kintzi am 22 Aug 2014 07:46:16
Nochmal zur Frage:
Wenn WR ohne Erdung, sind beide Pole am Ausgang gleichwertig, Beweis: Spannungsprüfer leuchtet an beiden Polen.
Mit der Verbindung Erdung Außenerde-Chassis-WR- an einen Pol wird der andere eindeutig als L festgelegt, so daß der verbundene zum N-Leiter wird. Somit funktioniert der Spannungsprüfer richtig wie an Haushaltssteckdose, leuchtet an L u. nicht an N-Leiter, da N=0-Leiter/Erdung an Chassis/Masse. Jetzt kann auch Fehlerstrom zur Masse fließen u. FI >30mA auslösen u. unterbrechen.
Wundert mich aber etwas, weil das Prinzip der klassischen Nullung ( TN-C-Netz) hier verwendet wird (2-Draht), im Haus aber seit 5/1973 nichtmehr zulässig ist (TN-S-Netz = 3-Draht= N u. PE getrennt . Wird übrigens auch an Trafohaus klass. so gemacht : (kV) Eingang 3x L (Drehstromphasen), Niedersp.-Ausgang zu Häuser/Dachständer 4 Drähte: 3x L + 0-Leiter. Zusätzlich Haus(Zentral)erder in jedem Haus, bei 2-Draht mit 0-Leiter zusammengeschlossen (natürlich auch an Wasser/Gasleitung), bei 3-Draht 0 u. Erdung PE getrennt..
Wenn man Generator im Haus als Notstrom (Heizung) anschließen will,gleiches Verfahren: Einen Generatorpol an Hauserde, damit 0-Leiter definiert, der andere wird zur Phase. Aber bitte nur v. E-triker machen lassen, wenn man was übersieht, sau gefährlich u. evtl. teuer. Gr.R