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Wo das Meer die Felsen küsst - Bretagne Mai-Juni 2014


uschi-s am 22 Jun 2014 14:46:44

In diesem Jahr sollte es im Frühsommer die Bretagne sein. Da wir nur 14 Tage vor Ort haben, müssen wir Schwerpunkte setzen. Unsere Entscheidung fällt zu Gunsten von Relaxen und Bewegung, was in unserem Fall Wanderungen entlang der Steilküste heißt. Die Kultur muss also außen vor bleiben und wird beim nächsten Mal mehr Berücksichtigung finden, denn es wird bestimmt nicht der letzte Urlaub im Nordwesten von Frankreich sein.
Deshalb auch meine Abbitte an alle, die viel Text und wenig Bilder erwarten: es wird umgekehrt sein. Die Natur an der Küste hat uns so begeistert, dass ich mich bei den Bildern nicht zurückhalten konnte. Vielleicht vermögen sie ja, Euch einen kleinen Eindruck dieser tollen Landschaft zu vermitteln.
Da Dieter in diesem Urlaub nicht "so eng stehen" möchte und wir auch die Spiele der WM verfolgen möchten haben wir uns entschieden, so oft es geht auf CP auszuweichen. Um es vorwegzunehmen: es hat sich gelohnt. Wir haben schöne Plätze gefunden und uns überall wohlgefühlt.

Bretagne: Teil 1 entlang der Küste

Eine Liste der angefahrenen SP und CP mit Anmerkungen werde ich zum Schluss des Beitrags einsetzen.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Letzter Arbeitstag. Eigentlich sollte es ja heute schon losgehen. Aber da es ein sehr stressiger Arbeitstag war und es in Strömen regnet, beschließen wir, einen ruhigen Abend zu verbringen und erst am Donnerstag zu fahren. Das war eine kluge Entscheidung, denn im Radio werden Wahnsinnsstaumeldungen durchgegeben.


Donnerstag, 29. Mai 2014

Wir schlafen aus, frühstücken in Ruhe, Dieter holt das Wohnmobil aus der Halle und ich packe die letzten Sachen zusammen und mache die Wohnung urlaubsfertig. Gegen 13.00 Uhr fahren wir los, nehmen die A 43, fahren über Venlo, Antwerpen, Gent nach Frankreich, zuerst die freie Autobahn, dann Landstraßen bis Le-Touquet Paris Plage, wo wir zuerst im Hafen schauen, alles voll, dann am Hippodrom einen Platz bekommen.
Inzwischen ist es 21.00 Uhr, es gibt ein schnelles, leichtes Essen, Vitelle Tonnato mit Salat und Pizzabrot, dann machen wir einen Bummel durch den Ort. Über Villenvororte erreichen wir die Küste, gehen ein Stück an der Strandpromenade entlang mit Hotelburgen in der ersten Reihe, einige Kneipen und Restaurants in der zweiten und dritten Reihe. Das ist so gar nicht unser Geschmack, es ist eben ein mondäner Urlaubsort. Also zurück zum Wohnmobil zur wohlverdienten Nachtruhe.



Freitag, 30. Mai 2014

Nach einer ruhigen Nacht noch ein schneller Gang über den SP mit einigen Fotos. Im Hellen hat uns der Platz nicht so gut gefallen, alles war sehr ungepflegt, der größte Teil war noch mit Streu und Pferdeäpfel bedeckt und die Stromsäulen, die zwar in großer Anzahl zur Verfügung standen, waren alle nicht angeschlossen. Die Kosten für die Übernachtung betragen 8,00 €




Wir fahren weiter „über Land“, kaufen unterwegs noch „französisch“ ein (dabei stellen wir fest, dass auch hier Aldi und Lidl schon ihre Filialen haben), tanken am Supermarkt sehr günstig, überqueren die Seine auf der Pont de Tancarville (Die Hängebrücke hatte bei ihrer Eröffnung 1959 mit 608 m die längste Spannweite aller Brücken Europas und ist nach wie vor die längste Hängebrücke Frankreichs, Gebühr 2,00 €). Unterwegs gibt es Kaffee und leckeren Schokoladenkuchen.


Am späten Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel Cancale. Vom Parkplatz der Zufahrtsstraße werden die ersten Fotos gemacht.


