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Hilfe - Elektrikprobleme


farmerj am 23 Mär 2012 23:19:40

Hallo,

nachdem wir jetzt sogar unseren Urlaub aprubt abbrechen mussten, wende ich mich hilfesuchend ans Forum.

Wir hatten bis Ende letzten Jahres nie Probleme mit unserem Womi auch ohne Landstrom zu stehen.
Kein WUnder, schließlich haben wir 2x 100Ah Batterien und 2x100w Solar...sollte also reichen. Hat es auch, bis usnere Batterien Ende der letzten Saison in die Knie gingen.
Wobei das schon sehr plötzlich ging...Leider weiss ich auch nicht mehr, ob wir je ohne Landstrom z.B. ferngesehen haben. Hab da nie hingemerkt

ALso dieses Jahr vor dem Start zwei niegelnagelneue Batterien gekauft und einbauen lassen.
Bei den Batterien handelt es sich um 2 x 105 AH Säurebatterien von Moll speziell für Solar.
Wir haben die einbauen lassen, da der Vorbesitzer die alten Batterien etwas "speziell" eingebaut hat. Also die Kabel IN den Batteriekasten gelegt und zwar so, dass die Batterie nicht mehr einfach herausnehmbar war.

Also beim Händler die Batterien einbauen lassen.
Und seitdem nur Probleme.
Wir können nicht mal mehr EINE Nacht ohne Landstrom stehen...zumindest trau ich mich nicht, da ich Angst hab meine neuen Batterien gleich zu töten.......

Folgende Konsteallation:
- bei Sonnenschein überhaupt kein Problem, alles funktioniert
- Anzeige bei meinem serienmäßigen Display sind 3 LED´s
- Anzeige auf meiner Solarfernanzeige ist bei Sonne 13,4 V bei Anzeige "Battery full"
- bei Ladung "Charge" oder Landstrom zeigt es 14, 3 (+/-1) an..also auch ok soweit ich weiss
- automatische Sat-SChüssel funzt problemlos

Probleme dann bei Nacht, bzw. wenn keine Sonne mehr:
- Anzeige auf dem Standardisplay fällt ohne dass auch nur ein Licht brennt oder ein anderer Abnehmer läuft auf nur noch 2 LED´s
- ANzeige bei meiner Solarfernanzeige zeigt nur noch 12, 6 V Systemspannung mit fallender Tendenz je zugeschaltetem Verbraucher
- bei Licht vorne und hinten, laufendem Fernseher und eingeschaltetem Reveiver fällt die Systemspannung auf 12,2 V
- Sat-Anlage macht keinen Mucks mehr .....fährt zwar aus, bleibt dann aber aprubt stehen und fährt nichmal mehr ein
- alles andere wie Licht, Fernseher etc. funktioniert aber

Ich trau mich da wirklich nicht ohne Landstrom zu stehen, da ich befürchte bei dieser niedrigen Spannung die Batterien gleich wieder platt zu machen.

Das haben wir jetzt während unseres Saisonstarts festgestellt, bis es gestern dann zum totalen Systemausfall kam und wir den Urlaub abbrechen mussten.
Bin heute zum Händler gefahren, der die Batterien eingebaut und die Kabel ja neu verlegt hatte.
Habe die Symptome geschildert, er hat geprüft und an der Hauptplatine tatsächlich einen losen Anschluss festgestellt. Diesen repariert und das System durchgemessen. Allerdings bei Sonne.......alles hat gefunzt.

Jetzt hab ichs nochmal bei Nacht gemacht und wieder die oben geschilderten Probleme festgestellt....................

HILFE

Woran kann es liegen ??
Was kann da kaputt sein ??
Ladegerät ??
Es scheint als wären keine Bordbatterien vorhanden

Waahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

Danke mal für Eure Tipps........

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kilroy am 23 Mär 2012 23:42:27

hmm wenn tagsüber bei sonnenschein der strom fliesst, scheint die solaranlage ja erstmal zu funktionieren :)

wenn bei landstrom 14,x V anliegen scheint es auch nicht am ladegerät zu liegen.

wenn die batterien nach kurzer zeit ohne ladung und ohne grossen verbraucher in richtung 12V abfallen, scheint entweder irgendwo ein strom zu fliessen, oder es liegt an den batterien. die sind ja neu, also eine möglcihe fehlerquelle :)

bin kein elektiker, aber ich würde bei der fehlersuche wie folgt vorgehen:

1) batterien voll laden, dann komplett ! abklemmen an den batterien (evt sind da ein oder zwei sicherungen die nur gezogen werden muessen) und mal 2 tage warten. dann die spannung an den batterien messen.
wenn hier jetzt nur noch 12 v anliegen, an den händler des vertrauens wenden.

