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Fachbegriffe leicht erklärt


jochen-muc am 14 Apr 2014 20:02:26

Es gibt manche Dinge, die alte Camperhasen einfach als Kürzel verwenden, und manch Neulinge wissen eigentlich gar nicht um was es da eigentlich geht.

Ich hatte ja neulich erst so ein DejaVu als es um den Begriff EBL ging.

Jetzt bin ich gerade Gedanklich über einen anderen Begriff gestolpert

DICHTIGKEITSPRÜFUNG

also um was es da geht ist mir schon klar, is ja zum Glück keine Abkürzung :D aber wie läuft den sowas ab ?

Und in welchen Zeiträumen schreiben die Hersteller das den vor ? Bzw. wie lange macht Ihr es den ?

"Rennt" da jemand mit einem Prüfgerät durchs Womo durch, oder wird das vorher erst mal sauber beregnet und dann geprüft ?

Turbokatl hat ja neulich erzählt, dass Wasser eigentlich bei kleineren Schäden recht lange braucht um ins Innere einzudringen, also hätte beregnen ja eigentlich keinen Sinn?

Andererseits im Sommer findet so ein Prüfer ja eigentlich so gut wie nie was ?

Gibt es da ein Prüfbuch ähnlich wie das Gasprüfbuch ?

Fraschen über Fraschen :mrgreen: ;D

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Long John Silver am 14 Apr 2014 22:56:08

Zur Dichtigkeitsprüfung wird das Womo erstmal "trocken" beaugäpfelt und mit einem Feuchtigkeitsmessgerät die neuralgischen Stellen gemessen.

Dann wird normalerweise Wachs (oder andere Konservierung) am Unterboden nachgearbeitet.

Anschließend kommt die Monsundusche, nach der innen alles trocken sein muss (wieder optisch und mit dem Feuchtigkeitsmessgerät).

Von Hersteller zu Hersteller (Modell zu Modell) sind die genauen Vorgaben unterschiedlich aber im Prinzip läuft es immer so oder ähnlich.

LJS, heute als Erklärbär verkleidet.

Long John Silver am 14 Apr 2014 22:56:58

Ach ja: die Prüfung wird im Garantieheft des Aufbauherstellers eingetragen. die Prüfung muss während der Garantiezeit (für Dichtigkeit) in der Regel jährlich gemacht werden.

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Stefan-Claudia am 14 Apr 2014 23:03:43

jochen-muc hat geschrieben:DICHTIGKEITSPRÜFUNG
is ja zum Glück keine Abkürzung


die eigentliche Abkürzung lautet DKP ...wollte dann doch keiner nehmen :roll:

mfG Stefan

thomas56 am 14 Apr 2014 23:11:48

jochen-muc hat geschrieben:Es gibt manche Dinge, die alte Camperhasen einfach als Kürzel verwenden, und manch Neulinge wissen eigentlich gar nicht um was es da eigentlich geht.

Ich hatte ja neulich erst so ein DejaVu

Was ist ein De ja Vu? Oder muss Jeder, der ein Womo oder Zelt kauft Latein, Französich und sonstige Sprachen beherrschen? :gruebel:

maredo am 14 Apr 2014 23:21:21

Dichtigkeitsprüfung, leicht gemacht.

