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Hallo liebe WoMo-Gemeinde! Als frischer Besitzer eines schönen Wohnmobils und nach 4-monatiger Restauration bzw. Umbau möchte ich mich natürlich eurer Gemeinde anschließen und plaudern, fachsimpeln und Erfahrungen austauschen. Bevor die Trips bei mir nun los gehen, hab ich jedoch eine - für mich wichtige - Fragen: Welche "Verhaltensregeln" gibt es prinzipiell? Ich möchte ungern auf den Stellplatz fahren und mich direkt bei jedermann unbeliebt machen. Und wenn man dann noch etwas jünger ist (ich bin 25) heißt es wieder "Die Jugend von heute..." :D Z.B. (das kann ich mir zumindest schon selber denken) dass ich nicht mitten in der Nacht (den jedoch nicht existierenden) Generator anschmeiße etc. ... Auch habe ich schon bemerkt, grüßt man sich auf der Straße, wenn einem ein WoMo entgegen kommt - ist das "üblich"? Wenn ja - finde ich gut! Es gibt bestimmt so allerhand Sachen. Freue mich auf eure Statements! , Momo81 Eigentlich kann ich nur raten, hier im Forum mitzulesen, gern auch mitzuquatschen. Da lernt man schnell, wie unterschiedlich (auch) die Womo-Welt ist. Und man lernt die "heiklen" Themen kennen. 2013: Nudelwasser. 2014: Toilettenbenutzung. Oder so. Oder auch anders. Selbst der "echte" Herr Knigge hat glaub ich nie den Anspruch erhoben, vollständig oder gar zwingend zu sein. Für ihn ging es vor allem um Respekt untereinander und das schadet auch bei Wohnmobilisten nicht. Ich grüße immer und jeden. Hab ich bei meinen Eltern mal gelernt. Ansonsten verhalte ich mich, wie ich es auch zuhause machen würde. Leben und leben lassen. Mancher hat eine Macke, ich habe sicher auch welche. Wenn mich etwas stört, versuche ich mit den Menschen zu reden und hoffe, dass das andere mit mir auch machen. Ich sage gerne und oft Bitte und Danke. Ich bin kein Sheriff. Wenn es sein muss, hole ich einen. Wenn es gar nicht geht, fahre ich weiter. Ich freue mich, wenn mir jemand etwas erklärt oder zeigt. Zum Beispiel, wenn ein Licht kaputt ist, ich blöde stehe, ich die VE nicht kapiere. Das sehe ich dann nicht als Bevormundung. Wie gesagt: So handhabe ich es in Familie, am Wohnort, auf der Arbeit - warum sollte es beim Womo anders sein. Sei einfach du selbst. Und unterlasse alles, was du von anderen auch nicht akzeptieren würdest. Jürgen P.S.: Wie gesagt: Wenn es gar nicht geht, fahre ich weiter hallo momo81, zuerst ein herzliches Willkommen im Forum. Eigentlich ist es ganz einfach wie im "richtigen" Leben als Mindesmaxime: all das, was man dir nicht antun soll, das tue auch niemand anderem an. Das erfordert aber auch eine gewisse Empathie (Einfühlungsvermögen in den anderen). Dein Beispiel Generator (das man bitte nun nicht hier diskutieren soll): angenommen du bist ein Fan davon, dann kannst du dir bestimmt vorstellen, dass andere, die die Natur genießen wollen, das anders sehen. Mit diesem Einf.vermögen vermeidest du schon mal die gröbsten Schnitzer :) und kannst einfach mal loslegen ohne Ängste. Meine gesammelten Werke, die vielleicht zum Thema passen könnten, findest Du hier. Teils selbst Erlebtes, manches nur weiter gegeben. Nicht alles ernst nehmen :-) --> Link Laß dich nicht erschrecken auch wenn es manchmal erschreckend ist, lach. Es gibt glaube ich 3 große Gruppen von Mobililsten. 1. die offene und herzliche Gruppe 2. die Muffköppe 3. die Distanzierten. Diese gliedern sich wieder in viele Untergruppen und deshalb wird es nie langweilig unterwegs zu sein. Mit ein wenig Menschenverstand, Rücksicht und Nächstenliebe wirst du in die Welt der Womofahrer eindringen können. Ach ja, manche sind nur am Morgen muffelig am Mittag integer und am frühen Abend wieder verschwunden. Nimm es wie es kommt und mach einfach das Beste drauss. maredo Ich kann ja nur für mich schreiben. Und ich verhalte mich normal, wie immer. Komm ich irgendwo an, dann suche ich mir einen Platz, der mir das bietet, was ich suche. Sitzt oder steht da jemand in Rufnähe, dann grüße ich oder heb mal die Hand. Steh ich unmittelbar neben jemanden und der