2) wenn die batterien anscheinend nciht defekt sind, den stromfresser suchen....
dazu gibt es dann viel zu schreiben,
beispiele wie es gehen könnte:
evt mit einem Amperemeter am sicherungsblock testen ob da irgendwo strom fliesst.. /ggf direkt an den sicherungen der batterien.
evt mus das amperemeter ausreichend dimensioniert sein, aber vermutlcih reicht auch ein amperemeter (multimeter) das bis 10 A messen kann...
also sicherungen einzeln rausnehmen und ampermeter reionhalten, dann zeigts an ob strom irgendwo im aufbau fleisst wo er nicht soll :)

viel spass beim basteln :)

rolfblock am 24 Mär 2012 00:19:37

Bevor ich dazu irgendwelche Theorien aufstelle, warte ich ab, was die Messungen mit dem Digitalmultimeter aussagen. Und danach kreise ich das Problem ein. Da brauchen ich keine LED Ketten abzuzählen, ich lese gaaaaanz einfach die Spannung am Digitalmultimeter aus der Werkzeugkiste ab.
Und dann schau ich mal.

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farmerj am 24 Mär 2012 01:13:56

rolfblock hat geschrieben:Bevor ich dazu irgendwelche Theorien aufstelle, warte ich ab, was die Messungen mit dem Digitalmultimeter aussagen. Und danach kreise ich das Problem ein. Da brauchen ich keine LED Ketten abzuzählen, ich lese gaaaaanz einfach die Spannung am Digitalmultimeter aus der Werkzeugkiste ab.
Und dann schau ich mal.


Super Tipp..........danke...

du weisst aber schon, dass es auch Laien gibt, die von solchen Dingen keine Ahnung haben ?????????????????????????????????????
Spar dir solche Schxxxantworten doch einfach..... :twisted: :twisted:

selbstschrauber am 24 Mär 2012 01:23:16

Hallo Jürgen,

als ich deine Fehlerbeschreibung las musste ich sofort denken, das klingt nach Chausson / Challenger. Lt Profil von Dir treffe ich da ins schwarze. Daher habe ich auch eine ziemlich genaue Vermutung, was die Ursche ist (wir haben die Fehlersuche schon hinter uns) Frage: Wo sind die Aufbaubatterie(n) verbaut? Existiiert auf der + Seite ein "komischer schwarzer Kasten" im Kabel? Wenn Du mir das verrätst verrate ich Dir meine Theorie.

Immer gut geladene vom Chausson/Challengerfahrer

Selbstschrauber

wohnwagen-otto am 24 Mär 2012 03:07:55

farmerj hat geschrieben:... Diesen repariert und das System durchgemessen. Allerdings bei Sonne.......alles hat gefunzt.
Jetzt hab ich...bei Nacht .. wieder die oben geschilderten Probleme


Man kann beim Durchmessen/Testen durch Abdecken der Solarpanele "Nacht" simulieren.

farmerj am 24 Mär 2012 11:05:25

Hallo Selbtsschrauber,

ja, wie du gesehen hast, handelt es sich um eien Chausson.

Und die Batterie ist im Stauraum unter dem Bett in einem eingelassenen Batteriekasten untergebracht. Zumindest eine davon.

Und du hast Recht........auch diesen kleinen schwarzen Kasten gibt es. Dieser befindet sich ausserhalb des Batteriekastens am Pluskabel.
Darin ist meines Wissens die Hauptsicherung des ganzen Fahrzeugs........

Deine Theorie ???