Leider ist der SP bis auf den letzten Platz gefüllt, 2 Wohnmobile vor uns kehren auch schon wieder um. Wir schauen uns nach einem CP um, der aber auch komplett ausgebucht ist, auch in Frankreich ist Feiertag und viele Franzosen nutzen das lange Wochenende. Also fahren wir zum kostenlosen Übernachtungsplatz am SuperU und beschließen den Abend mit Leberkäse mit Sauerkraut und Pü. Unseren klitzekleinen Frust „ertränken wir mit Sekt mit Erdbeeren, einem Fernet und Underberg. Was solls: nach unserer Tagesfahrt durch Sonne, Regen, Sonne, Regen… schönen Landschaften, kleinen Orten, ist es trocken und wir stehen ungestört.

Samstag, 31. Mai 2014

Sonne! Die Nacht war ruhig und stehen sehr günstig für unsere WE-Einkäufe und das erste Frühstücksbaguette. Außer uns haben noch 5 andere Wohnmobilisten diesen Platz genutzt.
Wir fahren zurück nach Cancale zum SP, wo inzwischen jede Menge Platz ist. Wir finden ein schönes Eckchen mit Grünfläche vor der Tür und frühstücken.



Jetzt geht es erst einmal in den Ort, zu den Austernständen, dann ein Stückchen auf dem Küstenweg Richtung Pointe du Grouin und habe schöne Blicke auf die vorgelagerten kleinen Inseln. Ganz in der Ferne können wir sogar den MSM sehen, aber mein Fotoapparat hat leider nicht die Qualität, diesen Blick einzufangen.






Auf dem Rückweg gehen wir durch die „Oberstadt“, holen uns in der Touristeninformation einige Unterlagen und gehen, mit einem schönen Blick auf die Küste, wieder den Rest auf dem Küstenweg zurück zum SP.





Es gibt Kaffee und Kuchen, danach lesen wir in unseren Reiseführern und suchen uns die Ziele für die nächsten Tage aus.
Zum Abendessen gibt es Tomaten-Mozarella-Salt mit Riesengarnelen und danach machen wir noch einen Gang in den Ort. Es ist sehr kühl geworden, hoffentlich hält das Wetter.


Sonntag, 1. Juni 2014

Nachdem es zuerst sehr bewölkt war, kam nach dem Frühstück die Sonne raus und wir machen uns auf den Weg und wandern zuerst zur Kirche, durch den Oberort und dann zum Küstenwanderweg. Hier haben wir wieder schöne Ausblicke auf die Küste, die vorgelagerten Inseln, nach Port Pican und zum Pointe du Chartry. Wir kommen durch Port Mer zum Pointe de Grouin, wo wir mit herrlicher Aussicht ein Picknick machen.








Danach gehen wir noch ein Stück an der Küste entlang und dann durch den Ort, schauen uns die bretonischen Häuser an und schnuppern an den vielen Rosen, die hier wachsen. In Port Pican gehen wir wieder auf dem Wanderweg mit den schon beschriebenen Ausblicken Richtung Cancale.




Im Hafen von Cancale gibt es zur Belohnung Austern auf der Treppe (danke Lena für den Tipp) mit Blick zum MSM.





Da ist er:


Es war eine sehr abwechslungsreiche Wanderung, mediterranes Flair auf dem Küstenabschnitt von Cancale zum Kap, etwas wilder auf der Nordseite.
Abends gibt es noch einen Salat mit gebratenen Würstchen und Fladenbrot.

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uschi-s am 22 Jun 2014 15:07:25

Montag, 2. Juni 2014

Es ist bedeckt. Wir fahren weiter nach St. Malo, suchen uns einen Parkplatz in Zentrumsnähe und schauen die Stadt an.











Dann geht es weiter über Dinard, Plubalay, Marignon, wo wir im „U“ einkaufen, zur Küstenstraße am Cap Fréhel, hier gibt es Kaffee und Kuchen, dann fahren wir die Küstenstraße weiter Richtung Plévenon, wo wir auf den CP Municipal in Pléherel Plage gehen. Das ist ein richtiger Glückstreffer. Der CP befindet sich direkt am Meer in den Dünen, teilweise gibt es Kiefernwälder, terrassenförmige Stellplätze, alles naturbelassen.











Wir richten uns ein und machen danach einen Rundgang über den Platz und durch die Dünen. Plötzlich fängt es an zu regnen, wir werden nass bis auf die Haut, also schnell zurück zum Wohnmobil.
Zum Abendessen gibt es eine Terrine von Jakobsmuscheln mit gelben Tomaten, dazu Baguette und danach Sülze mit Bratkartoffeln. Dazu einen leckeren Cidre.