ist draußen, dann frag ich gern, ob es so paßt. Freundlicher Umgang miteinander ist immer eine Basis. Im Gegensatz zu Campingplätzen sind die Stellplatznutzer etwas distanzierter, aber eigentlich hatte ich durchweg freundliche Gespräche bisher. An der Lahn hatte ich mal einen, dem mein Mobil in der Sicht stand, obwohl es innerhalb der Parzelle stand, aber ich hab zwei Meter zurück gesetzt und gut. Die Schiffe hab ich trotzdem alle gesehen, weil ich die größere Scheibe hab. :mrgreen: Wenn ich mit dem Wohnmobil unterwegs bin, bin ich so etwas von ausgeglichen, da kann man mir an den Haaren ziehen. :D
Bestimmte Männer müssen halt immer das "größere" haben, gelle? :lol: Sven, genau so ist es. Man grüßt freundlich, wenn möglich fragt man ob es so paßt. Mehr kann man kaum tun. Kommt nichts zurück, hat man es wenigstens versucht und eins ist wichtig: man bleibt nicht ewig. maredo ps: Klar, brauchen auch einige Leute ihre Bestätigung, etwas mehr Blickwinkel, den Meter Vorsprung. Manche mehr PS. Wie "klein" scheint oft die Welt zu sein? Wenigstens etwas Großes muß man doch haben, lol. maredo Hallo momo81, wenn Du auf dem Stellplatz ankommst, stell dich so nah wie möglich zu den anderen, wichtig dabei ist das du deine Musikanlage voll aufdrehst, damit die anderen mithören können und ihr eigenes Radio nicht benutzen müssen, das spart ihnen den kostbaren Strom, da hast du sofort ein "Stein im Brett" wenn der Strom für deine Musikanlage nicht reicht dann starte dein Aggi und laß es die Nacht durchlaufen, lade deine Kumpels ein und laßt es richtig Krachen, es wir nicht lange dauern dann kennst du alle anderen auf dem Stellplatz, Wohnmobilfahrer sind ein geselliges und tolerantes Völkchen, probier es aus! :wink: Hallo Momo81! :hallo: :tach: Schön, daß Du den Weg zu uns hier ins Forum gefunden hast. Herzlich Willkommen! Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: " Mit dem Wohnmobilfahren kann man gar nicht früh genug anfangen!" :D Ich habe eigentlich schon mit 19 oder 20 Jahren erste Erfahrungen gesammelt. Zuerst mit 2 oder drei gemieteten Fahrzeugen, dann ein erstes gebrauchtes, ein Mitsubishi L 300 mit Eura-Aufbau. Es folgte ein Bürstner Alkoven, ebenfalls gebraucht, danach ein Messe-Ausstellungsfahrzeug Bürstner aktiva A 580. Jetzt aktuell fahre ich ( ich bin jetzt 46 Jahre alt ) einen Bürstner Solano, einen Teilintegrierten. Ja, sicherlich hatte ich zu Anfang als "Greenhorn" auch die ein oder andere Ungeschicktheit, aber das hat sich mit wachsender Camperzeit schnell gegeben. Schau einfach, was die anderen machen und guck Dir keine Fehler ab! :D Stell Dich auf den Stellplätzen nicht zu dicht an die Nachbarn, lass zwischen den Fahrzeugen so etwa 2 Meter Luft. Aber auch nicht zu weit auseinander, sonst quetscht sich noch einer dazwischen! :D Fernsehen und Radio nur auf Zimmerlautstärke stellen, die Nachbarn schauen/hören eh meist etwas anderes! :D Wenn die Nachbarn morgens draußen frühstücken, solltest Du nicht gerade die WC-Cassette neben deren Tisch aus Deinem Womo ziehen und zur V+E gehen. :D An der V+E- Anlage sollte man nicht mit dem Frischwasser-Schlauch die WC-Cassette spülen :nein: , denn der Nächste möchte da wieder Trinkwasser mit entnehmen. :wink: Ansonsten hilft meist eine Frage, wir Womo-Fahrer helfen eigentlich immer gern... :) Aber Du wirst Dich schnell eingewöhnen! Viel Spass dabei! :) :sky:
Ich hab Tränen gelacht, besonders bei Shampoo und Duschgel :ja: Herzlich Willkommen hier Momo. Die Vorschreiber haben alles Nötige schon gesagt. Welcome, toll das sich eine U30 Besatzung auf den Weg macht! Jap, die Wohnmobilisten grüßen sich untereinander wenn es irgend wie möglich ist. Soll heißen das man seinen Gegenüber auf der BAB nicht unbedingt sieht, oder das man den Karren mit beiden Händen bediehnt :lach: . Das mit den Abständen auf den Stellplätzen bedarf ein wenig Fingerspitzengefühl, würde sagen man handhabt sein Handeln und Tun in der Manier wie es einen selber am wenigsten aufs Säckele gehen würde. Auf Campingplätzen ist eh alles per