b0tti am 19 Jun 2014 00:17:31 Moin, ich habe zur Nachrüstung unseres Chaussons zwei Blei-Säure-Batterien 12V, 100Ah eingebaut und entsprechend angeschlossen. Für die Batterien empfiehlt das Technische Beiblatt: * max. Ladeschlußspannung: 14,2 - 14,4 Volt * Erhaltungsladung: 13,5 Volt Nun liefert das Ladegerät, über Dip-Schalter zwei Batterietypen zur Auswahl an, einmal Gel-Batterie - Maximale Ladeschlußspannung: 14,3V (Gel-Batterie) - Ladeerhaltungspannung: 13,8V (Gel-Batterie) Nass-Batterie - Maximale Ladeschlußspannung: 14,1V (Nass-Batterie) - Ladeerhaltungspannung: 13,5V (Nass-Batterie) Anhand der Batteriedaten müßte ich ja bei der max Ladeschlußspannung auf Gel-Batterie schalten, dann wäre aber Erhaltungsladung zu hoch, oder bei der Erhaltungsladung die Nass-Batterie, dann wäre aber die max. Ladeschlußspannung zu niedrig. Was sollte ich in diesem Falle einstellen?
kintzi am 19 Jun 2014 07:13:18 Ist das wirklich so angegeben? Würde es eher umgekehrt annehmen, zumal GelBatts die empfindlicheren sind. Wenn's aber so stimmt, würde ich Gel wählen. Die Schlußspannung ist zur Füllung wichtig. Unterschied zwischen Gel u. Nass ist die Dauer der Absorption= Vollladung. Gel ca. 12h, Naß ca. 4h.Evtl. etwas höherer Wasservebrauch. Die 13,8 V Erhaltung juckt die Nasse nicht,evtl. auch hier etwas höherer Wasserverbrauch. Was sind denn das für Batts? Gr.R
b0tti am 19 Jun 2014 10:52:42 Es sind gaaanz einfache Aufbaubatterien: Link zum eBay Artikel. Ich möchte aber bitte keine Diskussion über die Batteriewahl lostreten, Danke im voraus.
andwein am 19 Jun 2014 11:13:27 Egal was du machst, nach allen Fliegen kannst du nicht schlagen. In Kurzform: (vorausgesetzt die angegebenen Daten stimmen) Gel Einstellung wird voller, dauert aber länger Nass wird nicht so voll, ist aber schneller geladen Andreas
b0tti am 19 Jun 2014 14:26:31 andwein hat geschrieben:Gel Einstellung wird voller, dauert aber länger Nass wird nicht so voll, ist aber schneller geladen Andreas
Hallo Andreas, was wäre denn für die Batterien schonender? Ich glaube, ich hole mir die höhere Ladeschlußspannung über den parallel zugeschalteten Solarregler und gleiche dort dann auch die entsprechende Erhaltungsladung an.
tuboletti am 19 Jun 2014 14:55:39 Hallo
Ich möchte eine Außenseiter-Meinung äußern.
Durch eigene Beobachtung bin ich mit den berühmten 13,5 V oder gar 13,8 V Erhaltungsladung nicht so recht einverstanden.
Anfang des Jahres war es nötig, die Starterbatterie unseres Wohnmobils an der Steckdose aufzuladen. Allerprimitivst-Ladegerät, Trafo mit Gleichrichter in Stahlblechgehäuse, kein Programm, keine Ladekurve.
Das Laden dauerte sehr lange, denn der Ladestrom war niedrig. Irgendwann konnte ich die Batterie gasen hören, das ist für mich der Zeitpunkt wo man das Ladegerät abnimmt. Sofort nach dem Abnehmen der Klemmen hatte ich die Batteriespannung gemessen, war so etwa 13,6 Volt.
Nach einiger Zeit der Ruhe hatte die Batterie etwa 12,8 Volt. Das ist für mich die Spannung die anliegen darf um die Ladung aufrecht zu erhalten. Alles darüber hinaus erzeugt Gasblasen und Wärme und bedeutet Elektrolytverlust.
Natürlich kommen diese 13,5 Volt irgendwo her, vermutlich bin ich einfach nicht willens die neue Zeit anzuerkennen.
Ich würde das Ladegerät auf die kleinst mögliche Spannung für die Erhaltungsladung einstellen.
Wie gesagt, nur meine Ansicht.
