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Habe auf der Rückreise aus dem Urlaub auf der A1 am Freitag das gleiche erlebt, es bildete sich an der Seite des rechten Hinterrades eine Blas und die platzte in dem Moment in dem ich mir das Ding ansah! Mein Reifenhändler meinte das sei die Ursache von Standflächen wenn das Fahrzeug ohne Erhöhung des Reifendrucks oder abstellen auf Böcken für lange Zeit geparkt wird. Die Standstelle drückt sich in alle Lagen und beim fahren durch die Erwärmung löst sich die außen Lage es kommt Luft dazwischen und führt zu Reifenschäden, bei LKWs kann man dies sogar durch ein Geräusch beim fahren hören, da die Flächen der Auflage größer sind wie beim Wohnmobil. Also gleich 4 neue Reifen gekauft die alten wahren obwohl Fahrzeug Bj.12 EZ 3.12 von 11 und 4 Stützen für den Winter!
Aber genau deshalb gibt es ja die speziellen Campingreifen um das zu verhindern. Den Michelin Agilis Camping und den normalen Agilis mit der gleichen Traglast z.B. 112. Wobei der "normale" Reifen sogar die Bezeichnug "S" hat, also bis 170 kmh freigegeben ist, der Camping (nur) mit "Q" bis 160 kmh. Dabei ist der Campingreifen sogar um einiges teuerer. (Ich vermute mal, dass keiner die 160 kmh fahren wird.)
Ich warte noch immer auf die s.G. "Homologation" von Bürstner, damit ich umrüsten kann auf die 225er mit 112. Beim örtlichen Reifenhändler kosten die 225er 550€ inkls. Montage u. MwSt. Das ist es mir Wert. Bei der Gelegenheit lasse ich auch die Spur vermessen. Eine Auflastung bringt nicht viel, da das nur auf die Vorderachse Auswirkungen hat. Bei der Hinterachse bleibt es bei 2000kg.
Ich will endlich (wieder) Ruhe haben!
Gast am 26 Jun 2014 12:39:04
Der Schaden hat nichts mit Bordsteinkanten usw. zu tun.
Meine Schwester hat auf ihren Opel Meriva ebenfalls Conti montieren lassen und nach nur 4 Wochen und weniger als 500 km hatten 3 Reifen das gleiche Schadensbild wie bei Deinem. Die Werkstatt hat sich natürlich ebenfalls versuche herauszureden, von wegen Bordsteinfahrer usw. das übliche eben. Da aber zwei "Beulen bei den Reifen zur Fahrbahnmitte waren war das unwahrscheinlich.
Ende vom Lied war dass die Firma alle Reifen kostenlos gegen ein anderes Fabrikat ausgetauscht hat.
Jürgen
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kintzi am 26 Jun 2014 13:56:48
Conti scheint Fertigungsprobleme zu haben. Überlegung: KBA einschalten? Wenn ich Betroffener wäre,würde ich's sofort unter zur Verfügungsstellung der defekten Reifen. Habe 4 neu aufgezogene Conti 4-Seasons 215/ 75 16' 10PR (116/113)* in Garage, auf Womo z.Zt. WR auch Conti(wegen abgefahrener Innenrille, hatte hier berichtet).Die alten (3 J) haben auf den übrigen Profilrillen noch 4 mm. An diesen sowie den WR (9 J alt) trotz grenzwertiger Beladung nie sichtbare Defekte, insbes. keine Blasen wie alte Fahrradschläuche. Hoffentlich sind die neuen i.O., Herstellung 40. Woche 2013 in CZ. Kann's aber erst Ende des Jahres sagen. * Fahre den 4 Tonner immer einen LI höher als eingetragen, hier wurde irgendwo gesagt, man müsse Erlaubnis haben. Ist mir nicht bekannt: LI drüber nicht v.Übel , aber drunter! Gr.R
chrisc4 am 26 Jun 2014 14:44:11
kintzi hat geschrieben:* Fahre den 4 Tonner immer einen LI höher als eingetragen, hier wurde irgendwo gesagt, man müsse Erlaubnis haben. Ist mir nicht bekannt: LI drüber nicht v.Übel , aber drunter! Gr.R
Das Problem ist, dass es die 215/70 R15c nur bis Traglast 109 (1030Kg) gibt. Wenn es mehr sein soll, dann muss man auf 225er gehen und die stehen bei mir leider nicht im Fahrzeugschein. Mann braucht deshalb die Freigabe vom Aufbauhersteller (Homologation) und muß dann nach der Montage damit zum TÜV.
chrisc4 am 26 Jun 2014 16:07:26
of-enxxx hat geschrieben:Auch unseren NEXXO T660 hatte es erwischt. Jetzt ist eine Halterung mit Reserverad an Bord.
