstaltet. Wir sind eigentlich Freisteher, würden aber auch mal zwei bis drei Tage auf einen CP gehen. Haben alle CP´s eine Entsorgungsmöglichkeit für Reisemobile? Ich bin nämlich aufgrund meiner Festtank-Toilette zwingend darauf angewiesen (ich mag halt keine Cassetten schleppen :D). Schonmal danke für die Infos! Hallo,
da würd ich mir einen Eimer oder einen langen Schlauch mitnehmen. So richtige Entsorgungsstellen hab ich in Griechenland noch nicht gesehen. Entsorgungsmöglichkeiten für Festtank habe ich in Griechenland noch nie gesehen...und freistehen im Sommer ist fast überall verboten und wird wohl auch ziemlich verfolgt. Eine Erklärung z. B. 4 Millionen Athener wollen zu der Zeit an der Küste Urlaub machen und außerdem viele Hundert italienische Wohnmobile.(Erklärung von Diana- wer schon mal bei Nachos war, kennt seine Tochter)
Aretousa Da Griechenland ja eventuell auch bei uns in diesem Jahr ansteht und es unsere erste Fahrt dorthin mit dem Womo sein würde, wären auch wir an Hinweisen zur Entsorgung der Festtanks interessiert. Also ihr Dauerbesucher lasst mal ein wenig mehr aus eurem Erfahrungsschatzkästlein hören.
Wolf nee, habe einmal auf einem Campingplatz gesehen, wie einer mit einem Festtank entsorgt. Klappte aber nur, weil der CP noch nicht voll belegt war, sonst wäre dieses Womo wohl kaum durch die engen Wege bis zum Entsorgungsplatz gekommen. Es ändert sich zwar laufend was - nur vor 6 Jahren hat ich richtig Probleme den Festtank zu entsorgen.
Problemlösungen: " Güllewagen " mit 30 Liter Fassungsvermögen und rollbar oder belastbare Häckslerpumpe die 30 Meter oder mehr über- brückt. Pijpop Hallo!
Ich war vor ca. 7 Jahren das letzte Mal in Griechenland. Mein damaliges WoMo hatte einen 100 l Festtank. Ich musste meistens die Leute vom CP nach Einlassmöglichkeiten fragen. Es gab dann auch immer ein Loch, in das ich Ablassen konnte. Manchmal gab es Einlässe deren Niveau aber so hoch war, dass der Schlauch nach dem Entleerungsvorgang noch mit der Fäkalienbrühe gefüllt war. Und ein gefüllter Ziehharmonikaschlauch mit 75 mm Durchmesser und ca. 2 m Länge wiegt dann ca. 8 kg und ist nach dem Abkoppeln nicht so leicht zu handhaben. Meine Frau musste das Auslaufrohr am Schacht halten und hob dann den Schlauch zum Entleeren langsam in die Höhe. Manchmal musste ich dann anschließend meine Füße und Beine waschen. Das war mit ein Grund beim neuen WoMo auf einen Festtank, trotz vieler Vorteile, zu verzichten. Wolfgang Ja, ich denke Festtankentleeren ist in Griechenalnd überall ein Problem. Denn auch die Campinplätze die im ADAC Führer zum Beispiel mit dem Entsorgungsstation Symbol gekennzeichnet sind haben nur irgendwo einen Ausguss fürs Clo- oft sogar innerhalb von kleinen Hütten.....
Aretousa Update:
Wir waren vom 21.07. - 9.08. auf dem Peleponnes und haben auf vier verschiedenen Campingplätzen ohne Probleme die Toilette entsorgt. Eine Schlauchlänge von 2 m hat überall gereicht. Ich hol den Fred noch mal nach oben - hat sich die Lage der Festtankkloentsorgung 2008 gebessert?