Einen schönen Tag noch
viking92 am 19 Jun 2014 15:56:18 Evtl. hilft das ja ein wenig: --> LinkSo`n rudimentärer W-Lader ist halt nicht für eine dauerhafte Erhaltung geeignet. Ob Du damit einverstanden bist oder nicht......Millionen andere Nutzer fahren ganz gut damit :D Komm....öffne Dich der "neuen Welt" und deren Errungenschaften, die sie hervorbrachte. :wink:
tuboletti am 19 Jun 2014 21:30:49 Ich studiere gerade externe Quellen und bin einen Schritt weiter.
Sobald ich alle Daten und Zusammenhänge geordnet habe, werde ich vielleicht verstehen, warum die Spannungen tatsächlich so hoch sein dürfen.
Bye
andwein am 20 Jun 2014 10:22:38 tuboletti hat geschrieben:Nach einiger Zeit der Ruhe hatte die Batterie etwa 12,8 Volt. Das ist für mich die Spannung die anliegen darf um die Ladung aufrecht zu erhalten. Alles darüber hinaus erzeugt Gasblasen und Wärme und bedeutet Elektrolytverlust.
Vielleicht eine kleine Korrektur: (Batterietyp abhängig) Nach einiger Zeit der Ruhe hatte die Batterie etwa 12,8 Volt. D.h. sie ist voll geladen. 13, 2 - 13,6V ist dann die Spannung die anliegen darf um die Ladung aufrecht zu erhalten. Alles über 14,1-14,3V hinaus erzeugt Gasblasen und Wärme und bedeutet Elektrolytverlust. Andreas
knieschleifermo am 20 Jun 2014 11:55:39 Hallo Ich habe bei meinem Chausson auch 2 Batterien zusammen geschlossen. Und dazu einfach ein Ctek dazu angeschlossen. Immer wenn ich nun 230V habe gehen beide Ladegeräte an. Das CBE hatte immer die Batterien nicht 100% voll geschafft. Zu Mal das Ladegerät nur bis zu 150 Ah geeignet ist. Ich habe aber 200AH
b0tti am 20 Jun 2014 23:43:40 knieschleifermo hat geschrieben:Das CBE hatte immer die Batterien nicht 100% voll geschafft. Zu Mal das Ladegerät nur bis zu 150 Ah geeignet ist. Ich habe aber 200AH
Da habe ich mal nachgeschaut., das CB510 hat 150 Watt maximale Leistung, das bei uns verbaute CB516 hat 250 Watt. Das hat aber doch mit der Batteriekapazität von 200 Ah nix zu tun, oder woher hast Du die Begrenzung auf 150Ah. Vielleicht mißverstanden? In meinen Unterlagen finde ich dazu keine Einschränkungen. Imho reicht selbst das kleinere 150 Watt Gerät, dauert aber dann länger. Ich habe den Solarregler auf eine Ladeschlußspannung von 14,3 Volt eingestellt und ansonsten die gleichen Werte wie das CB516. Da das CB5xx Ladegerät ja eine "zu geringe" Schlußspannung liefert, ist vielleicht das der Grund, warum die Batterien nicht zu 100% voll sind, und nicht die Ausgangsleistung von 150Watt
knieschleifermo am 21 Jun 2014 11:16:47 Also bei mir ist das 510 er drin. Und nachdem ich die großen Batterien montiert hatte, wurden diese nie voll. Dann habe ich das Ctek montiert. Und als letzten Schritt dann Solar 300Wp installiert. Nun werden sie auch voll. Alles ist bei mir auf Nass Batterie eingestellt.
b0tti am 22 Jun 2014 00:42:38 OK, auch das 510er hat bei Einstellung auf Säure/Naßbatterie als Ladeschlußspannung 14,1 Volt. Meine Naßbatterie hätte nach Datenblatt aber gerne 14,4 Volt - kann also nicht voll werden. Auch das 516er hat die gleichen Einstellungen. Wenn das Ctek in der Einstellung Naßbatterie aber eine höhere Spannung von 14,4 zur Verfügung stellt, werden die Batterien natürlich voller.
Ich wollte nur auf das evtl. Mißverständnis hinweisen, daß das 510er eine Ausgangsleistung von 150Watt besitzt, das 516er dafür 250 Watt. Das hat aber nix mit der ladbaren Kapazität der Batterien zu tun - oder täusche ich mich jetzt komplett?? Das 510er braucht doch dafür nur etwas länger.
Woher hast Du denn die Info, daß das 510er nur Batterien bis 150Ah laden kann? Die einzige Einschränkung sind bei beiden Geräte größer als 40Ah.
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