Verzweifelten Jürgen

Gast am 24 Mär 2012 11:17:48

... jetzt wird's spannend !

selbstschrauber am 24 Mär 2012 11:21:05

Hi Jürgen,

ok, wie bei uns. Auch wir verzweifelten an einer scheinbar nicht vorhandenen Batteriekapazität und zu geringer Spannung. Irgendwann bin ich der Sache nachgegangen (nachdem neue Batterien das Problem nicht dauerhaft gelöst haben)
Dieser schwarze Kasten in der Plusleitung ist in der Tat die Hauptsicherung mit 50A. Sie hängt da unten unter dem Auto schön im Spritzwasser und bekommt Streusalz etc. Bei uns waren die Anschlüsse im Plastikteil stark oxidiert, es bildet sich dann ein Übergangswiderstand der zu den genannten Problemen führt. Das Oxid zog sich fast 5cm weit in die Kabel hinein, diese waren unter der Plastikisolierung oxidiert. Wichtig: Das Problem siehst Du dem Sicherungshalter von außen nicht an, erst als ich das ganze aufschnitt, sah ich die Bescherung.
Tippe bei Dir auf das gleiche Problem. Sieh Dir mal den Sicherungshalter an, vielleicht ist da Grünspan schon zu erkennen. Sonst überbrücke mal die Sicherung probebalber mit einem Extrakabel, dass Du direkt an den Pluspol anschließt und NACH der Sicherung mit dem + Kabel des Aufbaues verbindest. (dazu musst du an einer Stelle halt die Isolierung dieses Kabels verletzen, damit du Verbindung bekommst, danach wieder gut isolieren/ es gäbe zwar auch die Möglichkeit mit diesem Kabel direkt auf den EBL zu gehen, ich befürchte aber, das übersteigt deine Möglichkeiten, da du schon die Batterien vom Händler auswechseln hast lassen.

Viel Erfolg und berichte bitte, ob ich richtig lag.

LG

Selbstschrauber

selbstschrauber am 24 Mär 2012 11:27:36

Ach nochwas:

Diese Kabelbrücke ist natürlich nur zu Testzwecken, da ohne Absicherung! Bitte aufpassen, dass du mit dem unabgesicherten Kabel nicht auf das Chassis kommst, sonst wirds gefährlich.

Ggfs. lass den Händler mit dieser Beschreibung danach schauen, wenn Du das dir nicht zutraust.

LG

Selbstschrauber

Gast am 24 Mär 2012 11:42:24

Man nehme als Hauptsicherung eine Keramik CF8 Sicherung, die direkt auf den + Pol der Batterie kommt. Polklemme (mit 1 oder 2 mal CF8 + Isoliermutter dazu. Da braucht es keine Sicherung in der Leitung.
So nah wie möglich an der Batterie ist sowieso immer das Beste, näher geht nicht.

--> Link

Bekommt man auch beim Bosch-Dienst.

kilroy am 24 Mär 2012 15:21:36

klingt ja , als sei dass problem gefunden :)

@farmerj
wenn du selber bastelst, sieh mal nach ob, an der plus (oder -) leitung direkt an den batterien eine zb 50A sicherung verbaut ist, wenn ja, dann kannst du es wagen selber hand an die problemzone anzulegen. im kurzschlussfall fleigt dann nur die sicherung raus :) (sind idr maxi-sicherungen 50A ausm autozubehör ;) ) zum basten klanst du die sicherung auch ziehen, dann hast du es vermutlcih stromlos.. (aber auch das dann erstnochmal testen!!)
wenn diene batterien nicht abgescihert sind, pass beim basteln sehr gut auf und überlege vor jedem schritt 2 mal was du machst :) /oder batterien abklemmen. :)

farmerj am 25 Mär 2012 12:01:14

Leider nicht........... :?

Ich war jetzt nochmal eine Nacht unterwegs, PRobleme noch immer dieselben.
Aber dank Eurer Tipps ja schon mal eingegrenzt :razz: :razz:

Bin aber noch nicht dazu gekommen, das zu testen, bzw. testen zu lassen.
Jetzt komm ich aber leider einige Tage nicht dazu, da beruflich unterwegs...
Werd mich aber sicher mit Neuigkeiten melden.........