In der Nacht regnet es sehr stark.

uschi-s am 22 Jun 2014 16:34:06

Dienstag, 3. Juni 2014


Es ist total bedeckt und sehr windig, aber trocken. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg, „Land und Leute“ gucken. Zuerst noch ein kleiner Gang über den CP.




Zuerst gehen wir nach Fréhel und von dort nach ‚Sables-d’Or-Les-Pins, einem Ort, wo 1/3 der Häuser und Hotels zum Verkauf angeboten werden und leerstehen. Wenn sich nicht ganz schnell etwas ändert, ist dieser Ort dem Untergang gewidmet, trotz der schönen Badebucht.







Der "Kleine St. Michel"


Einen Bäcker gibt es auch nicht, der SuperU hat auch zugemacht.
Dieses Zeichen wird uns die nächsten Tage begleiten:


Auf dem Zöllnerpfad geht es zurück. Wir müssen lange an der Straße entlanggehen, um einen Steinbruch zu umrunden, erreichen ein großes Heidegebiet und kommen zum Aussichtspunkt Pointe aux Chèves und kurz darauf zum CP.








An der Küste konnten wir wenig gehen und das Hinterland und die Orte waren ein wenig langweilig.
Zum Abendessen gibt es Ratatoille und Bratwurst


Mittwoch, 4. Juni 2014

Wieder starker Regen in der Nacht. Es ist sehr windig, aber immer wieder blitzt die Sonne durch die Wolken. Gegen Mittag hört es auf zu regnen. Wir packen zusammen, verlassen den CP und stellen und auf den Parkplatz davor. Das ist unser Ziel:


Wir wandern auf dem Küstenwanderweg entlang Richtung Kap Fréhel mit tollen Blicken auf die wind- und wassergepeitschten Felsen, kommen am „Teufelsloch“ vorbei und erreichen das Kap.










Der Wind wird immer stärker, aber dadurch wird es auch immer sonniger.




Wir gehen noch ein Stück weiter an der Küste entlang und haben einen schönen Blick auf Fort La Latte.






Ordentlich durchgepustet machen wir uns auf der Rückkehr und einem Einkauf im SuperU in Erguy über St. Brieuc auf nach Plouha zum SP am Plage du Palus. Durch den Regen der letzten Nächte ist die Wiese sehr, sehr feucht und matschig. Wir stellen uns lieber auf den Parkplatz neben den Platz.
Zum Abendessen gibt es eine Fischplatte mit Salat.


Nach dem Abendessen machen wir noch einen Verdauungsspaziergang auf dem Küstenweg und haben einen schönen Blick auf den CP



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uschi-s am 25 Jun 2014 01:16:10

Donnerstag, 5. Juni 2014

Kein Regen in der Nacht, aufwachen mit Sonnenschein. Herrlich. Schnell noch ein paar Bilder von der Buch mit dem SP, dann fahren wir weiter über Paimpol, überqueren zwei Aber und landen auf dem CP Municipal Ernest Renan in Louannec. Wir richten uns ein.



CP Ernest Renan




Nach unserem sehr späten Frühstück machen wir einen ersten kleinen Erkundungsgang.
Wir durchqueren die Bucht und gehen ins Perros Guirec in Touristeninformation und holen uns Informationen über die Côte de Granit Rose und einen Busfahrplan.



Dann machen wir noch einen Rundgang, schauen uns die Kirche an (--> Link) bevor wir ein Stück auf dem Zöllnerpfad bis zum Ortseingang von Ploumanach gehen.









Hier können wir schon die ersten Eindrücke der Granitküste sammeln. Die Felsen blitzen im Sonnenschein auch schon an der einen oder anderen Stelle rosa auf.






Auf dem Rückweg kaufen wir Baguette und können sogar zum essen draußen sitzen. Es gibt Hühnerbeinchen, Ratatouille und Baguette, dazu Cidre und als Nachtisch Kuchen. Welch ein tolles Leben.


uschi-s am 27 Jun 2014 12:46:37

Freitag, 6.Juni 2014

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus (die Haltestelle ist 200 Meter vom CP entfernt) nach Tregastel (2 €/Person).


Hier beginnt unsere Wanderung entlang der Côte de Granit Rose entsprechend dem Vorschlag 16 im Rother Wanderführer Bretagne. Unsere Bushaltestelle ist Ste-Anne. Wir gehen zuerst zum Strand La Grève Blanche, wo unsere Wanderung auf dem GR 34, dem Zöllnerpfad, beginnt.