Wie siehts mit der Stromversorgung auf CPs in GR aus?
hallo warum verwendest du keinen pumpmax? lg g Bin zwar nicht Nille,
aber ich möcht selber auch keinen Pumpmax nehmen. Ich hab extra auf Festtank umgerüstet um nicht mehr mit der Sch*** in Kontakt zu kommen. Und auch wenn der PM sehr gut arbeiten mag - etwas Dreck is immer... nee, dann lieber nen überfahrbarer Bodeneinlass und ich bin glücklich ;-)
hmmmm weiss ned hab ja erst ein paarmal entsorgt damit aber ich finde es geht prima zuerst 100liter schwarzwasser, danach gute 100liter grauwasser da is nix mehr mit sch***** .... aber ok bodenauslass is auch kewl lg g
Strom gibt es natürlich auf den Campingplätzen hin und wider aber relativ wenig Ampere. Zur Entsorgung kann ich nichts Neues beisteuern. Moin!
Wie ich oben im Update geschrieben habe: Wir konnten auf jedem der 5 griechischen Campingplätze OHNE PROBLEME unseren Fäkaltank entleeren. Strom war auch über ausreichend hoch abgesichert um die Frostair zu betreiben.
Hallo , ich habe von einem Griechenlandfahrer,der immer nur auf "Stellplätzen"steht, den Satz gehört:"Kannst an jeder Ecke entsorgen,machen alle so" lg peter
Nein, machen nicht alle so. Und die Sache mit dem Klappspaten- von Schulz empfohlen- sollte endlich aus den Hirnen der Wohnmobilfahrer verschwinden. Wo bitte soll denn da "jede Ecke" sein? Wir stehen auch mit wenigen Ausnahmen frei in Griechenland- allerdings nur in der Vor-und Nachsaison. Wir fahren mit zwei Toilettencassetten und haben keine Problem mit dem Entsorgen. Wenn ich mir vorstelle ein Festtankbesitzer entsorgt an jeder Ecke......da muss ich den bei mir normalerweise verpönten smilie bemühen :ooo: :ooo: und ich befürchte, es kommt der Tag da findet man in Griechenland kein Plätzchen mehr an dem man unbehelligt frei stehen kann.
Hi Lena! Das war mal wieder eine Punktlandung! Was für Schweinereien, im Namen Schulzes da verbrochen werden, wie Sch...vergraben in Strandnähe, wo dann die eigenen Kinder drin spielen, oder öffnen der Festtankschieber auf der Hauptstraße, daß man die Spur kilometerweit verfolgen kann, trägt nicht dazu bei, daß die Womofraktion einen besseren Ruf bekommt. Wir führen auch immer eine Ersatzkassette mit, so daß wir echt 5- 6 Tage Ruhe haben und wenn man eine geeignete Entsorgungsmöglichkeit hat, dann alles auf einmal loswerden kann. Es gibt oft bei Gaststätten eine Möglichkeit, oder in größeren Orten auch öffentliche Toiletten, wo man sein Zeug loswerden kann. Ist manchmal ein wenig umständlich, aber das sollte man in Kauf nehmen, wenn schon die Stellplätze nichts kosten... Wir sammeln das Papier getrennt, entsorgen das täglich in einer der zahlreichen Mülltonnen, wo der Geruch von Fischeingeweiden,oder sonstigen Leckereien unser bißchen Gestank leicht überdeckt. :) Somit kann man schnell und ohne viel nachzuspülken sein Klöchen entsorgen. Ansonsten gibt es im Sommer jede Menge Campingplätze, welche z.T. recht schlecht besucht sind - warum wohl- und da findet sich bestimmt ein passendes Loch, wo man abkippen kann! Hallo,
die umweltgerechte Entsorgung in Griechenland ist häufig nicht gesichert. Viele Orte haben keine Kläranlagen. Das Ganze landet in Sickergruben gelegentlich auch direkt im Meer (daher wird das Klopapier auch im beistehenden Eimer getrennt gesammelt). Daher sind die Thesen von Schulze auch nicht viel schlimmer als eine Entsorgung auf dem CP. Jürgen Die korrekte Entsorgung ist nicht nur häufig nicht gesichert, sondern MEIST nicht gesichert.. höchstens in Ballungsräumen...