Danke nochmals...

reisejunkies am 10 Jun 2013 06:55:32

Hallo Farmer Jürgen,


was ist damals aus deinem Elektronikproblem geworden? Ich bin gerade stolzer Besitzer :) des gleichen Problems. Auch ein Chausson. Mein sonst so kompettenter Chausson Händler ist zumindest am Telefon ratlos.

reisejunkies am 12 Jun 2013 20:48:03

Hallo,
hier abschließend mein Fehler.
Bei mir war der Fehler ähnlich wie von "Selbstschrauber" beschrieben. Bordspannung zu niedrig, bis zur Abschaltung unter 10 V, obwohl die Aufbaubatterien unter dem Beifahrersitz vollkommen ok waren.
Nur bei meiner Transe Bj 2008 mit Heckantrieb ist der kleine schwarze Kasten mit " braunen " Kabeln an der Sitzkonsole hinten vom Fahrersitz. Von dort aus geht die + Leitung von der Beifahrerbatterie in die Sitzkonsle vom Fahrersitz. Darin unter einer Abdeckung ist die Leitung mit zwei 60 Ampere Sicherungen abgesichert. Eine war defekt. Vermutlich weil die vordere der beiden original Ford 60Ah Batterien unter dem Fahrersitz einen Kurzschluss hatte und plötzlich nur noch 10 V lieferte. Durch die defekte Sicherung besteht keine Verbindung mehr zu den Aufbaubatterien unter dem Beifahrersitz. So war die Bordspannung nur 10 V, obwohl die Aufbaubatterie unter dem Beifahrersitz 12,5 V hatte. Hatte ich 230 V Anschluss dran oder " Zündung " bzw auch Motor an, hatte ich volle Bordspannung.

PS.: Die hintere Batterie unterm Fahrersitz ist eigentlich nur eine reine Starterbatterie. Die vordere ist zwar auch vom Ford-Fahrgestell, wird aber auch als Aufbaubatterie genutzt. So laufen Verbraucher wie Zentalverriegelung, Tacho, Radio, serienmäßiges Ford Innenlicht uvm. auf diese vordere Batterie. Evtl. kann ja jemand das genaue Prinzip erläutern. Mir ist es zu hoch. Und meine Ford Werstatt hat immer behauptet, der Transit mit 2,4 l Heckantrieb hat zwei Starterbatterien unterm Fahrersitz, unterm Beifahrersitz sind die Aufbaubatterien. Das stimmt jedenfalls nicht!

andwein am 04 Jul 2013 13:45:35

reisejunkies hat geschrieben:Hallo,
Nur bei meiner Transe Bj 2008 mit Heckantrieb ist der kleine schwarze Kasten mit " braunen " Kabeln an der Sitzkonsole hinten vom Fahrersitz. "Das ist die Vorverteilung" Von dort aus geht die + Leitung von der Beifahrerbatterie in die Sitzkonsle vom Fahrersitz. Darin unter einer Abdeckung ist die Leitung mit zwei 60 Ampere Sicherungen abgesichert.
PS.: Die hintere Batterie unterm Fahrersitz ist eigentlich nur eine reine Starterbatterie. Die vordere ist zwar auch vom Ford-Fahrgestell, wird aber auch "von manchen Herstellern, hautsächlich südeuropaischer Stammsitze" als Aufbaubatterie genutzt. Mir ist es zu hoch. Und meine Ford Werstatt hat immer behauptet, der Transit mit 2,4 l Heckantrieb hat zwei Starterbatterien unterm Fahrersitz, unterm Beifahrersitz sind die Aufbaubatterien. Das stimmt "bei mir" jedenfalls nicht!
Doch das stimmt! In der Vorverteilung sitz auch ein Trennrelais für diese beiden Batterien unter dem Vordersitz. Wenn Zündung aus sind beide getrennt, die vordere ist für Radio und alles unwichtige, die hintere für Anlasser, ZVS und alles was zum Anlassen einsteugen notwendig ist. Wird die Zündung eingeschaltet, verbindet das Ford-Trennrelais beide Batterien. Jetzt funktionieren beide parallelgeschaltet als Starterbatterie!!

Hoffentlich hilft es zum Verständnis, Andreas

welcome98 am 31 Mär 2014 06:57:28

Guten Tag,

aufgrund der Batterieproblematik bin ich auf Ihren Eintrag in dieses Forum aufmerksam geworden. Auch wir haben ähnliche "Symptome" bei unserem Chausson und natürlich würde uns interessieren, wie Sie Ihr Problem gelöst haben. Lag die nicht richtige Aufladung Ihrer Batterien tatsächlich an der dem "schwarzen Kasten"? In jedem Fall würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen, da wir auch fast am "verzweifeln" sind und bisher keiner den Fehler finden konnte.