Damit uns das nicht nochmal passiert, ist jetzt eine Reserveradhalterung unter dem Heck. Das Ganze hat eine ABE und jetzt fährt ein "Gutes Gefühl" mit.
Danke für den Tipp!
Grudsätzlich stimme ich Dir zu. Bei meinen früheren Wohnmobilen war immer ein Ersatzrad dabei und habe es nie gebraucht. Ich fahre aber jetzt schon oft an der Belastungsgrenze. Die ca. 50Kg mehr Gewicht sind da das Problem.
Da die alten Schlappen nun ja runter sind, hoffe ich, dass ich dann nach der bevorstehenden Ümrüstung auf die Reifen, mit der höheren Tragfähigkeit (112=1120Kg) das Problem dauerhaft gelöst habe.
Bergbewohner1 am 26 Jun 2014 19:57:37
Habe noch Contis aus Made in Germany, die wiegen 6 kg mehr als die neuen Conti die ich jetzt drauf, die kommen Südkorea. Mehr bedarfs dazu nicht.
pwglobe am 26 Jun 2014 20:24:20
Ich lese die Kommentare der „Fachleute“ immer wieder gerne. Wie ich bereits geschrieben habe, hatte ich auch eine Beule an der Flanke innen. Mein Reifenhändler hat den Reifen fotografiert und dann an Conti geschickt. Laut Stellungnahme von Conti ein Fertigungsfehler und mir wurde der Reifen ersetzt, da mir allerdings das Vertrauen in die sogenannten Markenreifen jetzt abhanden gekommen war, bin ich auf günstige Winterreifen aus fernöstlicher Produktion umgestiegen, seit jetzt 1 ½ Jahren und ca. 15000km ohne Probleme. Viele Peter
Gast am 26 Jun 2014 20:55:54
pwglobe hat geschrieben:Ich lese die Kommentare der „Fachleute“ immer wieder gerne.....Laut Stellungnahme von Conti ein Fertigungsfehler und mir wurde der Reifen ersetzt..
Klar kann mal ein Reifen mangelhaft gefertigt worden sein, aber ich kann mir nicht vorstellen das zumindest drei aus einer Serie alle fehlerhaft waren, kann aber nicht ausgeschlossen sein. Nur müsste dann noch viel mehr im Netz stehen..... Meiner Meinung nach.
Im übrigen hat niemand ausgeschlossen, dass es nicht an den Reifen liegt, lediglich andere Ursachen benannt. Nicht das der Kollege bei nächsten mal sein WOMO auf die Seite legt weil wieder ein ganz anderer Reifentyp an der Position "Hinterachse" "aufgibt". Bis jetzt hat er echt Glück gehabt finde ich, hätte auch schlimmer ausgehen können.
Ich finde es gut das Du schreibst das Du auch mit dem Reifen Ärger hattest und diesen reklamieren konntest, aber Du hast nicht drei Reifenschäden jedes Mal auf der Hinterachse gehabt, nur um das festzuhalten.
haballes am 26 Jun 2014 21:02:09
UlrichS hat geschrieben: Klar kann mal ein Reifen mangelhaft gefertigt worden sein, aber ich kann mir nicht vorstellen das zumindest drei aus einer Serie alle fehlerhaft waren, kann aber nicht ausgeschlossen sein.
In der Formel 1 ist das eine regelmäßige Erklärung. :D
Ganz ehrlich war dies aber mein erster Gedanke, daß alle Gummis in die Tonne gemußt hätten. Und wenn ich es selbst gelöhnt hätte, letztendlich, ich hätte alle Reifen runtergeschmissen.