Selbst wenn optisch Kläranlagen vorhanden sind (z.b. die auf dem Weg nach Methana....) heisst das noch lange nicht, dass sie auch in Betrieb sind. Das Klopapier wird deshalb separat gesammelt, weil a. die Sickergruben "verbacken" würden (Klopapier wird steinhart in den Gruben, da oftmals nicht genug Wasser gleichzeitig vorhanden ist) b. sind oftmals die Abflussrohre zu eng dimensioniert Wenn ich die hier die Posts der Klappspatenfraktion so lese: :flop: :ooo:
Könnt Ihr Euch mal bitte vor Augen führen, was wir von griechischen Womofahrern halten würden, die im GR-Camperforum schreiben würden: Entsorgung in Deutschland ist kein Problem, es gibt zwar genug Möglichkeiten an Tankstellen, Rastanlagen und Campingplätzen zu entsorgen, aber man sich auch einfach ein ruhiges Plätzchen suchen den Inhalt der Toilettenkassette im Wald vergraben. Wenn keiner zuschaut kann man auch ohne Sorgen das Grauwasser einfach laufen lassen....ist doch nur ein bisschen Spüli drin..... Es ist für mich absolut unverständlich warum man als Deutscher sich in GR anders verhält als Zuhause. Letztes Jahr hatten wir auf der Fähre so ein Schwein vor uns: Spätabends fängt es an zu plätschern und die Sau flutet das Campingdeck mit dem Inhalt seines Abwassertanks.....ohne Worte!!!
und dann noch: c. damit das Papier nicht im Meer schwimmt.
Hallo Nils, leider gibt es in Griechenland fast keine Möglichkeit dein Chemieklo ordnungsgemäß zu entsorgen. Nur weil du dein Abwasser in irgendein Gulli oder Klo schüttest ist es noch lange nicht ordnungsgemäß entsorgt (aber das Gewissen ist beruhigt). Wenn du umweltbewusst handeln möchtest, solltest du kein Chemieklo in Gr benutzen. Welche Optionen hast du denn: 1 Sickergrube mit evtl Überlauf in einen Bach oder ins Meer 2.Direkte Einleitung ins Meer oder Bach. 3.Klappspatenfraktion PS: Wir haben in Griechenland ein kleines Häuschen und fahren mit unserem kleinen Womo (Ford Nugget ohne Klo) nur zu unserem Häuschen und gehören somit nicht zu der Klappspatenfraktion! jürgens Hallo zusammen,
bin gerade mit der Tourplanung für Griechenland fertig geworden. Alle anzusteuernden Sehenswürdigkeiten eingebaut, Stellplätze mit GPS-Koordinaten eingebaut - aber kein Stellplatz hat eine Entsorgungsstation. Aus Skandinavien kenne ich das ganz anders, da braucht man eigentlich gar nicht groß planen, man findet immer eine Entsorgungsstation. Und jetzt lese ich diesen Thread. Jetzt weis ich wenigstens, warum ich keine Entsorgungsstation gefunden habe. Fazit dieses Threads: Umweltgerechte Entsorgung des Tanks nicht möglich. Oder habe ich etwas übersehen? Reinhold
Moin! Mir ist sicher klar, das viele Gullis usw. nicht an ein Kanalnetz angeschlossen sind. Immerhin habe ich bei der Entsorgung ein gutes Gefühl und sicher keine neuen Womo-Feinde hervorgebracht ;-) PS: Ich nutze nie Chemie im Fäk.-Tank... Hallöle,
ich hole das thema mal wieder hoch. wir wollen nächsten sommer das erste mal mit Womo nach gr. da wir einen festtank haben, und den auch nutzen, suchen wir entsprechende bodenauslässe um sauber entsorgen zu können. wir würden uns von entsorgung zu entsorgung weiter nach süden vortasten. am spanischen atlantik hat das sehr gut geklappt. wir bräuchten nur eine anlaufstelle im norden um uns weiter vortasten zu können. wie sieht die situation z.ZT. aus? LG Stoffel 69 Hi
Entsorgung in Griechenlad geht nur auf Campingplätzen. Jedoch gibt es kaum Kläranlagen in Gr. Heiko Hallöle,
haben die CPs denn Bodenauslässe, oder nur Ausgüsse für Chemieklos, die mit dem Womo evtl. nicht direkt angefahren werden können? Das keine Kläranlagen vorhanden sind ist denke ich ein generelles Problem in Griechenland. Da wir keine Chemie verwenden, trifft uns das nicht anders, als jeden anderen Urlauber dort auch. LG Stoffel Wisst ihr - die Korrektentsorger - eigentlich wie der Grieche sein Haus baut bzw. die Fäkalien und Abwasser aus dem Haus entsorgt? Da wird eine Sickergrube vor oder hinter dem Haus gebaggert und fertig.
