Hier ein kurzer Erfahrungsbericht zum TomTom Start 60 M
Nachdem mein altes Navi in die Jahre gekommen ist und zudem die Routenführung zum Teil katastrophal war, (Garmin Nüvi 5000) musste ein Neues her.
Da sich meine Ansprüche auf eine gute Routenführung und ein großes Display beschränkt haben, bin ich beim TomTom Start 60 gelandet (vor 2 Monaten gekauft). ( Testsieger bei Stiftung Warentest).
Bei zwei Fahrten die jedes Mal, hin u. zurück auf verschiedenen Routen durch die Alpen führten, hatte ich Probleme mit dem Empfang des GPS-Signal.
Das Navi setzt dabei minutenweise aus und sucht Satelliten. Bei einer Tour, als das Wetter extrem schlecht war, hatte ich fast auf der ganzen Strecke keinen Empfang. (teilw. eine halbe Stunde lang).
Dabei rede ich aber nicht von irgendwelchen Nebenstrecken durch enge Schluchten, sondern hauptsächlich von Fernverkehrsstraßen und Autobahnen.
Kommt man aus den Bergen raus, läuft es relativ stabil und wäre eigentlich ein richtig gutes Gerät.
(falls jetzt die Fragen kommen: nein ich habe keinen Alkoven, keine besondere Verglasung etc.)
Da für mich ein solches Navi unbrauchbar ist, habe ich heute die Hotline von TomTom kontaktiert.
Die Antwort kurz zusammengefasst:
Zuerst natürlich die Frage nach der aktuellen Software u.s.w. Nachdem alles geklärt war, einschließlich Rückfrage beim Techniker, blieb als Antwort, dass ich das Gerät gar nicht einzuschicken brauche, da dabei eh nur die aktuelle Software neu aufgespielt wird. Auch ein Umtausch wird nichts bringen da das Gerät in Ordnung ist. Das verbaute GPS Modul ist einfach nicht besser und für das Gebirge wohl ungeeignet (das Problem war zumindest dem Techniker nicht neu).
Der freundliche Herr von der Hotline konnte meine Verärgerung gut nachvollziehen. Er gab mir auch indem recht, dass so ein Gerät eigentlich unbrauchbar ist. Eine Lösung hatte er allerdings nicht parat.
Also TomTom Start als klare Kaufempfehlung für alle Schönwetter Flachlandfahrer!
VG