Wir können uns gar nicht satt sehen an den Felsformationen und ich kann mich nicht entscheiden, welches Bild ich einstellen soll. So werden es wahrscheinlich zu viele, aber die Küste ist so phantastisch und wir sind so begeistert, da kann ich mich nicht zurückhalten.






Es werden zu viele!!! Aber nach ein paar Schritten gibt es wieder Neues zu entdecken.







Die bizarren Felsklötze türmen sich vor uns auf, mache scheinen fast in der Luft zu schweben, es ist einfach toll.




Dann biegen wir ab und umrunden die Ile Renote, ein schönes Naturschutzgebiet, wieder gibt es viel zu sehen.








An einem besonders schönen Platz machen wir unsere Picknickpause.




Wir zwängen uns durch enge Felsformationen, haben schöne Blicke zum Festland und sind auch schon wieder am Zöllnerpfad angelangt.



Jetzt geht es, immer an der Küste entlang, durch den Ort Trégastel Richtung Ploumanac’h und erreichen in der Bucht von Ploumanac’h das Oratorium vom St. Guireck (--> Link).






Wir erreichen den Leuchtturm, ein sehr beliebtes Fotomotiv, gehen weiter an der Küste entlang und erreichen unseren Endpunkt der gestrigen Wanderung.














Wir gehen durch den Ort zurück, kaufen unterwegs Baguette und eine Quiche mit Lachs. Das Abendessen vor dem Wohnmobil mit der Lachsquiche mit Salat und anschließender Käseplatte krönt den Tag. Anschließend sitzen wir noch lange mit Gabi und Edgar, die wir am Tag zuvor beim Wandern getroffen hatten, vor dem Wohnmobil und tauschen Erfahrungen aus.




Samstag, 7. Juni 2014

Regen und Sonne, bretonisches Wetter. Wir fahren weiter, kaufen in Lannion ein, nehmen die D786, fahren dann Richtung Lanmeur und erreichen Primel Trégastel.

Auf dem CP Municipal de la Mer (Tipp von Gogolo, danke) finden wir einen schönen, einigermaßen geraden Platz mit schöner Aussicht und genießen diese mit Kaffee und Kuchen.





Danach wandern wir über die vorgelagerte Halbinsel zum Pointe de Primel, dann um die Bucht herum nach Le Dibern.




Mein ganz persönlicher Hinkelstein.






Friedhof der Schiffe.



Weiter zum Ort






Wir schauen beim Ausladen der Fischerboote zu und sehen uns den SP im Hafen an (kostenlos, V+E vorhanden gegen Gebühr).


Danach geht es zurück. Abends gibt es Schweinefilet mit Pfeffersoße, Salat und Baguette und als Dessert einen tollen Sonnenuntergang.









3, 5b, 7b, 6b, 7c, 8d, 8j, 8m 9

uschi-s am 29 Jun 2014 16:53:28

Sonntag, 8. Juni 2014

Beim Aufwachen hatten wir strahlenden Sonnenschein, aber beim Herrichten des (späten) Frühstücks zieht es sich immer mehr zu. Und dann kommt der Regen, stundenlang. Zeit zum Lesen und um die ersten Bilder zu sortieren.
Am Nachmittag lässt sich die Sonne wieder blicken und wir machen uns auf den Weg, auch den Weg in die andere Richtung zu erkunden. Auf der kleinen Küstenstraße gehen wir bis Plougasnou, dort nehmen wir den Zöllnerpfad zurück.








Dieser Abschnitt des Weges ist sehr ungepflegt und nicht präpariert. Teilweise ist er so zugewachsen, dass das Gras und die Farne fast so groß sind wie ich. Die Ausblicke aufs Meer sind wieder schön, es gibt auch spektakuläre Buchten, aber schön ist der Weg nicht. Wir kämpfen uns ganz schön durch das Gestrüpp. Wenn hier nicht bald etwas gemacht wird, wird man diesen Abschnitt im nächsten Jahr nicht mehr gehen können.




Das Wetter hält sich, so dass wir wieder draußen sitzen können. Zum Abendessen gibt es noch einmal eine Fischplatte mit Baguette und Salat. Die Sonne versucht auch noch einmal, uns den Abend zu verschönern.





Montag, 9. Juni 2014

Regentag ist Reisetag.
Nach dem Frühstück geht es los. Unser CP-Besitzer hat uns gesagt, an der Atlantikküste ist das Wetter besser, das wollen wir überprüfen. Wir fahren über Morlaix, dort auf die Schnellstraße nach Brest, dann nach St. Renan und Lampaeu und halten in Tézien. Dort sehen wir uns beide SP an, aber im Regen gefallen sie uns nicht.