Gerade erst dieses Jahr gesehen bei einem guten Freund der auf Evia sein Haus gebaut hat. Noch dazu bin ich mir fast sicher, daß die wenigsten CPs an eine Kläranlage angeschlossen sind, dort wird nach dem gleichen Verfahren entsorgt. Auf dem ganzen Peloponnes hab ich jedenfalls keine einzige Kläranlage gesehen. Deswegen finde ich, solange man keine Chemie nutzt diese - Klappspaten - Entsorgung als nicht verwerflich, da der gemeine Grieche es nicht anders macht. Das ist nix anderes als eine Sickergrube, sollte halt nicht direkt am Strand sein. Das wird im übrigen auch noch in einigen Dörfern in Deutschland so gehandhabt, die nicht am öffentlichen Abwssernetz angeschlossen sind. Ciao Didier Didier
ich kann mich dir nur anschliessen. Die, welche mit "Klappspaten-Fraktion" um sich werfen, sind doch die, die sich nur in HS in einem CP aufhalten. da aber der GR-Tourismus auch "Gäste" im Fühjahr oder Spätherbst brauchen kann, bleibt dem WoMo-Fahrer dann, dank überall noch geschlossenen CP, gar nichts andere übrig. Auch öff. WC zur Entsorgung sind abseits der Heerstrassen SEHR dünn gesäht. Zudem, wo liegt eigentlich der wirkliche Unterschied, ob die Exkremente vom Rind, Pferd, Schwein oder Mensch stammen? Auf der ganzen Welt werden im ländlichen Raum diese zur Düngung verwendet Wo glauben denn die "Gut-Menschen", geht die Jauche der deutschen Riesen-Tier-Fabriken hin, wohl in die städtische Kläranlage?? Das hat jetzt mit der Situation in Griechenland nur mittelbar zu tun: während unserer großen Asienreise 2011 durch Russland, Mongolei, China, Kirgistan, Usbekistan, Turkmenistan, Iran, Armenien und Georgien haben wir keinen einzigen Campingplatz oder Entsorgungsstation gesehen. Auch Kläranlagen, wo wir das Zeug loswerden wollten: Fehlanzeige. Was meint ihr wohl, waswir gemacht haben?
Ich kann mich deshalb nur Didier und Volki zu 100% anschließen. Habe die Ehre Gogolo Bei diesem Thema geht es mit Sicherheit nicht um die Zugehörigkeit zur "Gutmensch-" bzw. "Klappspaten-Fraktion". Wir sollten nur bedenken, daß wir in dem hier angesprochenen Fall "Gäste" in Griechenland sind. Normalerweise bedeutet dies ja eine Fähigkeit zur Anpassung. Dem würde die unter anderem von Volki und Gogolo zum Beispiel angesprochene Vorgehensweise entsprechen. Andererseits möchte ich z, B. in den Gastländern nicht negativ auffallen, deshalb tue ich das auch nicht.
Selbst wenn viele Griechen es genauso machen, ist es etwas anderes, wenn wir uns das gleiche Recht heraus nehmen. Es gibt genügend andere Möglichkeiten der Entsorgung.