Vielen Dank und herzliche !
Martina

andwein am 31 Mär 2014 10:21:53

Ich hatte das Problem zwar nicht, aber trotzdem eine Antwort.
Ein Ford Transit mit 2,4l Motor und Heckantrieb hat 2x 65Ah Blei/Calcium-Nassbatterien unter dem Fahrersitz.
Die hintere ist für Anlasser, ZVS und Can-Bus, die vordere für unwichtigere (nicht startrelevante) Verbraucher wie Licht, Radio, Klimaanlage etc.
Beide Batterien sind im Stand getrennt, das Trennrelais sitzt in der "Vorverteilung" hinter der Starterbatteri im Fahrersitz. Das Signal "Zündung ein" verbindet dann beim Starten beide Batterien.
Wenn jetzt ein Aufbauhersteller das Kabel "Starterbatterie laden" vom EBL zu den Batterien verlegt nimmt er den Begriff "Starterbatterie" meist wörtlich und schließt das Kabel zur Erhaltungsladung an der hinteren Batterie an.
Die wird aber bei Ford im Stand gar nicht angerührt, sondern die vordere. Die wird durch Radio oder andere "stille Verbraucher entladen, aber durch die Batterietrennung und das hinten angeschlossene Ladekabel nicht geladen.
Der "schwarze Kasten" ist unschuldig, wenn man von Schuld sprechen kann dann liegt die beim Aufbauhersteller.
Andreas

gespeert am 31 Mär 2014 11:05:49

aett reisejunkie

Klebe auf deine Batterien Aufkleber bzw. hinterlasse Infos wo die jeweils anderen Batterien sitzen!!!!!

Hat die Feuerwehr nach einem Unfall nur Zugang zu einer Batterie, so ist sofort klar was zu tun ist.

Stichwort Rettungskarte

Und genau dieser zeitvorteil kann u.U. Leben retten (Unfall mit Tankzug Gefahrgut, evtl. liegt dein Wagen in der Gefahrenzone und müßte abgeschalten werden.)

andwein am 01 Apr 2014 12:02:45

Hallo,
Rettungskarte ist generell richtig und wichtig, allerdings:
bis man bei einem Transit an die Batterien kommt ist die Karre schon längst abgebrannt oder das Umfeld explodiert.
Fahrer und Beifahrersitz ausbauen und zur Seite räumen, ca 1 Stunde unter normalen Bedingungen und falls man den passenden Torx-Satz zur Hand hat.
Nur ein kleiner Hinweis, Andreas

bert am 01 Apr 2014 19:54:17

Beitrag ist schon älter, hätte aber trotzdem eine Frage.
Im Moment spielt meine Versorgung auch etwas verrückt.

Basis Transit 2,4 Heckantrieb mit den 2 beschriebenen Batterien unter dem Fahrersitz.
Unter dem Beifahrersitz sind 2 Winner Solar 100Ah verbaut.
Leistung gefühlt nach 2-3 Tagen zu wenig, bzw. nach der Zeit klinkte die Steuerung wegen Unterspannung aus.
Dies wohl bei mehreren Stunden mit Heizung und Sat,
war aber früher denfinitiv nicht so.
Hatte erst die beiden Winner Batterien in Verdacht.
Die habe ich dann ausgebaut und extra geladen,
verhalten sich bis jetzt unter Belastung nicht so schlecht.

Das Trennrelais von Ford unterbricht ja die hintere Startbatterie und die vordere Ford-Versorgungsbatterie.
Die Ford Versorgungsbatterie ist aber dann immer noch mit meinen Aufbaubatterien verbunden,
oder nicht??
Dann könnte eine defekte Ford Versorgungsbatterie meine beiden Winner "runterziehen".
Oder liege ich da falsch??
Nach dem Ausbau der beiden Winner war die Ford Aufbaubatterie nämlich platt,
da ist aber die von mir nachgerüstete Alarmanalge angeschlossen.
Habe jetzt mal geladen und werde in den nächsten Tagen nochmals messen.