In einer Regenpause machen wir eine kleine Wanderung und sehen aus der Ferne den Pointe de Corsen, den westlichsten Zipfel Frankreichs, wo wir eigentlich wandern wollten.






Wir fahren weiter, zurück nach Brest, Le faou, Crozon und gtehen in Cameret s.M. auf den CP Municipal.



Nachdem wir uns eingerichtet haben und die Sonne sich auch sehen lässt, machen wir noch eine kleine Küstenwanderung , dann gibt es Abendessen: Reibeplätzchen mit Lachs, Shrimps und Jakobsmuschelterrine. Die Sonne hält sich.









Dienstag, 10. Juni 2014

Nach dem Frühstück geht es los. Zuerst schauen wir uns den SP an, er liegt ja direkt hinter dem CP, dann geht es zu den Steinreihen von Lagatjar mit 143 Menhiren, es ist schon erstaunlich, was unsere Vorfahren so in ihrer Freizeit gemacht haben.







--> Link

Weiter geht es zum Küstenwanderweg, den wir an der Ruine von Saint-Pol-Roux beginnen. Wir gehen Richtung Pointe du Toulinguet, und werden wieder mit tollen Blicken auf die Felsenküste belohnt.


Anschließend erreichen wir den Anse de Pen Hat, ein herrlicher Strand, aber vom Baden wird wegen Treibsand abgeraten. Uns wäre es sowieso zu kalt gewesen. Am Ende des Strandes geht es wieder bergauf. Wir erreichen ein Militärmuseum, wo an den 2. Weltkrieg erinnert wird und dann das Denkmal für die im Krieg gefallenen Bretonen. Wir sind nicht so sehr am Kriegsgeschehen interessiert, sind aber doch wieder berührt, wenn wir an die vielen Gefallenen jungen Menschen denken. Belohnt wird diese Wanderung auch auf diesem Teilstück von herrlichen Blicken auf die Klippen.












Es ist ein windiger Tag mit hohem Wellengang, ein schönes Schauspiel. Mit immer wieder neuen, schönen Blicken erreichen wir den Pointe de Pen Hir. Hier herrscht ein reger Publikumsverkehr, aber wir haben überall die Muße, den Wellen zuzuschauen und haben phantastische Ausblicke von den Klippen auf das Meer, das hier besonders wild an die Küste braust.




Wir suchen uns erst einmal einen Picknickplatz.



Weiter geht es durch eine schöne Heidelandschaft zum Pointe de la Tavelle und kurz darauf biegen wir auf den Radweg ins Landesinnere und nehmen kleine Feldwege in den Ort. Auch hier ist eine herrliche Heidelandschaft mit Stechginster, Wacholder und immer wieder Fingerhut zu bewundern.







Im Hafen von Camaret kaufen wir noch Cidre und Baguette, schauen uns die am Ende der Mole liegende Kapelle von Rocamadour aus dem 17. Jahrhundert an und gehen zum CP zurück.







Abends wird gegrillt.
Nach dem Essen gehen wir noch einmal zu den Klippen, aber der ganz tolle erhoffte Sonnenuntergang bleibt leider aus.





Mittwoch, 11.Juni 2014

Wir fahren weiter, kaufen unterwegs ein und erreichen mittags Pointe du Van.

Auf dem Parkplatz, der auch als Übernachtungsplatz für Wohnmobile genutzt werden kann, gibt es einen Brunch, dann starten wir unsere Wanderung und gehen, wieder mit den schönen Ausblicken, an der Küste entlang Richtung Pointe du Castelmeur. Dieser schöne, teilweise schmale Weg, führt über steile An- und Abstiege an atemberaubenden Schluchten vorbei zum Kap. Hier bewundern wir, wie sich das Farbspiel in jeder Bucht ändert.






Kurz hinter dem Kap gibt es einen markierten Weg, über den Trouzent und dann vorbei an einem kleinen Binnensee die Baie des Trépassés erreichen.

--> Link

Dann geht es wieder den Berg hoch, auf einen fast alpin anmutenden Weg mit Blick auf eine von Fischern benutzte Buch, dann wieder durch Heidelandschaften zurück zum Pointe du Van.