Es geht nicht darum, ob das Gut oder Schlecht ist, obs die Griechen machen oder sonst wie, sondern schlichtweg um die UNMÖGLICHKEIT anders zu handeln. Das heisst auch nicht, dass ich das immer so mache, aber in den vielen Jahren abseits der Hauptrouten und bei geschlossenenen CP, bleibt dir gelegentlich nichts anders übrig. Aber auch dieses leidige "Geschäft" kann man korrekt erledigen, in dem man dem "Schulz-Ratschlag" folgt und abseits. ein gutes Stück, in die leere "Pampa" geht (und ohne Chemie oder Geschmacksverbesserer.) Wenn du ja weisst, dass es "genügend andere Möglichkeiten der Entsogung" gibt, dann lass uns an deinem Wissen teil haben :D Sehe ich absolut genauso!!!! Ein gutes und aus meiner Sicht richtiges Posting von Volki!
Wenn man natürlich von Campingplatz zu Campingplatz fährt, hat man dieses Problem nicht, aber dies ist in meinen Augen nicht der Sinn des mobilen Unterwegseins und auch ich habe nicht die geringsten Bedenken, wenn es denn nicht anders geht, die Kassette so zu entleeren, dass niemand davon etwas mitbekommt. Nur, eine kurze Anmerkung. Ich erlaube mir als Frau von Säcker zu antworten. Wir waren in den letzen 20 Jahren etwa 15 mal mit dem Wohnmobil, immer in der Nebensaison, in Griechenland. Allerdings nie länger als 3 Wochen da wir Ferien abhängig sind. In den meisten dieser Urlaube haben wir 2 oder 3 Tage auf dem Campingplatz gestanden ansonsten frei.
Wir haben keinen Klappspaten gebraucht.
Danke für die Relativierung! Denn wenn das Hauptkriterium ist, "ich mache irgendetwas auch so, weil es die Griechen Türken, Albaner, Italiener... auch so machen", müsste ich auch Verständnis für die vielen, vielen LKW-Fahrer haben, die, die Rastätten und Parkplätze in großflächige Urinale verwandeln. :wink: Peter Liebe Lena,
bitte nenne mir, in der Vor-oder Nach-Saison, einen offenen CP, der sich grob gesagt, NÖRDLICH der Odos Egnatia befindet? Den in Alexandoupolis oben, kenne und nutze ich :D Den Klappspaten braucht es auch nicht, man kann auch einfacher "entleeren" :? (Anwesende sind, wie immer, davon ausgenommen) Ich weiß, was du meinst. Ist leider wirklich so. Wobei ich hierzu etwas sagen will: Wer LKW-Maut kassiert sollte den LKW-Fahrern auch genügend Parkmöglichkeiten inkl. Toiletten zur Verfügung stellen. Denn bei Fahrer abzukassieren, die verzweifelt einen freien Park-/Stellplatz suchen und hierdurch die Fahrzeit überschreiten, finde ich ein Unverschämtheit. Sorry fürs O.T., musste aber mal raus! Denn die LKW-Fahrer sind nicht zu beneiden.