Habe kurz Radio mit Verstärker, Gebläse, Innenbeleuchtung , Warnblinker und Fensterheber betätigt.
Das hat die Batterie aber nicht in den Keller gebracht, immer so um die 12,6-13V.
Die Lichtmaschine liefert nach dem Start auch die 13,8V.

Alle Sicherungen sind bei mir in den Sitzkonsolen und in Ordnung.
Wenn ich an den Batterieklemmen in der Beifahrerkonsole messe ( die Winner sind ja ausgebaut) liegen auch die Spannung wie an den Ford Batterien an.


Wenn ich nicht einen Denkfehler habe sind dann ja die 200Ah der Winner und die 65Ah von Ford für den Aufbau zur Verfügung.

bert

voerdi am 01 Apr 2014 20:40:13

Hallo, habe einen Chausson Allegro 66 und gleiche Probleme - beim Heizen ohne Landstrom ist die Spannung nachts so weit abgesunken, dass die Dieselheizung abschaltet. Wo ist der "schwarze Kasten", der offenbar das Problem verursacht???
Herzliche Rainer

andwein am 02 Apr 2014 13:29:09

bert hat geschrieben:Das Trennrelais von Ford unterbricht ja die hintere Startbatterie und die vordere Ford-Versorgungsbatterie.
Die Ford Versorgungsbatterie ist aber dann immer noch mit meinen Aufbaubatterien verbunden,
oder nicht??
bert

Hier wirds ein bisschen schwierig. Ford liefert das Cassis (2,4l/Heckantrieb) mit 2x65Ah Starterbatterien. Die hintere für Start, die vordere für den Rest.
Viele Aufbauhersteller (vor allem die ital/Franz) gehen dazu über aus Kostengründen entweder:
- keine Aufbaubatterie einzubauen, sondern die vordere als Aufbaubatterie mit zu benutzen, oder
- eine Aufbaubatterie in den Beifahrersitz und die vordere Ford-Batterie zu 2x Aufbaubatterie zusammenzuschalten.
-wei Aufbaubatterien in den Beifahrersitz und die vordere Ford-Batterie zu 3x Aufbaubatterie zusammenzuschalten.
Mit D+ (wenn der Motor läuft) werden dann alle drei/vier zusammengeschaltet.
Mit mehr oder weniger Fachkenntnisse werden die Batterien dann verschaltet. Lt. Ford ist das OK, ist in deren BEEM-Anleitung (für Aufbauhersteller) sogar beschrieben.
Also alles ist möglich, hier hilft nur Sitze ausbauen, Verkabelung verfolgen und messen.
Andreas

bert am 02 Apr 2014 18:03:11

Hi Andreas

Dann könnte meine Theorie mit der defekten vorderen Ford Batterie stimmen.
Die ist mit den Batterien unter dem Beifahrersitz verbunden.
Somit könnte die def. Ford Batterie meine beiden Winner Batterien runterziehen.
Werde die bei einem Bekannten mal mit dem Tester belasten.
Sollten meine Winner in Ordnug sein könnte ich ja dann eine statt der Ford Batterie in die Fahrer Konsole einbauen, oder wäre das aus irgend einem Grund ein Nachteil?

bert

andwein am 03 Apr 2014 12:58:54

Du könntest "rückbauen", denn wenn ich dich richtig verstanden habe hast du 2 Aufbaubatts im Beifahrersitz.
Die vordere Ford-Batterie ist eine Blei-Calcium Batterie und sollte nicht unbedingt mit den Winner Batts zusammengeschaltet werden. Die zusätzlichen 65Ah bringen keinen großen Zugewinn (netto vielleicht 40Ah). Da du aber weder Typ noch Batt-Technologie (AGM/Gel/Nass) angegeben hast ist die Aussage aber nur bedingt richtig.
Such dir mal die Datenblätter für die Winner und die Ford-Batts und vergleiche die Ladeendspannung!
Andreas

wohnwagen-otto am 03 Apr 2014 13:25:24

Hallo,

andwein:
Die vier Batterien werden während der Fahrt doch auch einfach per Relais parallel zusammengeschaltet?

bert:
Unbedingt messen, ob die Position Ford-Versorgungsbatterie bei 230V (Zur Messung Solar-Panele abdecken/ abklemmen) und Solar geladen wird.