Wir überlegen kurz, hier zu übernachten. Aber da Dieter lieber etwas weniger eng stehen möchte, fahren wir nach Plogoff auf den Camping Municipal, essen einen Tomaten-Mozarella-Salat mit Garnelen und haben einen schönen Abend vor dem Mobil und eine ruhige Nacht.




uschi-s am 29 Jun 2014 19:44:51

Donnerstag, 12. Juni 2014

Sonne pur, das wird wieder ein schöner Wandertag. Nach dem Frühstück geht es zum Pointe du Raz, der auch in manchen Reiseführern als der westlichste Punkt Frankreichs bezeichnet wird. Wir wandern zuerst auf schönen, aber schlecht markierten Wegen zur Baie des Trépassés.
Wanderfrühstück












Heute geht es in die andere Richtung auf dem Küstenwanderweg, natürlich wieder mit den herrlichsten Ausblicken, zum Pointe du Raz. Hier erleben wir zum ersten Mal einen regen Tourismus. Die steilen, zerklüfteten Klippen bieten beim starken Seegang ein eindrucksvolles Bild.





Wir begnügen uns damit, das Schauspiel von der großen Plattform aus zu betrachten und lassen den letzten Zipfel aus.




Wir gehen weiter, wieder auf dem hier sehr schönen Küstenweg durch eine Heidelandschaft, vorbei an steilen Klippen, haben spektakuläre Ausblicke, schauen in kleine Buchten und erreichen den Port Bestrées, leider ohne Hafenkneipe.










Dieser kleine, geschützte Hafen wird von den Fischern genutzt. Weiter geht es durch Heideflächen und zerklüftete Küstenbereiche bis zum „Teufelsloch“ und erreichen den Pinte de Feunteun Aod.





Hier verlassen wir mit einem letzten schönen Blick die Küste und wandern auf dem Radweg zum Campingplatz zurück.
Zu Belohnung gibt es als Vorspeise eine Platte mit Pasteten auf Salatgarnitur, danach Entenbrust mit Salat und dann das Eröffnungsspiel der WM.



Freitag, 13. Juni 2014

Heute ist unser erster Rückreisetag. Eigentlich ist es zu schade, jetzt zu fahren, es ist strahlender Sonnenschein, so wie wir es uns gewünscht hatten. Wir kommen zügig voran, nehmen die Schnellstraße über Quimper, Rennes, Richtung MSM. Unterwegs tanken wir, der 3. Versuch mit Karte klappt, kaufen noch schnell ein und erreichen gegen 19.00 Uhr den SP in St. Jean. Er liegt vor dem Campingplatz, der fast nur aus Mobilhomes und kleinen Ferienhäuschen besteht und kostet 8,00 Euro, wenn der Automat funktioniert, was heute nicht der Fall ist.
Zum Abendessen gibt es Hühnerbeinchen mit Ratatouille und Baguette, sehr leckerem Cidre (schade, dass wir davon nicht mehr gekauft haben) und dann Fußball, Spanien-Niederlande, 1:5, was für ein Spiel.




Samstag, 14. Juni 2014

Mix aus Wolken und Sonne. Wir gehen zum Strand und werfen einen letzten Blick auf den Heiligen Berg.
Adieu Bretagne, Adieu Normandie.


Die Rückreise geht weiter über die Schnellstraße, dann über die Autobahn, kurze Stücke Landstraße.


Am Abend erreichen wir Aachen, wo wir den vorletzten Platz auf dem CP ergattern und mit Fußball Italien-England, 2:1, den Abend ausklingen lassen.

Sonntag, 15. Juni 2014



Ende des Urlaubs, letzter Tag. Nach dem Frühstück kommt das letzte Stück Autobahn, Aachen-Münster. Die Bahn ist frei, wir kommen gut durch und sind am frühen Nachmittag zu Hause.
Am Abend wird bei einem Freund Geburtstag gefeiert.


Fazit[b][/b]
Die Bretagne ist wunderschön, das Wetter weniger schlecht als wir angenommen hatten, das Wasser kälter als erhofft. 14 Tage sind zu wenig, also werden wir wiederkommen.
Wir sind viel gefahren, kleine Straßen und Schnellstraßen, ohne Probleme.
Die Stellplätze haben uns zum größten Teil nicht überzeugt, sie waren teilweise sehr ungepflegt, die von uns angefahreren CP Municipal sind alle zu empfehlen. Mal war die Lage etwas schöner, mal die Sanitäreinrichtungen moderner, aber ruhig und günstig waren alle.