Pardon. Völlig übersehen. Wenn der Begriff "Gutmensch" auftaucht, denke ich manchmal, dass die Benutzer auch über den vermutl. Ursprung dieses Wortes unterrichtet sein sollten ...Nach der Definition unserer deutschen Tea-Party-Isten handelt es sich also bei Hessel um einen typischen Gutmenschen. Er war Mitglied des französischen Widerstands, wurde von der Gestapo gefoltert und überlebte das KZ. Schon damals hat es das Wort Gutmensch gegeben. Es wurde wohl von den Nazis gegen die Anhänger des Grafen Galen verwendet, die gegen die Tötung körperlich und geistig Behinderter gekämpft haben. Man sollte also künftig die Bezeichnung Gutmensch als Ehrentitel und Adelsprädikat führen... (Christian Nürnberger, 59, Träger der Silbernen Ehrennadel für 40 Jahre »Leiden an der SPD«, ist oft als Gutmensch beschimpft worden. Das Wort perlt an ihm ab, seit er weiß, dass es von den Nazis kommt, also eine Bösmenschen-Schöpfung ist, SZ Magazin, Heft 4/2011) Nach so einer Begriffsklärung, könnte man dann den Begriff entweder bewußt weiterverwenden, oder ihn sein lassen. Je nachdem.... Peter
Auch OT, aber zum besseren Verständnis: Ich beneide keine LKW-Fahrer, die was suchen müssen, und auch keine WoMo-Fahrer, die keine Entsorgungsmöglichkeit finden. Trotzdem ist dieses - artverwandte - Problem, zumindest hier, keine Frage von fehlenden Toiletten. Bei mir, in der Nähe ist ein AB-Parkplatz, an dem ich sehr oft vorbeifahre. Parkplätze sind eigentlich immer reichlich vorhanden. Ein öffentliche (kostenlose!!!) Toilette auch. Trotzdem stehen ganz viele, gut sichtbar, an ihren LKW´s und bewässern Reifen und was weiß ich. Vermutlich dürfen sie sich nicht weit von ihren Trucks entfernen, wg. kostbarer Ladung oder sowas :D Peter Verehrte Entleerer,
wollen wir zum Thema zurückkehren? Beide Fragen, die Volki in seinen Beiträgen gestellt hat, sind nach wie vor nicht beantwortet. Ich darf in aller Freundschaft darum bitten, besagte Beiträge nochmals nachzulesen und - falls möglich - zu beantworten. Bin sehr gespannt auf die Vorschläge bzw. Einschätzungen der Entsorgung tierischer Fäkalien. Den Vorschlag von Aretousa mit dem zweiten Tank- allerdings war es auch der einzige wirkliche Vorschlag - finde ich persönlich nicht sonderlich appetitlich...und dann hilft halt nur der Klappspaten. Mit freundlichen n, Ottomar Hallo,
ich lese staunend hier mit und möchte auch mal was loswerden. Wenn die Griechen Sickergruben bauen oder ein Bauer Gülle auf den Feldern verteilt, besteht ein ganz, ganz großer Unterschied zu der hier zitierten Klappspatenfraktion: Die tun das auf ihrem eigenen Gelände! Auch wenn ich die Begründung lese...sinngemäß: Wenn eben nichts anderes da ist, muss man das halt verbuddeln.....kann ich nur noch schmunzeln. Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass wir uns das Recht herausnehmen, alles das, was fehlt, durch legale/illegale Eigeninitiative zu "beschaffen". Na ja, möchte mal erleben, was ihr sagt, wenn in eurer Nachbarschaft oder in eurem Wald jemand seine Exkremente vergräbt. (Was ich mit dem machen würde, weiß ich schon.) Vorschlag: Warum fragt ihr nicht einen netten Griechen, ob ihr in seine Sickergrube entsorgen könnt? Wäre doch auch eine - sogar völkerverbindende - Lösung.
Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen- in der Gegend waren wir mangels Zeit bisher nur einmal auf dem Weg in die Türkei. :wink: Was allerdings, lieber Ottomar, am zweiten Tank unappetitlich sein soll, er reist in einem sehr dicken schwarzen Müllsack in der Garage und riecht garantiert nicht- wir schlafen drüber und nehmen Gerüche aus der Garage sehr deutlich wahr, verstehe ich nicht. Er ist genauso appetitlich oder auch unappetitlich wie der 1. im Wohnmobil, beide so gut wie immer ohne Chemie, von ein paar Gebissreinigertabs nach dem Entsorgen abgesehen. Allerdings auch wie geschrieben in der Nebensaison. Bei 40° im Schatten im August würde ich mir das 2 mal überlegen. :wink: Liebe Aretousa,
Du hast das Problem exakt getroffen - die Außentemperatur. Schon blöde, wenn man längere Fahrten nur in den Sommerferien machen kann... Aber gestatte mir ein, zwei Fragen: Wie effektiv sind denn die von Dir erwähnten Reinigertabs? Wie oft wendet ihr die an? Mit freundlichen n, Ottomar
Hast du in der Hochsaison Entsorgungsprobleme? Kann ich ja kaum glauben... |
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