Dichtigkeitsprüfung, leicht gemacht.
Die Kosten sind ja wohl oft entscheidend wie ich hier im Forum lesen darf. Dies trägt natürlich nicht dazu bei, wirklich genau zu prüfen. Die Prüfung ist natürlich mehrheitlich an neuralgischen Stellen, wie Fenster, Dachluken, Alkoven. Dazu kommt, dass an den meisten Stellen gar nicht gemessen werden kann weil sie werksseitig bereits verbaut wurden. Eine Regendusche wird kaum auf die Spur von Feuchtigkeit helfen. Meine Meinung ist das Feuchtigkeit in den Aufbau hineingeht und nicht so schnell verschwindet. Sommer und trocken ist nur ein Gerücht und dabei wären wir beim Thema. Gerücht, riechen muß ein Aufbau gesund und nicht nach Modder. Steckt man seine Nase in ein Auto was längere Zeit nicht geöffnet war, entsprechend auch einen Doppelboden, dann riecht man Probleme. Die muß man nicht mehr messen, sondern nur noch suchen. Na ja, vielleicht hilft ja messen dabei. Die meisten Werkstätten haben nur normale Feuchtigkeitsanzeiger die bereits ausschlagen wenn etwas in der Wand steckt, Stromleitung oder ähnliches. Wirkungsvoller sind da schon spezielle Meßgeräte die auch in die Tiefe messen. Damit kann man dann auch die Radkästen, die Übergänge zum Führerhaus und vieles andere messen.
Eine Dichtigkeitsprüfung ist eine Momentaufnahme, die bereits wenige Tage später, andere Ergebnisse liefern kann. Im Falle der Garantie ist es wichtig was protokolliert wurde, nicht der Rechnungsbetrag und die Dauer der Prüfung, sondern genau was gemacht wurde. Ob es Anbauten gab die nach der Auslieferung gemacht wurden.
Letztlich wird es immer tausend Erklärungen geben warum es nun mal grade so ist, wie es ist und tausend Entschuldigungen und ganz wenig Kulanz.
Ganz wichtig ist, dass Anbauten die Garantie auf Dichtigkeit erlöschen lassen, großräumig natürlich. Es ist aber unpraktisch bereits alle Zubehörteile ab Werk zu bestellen. Irgend etwas kommt immer noch dazu und bringt die Garantie ins Wanken.
Schlimmer noch, manche Handwerker schrauben und nageln was das Zeug hält, wie im Forum zu lesen, Hersteller auch. Es gibt ganz tolle Klebematerialien, man muß nicht mehr schrauben. Das Zeugs ist allerdings brandteuer und oft nicht für Normalos zu erhalten, aber für Firmen. Damit sinkt das Risiko ganz erheblich, Feuchtigkeitsschäden zu bewirken.
Fazit: Dichtigkeitsprüfung ja, aber ohne hohe Anforderung.
Mit dem
Unterbodenschutz hat das überhaupt nix zu tun wie ich lesen durfte. Dichtigkeitsprüfung betrifft nur den Aufbau des Herstellers, nicht das Fahrgestell.
maredo