1. Teil
Endlich waren sie da, Sommerferien. Da wir noch kein Wohnmobil haben, schnappten wir unser Zelt und Twingo und fuhren nach Cornwall. Unsere Route führte uns vom Bodensee (Konstanz) nach Zürich - Basel - Strassbourg - Metz - Reims nach Calais. In Calais genossen wir 2 Tage Frankreich und das gute Essen. Die Überfahrt mit der SeaCat war kein Problem, nach 48 Minuten auf der Insel. Dort ging es weiter - London - Bristol - Taunton - Exeter - Penzance - St. Just in Penwith. Was eine Tour, 1'600 Kilometer.
ROUTENTIPS:
Eine schöne Gegend am Ärmelkanal ist die "Site des deux Caps". Das ist die Gegend zwischen Cap Blanc Nez und Cap Gis Nez. Am besten zu erreichen, wenn man von der E 402 von Calais kommend auf der Höhe des Centre D'Europe (gutes Einkaufszentrum) abfährt und dann Richtung Sangatte zum Meer fährt. Dann links auf die D 940 einbiegen und in Richtung Cap Blanc Nez fahren. Am Cap hat es zwei Parkplätze, der vordere ist zum längeren stehen bleiben, der hintere um die Aussicht zu geniessen. Wir haben auf beiden PP Wohnmobile gesehen. Vom Cap geht es runter in Richtung Escalles, dort hat es mehrere Stell- und Campingplätze und einen super Zugang zum Strand. Weiter kommt Wissant, ebenfalls schöner Strand mit Dünen, div. Stellplätze. In Cap Gris Nez hat es auch einen super Parkplatz direkt am Strandzugang. Man kann von dort zum anderen Cap wandern, entweder am Strand oder den Klippenwanderweg. Jedes der kleinen Orte hat normalerweise einen Laden eines lokalen Fischers. Einen Supermarkt hat es in Sangatte im Einkaufszentrum. Die ganze Umgebung lässt sich gut zu Fuss erkunden. Die Wehrmacht hat ihre Spuren hinterlassen, die man heute noch sieht. In Audinghen (vor Cap Gris Nez) gibt es in einem alten Geschützbunker eine gute Ausstellung über die Besatzung und die Angriffe auf England. In St Omer kann man den Bunker La Coupole (--> Link) besichtigen. In diesem Bunker wollte AH die V2 nach London schicken. Infos zur Site des Deux Caps und zur Umgebung von Calais gibt es hier --> Link
In Dover auf die A20 Richtung London. Ein paar Kilometer nach der Fähre kommt ein Parkplatz unten am Meer. Man fährt durch einen Einbahntunnel runter zum Meer. Wir haben dort keine Verbote gesehen, die das Übernachten verbieten. Wir gehen davon aus, dass man dort stehen bleiben kann. Man hat eine wunderschöne Sicht auf die Kreidefelsen von Dover. Der Parkplatz ist sauber, windig und es sind Angler untem am Pier. Der EURO-Tunnel fährt fast unter einem durch.
But wait, there's more to come ... soon