SP Le Touquet-Paris-Plage am Hippodrom
Boulevard de la Canche
62520 Le Touquet-Paris-Plage
Koordinaten: 50°31’37’’N, 01°36’01’’O
Gebührenpflichtiger Stellplatz für 60 Mobile auf der Parkfläche vor der Pferderennbahn. Untergrund aus Wiese und Asphalt, kein Schatten. Bei Veranstaltungen ist der Platz den Pferdesportlern vorbehalten, sonst ganzjährig nutzbar.
8,00 Euro, am Automaten zu bezahlen, bei unserem Besuch waren die Stromsäulen nicht angeschlossen.

Nachtparkplatz in Cancale am SuperU,
kostenlos auf dem großen Parkplatz im ausgewiesenen Bereich.

SP Cancale
Aire Camping Car La Ville Balet
Parzellierter Platz für ca. 50 Wohnmobile, teils auf Rasen, teils auf Schotter, Baumbestand, im unteren Bereich für Wohnmobile bis ca. 6 m, im oberen Bereich für größere Mobile.
6,00 Euro/24 Stunden, bei der Abfahrt am Automaten zu zahlen, Wasser und Strom (wenn es funktioniert) an der V+E-Säule (jeweils 100 Liter oder Strom für 1 Stunde für 3,20 Euro)

Camping Municapal Pléhérel Plage
Sehr schönes Dünengelände, sehr großer Platz, frei Platzwahl, direkt am Strand
24,20 Euro für 2 Übernachtungen, alles inklusive
--> Link

Camping Municipal Ernest Renan in Louannec
Wiesengelände, durch Hecken abgeteilte Parzellen, schön in der Bucht gelegen
20,00 Euro für 2 Übernachtungen, alles inklusive
--> Link

Camping Municipal de la Mer in Plougasnou
Terassenförmiges Wiesengelände, schon gelegen, Blick auf den Pointe de Primel
23,18 Euro für 2 Übernachtungen, alles inklusive
--> Link

Camping Municipal Lannic in Camaret sur Mer
Wiesengelände, am Sportplatz, ca. 500 Meter zum Meer
In unmittelbarer Nähe liegt auch der SP, leider hat er, wie viele SP in Frankreich, keine Stromanschlüsse
30,28 Euro für 2 Übernachtungen, alles inklusive
--> Link

Camping Municipal in Plogoff
Wiesengelände, es gibt 2 Bereiche, die sich auf einem Bauerhof befinden, schöne, ruhige Lage, ca. 500 Meter zum Meer
24,00 Euro für 2 Übernachtungen, alles inklusive
--> Link

SP St. Jean le Thomas
Direkt neben dem CP Municipla. Schön gelegen, ausreichend breite Parzellen, in unmittelbarer Nähe zum Strand
Normalerweise 8,00 Euro/24 Stunden, bei unserem Besuch war der Automat defekt
--> Link

SP in Aachen
Ruhiger Platz, schlechte Ausschilderung in Aachen. Wir fanden die Parzellen teilweise übertrieben groß, es könnten mehr Mobile untergebracht werden. Stromsäulen und Wasseranschlüsse über den Platz Euro/24 Stunden
--> Link

schaetzelein am 29 Jun 2014 20:35:19

Liebe Uschi,
dein Bericht ist wunderbar und deine Bilder ein Wahnsinn. Wunderschöne Landschaft und vor allem auch oberleckeres Essen. Habt ihr die Jakobsmuschelterrine in Frankreich gekauft ? hmmmm mir läuft dauernd das Wasser im Mund zusammen.
Du hast dir riesig viel Mühe gemacht und ich muss sagen, die SP oder CP Gebühren sind wirklich günstig. Wenn ich da an unseren Urlaub denk uiuiuiii.
Danke nochmal und wenn wir im nächsten Jahr vielleicht in die Bretagne fahren, dann nehm ich bestimmt deinen Reisebericht als Anregung.

Aretousa am 29 Jun 2014 20:42:57

Liebe Uschi, wie schade, dass ihr nur 14 Tage Urlaub hattet. Ich hätte zu gerne auch einen Bericht über 4 Wochen in der Bretagne gelesen. Du hast mir wieder riesigen Appetit auf den Nordwesten Frankreichs, die Felsen, das Meer, das Essen, gemacht. Dass das nicht euer letzter Bretagneurlaub war, ist mir vollkommen klar.
Vielen Dank für den wunderschönen, informativen Bericht und die herrlichen Bilder. An einem so verregneten Sommersonntag wie heute, gibt es kaum eine schönere Lektüre.