Platzordnung geregelt (auf vielen Stellplätzen aber auch). Was man noch nicht wusste wird erfragt oder abgeguckt. Habe bisher jeden gegrüßt, auf Fragen geantwortet und fast immer nützliche Antworten erhalten. Gute Reise! mueckenstuermer hat geschrieben: Meine gesammelten Werke, die vielleicht zum Thema passen könnten, findest Du hier. Teils selbst Erlebtes, manches nur weiter gegeben. Nicht alles ernst nehmen --> Link Die Androhung "auf Wiedersehen im nächsten Jahr" fand ich auch klasse :lol: Was für tolle und richtig hilfreiche Tipps. So aus dem Leben gegriffen 8) :-) Ich suche noch solche "Geschichten". Gerne auch mit Zitat des Urhebers. Man lacht einfach zu wenig :-) Eine Grundregel gilt auch für Camper: Wenn der erste Eindruck eines Menschen positiv ist, zB ein freundliches Lächeln oder Wort, prägt dieser Eindruck das weitere Empfinden. Knigge Nr 1: Freundlich auftreten. Ich arbeite noch dran. Manchmal leider vergeblich ;-)
hallo, sollte es jemals hier ein Camper-Wiki geben, gehört deine Sammlung auf die Seite 1 mit der Pflicht, sie zuerst zu lesen :D ohne erhobenen Zeigefinger ist der eine oder andere VIELLEICHT eher bereit, über sein Tun nachzudenken Mahlzeit! Vielen Dank für all die Antworten. Mückenstürmer: Deine Sammlung ist echt ein Hit :D Nungut, teils sind die Sachen ja schon selbstverständlich, teils ein paar Sachen wo ich meine Erfahrungen mache. Ich bin gespannt auf die Fahrten, vorallem, da wir unseren guten CI Wilk 650S nicht nur auf dem Hof stehen haben wollen um 1x im Jahr zu fahren, sondern er wird viel genutzt. Schließlich ist auch mehr als genug Platz (3 Doppelbetten 8) ) Sagt mal: wie sieht das eigentlich z.B. mit Grillen aus? Ist das auf den meisten Stellplätzen erlaubt? , Momo81 Moin und Tach auch! Viel "mit den Augen klauen" und ansonsten nicht lange zögern, sondern fragen / um Hilfe bitten. Habe noch nicht erlebt daß sich dann jemand wegdreht - eher anders: sobald man hilfesuchend in die Runde schaut kommen üblicherweise schon die ersten gelaufen und fragen wo es denn hängt. ...wie schon erwähnt: vorausgesetzt man kriegt die Zähne auseinander und schaufelt ein "Tach/Hallo/Mahlzeit" aus dem Leib. Wie sagte meine Oma schon: selbst ein Bär brummt noch wenn er nach dem WInterschlaf aus der Höhle kommt :mrgreen:
hallo, vor einigen Tagen meinte mein Nachbar: "hab einen Gasgrill dabei, aber mit Holzkohle schmeckts einfach besser". Und wieder mal hatte ich einen "Könner" der es schaffte, dass der Rauch genau in mein Womo nach innen kam. ich schloss die Fenster und Türe bei bestem Wetter, ok, saß ja außen und ich zog mit meinem Stuhl in andere Richtung. Aber MIR wäre mein Bedürfnis nach vollendetem Geschmack (wenns denn stimmt) nicht so wichtig, wenn ich sehen würde, wohin der Rauch zieht, oder ich würde den Grillstandort verändern, dann kriegts aber ein anderer ab. Erkenntnis: bin ich nicht völlig weitab, verwende ich Gasgrill (sofern es überhaupt erlaubt ist auf dem Stp). Nicht umsonst ist grillen mit offenem Feuer oftmals nicht erlaubt, wo viele Leute eng beieinander stehen (Cpl+Stpl). Aus dem Gasgrill (zumindest aus meinem) qualmt und duftet es aber mitunter auch ganz ordentlich :D .
wollte es oben erstmal gar nicht schreiben, aber wir grillen sehr selten. Als Schwabe und Genießer ist mir eine gute Soße (also nicht diese Gläser mit dem Fertigzeugs) einfach zu wichtig, das Stück Fleisch/Fisch darf dagegen immer weniger werden. :) Aber wie immer: jeder wie er mag. Blöd nur, dass die Nachbarn das halt mit ausbaden müssen. Topp Thema :) Vielen Dank dafür :) Da sind einige Infos drin die wir bei unserem Trippa uch berücksichtigen werden :) uns am WE so passiert, kommen am Stellplatz an, zum einen Nachbarn genügend Platz, zum anderen, 1,50m. Kommt der Nachbar vom näher stehenden Womo raus, wir n freundlich und sagen Wir sind die neuen Nachbarn, grad eingezogen, schwups war das Eis gebrochen, es entwickelten sich nette Gespräche und ein schönes WE. Kommt aber im auf die Situation an. |
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