:wink: In der Bucht hätten sie auch noch etwa die Hälfte an Kohle gebracht.
chrisc4 am 26 Jun 2014 22:13:18
Ich vermute, dass die Conti mit zunehmendem Alter an Tragfähigkeit verloren haben und es dann bei starker Belastung auf der Hinterachse zu den Problen führte. Die Tragfähigkeit von 1030 kg ist dann nicht mehr gegeben. In den ersten dreieinhalb Jahren bin ich ja damit ca. 29.000 km ohne Probleme gefahren. Ob das nun ein spezielles Conti Problem ist oder ob das bei allen Reifen so ist, weis ich nicht. Vermutlich werden die nur im Neuzustand getestet. Deshalb werde ich auf eine höhere Tragfähigkeit wechseln um eine Reserve zu schaffen.
Die Hinterachse ist auf 2000 kg ausgelegt, dass die Reifen nur auf 2060 kg ausgelegt sind schon Wahnsinn. Bei ungleicher Lastverteilung ist dann schnell ein Reifen überlastet.
kintzi am 26 Jun 2014 23:14:15
Zitat haballes: In der Bucht hätten sie auch noch etwa die Hälfte an Kohle gebracht.
Um Gottes Willen, was ist denn das für eine Einstellung, bewußt gefährlich defekte Reifen zu verhökern? Möchte mir evtl. Folgen für Leib u. Leben garnicht vorstellen, könnte nicht mehr ruhig schlafen! Deshalb habe ich noch nie Reifen oder sicherheitsrelevante Teile gebraucht gekauft. Richi
Gast am 27 Jun 2014 00:39:35
chrisc4 hat geschrieben:Die Hinterachse ist auf 2000 kg ausgelegt, dass die Reifen nur auf 2060 kg ausgelegt sind schon Wahnsinn. Bei ungleicher Lastverteilung ist dann schnell ein Reifen überlastet.
Das siehst Du Richtig, hatte ich ja mal vor Jahren geschrieben. --> Link
Als ich unseren "Kleinen" neu bekam, war es Winter und wir haben die Sommerreifen runter getan und Winterreifen drauf. Die Sommerreifen mit denen das WOMO ausgeliefert wurde hatten einen Tragfähigkeitsindex von 116 = 1.250 kg d.h. beide Werte zusammen 2,5 t bei 2,4 t zulässiger Achslast. ( Wir haben 4,25 t Zulässiges GG ) Das ganze habe ich dann vor etwa 4 Jahren hier beschrieben ( --> Link ) eigentlich weil ich auf unserem Wohnwagen auch zwei Reifenschäden hatte, keinen Reservereifen und den Wohnwagen stehen lassen musste und mit dem PKW auf Reifensuche gehen musste bzw. zusammen mit dem ADAC.
Lustig war das gar nicht und als Schwerbehinderter doppelt so schlecht, deshalb war für mich klar, gute Reifen müssen drauf und ein Reserverad fährt mit. Zum Beispiel in solchen Gegenen ruft Du vergeblich den ADAC bzw. zahlst alles selbst.
Auch auf den Kanaren ( --> Link ) ist nicht unbedingt ein Reifenhändler der einem von Dir gewünschten Reifen auf Lager hat und auf Dich wartet ..... :D
Ich erwarte von einem Reifen, dass ich erst wieder an den erinnert werde, wenn ein Neukauf wegen abgefahrenem Profil ansteht. Den Luftdruck haben wir auf ca. 4,5 bar denn bei mehr Druck entsteht unten keine Platte und der Reifen federt nicht ausreichend.
Die Platte unten unter dem Reifen vergrößert die Haftung des Reifens und die Auflagefläche, wenn der Reifen max. aufgepumpt ist, ist der Reifen übertrieben gesagt ganz rund und hat unten nur sehr wenig Auflagefläche.
Jeder Reifen walkt d.h. arbeitet durch die Lastverteilung, dass muss er abkönnen ohne Blasen zu werfen. Bei einem bar mehr, schlagen Schlaglöcher zu hart durch, dass wollen wir nicht. Unsere Reifen haben jetzt > 50 tsd drauf und sehen noch gut aus, haben etwas Farbe verloren ( normal ) aber ohne jede Risse o.ä.