Lösungsansätze die mir bei Nicht-Ladung einfallen:
-Standby-Lader (max 2A) oder Diode-Lämpchen Strecke von Aufbaubatterie in Richtung Ford-Versorgerbatterie einbauen.
-ggf. Alarmanlage auf Aufbaubatterie umklemmen. Wieviel A/ mA zieht die Alarmanlage?
oder
-Position Ford-Versorgungsbatterie entfällt (wenn defekt) und alles von da auf die beiden Aufbaubatterien umlegen.

Gast am 03 Apr 2014 14:05:29

Der TE hat sich leider seit einem Jahr nicht mehr gemeldet.
Ob er wohl eine Lösung seines Problems gefunden hat? :gruebel: :nixweiss:

viking92 am 04 Apr 2014 10:51:38

bert hat geschrieben:Hi Andreas

Dann könnte meine Theorie mit der defekten vorderen Ford Batterie stimmen.
Die ist mit den Batterien unter dem Beifahrersitz verbunden.
Somit könnte die def. Ford Batterie meine beiden Winner Batterien runterziehen.

Hy Bert, ja so ist es.
Wobei die beiden FORD eigenen Batt. bereits bei Zündungsplus zusammengeschaltet werden.
In dem Moment hättest Du also eine Batt.-bank mit 4 Batt.
Nachteil ist nur, das Deine Aufbaubatt. auch für den Startvorgang "herhalten" müssen. Aufgrund der immensen Kapazität, dürfte dieses aber kaum ins Gewicht fallen.

Entgegen der landläufigen Meinung ist die hintere FORD Batt. nicht rein für den Startvorgang, sondern sie wird bei Zündung aus nur vom Gesamtsystem getrennt. Gestartet wird mit Beiden zusammen. Besser wäre es, wenn es wirklich eine reine Starterbatt. geben würde & der Rest über D+ (also Motorlauf) zugeschaltet wird.




andwein am 05 Apr 2014 10:08:10

Danke, Viking,
das ist die technisch korrekte Darstellung.
Andreas

bert am 14 Apr 2014 19:04:12

Hallo Leute,

vielen Dank für eure Antworten.

Im Moment sieht die Situation so aus.
Die 2 Winner stehen in meinem Lagerraum und machen unter Belastung keinen schlechten Eindruck, soweit mal Gut.

Im Mobil sind somit nur mehr die 2 orig. Ford Batterien.
Die werden über das verbaute orig. Laika Ladegerät mitgeladen.
Über einen orig. Laika Natoknochen ist der gesamte Aufbau weggeschalten.
Es sind also nur mehr die Fordverbraucher, meine nachgerüstete Alarmanlage und
ein Verstärker für die Hifi Anlage angeschlossen.
Der bekommt aber nur über den Remote vom Radio das Signal zum einschalten und zieht
keinen Strom ( auch gemessen nicht).

Ich habe die Batterien 2 Tage aufgeladen.
Beide hatten nach der Ladung und trennen des Landstrom ( ohne Zündungsplus also beide getrennt ) 13,8V.
Dann habe ich kurz das Radio mit Verstärker aufgedreht und ohne Zündung die Warnblinkanlage aktiviert.
Nach kurzer Zeit hat sich das Radio wegen Unterspannung abgeschalten.
Auch war an der Ford Innenbeleuchtung in der Fahrerkanzel deutlich das takten der Blinker zu sehen.
Dann waren es nur mehr 10,4V
Zündung ein- beide Ford Batterien parallel und der Spuk war weg, auch das takten der Beleuchtung.

Somit würde ich sagen meine vordere Ford Batterie ist hinüber :cry: .
Naja aus dem Jahr 2007, aber trotzdem......

Lösungsvorschläge:

1. Da die Winner doch nicht hinüber zu sein scheinen könnte ich eine der Winner statt der Ford Batterie verbauen und eine in der Beifahrerkonsole lassen.

oder

2. Die orig. Ford ersetzen und die beiden Winner wieder zurück in die Beifahrerkonsole bauen,
wäre wieder so wie gehabt.

Die Winner diese --> Link

Das Ladegerät ist auf Blei/ Säure eingestellt, der Solarregler auch.
Sämtliche Messungen wurden in meiner Garage gemacht,
somit ohne Solar.

Was mein ihr dazu?

bert

bert am 16 Apr 2014 16:54:12

Niemand eine Idee??

bert

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