Julia10 am 29 Jun 2014 20:45:19

Interessanter Bericht :!: Wollte schon immer mal an der Küste entlang fahren. Viele gute Tipps und stets leckere Speisen.

Super Bericht.

Julia

abba am 29 Jun 2014 20:53:07

Supertoller RB und noch viel supertollere Fotos. Auch Deine SP- und CP-Tipps finde ich klasse. Vielen Dank für's Mitnehmen!

Gast am 29 Jun 2014 21:06:12

Alles super: Bericht, Fotos, Land, Essen!
Danke Uschi für's Auffrischen von vielen Erinnerungen!

Bei uns wird's im Herbst mal wieder Zeit für die Bretagne. :ja:

Beduin am 29 Jun 2014 21:59:03

haste toll gemacht!!! Wir fahren ja auch im September und mal sehen ob wir da laden :)

CKgroupie am 29 Jun 2014 22:25:18

Toller Bericht, Uschi, danke dafür! Der macht so Lust auf Bretagne! Irgendwann komme ich da auch mal hin!!

bambiball am 29 Jun 2014 22:54:45

Bild ich kann nur sagen, super Reisebericht.
Das Farbenspiel von Himmel, Felsen und Meer ist einfach wunderschön.
Danke.

horst_1 am 30 Jun 2014 01:16:31

Hallo Uschi, auch von uns vielen Dank und höchste Anerkennung für diesen Bericht. Als Frankophile bewundern wir auch Eure Wandertätigkeit. Ein Lob geht natürlich auch an die Küche, wer ist da verantwortlich?
Horst

liesje am 30 Jun 2014 02:10:40

Hallo Ina,
"Wir fahren ja auch im September und mal sehen ..." hast du geschrieben. Wir werden auch ab Mitte August von Holland aus immer an der Küste entlang in die Bretagne fahren. Vielleicht treffen wir uns.

Hallo Uschi,
vielen Dank für die vielen Tipps in deinem schönen informativen Bericht. Kommt alles gerade recht zur Urlaubsplanung. Danke!

alzu am 30 Jun 2014 05:55:12

Danke für diesen wunderschönen Reisebericht. Hat viele Erinnerungen geweckt.

Lancelot am 30 Jun 2014 08:49:34

Toller Reisebericht ... :gut:

:dankeschoen:


Wir müssen da auch mal wieder hin .. :)

macagi am 30 Jun 2014 09:15:02

Sehr schöner Bericht, danke. Wir haben einen Teil (bis Cap Frehel) schonmal gemacht und hoffen zum Rest auch mal zu kommen.
Wenn Cancale mal wieder voll ist - es gibt in Hirel nur ein paar km östlich einen großen SP.

eva b. am 30 Jun 2014 09:52:46

Ein wirklich super Reisebericht :gut:
Ach ja, ich hänge gerade alten Erinnerungen nach...wir waren Anfang der 80ziger schon dort unterwegs. Da konnten wir in Cancale mit dem Mobil noch unten am Hafen nächtigen. Keine Verbote, niemand kannte dieses blöde Balkengedöns an den Parkplätzen.
Uschi, vielen Dank für deine Arbeit!
Aber die ganzen kulinarischen Fotos sind eine Folter so kurz vorm Frühstück. Mmmmmh, sieht das alles lecker aus :ja:

Heraline am 30 Jun 2014 12:58:28

Vielen, vielen Dank für diesen superschönen Reisebericht!! Auch mir hängt der Magen auf dem Schuh!!!! Kulinarisch sind wir wohl eine Liga.

Auch ich werde im September die Bretagne unsicher machen, mach mir aber schon so meine Gedanken. Ich war vor 15 Jahren zum letzten Mal mit Womo in der Bretagne aber ich fürchte ich werde umdenken müssen. Damals konnte man an traumhaften Ecken noch frei stehen aber wenn ich die Berichte hier so lese, dann werde ich das abhaken können. Weiß jemand ob im September noch viel los ist?

Connie

inzman am 30 Jun 2014 15:28:38

Hallo Uschi, komme gerade von einem Wochenende nach Anduze und Uzès zurück. Ist von mir aus nur so um die 150km. Warum ich das schreibe: Man sollte es eigentlich für sich behalten. F ist für Womo Fahrer ein Traumland. Fast in jedem kleinen Dorf ein Stellplatz, Ent- und Versorgung kein Problem und Essen und Trinken wie man weiss auch nicht schlecht. Vielen Dank für deinen Bericht.

inzman

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