Die Kosten sind ja wohl oft entscheidend wie ich hier im Forum lesen darf. Dies trägt natürlich nicht dazu bei, wirklich genau zu prüfen. Die Prüfung ist natürlich mehrheitlich an neuralgischen Stellen, wie Fenster, Dachluken, Alkoven. Dazu kommt, dass an den meisten Stellen gar nicht gemessen werden kann weil sie werksseitig bereits verbaut wurden. Eine Regendusche wird kaum auf die Spur von Feuchtigkeit helfen. Meine Meinung ist das Feuchtigkeit in den Aufbau hineingeht und nicht so schnell verschwindet. Sommer und trocken ist nur ein Gerücht und dabei wären wir beim Thema. Gerücht, riechen muß ein Aufbau gesund und nicht nach Modder. Steckt man seine Nase in ein Auto was längere Zeit nicht geöffnet war, entsprechend auch einen Doppelboden, dann riecht man Probleme. Die muß man nicht mehr messen, sondern nur noch suchen. Na ja, vielleicht hilft ja messen dabei. Die meisten Werkstätten haben nur normale Feuchtigkeitsanzeiger die bereits ausschlagen wenn etwas in der Wand steckt, Stromleitung oder ähnliches. Wirkungsvoller sind da schon spezielle Meßgeräte die auch in die Tiefe messen. Damit kann man dann auch die Radkästen, die Übergänge zum Führerhaus und vieles andere messen.
Eine Dichtigkeitsprüfung ist eine Momentaufnahme, die bereits wenige Tage später, andere Ergebnisse liefern kann. Im Falle der Garantie ist es wichtig was protokolliert wurde, nicht der Rechnungsbetrag und die Dauer der Prüfung, sondern genau was gemacht wurde. Ob es Anbauten gab die nach der Auslieferung gemacht wurden.
Letztlich wird es immer tausend Erklärungen geben warum es nun mal grade so ist, wie es ist und tausend Entschuldigungen und ganz wenig Kulanz.
Ganz wichtig ist, dass Anbauten die Garantie auf Dichtigkeit erlöschen lassen, großräumig natürlich. Es ist aber unpraktisch bereits alle Zubehörteile ab Werk zu bestellen. Irgend etwas kommt immer noch dazu und bringt die Garantie ins Wanken.
Schlimmer noch, manche Handwerker schrauben und nageln was das Zeug hält, wie im Forum zu lesen, Hersteller auch. Es gibt ganz tolle Klebematerialien, man muß nicht mehr schrauben. Das Zeugs ist allerdings brandteuer und oft nicht für Normalos zu erhalten, aber für Firmen. Damit sinkt das Risiko ganz erheblich, Feuchtigkeitsschäden zu bewirken.

Fazit: Dichtigkeitsprüfung ja, aber ohne hohe Anforderung.
Mit dem Unterbodenschutz hat das überhaupt nix zu tun wie ich lesen durfte. Dichtigkeitsprüfung betrifft nur den Aufbau des Herstellers, nicht das Fahrgestell.

maredo

NaviGer am 15 Apr 2014 00:30:14

Hallo Thomas,
ein 'déja vu' (französisch) ist ein 'schon (einmal) gesehen' Erlebnis.

BurnerWil am 15 Apr 2014 00:30:48

thomas56 hat geschrieben:Was ist ein De ja Vu? Oder muss Jeder, der ein Womo oder Zelt kauft Latein, Französich und sonstige Sprachen beherrschen? :gruebel:


Hallo Thomas,

Muss man nicht :D
"De ja Vu" kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie "schon gesehen" oder "schon erlebt".
Es gibt Situationen in denen man denkt, das hast du doch schon mal erlebt/gesehen. Diese sind gemeint

BurnerWil am 15 Apr 2014 00:31:25

Huch, zu spät :roll:

scholko1 am 15 Apr 2014 09:30:18

Ach ja: die Prüfung wird im Garantieheft des Aufbauherstellers eingetragen. die Prüfung muss während der Garantiezeit (für Dichtigkeit) in der Regel jährlich gemacht werden.
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Wohl wahr LJS.

Sehr wichtig ist wohl auch das das Messprotokoll zum Hersteller gelangt um Gültigkeit zu haben.
Bei meinen bisherigen DKP`s :D wurde das immer in meinem beisein zum Hersteller gefaxt und ich hatte so das Faxprotokoll immer gleich auf dem Messprotokoll.

viking92 am 15 Apr 2014 09:33:43

maredo hat geschrieben:Mit dem Unterbodenschutz hat das überhaupt nix zu tun wie ich lesen durfte. Dichtigkeitsprüfung betrifft nur den Aufbau des Herstellers, nicht das Fahrgestell.

maredo

Ich denke mal, er meint die äussere Beschichtung der Bodenplatte :D
Denn auch diese wurde bei unseren Prüfungen regelmässig, an neuralgischen Stellen, nachbearbeitet.


Long John Silver am 15 Apr 2014 21:13:17

maredo hat geschrieben:Mit dem Unterbodenschutz hat das überhaupt nix zu tun wie ich lesen durfte. Dichtigkeitsprüfung betrifft nur den Aufbau des Herstellers, nicht das Fahrgestell.

maredo




Long John Silver hat geschrieben:Dann wird normalerweise Wachs (oder andere Konservierung) am Unterboden nachgearbeitet.



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