Leicht haben wir es unseren Reifen auch nicht gemacht, auf dem Strand war unser "Kleiner" häufig, aber auch in Spaniens Wüste, über Schotterwegen usw. mussten die Reifen fahren. Spitze Steine auf Feldwegen, da werden die Reifen sich gefreut haben und sich den glatten Asphalt zurück wünschen. Aber so oder so, ein Reifen hat etwa 30 % Reserve, mal so eben wegen einigen Kilo zuviel dürfen keine Blasen entstehen und nicht bei drei Reifen die zufälligerweise alle auf der Hinterachse waren. Entweder liegt es an der Achse bzw. Sturz, Spur, denn wenn z.B. der Radsturz nicht passt ( negativer Sturz = guckst Du hier: --> Link ) fährst Du so zu sagen nur innen auf dem Reifen und der Walkt so lange bis eine Blase entsteht. Der Reifen hat keine Change, der muss kaputt gehen.
Deshalb wenn Du die Reifen auch vorne fährst aber die Reifen nur hinten kaputt gegangen sind, gibt mir das zu denken. Ich würde Spur und Sturz prüfen lassen, habe ich bei unserem Prius letztens für einen Hunderter auch machen lassen, weil ich unsicher war. Da bekommst Du ein DIN 4 Blatt mit SOLL und IST Werten und den heftest Du Dir ab.
Wenn die Werte passen, würde ich ernsthaft den Reifenhersteller versuchen in die Pflicht zu nehmen, denn auch diese Kosten waren ja notwendig um die Mangel Freiheit des Fahrgestell zu beweisen. Ein weiterer Punkt ist natürlich die Bremsanlage, wenn die zu heiß wird, hat der Reifen auch ein Problem.
Ich würde an Deiner Stelle und glaube mir ich bin Sicherheitsbewusst, die "alten" Reifen auf der Vorderachse weiterfahren. Die neuen auf jeden Fall auf die Hinterachse, die Tragfähigkeit reicht aus. Tatsächliche Einzelradlast aber unbedingt auf einer normalen Fahrzeugwaage wiegen. Sollte hier eine Überlastung vorliegen, dann muss neu nachgedacht werden.
3 Wägungen ( gib einen 5 € Schein Trinkgeld ) Achse hinten gesamt, Rad links, Rad rechts. ( beide hinten )
Wahrscheinlich hast Du bis zum 50 kg Differenz wenn Du die Einzelräder zusammen zählst, das macht nichts.
Dann würde ich noch auf einer langen Fahrstrecke mal anhalten und die Temperatur der Reifen fühlen. Wenn Du den Reifen gerade noch anfassen kannst ist das ok, 50 - 60 Grad hat der normalerweise, aber selbst 100 Grad stellen noch kein Problem dar.
Die Temperatur ist abhängig vom Reifendruck, Sturz und Spur, Bremseneinsatz, Fahrgeschwindigkeit, dem Fahrzeuggewicht, der Gummimischung ( Herstellersache ), der Strassentemperatur ( Andalusien im Juli läßt grüßen :lach: )
haballes am 27 Jun 2014 07:52:31
kintzi hat geschrieben:Zitat haballes: In der Bucht hätten sie auch noch etwa die Hälfte an Kohle gebracht.
Um Gottes Willen, was ist denn das für eine Einstellung, bewußt gefährlich defekte Reifen zu verhökern? Möchte mir evtl. Folgen für Leib u. Leben garnicht vorstellen, könnte nicht mehr ruhig schlafen!........ gebraucht gekauft. Richi
;D Du kennst mich doch. Ich hab das bewußt provozierend geschrieben, weil in obigen Post's daran gezweifelt wurde, das eine ganze Marge Reifen fehlproduziert sein könnten. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß der arme Eröffner dieses Tröts genau diese Montagsproduktion erwischt hat. Den Reifensatz in die Tonne, wo er hingehört, neue Pellen drauf und Ruh ist. Und ich bin mir gar sicher, daß er bei der gleichen Größe bleiben könnte.
Bergbewohner1 am 27 Jun 2014 11:48:25
Was für ein Überhang und dann noch eine volle Garage.
chrisc4 am 27 Jun 2014 11:49:01
Das hoffe ich sehr, dass dann endlich Ruhe ist! Ich fahre nun schon einige Jahre, das Thema Reifen waren mir nie so präsent, die waren einfach da und wurden ab und zu kontrolliert.